Aktuelles aus den MIZ Datenbanken

In dieser Rubrik finden Sie eine Auswahl aktueller Informationen aus den Datenbanken des MIZ. Die chronologische Übersicht verzeichnet u.a. Positionspapiere, Stellungnahmen, Studien und weitere kulturpolitisch relevante Dokumente unterschiedlichster Institutionen und Organisationen des Musiklebens.

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März 2017
Neue Daten zur Musikinstrumenten-Branche in Deutschland
Auf Basis der Produktions- und der Außenhandelsstatistik des Statistischen Bundesamts hat das MIZ aktuelle Daten zur Herstellung sowie zur Ein- und Ausfuhr von Musikinstrumenten exzerpiert und veröffentlicht. Während in Deutschland gefertigte Klaviere und Flügel wertmäßig das Exportgeschäft auch im Jahr 2016 anführten, waren es bei der Einfuhr die elektronischen Musikinstrumente. Die meisten Importe kamen aus der Volksrepublik China und aus Indonesien. Größter Abnehmer von in Deutschland gefertigten Instrumenten waren die Vereinigten Staaten. Zeitgleich mit den Daten zur Musikinstrumenten-Branche hat das MIZ aktuelle Daten zu Unternehmen und Umsätzen in den einzelnen Zweigen der Musikwirtschaft veröffentlicht.
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März 2017
Landeskulturbericht Nordrhein-Westfalen
Mit dem Landeskulturbericht NRW legt das Land Nordrhein-Westfalen nach zweijährigen Recherchen und Studien erstmals eine detaillierte Bestandsaufnahme vor, die neben der kulturellen Infrastruktur des Bundeslandes die Wahrnehmung und Teilhabe an kulturellen Angeboten, die Produktionsbedingungen für Kunst und Kultur sowie die öffentliche Kulturfinanzierung in den Blick nimmt. Wesentliches Augenmerk wird dabei auf das Kulturpublikum im Zeitalter des demografischen Wandels gelegt, aber auch auf die Situation der Kulturschaffenden, die rund zwei Prozent aller Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen ausmachen. Künftig wird der Landeskulturbericht jeweils zum Ende einer Legislaturperiode veröffentlicht.
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März 2017
Internetportal der Initiative kulturelle Integration
Die Initiative kulturelle Integration hat ein neues Internetportal mit umfassenden Informationen zu Zielen und Arbeitsweisen kultureller Integration gestartet. Präsentiert werden u. a. Fachbeiträge, Kommentare, Interviews, Pressetexte sowie Stellungnahmen, Berichte und Gesetzestexte zu diesem Themenbereich. Die vom Deutschen Kulturrat ins Leben gerufene Initiative wendet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus der Zivilgesellschaft, der Sozialpartner, der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Medien, der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen und leistet Unterstützung bei der Entwicklung gemeinsamer Thesen zur Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
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Februar 2017
Jahrestatistik 2016 des Bundesverbands der Freien Musikschulen
Der Bundesverband der Freien Musikschulen (bdfm) hat zum zweiten Mal eine Statistik über seine Mitgliedsschulen vorgelegt. Demnach wurden im Jahr 2016 bundesweit knapp 160.000 Musikschülerinnen und -schüler, davon 82 Prozent Kinder und Jugendliche, von ca. 6.300 Lehrkräften in bdfm-Schulen unterrichtet. Weiterhin gibt die Statistik Auskunft über Beschäftigungsverhältnisse und Honorarhöhen der Lehrkräfte sowie Kooperationsmodelle der Musikschulen. Die Daten basieren auf Hochrechnungen, die auf der Grundlage einer schriftlichen Befragung der Mitgliedsschulen (Teilnehmerquote 36 Prozent) erstellt wurden.
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Februar 2017
Aktuelle Daten zu Studierenden und Dozenten in Studiengängen für Musikberufe
Mit einem Zuwachs von rund 1,5 Prozent hat die Belegungszahl von Musikstudiengängen in Deutschland im Wintersemester 2015/16 einen neuen Höchststand erreicht. Zu den am meisten gewählten Fächern gehören, wie bereits in den Vorjahren, Instrumental- und Orchestermusik, Lehramtsstudiengänge, Musikwissenschaft sowie Musikerziehung im freien Beruf und an Musikschulen. Mit 54 Prozent verzeichnen Studiengänge für Musikberufe insgesamt einen höheren Anteil weiblicher Studierender als der Durchschnitt aller Studiengänge zusammen, in denen er bei 48 Prozent liegt. Kontinuierlich gewachsen ist die Anzahl der Lehrbeauftragten für Musikstudiengänge, die sich seit der Jahrtausendwende von rund 5.000 auf zuletzt über 6.500 Personen erhöht hat.
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Februar 2017
„Spartenbericht Musik“ des Statistischen Bundesamts
Im Rahmen des Projekts „Aufbau einer bundeseinheitlichen Kulturstatistik“, das im Auftrag der Kultusministerkonferenz sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ins Leben gerufen wurde, hat das Statistische Bundesamt nun den „Spartenbericht Musik“ veröffentlicht. Er basiert auf Sekundärstatistiken unterschiedlicher Verbände und Institutionen des Musikbereichs in Deutschland, die Daten zur Verfügung gestellt haben, darunter insbesondere auch das MIZ. Dargestellt werden die Ergebnisse des Spartenberichts anhand des 3-Sektoren-Modells: öffentlich geförderter Musiksektor, intermediärer Musiksektor und privatwirtschaftlicher Musiksektor.
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Januar 2017
Topografie der Öffentlichen Musikschulen
Mit einer neuen topografischen Darstellung bietet das MIZ einen umfassenden Blick auf die Öffentlichen Musikschulen in Deutschland. Aufgeführt werden die derzeit rund 930 Mitgliedsschulen des Verbands deutscher Musikschulen (VdM) nach Standorten und Schülerzahlen sowie deren Anteil an der Bevölkerung nach Bundesländern. Während im Bundesdurchschnitt 17,2 Musikschüler je tausend Einwohner gezählt werden, liegen die Werte in einigen Bundesländern teils deutlich darüber. Vor allem Baden-Württemberg weist mit einer Vielzahl an Musikschulen eine hohe Schülerdichte auf. Weitere Spitzenreiter sind Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg.
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Dezember 2016
Statistiken zur Musik in den Hörfunk- und Fernsehprogrammen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Als bedeutender Kulturvermittler und Kulturträger leistet der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen entscheidenden Beitrag zur musikkulturellen Entwicklung in Deutschland. Auf Basis der regelmäßigen statistischen Veröffentlichungen von ARD und ZDF präsentiert das MIZ eine aktuelle Bestandsaufnahme, die den Stellenwert der Musik im Gesamtprogramm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks widerspiegelt. Berücksichtigt wird dabei sowohl der Musikanteil der im Hörfunk als auch der im Fernsehen gesendeten Programme. Darüber hinaus verweist die Darstellung auf Trends in der Gesamtentwicklung nach einzelnen Musiksparten.
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Dezember 2016
Studie des Deutschen Kulturrats „Frauen in Kultur und Medien – Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge“
Die im Juni 2016 vom Deutschen Kulturrat vorgestellte und nun als E-Book verfügbare Studie „Frauen in Kultur und Medien – Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge“ untersucht die Berufssituation von Frauen im Kultur- und Medienbereich. Dabei werden sowohl die Ausbildungssituation als auch die Präsenz von Frauen in Führungspositionen, die Partizipation von Frauen an der individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung und andere Aspekte in den Blick genommen. Zu den zentralen Ergebnissen gehört, dass Frauen in vielen Bereichen, auch in den Kulturverbänden, deutlich unterrepräsentiert sind. Vor allem im freiberuflichen Umfeld verdienen sie zudem meist deutlich weniger als Männer.
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Dezember 2016
Ergebnisse der DMR-Umfrage „Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat“
Über den Zeitraum von einem Jahr führte der Deutsche Musikrat unter seinen Mitgliedsverbänden eine Umfrage zum Thema „Geflüchtete im Musikland Deutschland“ durch. Ziel der Umfrage war es, Informationen zu den vielfältigen Initiativen für Geflüchtete in Deutschland auf Kommunal- und Länderebene zu sammeln und diese in Politik und Medien zu vermitteln. Nun liegen die Ergebnisse vor. Sie zeigen, dass über 90 Prozent der Institutionen aus dem Kulturbereich das Thema Geflüchtete aufgegriffen haben und Konzerte, Musiktheater oder musikpädagogische Angebote in Begegnungen organisieren. Dabei erfahren sie eine große Unterstützung u.a. in Form von ehrenamtlicher Tätigkeit, Geld- und Sachspenden sowie öffentlichen Mitteln.
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Dezember 2016
Forderungskatalog des Deutschen Musikrats „Fuck you 1Falt. Musikalische Vielfalt ermöglichen und nutzbar machen“
Das Präsidium des Deutschen Musikrats hat am 5. Dezember 2016 einstimmig den Forderungskatalog „Fuck you 1Falt. Musikalische Vielfalt ermöglichen und nutzbar machen“ verabschiedet. Mit dem Forderungskatalog reagiert der Deutsche Musikrat auf die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen und fordert, dass die Musikalische Vielfalt für die gesellschaftliche Fortentwicklung stärker im öffentlichen und politischen Bewusstsein verankert wird. Das Positionspapier richtet sich mit sechs Kernforderungen an den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung, den Bundesrat und die Dachvereinigungen der Kommunen und Länder.
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Dezember 2016
JIM-Studie 2016 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest
Musizieren hat im Leben von Jugendlichen noch immer einen hohen Stellenwert: Mindestens 21 Prozent der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland geben an, mehrmals in der Woche selbst musikalisch aktiv zu sein. Dies geht aus der vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) durchgeführten Studie „Jugend, Information, (Multi-)Media“ (JIM-Studie) 2016 hervor, nach deren Ergebnissen das Musikmachen in dieser Altersgruppe noch immer zu den beliebtesten non-medialen Freizeitaktivitäten gehört. Den größten Anteil unter den aktiv Musizierenden stellen danach die 14- bis 15-Jährigen dar; befragt wurden insgesamt 1.200 Jugendliche aus Deutschland im Alter zwischen 12 und 19 Jahren.
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Oktober 2016
Kleine Anfrage zum Musikunterricht an Regelschulen in Thüringen
Eine statistische Erhebung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport hat ergeben, dass im Untersuchungszeitraum Anfang September 2016 an 65 von insgesamt 187 Thüringer Regelschulen kein vollumfänglich nach der Stundentafel vorgesehener Musikunterricht stattfand. Damit reagierte das Ministerium auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion zur Situation des Musikunterrichts an Thüringer Regelschulen. Konkrete Fragestellungen betrafen u.a. den Umfang des erteilten Musikunterrichts nach Stundentafel, Möglichkeiten der Lehrkräfte zur Realisierung weitergehender schulischer Angebote, Initiativen zur verstärkten Ausbildung von Referendaren und deren Bindung an das Land Thüringen sowie Weiterbildungsmaßnahmen für längerfristig fachfremd Musik unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer.
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Oktober 2016
„Dresdner Erklärung“ der Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen
In ihrer „Dresdner Erklärung“ vom 23. Oktober 2016 fordert die Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm) Maßnahmen, um eine soziale Sicherung aller Angehörigen dieser Berufsgruppe zu ermöglichen. Hierzu sollen die Lehrauftragshonorare an die Bezüge vergleichbarer Festangestellter angeglichen werden. Darüber hinaus fordert die bklm die Schaffung neuer Festanstellungen für bewährte Lehrkräfte sowie zusätzliche Beitragszahlungen der Hochschulen zur Rentenversicherung und zur betrieblichen Altersvorsorge. Derzeit erhalten nicht festangestellte Lehrbeauftragte etwa 22-44 Prozent des Gehalts, das festangestellte Dozentinnen und Dozenten für einen vergleichbaren Arbeitsaufwand beziehen.
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Oktober 2016
„Für musikalische Bildung an Schulen“ – Grundsatzpapier des Bundesverbands Musikunterricht
In seinem auf dem Bundeskongress Musikunterricht 2016 in Koblenz verabschiedeten Grundsatzpapier „Für musikalische Bildung an Schulen“ setzt sich der Bundesverband Musikunterricht (BMU) für eine Stärkung des Musikunterrichts an allgemein bildenden Schulen ein. Neben Zustandsbeschreibungen zur Rolle der Musik in der Gesellschaft, zur aktuellen Situation des Musikunterrichts und der Musiklehrerbildung entwirft das Papier eine Agenda mit Aufgaben zur Weiterentwicklung der musikalischen Bildung an Schulen. Diese richtet sich an die politischen Entscheidungsträger und soll als Basis für die landesspezifischen Positionierungen der einzelnen BMU-Landesverbände dienen. Eine der Hauptforderungen stellt die Einbeziehung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen als selbstverständlicher Teil der Arbeitszeit von Musiklehrerinnen und -lehrern dar.
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Oktober 2016
Stellungnahme des Deutschen Kulturrats zur Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien
Aufbauend auf den Ergebnissen der von ihm in Auftrag gegebenen Studie „Frauen in Kultur und Medien“ tritt der Deutsche Kulturrat in einer Stellungnahme für mehr Geschlechtergerechtigkeit ein. Zu den Forderungen gehören neben Verbesserungen bei der individuellen Förderung von Künstlerinnen und Künstlern auch Reformen bei Schulen und Hochschulen, öffentlich-finanzierten Kultureinrichtungen und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie bei Kultur- und Medienverbänden. Zudem macht sich der Deutsche Kulturrat für eine kontinuierliche Evaluation ergriffener Maßnahmen zur Erreichung der Geschlechtergerechtigkeit stark, um Entwicklungen in diesem Bereich besser erfassen zu können.
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September 2016
Theater- und Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins 2014/15
Die Besucher- und Aufführungszahlen der öffentlich finanzierten Musiktheater in Deutschland bleiben auch in der Spielzeit 2014/15 weitgehend stabil: Über 7,6 Millionen Personen besuchten rund 12.000 Opern-, Operetten-, Musical- und Tanzaufführungen in dieser Saison. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Ausgabe der Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins, das umfangreichste Nachschlagewerk über die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der Theater und Orchester in Deutschland. Zeitgleich veröffentlichte der Bühnenverein Daten zu den erfolgreichsten Musiktheaterwerken der Spielzeit 2014/15. Aufgrund einer methodischen Änderung bei der Erfassung hat Verdis „La traviata“ Mozarts „Zauberflöte“ zum ersten Mal vom Spitzenplatz der Liste der Opern mit den höchsten Aufführungszahlen verdrängt.
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August 2016
Neue Statistiken: Freiberuflich Tätige in der Sparte Musik in der Künstlersozialkasse
In grundlegend neu bearbeiteten Statistiken beleuchtet das MIZ die Anzahl sowie die Durchschnittseinkommen der ca. 50.000 in der Künstlersozialkasse versicherten freiberuflichen Musikerinnen und Musiker nach verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Dabei ergeben sich markante Unterschiede in den einzelnen Berufsgruppen. Während Texter und Librettisten mit rund 25.000 Euro jährlich (vor Steuern, entspricht der Differenz der Betriebseinnahmen und –ausgaben) die höchsten Einnahmen unter den Versicherten erzielen, liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen in anderen Tätigkeitsbereichen zum Teil deutlich niedriger. Sichtbar fällt auch die Differenz zwischen den Einkommen männlicher und weiblicher Versicherter aus.
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August 2016
Positionspapier der Deutschen Chorjugend: Willkommenskultur im Chor
In ihrem anlässlich des Chorjugendtags 2016 in Frankfurt am Main erarbeiteten Positionspapier „Willkommenskultur in der Deutschen Chorjugend Voneinander lernen - miteinander leben“ bekräftigt die Deutsche Chorjugend (DCJ), der Bundesverband der Kinder- und Jugendchöre im Deutschen Chorverband, ihren Beitrag zur Willkommenskultur in Deutschland und plädiert für Anpassungen in der Ausbildung von Chorleiterinnen und Chorleitern sowie Chormanagerinnen und Chormanagern in den Bereichen Integration und Partizipation. In diesem Zusammenhang fordern die Unterzeichner, Mittel und Methoden zur Ansprache fremdsprachiger Bevölkerungskreise und bildungsferner Schichten stärker in den Fokus zu rücken und in die Chorarbeit zu integrieren.
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Juli 2016
Offener Brief europäischer Kulturschaffender an die EU-Kommission
Kulturschaffende aus Europa fordern in einem Offenen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine angemessene Vergütung für die wirtschaftliche Nutzung kreativer Inhalte im Internet. Die Unterzeichner, darunter zahlreiche Prominente des Musiklebens in Deutschland wie Andreas Bourani, Alex Christensen, Frida Gold oder Wolfgang Niedecken, üben Kritik an Online-Plattformen wie Youtube, die wirtschaftlich von der Nutzung kreativer Inhalte profitierten, Urheber aber entweder überhaupt nicht oder deutlich unter Wert vergüteten. An die Europäische Kommission richten sie den Appell, die Schöpfer der Werke fair an den Einnahmen zu beteiligen und rechtliche Lösungen zu finden, die Kulturschaffenden, Verbrauchern und kleineren Unternehmen gleichermaßen zugutekommen.
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Juli 2016
concerti Klassikstudie 2016
Im Auftrag des Konzert- und Opernmagazins concerti hat die Hamburg Media School (HMS) die Interessen, Einstellungen und Lebensstile von Klassikhörern und -konzertbesuchern in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse, die nun in der „concerti Klassikstudie 2016“ veröffentlicht wurden, beruhen auf einer onlinebasierten Erhebung innerhalb der Zielgruppe der Klassikhörerinnen und -hörer zwischen 14 und 74 Jahren. Unter anderem beleuchtet die Studie die Nachfrage nach Konzertveranstaltungen, wobei sich der Anteil der 20- bis 29-Jährigen, die regelmäßig Klassik-Konzerte besuchen, mit 79 Prozent als überraschend hoch erwies. Zu den weiteren Untersuchungsgegenständen gehören generelle Hörgewohnheiten von Klassikhörern sowie deren musikalische Freizeitaktivitäten und die Nutzung von Musikvorberichterstattung in Print- und Onlinemedien.
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Juli 2016
Musikindustrie in Zahlen: Aktuelle Statistiken zum Phonomarkt online
Mit einer Steigerung von über 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Phonomarkt in Deutschland 2015 weiterhin positiv entwickelt. Dies teilt der Bundesverband Musikindustrie in seinem Jahrbuch 2015 mit. Demnach setzte die Branche über 1,5 Milliarden Euro mit dem Verkauf physischer Tonträger und digitaler Musikprodukte um. Mit rund 1,1 Milliarden Euro wurden dabei über zwei Drittel der Umsätze mit dem Verkauf von physischen Tonträgern erzielt. Dennoch konnte das Digitalgeschäft mit einem Plus von rund 30 Prozent gegenüber 2014 noch einmal deutlich zulegen. Großen Anteil an dieser Entwicklung hat die gestiegene Nachfrage nach Audio-Streaming, dessen Umsatzanteil sich 2015 dem der Downloads deutlich genähert hat. Aktuelle Ergebnisse zu zentralen wirtschaftlichen Entwicklungen des Phonomarkts sind nun auch im Statistikportal des MIZ zu finden.
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Juni 2016
Statistiken: Ensembles und Mitglieder in den Verbänden des Laienmusizierens 2015/16
Nach Umfrageergebnissen verschiedener Forschungsinstitute musizieren in Deutschland 14 Millionen Menschen oder singen in einem Chor. Etwa ein Fünftel davon, rund 3,7 Millionen, ist in den Verbänden des instrumentalen und vokalen Laienmusizierens organisiert. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die das MIZ für die Jahre 2015/16 durchgeführt hat. Mit über 2,1 Millionen Sängerinnen und Sängern gehört der größte Teil der Laienmusizierenden den Chorverbänden an, die in rund 60.000 Chören insgesamt etwa 60 Prozent der aktiven Verbandsmitglieder organisieren. Ihnen stehen rund 1,6 Millionen Musikerinnen und Musiker im Bereich des instrumentalen Laienmusizierens gegenüber, die sich auf ca. 35.000 Ensembles verteilen.
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Mai 2016
amj-Tagungsband: Chormusik und Migrationsgesellschaft
Viele Einzelbeobachtungen sprechen dafür, dass Menschen mit Migrationshintergrund in der Chorlandschaft in Deutschland unterrepräsentiert sind. Von Oktober 2014 bis April 2016 hat sich der Arbeitskreis Musik in der Jugend (amj) in einem Forschungsprojekt die Aufgabe gestellt, den Themenkomplex „Chormusikkultur und Migrationsgesellschaft“ mit Hilfe von leitfadengestützten Interviews und einer bundesweiten Befragung von Leiterinnen und Leitern von Kinder- und Jugendchören und anderen Expertinnen und Experten zu untersuchen. Teile der Untersuchungsergebnisse, die im Oktober 2015 auf einer Fachtagung in Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel vorgestellt wurden, sind nun in einem Tagungsband veröffentlicht worden.
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Mai 2016
Statistiken: Öffentliche Musikschulen im VdM 2015
Turnusgemäß hat der Verband deutscher Musikschulen (VdM) Daten und Fakten zum öffentlichen Musikschulwesen in Deutschland veröffentlicht. Demnach wurden im Kalenderjahr 2014 über 1,4 Millionen Schülerinnen und Schüler an insgesamt 931 öffentlichen Musikschulen unterrichtet. Fast alle Altersgruppen verzeichneten in den absoluten Zahlen Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr. Mit rund 35.000 Schülerinnen und Schülern stieg fachbezogen die Schülerzahl am deutlichsten in den Grundfächern mit Angeboten für Kleinkinder, Musikalische Früherziehung u.a.. Auch der wachsende Stellenwert des Klassenmusizierens mit Instrumental- oder Chorklassen und Bandklassen ist statistisch nachvollziehbar.
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Mai 2016
Studie zu Arbeitsbedingungen in den Darstellenden Künsten und in der Musik
In einer von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie „Faire Arbeitsbedingungen in den Darstellenden Künsten und in der Musik?!“ beleuchtet Maximilian Norz von der Künstlerinitiative art but fair in Zusammenarbeit mit der Kulturpolitischen Gesellschaft das Arbeitsumfeld von Bühnenkünstlern und verwandten Berufen. Die nach Angabe der Durchführenden nicht repräsentative Untersuchung macht deutlich, dass viele Angehörige dieser Berufsgruppen – unter ihnen auch Musikerinnen und Musiker – unter teilweise prekären Bedingungen arbeiten. So etwa zeigen die Ergebnisse, dass 40 Prozent der Befragten ein Jahreseinkommen von bis zu 10.000 Euro erzielen. 70 Prozent gaben an, teilweise unbezahlte Leistungen erbringen zu müssen.
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April 2016
Grundsatzprogramm des VdM
Im Grundsatzprogramm „Musikalische Bildung in Deutschland. Ermöglichen – Gewährleisten – sichern“ bekennen sich die Mitglieder des Verbands deutscher Musikschulen (VdM) zum Recht auf qualifizierte Teilhabe an musikalisch-kultureller Bildung. In diesem Papier weist der Verband auf den notwendigen Beitrag der musikalischen Ausbildung zu einer humanen und werteorientierten Gesellschaft hin und fordert den Ausbau verlässlicher Infrastrukturen zur Stärkung öffentlicher Musikschulen. Dabei nimmt er besonders die Bundesländer in die Pflicht und regt eine gesetzliche, ordnungspolitische und förderrechtliche Verankerung des Themas Musikschulen in Landesregelungen an. Zudem setzt sich der VdM dafür ein, die Förderung von Kultur und Bildung als Staatsziel in das Grundgesetz aufzunehmen.
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April 2016
Report "Kirche und Musik" 2016
Der unter wissenschaftlicher Leitung des Instituts für Kulturpolitik in Hildesheim verfasste Report "Kirche und Musik" 2016 beleuchtet das kirchenmusikalische Leben in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Neben der Situation haupt-, neben- und ehrenamtlicher Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker beschäftigt sich die Studie mit soziodemografischen Faktoren, etwa dem Geschlechterverhältnis und der Ausbildung. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Frage nach der beruflichen Motivation, dem musikalischen Spektrum und dem Engagement in der kulturellen Bildung. Die Studie basiert auf einer quantitativen schriftlichen Befragung von mehr als 1.000 Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
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März 2016
Jazzstudie 2016: Lebens- und Arbeitsbedingungen von Jazzmusiker/-innen in Deutschland
Obwohl der Jazz als Kunstform vielerorts präsent und tagtäglich erfahrbar ist, fehlte es bis dato an aussagekräftigen Kennzahlen über die aktuelle ökonomische Situation von Jazzmusikerinnen und Jazzmusikern. Mit der am 16. März veröffentlichten jazzstudie2016 liegt erstmals aktuelles Datenmaterial zu Rahmenbedingungen, unter denen Jazz und improvisierte Musik in Deutschland gegenwärtig geschaffen wird, vor. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Die Mehrheit der Jazzmusikerinnen und -musiker erreicht kein existenzsicherndes Einkommen. 50 Prozent verfügen über ein absolutes Gesamtjahreseinkommen von weniger als 12.500 Euro. Auftraggeber der vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim erarbeiteten Studie waren das Jazzinstitut Darmstadt, die Union Deutscher Jazzmusiker und die Interessengemeinschaft Jazz Berlin.
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Januar 2016
Statistik: Planstellen der öffentlich finanzierten Orchester 2016
Die Zahl von gegenwärtig 131 deutschen Kulturorchestern wird im Jahr 2016 weiter sinken. So lautet die Prognose der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) anlässlich ihrer Jahres-Pressekonferenz in Berlin. Bei der ersten gesamtdeutschen Erfassung 1992 wurden noch 168 öffentlich finanzierte, regelmäßig spielende Berufsorchester gezählt. 37 Orchester sind seitdem von der Landkarte verschwunden. Im gleichen Zeitraum ging auch die Zahl der ausgewiesenen Musikerplanstellen von 12.159 auf aktuell 9.816 zurück. Dies entspricht einem Abbau von rund 19 Prozent. Mit der Fusion der beiden SWR-Orchester aus Baden-Baden/Freiburg und Stuttgart im September 2016 wird die Orchesterzahl auf 130 zurückgehen; die verfügbaren Planstellen werden damit erneut sinken.
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Januar 2016
Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zur sozialen und politischen Partizipation von Zuwanderern
Viele Zuwanderer wissen das deutsche Vereinswesen zu schätzen und bringen sich aktiv ein. Jeder vierte Deutsche mit Migrationshintergrund und jeder fünfte in Deutschland lebende Ausländer ist Mitglied in einem deutschen Verein. In Bereich Kultur/Kunst/Musik engagieren sich 15 Prozent der Deutschen mit Migrationshintergrund, bei den Befragten ohne deutsche Staatsangehörigkeit liegt der Anteil mit 25 Prozent sogar deutlich höher. Im Vergleich dazu sind 21 Prozent der Deutschen ohne Migrationshintergrund Mitglied in einem Kultur-/Kunst-/Musikverein. Dies ergibt eine neue empirische Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung, die sich mit der sozialen und politischen Partizipation von Migranten und Ausländern befasst.
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Januar 2016
Instrumentalunterricht in der Grundschule - Prozess- und Wirkungsanalysen zum Programm "Jedem Kind ein Instrument"
Ein neu erschienener Sammelband präsentiert die wissenschaftlichen Ergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekte zum Programm "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi). Unter diversen Blickwinkeln werden Ergebnisse der vier Forschungsperspektiven Wirkungen von Instrumentalunterricht in der Grundschule, Kooperation der Musik- und Grundschullehrenden, Unterrichtsqualität und Teilhabe/Teilnahme vorgestellt. Die Ergebnisse der aktuell noch geförderten Projekte zur weiteren Entwicklung der musikalischen Bildungsverläufe im Übergang in die weiterführenden Schulen werden im Rahmen einer Abschlusstagung am 1. Juli 2016 in Dortmund präsentiert.
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Dezember 2015
Deutscher Musikrat: Memorandum zur Situation der Lehrbeauftragten an den künstlerischen Hochschulen
Das Präsidium des Deutschen Musikrats hat ein Memorandum zur Situation der Lehrbeauftragten an künstlerischen Hochschulen in Deutschland verabschiedet. Das Papier bündelt wesentliche Forderungen mit dem Ziel, die Situation der Lehrbeauftragten nachhaltig zu verbessern. So sollten u.a. Pflichtangebote der künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Lehrfächer grundsätzlich durch hauptamtliche Lehrende abgedeckt und nur die Zusatzangebote oder die zeitlich befristete Versorgung von fehlenden Kapazitäten durch Lehrbeauftragte übernommen werden. Die Unterzeichner fordern die politisch Verantwortlichen auf, den Hochschulen die dafür notwendigen Rechte und Mittel zur Verfügung zu stellen.
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November 2015
Rede von Kulturstaatsministerin Grütters zur Zukunft des Urheberrechts
Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat auf einer hochrangig besetzten Fachkonferenz der Initiative Urheberrecht in Kooperation mit dem Institut für Urheber- und Medienrecht zum Thema „Die Zukunft des Urheberrechts - 50 Jahre Urheberrecht in Deutschland“ eine kulturpolitische Keynote gehalten. In ihrer Rede erläuterte Grütters die wichtige kulturpolitische Dimension des Urheberrechts und skizzierte notwendige Maßnahmen zur Anpassung des Urheberrechts an das digitale Zeitalter. Sie betonte ihre Wertschätzung für die Kultur- und Kreativwirtschaft als Innovationsmotor in allen gesellschaftlichen Bereichen. „Die Künstler und Kreativen tragen die Fackel, an der viele andere das Feuer eigener schöpferischer und produktiver Kraft entzünden“, hob die Staatsministerin hervor.
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November 2015
Studierende in Studiengängen für Musikberufe
Die Zahl der Studierenden in Studiengängen für Musikberufe an deutschen Hochschulen ist im Wintersemester 2014/15 erneut gestiegen. Nach aktuellen Berechnungen des MIZ waren für den Fachbereich Musik insgesamt 32.854 Studentinnen und Studenten eingeschrieben, über die Hälfte davon an Musikhochschulen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen leichten Zuwachs um 1,5 Prozent. Die Studierenden verteilten sich zu 41 Prozent auf die künstlerischen und zu 35 Prozent auf die künstlerisch-pädagogischen Studiengänge, 24 Prozent waren im Studiengang Musikwissenschaft immatrikuliert. Der Anteil der ausländischen Studierenden lag im Durchschnitt bei einem Viertel, in einzelnen Studiengängen (Instrumental-/ Orchestermusik, Komposition, Dirigieren) sogar bei über der Hälfte der Studierenden.
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November 2015
Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2014
Die deutsche Kultur- und Kreativwirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs. Umsatz, Bruttowertschöpfung und die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse der Branche legten im Vergleich zum Vorjahr um über 2 Prozent zu. Auch die Zahl der Unternehmen und Erwerbstätigen ist kontinuierlich gestiegen. Insgesamt erwirtschafteten die rund 249.00 Unternehmen der Branche mit über einer Million Erwerbstätigen im Jahr 2014 einen Umsatz in Höhe von 146 Milliarden Euro. Dies sind zentrale Ergebnisse des Monitoringberichts 2014, der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erarbeitet wurde.
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Oktober 2015
4. Berliner Appell: "Schöne neue Medienwelt: Kreative schützen!"
Neue Medien bieten großartige Chancen und Potenziale für die Musik und ihre Künstlerinnen und Künstler. Zunehmende Ökonomisierung der Medienlandschaft, marktliberaler Ansatz und totale Nutzerorientierung haben jedoch auch zu einer Nivellierung von Medienangeboten geführt. Vertreter von über 100 Dachverbänden des Musiklebens haben vor diesem Hintergrund auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats den 4. Berliner Appell verabschiedet. Unter dem Titel „Schöne neue Medienwelt: Kreative schützen!“ bündelt das Positionspapier zentrale Forderungen für den Bildungs- und Kulturbereich in Bezug auf die Entwicklungsperspektiven der Medienlandschaft in Deutschland.
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Oktober 2015
Resolution: „Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat! Von der Willkommens- zur Integrationskultur“
Die Mitglieder des Deutschen Musikrats haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 23. und 24. Oktober 2015 in Berlin die Resolution „Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat! Von der Willkommens- zur Integrationskultur“ verabschiedet. Die Unterzeichner betonen die zentrale Rolle der Musik, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich werden lässt und Kommunikation auf einer nicht sprachlichen Ebene in einzigartiger Weise ermöglicht. Auf der Zweibahnstraße des Verstehens des jeweils Anderen solle der Förderung von musikalischen Projekten mit Kindern und Jugendlichen daher ein besonderer Stellenwert eingeräumt werden.
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Oktober 2015
Positionspapier der Bundesregierung zum Schutz von Kultur und Medien bei TTIP-Verhandlungen
Auf Initiative von Kulturstaatsministerin Grütters und Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat sich die Bundesregierung in einem Positionspapier auf konkrete Forderungen zum Schutz von Kultur und Medien im Rahmen der weiteren TTIP-Verhandlungen geeinigt. Die Bundesregierung tritt nachdrücklich dafür ein, dass das Abkommen keine Bestimmungen enthält, die geeignet sind, die kulturelle und mediale Vielfalt in Deutschland zu beeinträchtigen. Der Schutz der kulturellen- sowie der Meinungs- und Medienvielfalt müsse auch angesichts der Asymmetrie der Märkte im Internetsektor sichergestellt werden.
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September 2015
Neue Studie zur Musikwirtschaft
Die Teilbranchen der Musikwirtschaft in Deutschland haben im Jahr 2014 insgesamt elf Milliarden Euro umgesetzt. Mit 127.000 Selbstständigen und Arbeitnehmern übertreffen sie die Erwerbstätigenzahlen jeder anderen Medienbranche. Dies sind zentrale Ergebnisse der Studie „Musikwirtschaft in Deutschland“, die nun im Auftrag der wichtigsten Verbände der Musikwirtschaft, der Hansestadt Hamburg und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Jena vorgelegt wurde. Ziel der Studie war es, vorhandene Informationslücken zu schließen und die Aussagekraft bereits bestehender Untersuchungen zu vervollständigen.
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September 2015
Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins
Die Musiktheater in Deutschland konnten ihre Besucherzahlen deutlich steigern: Insgesamt 7,7 Millionen Personen wurden in der Spielzeit 2013/14 in über 12.000 Opern-, Operetten-, Musical- und Tanzaufführungen gezählt, das sind rund 215.000 mehr als in der vorangegangenen Spielzeit. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Ausgabe der Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins. Das MIZ hat die Daten ausgewertet und in vergleichenden Zeitreihen zusammengstellt. Berücksichtigt werden neben den Besucher- und Aufführungszahlen die Einnahmen und Ausgaben der Theater sowie die Personalentwicklung.
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August 2015
Kulturfinanzbericht 2014
Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2011 insgesamt 9,4 Milliarden Euro für Kultur ausgegeben, dies entspricht einer Steigerung von 2,9 % gegenüber 2009. Der größte Teil der Ausgaben entfiel auf den Bereich Theater und Musik (34,6 %), gefolgt von den Bereichen Museen, Sammlungen, Ausstellungen (19,5 %) und Bibliotheken (14,4 %). Zu diesem Ergebnis kommt der Kulturfinanzbericht 2014 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Die Publikation gibt einen Überblick über die öffentliche Finanzierung von Kultur und Kulturnahen Bereichen sowie über die Kulturausgaben der privaten Haushalte in Deutschland. Die Arbeiten wurden begleitet von der Kultusministerkonferenz, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Deutschen Städtetag.
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August 2015
Statistiken: Öffentliche Musikschulen im VdM 2014
Turnusgemäß hat der Verband deutscher Musikschulen (VdM) Daten und Fakten zum öffentlichen Musikschulwesen in Deutschland veröffentlicht. Demnach wurden im Kalenderjahr 2013 über 1,3 Millionen Schülerinnen und Schüler an insgesamt 930 öffentlichen Musikschulen unterrichtet, ein Großteil davon im Alter zwischen 6 und 14 Jahren. Erstmals berücksichtigt wurden in dieser Zählung auch Schülerinnen und Schüler, die nur unterjährig an Projekten und anderen zeitlich begrenzten Angeboten teilgenommen haben bzw. die im Laufe des Jahres aus einer Musikschule ausgeschieden sind. Das MIZ hat die wichtigsten Daten in übersichtlichen Zeitreihen zusammengestellt.
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Juli 2015
FFA-Studie: Kostenabschätzung zur digitalen Sicherung des Filmischen Erbes
Die Archivierung von analogem Filmmaterial für den Erhalt des Films - als ein zentraler Bestandteil der Kultur Deutschlands - ist mit enormen technischen und logistischen Herausforderungen verbunden. Zur Einschätzung der erforderlichen Maßnahmen und des Finanzbedarfs für die Digitalisierung des filmischen Erbes auf Basis einer fundierten Grundlage hat die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Auftrag der Filmförderungsanstalt (FFA) ein Gutachten erstellt. Diese Studie ist in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Kinematheksverbundes sowie den Vertretern der technischen Dienstleister entstanden.
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Juli 2015
Studie: Jugend/Kunst/Erfahrung. Horizont 2015
Jugendliche aus bildungsfernen Elternhäusern haben bis zum Ende der Pflichtschulzeit im Schnitt erheblich weniger Zugänge zu kultureller Bildung und ein deutlich niedrigeres Kulturinteresse als Kinder aus Akademikerhaushalten. Das ist das zentrale Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Befragung unter Schülerinnen und Schülern aus neunten und zehnten Klassen, die das Institut für Demoskopie Allensbach auf Initiative des Rats für Kulturelle Bildung durchgeführt hat. Die Studie untersucht detailliert, für welche kulturellen Bereiche sich die Schülerinnen und Schüler interessieren und mit welchen Bereichen sie im Elternhaus und in der Schule in Berührung kommen.
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Juli 2015
Singing Europe Studie: 27 Millionen Chorsängerinnen und -sänger in Europa
Nach Ergebnissen der Studie "Singing Europe", die von der European Choral Association - Europa Cantat im Rahmen des VOICE Projekts koordiniert und von der Europäischen Union finanziell unterstützt wurde, singen 37 Millionen Menschen auf dem europäischen Kontinent aktiv in einem Chor, das entspricht 4,5 Prozent der europäischen Gesamtbevölkerung. Für Deutschland sind die Zahlen überdurchschnittlich (Details s. Anhang der Studie). Die Untersuchung basiert auf verschiedenen nationalen Erhebungen, die in ein gemeinsames Zahlenwerk übersetzt wurden. Zusätzlich wurde eine qualitative Umfrage durchgeführt, bei der ca. 4.000 Antworten ausgewertet werden konnten.
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Juni 2015
Resolution: Musikräte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz fordern Ausnahme von Kunst, Kultur und Wissenschaft in TTIP
Die nationalen Musikräte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz appellieren an den Europäischen Rat, die Europäische Union, die nationalen Parlamente und Regierungen der Mitgliedsländer Europas, sich für eine allgemeine Ausnahme von Kunst, Kultur und Wissenschaft aus dem Anwendungsbereich des Freihandelsabkommens TTIP einzusetzen. Ziel des gemeinsamen Forderungspapieres ist, dass die kulturelle und mediale Vielfalt Europas effektiv geschützt wird. Der Bayerische Musikrat trägt die Erklärung ebenfalls mit und unterstreicht damit die möglichen Auswirkungen auf föderaler Ebene.
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Juni 2015
Musikindustrie in Zahlen: Bundesverband verzeichnet Wachstum
Die Erlöse aus Musikstreaming-Angeboten sind in Deutschland erneut in die Höhe geschossen. Wie der Bundesverband Musikindustrie meldete, waren sie mit einer Steigerung um 78,6 Prozent entscheidend verantwortlich für das Wachstum des Musikmarkts im Jahr 2014, der um 1,8 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro zugelegt hat. Zwar sind die Streaming-Zuwächse etwas geringer ausgefallen als im Vorjahr, trotzdem sind die digitalen Geschäftsfelder mit 13,1 Prozent deutlicher gewachsen als im Vorjahr. Bei einem Umsatz von insgesamt 371 Millionen Euro haben sie nun einen Anteil von 25 Prozent am deutschen Musikmarkt. Mit nur minimalen Verlusten bleibt daneben das physische Geschäft das solide Fundament.
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Juni 2015
Musik in den Hörfunk- und Fernsehprogrammen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist einer der bedeutendsten Kulturvermittler und Kulturträger in Deutschland. Er hat durch Produktionsaufträge, Eigenproduktionen, Kompositionsaufträge und technische Innovationen immer wieder die musikkulturelle Entwicklung entscheidend mitgeprägt. Doch wie sieht es mit der Musik in den Hörfunk- und Fernsehprogrammen aus, welche Entwicklungen und Trends lassen sich beobachten? Das MIZ ist diesen Fragen nachgegangen und hat auf Basis der statistischen Veröffentlichungen der Sender aktuelle Zeitreihen vorgelegt, die den Stellenwert der Musik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk beleuchten.
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Juni 2015
Studie: Lebens- und Arbeitsbedingungen von Jazzmusikerinnen und -musikern
Die soziale Lage der meisten professionellen Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker in Deutschland gilt als prekär. Problemfelder wie Existenzsicherung und familiäre Versorgung, Vertragssicherheit und Vergütung sowie Altersarmut machen verstärkt die Findung nachhaltiger Lösungen erforderlich. Nun soll eine von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und einzelnen Bundesländern geförderte Studie die Arbeits- und Lebensbedingungen der Künstlerinnen und Künstler empirisch untersuchen, um konkrete Handlungsoptionen für eine zielgerichtete Förderpolitik zu entwickeln. Auftraggeber der Studie sind das Jazz-Institut Darmstadt, die Union Deutscher Jazzmusiker und die IG Jazz Berlin.
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Mai 2015
Neues Leitbild der öffentlichen Musikschulen im VdM
Im Rahmen des 23. Musikschulkongresses hat der Verband deutscher Musikschulen (VdM) sein neues Leitbild der öffentlichen Musikschulen im VdM vorgestellt. Es behandelt Ziele und Aufgaben der Musikschulen wie auch ihren Anspruch an Qualität und Kontinuität. Mit dem im neuen Leitbild enthaltenen Bekenntnis der Musikschulen zur „musikalisch-kulturellen Teilhabe aller Menschen“ und „zur Inklusion als Anspruch und Aufgabe“ durch „diskriminierungsfreie, auch aufsuchende Angebote, durch weitgehende Selbstbestimmung jedes Einzelnen sowie eine äußere und innere Barrierefreiheit“ ist Inklusion als wesentlicher Bestandteil des Leitbilds verankert.
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Mai 2015
Resolution der Deutschen Orchesterkonferenz zu möglichen Gefahren von TTIP und TiSA
Mehr als 130 professionelle Musikerinnen und Musiker aus unterschiedlichen Konzert-, Theaterorchestern und Rundfunkklangkörpern haben anlässlich der Deutschen Orchesterkonferenz in Mainz vor möglichen Gefahren des Transatlantischen Handelsabkommens TTIP und des Abkommens über den Handel mit Dienstleistungen (TiSA) gewarnt. In einer Resolution fordern die Delegierten, dass der Kulturbereich aus dem Geltungsbereich der Abkommen ausgeschlossen wird. Darüber hinaus wird eine maximal mögliche Transparenz bei den Verhandlungen angemahnt.
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April 2015
Resolution: Künstlerische Schulfächer sind unverzichtbarer Teil des schulischen Bildungsauftrags
Der Deutsche Kulturrat hat in einer aktuellen Resolution die zunehmende Erosion der kulturellen Bildung in der Schule durch die Schwächung der künstlerischen Schulfächer kritisiert und die Bedeutung der Schulfächer Kunst, Musik und Theater für die Allgemeinbildung von Kindern und Jugendlichen unterstrichen. Die Zusammenlegung von Kunst, Musik und Theater zu einem Kultur-Fach (Lernbereich Künste, Ästhetische Bildung oder ähnliches) wird dabei entschieden abgelehnt. Ebenso warnt der Kulturrat vor einer Reduzierung der künstlerischen Fächer in den Stundentafeln und fordert stattdessen, die Fächer Kunst, Musik und Theater einschließlich neuer künstlerischer Entwicklungen und Ausdrucksformen zu stärken.
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April 2015
Rede des Bundespräsidenten zur Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plakette
Im Rahmen der diesjährigen Tage der Chor- und Orchestermusik in Celle hat Bundespräsident Joachim Gauck traditionsreiche Chöre bzw. Orchester und Musikvereinigungen ausgezeichnet. In seiner Rede würdigte Gauck das Engagement der Musikerinnen und Musiker. Die so genannte musikalische Hochkultur gebe es nur, weil es an der Basis, in den Dörfern und Kleinstädten unzählige Orte gebe, wo aktiv musiziert werde. Gleichzeitig betonte Gauck auch die Herausforderung, die Tradition der Chor- und Orchestermusik in die Zukunft zu führen. In einer Migrationsgesellschaft sei es von herausragender Bedeutung, ob und wie Migranten einen Zugang zu diesem unverwechselbaren Bestandteil unserer Kultur finden.
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März 2015
Kleine Anfrage zur Anzahl der Musiklehrerinnen und Musiklehrer in Brandenburg
Im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage der CDU-Fraktion im brandenburgischen Landtag (Drucksache: 6/820) zu Referendariatsplätzen für Absolventen des Masters Lehramt im Bereich Musik der Universität Potsdam informierte Bildungsminister Günter Baaske (SPD) über die Anzahl der Musiklehrerinnen und -lehrer in Brandenburg. Demnach seien im Schuljahr 2014/15 1.585 Lehrkräfte an Schulen öffentlicher Träger tätig, die über eine Ausbildung im Fach Musik verfügen. Die Anzahl der Lehramtskandidaten im Vorbereitungsdienst belaufe sich im Fach Musik aktuell auf 33.
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März 2015
Positionspapier: Kulturpolitische Forderungen für das Urheberrecht im digitalen Umfeld
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Monika Grütters, hat am 10. März 2015 ihre Forderungen für Reformen im Urheberrecht vorgelegt. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung komme dem Urheberrecht im Umgang mit Musik, Filmen, Büchern und sonstigen Werken eine völlig neue Bedeutung zu. Die für die analoge Welt entwickelten, bewährten Rechtsgrundsätze müssten auch in der digitalen Welt gelten. Unter dem Titel "Kulturpolitische Forderungen für das Urheberrecht im digitalen Umfeld" beschreibt das Papier zentrale Anliegen, wie illegalen Angeboten im Netz entgegenzutreten und die Urheber zu stärken.
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März 2015
Neuer Fachbeitrag: Musik in der Kirche
Bei den in Deutschland vertretenen christlichen Konfessionen spielt die Musik eine herausragende Rolle. Sie ist von zentraler Bedeutung nicht nur für die kirchliche Verkündung, sondern zugleich ein wichtiger Faktor des kulturellen Lebens. Vom gregorianischen Choral bis zum zeitgenössischen Werk, von der Kantate bis zum Sacro-Pop und vom Posaunenchor bis zur Bodypercussion findet sie in allen Stilen und Formen ihren Ausdruck. In einem neuen Fachbeitrag für das MIZ zeigt Meinrad Walter den Reichtum und die Vielfalt der Kirchenmusik in Deutschland auf, beschreibt ihre Akteure und Repertoires und diskutiert aktuelle Herausforderungen und Chancen.
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Februar 2015
Positionspapier „Handelshemmnis öffentliche Kulturförderung? Musikleben durch TiSA in Gefahr“
Die Dachverbände des Musiklebens in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Bayern haben in einem gemeinsamen Positionspapier Stellung zu den Verhandlungen der internationalen Abkommen TTIP (Freihandelsabkommen) und TiSA (Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen) bezogen. Darin äußern die Musikratsvertreter große Sorgen zur Zukunft der Musiklandschaft im deutschsprachigen Raum. Sollte es zu einer Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen durch TiSA kommen, sei die öffentliche Kulturförderung und damit das Fundament der gesamten Kulturlandschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefährdet.
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Februar 2015
Gutachten: TTIP bedroht die kulturelle Vielfalt
Zu den möglichen Auswirkungen von TTIP auf den Kulturbereich hat die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ein Gutachten bei Prof. Dr. Hans-Georg Dederer, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht an der Universität Passau in Auftrag gegeben. Das Gutachten zeigt: TTIP könnte die kulturelle Vielfalt in Deutschland und Europa bedrohen. Anders als bei CETA, dem Abkommen mit Kanada, wo ein „Interessengleichklang“ zwischen Kanada und der EU besteht, was den Schutz und die Förderung kultureller Vielfalt angeht, ist bei TTIP mit einer „Gegenläufigkeit der Interessen“ zwischen den USA und der EU zu rechnen.
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Februar 2015
Stellungnahme des Deutschen Kulturrats: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in der digitalen Medienwelt
Der Deutsche Kulturrat hat sich in einer Stellungnahme zum Öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der digitalen Medienwelt geäußert. Aufgrund der historischen Erfahrungen mit einem Staatsrundfunk habe die grundgesetzlich garantierte Rundfunkfreiheit in Deutschland eine herausragende Bedeutung. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse staatsfern und unabhängig von ökonomischen und politischen Interessen agieren und gleichzeitig jedem Bürger den Zugang zu Information, Bildung, Unterhaltung und Kultur ermöglichen. Der Öffentlich-rechtliche Rundfunk dürfe nicht auf Verbreitungswege außerhalb des Internets beschränkt werden.
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Januar 2015
OrchestermusikerIn der Zukunft: Studie der Jungen Deutschen Philharmonie
Die Junge Deutsche Philharmonie hat anlässlich des Symposiums "OrchestermusikerIn der Zukunft", das am 26./27. Januar 2015 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln als Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Orchestervereinigung, des Deutschen Bühnenvereins und der deutschen Musikhochschulen stattfand, eine Umfrage unter ihren Musikerinnen und Musikern durchgeführt. Der von der Planungsgruppe des Symposiums erarbeitete Fragebogen wurde an sämtliche Mitglieder sowie an alle Mitwirkenden der Projekte zwischen August und Dezember 2014 verschickt. Der Rücklauf an ausgefüllten Fragebögen belief sich auf 107.
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Januar 2015
Umfrage der Kulturpolitischen Gesellschaft zu Arbeitsbedingungen in der Darstellenden Kunst und der Musik
Was muss unternommen werden, damit faire Arbeitsbedingungen in der Darstellenden Kunst und in der Musik zu einer Selbstverständlichkeit werden? Zu dieser Frage wird zurzeit von der Kulturpolitischen Gesellschaft unter Mitwirkung der Initiative "art but fair" und mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung eine Studie durchgeführt. Kernstück der Untersuchung ist eine große Umfrage, die ab sofort bis zum 18. Februar online ist. Die Ergebnisse werden "art but fair" als Grundlage dienen, um eine Selbstverpflichtung und ein Gütesiegel für faire Kunst einzuführen. Die Teilnahme an der Umfrage dauert nur 10 bis 15 Minuten!
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Januar 2015
Konzertstatistik der Deutschen Orchestervereinigung
Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) hat eine neue Konzertstatistik vorgelegt. Die Daten werden alle zwei Jahre bundesweit bei den Konzert- und Opernorchestern sowie Rundfunkensembles erhoben. Vor allem die Zahl der musikpädagogischen Veranstaltungen stieg stark an: In der Saison 2013/14 gab es 4.160 Konzerte und Musikvermittlungsangebote für Kinder und Jugendliche. Das sind 94 Prozent mehr als vor zehn Jahren, im Vergleich zur letzten Erhebung 10,8 Prozent. Das Gesamtangebot an Konzerten in der Saison 2013/14 war mit rund 12.300 Veranstaltungen um rund zwei Prozent leicht rückläufig im Vergleich zur Saison 2011/12.
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Januar 2015
Studie: Musizieren fördert Bildungserfolge von Jugendlichen
Jugendliche, die schon in jungen Jahren Musikunterricht hatten, haben bessere Schulnoten als andere. Darüber hinaus sind sie gewissenhafter, offener und ehrgeiziger. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Untersuchung auf der Basis von Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) im DIW Berlin. Für die deutschlandweit repräsentative Untersuchung wurden zwischen 2001 und 2012 erhobene Angaben von knapp 4.000 Jugendlichen analysiert. Die Berechnungen konzentrierten sich dabei auf die 17-Jährigen, die seit ihrem achten Lebensjahr musizierten. Die Studie ist kürzlich online in der Fachzeitschrift „Economics of Education Review“ erschienen.
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Dezember 2014
Studierende in Studiengängen für Musikberufe
Die Zahl der Studierenden in Studiengängen für Musikberufe an deutschen Hochschulen ist im Wintersemester 2013/14 erneut gestiegen. Nach aktuellen Berechnungen des MIZ waren für den Fachbereich Musik insgesamt rund 32.370 Studentinnen und Studenten eingeschrieben, über die Hälfte davon an Musikhochschulen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen leichten Zuwachs um 2 Prozent. Mit rund 5.370 Studierenden war die Zahl der Erstsemester erstmals leicht zurückläufig, ebenso wie die Zahl der Absolventen, die nach einem deutlichen Anstieg in den vergangenen Jahren auf 6.290 fiel. Der Anteil der ausländischen Studierenden belief sich auf rund 25 Prozent, wobei die Fachrichtungen Instrumentalmusik, Komposition und Dirigieren besonders gefragt waren.
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November 2014
Berliner Resolution der Lehrbeauftragten an Hochschulen
Während eines bundesweiten Aktionstags am 6. November 2014 haben Lehrbeauftragte, Studierende und Sympathisanten in Berlin auf die prekären Arbeitsbedingungen an den deutschen Fachhochschulen, Musik- und Kunsthochschulen aufmerksam gemacht. Lehrbeauftragte leisteten in der Lehre die gleiche Arbeit wie fest angestellte Kolleginnen und Kollegen, erhielten dafür jedoch nur einen Bruchteil deren Einkommens. Die Unterzeichner der Resolution fordern daher von der Politik unter anderem die Einrichtung regulärer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse anstelle von Lehraufträgen sowie eine Vergütung in Anlehnung an die Bezahlung der hauptamtlichen Beschäftigten.
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November 2014
Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2013
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, mit der Durchführung des Monitoring der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland beauftragt. Der aktuelle Monitoringbericht 2013 setzt das Monitoring der vergangenen Jahre fort. Er untersucht die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für die Gesamtwirtschaft und stellt die Entwicklung wirtschaftlicher Kennzahlen für den Zeitraum 2009 bis 2013 dar. Grundlage für diese Analysen sind die Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sowie der Bundesagentur für Arbeit.
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Oktober 2014
Resolution des Deutschen Musikrats: Veränderung braucht den Dialog
Die Mitgliederversammlung 2014 des Deutschen Musikrats hat am 18. Oktober 2014 im Berliner Abgeordnetenhaus einstimmig die Resolution „Veränderung braucht den Dialog. Aufruf für den Schutz und die Förderung der Kulturellen Vielfalt in Deutschland“ verabschiedet. Diese enthält einen 10-Punkte-Forderungskatalog an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel zu den internationalen Freihandels- und Dienstleistungsabkommen TTIP, CETA und TiSA. Der Deutsche Musikrat warnt vor einer Entwurzelung kultureller Identitäten und einem Zurückdrängen der Daseinsvorsorge, wie es bei der Umsetzung der Freihandelsabkommen und insbesondere von TiSA vorhersehbar wäre. Gleichzeitig kritisieren die Unterzeichner den Europäischen Rat und die Europäische Kommission für die Intransparenz in der Verhandlung entscheidender Zukunftsfragen und für die Gefährdung der Kulturellen Vielfalt durch marktradikale Liberalisierungsbestrebungen.
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Oktober 2014
Theater- und Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins
Das Musiktheater steht in Deutschland unter den Theaterformen in der Publikumsgunst weiterhin klar an erster Stelle: Insgesamt 7,5 Millionen Besucher wurden in der Spielzeit 2012/13 in rund 12.000 Opern-, Operetten-, Musical- und Tanzaufführungen gezählt. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Ausgabe der Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins. Im Großen und Ganzen blieben die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr stabil, auch wenn leichte Schwankungen bei den Besucherzahlen, den Veranstaltungen, den Mitarbeitern, den Einnahmen und Zuschüssen zu erkennen sind. Turnusgemäß hat das MIZ die Statistiken des Deutschen Bühnenvereins ausgewertet und zentrale Daten in vergleichenden Zeitreihen veröffentlicht. Die Darstellungen spiegeln neben Besucher- und Aufführungszahlen vor allem die Ein- und Ausgabensituation der Theater und die Personalentwicklung. Darüber hinaus geben sie einen Überblick über die am häufigsten gespielten Werke.
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Oktober 2014
Risiken von TTIP, CETA und TiSA für das Musikland Deutschland
Die internationalen Freihandelsabkommen TTIP und CETA sowie das Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen TiSA stehen aufgrund ihres enormen Eingriffs in unsere gesellschaftlichen Strukturen vermehrt in öffentlicher Kritik. Auch auf die Bildungs- und Kulturlandschaft hätten die Abkommen verheerende Auswirkungen. So wäre sowohl die öffentlich finanzierte professionelle Szene als auch die Laienmusikszene bedroht. Der Deutsche Musikrat ruft daher zur Beteiligung an der vor wenigen Tagen gestarteten Bürgerinitiative „Stopp TTIP und CETA!“ auf. Hinter dem Aufruf steht ein Bündnis aus über 250 Organisationen aus ganz Europa, das die Institutionen der Europäischen Union und ihre Mitgliedsstaaten dazu auffordert, die Verhandlungen mit den USA über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zu stoppen sowie das Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) mit Kanada nicht zu ratifizieren.
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September 2014
D-A-CH Resolution zu Freihandelsabkommen TTIP und TISA: Was ist uns die Musik wert?
In einer gemeinsamen Resolution unter dem Titel "Was ist uns die Musik wert?" vom 11. September 2014 warnen die nationalen Dachverbände des Musiklebens aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor den möglichen Folgen des geplanten Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA (TTIP) und dem Trade in Services Agreement (TISA). Die Abkommen zielen auf eine weitreichende Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen, so dass dem öffentlich finanzierten Kulturleben nach Auffassung der Unterzeichner sämtliche Grundlagen entzogen würden. Wenn rein kommerzielle Interessen die „Angebotsvielfalt“ bestimmten, wäre der vergleichsweise große Reichtum Kultureller Vielfalt, der das gesellschaftliche Leben in Europa prägt, massiv gefährdet. TTIP und insbesondere TISA stellten die gesamte öffentliche Bildungs- und Kulturfinanzierung in Frage. Vor diesem Hintergrund rufen die Verbände zu einem breit angelegten Diskurs zur gesellschaftlichen Bedeutung von Musik auf.
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August 2014
Mitglieder in den Verbänden des vokalen und instrumentalen Laienmusizierens
Über 3,7 Millionen Menschen engagieren sich nach neuesten Erhebungen des MIZ in den Vereinigungen des instrumentalen und vokalen Laienmusizierens. Mit rund 60.000 Chören sind vor allem Gesangvereine populär. Sie verzeichnen insgesamt 2,2 Millionen aktive und fördernde Mitglieder, das entspricht in etwa 60 Prozent aller in den Laienmusikvereinigungen engagierten Mitglieder. Die Gewinnung von musikalischem Nachwuchs nimmt in den Chorverbänden mittlerweile einen hohen Stellenwert ein. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die aktiv in Chören singen, liegt aktuell bei 17 Prozent. Wesentlich höher ist dagegen der Anteil der jungen Leute, die ein Instrument spielen. Über die Hälfte der aktiven Mitglieder der Instrumentalverbände ist im Kindes- oder jungen Erwachsenenalter. Insgesamt verzeichnen sie ca. 35.000 Ensembles, darunter Blas- und Akkordeonorchester, Sinfonie- und Streichorchester sowie Zupf- und Zithermusikgruppen.
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Juli 2014
Fachbeitrag zu Konzertdirektionen und Künstleragenturen
Konzertdirektionen und Künstleragenturen zählen zu den zentralen Akteuren des Musiklebens. Ihre Bedeutung ergibt sich vor allem aus der strategischen Markteinführung und Karriereentwicklung von Künstlerinnen und Künstlern sowie der Bereitstellung eines nahezu flächendeckenden Angebots an Konzertveranstaltungen, das alle Genres von der Klassik über den Jazz bis hin zur populären Musik abdeckt. Aktuell kann der deutsche Veranstaltungsmarkt auf ein Umsatzergebnis von 3,8 Milliarden Euro zurückblicken, das sich aus Ticketverkäufen für Musikveranstaltungen mit einem Umsatz von 2,7 Milliarden Euro und für Nicht-Musikveranstaltungen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro zusammensetzt. In einem neuen Fachbeitrag für das MIZ erklärt Burkhard Glashoff, Geschäftsführer der Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette, weshalb dieser Zweig zu einem der umsatzstärksten der Musikwirtschaft avancierte.
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Juli 2014
Umfrage für neues Bigbandregister
Bislang existiert keine Datenbank, die Bigbands in Deutschland auch nur annähernd vollständig auflistet. Eine neue Umfrage im Rahmen einer Abschlussarbeit am Karlsruher Institut für Technologie (ehemals Universität Karlsruhe), die sich sowohl an professionelle als auch Amateur-Bigbands richtet, will nun Organisationsformen und Repertoires von Bigbands in Deutschland untersuchen und darüber hinaus ein Register aufbauen, das abschließend allen Interessierten im Internet frei zur Verfügung gestellt wird. Besondere Aufmerksamkeit soll den Fragen gewidmet werden, seit wann es die einzelnen Bands gibt, wo sie aktiv sind, wo der zentrale Proberaum liegt und in welchem Umkreis Auftritte gespielt werden. Das Jazzinstitut Darmstadt, das Deutsche Musikinformationszentrum und die Union Deutscher Jazzmusiker unterstützen die Umfrage.
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Juli 2014
GfK-Konsumstudie zum Konzert- und Veranstaltungsmarkt 2013
Nach einem schwierigen Jahr 2012 ist der deutsche Konzert- und Veranstaltungsmarkt 2013 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Wie sich die Branche im Detail entwickelte, zeigt die neue GfK-Konsumstudie zum Veranstaltungsmarkt 2013, herausgegeben und erstellt im Auftrag von „musikmarkt“ und dem Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (bdv). Der Umsatz der gesamten Branche stieg nach Angaben der Studie um 15 Prozent, auf insgesamt 3,822 Milliarden Euro, was einem Plus von 500 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zurückzuführen ist dies nicht zuletzt auf eine deutliche Zunahme der Veranstaltungsbesucher, deren Zahl auf 32,9 Millionen stieg. Auf insgesamt 40 Seiten liefert die Studie ausführliche Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung des Veranstaltungsmarkts – auch im Hinblick auf die benachbarten Entertainment-Märkte.
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Juli 2014
Bericht zur Situation des Jazz in Deutschland
Die Bundeskonferenz Jazz hat einen neuen „Bericht zur Situation des Jazz in Deutschland“ vorgelegt. Aufbauend auf einer im Jahr 2004 auf Wunsch des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag erstmalig erstellten Analyse geht die aktualisierte Ausgabe auf die Entwicklungen und Tendenzen des Jazz der letzten 10 Jahre ein. Für weitreichende Verbesserungen in der Jazzförderung und um die Potentiale des Jazz in Deutschland weiter auszuschöpfen, nennt der Bericht drei Kernziele. So soll der Aufgabenbereich der Initiative Musik als der zuständigen Fördereinrichtung durch eine Umstrukturierung erweitert und die Exportförderung verstärkt werden. Um die Entwicklung des Jazz und seine Sichtbarkeit in der deutschen Kulturlandschaft wirksamer zu verankern, wird ferner die Umsetzung des Strukturentwicklungsprogramms „JazzPlan Deutschland“ gefordert.
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Juni 2014
Statistiken: öffentliche Musikschulen im VdM 2013
Über eine Million Schülerinnen und Schüler werden derzeit an insgesamt 929 öffentlichen Musikschulen in Deutschland unterrichtet, der Großteil davon im Alter zwischen 6 und 14 Jahren. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist inzwischen jedoch auch die musikalische Bildung für Menschen im  Erwachsenenalter in den Fokus gerückt. Zurzeit liegt der Anteil der über 19-Jährigen bei rund 10 Prozent. Turnusgemäß hat der Verband deutscher Musikschulen (VdM) Daten und Fakten zum öffentlichen Musikschulwesen veröffentlicht. Das aktuelle Jahrbuch des VdM gibt Auskunft über die Entwicklung der Schülerzahlen und Lehrkräfte sowie über die Finanzierung der öffentlichen Musikschulen in Deutschland. Grundlage der Daten sind die zum 1.1.2012 erhobenen Daten aller Mitgliedsschulen des VdM. Das MIZ hat die wichtigsten Zahlen in übersichtlichen Zeitreihen zusammengestellt.
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Mai 2014
Fachbeitrag zur Vorschulischen Musikerziehung
Dass schon junge Kinder mit Musik in Berührung kommen sollten, steht außer Frage. Doch wie sieht die Praxis aus? Insgesamt findet sich ein reiches Spektrum an musikpädagogischen Angeboten, die von Kindern im Vorschulalter wahrgenommen werden können und die eine zunehmend positive Einschätzung der Bedeutung früher musikalischer Bildung in der Gesellschaft verdeutlichen. In diesem Kontext haben verschiedene Träger in den letzten Jahren Projekte, Fort- und Weiterbildungsprogramme aufgelegt, die die Qualität der vorschulischen Musikerziehung weiter steigern sollen. Michael Dartsch untersucht im Auftrag des MIZ die Rolle des Singens und Musizierens in der Familie, in Tageseinrichtungen für Kinder und in Musikschulen. Darüber hinaus nimmt er Angebote privater und kirchlicher Träger in den Blick.
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Mai 2014
Studie zur Umwegrentabilität von städtischen Kulturbetrieben
Die öffentlichen Zuschüsse für Kultureinrichtungen sind indirekt eine Finanzspritze für die Stadt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neu veröffentlichte Studie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig zur Umwegrentabilität von städtischen Kulturbetrieben. Vor allem durch Tourismus, Aufträge von Theatern an die ortsansässige Wirtschaft und Steuerzahlungen fließt mehr Geld in die Stadt, als diese für die Kultur ausgibt. Die Studie ist von der Stadt Leipzig in Auftrag gegeben worden, um die wirtschaftliche Relevanz ihrer Eigenbetriebe Oper, Schauspiel und Theater der Jungen Welt zu prüfen. Durchgerechnet wurden verschiedene Szenarien, die alle ergeben haben, dass die Häuser mehr Geld in die Stadt bringen, als sie an Zuschüssen benötigen.
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Mai 2014
"Potsdamer Erklärung": Musikschule im Wandel – Inklusion als Chance
„Die Musikschule der Zukunft und die Zukunft der Musikschule sind inklusiv“ ist der Tenor der Potsdamer Erklärung, die der Verband deutscher Musikschulen (VdM) auf seiner Hauptarbeitstagung am 16./17. Mai 2014 in Potsdam verabschiedet hat. Darin vertritt der Verband die Leitidee einer inklusiven Gesellschaft, wie sie seit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung von 2009 umzusetzen ist. Das Ziel einer inklusiven Musikschule ist nach der Potsdamer Erklärung eine „Musikschule für alle“, die als Zielgruppen „Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Erwachsene und Senioren mit jeweils spezifischen Bedürfnissen“ bis hin zu Hochbegabten in den Blick nimmt.
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Mai 2014
Ergebnisse der theaterjobs.de-Vergütungsumfrage 2013
Die Vergütungsumfrage 2013 des Internetportals theaterjobs.de befragte insgesamt 1.817 Tanz- und Theaterschaffende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über ihre berufliche Situation, insbesondere aber über ihre Einkommenssituation am Theater. Die Teilnahme an der Umfrage erfolgte mittels eines Online-Fragebogens im Zeitraum vom 07.05. bis 10.06.2013 auf freiwilliger Basis. Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen die schwierige wirtschaftliche Lage der Tanz- und Theaterschaffenden. Sehr angespannt ist die finanzielle Lebenssituation für selbstständige Theaterschaffende. Die einzelnen Auswertungen zeigen, dass deren Einkommen im Vergleich zu den Angestellten deutlich geringer ist.
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Mai 2014
Rechtsgutachten: BR Klassik und Rundfunkauftrag
Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. hat in der Diskussion über die Planungen des Bayerischen Rundfunks, zukünftig sein bislang nur digital ausgestrahltes Jugendradio BR PULS über UKW im Zuge eines Frequenztausches mit BR-KLASSIK zu verbreiten, ein Rechtsgutachten vorgelegt, nach dem sowohl ein Frequenz- als auch ein Programmwechsel gegen den Rundfunkstaatsvertrag verstößt und zudem verfassungswidrig ist. Zu diesem Ergebnis kommt der Gutachter Prof. Dr. Christoph Degenhart von der Universität Leipzig. Degenhart stützt sein Ergebnis u.a. auf § 19 Rundfunkstaatsvertrag, nach dem die analoge Verbreitung eines bisher ausschließlich digital verbreiteten Programmes unzulässig ist.
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April 2014
Beschäftigung und Arbeitslosigkeit in Musikberufen
In neuen Tabellen und Überblicksgrafiken hat das MIZ Quellen zur Beschäftigung und Arbeitslosigkeit in Musikberufen zusammengestellt, darunter die Beschäftigungs- und Arbeitsmarktstatistiken der Bundesagentur für Arbeit, der Mikrozensus des Statistischen Bundesamts sowie die Versichertenstatistik der Künstlersozialkasse. Das Material gibt Auskunft über einzelne Musikberufe, für die sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Arbeitslose bzw. freiberuflich Tätige eigens ausgewiesen werden. Erfasst sind u.a. Instrumental- und Orchestermusiker/innen, Sänger/innen, Komponisten/Komponistinnen sowie Tätigkeiten im Musikfachhandel und im Musikinstrumentenbau.
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April 2014
Willenserklärung zu Mindestgagen und Clubförderung im Jazz
Als kulturpolitisches Signal der zentralen Protagonisten im Jazz hat die Union Deutscher Jazzmusiker gemeinsam mit über 50 Veranstalterinnen und Veranstaltern im Rahmen der Musikmesse jazzahead! eine Willenserklärung vorgelegt, in der sie Mindeststandards für die Förderung von Spielstätten und die Bezahlung von Musikerinnen und Musikern fordert. Um langfristig das künstlerische und kulturelle Potential zu erhalten und weiter zu entwickeln, sieht die Erklärung eine Einstiegsgage von 250,- Euro pro Musiker vor, wenn die Spielstätte gleichzeitig zu mindestens 1/3 öffentlich gefördert wird. Ebenfalls berücksichtigt werden Standards in Bezug auf Festivals oder Rundfunkmitschnitte. 
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April 2014
Stellungnahme von AfS und VDS zur Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Kinder-und Jugendbildung
Im Oktober 2013 hat die Kultusministerkonferenz ihre Empfehlung zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung beschlossen. In einer gemeinsamen Stellungnahme begrüßen die Musiklehrerverbände Arbeitskreis für Schulmusik (AfS) und der Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) ausdrücklich die in diesem Papier verstärkt geforderten Aktivitäten in der außerschulischen kulturellen Bildung. Gleichwohl halten die Verbände einige Schlussfolgerungen für problematisch, da sie weder mit der wissenschaftlichen noch mit der alltagspraktischen Erfahrung in Einklang zu bringen seien.
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April 2014
Online-Petition "BR-Klassik muss bleiben!"
Um dem Jugendkanal "Plus" Platz zu machen, soll BR-Klassik seinen UKW-Sendeplatz räumen und künftig nur noch digital zu empfangen sein. Der Bayerische Musikrat fordert in einem Appell den Intendanten des Bayerischen Rundfunks und alle Verantwortlichen auf, die Pläne zu verwerfen. Sollte BR-Klassik die Frequenz entzogen werden, hätte dies eine massive Einschränkung der Reichweite zur Folge. Derzeit besitzen nur 8,8% der bayerischen Bevölkerung ein Digitalradio, während immerhin 97,3% über mindestens ein analoges UKW-Gerät verfügen. Im Gegensatz dazu nutzt die Zielgruppe des Jugendkanals "Plus" das Internet intensiv.
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März 2014
Rede von Bundespräsident Joachim Gauck zur Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plakette
Im Rahmen der Tage der Chor- und Orchestermusik in Zwickau hat Bundespräsident Joachim Gauck am 30. März 2014 die Zelter- und Pro-Musica-Plakette an traditionsreiche Chöre bzw. Orchester und Musikvereinigungen, die auf eine mindestens hundertjährige Geschichte zurückblicken können, verliehen. In seiner Rede lobte Gauck das Musizieren in Chören und Musikgruppen als eine sehr besondere Tradition, denn gerade die Laien seien in einem eminenten Sinn Träger und Überlieferer der deutschen Kultur. Musik verleihe unseren elementaren menschlichen Gefühlen und Empfindungen „buchstäblich Töne“, so Gauck.
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März 2014
Grünbuch „Was ist uns die Musik wert? Öffentliche Förderung in der Diskussion“
Mit dem Grünbuch „Was ist uns die Musik wert? Öffentliche Förderung in der Diskussion“ startet der Deutsche Musikrat einen breit angelegten öffentlichen und politischen Diskussionsprozess zur Zukunft der öffentlichen Musikförderung in Deutschland. Das Grünbuch richtet sich an politische Entscheidungsträger aller föderalen Ebenen, zivilgesellschaftliche Institutionen, Kultureinrichtungen und -Akteure sowie die musikinteressierte Öffentlichkeit. Ziel des Grünbuchs ist es, die Bedeutung der öffentlichen Musikförderung für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und Fragen und Positionen zu bündeln.
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März 2014g
Statistiken: Studierende in Studiengängen für Musikberufe
Die Zahl der Studierenden in Studiengängen für Musikberufe an deutschen Hochschulen ist im Wintersemester 2012/13 erneut gestiegen. Nach aktuellen Berechnungen des MIZ waren für den Fachbereich Musik insgesamt rund 31.850 Studentinnen und Studenten eingeschrieben, über die Hälfte davon an einer der 24 staatlichen Musikhochschulen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen leichten Zuwachs um 4 Prozent. Während die Zahl der Erstsemester mit rund 5.500 Studierenden auf hohem Niveau stagnierte, konnte bei den Absolventen ein deutlicher Anstieg um 11 Prozent verzeichnet werden. Im Vergleich zum Jahr 2000 hat sich die Zahl der Absolventen sogar beinahe verdoppelt. Berücksichtigt wurden neben dem 1. Studienfach auch die Studierenden mit Musik als 2. und 3. Studienfach.
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März 2014
Digital Music Report 2014
Die im Auftrag des internationalen Tonträgerverbandes IFPI durchgeführte Studie untersucht Angebot, Umsatz und Reichweite legaler Musikdienste im Internet und stellt die Aktivitäten der Musikwirtschaft zur Bekämpfung der Musikpiraterie vor. Demnach konnte der weltweite digitale Musikmarkt im Jahr 2013 erneut um 4,3 Prozent gesteigert werden. Das Geschäft mit Downloads und Streaming machte damit mittlerweile 39 Prozent der weltweiten Musikumsätze aus. Insgesamt ging der weltweite Umsatz aus physischen und digitalen Musikverkäufen, Leistungsschutzrechten und Synchronisation in 2013 jedoch um 3,9 Prozent zurück. Im europäischen Musikmarkt hingegen konnte zum ersten Mal seit 12 Jahren wieder ein Umsatzwachstum um 0,6 Prozent verzeichnet werden.
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März 2014
Resolution: Fehlende Freiräume für musikalische Talente
Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen im schulischen Bereich (G8, Ganztagsschule) sieht die Zentralkonferenz der Wettbewerbe "Jugend musiziert" die Ausbildung des musikalischen Nachwuchses zunehmend gefährdet. In einer Resolution fordern die Organisatoren des Wettbewerbs, mehr Freiräume für das individuelle Musizieren und das Ensemblespiel während des Schultags zu schaffen. Auch die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände und der Projektbeirat "Deutscher Orchesterwettbewerb" im Deutschen Musikrat unterstützen diese Forderung und weisen in einer eigenen Erklärung auf ihre Sorge um den Erhalt und die Pflege des Laienmusizierens hin, das durch die neuen schulischen Rahmenbedingungen ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werde.
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Februar 2014
Musik im Rundfunk: MIZ dokumentiert Entwicklungen und Trends
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein bedeutender Kulturfaktor. Er hat durch Produktionsaufträge, Eigenproduktionen, Kompositionsaufträge und technische Innovationen immer wieder die musikkulturelle Entwicklung entscheidend mitgeprägt, zum Beispiel in der Zeitgenössischen Musik oder im Bereich der Alten Musik. Doch wie sieht es mit der Musik in den Hörfunk- und Fernsehprogrammen der Sender aktuell aus, welche Entwicklungen und Trends lassen sich beobachten? Das MIZ ist diesen Fragen nachgegangen und hat turnusgemäß die statistischen Veröffentlichungen der Rundfunkanstalten sowie weitere Quellen im Hinblick auf die Situation der Musik betrachtet.
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Februar 2014
"Singing Europe" - Neue Studie zur Situation der Chöre in Europa
Wie viele Menschen singen in Europa und wie viel Zeit widmen sie dem Musizieren? Das Projekt "Singing Europe" möchte diese und andere Fragen zur künstlerischen, demographischen und ökonomischen Situation der Chöre in Europa beantworten. Dazu werden zurzeit Daten von einzelnen Chören und Gesangsgruppen sowie Statistiken von Chorverbänden gesammelt. Mit dem Projekt wollen die Initiatoren der Studie, darunter Europa Cantat und weitere Organisationen aus elf Ländern, eine europaweite Debatte über das Singen anregen. Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für 2015 geplant. Wer einen Beitrag zur Studie leisten kann, findet den kurzen Fragebogen online.
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Februar 2014
Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2012
Ob Architektur, Musik oder Werbung - die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine vielfältige Branche. Ihr gehören sowohl freiberuflich arbeitende Künstler und Kulturschaffende als auch Klein- und Kleinstunternehmer an. Der im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellte Monitoringbericht 2012 gibt Aufschluss über die besonderen Merkmale und Strukturen der Branche. Er beinhaltet auch erstmalig Steckbriefe zu den elf Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft. Ein Schwerpunkt des aktuellen Monitoringberichts ist die Digitalisierung der Kultur- und Kreativwirtschaft.
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Februar 2014
Kulturperspektiven für Schleswig-Holstein - Empfehlungen für ein Kulturkonzept
Nach intensiven Debatten sind nun die von vier Arbeitsgruppen im Rahmen des Kulturdialogs formulierten Empfehlungen für ein Kulturkonzept für das Land Schleswig-Holstein veröffentlicht worden. Mit dem Papier wurden Grundlagen für Leitlinien einer zukünftigen Kulturpolitik erarbeitet. Inhaltlich befassen sich die Empfehlungen u.a. mit den Schwerpunkten: Stärkung von ästhetischer Bildung und sozialer Teilhabe an kulturellen Angeboten, Profilierung des Kulturstandorts Schleswig-Holstein, flächendeckende Präsenz von Kultureinrichtungen im Land sowie Erhalt und Vermittlung des kulturellen Erbes und zeitgemäßer Förderstrukturen.
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Januar 2014
Statistik: Planstellen der öffentlich finanzierten Orchester 2014
Keine Entspannung in Sicht: Die Zahl der öffentlich finanzierten Orchester in Deutschland ist weiter auf nur noch 131 gesunken. Dies teilte die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) auf ihrer Jahres-Pressekonferenz in Berlin mit. Bei der ersten gesamtdeutschen Erfassung 1992 wurden noch 168 öffentlich finanzierte, regelmäßig spielende Orchester gezählt. 37 Klangkörper sind seitdem faktisch von der Landkarte verschwunden. Im selben Zeitraum sank die Zahl der ausgewiesenen Musikerplanstellen in den Orchestern bundesweit von 12.159 auf aktuell 9.825; dies entspricht einem Abbau von gut 19 Prozent.
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Januar 2014
Rede von Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Rahmen der Regierungserklärung
Im Rahmen der Generaldebatte zur Regierungserklärung der Bundeskanzlerin stellte Kulturstaatsministerin Monika Grütters ihre kulturpolitischen Ziele für diese Wahlperiode vor. Auf ihrer Agenda steht eine verstärkte Bündelung der Kompetenzen von Bund, Ländern und Kommunen sowie die Stabilisierung der Künstlersozialkasse. Ein weiteres Anliegen ist Grütters, das Urheberrecht in Zeiten der Digitalisierung weiter anzupassen. Verbraucher gelte es für den Wert des geistigen Eigentums zu sensibilisieren und aufzuklären. Kunst sei nicht kostenlos zu haben, und das Recht müsse konsequent umgesetzt werden.
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Januar 2014
Erklärung der Kulturpolitischen Gesellschaft: Kurs halten! Kulturpolitik des Bundes systematisch weiterentwickeln
Nach der Nominierung von Monika Grütters für das Amt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien hat der Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, Oliver Scheytt, für den Vorstand eine Erklärung (»Kurs halten!«) abgegeben, in der er auf den erklärten Willen der Koalitionsparteien hinweist, die Kulturpolitik des Bundes systematisch weiterzuentwickeln. Es bedürfe jetzt konzeptioneller Überlegungen und struktureller Entscheidungen, um die Kulturpolitik zukunftsfest zu machen. Der Koalitionsvertrag sei dafür eine gute Grundlage.
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