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In dieser Rubrik finden Sie Positionspapiere, Stellungnahmen, Studien und weitere kulturpolitisch relevante Dokumente unterschiedlicher Institutionen und Organisationen des Musiklebens; die Sortierung erfolgt chronologisch.

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2020 April Forum Musik Festivals – Bewältigung der Krise und Zukunftssicherung

Für die Kulturausschusssitzung des Bundestages am 22. April 2020 haben sich 40 Musikfestivals, stellvertretend für Hunderte weitere, unter dem Namen FORUM MUSIK FESTIVALS, zusammengeschlossen, um auf ihre existenzbedrohende Lage hinzuweisen.

Der Forderungskatalog wurde an die Bundeskanzlerin, die Minister des Bundeskabinetts, an die Ministerpräsidenten, den Vorsitzenden des Kulturausschusses des Bundestages sowie an die Kulturstaatsministerin geschickt.

 

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2020 März Folgen der Corona-Pandemie für die Kultur- und Kreativwirtschaft

In seinen laufenden Beobachtungen hat das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes eine erste Analyse der möglichen ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie in Deutschland zusammengestellt. Auch wird eine internationale Perspektive auf die Corona-Pandemie in der Kultur- und Kreativwirtschaft genommen. Im Ergebnis wird deutschlandweit damit gerechnet, dass einigen Selbstständigen bzw. Unternehmen der Musikwirtschaft ein großer Teil des jährlichen Umsatzes wegfallen wird. Dem mittleren Szenario zufolge könnten der Musikwirtschaft Umsatzeinbußen von mehr als 2,5 Mrd. € entstehen (29 Prozent der jährlichen Umsätze). Je nach Schwere der Szenarien reichen die Umsatzeinbußen von 1,6 Mrd. € (19 Prozent des jährlichen Umsatzes) bis 5,1 Mrd. € (59 Prozent).

 

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2020 März Bericht der Verbände der deutschen Musikwirtschaft zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die maßgeblichen Verbände und Organisationen der deutschen Musikwirtschaft (BDKV, BVMI, BV POP, DMV, EVVC, GEMA, GVL, LiveKomm, SOMM, VUT) haben innerhalb von zwei Wochen einen Schadensbericht zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Musikwirtschaft erarbeitet. Erstmalig wird damit der Schaden beziffert, der den einzelnen Sektoren der Musikwirtschaft – nach Kenntnisstand zum Monatsende März 2020 – durch die Krise entstehen wird. Die Berechnungen beruhen auf Schätzungen entstandener und entstehender Schäden bei einer angenommenen Dauer der notwendigen gesundheitspolitischen Maßnahmen von insgesamt sechs Monaten.

 

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2020 März Wirtschaftliche Unterstützung der Kultureinrichtungen und der Kulturschaffenden in der Abfederung der Folgen der COVID-19 Pandemie

Die Minister*innen sowie Senator*innen für Kultur sind sich einig darin, dass gegen die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung alles unternommen werden muss und dazu auch die erforderlichen Maßnahmen im Kulturbereich zu treffen sind. Dadurch werde das Kulturleben voraussichtlich zum Erliegen kommen. Von den wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung sind sowohl öffentliche wie auch private Kultureinrichtungen bzw. kulturelle Veranstaltungsbetriebe und Künstler*innen betroffen. Große Sorge bereite, dass kleine Institutionen und freischaffende Künstler*innen und in ihrer Existenz gefährdet, aber auch größere Institutionen von erheblichen wirtschaftlichen Einbußen bedroht sind. Ohne sehr schnelle und unbürokratische staatliche Hilfen bestehe die Gefahr, dass das für eine starke Demokratie unverzichtbare vielfältige kulturelle Leben in Deutschland nachhaltig Schaden erleidet.
Quelle: http://www.kmk.org

 

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2020 März Musikunterricht in der Grundschule: Aktuelle Situation und Perspektive

Eine gemeinsam initiierte Studie vom Deutschen Musikrat, der Konferenz der Landesmusikräte und der Bertelsmann Stiftung

Die Studie zeigt das Ergebnis der ersten bundesweiten Erhebung und Auswertung von Daten zum Musikunterricht an Grundschulen. Die Projektpartner haben dafür eng mit den Kultusministerien der Länder sowie der Kultusministerkonferenz zusammengearbeitet. 14 Länder haben ihre Daten zur Verfügung gestellt. Erstmals können nun Defizite in der musikalischen Bildung nicht nur vage benannt, sondern auf valider Forschungsgrundlage präzise dargestellt werden. So soll die öffentliche Diskussion über das wichtige Thema intensiviert werden. Es gilt, das gesellschaftliche Bewusstsein für die Unverzichtbarkeit einer kontinuierlichen und qualifizierten musikalischen Bildung zu stärken und Wege zu finden, dieses Ziel zeitnah zu erreichen.

 

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2020 März Dossier: Frauen in Berufsorchestern

Nach Veröffentlichung des Dossiers im Jahr 2019 skizziert die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) auch in diesem Jahr die aktuelle Situation von Frauen in Beruforchestern anhand einiger Kennwerte. Der Frauenanteil unter den Berufsmusiker*innen betrage mittlerweile bereits 41 Prozent. In den letzten Jahrzehnten sei der Anteil der Frauen unter den Orchestermitgliedern stark gestiegen: in der Altersgruppe von 25 bis 45 Jahren sind Frauen mittlerweile bereits in der Mehrheit. Frauen besetzten allerdings weiterhin wenige Führungspositionen, und je berühmter ein Orchester, desto geringer sei der Frauenanteil. Im Vergleich zu anderen Feldern des Kultursektors und vielen Wirtschaftszweigen existiert in den Berufsorchestern aber – bei identischer Tätigkeit – absolute Lohngleichheit.
Quelle: https://www.dov.org

 

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2020 Februar Positionen des Landesmusikrats NRW zur musikalischen Bildung

Der Landesmusikrat NRW und seine Mitgliedsverbände haben sich in einem mehrmonatigen Diskurs auf grundsätzliche Positionen zur Situation und zu den Herausforderungen der musikalischen Bildung verständigt und Handlungsempfehlungen formuliert. Das Positionspapier verbindet die Unterscheidung von „allgemeiner musikalischer Bildung“ und „individueller musikalischer Bildung“ mit drei zentralen Bereichen der musikalischen Bildungsarbeit in NRW: „Musikalische Bildungsarbeit in der Kindertagestätte“, „Musikalische Bildungsarbeit in der Grundschule und in den Sekundarstufen I und II“ sowie „Musikalische Bildungsarbeit durch Musikschulen, Musikverbände und Musikbibliotheken“.

Quelle: https://www.lmr-nrw.de

 

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2019 Dezember Die deutsche Orchesterlandschaft: Kulturförderung, Interessenorganisation und Arbeitsbedingungen seit 1900

Der Interessenverband FREO – Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V. hat im November 2019 die Studie „Die deutsche Orchesterlandschaft: Kulturförderung, Interessenorganisation und Arbeitsbedingungen seit 1900“ veröffentlicht. Die Abhandlung des Historikers PD Dr. Martin Rempe widmet sich der Entstehung, Entwicklung und Segmentierung der deutschen Orchesterlandschaft, mit der auch die Entwicklung der Kulturförderung und der Interessenorganisation von Berufsmusiker*innen eng verbunden ist. Die Studie liefert eine historisch basierte Erklärung für die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, unter denen freie Ensembles und Orchester heute ihrer Arbeit nachgehen. Unter anderem zeigt die Studie den Einfluss von Interessenvertretungen auf die Entwicklung, Verstetigung und Priorisierung von Strukturen.
Quelle: www.freo.online

 

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2019 November Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2019 (Kurzfassung)

Der Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2019 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie beleuchtet Entwicklungen, Stand und Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland. Ein Schwerpunktthema widmet sich zudem der Situation im ländlichen Raum. Die Kultur- und Kreativwirtschaft erzielte 2018 insgesamt über 168 Milliarden Euro Umsatz. Dies ist zwar der höchste Umsatz seit 2009, ihr Anteil am Umsatz der Gesamtwirtschaft ist allerdings rückläufig. Auch die Musikwirtschaft erzielte 2018 Höchstwerte: ein Umsatz von knapp 8,7 Milliarden Euro, rund 53.500 Kernerwerbstätige. Die Anzahl der Unternehmen der Musikwirtschaft (2018 rund 13.380) verringerte sich allerdings im Vergleich zum Vorjahr, besonders in den Wirtschaftszweigen Musik-/Tanzensembles (-9%) und Einzelhandel mit Musikinstrumenten etc. (- 6%). Letzterer verzeichnete seit 2009 gar einen Rückgang an Unternehmen um knapp 28%, bei gleichzeitiger Steigerung des Umsatzes um 22%.
Quelle: https://www.bmwi.de

 

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2019 November Stuttgarter „Reformatio“

Als Interessenvertretung der Lehrbeauftragten kämpft die Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm) seit zehn Jahren mit Unterstützung der Deutschen Orchestervereinigung für die finanzielle und soziale Besserstellung der Lehrbeauftragten. In einer Erklärung, die im Oktober 2019 in Stuttgart verabschiedet wurde, fordern DOV und bklm, den Lehrauftrag als privatrechtliches Vertragsverhältnis auszugestalten. Nur so könnten die Hochschulen gleichzeitig faire Arbeitsbedingungen und Qualität der Lehre sicherstellen.
Quelle: www.dov.org

 

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2019 Oktober Musikalische Bildung in der Grundschule

In seiner Stellungnahme „Musikalische Bildung in der Grundschule: BMU-Position zur inhaltlichen und personellen Ausgestaltung des Musikunterrichts an der Grundschule“ benennt der Bundesverband Musikunterricht e.V. zentrale Kernpunkte für den Ausbau und die Sicherung der Qualität musikalischer Bildung in Grundschulen. Das Papier richtet sich an alle politischen Entscheidungsträger in Bund und Ländern.

Quelle: https://www.bmu-musik.de

 

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2019 Oktober Hamburger Appell: Mehr Lebensqualität für Menschen mit Demenz durch Musik!

Mit der Fachtagung „Musik und Demenz“ 2019, die am 25. und 26. Oktober 2019  unter Beteiligung von mehr als 200 Teilnehmer*innen stattfand, greift der Landesmusikrat Hamburg im Rahmen seiner Reihe „Musik im Alter“ eine der großen Herausforderungen des demografischen Wandels auf: Die Sicherstellung einer empathischen, aktivierend-befähigen­den Pflege, Betreuung und Unterstützung der wachsenden Zahl überwiegend alter und hochaltriger demenziell beeinträchtigter Menschen, in stationären Settings ebenso wie im häuslichen Umfeld. Zugleich öffnet der Landesmusikrat damit den Blick für ein bisher nur in Ansätzen erschlossenes Berufsfeld für Musikpädagog*innen und -therapeut*innen. In einem HAMBURGER APPELL haben die rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses die Verantwortlichen in Politik und bei Kostenträgern dazu aufgerufen, entsprechende Ressourcen für die stärkere Einbeziehung von Musik in die Versorgungund Unterstützungvon demenziell Erkrankten zur Verfügung zu stellen.

 

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2019 Oktober 5. Berliner Appell: Musik machen – Haltung zeigen

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates (DMR) hat den 5. Berliner Appell „Musik machen – Haltung zeigen“ sowie die Resolution „Jüdisches Leben schützen“ verabschiedet. Damit bekennen sich die Mitglieder des DMR dazu, sich gegen jegliche Form des Rassismus und Antisemitismus zu engagieren und fordern den Schutz der Werte und Normen des Grundgesetzes. Es ist das erste Mal, dass sich der DMR als zivilgesellschaftlicher Dachverband des Musiklebens mit einem Berliner Appell zu aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen äußert. Der 5. Berliner Appell spannt in seinen drei Bereichen Appell, Forderungen und Notwendigkeiten bewusst einen breiten Themenfächer und ist damit Bezugspunkt für künftige Stellungnahmen des DMR zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen.
Quelle: https://www.musikrat.de

 

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2019 Oktober Resolution "Jüdisches Leben schützen" des Deutschen Musikrats

Die Bekämpfung des Antisemitismus, ob verdeckt oder offen gezeigt, gehört in den Mittelpunkt zivilgesellschaftlichen und staatlichen Handelns. Die Mitglieder des Deutschen Musikrats bekennen sich daher dazu, Gesicht zu zeigen und aufzustehen gegen Antisemitismus. Sie appellieren an alle Bürger*innen, dies ebenfalls zu tun und Politiker*innen ihre Unterstützung bei Anfeindungen von rechts zu geben. An die Parlamentarier*innen und Regierungen auf Bundes- und Landesbene stellen sie Forderungen, um eine nachhaltig wirksame Politik für eine demokratische und offene Gesellschaft umzusetzen, damit Antisemitismus, Hass und Gewalt keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft haben.
Quelle: https://www.musikrat.de

 

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2019 Oktober Clubsterben stoppen − Antrag der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

Wegen steigender Miet- oder Pachtgebühren, der Nicht-Verlängerung von Verträgen und dem Verkauf von Grundstücken müssen immer mehr Clubs in Deutschland schließen. Daher beantragen die Abgeordneten der Fraktion Die Linke im Bundestag, dass Clubs als kulturelle Einrichtungen anerkannt und rechtlich Konzertsälen, Opern und Theatern gleichgestellt werden. Baunutzungsverordnung und Baugesetzbuch sollen dahingehend geändert werden, dass Clubs als Anlagen für kulturelle und soziale Zwecke behandelt werden, Kulturschutzgebiete geschaffen werden und Kulturschutz als Teil der Erhaltungsordnung eingeführt wird. Außerdem plädieren die Abgeordneten für eine neue Baugebietskategorie "Kulturgebiet".
Quelle: https://www.bundestag.de

 

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2019 Oktober Stellungnahme „Keine neuen Steuern für musikalische Bildungsangebote durch willkürliche Verkürzung der Umsatzsteuerbefreiung!“

Nach einem Gesetzesentwurf der Bundesregierung, der im Zuge der Umsetzung einer EU-Richtlinie die Neuregelung der Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsdienstleistungen vorsieht, könnten musikalische Bildungsangebote künftig von zusätzlichen Steuerbelastungen betroffen sein. Der Deutsche Musikrat und seine Mitgliedsverbände Verband deutscher Musikschulen, Deutscher Tonkünstlerverband und Bundesverband der Freien Musikschulen fordern daher von Bundesregierung und Bundestagsfraktionen eine verbindliche Klarstellung im Gesetzestext, die barrierefreie Bildungszugänge zu den Angeboten von öffentlichen wie privaten Musikschulen auch künftig gewährleistet.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2019 Oktober Exil in der Bundesrepublik Deutschland. Bedingungen und Herausforderungen für Künstlerinnen und Künstler

Die Studie von Laura Lotte Lemmer und Jochen Oltmer (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück) bietet einen Überblick über die aktuellen Bedingungen und Herausforderungen des Exils von Künstler*innen in Deutschland. Im Vordergrund der von der Kulturstaatsministerin in Auftrag gegebenen Untersuchung stehen Arbeits- und Lebensbedingungen geflüchteter Künstler*innen sowie Förderstrukturen und -systeme. Grundlage bilden neben teilnehmenden Beobachtungen vor allem Interviews und Gespräche sowohl mit Kunstschaffenden − fünf der 13 Interviews wurden mit Musiker*innen geführt − als auch mit Fördereinrichtungen. Handlungsempfehlungen der interviewten Expert*innen werden systematisch zusammengefasst. Zudem bietet eine tabellarische Darstellung der vielfältigen Förderinstitutionen und -programme in Deutschland Übersicht über die fragmentierte Förderlandschaft.
Quelle: https://www.bundesregierung.de

 

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2019 September Stellungnahme des Verbandes deutscher Musikschulen: Keine neuen Steuern für musikalisch-kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche!

Der von der Bundesregierung vorgelegte „Entwurf eines Gesetzes zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ sieht eine Neuregelung der Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsdienstleistungen vor. Musikschulverbände befürchten, dass die Änderung der bisherigen Befreiungsregelungen auch musikalische Bildungsangebote betrifft, die künftig von zusätzlichen Steuern belastet sein könnten. Der Verband deutscher Musikschulen hat zu dem Thema eine Stellungnahme veröffentlicht.
Quelle: www.musikschulen.de

 

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2019 September Studie zur Zukunft der Musiknutzung 2018-2020

Wirtschaftsverbände und Organisationen der Musikwirtschaft lassen derzeit eine Studie zur Veränderung des Konsums an Musikprodukten und Live-Musik sowie zur musikalischen Bildung durchführen. Erhoben werden soziodemografische Merkmale sowie u. a. Aspekte der technischen Ausstattung, des Hörverhaltens und Musikmachens sowie des Musikgeschmacks. Die repräsentative Panelbefragung in sechs Wellen startete mit gut 5.000 Befragten im Jahr 2018; die Ergebnisse der dritten Welle der Befragung wurden im September 2019 veröffentlicht.
Quelle: https://bdkv.de

 

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2019 September Ehemalige Teilnehmende am Wettbewerb "Jugend musiziert" und ihre Lebenswege – Eine Studie zu den (Nach-)Wirkungen musikalischer Bildung

Seit über 50 Jahren nehmen Kinder und Jugendliche an „Jugend musiziert“ teil, dem größten Musikwettbewerb in Deutschland. Eine Studie untersucht nun erstmals die Lebenswege und Lebensverhältnisse früherer Teilnehmer*innen und zeigt, dass der Wettbewerb auch in außermusikalischen Bereichen hilfreiche Schlüsselqualifikationen vermittelt. An der kooperativen Studie beteiligten sich das Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) der Universität Paderborn sowie die Landesmusikräte Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Rheinland-Pfalz. Ergänzend zu der Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse stellte Prof. Dr. Heiner Gembris, Leiter des IBFM, Informationen zum methodischen Hintergrund der Studie in einer Präsentation zusammen, die hier eingesehen werden kann.
Quelle: www.lmr-bw.de

 

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2019 September Positionspapier: Stärkung des Ensemblegesangs im Gesangsstudium

Auch in diesem Jahr präsentiert die Deutsche Orchester-Stiftung die deutschen Rundfunkchöre auf der chor.com. Aus diesem Anlass haben Sängerinnen und Sänger deutscher Rundfunkchöre gemeinsam mit der Stiftung ein Positionspapier zur „Stärkung des Ensemblegesangs im Gesangsstudium“ erarbeitet. Bislang spielt der Beruf professionelle(r) Chorsänger*in im Gesangsstudium an deutschen Musikhochschulen kaum eine Rolle. Welche Veränderungen in der Ausbildung aus Sicht der Sänger*innen notwendig sind, um den Nachwuchs optimal auszubilden, wird im Positionspapier dargestellt.
Quelle: www.orchesterstiftung.de

 

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2019 September Wozu das Theater? Intendantenbefragung von MDR KULTUR

Kein freier Theater-Eintritt, aber Finanzhilfen vom Bund gewünscht – das sind zentrale Ergebnisse einer Bühnen-Umfrage von MDR KULTUR. Befragt wurden 32 Intendantinnen und Intendanten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu Stand und Perspektiven ihrer Häuser. Mitteldeutschlands Theater lehnen einen freien Eintritt ebenso ab wie sie einig beim Thema Finanzhilfen durch den Bund sind. Lutz Hillman, Intendant am Deutsch-Sorbischen-Volkstheater, argumentiert stellvertretend: "Ja, der Bund sollte in die Theaterfinanzierung einbezogen werden, damit wir von möglichen politischen Konstellationen, die auf Landesebene in Kultur eingreifen wollen, unabhängiger werden."
Die Ergebnisse der Befragung sind in einem umfassenden Dokument zusammengestellt.
Quelle: www.mdr.de

 

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2019 August Diversität in Kultureinrichtungen

Drei Viertel der nordrhein-westfälischen Kultureinrichtungen arbeiten aktiv am Thema kulturelle Diversität: 44 Prozent der Organisationen betrachten Diversität laut Eigeneinschätzung als Teil des Kerngeschäfts, weitere 30 Prozent realisieren das Thema projektbezogen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Zukunftsakademie NRW (ZAK NRW) aus der ersten Jahreshälfte 2019. 262 vom Land NRW geförderte Kulturinstitutionen wurden dafür zur Relevanz und Umsetzung von Diversität, zu Potenzialen und Hindernissen befragt; 168 haben den Online-Fragebogen vollständig ausgefüllt – zumeist großstädtische Institutionen und rund ein Drittel aus dem Bereich Musik.
Quelle: www.zaknrw.de

 

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2019 August 22. Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik für das Jahr 2018

Die Bundesregierung hat mit ihrem Koalitionsvertrag die Bedeutung und Aufgaben der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) verstärkt und mit neuen Schwerpunkten versehen. Die AKBP vermittelt Werte, schafft und schützt Zugang zu Kultur und Bildung und verteidigt die Freiheit von Kunst, Wissenschaft und Meinung. Im 22. Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik sind Ziele, Schwerpunkte und Projekte der internationalen Kultur- und Bildungsarbeit, der Außenwissenschaftspolitik sowie der strategischen Kommunikation der deutschen Außenpolitik im Inland sowie im Ausland im Jahr 2018 dargestellt.
Quelle: https://www.bundestag.de/

 

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2019 Juli Kulturvereine. Selbstverständnis, Strukturen, freiwilliges Engagement

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj) hat in Zusammenarbeit mit der ZiviZ (Zivilgesellschaft in Zahlen) gGmbH eine Studie zur aktuellen Situation von Kulturvereinen veröffentlicht. Das Dokument beschreibt strukturelle Gegebenheiten, benennt Herausforderungen und spricht Empfehlungen für Kulturvereine, ihre Interessenvertretungen und die Politik aus. Die Ergebnisse der Studie basieren überwiegend auf den Daten des ZiviZ-Surveys 2017, einer repräsentativen Befragung aller eingetragenen Vereine, Stiftungen, gemeinnützigen GmbHs und Genossenschaften in Deutschland.
Quelle: https://www.bkj.de

 

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2019 Juni Jugend / YouTube / Kulturelle Bildung. HORIZONT 2019

Audiovisuelles Lernen in Form von Webvideos ist für Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren von großer Bedeutung. Das zeigt die repräsentative Studie „Jugend / YouTube / Kulturelle Bildung. Horizont 2019“ des unabhängigen Expertengremiums Rat für Kulturelle Bildung. Die Video-Plattform YouTube, mit einer Nutzung von 86 Prozent digitales Leitmedium, nutzt fast die Hälfte der befragten Schülerinnen und Schüler auch für das schulische Lernen. 60 Prozent der befragten YouTube-Nutzer wünschen sich im Unterricht eine kritische Auseinandersetzung mit den Videos und der Plattform. Für viele der Jugendlichen sind die Videos auch in hohem Maße anregend, künstlerisch aktiv zu werden – sie fühlen sich in Bereichen wie Tanz, Film, Musik, Gaming oder Zeichnen zum Nachahmen und Mitmachen inspiriert.
Quelle: https://www.rat-kulturelle-bildung.de

 

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2019 Mai Dossier: Frauen in Berufsorchestern

In dem Dossier der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) wird die Situation von Frauen in Beruforchestern anhand einiger Kennwerte skizziert. In den letzten Jahrzehnten sei der Anteil der Frauen unter den Orchestermitgliedern stark gestiegen: in der Altersgruppe von 25 bis 45 Jahren sind Frauen mittlerweile bereits in der Mehrheit. Dabei zeigten sich teilweise deutliche geschlechterspezifische Unterschiede in den einzelnen Instrumentengruppen. Es gelte aber noch immer: Je berühmter ein Orchester, desto geringer die Frauenquote. Auch besetzten Frauen weiterhin wenige Führungspositionen. Die geltenden Tarifverträge unterschieden sich allerdings nicht zwischen den Geschlechtern, ein Gender Pay Gap sei daher in den Berufsorchestern nicht existent.
Quelle: https://www.dov.org

 

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2019 Mai Opernsänger mit Zukunft – Karriereaussichten für Nachwuchssänger im deutschen Kulturbetrieb

Deutsche Musikhochschulen bilden zu viele Opernsängerinnen und -sänger für den immer kleiner werdenden deutschen Arbeitsmarkt aus. Die Ausbildung für zukünftige Studierende muss verändert werden, damit Absolventen eine realistische Chance in unterschiedlichen künstlerischen Berufsfeldern haben. Das ist das Ergebnis einer qualitativen Überblicksstudie, die das Berliner Institut für Kultur- und Medienwirtschaft im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat und die am 6. Mai 2019 vorgestellt wurde. Die Untersuchung basiert auf Analysen von Sekundärquellen, Fokusgruppengesprächen sowie qualitativen und quantitativen Befragungen mit mehr als 150 Akteuren der Opernbranche. Die Studie kann bei der Bertelsmann Stiftung sowie im Buchhandel erworben werden.
Quelle: http://www.bertelsmann-stiftung.de

 

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2019 Mai Studie zur Zukunft der Musiknutzung 2018-2020

Wirtschaftsverbände und Organisationen der Musikwirtschaft lassen derzeit eine Studie zur Veränderung des Konsums an Musikprodukten und Live-Musik sowie zur musikalischen Bildung durchführen. Erhoben werden soziodemografische Merkmale sowie u. a. Aspekte der technischen Ausstattung, des Hörverhaltens und Musikmachens sowie des Musikgeschmacks. Die repräsentative Panelbefragung in sechs Wellen startete mit gut 5.000 Befragten im Jahr 2018; die Ergebnisse der zweiten Welle der Befragung wurden Anfang Mai 2019 veröffentlicht.
Quelle: https://bdkv.de

 

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2019 Mai Let there be Rock – Musikförderung des Bundes

Zeitgenössische populäre Musikformen wie Pop, Rock, EDM, Indie, Jazz, Punk etc. machen einen Großteil der Gegenwartsmusik aus und stehen neben tradierten Musikstilen und Veranstaltungsformen. In einer Kleinen Anfrage hat die Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN konkrete Informationen zum aktuellen Gesamtkonzept der Musikförderung des Bundes angefordert. Ziel war es zu eruieren, welchem Gesamtkonzept die Bundesregierung in ihrer Musikförderung folgt und welche Kriterien diesem Konzept zu Grunde liegen. Dabei folgt die Anfrage dem Anliegen, das Potenzial der musikalischen Vielfalt für unsere Gesellschaft sichtbar zu machen und daher alle musikalischen Genres in der Förderung gleich zu behandeln. Die Antworten auf insgesamt 40 Fragen geben Einblick in den derzeitigen Stand.
Quelle: www.bundestag.de

 

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