| Musik im Rundfunk
In Deutschland gibt es traditionell eine große Nähe von Kultur und Rundfunk. Insbesondere der öffentlich-rechtliche Rundfunk unterhält neben den so genannten Kulturradios Angebote speziell für klassische Musik. Er fördert die neue Musik durch Auftragsproduktionen und Festivals, veranstaltet Musikwettbewerbe und unterhält eigene Klangkörper. Helmut Scherer und Beate Schneider beleuchten die die Rolle der Musik in der deutschen Rundfunklandschaft.
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Musikinformation und
Musikdokumentation
Deutschland verfügt über ein dichtes Netz an Bibliotheken. Doch wo findet man Einrichtungen mit Musikinformationen und wie lassen sich diese systematisieren? Joachim Jaenecke stellt die Landschaft der Musikbibliotheken in
Deutschland vor, erläutert die Aufgabenstellung der
verschiedenen Einrichtungen und zeigt auf, wer welche
Fachinformationen bereit hält.
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Wie finde ich Informationen über
Musik?
Man muss nur wissen, wo man suchen muss: Esther Silbernagel leistet
Hilfe zur Selbsthilfe und beschreibt die wichtigsten Recherchequellen
für die Suche nach Noten, Literatur, Tonaufnahmen,
biografischen Informationen und allgemeinen Auskünften.
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Oktober 2011
MIMO – Musikinstrumente im Internet
MIMO, das Musical Instrument Museums Online, ermöglicht den digitalen Zugang zu elf europäischen Musikinstrumentenmuseen aus sechs verschiedenen Ländern – darunter das Germanische Nationalmuseum Nürnberg, das Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig und das Ethnologische Museum Berlin. Das von der EU geförderte Projekt verfolgt das Ziel, die kulturellen Schätze aus europäischen Museen im Internet sicht- und hörbar zu machen. Dazu wurden in den einzelnen Museen Musikinstrumente fotografiert, Audio-Dateien und Videomaterial ediert sowie Datenbanken aufbereitet.
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Mai 2011
Rede von Kulturstaatsminister Bernd Neumann anlässlich der Media-Night 2011 der CDU
Kulturstaatsminister Bernd Neumann sprach in seinem Grußwort zur diesjährigen Media-Night der CDU am 24. Mai 2011 über Chancen und Risiken der Digitalisierung. Dabei ging er ausführlich auf den Schutz des geistigen Eigentums und eine zu dessen Sicherung notwendige Reform des Urheberrechts ein. Daneben regte Neumann die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen des dualen Rundfunksystems an, betonte jedoch, dass sich dieses grundsätzlich bewährt habe.
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Dezember 2010
3. Berliner Appell: Fünf Forderungen für musik@deutschland
Mit dem 3. Berliner Appell „Digitalisierung // Freiheit // Verantwortung“ hat die Mitgliederversammlung 2010 des Deutschen Musikrats fünf Forderungen zur erfolgreichen Bewältigung der Herausforderungen im digitalen Zeitalter aufgestellt. Ziel ist, die unmittelbar mit den Fähigkeiten des Individuums verbundenen kreativen Potenziale moderner Gesellschaften als entscheidende Ressourcen im globalen Wettbewerb wieder in den Mittelpunkt der Diskussion um die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung zu rücken.
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November 2010
Positionspapier: Ohne Urheber keine kulturelle Vielfalt
Das Urheberrecht, in dessen Mittelpunkt die ideellen und materiellen Interessen der Werkschöpfer stehen, unterliegt einem ständigen Anpassungsdruck durch die technische Entwicklung. Sowohl die Bedingungen der Literatur-, Musik-, Kunst- und Wissensproduktion als auch die Geschäftsmodelle der Verwerter sind durch die zunehmende Digitalisierung einem ständigen Wandel unterworfen. Zum Schutz des geistigen Eigentums im digitalen Zeitalter hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann in Berlin ein 12-Punkte-Papier vorgelegt.
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Oktober 2010
Topographie des Musiklebens: Musikermuseen
Zahlreiche Museen und Gedenkstätten in Deutschland widmen sich dem Leben und Schaffen großer Komponisten. In der Regel handelt es sich um Geburts- oder Wohnhäuser der Komponisten, die überwiegend Originalmöbel oder Möbel der Zeit sowie Musikautographe, Briefe und andere Originaldokumente präsentieren. Die neue kartografische Darstellung des MIZ zeigt neben den in der Arbeitsgemeinschaft Musikermuseen Deutschland zusammengeschlossenen Einrichtungen weitere Gedenkstätten in öffentlicher oder privater Trägerschaft, die Ausstellungen zu einzelnen Musikerpersönlichkeiten beherbergen.
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August 2010
Topografie des Musiklebens: Öffentliche Musikbibliotheken
Öffentliche Musikbibliotheken decken die musikalischen Grundbedürfnisse der Bevölkerung ab und sind somit für das Musikleben unverzichtbar. In Deutschland existieren gegenwärtig über 80 Musikbibliotheken, die innerhalb der städtischen Bibliotheken als eigene Abteilung geführt werden oder über größere Bestände an Musikbüchern, Noten oder Bild- und Tonträgern verfügen. Eine neue topographische Darstellung des MIZ visualisiert die Standorte der Bibliotheken sowie ihre jeweiligen Bestandsgrößen.
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Juli 2010
Neuer Online-Katalog des Internationalen Quellenlexikon der Musik
Das Internationale Quellenlexikon der Musik (Répertoire International des Sources Musicales, kurz RISM) bietet einen neuen, kostenfreien Online-Katalog. Etwa 700.000 Nachweise von meist handschriftlichen Quellen werden in dieser Datenbank ausführlich nach wissenschaftlichen Kriterien katalogisiert angeboten. Die Handschriften werden in Hunderten von Bibliotheken und Archiven weltweit aufbewahrt. In ihnen sind musikalische Werke von 30.000 Komponisten überliefert.
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März 2010
Brahms Digital
Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck hat sein bisher größtes Forschungsprojekt veröffentlicht: Über 10.800 Briefe von und an Johannes Brahms können über eine Internetdatenbank recherchiert werden. Das Verzeichnis ist Bestandteil eines umfassenden Internet-Projekts, das auch den Fotobestand des Instituts sowie Erst- und Frühdrucke des Komponisten umfasst und bald um weitere Lebensdokumente und Werke erweitert werden soll.
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Januar 2010
Studie: Der WDR als Kulturakteur – Anspruch, Erwartung, Wirklichkeit
Kultur in ihrer ganzen Vielfalt spielt im WDR Fernsehen und WDR Hörfunk eine wichtige Rolle. So ist der weitaus größte Teil des WDR Hörfunks (79 Prozent) Kulturprogramm, und auch im WDR Fernsehen nimmt die Kultur mit 40 Prozent eine Spitzenposition ein. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Der WDR als Kulturakteur. Anspruch – Erwartung – Wirklichkeit“, die der Deutsche Kulturrat, im Auftrag des WDR durchgeführt hat.
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