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Musikwirtschaft
Wie hoch sind die aktuellen Umsätze der Musikindustrie und welche Branchenzweige umfasst sie? Michael Söndermann beleuchtet die Musikwirtschaft in all ihren Facetten. In einem Gesamtüberblick geht er auf die Bereiche Phonomarkt, Musikverlage, Ton- und Musikstudios, Produktion und Handel, Musikensembles und Theater sowie Konzertdirektionen und Künstleragenturen ein.
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Phonomarkt
Kaum ein Markt befindet sich so sehr im Wandel wie der deutsche Phonomarkt. Starke Umsatzeinbußen in den letzten Jahren haben die Branche vor neue Herausforderungen gestellt. Lothar Scholz analysiert die Entwicklung des Marktvolumens, Strukturen und angebotene Produkte sowie Handelsformen und Käuferschichten.
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Musikinstrumentenbau
Wie viele steuerpflichtige Betriebe gibt es in Deutschland im Bereich des Musikinstrumentenbaus? Wie hoch ist ihr Umsatz? Und welche Instrumente werden in welchem Umfang ins Ausland exportiert? Birgit Böcher beschreibt die wichtigsten wirtschaftlichen Rahmendaten. Darüber hinaus skizziert sie die Geschichte des Musikinstrumentenbaus in Deutschland und zeigt verschiedene Ausbildungswege auf.
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Musikverlage
Für die Musikverlage ist der klassische Notendruck schon längst nicht mehr die einzige Einnahmequelle: Zunehmend übernehmen sie auch weitere Aufgaben, wie Tonträgerproduktion, Künstlervermittlung oder die Veranstaltung von Konzerten. Thomas Tietze gibt einen Überblick über die Arbeit der Musikverlage.
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Musikfachhandel
Der Musikfachhandel gehört zu den traditionsreichsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Doch wie steht es um seine aktuelle wirtschaftliche Situation? Und welchen Einfluss hat das Internet als neue Vertriebsform? Birgit Böcher beantwortet diese Fragen und spürt dabei sowohl Potenziale als auch Probleme des deutschen Musikfachhandels auf.
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Konzertdirektionen und Künstleragenturen
Konzertdirektionen und Künstleragenturen leisten einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Deutschland: Sie betreuen Künstler der verschiedensten Richtungen, organisieren Konzerte und Festivals sowie sonstige Live Events. Michael Russ erklärt, weshalb dieser Zweig zur umsatzstärksten Branche der Musikwirtschaft avancierte und beleuchtet die Rahmenbedingungen im Live Entertainment.
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Dezember 2011
Dritter Zwischenbericht der Enquete-Kommision Internet und digitale Gesellschaft
Am 14. Juni 2010 konstituierte sich die Projektgruppe Urheberrecht der Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" des Deutschen Bundestags. Sie befasst sich mit einer Bestandsaufnahme des Urheberrechts und dessen technischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausfor-derungen in der digitalen Gesellschaft sowie mit neuen Vertriebs- und Vergütungsformen im Internet und mit Urheber- und Nutzerrechten. Am 23.11.2011 legte die Projektgruppe ihren Zwischenbericht vor.
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September 2011
Studie: Kreative fordern Technik – Musikplattformen im Stresstest
Im Auftrag des Verbands Unabhängiger Musikunternehmen (VUT) hat die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) die Studie „Kreative fordern Technik – Musikplattformen im Stresstest“ durchgeführt. 13 Musikportale wurden dabei in den Kategorien Künstlerpräsentation, Promotion, Social Media, Design, Finanzen, Verfügbarkeit, Funktionalität, Fairness und Transparenz nach 45 Einzelkriterien untersucht und bewertet. Im Zentrum des Interesses stand der langfristige Nutzen der Plattformen für die Künstler.
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April 2011
Bundesverband Musikindustrie veröffentlicht Jahrbuch 2010
Trotz eines erneuten Umsatzrückgangs von 4,6 Prozent hat der deutsche Musikmarkt 2010 den Markt Großbritanniens überholt und belegt mit einem Umsatzvolumen von 1,669 Mrd. Euro hinter den USA und Japan Platz drei der Weltrangliste. Die Umsätze aus digitalen Verkäufen verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme um 17,5 Prozent. Nach Angaben des Bundesverbands Musikindustrie machen aber die physischen Formate in Deutschland - gegen den weltweiten Trend - noch immer rund 86 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
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Dezember 2010
3. Berliner Appell: Fünf Forderungen für musik@deutschland
Mit dem 3. Berliner Appell „Digitalisierung // Freiheit // Verantwortung“ hat die Mitgliederversammlung 2010 des Deutschen Musikrats fünf Forderungen zur erfolgreichen Bewältigung der Herausforderungen im digitalen Zeitalter aufgestellt. Ziel ist, die unmittelbar mit den Fähigkeiten des Individuums verbundenen kreativen Potenziale moderner Gesellschaften als entscheidende Ressourcen im globalen Wettbewerb wieder in den Mittelpunkt der Diskussion um die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung zu rücken.
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November 2010
Positionspapier: Ohne Urheber keine kulturelle Vielfalt
Das Urheberrecht, in dessen Mittelpunkt die ideellen und materiellen Interessen der Werkschöpfer stehen, unterliegt einem ständigen Anpassungsdruck durch die technische Entwicklung. Sowohl die Bedingungen der Literatur-, Musik-, Kunst- und Wissensproduktion als auch die Geschäftsmodelle der Verwerter sind durch die zunehmende Digitalisierung einem ständigen Wandel unterworfen. Zum Schutz des geistigen Eigentums im digitalen Zeitalter hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann in Berlin ein 12-Punkte-Papier vorgelegt.
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Juli 2010
Grünbuch zur Erschließung der Kultur- und Kreativindustrien
Die EU-Kommission hat in ihrem Grünbuch "Erschließung des Potenzials der Kultur- und Kreativwirtschaft" die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für die Volkswirtschaften in Europa unterstrichen. In einer Stellungnahme zum Diskussionspapier der EU-Kommission kritisiert der Deutsche Kulturrat jedoch, dass der Eigenwert der Kultur- und Kreativwirtschaft, die Besonderheit kultureller Güter und Dienstleistungen sowie ihr Doppelcharakter als Kultur- und Wirtschaftsgut im Grünbuch zwar erwähnt würden, insgesamt aber keinen adäquaten Niederschlag in den Ausführungen fänden.
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Juli 2010
Mitgliederversammlung der GEMA: „Schluss mit Musik zum Nulltarif“
Im Rahmen der Mitgliederversammlung der GEMA hat ihr Vorstandsvorsitzender Dr. Harald Heker auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. In seiner Rede betonte er, dass die GEMA 2009 einige wichtige Großbaustellen schließen konnte. Dazu gehöre die Einigung mit den Konzertveranstaltern und ein wegweisender Gesamtvertrag mit der Bundesvereinigung der Musikveranstalter. Außerdem konnten Übereinkommen mit den Kabelnetzbetreibern und der Geräteindustrie erzielt werden.
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Juni 2010
Berliner Rede zum Urheberrecht
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat am 14. Juni in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Stellung zur Reform des Urheberrechts bezogen. In ihrer Rede stellte sie die Frage in den Mittelpunkt, wie der Schutz des geistigen Eigentums als Voraussetzung für kulturelle Vielfalt, Kreativität und wissenschaftliche Leistungen im Zeitalter der digitalen Revolution ausgestaltet werden kann. "Wir können nicht einfach die Mechanismen der analogen Welt eins zu eins auf die digitale Welt übertragen", betonte die Ministerin.
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April 2010
Brennerstudie 2010: Zahl der illegalen Musikdownloads geht zurück
Die Zahl der illegalen Musikdownloads ist 2009 im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 Prozent auf 258 Millionen gesunken. Zu diesem Ergebnis kommt die vom Bundesverband Musikindustrie in Auftrag gegebene Brennerstudie 2010. Die größte Gruppe der Filesharer stellen dabei Männer im Alter von 20 bis 39 Jahren. Für die Studie wurden von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) insgesamt 10.000 Personen befragt.
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April 2010
Neues Internetportal der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft
Das neue Internetportal www.kultur-kreativ-wirtschaft.de der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ist online. Das Portal stellt die Ziele und Maßnahmen der Initiative vor, beschreibt Daten und Fakten zur Kultur- und Kreativwirtschaft sowie ihrer Teilmärkte und bietet vielfältige Informationen für Gründerinnen, Gründer, Selbständige und Unternehmen, die in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig sind.
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März 2010
Bundesverband Musikindustrie veröffentlicht Jahrbuch 2009
Mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2009 hat die Musikindustrie ihren Konsolidierungskurs erfolgreich fortgesetzt. Nach Angaben des Bundesverbands Musikindustrie ging der Umsatz trotz Wirtschaftskrise nur um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Stützen des Musikmarkts waren die stabilen CD-Verkäufe (plus 1,5 Prozent), das anhaltend hohe Wachstum bei Musikdownloads (plus 34,6 Prozent) sowie neue Erlösquellen wie Merchandise, Künstlermanagement und Lizenzeinnahmen (insgesamt plus 11 Prozent).
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März 2010
Topografie des Musikinstrumentenbaus in Deutschland
Der Musikinstrumentenbau in Deutschland fußt auf einer langen Tradition und zählt mit einem Gesamtumsatz von 674 Millionen Euro (2007) zu den umsatzstärksten Zweigen der Musikwirtschaft. In Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde hat das MIZ eine kartografische Darstellung erarbeitet, die sowohl Standorte als auch historisch gewachsene Zentren des Musikinstrumentenbaus aufzeigt.
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Februar 2010
Digital Music Report 2010
Das digitale Musikangebot in Deutschland ist größer als in anderen Ländern. Das geht aus dem Digital Music Report 2010 hervor. Danach können deutsche Konsumenten bei 41 geprüften und legalen Online-Services mehr als 11 Millionen Titel erwerben. Das Spektrum reicht von so genannten À-la-carte-Download-Angeboten zum Herunterladen einzelner Songs oder Alben über Abo-Modelle bis hin zu Hard- und Software-Bundles.
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Januar 2010
Bundesverband Musikindustrie veröffentlicht Positionspapier zur Kulturflatrate
Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) hat ein Positionspapier mit 10 Argumenten gegen die Kulturflatrate veröffentlicht. Gemeint ist mit der Kulturflatrate meist eine Zwangsabgabe auf den Internetzugang, mit der Urheber und Kreative für die illegale Nutzung ihrer Arbeit entlohnt werden sollen.
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