Musikunterricht, andere musikpädagogische Angebote, Instrumentenspenden, Musiktherapie

Die Darstellung der folgenden Aktivitäten beruht im Wesentlichen auf Informationen, die von den Projektträgern selbst im Rahmen einer Umfrageaktion des Deutschen Musikrats übermittelt wurden. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Datum des Eingangs der jeweiligen Projektmeldung. Sollten Sie Kenntnis von weiteren Hilfsprojekten im Musikbereich haben oder sich an der Umfrage des Deutschen Musikrats beteiligen wollen, können Sie hier das entsprechende Formular herunterladen. Die Zusammenstellung wird fortlaufend um neue Projekte und Initiativen erweitert.
Bitte beachten Sie, dass die folgende Übersicht nur einen thematischen Auszug aus unseren Daten zeigt. Einen vollständigen Überblick über Projekte und Initiativen zum Thema Musik und Flüchtlinge erhalten Sie über die Hauptseite des Angebots Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat - Engagement für Dialog.


Dortmund und Münster
Traumasensibles Musizieren mit Geflüchteten

"Traumasensibles Musizieren mit Geflüchteten" ist das Thema einer Vortragsreihe für musikalisch orientierte Flüchtlingsprojekte. Auch sonstige Interessierte sind zu der kostenfreien Vortagsreihe willkommen. Die Veranstaltungen bieten eine erste Einführung zum Thema Trauma im Flüchtlingskontext. Zudem soll das Fingerspitzengefühl der Teilnehmenden für die musikalische Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten verbessert werden.
Musik kann verdeckte Erinnerungen und Gefühle lösen. Wer kennt das nicht - ein Lied läuft im Radio und plötzlich erinnert man sich: an die Jugend oder Kindheit, einen schönen Urlaub. Doch was, wenn man vor dem Krieg fliehen musste, vielleicht sogar die Familie hinterließ und im Exil ein Lied hört aus der alten Heimat? Gerade für Projekte mit Geflüchteten, die traumatische Erfahrungen in Krieg und Flucht gemacht haben, ist eine grundlegende Sensibilität für das Thema Trauma nicht nur hilfreich sondern notwendig. Viele engagierte Helfer fragen sich: Was ist überhaupt ein Trauma – woran erkenne ich es? Sind alle Flüchtlinge traumatisiert? Wie gehe ich mit (möglichen) Traumatisierten in meinem Projekt um? Was mache ich wenn ein Notfall eintritt? Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen beim Musizieren mit traumatisierten Geflüchteten?
Die Dozenten, Dipl. Psychotherapeut Andreas Maisch und Dipl. Musiktherapeut Oliver Schöndube werden diese Fragen besprechen. Dabei lassen Sie langjährige Erfahrungen aus ihrer psychotherapeutischen bzw. musiktherapeutischen Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten jeden Alters einfließen. Ein Erfahrungsaustausch sowie Rückfragen seitens der Teilnehmenden sind ausdrücklich erwünscht. Der Vortrag wird durch Sondermittel des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport für die Arbeit mit Geflüchteten finanziert, deshalb fallen keine Teilnahmeentgelte an.

Termine: 22.06.2017, 17-20 Uhr, Westfälische Schule für Musik, Himmelreichallee 50, 48149 Münster (Raum 28, 1. OG) sowie 29.06.2017, 17-20 Uhr, Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstraße 50-58, 44122 Dortmund (Raum 226)
Veranstalter/Träger: Landesmusikakademie NRW, Steinweg 2, 48619 Heek-Nienborg, Tel: (02568) 93050, E-Mail: info@landesmusikakademie-nrw.de
Ansprechpartner/Anmeldung: Matthias Witt, Fortbildungsreferent für Flüchtlingsprojekte, Tel: (0163) 3378833, E-Mail: witt@landesmusikakademie-nrw.de
Kooperationspartner: Westfälische Schule für Musik
zur Webseite

Quelle: Pressemitteilung vom 07.06.2017


Berlin
Musikalische Sprachförderung in Willkommensklassen

Der Landesmusikrat Berlin hat mit dem Pilotprojekt "Musikalische Sprachförderung in Willkommensklassen" ein Modell zur kulturellen, sprachlichen und sozialen Integration geflüchteter Kinder in Berlin entwickelt, welches nun seine Arbeit aufgenommen hat. Das Projekt entstand im Dialog mit der Landesmusikakademie Berlin, der Universität der Künste Berlin und dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg.
Über einen Zeitraum von einem Schulhalbjahr wird an zwei Grundschulen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg musikalische Sprachförderung durch ausgebildete Rhythmische ErzieherInnen angeboten. Auf das vorgegebene Curriculum in den Willkommensklassen wird bei der Gestaltung ebenso Rücksicht genommen wie auf die kulturellen Identitäten und Fluchterfahrungen der Kinder. Eine kleine Aufführung für die Eltern und Freunde der SchülerInnen wird das Projekt abschließen.

Orte: Rudolf-Hildebrand-Grundschule, Friedenstr. 23-25, 12107 Berlin und Bruno-H.-Bürgel-Grundschule, Rackebüller Weg 70, 12305 Berlin
Veranstalter/Träger: Landesmusikrat Berlin e.V., Lübecker Str. 23, 10559 Berlin, Tel: (030) 39731087, E-Mail: info(at)landesmusikrat-berlin.de
zur Webseite

Quelle: www.landesmusikrat-berlin.de (17.05.2017)


Osnabrück
Fachtag: Musik – Sprache – Identität

Die Integration der Menschen, die in großen Migrations- und Fluchtbewegungen nach Deutschland kommen, ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen seit der Wiedervereinigung. Entscheidende Erfolgsbedingungen für eine gelingende Eingliederung in die Aufnahmegesellschaft sind dabei ein schneller und konstruktiver Spracherwerb sowie ein positives Selbstkonzept/Motivation und der Aufbau einer neuen kultureller Identität. Musikalisch-kulturelle Bildung kann dabei in besonderer Weise hilfreich sein – vor allem durch die Bewusstmachung und Übung von musikalischen Elementen der Sprache wie beispielsweise Sprachrhythmus, Sprachmelodie, Intonation, Klangfarbe, Aussprache, Akzente, Pausen. Auch grammatische Themen können musikalisch vielfältig verdeutlicht und geübt werden und selbstverständlich kann in Liedern und gerappten Songs die Wortschatzarbeit hervorragend vertieft werden.

Der Fachtag mit den drei Säulen Konzepte – Forschung – Fortbildung gibt einen umfassenden Überblick über das Thema der musikbezogenen Sprachförderung. Dabei sollen die drei Bereiche für alle Besucher/innen durchlässig sein. Es sollen Informationen gegeben und Erkenntnisse gewonnen, es soll miteinander diskutiert werden, neue Fragen sollen formuliert werden – auch von der Praxis an die Wissenschaft. Lehrer*innen in der Spracharbeit, die keine musikalische Grundbildung haben, können einfache Möglichkeiten kennenlernen, mit Musik zu arbeiten. Für Musiklehrer*innen werden Workshops angeboten, wie mit heterogenen Klassen, in denen auch (geflüchtete) Jugendliche mit sehr wenig Deutschkenntnissen sind, sinnvoll, kreativ und vor allem: musikalisch gearbeitet werden kann. Die Gebuhr betragt 15,- Euro inkl. Verpflegung; Studierende und Referendar*innen haben freien Eintritt.

Termin: 28. April 2017, 10.00-18.00 Uhr, Universität Osnabrück/Schloss, Neuer Graben 29, Ort: 49074 Osnabrück
Veranstalter/Träger: Universität Osnabrück, Neuer Graben 29, 49074 Osnabrück
Ansprechpartnerin: Dorothee Barth, E-Mail: dorothee.barth[at]uni-osnabrueck.de
Kooperationspartner: Bundesverband Musikunterricht - Landesverband Niedersachsen
zur Webseite

Quelle: www.musik.uni-osnabrueck.de (21.03.2017)


Berlin
Musikinstrumente für Geflüchtete

Die Berliner Festspiele starten mit MaerzMusik – Festival für Zeitfragen einen Aufruf zu Spenden von Musikinstrumenten, die dem Projekt "Music Fund" sowie Berliner Initiativen zugutekommen. Music Fund ist ein humanitäres Projekt, das seit 2005 Musiker*innen und Musikschulen in Krisengebieten und Schwellenländern unterstützt. Music Fund sammelt und restauriert Instrumente und stellt sie Projekten vor allem in Afrika, in Nahost und in Zentralamerika zur Verfügung. Im Rahmen von MaerzMusik gespendete Instrumente kommen den Partnerprojekten "Al-Farabi Musikakademie" und "MitMachMusik – ein Weg zur Integration von Flüchtlingskindern e.V." in Berlin zugute.

Die Al-Farabi Musikakademie ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Zusammenarbeit mit den international renommierten Musikern Felix Krieger und Saleem Ashkar unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim. Sie wird in Kooperation mit der Bezirksverwaltung Spandau und weiteren Partnern vor Ort umgesetzt und maßgeblich durch private Spenden ermöglicht.
MitMachMusik – ein Weg zur Integration von Flüchtlingskindern e.V. wurde von Pamela Rosenberg mitinitiiert und organisiert, dass professionelle Musiker regelmäßig mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen in ihren Unterkünften singen und musizieren. Zwei Mal pro Woche findet der gemeinsame Musikunterricht statt und ermöglicht einen sicheren, stabilen und vertrauten Rahmen für das gegenseitige Kennenlernen.
Die Organisation Music Fund aus Belgien arbeitet in Partnerschaft mit Musikschulen in Entwicklungsländern und unterstützt Schülerinnen und Schüler aus Konfliktzonen. Music Fund sammelt Instrumentenspenden, restauriert die Instrumente und verteilt sie an Partner. Der Music Fund organisiert Workshops und Trainings in Instrumentenbau und Reparatur.

Am Samstag, den 18. März um 18.00 Uhr wird es eine größere Übergabeaktion im Haus der Berliner Festspiele, Unteres Foyer geben: Das Berliner Künstlerprogramm des DAAD, vertreten durch Julia Gerlach, spendet eine ganze Gitarrensammlung.
Am Sonntag, den 19. März um 16.00 Uhr wird im Haus der Berliner Festspiele, Unteres Foyer das Team von MaerzMusik an einen der Vertreter der Al-Farabi Musikakademie, Saleem Ashkar, insgesamt 14 Geigen, 2 Tuben, 4 Violen, 2 Oboen, 2 Trompeten, 3 Celli und 1 Fagott übergeben.

Weitere Termine: 18. und 19. März 2017 von 18:00 bis 22:00 Uhr Möglichkeit der Instrumentenabgabe am Music Fund Stand (Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr. 24, Unteres Foyer) in Anwesenheit von Lukas Pairon (Initiator von Music Fund). 20. bis 24. März 2017 von 10:00 bis 18:00 Uhr Möglichkeit der Instrumentenabgabe am Music Fund Stand (Haus der Berliner Festspiele, Unteres Foyer). Ab 25. März 2017 Abgabe am Empfang täglich zwischen 07:00 und 22:00 Uhr. Ort: 10719 Berlin
Veranstalter/Träger: Berliner Festspiele, Schaperstr. 24, 10719 Berlin, Tel: (030) 25489-0, E-Mail: info@berlinerfestspiele.de
zur Webseite

Quelle: Pressemitteilung vom 16.03.2017


Oldenburg
Interkulturelle Musikerziehung 2016 oder "Sollen wir jetzt syrische Kinderlieder singen?"

Die Internetplattform "www.interkulturelle-musikerziehung.de" beinhaltet Materialien, Grundlagentexte und Informationen für den Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen. Seit Mai 2016 wird in einer speziellen Sparte über Fragen rund um den Musikunterricht mit Flüchtlingskindern diskutiert. Es werden konkrete Materialien angeboten und Projekte vorgestellt. Zudem wird den Musiklehrer/innen ein theoretischer Rahmen geboten. Die Inhalte dieser Sparte sind Grundlage für Lehrerfortbildungen.

Veranstalter/Träger: Prof. Dr. Wolfgang Martin Stroh (Institut für Musik der Uni Oldenburg), Saarstr. 22, 26121 Oldenburg, Tel: 0441-83645, E-Mail: wolfgang.stroh@uni-oldenburg.de
Kooperationspartner: Universität Oldenburg
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 10.11.2016


Hamburg und Heek
Seminare "Sprachförderung durch Musik" an den Landesmusikakademien

Der Erwerb sprachlicher Kompetenzen ist ein wichtiger Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Im Kurs sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Sprache durch musikalische Mittel gefördert werden kann. Die Bereiche "Lied und Bewegung", "Sprachliche Förderung durch Bilderbücher" sowie "Sprache und Rhythmus" geben praktische Anregungen für die tägliche Arbeit mit Kindern. Es werden verschiedene Übungen zur Stimmpflege, Atemspiele und Spiele zur Bewusstmachung von Artikulation und Mundmotorik erprobt. Wichtiger Bestandteil des Seminars ist der Aufbau eines Liedrepertoires sowie die Vermittlung von Möglichkeiten zur Liederarbeitung.

Termine: 26.10.2016, Heek, und 05.11.2016, Hamburg
Veranstalter/Träger: Landesmusikakademie Hamburg, Mittelweg 42, 20148 Hamburg, Tel: (040) 42801-4170, E-Mail: info@landesmusikakademie-hamburg.de; Landesmusikakademie NRW, Steinweg 2, 48619 Heek, Tel: (02568) 93050, E-Mail: info@landesmusikakademie-nrw.de
zur Webseite in Hamburg
zur Webseite in Heek

Quellen: www.landesmusikakademie-hamburg.de und www.landesmusikakademie-nrw.de (17.10.2016)


Hamburg
Musikclub in der Wohnunterkunft Sophienterrasse

Das Musikteam der Flüchtlingshilfe Harvestehude e.V. bietet Singen mit Körperpercussion, Bewegung und kleinen Instrumenten/Materialien für Kinder ab 5 Jahren bis zur 4. Klasse in der Wohnunterkunft Sophienterrasse an.

Termine: jeden Mittwoch zwischen 16:00 und 18:00 Uhr, Ort: 20149 Hamburg
Veranstalter/Träger: Fördern und Wohnen - Wohnunterkunft Sophienterrasse, Sophienterrasse 1a, 20149 Hamburg, Tel: (040) 413304912
Ansprechpartner: Musikteam der Flüchtlingshilfe Harvestehude e.V., E-Mail: info@fluechtlingshilfe-harvestehude.de oder kontakt@musiktherapie-giselapeters.de, Tel: (0176) 52728588
zur Webseite

Quelle: www.bundesakademie-trossingen.de (28.09.2016)


Hamburg
Musikprojekt mit selbstgebauten Instrumenten

„Hörbar werden mit dem, was einen bewegt“ – das ist das Ziel des Workshops, bei dem jugendliche Flüchtlinge unter musiktherapeutischer Anleitung Instrumente bauen. Wenn anschließend alle gemeinsam musizieren, werden das Gemeinschaftsgefühl, die Ausdrucksfähigkeit und das Selbstbewusstsein der TeilnehmerInnen gestärkt.

Ort: 20095 Hamburg
Veranstalter/Träger: BürgerStiftung Hamburg, Schopenstehl 31, 20095 Hamburg, Tel: (040) 8788969–60, Fax: (040) 8788969–61, E-Mail: info@buergerstiftung-hamburg.de
zur Webseite

Quelle: http://www.willkommenskultur-hamburg.de (09.09.2016)


Trossingen
Berufsbegleitender Lehrgang "Weltmusik - Interkulturelle musikalische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen"

Die interkulturelle Arbeit – der Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen – ist vor allem ein wichtiges Thema für die musikalische bzw. musikpädagogische Praxis. Musikschulen und Musikvereine, MusikerInnen aus der freien Szene, EnsembleleiterInnen etc. stehen vor der Aufgabe, zielgerichtet Angebote zu konzipieren. Angebote, in denen "das Eigene" und "das Fremde" in Kontakt gebracht werden, die nicht an kulturellen Differenzen ansetzen, sondern Gemeinsamkeiten herausarbeiten.
Das Lehrgangskonzept setzt unmittelbar an der musikalischen Praxis an und bietet eine Qualifizierung für den weltmusikalischen Zusammenhang. Im Zentrum stehen instrumentalpraktisches und methodisches Handwerkszeug für die interkulturelle Arbeit in Gruppen, Klassen, Ensembles, in der freien Kinder- und Jugendarbeit. Darüber hinaus werden beispielhafte Modelle interkultureller musikalischer Arbeit vorgestellt. Die LehrgangsteilnehmerInnen werden bei der Entwicklung und Umsetzung eigener Projekte und Unterrichtsideen durch das Dozententeam beraten und begleitet.

Termin: 20.09.2016 (Anmeldeschluss), 24.-28.10.2016 (1. Akademiephase), 27.-31.03.2017 (2. Akademiephase), 26.-30.06.2017 (3. Akademiephase), 27.11.-01.12.2017 (4. Akademiephase), 12.-16.03.2018 (5. Akademiephase), 11.-15.06.2018 (6. Akademiephase mit Prüfung), Ort: 78647 Trossingen
Veranstalter/Träger: Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen, Hugo-Herrmann-Str. 22, 78647 Trossingen, Tel: (07425) 9493-0, E-Mail: sekretariat@bundesakademie-trossingen.de
Kooperationspartner: Popakademie Baden-Württemberg, Verband deutscher Musikschulen, Orientalische Musikakademie Mannheim
zur Webseite

Quelle: www.bundesakademie-trossingen.de (09.09.2016)


Neukalen
Deutschunterricht durch das Singen von Volksliedern

Einmal wöchentlich werden Interessierte eingeladen, gemeinsam zu musizieren. Die Einladung richtet sich sowohl an Flüchtlinge aller Altersgruppen als auch an Einheimische. Es finden ca. 90-minütige Treffen (2 Unterrichtsstunden) mit moderatem Open-End statt. Herr Kabuß bereitet dazu jeweils ein einheimisches Volkslied vor, das erarbeitet und gesungen wird. Zur Verständigung dienen - neben der Sprache der Musik - zu den Liedinhalten entwickelte Zeichnungen an der Tafel. Herr Kabuß stellt mit seinem Instrument die Melodien vor und begleitet den Gesang am Piano, um auch zurückhaltendes Mitmachen einzubetten. Begleitende Text- und Bildmaterialien werden erarbeitet und den Unterrichtsteilnehmern zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden auch Lieder aus der Heimat der Flüchtlinge gesungen.

Termine: wöchentlich montags 10:30-12:00 Uhr, Ort: 17154 Neukalen
Veranstalter/Träger: Förderverein der Musikschule in Teterow e.V., Schulkamp 3, 17166 Teterow
Ansprechpartner: Christian Kabuß, Tel: (039973) 759827, E-Mail: kontakt@pianodornement.de
Kooperationspartner: Helferkreis für die Flüchtlinge in Neukalen, Katholische Kirche Neukalen, Förderverein der Musikschule in Teterow e.V., Christian Kabuß (Koordinator und Durchführender)
Finanzielle Förderer: Ehrenamtsstiftung Güstrow, Förderverein der Musikschule in Teterow e.V.

Quelle: Projektmeldung vom 15.04.2016


Buxtehude
Music 4 Refugees

Die Firma Timbre and Texture GbR bietet kostenfrei Instrumente und Musikunterricht für Flüchtlinge in Buxtehude/Niedersachsen an. Dazu hat die Firma zunächst mit der Stadtverwaltung und dem Verein "Buxtehude helfen e.V." Kontakt aufgenommen und anschließend eine Pressemitteilung zum Spendenaufruf an verschiedene lokale Zeitungen, Radiosender u.a. versandt. Die Pressemitteilung wurde im Buxtehuder Tageblatt publiziert, und es kamen unzählige gespendete Musikinstrumente zusammen. Seit Mitte Februar 2016 stellt die Stadtverwaltung einen Raum für den Musikunterricht zur Verfügung, in dem der Komponist und Geschäftsführer der Firma Timbre and Texture GbR nun montags Gitarren- und Keyboardunterricht anbietet. Uschi Ramacher, Musiklehrerin aus Buxtehude, unterstützt ihn freitags mit musikalischer Früherziehung für Kinder sowie Blockflötenunterricht. Alle Instrumente - mit Ausnahme des Keyboards - werden an Flüchtlinge vergeben, so dass diese in ihrer Unterkunft üben können.

Termine: wöchentlich montags und freitags, Ort: 21614 Buxtehude
Veranstalter/Träger: Timbre and Texture GbR, 21614 Buxtehude, Tel: (04161) 7368120, E-Mail: info@timbre-texture.com
Ansprechpartnerin: Nicole Zufelde, Tel: (0171) 2809052, E-Mail: nicole.zufelde@ttmusic.info
Kooperationspartner: Stadt Buxtehude, Uschi Ramacher
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 17.03.2016


Herschbach
Gitarren-Unterricht im Camp

Im Notaufnahmelager Herschbach bei Selters/Westerwald bietet der evangelische Pfarrer Peter Boucsein zweimal wöchentlich Gitarrenkurse für Anfänger ohne Vorkenntnisse an. In vier Gruppen werden je sieben Personen im Alter von 8-30 Jahren unterrichtet. Die Instrumente wurden von der Bevölkerung gespendet.

Termine: dienstags und donnerstags jeweils um 15:00 Uhr und um 15:45 Uhr, Ort: 56244 Herschbach
Veranstalter/Träger: Evangelische Kirchengemeinde Rückeroth, In der Holl 1, 56244 Rückeroth, Tel: (02626) 2063260
Ansprechpartner: Pfarrer Peter Boucsein, Tel: (0177) 7130436, E-Mail: pbou@online.de

Quelle: Projektmeldung vom 17.03.2016


Schwäbisch Gmünd
Gmünder Musikkoffer

Gemeinsam mit dem Stadtverband Musik und Gesang und der städtischen Flüchtlingsarbeit hat die städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd den „Gmünder Musikkoffer“ ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um einen Spendentopf, durch den beispielsweise der Erwerb von Notenheften oder Instrumenten unterstützt sowie vergünstigter Musikunterricht für Flüchtlinge und Zuwanderer ermöglicht wird. Spenden sind jederzeit möglich!

Ort: 73525 Schwäbisch Gmünd
Veranstalter/Träger: Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Städtische Musikschule, Erika-Künzel-Platz 1, 73525 Schwäbisch Gmünd, Tel: (07171) 39021, E-Mail: musikschule@schwaebisch-gmuend.de
Kooperationspartner: Stadtverband Musik und Gesang Schwäbisch Gmünd, Städtische Flüchtlingsarbeit Schwäbisch Gmünd
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 17.03.2016


Hamburg
Musikpädagogische und -therapeutische Angebote für Kinder und Jugendliche

Ein musiktherapeutisches Förderangebot wird einmal wöchentlich in der Schulzeit von zwei Diplom-Musiktherapeutinnen aus dem Team der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg (JMS) mit den Lerngruppen der Zentralen Erstaufnahme (ZEA) Schwarzenberg, ZEA Maria Hilf und ZEA Asklepios Krankenhaus Harburg im Musikraum des Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Hamburg-Heimfeld umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler sind zwischen 6 und 17 Jahren alt. Die Schwerpunkte des Angebots sind Ressourcenstärkung, Vertrauensbildung, elementare Beziehungsbildung und Erleben der Selbstwirksamkeit sowie positive Selbstbestärkung im Miteinander. Neben einfachen deutschen Liedern nimmt vor allem das freie Spiel auf Instrumenten einen großen Raum ein. Im gemeinsamen musikalischen Improvisieren werden Erfahrungen und Rollenverhalten im Miteinander ausgelotet. In einfachen Gesprächen wird die aktuelle Befindlichkeit ausgedrückt und an stärkende Erfahrungen mit Musik aus den Herkunftsländern angeknüpft.
Weitere Angebote werden in der Schulzeit einmal wöchentlich von den Lehrkräften der JMS für die Lerngruppen in den Zentralen Erstaufnahmen unmittelbar vor Ort oder in den Musikräumen kooperierender Schulen umgesetzt. Die Lehrkräfte der JMS singen mit den Kindern und Jugendlichen einfache Lieder in deutscher Sprache, bieten Tanz- und Bewegungsspiele an und ermöglichen erste Erfahrungen im Instrumentalspiel. Bislang sind gut 300 Kinder und Jugendliche in ZEAs in die Angebote integriert. Die JMS sucht derzeit die ZEAs Dratelnstraße, Holstenhofweg, Neuland, Ohlstedter Platz und Rugenbarg auf.
Ein Pilotprojekt wird seit Mai 2015 in der Schulzeit einmal wöchentlich von der Lehrkraft und Flüchtlingsbeauftragten der JMS, Ulrike Herzog, für Jugendliche aus Erstversorgungseinrichtungen für unbegleitete minderjährige Jugendliche (EVEn) in den Musikräumen der Ida Ehre Stadtteilschule umgesetzt. Die Jugendlichen sind (überwiegend) männlich und zwischen 14 und 18 Jahren alt. Das musikalische Angebot beinhaltet Instrumentalunterricht für Gitarre, Keyboard und Percussion/Drumset sowie gemeinsames Musizieren (Bandarbeit) und gegenseitiges Vorstellen des Gelernten. Bislang haben ca. 50 Jugendliche aus verschiedenen EVEn am Projekt teilgenommen. Die beteiligten (Erstversorgungseinrichtungen) sind derzeit: EVE A4, EVE 6, EVE 12 und EVE 15.

Ort: 20148 Hamburg
Veranstalter/Träger: Staatliche Jugendmusikschule Hamburg, Mittelweg 42, 20148 Hamburg, Tel: (040) 42801 4141, E-Mail: info-jms@bsb.hamburg.de
Ansprechpartner: Flüchtlingsbeauftragte der JMS: Ulrike Herzog, Karin Holzwarth, Jochen Reich
Kooperationspartner: Ida Ehre Stadtteilschule, Erstaufnahmeeinrichtungen für unbegleitete minderjährige Geflüchtete, Zentrale Erstaufnahmen, weitere Schulen im Umfeld
Finanzielle Förderer: Behörde für Schule und Berufsbildung der Stadt Hamburg
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 10.03.2016


Münster
Durch Musik zur Sprache

Mit Hilfe des Mediums Musik und durch ein Setting, welches musikpädagogische und musiktherapeutische Erfahrungen verbindet, soll in diesem Projekt Sprache als etwas Eigenes sowie als Ausdrucks- und als Beziehungsmedium erfahrbar werden. Über die Musik soll den Kindern ermöglicht werden, sich und das, was sie erleben, mitzuteilen und auf Verständnis zu stoßen, von sich erzählen zu können und gehört zu werden. Nach mehrjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Kindern mit und ohne Migrationshintergrund gibt es aktuell mehrere Projekte mit Flüchtlingskindern und -jugendlichen, die gerade angekommen sind und kein Deutsch sprechen. Das Projekt wird in einer Weiterbildung vermittelt.

Termine: nächste Weiterbildung im Mai 2016, Ort: 48149 Münster
Veranstalter/Träger: Universität Münster - Abteilung Musiktherapie, Philippistr. 2, 48149 Münster
Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Rosemarie Tüpker, Tel: (0251) 8329291, E-Mail: tupker@uni-muenster.de
Kooperationspartner: WWU.Weiterbildung
Finanzielle Förderer: diverse kleinere Spender
zur Webseite
zur Weiterbildung

Quelle: Projektmeldung vom 10.03.2016


Gütersloh
Musik, Sprache, Teilhabe

Das Projekt „Musik, Sprache, Teilhabe“ der Bertelsmann Stiftung und des Niedersächsischen Kultusministeriums stellt die systematische, durchgängige Sprachbildung sowie die Förderung von Teilhabe über das Medium der Musik in den Fokus: Musik ermöglicht Verständigung auch ohne gemeinsame Sprache. Musik unterstützt kreativ-spielerisch den Spracherwerb, fördert positive Lernerfahrungen und die Persönlichkeitsentwicklung. Um allen Kindern unabhängig von ihrer Herkunft gerechte Bildungschancen zu eröffnen, braucht es adäquate Bildungsangebote sowie eine besondere pädagogische Aufmerksamkeit. Zur Professionalisierung pädagogischer Fachkräfte wird ein bedarfsorientiertes, modulares Fortbildungskonzept entwickelt und erprobt. Zielgruppen sind Lehrkräfte aller Unterrichtsfächer und Schulformen, pädagogische Fachkräfte im Ganztag, in KiTas, in Erstaufnahmeeinrichtungen, in Jugendzentren etc. Das Projekt nutzt vorhandene Strukturen, Netzwerke und Angebote. Ausweitung und Transfer sind geplant.

Veranstalter/Träger: Bertelsmann Stiftung, Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh, Tel: (05241) 810, E-Mail: info@bertelsmann-stiftung.de
Ansprechpartnerin: Dr. Kerstin Große-Wöhrmann, Tel: (05241) 8181 299, E-Mail: kerstin.grosse-woehrmann@bertelsmann-stiftung.de
Kooperationspartner: Niedersächsisches Kultusministerium
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 19.02.2016


Hamburg
Musiktherapie-Initiative e.V.

Der gemeinnützige Verein "Musiktherapie-Initiative e.V." widmet sich seit Ende 2013 der therapeutischen Begleitung von geflüchteten Menschen sowohl im Raum Hamburg als auch in Berlin/Brandenburg. Die Vereinsmitglieder betrachten das Medium Musik als wertvolle und universelle Ressource, die auch ohne grundlegende Sprachkenntnisse emotionale Zustände zum Ausdruck bringen kann. Musik bietet die Möglichkeit zum freien Ausdruck und zum Experimentieren. Lieder und Bewegungen vermitteln die Sprache auf spielerische Weise und das Improvisieren in der Gruppe lässt ein Gefühl der Gemeinschaft entstehen. Je nach Art der Einrichtung (Erstaufnahmeeinrichtung, Notunterkunft oder Folgeunterkunft) wird das Angebot an die Gegebenheiten vor Ort angepasst. In den Erstaufnahmeeinrichtungen sind dies häufig offene bzw. halboffene Singgruppen, in denen Lieder aus der Heimat, Circle Songs und einfache Rhythmuselemente eingebracht werden können.

Orte: in Hamburg, Berlin und Brandenburg
Veranstalter/Träger: Musiktherapie-Initiative e.V., Reyesweg 6, 22081 Hamburg
Ansprechpartnerin: Tina Posselt, E-Mail: info@musiktherapie-initiative.de
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 04.02.2016


Herten
Musikpädagogische Angebote für Flüchtlinge

Mit einem Musikprojekt in der Vorbereitungsklasse (Klasse zur Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern auf die Regelklassen der allgemeinbildenden Schulen) soll der Spaß am Musizieren geweckt, das Selbstbewusstsein der Flüchtlingskinder gestärkt, ein Raum für Begegnung geschaffen und das Erlernen der deutschen Sprache gefördert werden. Mit kleinen Präsentationen soll den Kindern darüber hinaus die Möglichkeit gegeben werden, sich selbst und ihre Fähigkeiten in einem positiven Rahmen darzustellen, neues Selbstbewusstsein zu erlangen und sich ihrer neuen Lebenssituation positiv zu öffnen. Daneben richtet sich ein weiteres Projekt an alle Flüchtlinge, die ein Instrument erlernen wollen. In Absprache mit den Bewohnern vor Ort kann in einer Kleingruppe (bis zu fünf Teilnehmer) ein Instrument erlernt werden. Gestartet wird je nach Wunsch der beteiligten Flüchtlinge mit Gitarren- oder Baglamaunterricht. Darüber hinaus werden Flüchtlinge und Anwohner eingeladen, unter musikpädagogischer Anleitung gemeinsam zu musizieren. Um Gelder für diese Musikschulprojekte zu sammeln, wurde am 18.09.2015 in Kooperation mit dem Förderverein der Musikschule ein Benefizkonzert veranstaltet, dessen Programm von MusikschullehrerInnen, MusikschülerInnen und Flüchtlingen gemeinsam bestritten wurde.

Ort: 45699 Herten
Veranstalter/Träger: Musikschule Herten, Konrad-Adenauer-Str. 23, 45699 Herten, Tel: (02366) 303517, E-Mail: musikschule@herten.de
zur Webseite

Quelle: www.herten.de (09.12.2015)


Augsburg
Kostenloser Musikunterricht für Flüchtlingskinder in den Fächern Klavier, Geige und Cello

Die KlavierAkademie bietet interessierten Flüchtlingskindern mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit kostenlosen Musikunterricht in den Fächern Klavier, Geige und Cello an. Über das Büro für bürgerschaftliches Engagement der Stadt Augsburg konnten bereits entsprechende Kontakte hergestellt werden. Kindern, die in ihrer Heimat bereits Instrumentalunterricht in den Fächern Klavier, Violine oder Cello erhalten hatten, bekommen die Möglichkeit, diesen Unterricht an der KlavierAkademie PianoArt fortzusetzen. Durch die Kooperation mit der Firma Geigenbau Rusch & Conradi in Augsburg besteht die Möglichkeit, kostenlos Streichinstrumente zu mieten. Für die Klavierschüler werden zum Üben vorerst die Instrumente in den Räumen der Akademie kostenlos zur Verfügung gestellt, bis eine Lösung für die Finanzierung von Mietklavieren gefunden ist.

Ort: 86152 Augsburg
Veranstalter/Träger: PianoArt - die KlavierAkademie in Augsburg, Auf dem Kreuz 55, 86152 Augsburg, Tel: (0821) 5047393, E-Mail: email@pianoart.info
Ansprechpartner: Konrad Bihler, E-Mail: kurse@pianoart.info
Kooperationspartner: Geigenbau Rusch Augsburg
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 04.12.2015


Kiel
Musizieren in Gemeinschaft

Im September 2015 startete die Musikschule Kiel eine Kooperation mit der Muhliusschule Kiel. In dieser Grundschule gibt es ein DaZ-Zentrum (Deutsch als Zweitsprache). Im DaZ-Bereich werden Flüchtlingskinder beschult, um einen Zugang zur deutschen Sprache zu erhalten; dabei sind die Kinder im Unterrichtsbetrieb separiert von den Regelschülern. Um eine gelungene Integration zu fördern, haben sich die beiden Einrichtungen dazu entschieden, wöchentlich stattfindende Instrumentalgruppenunterrichte stattfinden zu lassen. In Gruppen von je ca. acht Kindern werden erste Zugänge zum eigenen Musizieren auf Keyboard, Gitarre, Geige, Querflöte und Percussion möglich. Regelschüler und DaZ-Schüler lernen hier gemeinsam, so dass sie sich über das gemeinsame Musizieren besser kennenlernen können. Insgesamt erreicht das Angebot 92 Kinder, die seit November 2015 einmal wöchentlich für zusätzliche Gesamtproben in 2 Ensembles (jeweils ca. 46 Kinder) zusammenkommen.

Termine: wöchentlich von Oktober bis Dezember 2015, Ort: 24103 Kiel
Veranstalter/Träger: Muhliusschule Kiel, Legienstr. 23, 24103 Kiel, Tel: (0431) 556299, E-Mail: muhliusschule.kiel@schule.landsh.de
Ansprechpartner: Henning Roose (komm. Schulleiter)
Kooperationspartner: Musikschule Kiel
Finanzielle Förderer: Caritas, Bürgerstiftung Kiel
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 26.11.2015


Hannover
ImproKultur. Musizieren und Improvisieren in Sprachlernklassen

"ImproKultur" schafft ein kontinuierliches Unterrichtsangebot im Bereich des gemeinsamen Musizierens und Improvisierens für Kinder und Jugendliche in "Sprachlernklassen". Lehrkräfte sind fortgeschrittene Musikpädagogik-Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), gegebenenfalls auch Alumni bzw. Berufsanfänger/innen. Diese konzipieren, realisieren und reflektieren den Unterricht im Team, wobei sie angemessen pädagogisch und improvisationsdidaktisch vorbereitet und begleitet werden. Die Maßnahme ist auf mindestens drei Jahre angelegt und wird ausgehend von einem Pilotprojekt mit zwei Sprachlernklassen der Integrierten Gesamtschule Linden im Schuljahr 2015/16 nach und nach weiterentwickelt. Das Vorhaben wird dokumentiert und soll wissenschaftlich ausgewertet werden. Möglich wird das Projekt unter Leitung von Musikpädagogikprofessorin Dr. Andrea Welte durch die Initiative des Förderkreises der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit besonderer Unterstützung durch Dr. Gisela Sperling.

Ort: 30175 Hannover
Veranstalter/Träger: Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Emmichplatz 1, 30175 Hannover, Tel: (0511) 3100-200, E-Mail: hmtm@hmtm-hannover.de
Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Andrea Welte, Tel: (0511) 3100-7603, E-Mail: andrea.welte@hmtm-hannover.de
Kooperationspartner: Integrierte Gesamtschule Linden
Finanzielle Förderer: Förderkreis der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover e.V.
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 24.11.2015


München
Grenzenlos in Bewegung – Integratives Schultanz-Projekt

Unter dem Titel "Grenzenlos in Bewegung" treffen sich Jugendliche der Münchner SchlaU-Schule nach Schulschluss auf der Probebühne des Gärtnerplatztheaters zu einem vierzehntägigen Tanzworkshop der ganz besonderen Art. Bei der SchlaU-Schule handelt es sich um eine integrative Privatschule, welche jungen Flüchtlingen ab 16 Jahren eine nachhaltige Bildungs- und Entwicklungsperspektive ermöglichen möchte. Initiiert vom Jungen Gärtnerplatztheater soll es den teilnehmenden Jugendlichen bei diesem in regelmäßigen Abständen durchgeführten Schultanz-Projekt mit Hilfe von Bewegung, Rhythmus und Tanz ermöglicht werden, mehr Selbstbewusstsein und ein gesteigertes Bewusstsein für das eigene Körpergefühl zu entwickeln sowie ihre individuellen Stärken und Möglichkeiten zu entdecken. Angeleitet werden sie dabei von dem Tänzer und Choreografen Alan Brooks, der zu den renommiertesten Tanzpädagogen in Deutschland zählt. Den Abschluss der Workshop-Arbeit bildet eine öffentliche Werkschau.

Termine: regelmäßig, Ort: 81539 München
Veranstalter/Träger: Staatstheater am Gärtnerplatz, Frankenthaler Str. 23, 81539 München
Ansprechpartnerin: Susanne Schemschies, Tel: (089) 20241-430, E-Mail: susanne.schemschies@gaertnerplatztheater.de
Kooperationspartner: SchlaU-Schule München
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 18.11.2015


Düsseldorf
"Hip Hop - Sprechen - Rap - Friendship" - ein Projekt von "Funky Wisdom"

Sprache ist der Schlüssel zu Kommunikation und Interaktion sowie zu sozialer und kultureller Integration. Das Projekt zielt darauf ab, mit kulturell-künstlerischen Mitteln (Rap, Hip Hop) sowohl auf der kognitiv-neuronalen als auch auf der motivationalen Ebene den Spracherwerb zu erleichtern und das Prinzip des "Friendship", wie es dem Hip Hop zu eigen ist, in diesem Sinne konstruktiv nutzbar zu machen. Das Projekt ist als Pilotprojekt konzipiert. Die bisher in anderen Zusammenhängen erprobte Zusammenarbeit der Beteiligten (von Rap, Musik und Hip Hop) soll auf die Sprachvermittlung und auf die kulturelle Integration von Flüchtlingen übertragen und durch eine wissenschaftliche Begleitung auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Das Konzept soll zukünftig auf andere Orte übertragen werden.

Termine: 26.11.2015 Auftaktveranstaltung im tanzhaus nrw, 30.11.-17.12.2015 Sprachkurse, 18.12.2015 Abschlussveranstaltung im tanzhaus nrw, Ort: 40477 Düsseldorf
Projektleitung: Takao Baba (Funkin' Stylez UG), Pfalzstr. 31, 40477 Düsseldorf, Tel: 0171-6571136, E-Mail: takao@t-online.de
Ansprechpartner: Takao Baba
Kooperationspartner: Projektteam, tanzhaus nrw, Folkwang Universität der Künste, Heinrich-Heine-Universität
Finanzielle Förderer: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 10.11.2015


Berlin
Berlin Mondiale

Märchen helfen, die Welt zu verstehen. Unter dem Arbeitstitel "Neue Märchen für Berlin!" soll aus Märchen der ehemaligen Heimat und solchen der neuen Heimat ein ganz neues Märchen für Berlin geschrieben und aufgeführt werden. Gemeinsam mit geflüchteten Kindern entsteht in mehreren (Ferien-)Workshops eine musikalisch-szenische Collage.

Termine: mehrere Workshops im Zeitraum Oktober 2015 bis Mai 2016, Ort: 12043 Berlin
Veranstalter/Träger: Neuköllner Oper, Karl-Marx-Str. 131, 12043 Berlin, E-Mail: info@neukoellneroper.de; Kulturnetzwerk Neukölln; Rat für die Künste Berlin
Ansprechpartner: Andreas Altenhof, Tel: (030) 688907-12, E-Mail: altenhof@neukoellneroper.de
Kooperationspartner: Übergangswohnheim Radickestrasse
Finanzielle Förderer: Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 07.11.2015


Hamburg
Crossover

Der Förderverein Theaterwerkstatt Klabauter e.V., die Stiftung Das Rauhe Haus, Rock Kids St. Pauli, die Grundschule an der Glinder Au und die Wichernschule wollen mit Kindern aus der Wohnunterkunft für Flüchtlinge in Billbrook ein Theater und Musikprojekt durchführen, an dem alle Kinder der beiden benannten Schulen teilnehmen können. Das Projekt berücksichtigt und verbindet die unterschiedlichen kulturellen Wurzeln der Kinder und bezieht die Eltern als Ehrenamtliche mit ein. Die Integrationschancen der Kinder werden dadurch verbessert, und die Sprachentwicklung wird gefördert. Erfahrungen und Erlebnisse aus der Vergangenheit und dem Alltag der Kinder werden künstlerisch ausgedrückt und bearbeitet. Durchschnittlich werden 40 bis 60 Kinder pro Jahr am Projekt teilnehmen. Kinder im Alter von 6-12 Jahren werden für das Theater und Tanzangebot angesprochen; das Musikangebot richtet sich vorwiegend an Kinder von 12 bis 16 Jahren.

Termine: wöchentlich, Ort: 20535 Hamburg
Veranstalter/Träger: Förderverein Theaterwerkstatt Klabauter e.V., Jungestr. 7a, 20535 Hamburg, Tel: 0175-7622354; Rock Kids St. Pauli e.V. (für die Musik)
Ansprechpartner: Astrid Eggers, E-Mail: as.eggers@freenet.de (für Theaterpädagogik); Peter Achner, Tel: 0179-8169223, E-Mail: rrk@stpaulirock.de (für Musikpädagogik)
Kooperationspartner: Wichernschule, Grundschule an der Glinder Au
Finanzielle Förderer: Programm "Kultur macht Stark" des Bundesministeriums für Forschung und Bildung in Zusammenarbeit mit dem Programm "Künste öffnen Welten" der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.

Quelle: Projektmeldung vom 07.11.2015


Aachen
Singen, bewegen, musizieren...

An der Katholischen Grundschule Beeckstraße kommen derzeit an drei Wochentagen 15 Flüchtlingskinder verschiedenster Herkunftsländer zusammen, um in einem Intensivkurs Deutsch zu lernen. In direkter zeitlicher Anbindung an den Deutschkurs soll das Projekt einmal wöchentlich in der Mittagszeit stattfinden; die Schule stellt ihre Räumlichkeiten und ihr Instrumentarium zur Verfügung. Sehr elementar, mit einfachen Bewegungsliedern in deutscher Sprache, kleinen Tänzen, rhythmischen Spielen etc. werden Musik und Sprache spielerisch verknüpft und es wird versucht, eine Atmosphäre zu schaffen, die Freude und Leichtigkeit vermittelt und vor allem keinerlei Druck erzeugt. Die Deutschlehrerin wird als Gast punktuell das Musikprojekt begleiten und Inhalte daraus in ihren Deutschunterricht einbeziehen. Abschließen wird das Projekt mit einer kleinen Darbietung auf der Schulweihnachtsfeier am 8. Dezember 2015.

Termine: wöchentlich (insgesamt 10 Termine à 90 Minuten), Ort: 52062 Aachen
Veranstalter/Träger: Förderverein Freie Musikschule music loft Aachen e.V., Kurhausstr. 1, 52062 Aachen, Tel: (0241) 38246, E-Mail: info@music-loft.de
Ansprechpartnerin: Birgit Baum, E-Mail: baum@music-loft.de
Kooperationspartner: Katholische Grundschule Beeckstraße
Finanzielle Förderer: Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen e.V.
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 06.11.2015


Düsseldorf
Percussion Workshop

Die interkulturelle Entdeckungsreise "Spirit of the Drum" bietet Raum für Experiment und Improvisation. Der Kurs ist sowohl für Fortgeschrittene als auch für ambitionierte Anfänger geeignet. Fünf Plätze werden zur kostenfreien Teilnahme für Flüchtlinge bereitgestellt. Im Sinne eines interkultureellen Austauschs sollen auf diese Weise auch arabische und afghanische Rhythmen aufgenommen werden, wobei afrikanische Rhythmen und solche aus der Popkultur, Polyrhytyhmik, Samba und Rumba nicht zu kurz kommen sollen.

Termine: ab 13.11.2015 jeweils freitags von 17:30 bis 19:00 Uhr (Quereinstieg auf Anfrage im Rahmen der verfügbaren Plätze jederzeit möglich), Ort: 40219 Düsseldorf
Veranstalter/Träger: musikwerkstudio.de Benno Klissenbauer, Düsselstr. 21/25, 40219 Düsseldorf, Tel: (0176) 24099990 oder (0211) 24847892, E-Mail: info@musikwerkstudio.de
Ansprechpartner: Benno Klissenbauer
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 05.11.2015


Düsseldorf
Planet of Music

"Planet of Music" bietet kostenfreien Musikunterricht für 6- bis 16-jährige Flüchtlingskinder an (Teilnehmerzahl 5-10 Kinder). Der Unterricht soll individuell oder in kleinen Gruppen wöchentlich in den speziell eingerichteten Räumlichkeiten des Kin-Top e.V. stattfinden. Zu diesem Zweck stehen diverse Instrumente (Flügel, Geigen, Gitarren, Schlagzeug etc.) sowie erfahrene Pädagogen zur Verfügung. Informationsflyer in drei Sprachen, die durch die Betreuer von Flüchtlingsfamilien und direkt in den nahegelegenen Flüchtlingsunterkünften verteilt weden, sollen das Projekt vorstellen. Zusätzlich werben ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort für den Unterricht und laden die Kinder persönlich ein. Zunächst sind 60 Unterrichtsstunden geplant. Die Ergebnisse werden am Ende des Projekts im Januar 2016 im feierlichen Rahmen eines Konzerts aufgeführt. Später haben die jungen Teilnehmer die Gelegenheit, in einem Projekt-Kinderorchester des Kin-Top e.V. mitzuspielen oder bei den kulturellen Veranstaltungen des Vereins mitzuwirken. Der Kin-Top e.V. möchte mit diesem Projekt ein positives Signal setzen für die kulturelle Förderung und die Anerkennung der Talente von Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien.

Termine: wöchentlich vom 15.10.2015 bis 30.01.2016, Ort: 40595 Düsseldorf
Veranstalter/Träger: Kin-Top e.V., Stettiner Str. 120, 40595 Düsseldorf, Tel: (0211) 7004099 oder (0179) 1229750, E-Mail: info@kin-top.de
Ansprechpartnerin: Elina Chernova, E-Mail: chernova@kin-top.de
Finanzielle Förderer: Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen e.V.
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 04.11.2015


Pfaffenhofen
Kostenloser Musikunterricht für Asylbewerberkinder

Das Team des intakt Musikinstituts bietet Kindern von Asylbewerbern die Möglichkeit, kostenlos ein Instrument ihrer Wahl zu erlernen. Die Kinder leben oft in schwierigen Verhältnissen, sind teilweise traumatisiert und brauchen dringend Unterstützung, Beschäftigung und Förderung. Die positive Wirkung der Musik und des Musizierens ist wissenschaftlich belegt. So werden hierdurch beispielsweise die soziale Kompetenz, die Konzentrationsfähigkeit und die kognitiven Fähigkeiten der Kinder gefördert. Musik gehört zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentfaltung und ist nicht zuletzt eine kommunikative Kraft, die über allen Sprachen steht. Die Asylbewerberkinder erhalten, neben dem kostenlosen wöchentlichen Musikunterricht in Flöte und Gitarre, auch kostenlos ein eigenes Instrument (Flöte) bzw. Leihinstrument (Gitarre).

Ort: 85276 Pfaffenhofen
Veranstalter/Träger: intakt Musikinstitut gGmbH, Raiffeisenstraße 33, 85276 Pfaffenhofen, Tel: 08441/277640, E-Mail: info@intakt-musikinstitut.de
Ansprechpartnerin: Claudia Orlishausen, E-Mail: claudia@intakt-musikinstitut.de
Finanzielle Förderer: diverse Spender
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 27.10.2015


Kißlegg
Kulturen im Dialog: Zither meets syrische und gambische Musik

Margrit Gomm, Zitherlehrerin und Leiterin der Schellenberger Stubenmusik aus Kißlegg, die sich aus verschiedenen Instrumenten wie Zither, Hackbrett, Gitarre, Kontrabass und Akkordeon zusammensetzt, ist im Ehrenamt im Helferkreis Asyl tätig. Über den Helferkreis Asyl bot sie zuerst kostenlosen Unterricht am jeweiligen Instrument an. Dieses Angebot wurde von Syrern angenommen. Am 3.05.15 wurde erstmals gemeinsam öffentlich musiziert. Eine gambische Gruppe hat sich dieser Veranstaltung angeschlossen und das gemeinsame Musizieren ergänzt und bereichert. Eine junge syrische Frau wie auch eine syrische Familie konnten bereits in die Schellenberger Stubenmusik integriert werden. Gespielt wird Weltmusik mit unterschiedlicher Besetzung. Der nächste Kulturentreff des Freundeskreises Asyl ist am 12.11.2015.

Termin: 12.11.2015, Ort: 88353 Kißlegg, evangelisches Gemeindehaus
Veranstalter/Träger: Freundeskreis Asyl Kißlegg - Margrit Gomm, Oberhorgen 1, 88353 Kißlegg, Tel: 07563 8258
Ansprechpartnerin: Margrit Gomm
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 24.10.2015


Köln
Musizieren mit Flüchtlingskindern

In Köln und Umgebung lebende Flüchtlingskinder im Alter von bis zu 16 Jahren sollen die Möglichkeit erhalten, gemeinsam zu musizieren und/oder ein Instrument zu erlernen. Der Unterricht findet in den an den Regelschulen bereits bestehenden Auffangklassen statt. Tonger/Tonmeister stellt dafür sowohl die Instrumente als auch die Musiklehrer kostenfrei zur Verfügung. Begleitet wird das Projekt durch Instrumentenworkshops für Lehrer.
Schirmherr des Projekts ist der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Köln Jürgen Roters. Er wird begleitet durch ein Kuratorium, bestehend aus dem Intendanten der Kölner Philharmonie und Geschäftsführer der KölnMusik GmbH Louwrens Langevoort sowie dem Rektor der Kölner Hochschule für Musik und Tanz Prof. Dr. Heinz Geuen.

Termine: fortlaufend bis mindestens Ende des Schuljahrs 2015/16, Ort: 50667 Köln
Veranstalter/Träger: TONGER - Haus der Musik, TONMEISTER e.V. (i.Gr.), Zeughausstr. 24, 50667 Köln, Tel: (0221) 925475-0, E-Mail: tonmeister@koeln.de
Ansprechpartner: Thomas Giehl, Tel: (0221) 925475-21, E-Mail: thomas.giehl@musik-tonger.de
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 21.10.2015


Göttingen
HipHop mit jugendlichen Flüchtlingen

Musik ist gemeinsames Sprachrohr. Die Teilnehmer schreiben HipHop-Texte und bestimmen einen Beat. Dabei werden traumatische Erlebnisse, Erinnerungen, Hoffnungen oder anderes mit Hilfe von Musik ausgedrückt. Ziel ist es, den Teilnehmern bei der Verarbeitung von Ereignissen zu helfen, interkulturelle Musik entstehen zu lassen und kulturelle Teilhabe zu erleben. Darüber hinaus soll die Gruppe soziale Kompetenzen sammeln und im Teamwork Ergebnisse erarbeiten. Die entstandenen Songs sollen aufgenommen werden und als Grundlage für ein Musikvideo dienen.

Termine: 24.10./25.10./31.10./01.11./14.11./15.11.2015, Ort: 37081 Göttingen
Veranstalter/Träger: musa e.V., Hagenweg 2a, 37081 Göttingen, Tel: 0551 64353, E-Mail: kultur@musa.de
Ansprechpartner: Sascha Pelzel, E-Mail: saschapelzel@musa.de
Kooperationspartner: Jugendhilfe Südniedersachsen

Quelle: Projektmeldung vom 21.10.2015


Hamburg
Stimmen der Zukunft

Stimmen der Zukunft ist eine Musik- und Textwerkstatt, die im Rahmen der Nachwuchsangebote von Hajusom e.V. einmal pro Woche stattfindet. Professionelle MusikerInnen erarbeiten mit den meist unbegleitet nach Deutschland geflohenen Jugendlichen eigene Texte und Songs. In ersten kleinen Aufführungen wurden diese bereits den anderen Hajusom-Gruppen präsentiert. Alle TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, auch an den anderen Angeboten (Performance, HipHop, Kochkunst) mitzuwirken und ein ganzheitliches Mentoring des Leitungsteams in Anspruch zu nehmen. Alle Angebote von Hajusom sind kostenlos.

Ort: 20359 Hamburg
Veranstalter/Träger: Hajusom e.V., Feldstraße 66, 20359 Hamburg, Tel: 040-43216909, E-Mail: juliazurlippe@hajusom.de
Ansprechpartnerin: Julia zur Lippe
Kooperationspartner: Kampnagel Hamburg, Erstversorgungseinrichtungen, Jugendwohnungen, Schulen
Finanzielle Förderer: Aktion Mensch, Kulturbehörde Hamburg, BASFI Hamburg, UNO Flüchtlingshilfe, Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, Homann Stiftung
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 20.10.2015


Würzburg
Willkommen mit Musik

Das Theater am Neunerplatz ist seit Jahren in der Integrationsarbeit und Rassismusprävention tätig. Verschiedene theaterpädagogische Maßnahmen, wie der offene Kinder- und Jugendclub, sind hier zu nennen. Seit 12 Monaten wird mit und für Migrantinnen und Migranten musiziert. Es werden musikalische und integrative Ensembles und Kurse organisiert. An musikalisch begabte Kinder und Jugendliche, die migrationsbedingt Bildungsnachteile haben, werden Musikinstrumente vermittelt. Ausgebildete MusikpädagogInnen erteilen Instrumentalunterricht. Regelmäßig von WILLKOMMEN MIT MUSIK (WiMu) veranstaltete Konzerte, Auftritte und Vorspiele bieten allen Beteiligten die Möglichkeit, aktiv am kulturellen Leben Würzburgs teilzunehmen.

Termine: Wöchentlich: 3x Musikpädagogik "im Kloster", 2x Musik AG in der Mönchbergschule, 9x Instrumentalunterricht, 1x Band, 1x Chor, 1x Konzert "im Kloster"; öffentliche Konzerte: 16.10.2015 Band der Mönchbergschule beim Zellerauer Straßenfest, 19.11.15 WiMu-Konzert im Konzertsaal der Bayerischen Musikakademie Hammelburg, 21.12.2015 WiMu-Konzert im Theater am Neunerplatz, Ort: 97082 Würzburg
Veranstalter/Träger: Theater am Neunerplatz / Sven Höhnke, Adelgundenweg 2a, 97082 Würzburg, Tel: (0931) 415443, E-Mail: theater@neunerplatz.de
Ansprechpartner: Jonas Hermes, Tel: (0157) 52556410, E-Mail: jh@neunerplatz.de
Kooperationspartner: Hochschule für Musik Würzburg, Stadt Würzburg (Kultur und Sozialreferat), Ausländer und Integrationsbeirat der Stadt Würzburg, Kongregation der Schwestern des Erlösers, Mönchbergschule Würzburg, Der Popularmusikbeauftragte des Bezirks Unterfranken, Katholische Hochschulgemeinde Würzburg, Verband für christliche Popularmusik in Bayern e.V., Tonkünstlerverband Bayern
Finanzielle Förderer: Musikalische Akademie der Hochschule für Musik Würzburg, Stadt Würzburg, Demokratie Leben, Rotary Club Würzburg, Lions Club Würzburg Löwenbrücke, verschiedene private Spender
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 19.10.2015


bundesweit
Pop To Go - unterwegs im Leben

"POP TO GO - unterwegs im Leben" setzt bei der ständigen Begleitung durch Popularmusik mitten im Leben eines jeden an. Über den Unterhaltungswert hinaus wird Popularmusik durch Zuhören und Selbstmachen zu einem leicht zugänglichen Kreativpotential für Bildung. Angesprochen sind Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 18 Jahre, deren Chancen, an und mit Musik zu lernen, durch eine soziale oder finanzielle familiäre Risikolage gering sind. Auch Flüchtlingen dieser Altersgruppe steht das kostenfreie Angebot offen.
Zur Verfügung stehen fünf Formate als Rahmen, die mit Maßnahmen untersetzt werden: OPEN UP ist die Eröffnung, die Interesse weckt. CREATIVE gibt persönliche Orientierung in kreativen Sparten. WORK OUT ist ein Training um Fähigkeiten zu erwerben oder zu erweitern. ON STAGE bringt Programme auf die Bühne. TOGETHER ist ein Mentoring. Im Rahmen dieser Formate werden bundesweit Maßnahmen durchgeführt. Die Maßnahmen sind geeignet, Sprachbarrieren zu überwinden, Kulturen und Menschen kennenzulernen und zusammenzuführen. Ansprechpartner gibt es in jedem Bundesland.

Termine: regelmäßig, Orte: bundesweit
Veranstalter/Träger: Bundesverband Popularmusik e.V., Friedrichstraße 23, 18057 Rostock, Tel: 0381/4590279, E-Mail: info@popkw.de
Ansprechpartner: Pop To Go - Regiestelle, Tel: 0381/4031944, E-Mail: music@poptogo.de
Finanzielle Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 15.10.2015


Weimar
Arabic Music Workshop

Schon beim diesjährigen Kunstfest Weimar haben Stüba-Philharmonie und syrische Flüchtlinge ein gemeinsames Konzert gegeben. Für beide Seiten war der Austausch der jeweiligen Musiktraditionen bereichernd und gab den Impuls für diesen Workshop. Zwei Tage lang werden syrische Musiker intensive Einblicke in die arabische Musiktradition geben. Eröffnet wird der Workshop mit einem Dozentenkonzert im OMAcafé. Erste Workshopergebnisse werden bei einer Open Jam Session und einem Abschlusskonzert präsentiert.

Termin: 13.-15.11.2015, Ort: 99423 Weimar
Veranstalter/Träger: other music e.V., Ernst-Kohl-Str. 23, 99423 Weimar, Tel.: (03643) 858310, E-Mail: maren@stueba.de
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 14.10.2015


Kaiserslautern
Fest im Asternweg

Der "Asternweg" ist eine Wohngegend für Flüchtlinge in Kaiserslautern. Dort wurde 2015 ein Sommerfest für Füchtlinge und andere Anwohner veranstaltet. Nach einem kleinen Konzert wurden musikalische Mitmachaktionen gestartet, wobei sich zwei Gruppen zusammenfanden: Eine Vierergruppe erhält regelmäßig an der Musikschule Unterricht im Fach Gitarre, finanziert durch den Förderverein. Die Initiative "Einmal im Monat Percussionspiel im Asternweg" ist ein offenes, integratives Projekt für alle, die mitmachen möchten.

Termine: ab November 2015 monatliches Percussionspiel im Asternweg, Ort: 67657 Kaiserslautern
Veranstalter/Träger: Emmerich Smola Musikschule und Musikakademie der Stadt Kaiserlautern, Altes Stadthaus St. Martinsplatz, 67657 Kaiserslautern, Tel: 0631 3652263, E-Mail: musikschule@kaiserslautern.de
Ansprechpartner: ASZ Kaiserslautern, Pfaffstr. 3, 67655 Kaiserslautern
Kooperationspartner: ASZ Kaiserslautern
Finanzielle Förderer: Förderverein der Musikschule

Quelle: Projektmeldung vom 13.10.2015


Überlingen und Tuttlingen
Experimentelle Musik mit Flüchtlingskindern

Bernhard Rißmann besucht zweimal wöchentlich die Internationale Vorbereitungsklasse (IVK) in Überlingen und einmal pro Woche die IVK in Tuttlingen. Mit einfachsten Lausch- und Kommunikationsübungen stimuliert er das Hörvermögen und die Musikalität der Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren. Die Offenheit und die Freude der Kinder lassen dann schnell einfache musikalische Sequenzen entstehen: Rhythmen, Klänge mit verschiedensten Klangquellen, Melodien auf dem Xylophon etc. Alles entsteht aus dem Moment heraus und wird den Möglichkeiten der Kinder angepasst, von denen manche noch nie eine Schule besucht haben.

Termine: Fortlaufend bis Mitte Dezember 2015, Ort: 88662 Überlingen (und Tuttlingen)
Veranstalter/Träger: Musik der Zeit am See e.V., Zur Riedhalde 8, 88662 Überlingen, Tel: 07551-3522, E-Mail: heiligenberger-musikwoche@web.de
Ansprechpartner: Bernhard Rißmann
Kooperationspartner: Internationaler Bodensee Club
Finanzielle Förderer: Aktion Mensch

Quelle: Projektmeldung vom 12.10.2015


Haßloch
Musikangebote für Flüchtlingskinder

Um die in Haßloch untergebrachten Flüchtlinge besser zu integrieren, bietet die Musikschule eine kostenlose Teilnahme an verschiedenen Kursen und Unterrichtsangeboten an. Mit musikalischer Früherziehung und Instrumentalunterricht sollen insbesondere geflüchtete Kinder und Jugendliche angesprochen werden, gleichzeitig erhofft man sich aber auch die Teilnahme der Eltern, die ihre Kinder zu den Kursen begleiten, z.B. an den bestehenden Eltern-Kind-Kursen.

Termine: Wöchentlich, Ort: 67454 Haßloch
Veranstalter/Träger: Musikschule der Gemeinde Haßloch, Rösselgasse 5, 67454 Haßloch, Tel: (06324) 981612, E-Mail: musikschule@hassloch.de
zur Webseite

Quelle: www.antenne-landau.com (10.10.2015)


Hanstedt
Musikangebote für Flüchtlinge

Die Musikschule Hanstedt lädt Flüchtlinge zu vier Angeboten ein: zur Trommelgruppe, zum Gospel-Rock-Chor, zum Streich-Ensemble und zum Blasorchester. Für letztere Ensembles können Instrumente gegebenenfalls ausgeliehen werden, Vorkenntnisse im Instrumentalspiel sollten vorhanden sein.

Termine: Wöchentlich montags, dienstags und mittwochs, Ort: 21271 Hanstedt
Veranstalter/Träger: Musikschule Hanstedt, Buchholzer Str. 1, 21271 Hanstedt, Tel: (04184) 888844, E-Mail: info@musikschule-hanstedt.de
Ansprechpartnerin: Gaby Krenz
zur Webseite

Quelle: www.sghanstedt.elbnetz.com (08.10.2015)


Ingolstadt
Schul- und Instrumentalunterricht

Das Gnadenthal-Gymnasium Ingolstadt widmet sich mit unterschiedlichen Angeboten der Flüchtlingsthematik, u.a. werden Schülerinnen und Schüler am Gymnasium aufgenommen, wobei das unterrichtliche Angebot für alle Flüchtlingskinder offen steht, auch wenn sie die Schule nicht regulär besuchen sollten. Zusätzlich besteht insbesondere die Möglichkeit der Teilnahme an musikpädagogischen Angeboten wie dem Instrumentalunterricht, den die Schule als Bildungseinrichtung mit musischem Schwerpunkt anbietet.

Ort: 85049 Ingolstadt
Veranstalter/Träger: Gnadenthal-Gymnasium Ingolstadt der Diözese Eichstätt, Kupferstr. 23, 85049 Ingolstadt, E-Mail: verwaltung@gnadenthal-gymnasium.de
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 08.10.2015


Saarlouis
Social Sounds - Willkommen mit Musik - Mit Musik Mut Machen

Durch nachhaltige gemeinsame Musikangebote für heimische Kinder und Jugendliche und Flüchtlingskinder möchte der Bund für Zupf- und Volksmusik Saar die Integration von Flüchtlingskindern und Menschen mit Migrationshintergrund in die örtlichen Musikvereine vorantreiben. Auf dem Programm stehen Singen und BodyPercussion sowie das Erlernen von Musikinstrumenten (in erster Linie Gitarre und Mandoline).

Region: Saarlouis
Veranstalter/Träger: Bund für Zupf- und Volksmusik Saar e.V. (BZVS), An der Schleuse 7, 66806 Ensdorf, Tel: 06831 53598, E-Mail: praesident@bzvs.de
Ansprechpartner: Thomas Kronenberger
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 07.10.2015


Regensburg
CAMPUSAsyl Musikgruppe

Die Initiative CAMPUSAsyl bietet neben Angeboten zur Sprachförderung weitere zahlreiche Projektgruppen an, die mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Unterkünfte in Regensburg u.a. auch musikalische Aktivitäten durchführen. Begleitet werden sie dabei vom Lehrstuhl für Musikpädagogik der Universität Regensburg. Alle Interessierten treffen sich wöchentlich zu einer kurzen Probe, um danach in die Erstaufnahme-Einrichtung zu gehen und dort gemeinsam zu musizieren. Das Repertoire besteht dabei aus Mitsing-Liedern, Tänzen und Improvisationen, bei denen vor allem Kinder, aber auch Erwachsene zur Teilnahme angeregt werden.

Termine: Wöchentlich freitags, Ort: 93051 Regensburg
Veranstalter/Träger: Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Regensburg, Weiherweg 6a, 93051 Regensburg, E-Mail: info@campus-asyl.de
Ansprechpartner: Quirin Würfl, E-Mail: musik@campus-asyl.de
Kooperationspartner: Universität Regensburg
zur Webseite

Quelle: www.campus-asyl.de (07.10.2015)


Münsingen
Sprachlos? Nein danke...

Die Akademie für Musikpädagogische Ausbildung Baden-Württemberg erarbeitet ein Konzept zur Weiterbildung von Lehrkräften für den Anfangsunterricht an Grundschulen. Im Zentrum stehen die Ermöglichung des Sprechens und der Spracherwerb durch/mit Musik und Bewegung.

Ort: 72525 Münsingen
Veranstalter/Träger: Musikpädagogische Ausbildung Baden-Württemberg, Hauptstr. 33, 72525 Münsingen, Tel: (07381) 4002769, E-Mail: d.leichtle@kultur33.de
Ansprechpartner: Dr. Dietmar Leichtle

Quelle: Projektmeldung vom 07.10.2015


München
REFUGIO Kunstwerkstatt für Flüchtlingskinder und jugendliche Flüchtlinge

Innerhalb der Musikprojekte wird den Jugendlichen die Chance gegeben, ihre eigenen Texte zu schreiben und eigene Musikstücke zu entwickeln, um diese dann in einem professionellen Tonstudio aufzunehmen. Sie können hier unter kompetenter Anleitung lernen, wie man ein Musikstück komponiert, wie man einen Songtext schreibt und wie Musik produziert wird. In Gesprächen über Musik kann man Themen anschneiden, die den Jugendlichen wichtig sind, und so gleichzeitig Diskussionen über Werte, Normen und soziale Themen anregen. Durch das Medium Musik werden Erlebnisse verarbeitet und reflektiert. Bei der Arbeit an den eigenen Songs werden neben Deutschkenntnissen und Medienkompetenzen vor allem die musikalische Kreativität und Eigenständigkeit gefördert. Die entstandenen Songtitel und kleinen Auftritte steigern das Selbstbewusstsein.

Ort: 81669 München
Veranstalter/Träger: IfF-Refugio-München e.V., Rosenheimer Str. 38, 81669 München, Tel: (089) 982957-20, Fax: (089) 982957-57, E-Mail: margit.papamokos@refugio-muenchen.de
Ansprechpartnerin: Margit Papamokos
Finanzielle Förderer: Landeshauptstadt München, Europäische Kommission Europäischer Flüchtlingsfond, Carl Orff-Stiftung, terre des hommes Deutschland e.V., Sternstunden e.V., VSA GmbH u.v.a.
zur Webseite

Quelle: www.grenzenlos-frei.de (06.10.2015)


Rosdorf
Deutsch lernen mit Musik

Engagierte PädagogInnen der Musikschule Musi-Kuss machen regelmäßig mit den Flüchtlingskindern Musik. Über das Singen und Musizieren lässt sich eine fremde Sprache gut lernen. Partner aus dem Rosdorfer Verein RoBiNet e.V. unterstützen das Lernen durch Bewegung, Malen etc. Neben dem Effekt, Zugang zur deutschen Sprache zu bekommen, wird den Kindern, die das Angebot gerne annehmen, in ihrem Alltag im Flüchtlingsheim eine kleine Freude gemacht. Auch Erwachsene greifen sich gerne einen der angebotenen Liederzettel, studieren aufmerksam die Texte, sprechen sie nach und nutzen diese Gelegenheit, um einen Einstieg in die deutsche Sprache zu finden. Ziel ist auch, musikalische Kompetenzen unter den Flüchtlingen zu entdecken, zu fördern und zum Ausdruck zu bringen. Es ist auch für BürgerInnen unseres Landes interessant, die Musik der Flüchtlinge kennenzulernen. Die unter den Flüchtlingen bestehenden Kompetenzen können positiv genutzt und in den Alltag des Erstaufnahmelagers eingebunden werden.

Termine: Jeden Mittwoch Vormittag ab 11.00 Uhr musikalisches Angebot, am Wochenende Basteln, Spielen mit Singen, Ort: 37124 Rosdorf
Veranstalter/Träger: Musi-Kuss e.V., Reinhäuser Landstraße 55, 37083 Göttingen, Tel: 0551 704973, E-Mail: kontakt@musi-kuss.de
Ansprechpartnerin: Christine Büttner, Tel: 0551 705030, E-Mail: buettner@musi-kuss.de
Kooperationspartner: RoBiNet (Rosdorfer Bildungsnetzwerk), Johanniter
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 06.10.2015


Koblenz
Familiengebundener Instrumental- und Elementarunterricht

In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Koblenz fördert die städtische Musikschule komplette Familien, indem sie den Instrumental- oder Elementarunterricht zunächst für ganze Familienstrukturen anbietet. Hierdurch soll das gemeinsame Familienerleben im kulturellen Bereich (hier der Musik) gefördert werden. Die durch häufige Trennung und Fluchterlebnisse traumatisierten Jugendlichen lernen somit, den Familienkontakt neu und unbeschwerter zu genießen. Unterstützt wird dieses Angebot vom Jugendamt und jeweils einem Dolmetscher und einer Sozialpädagogin. Der Unterricht selbst soll schrittweise mit landestypischen Instrumenten ergänzt werden. Ziel ist die vollkommene Integration und somit die Aufnahme in eigens gebildete Ensembles.

Ort: 56073 Koblenz
Veranstalter/Träger: Musikschule der Stadt Koblenz, Hoevelstraße 6, 56073 Koblenz, Tel: 0261 1292551, E-Mail: hans-peter.loersch@stadt.koblenz.de
Ansprechpartner: Hans-Peter Lörsch
Kooperationspartner: Jugendamt der Stadt Koblenz
Finanzielle Förderer: Sparkasse, Serviceclubs

Quelle: Projektmeldung vom 06.10.2015


Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg
Klasse! Wir singen - Willkommensedition 2016

Für die „Willkommensedition Klasse! Wir singen“ wurde das „normale“ Liedmaterial z.T. ins Arabische, Albanische, Kurdische, Persische u.a. übersetzt, damit sich die Kinder in ihrer Muttersprache einbringen und über die anderen Lieder singend Deutsch lernen können. Die Materialien wurden in Zusammenarbeit mit Lehrern aus Sprachlernklassen erstellt. Migrantenfamilien können die Lieder über ein Smartphone hören und über den Downloadbereich der Homepage die Materialen abrufen. Da alle Materialien von „Klasse! Wir singen“ kostenfrei heruntergeladen werden können, bieten sich überall die Möglichkeiten, Spracherwerb durch das gemeinsame Singen zu fördern. Zu jedem Lied gibt es eine niedrigschwellige pädagogische Anleitung zur Einstudierung, die es auch fachfremden Lehrkräften ermöglicht, musikpädagogisch tätig zu sein. Es ist sogar möglich, die Materialien zu verwenden, wenn der Sprachkurs nicht in der Schule stattfindet, was den Spracherwerb durch Singen für alle Sprachkurse grundsätzlich öffnet.

Termine: 2016 Konzerte in Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Region: Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg
Veranstalter/Träger: Singen e.V., Gerstäckerstr. 13, 38102 Braunschweig, Tel: 0175-2316577, E-Mail: muenden@gmx.de
Ansprechpartner: Gerd-Peter Münden
Kooperationspartner: Landesregierungen
Finanzielle Förderer: Rossmann, P&G
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 06.10.2015


Rheinsberg
Hörclub mit Asylkindern

Hörclub nach dem Modell der Stiftung Zuhören. Musikalische Bewegungsspiele, visuelle Eindrücke über Töne erklären und mit dieser tonalen Verbindung das Erlernen der deutschen Sprache erleichtern.

Termine: montags 13 Uhr, Ort: 16831 Rheinsberg
Veranstalter/Träger: tanz & art e.V., Seestraße 8, 16831 Rheinsberg, E-Mail: ulrike-liedtke@t-online.de
Ansprechpartnerin: Dr. Ulrike Liedtke
Finanzielle Förderer: Kreissportbund, Vereinsförderung
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 06.10.2015


Stralsund
Trommeln und Weltmusik

Gemeinsam mit deutschen Schülern haben Flüchtlinge die Möglichkeit, an Trommel- und anderen Musikkursen kostenlos teilzunehmen und gemeinsam zu musizieren. Hierbei steht die Begegnung mit Musik und Musikkultur im Vordergrund.

Termine: verschiedene Termine, Ort: 18435 Stralsund
Veranstalter/Träger: Trommel mit! & Rock it! Musikschule Inh. Jens Schnibben, Lindenstr. 142, 18435 Stralsund, Tel: (03831) 2038549, E-Mail: info@rockit-musikschule.de
Ansprechpartner: Jens Schnibben
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 06.10.2015


Kassel
Instrumente für Flüchtlinge!

Der Musicshop Farm-Sound in Kassel sammelt alte Musikinstrumente für die Bewohner der Zeltstadt auf dem alten Caldener Flugplatz. Das eigene Lager wurde gesichtet und etliche Instrumente zur Verfügung gestellt, um weitere Spenden wird gebeten. Am Tag der Abgabe der Sammlung an die Johanniter in Calden wird es zusätzlich ein kurzes Konzert geben.

Termin: Sammlung bis 12.09.2015, Ort: 34117 Kassel
Veranstalter/Träger: Farm-Sound, Rudolf-Schwander-Str. 11, 34117 Kassel, Tel: (0561) 777769, Fax: (0561) 780572, E-Mail: sale@farm-sound.de
Ansprechpartner: Armin Engelhard
zur Webseite

Quelle: www.folkmusikladen.de (06.10.2015)


Hamburg
Musik macht Heimat - musikalische und (musik)therapeutische Angebote für junge Geflüchtete

Die Veranstaltungen des Netzwerks dienen dem kollegialen Fachaustausch und Wissenstransfer zwischen MusikpädagogInnen und MusiktherapeutInnen der Jugendmusikschule mit Initiativen und Institutionen in Hamburg und Umgebung, die sich ebenfalls zum Thema Angebote für junge Geflüchtete auf künstlerisch-musikalischem oder (musik)therapeutischem Gebiet engagieren oder ein Engagement planen.
Wir möchten mit diesem Austauschforum jedem/jeder einzelnen KollegIn Mut machen, initiativ zu werden. Wir möchten erste Erfahrungen und bewährte Formate teilen und damit den Multiplikationseffekt nutzen. Wir möchten gemeinsam über Wege nachdenken, den jungen Geflüchteten Ankommen und Perspektive in Hamburg und Umgebung zu ermöglichen. Wer hat Interesse, Angebote zu entwickeln und umzusetzen und möchte in Kontakt kommen? Es kommen KollegInnen zu Wort, die seit Jahren mit Geflüchteten arbeiten, andere, die zum Thema forschen und ihre Gedanken mit uns teilen möchten, und wieder andere, die neu einsteigen.

Termine: 21.05.2015, 12.11.2015, Fachtag am 23.01.2016, 12.05.2016, Ort: 20148 Hamburg
Veranstalter/Träger: Fachbereich Musiktherapie der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, Mittelweg 42, 20148 Hamburg, Tel: (040) 42801-4157, E-Mail: karin.holzwarthvonwrochem@bsb.hamburg.de
Ansprechpartnerin: Karin Holzwarth
Kooperationspartner: Musiktherapie Initiative e.V., Andreas Tobias Kind Stiftung, Medical School Hamburg, LAG Kinder- und Jugendkultur Hamburg, Netzwerk Psychotherapie Hamburg
Finanzielle Förderer: Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg
zur Webseite

Quelle: Projektmeldung vom 05.10.2015


Berlin
Musik mit Flüchtlingen und Flüchtlingskindern

Die Joseph-Schmidt-Musikschule bietet einen Chor und einen Trommelkurs für Flüchtlinge und deren Kinder im Flüchtlingsheim Radickestraße an. Interessierte sind jederzeit willkommen, an den Angeboten teilzunehmen.

Ort: 12555 Berlin
Veranstalter/Träger: Joseph-Schmidt-Musikschule, Freiheit 15, 12555 Berlin, Tel: (030) 90297-4968, E-Mail: j.s.musikschule@ba-tk.berlin.de
Ansprechpartner: Lucia Gabriele Stark, E-Mail: gabriele.stark@ba-tk.berlin.de
zur Webseite

Quelle: www.berlin.de (02.10.2015)


Köln
Musik als Integrationsmedium im Parkhaus Studio

Im ehemaligen Direktionsgebäude der Glanzstoffwerke im Kölner Norden sind mittlerweile Flüchtlinge untergebracht. Das im selben Gebäude angesiedelte Parkhaus Studio, Tonstudio und Arbeitsplatz für Musiker, Künstler, Jungunternehmer und Kreative, heißt seine neuen Nachbarn mit verschiedenen Angeboten und Aktionen willkommen: Bei einem Solidarkonzert im Januar wurde Geld für ein Begrüßungsfrühstück für die Flüchtlinge gesammelt. Ein Integrationsfestival, das als Tag der offenen Tür fungierte, hatte das Ziel, Flüchtlinge und Bevölkerung zusammen zu bringen. Darüber hinaus bieten versierte Lehrer Musikunterricht für Flüchtlinge an, organisieren Projekte zum gemeinsamen Musizieren und erleichtern den Einstieg in die deutsche Sprache mit Hilfe von Musik.

Ort: 50735 Köln
Veranstalter/Träger: Parkhaus Studio, Neusser Landstraße 2, 50735 Köln, Tel: 0221 / 222 0 5757, E-Mail: info@parkhaus-studio.de
zur Webseite

Quelle: www.parkhaus-studio.de/?page_id=107 (01.10.2015)

 

 

Mehr zum Thema

 

Projekte und Initiativen:

In den folgenden Rubriken werden musikalische Projekte und Initiativen vorgestellt, in denen sich unterschiedlichste Personen und Institutionen – zum Teil auch Menschen, die selbst aus ihrer Heimat geflohen sind – für in Deutschland angekommene Geflüchtete engagieren. Dabei sind auch bereits abgeschlossene Angebote weiterhin aufgeführt, um so das Ausmaß und die Vielfalt des Engagements im Bereich musikbezogener Flüchtlingsprojekte sichtbar zu machen.


Gemeinsames Singen und Musizieren, Begegnungsveranstaltungen

Konzerte, Musiktheater

Musikunterricht, andere musikpädagogische Angebote, Instrumentenspenden, Musiktherapie

Weitere Projekte

 

 

Meldung weiterer Projekte:

Haben Sie Kenntnis von weiteren Hilfsprojekten im Musikbereich? Füllen Sie einfach das Formular Projektmeldung (PDF) aus und senden Sie es zurück an info@miz.org.

 

 

Beratungs- und Informationsstellen, Hilfsorganisationen (Auswahl):

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Landesflüchtlingsräte

Pro Asyl

Broschüre "Herzlich Willkommen. Wie man sich für Flüchtlinge engagieren kann" (PDF)

Deutsches Rotes Kreuz

Broschüre "Gemeinsam mit Flüchtlingen" (PDF)

Caritas

Diakonie

Dossier "Wie ich mich für Flüchtlinge engagieren kann"

Aktion Deutschland Hilft

Deutscher Bundesjugendring

Arbeitshilfe "Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten" (PDF)

Wie kann ich helfen

 

 

Presse:

Pressemitteilung: Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat - Engagement für Dialog

Resolution: Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat! Von der Willkommens- zur Integrationskultur

Interview zum Thema mit dem DeutschlandRadio
(DRadio Kultur – Fazit, 25. Oktober 2015)

Interview zum Thema mit dem Saarländischen Rundfunk
(SR 2 – MusikWelt, 9. November 2015)

 

 

AKTUELLER HINWEIS:

Im Rahmen eines neuen Projekts plant das MIZ
im Jahr 2017 - ausgehend von diesem Angebot - den Aufbau eines Informationsportals zum Thema "Musik und Integration" (Arbeitstitel). Das Projekt, das durch finanzielle Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht wird, soll insbesondere den Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren und Veranstaltern musikbezogener Integrationsprojekte intensivieren und damit die Vielfalt und Qualität der angebotenen Maßnahmen nachhaltig stärken.

 

 

MyMIZ

alle Einträge im Detail anzeigen

kein Eintrag vorhanden

cookie: Mappe löschen

» MyMIZ Daten speichern/laden