Dir: Friederike Böcher Tr: Landratsamt Greiz. Hist: Geburtshaus des Komponisten Heinrich Schütz. 1954 Eröffnung einer Gedenkausstellung. 1985 nach Umgestaltung Neueröffnung als Forschungs- u. Gedenkstätte aus Anlass des 400. Geburtstages v. Heinrich Schütz, 2000 Sanierung und Präsentation einer neuen Dauerausstellung. Aufg: Dauerausstellung zu Leben, Werk u. Rezeption v. Heinrich Schütz; Erschließung des zeitlichen Umfelds. Stätte der aktiven Musikpflege u. der Diskussion über die Praxis des Musizierens im 17. Jh. Durchführung v. Kolloquien zur Quellenforschung u. zur Musikrezeption; Mitveranstalter der "Mitteldeutschen Heinrich-Schütz-Tage". Konzerte, Kurse f. Alte Musik, Wechselausstellungen in der Schütz-Haus-Galerie. - Best: Ausstellung über Heinrich Schütz u. seine Zeit mit rd. 500 Exponaten, darunter Nachbauten v. Musikinstrumenten aus dem 17. Jh. Tonträger-Slg. mit Musik des 17. u. 18. Jh. (2.000 Tonträger); Fachbibliothek mit Publikationen u. Materialien zu Heinrich Schütz, seinen Zeitgenossen u. Schülern, darunter Originaldrucke (5.200 Bde.), Musikalien (4.100 Noten), Kupferstiche u. Leichenpredigten. Sitz u. Geschäftsstelle der Schütz-Akademie e.V.; Förderverein des Hauses. Publ: Beiträge zur musikal. Quellenforschung, Bad Köstritz 1988ff. - Monographien der Forschungs- u. Gedenkstätte Heinrich-Schütz-Haus, Bad Köstritz 1993ff. - Claudio Monteverdi u. die Folgen. Leittexte der Wanderausstellung, hrsg. v. Ingeborg Stein u. Friederike Böcher, Bad Köstritz 1994. - Köstritzer Hefte (Notenausgaben) 2002ff. - Köstritzer Schriften, Bad Köstritz 2003ff. - Faksimiles. - Museumsführer.