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Kulturorchester, Rundfunkensembles und Opernchöre
Die Orchesterlandschaft in Deutschland ist in ihrer Dichte und Vielfalt nach wie vor einzigartig. Gerald Mertens informiert über aktuelle Entwicklungen und Tendenzen. Neben Tarifregelungen und Managementstrukturen beschreibt er die Strukturveränderungen, die seit den 1990er Jahren zu massiven Einschnitten in der Szene geführt haben.
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Musiktheater
Über acht Millionen Besucher werden jährlich in den Aufführungen der Musiktheater in Deutschland gezählt. Wie sieht die Infrastruktur dieser Theaterlandschaft aus? Arnold Jacobshagen berücksichtigt in seiner Analyse Finanzierungsaspekte und Personalstrukturen der Häuser sowie deren Produktionsweisen. Außerdem informiert er über die Spielplanentwicklung und Besucherzahlen.
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Konzerthäuser
Was ein Opernhaus ist, ist leicht gesagt. Was ein Konzerthaus ist, lässt sich dagegen nicht so leicht sagen. Verschiedenste Organisations- und Verwaltungsformen machen eine klare Definition fast unmöglich. Und dennoch: Immer mehr Kommunen haben sich in jüngster Zeit entschieden, neue, wie auch immer geartete Spielstätten zu bauen. Raoul Mörchen versucht, sich dem Thema Konzerthauslandschaft in Deutschland zu nähern.
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Festspiele und Festivals
Franz Willnauer gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle Lage der Festspiellandschaft in Deutschland. Nach einem kurzen historischen Abriss widmet er sich vor allem der Definition von Festivaltypen. Daneben untersucht er Finanzierungsformen und die Funktion von Festivals als Wirtschaftskörper.
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Konzertpublika
Ohne Publikum kein Konzert: Konzerte sind nicht nur musikalische, sondern stets auch soziale Ereignisse. Hans Neuhoff beschreibt Sozialstruktur, Mentalitäten und Geschmacksprofile von Konzertpublika der unterschiedlichsten Genres, von der Klassik über die Volksmusik und den Jazz bis hin zu Rock und Pop.
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Januar 2012
Statistik: Planstellen in deutschen Kulturorchestern
Die Zahl der deutschen Kulturorchester ist weiter auf 132 gesunken. Dies teilte die Deutsche Orchestervereinigung auf ihrer Jahrespressekonferenz mit. Bei der ersten gesamtdeutschen Erfassung vor genau 20 Jahren wurden noch 168 öffentlich finanzierte, regelmäßig spielende Orchester gezählt. 36 Kulturorchester sind seitdem aufgelöst oder fusioniert worden. Im selben Zeitraum sank die Zahl der ausgewiesenen Musikerplanstellen bundesweit von 12.159 auf aktuell 9.844. Dies entspricht einem Rückgang von rund 19 Prozent.
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Dezember 2011
Statistik: Deutscher Bühnenverein erfasst Daten zu Theatern und Werken
Die wirtschaftlichen Rahmendaten der deutschen Theater und Orchester sind in der Spielzeit 2009/10 im Wesentlichen stabil geblieben. Die zahlenmäßige Aufbereitung der Spielzeit 2009/10 zeigt, dass Theater und Orchester mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln umsichtig haushalten und dabei weiterhin ein umfangreiches Programm bieten. Ausgewertet wurden die Angaben von 140 Stadt- und Staatstheatern sowie Landesbühnen, 132 Orchestern, 209 Privattheatern und 56 Festspielbetrieben. Auszüge aus der Theater- und Werkstatistik finden Sie in unserer Rubrik "Statistiken".
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September 2011
9. Kulturbarometer: Besucherrückgang bei Opern und Orchestern gestoppt
Zum ersten Mal nach sechs Jahren konnte der Rückgang der jährlichen Konzert- und Musiktheaterbesucher in Deutschland gestoppt werden. Damit zeichnet sich eine Kehrtwende in der 2005 konstatierten Entwicklung rückläufiger Zuschauerzahlen ab. Zu diesem Ergebnis kommt das in Berlin vorgestellte 9. KulturBarometer, eine seit 1990 regelmäßig - und in diesem Jahr zum zweiten Mal in Kooperation mit der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) - erstellte Repräsentativumfrage des Zentrums für Kulturforschung (Bonn).
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September 2011
Besucherumfrage in Berliner Kultureinrichtungen
Mehr als die Hälfte der Besucher in den Berliner Kultureinrichtungen sind Touristen, wobei die Berliner Orchester mit circa 73 Prozent den größten Anteil an heimischem Publikum verzeichnen. Dies zeigt der aktuelle Jahresbericht des Kultur-Monitorings (KULMON), einer Besucherumfrage in den Berliner Kultureinrichtungen, die auf eine gemeinsame Initiative der Berliner Kulturverwaltung und visitBerlin in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Audience Development an der Freien Universität Berlin zurückgeht.
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Juli 2011
Im Fokus: Festspiele und Festivals
Summerjam, das Mozartfest Würzburg und das Schumann-Fest in Zwickau, die Carl Orff-Festspiele in Andechs, die Bayreuther Festspiele und Tamburi Mundi: Dies sind nur wenige Namen aus der deutschen Festivallandschaft, die sich gerade im Sommer in ihrer ganzen Vielfalt präsentiert. Die Bandbreite reicht dabei vom breit angelegten "Klassikfestival" über Spezialfestivals für Alte und Zeitgenössische Musik bis hin zu Szenefestivals für die zahlreichen Strömungen der populären Musik.
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Mai 2011
Resolution des Deutschen Bühnenvereins: Für eine neue Partnerschaft zwischen Kultur und öffentlich-rechtlichem Rundfunk
Die Theater und Orchester in Deutschland suchen eine neue Partnerschaft zwischen Kultur und öffentlich-rechtlichem Rundfunk. Dieses Ziel hat der Deutsche Bühnenverein in seiner Erfurter Resolution formuliert, die am 28. Mai 2011 anlässlich der Jahreshauptversammlung des Verbands von den Deligierten verabschiedet wurde. Gemeinsames Ziel müsse es sein, Zuschauer und Zuhörer an Kunst und Kultur, an die Reichhaltigkeit des kulturellen Lebens in Deutschland und der Welt heranzuführen.
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April 2011
Kompetenzprofil für die Ausbildung von Orchestermusikern
Der Orchesterausschuss des Deutschen Bühnenvereins hat ein Kompetenzprofil für die Ausbildung von Orchestermusikern verabschiedet, das künftig zur stärkeren Ausrichtung der Hochschulausbildung an den Anforderungen eines Orchesters beitragen soll. Hintergrund sind Klagen der im Bühnenverein organisierten Opern- und Konzertorchester, dass Orchestermusiker in ihrer Ausbildung - u.a. hinsichtlich sozialer und persönlichkeitsbezogener Fähigkeiten - oft nicht ausreichend auf die Ausübung ihres Berufes vorbereitet werden.
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November 2010
Studie: Die Kunst, Musik zu vermitteln
Durch Konzerte für Kinder, Workshops mit Musikern oder Patenschaften mit Bildungseinrichtungen übernehmen Kulturinstitutionen zunehmend Verantwortung für die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen. Die von der Stiftung Mozarteum Salzburg und der Robert Bosch Stiftung initiierte Studie „Exchange – Die Kunst, Musik zu vermitteln. Qualitäten in der Musikvermittlung und Konzertpädagogik“ erfasst den Status quo und bietet Orientierungen für die Praxis. Weitere Materialien finden sich auf der Homepage der Stiftung Mozarteum Salzburg.
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Oktober 2010
Statistik: Deutscher Bühnenverein erfasst Daten zu Theatern und Werken
Die zahlenmäßige Aufbereitung der Spielzeit 2008/09 zeigt, dass sich Theater und Orchester auch in schwierigen Zeiten zu behaupten wissen. So konnte beispielsweise der Personalabbau weiter gebremst werden. Die Anzahl der Werke und Inszenierungen ist weiter gestiegen, u.a. durch zahlreiche Ur- und Erstaufführungen. Dennoch bleiben die Klassiker bei den Aufführungs-, Inszenierungs- und Besucherzahlen an der Spitze. Auszüge aus der Theater- und Werkstatistik finden Sie in unserer Rubrik "Statistiken".
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August 2010
Umfrage: Klassische Musik und Oper liegen Deutschen am Herzen
In einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung zum Thema "Klassische Musik" gaben fast 90 Prozent der Befragten an, dass sie die Weitergabe des musikalischen Erbes an die kommenden Generationen für besonders wichtig halten. Eine hervorgehobene Bedeutung kommt dabei dem Musikunterricht in Kindergärten und Schulen zu: 96 Prozent der Befragten halten den Musikunterricht für wichtig oder für sehr wichtig. Die Bertelsmann Stiftung bietet auf ihrer Webseite vier der wichtigsten Fragen und ihre Ergebnisse als Grafiken zum Download an.
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Juli 2010
Kleine Anfrage zur Gleichstellung von Frauen in Orchestern
Obwohl weibliche Studierende an den staatlichen Ausbildungsstätten für Musik mit 57 % in der Überzahl sind, stellen sie im späteren Berufsleben nur noch 23 % der Beschäftigten in Orchestern, Musikschulen und Hochschulen. Diese Feststellung hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen dazu veranlasst, die Bundesregierung zur Gleichstellung von Frauen in Orchestern zu befragen. Gefragt wurde u. a. nach dem Anteil von Frauen in den vom Bund geförderten Orchestern sowie ihrer Stellung in Führungspositionen.
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Juni 2010
Studie: Wirtschaftliche Bedeutung des Beethovenfests
Jeder Euro, den die Stadt Bonn in das Beethovenfest investiert, fließt vierfach in die Region Bonn / Rhein-Sieg zurück. Das belegt eine vom Beethovenfest in Auftrag gegebene Studie, in der die wirtschaftliche Bedeutung des Festivals für die Stadt Bonn anhand der Rahmendaten zum Beethovenfest 2009 systematisch untersucht wurde. Außerdem, so die Autoren der Studie, trage das Festival aufgrund seiner künstlerischen Qualität maßgeblich zum Bekanntheitsgrad und Image der Stadt Bonn bei.
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Mai 2010
Veranstaltungskalender des Schumann-Portals
Im Rahmen des Jubiläumsjahres zum 200. Geburtstag von Robert Schumann bietet ein neuer Veranstaltungskalender einen umfassenden Überblick über sämtliche Konzerte und sonstige Angebote mit Werken von Robert und Clara Schumann. Der Kalender ist Teil des Schumann-Portals, das auch Informationen zu den Institutionen des Schumann-Netzwerks, Wissenswertes über den Komponisten sowie eine Übersicht über Veröffentlichungen zu Leben und Werk Schumanns bietet.
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März 2010
Topografie der Musiktheater in Deutschland
84 Musiktheater prägen das Kulturleben Deutschlands und sind maßstabgebend für eine ambitionierte Programmpolitik von der Alten bis zur Zeitgenössischen Musik. Der Deutsche Bühnenverein zählt im Schnitt rund 13.000 Veranstaltungen jährlich in den Bereichen Oper, Operette, Musical und Ballett. Die Zahl der Besucher beläuft sich dabei auf fast 8 Millionen. In einer neuen Karte zeigt das MIZ die Musiktheater nach dem Sitzplatzangebot ihrer jeweiligen Hauptspielstätten. Das kleinste Haus befindet sich in Neubrandenburg, das größte mit über 2.000 Plätzen ist die Bayerische Staatsoper.
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März 2010
Bericht der Landesregierung zur Umsetzung des Expertenberichts „Kunst NRW. Vorschläge und Empfehlungen“
Eine von der Staatskanzlei der Landesregierung und der Kunststiftung NRW einberufene Expertenkommission hatte zum Sommer 2008 die Kultur und Kulturförderung in Nordrhein-Westfalen analysiert und eigene Empfehlungen vorgestellt. In seiner Sitzung am 16. März 2010 billigte das Kabinett der Landesregierung einen Bericht zur Umsetzung dieser Vorschläge und Empfehlungen. Dem Plan, die Bühnen der Stadt Köln sowie Musiktheater und Schauspiel Essen in Staatstheater umzuwandeln, wird darin jedoch keine dringende Priorität beigemessen.
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Februar 2010
Studie: Weltwirtschaftskrise trifft auch Kulturinstitutionen
Eine von der Unternehmensberatung Actori veröffentlichte Studie zeigt, dass die weltweite Wirtschaftskrise in den Jahren 2010 und 2011 auch bei den deutschen Kulturinstitutionen zu Engpässen in der Finanzierung führen wird. Zwar würden die Kartenerlöse voraussichtlich stabil bleiben, bei öffentlichen Zuschüssen und Sponsorengeldern sei jedoch ein deutlicher Rückgang zu erwarten.
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Februar 2010
Planstellen in deutschen Kulturorchestern
Die Zahl der Planstellen in deutschen Kulturorchestern ist im Jahr 2010 mit 9.922 Stellen erstmals unter die Marke von 10.000 gefallen. Dies ist das Ergebnis einer bundesweiten Erhebung, die die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) durchgeführt hat. Verglichen mit der ersten Zählung im Jahr 1992 entspricht der aktuelle Wert einem Stellenabbau von über 18 Prozent. Die Gesamtzahl der Orchester blieb mit 133 jedoch gegenüber 2008 unverändert.
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Januar 2010
Offener Brief des Essener Intendanten und GMD Stefan Soltesz
Angesichts der immer stärker um sich greifenden Finanzkrise der Städte und vor dem Hintergrund anhaltender Diskussionen um mögliche Sparmaßnahmen warnt Stefan Soltesz, Intendant und Generalmusikdirektor des Aalto-Musiktheaters Essen, in einem offenen Brief vor Einschnitten im Kulturbereich.
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