Gf. der UKB: Bernhard Schneider; Abteilungsl. der KSK u. stv. L. UKB: Uwe Fritz Rf: Körperschaft des öffentl. Rechts. Hist: Gegr. 1982 zur Durchführung der Bestimmungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes (in Kraft getreten am 1.1.1983). Von 1988 bis 30.6.2001 der Landesversicherungsanstalt Oldenburg-Bremen, seit 1.7.2001 der Bundesausführungsbehörde f. Unfallversicherung, die am 1.1.2003 in die Unfallkasse des Bundes umgewandelt wurde, angegliedert. Aufg: Feststellung der Versicherungspflicht nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz, das selbstständigen Künstlern u. Publizisten im Wesentlichen den gleichen sozialen Schutz gewährt wie in abhängiger Beschäftigung stehenden Künstlern u. Publizisten (Renten-, Kranken- u. Pflegeversicherung bei Zahlung nur einer Hälfte des Versicherungsbeitrags; die andere Hälfte wird aus einer Abgabe der Unternehmen, die künstler. u. publizistische Leistungen verwerten, u. einem Zuschuss des Bundes finanziert). Die KSK meldet die betreffenden Künstler u. Publizisten bei der Deutschen Rentenversicherung u. der jeweils zuständigen Kranken- u. Pflegekasse an u. zieht zur Finanzierung der Versicherungsbeiträge die Beitragsanteile der Versicherten, die Künstlersozialabgabe u. den Bundeszuschuss ein. Sie berät die versicherten Künstler u. Publizisten in allen Fragen der sozialen Sicherheit. Ende 2007 wurden 157.754 Versicherte durch die KSK betreut, davon 42.198 im Bereich Musik. Publ: Informationsschriften f. Versicherte. - Informationsschriften f. Verwerter.