Weitere Projekte

Die Darstellung der folgenden Aktivitäten beruht im Wesentlichen auf Informationen, die von den Projektträgern selbst im Rahmen einer Umfrageaktion des Deutschen Musikrats übermittelt wurden. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Datum des Eingangs der jeweiligen Projektmeldung. Sollten Sie Kenntnis von weiteren Hilfsprojekten im Musikbereich haben oder sich an der Umfrage des Deutschen Musikrats beteiligen wollen, können Sie hier das entsprechende Formular herunterladen. Die Zusammenstellung wird fortlaufend um neue Projekte und Initiativen erweitert.
Bitte beachten Sie, dass die folgende Übersicht nur einen thematischen Auszug aus unseren Daten zeigt. Einen vollständigen Überblick über Projekte und Initiativen zum Thema Musik und Flüchtlinge erhalten Sie über die Hauptseite des Angebots Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat - Engagement für Dialog.


Dortmund
Fachtag "Interkulturelles Singen mit Kindern und Jugendlichen"

Wie kann die Vielfalt der Herkunftskulturen von Kindern und Jugendlichen in der vokalpraktischen Arbeit mehr Berücksichtigung finden und bereichernd einbezogen werden? Der Fachtag „Interkulturelles Singen mit Kindern und Jugendlichen“ möchte erste Antworten auf diese Frage geben. Er richtet sich mit einem Fachteil am Vormittag an Kinder- und Jugendchorleiter, Stimmbildner und vokalpraktische Lehrkräfte. Am Nachmittag finden ergänzend zwei Workshops für singfreudige Kinder und Jugendliche aller Kulturen NRWs statt.
Im Fachteil sollen zunächst zwei Vorträge einen Einblick in die Arbeit mit heterogenen und interkulturellen Gruppen geben und Perspektiven transkultureller musikpädagogischer Arbeit aufzeigen. Dabei wird Markus Stollenwerk Basisaspekte wie „Wahrnehmen, Kennenlernen, Erweitern“ erörtern und transkulturelle Praxisbeispiele präsentieren. Hayat Chaoui wird Herausforderungen und Herangehensweisen der interkulturellen musikpädagogischen Vokalarbeit mit Kindern und Jugendlichen herausstellen. Mit einer praktischen Rhythmusübung und in einem World Café wird das Verständnis für den Einfluss anderer Musikkulturen als Erweiterung zur eigenen Musiktradition vertieft. Der Fachteil vermittelt Handlungskompetenzen mit ersten praktischen Ansätzen für den eigenen Unterricht. Anmeldeschluss ist der 16. Juni 2017.
Im anschließenden Workshopteil sind alle Teilnehmenden gemeinsam mit Kindern, ihren Eltern und Jugendlichen eingeladen in Gruppen zu singen. Zum Ende des Tages gibt es eine Abschlusspräsentation mit einem anschließenden Get-Together im „Haus der Vielfalt“. Zuhörer sind herzlich willkommen!

Termin: 2. Juli 2017, 10:00-17:00 Uhr (Fachteil 10:00-13:00 Uhr, Workshops 13:00-17:00 Uhr), Haus der Vielfalt, Beuthstraße 21, Ort: 44147 Dortmund
Veranstalter/Träger: Landesmusikakademie NRW mit dem Landesmusikrat NRW im Rahmen des Programms "Brückenklang"
Kooperationspartner: ChorVerband NRW e.V. mit "Toni singt", Verbund sozial-kultureller Migrantenvereine DO e.V.
Finanzielle Förderer: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW
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Quelle: www.landesmusikakademie-nrw.de (22.06.2017)


Wuppertal
Refugee Citizen: Qualifizierung in der kulturellen und künstlerischen Praxis

Die Programmreihe "Refugee Citizen" begleitet und untersucht seit 2015 Aspekte kultureller und gesellschaftlicher Entwicklungen infolge der Migration vieler Geflüchteter nach Nordrhein-Westfalen. Die dritte Tagung – am 13. Juli 2017 von 11-17 Uhr im Opernhaus Wuppertal – richtet mit einer Projektbörse, Foren und einem Fachvortrag den Blick auf die Qualifizierungsbedarfe in der kulturellen wie künstlerischen Praxis mit Geflüchteten und fragt nach ästhetischen sowie trans- und interkulturellen Qualifikationen, bietet aber auch Einblicke in juristische und psychosoziale Aspekte. Welche Bedingungen führen zu erfolgreicher Projektarbeit von und mit Geflüchteten? Welche künstlerischen Methoden eignen sich für transkulturelle Prozesse? Welche Kompetenzen befähigen zur kulturellen Arbeit in diversitären Gruppen? Wie begegnet man traumatisierten Menschen? Wer gibt Hilfestellung bei Fragen von Asylrecht und Arbeitserlaubnis? Eingeladen, diese und weitere Fragen der Geflüchtetenarbeit zu diskutieren, sind Praktiker*innen, kommunale Vertreter*innen, Künstler*innen, Politiker*innen und Expert*innen aus unterschiedlichen Praxisfeldern.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Deshalb wird um Anmeldung bis zum 6. Juli 2017 gebeten unter info​[​at​]​nrw-kultur.de. Die Fachtagung findet statt mit freundlicher Unterstützung durch die Wuppertaler Bühnen und die Stadt Wuppertal.

Termin: 13.07.2017, 11:00-17:00 Uhr, Opernhaus Wuppertal, Kurt-Drees-Str. 4, Ort: 42283 Wuppertal
Veranstalter/Träger: NRW KULTURsekretariat (Wuppertal), Kultursekretariat NRW Gütersloh, Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW
Finanzielle Förderer: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW
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Quelle: www.nrw-kultur.de (19.06.2017)


Heek
Kurs: Kinder- und Wiegenlieder aus anderen Kulturen - Integration von fremdsprachigen Liedern im Singen mit Kindern

Dass Deutschland als Einwanderungsland gilt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Seien es früher Menschen aus Schlesien und Südeuropa oder heute aus den kriegserschütterten arabischen und afrikanischen Gebieten, sie alle fanden und finden in Deutschland eine neue Heimat mit einer neuen Sprache und Symbolik. Dabei können Lieder in den Herkunfts- und Familiensprachen eine besondere Rolle bei der Sprachentwicklung, beim Erlernen des Deutschen, der Vertiefung der Eltern-Kind-Bindung und ganz allgemein des Gefühls, endlich anzukommen und angenommen zu werden, spielen. Dieses Angebot richtet sich an ErzieherInnen, ElementarpädagogInnen, PädagogInnen sowie Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen, die mit Menschen verschiedenster Herkunftsländer arbeiten. In einem Impulsvortrag erhalten die TeilnehmerInnen einen groben Überblick über die Migrations-Situation in Deutschland. Durch Sensibilisierungsübungen werden interkulturelle Konfliktsituationen erlebt und reflektiert. Schließlich wird es aber vorrangig darum gehen, im Plenum und in Kleingruppen verschiedensprachige Kinder- und Wiegenlieder zumeist mit textgetreuen singbaren deutschen Übersetzungen zu erarbeiten. Vorkenntnisse werden nicht erwartet! Dozentin ist Hayat Chaoui. Anmeldeschluss ist der 28.05.2017; das Anmeldeentgelt beträgt 75,- Euro.

Termin: 29.06.2017, Ort: 48619 Heek-Nienborg
Veranstalter/Träger: Landesmusikakademie NRW e.V., Steinweg 2, 48619 Heek-Nienborg
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Quelle: www.landesmusikakademie-nrw.de (24.05.2017)


Deutschlandweit
Kultur öffnet Welten: Regionalworkshops

Im Rahmen von "Kultur öffnet Welten" finden bundesweit 16 Tagesworkshops statt – jeweils einer pro Bundesland. Ziel ist es, eine möglichst breite Debatte vor Ort anzustoßen und Akteurinnen und Akteure weiter zu vernetzen. Teilhabeprojekte der Zukunft, aber auch Rahmenbedingungen und Herausforderungen von trans- bzw. interkultureller Arbeit werden hier reflektiert. Die TeilnehmerInnen haben Gelegenheit, eigene Projekte im Rahmen der Workshops nach Absprache vorzustellen und mit den anderen TeilnehmerInnen zu diskutieren. Die Workshops werden sowohl übergreifende Themen der kulturellen Teilhabe als auch regionalspezifische Fragen thematisieren.
Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 35 bis 40 Personen begrenzt. Eingeladen wird spartenübergreifend: VertreterInnen von Kulturinstitutionen in kommunaler bzw. Landesträgerschaft, freie KulturakteurInnen und Initiativen, KünstlerInnen und VertreterInnen der Soziokultur, der Sozialverbände und der MigrantInnenselbstorganisationen.

Termine: 17. Januar 2017 Rosenheim (Bayern), 7. Februar 2017 Lingen (Niedersachsen), 13. Februar 2017 Frankfurt/Oder (Brandenburg), 17. Februar 2017 Rendsburg (Schleswig-Holstein), 20. Februar 2017 Hellersdorf-Marzahn (Berlin), 27. Februar 2017 Hamburg-Altona (Hamburg), 13. März 2017 Koblenz (Rheinland-Pfalz), 23. März 2017 Aalen (Baden-Württemberg), 24. März 2017 St. Ingbert (Saarland), 29. März 2017 Stendal (Sachsen-Anhalt), 30. März 2017 Meißen (Sachsen), 3. April 2017 Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen), 6.April 2017 Eggesin (Mecklenburg-Vorpommern), 24. April 2017 Marburg (Hessen), 17. Mai 2017 Rudolstadt (Thüringen)
Veranstalter/Träger: "Kultur öffnet Welten" ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und Kommunen, künstlerischen Dachverbänden und Akteuren aus der Zivilgesellschaft. Das netzwerk junge ohren, Littenstr. 10, 10179 Berlin, Tel: (030) 53002945, E-Mail: kontakt@jungeohren.de, ist die bundesweite Koordinierungsstelle.
Finanzielle Förderer: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
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Quelle: www.kultur-oeffnet-welten.de (15.02.2017 u. 10.04.2017)


Hamburg
St. Pauli Art 2017

Künstler_innen aus dem Raum St.Pauli und Altona können zum Thema "Traum und Wirklichkeit" arbeiten und ihre Produkte auf der diesjährigen St. Pauli Art vorstellen. Auch geflüchtete Künstler_innen sind eingeladen, sich zu beteiligen.
Nicht nur Fotos, Malerei, Skulpturen, Installationen, sondern auch Lyrik und Prosa, Musik und Tanz und vieles mehr ist möglich am 13. und 14. Mai 2017 von 12-18 Uhr im Kölibri. Für Künstler_innen, die noch nicht oder nicht oft ausgestellt haben, ist die St. Pauli Art eine Möglichkeit, sich an die Öffentlichkeit zu wagen. Für Presse und Werbung sorgt die GWA St. Pauli.
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Künstler_innen in St. Pauli wohnen oder sich Atelier, Probenraum oder Werkstatt im Stadtteil befindet. Professionelle Künstler_innen werden zu der Werkschau als Gesprächspartner_innen und Berater_innen vor Ort sein. Wer mitmachen möchte, melde sich bitte bis 28. Februar 2017 an unter (040) 410988737 oder info@gwa-stpauli.de.

Termine: 28.02.2017 (Anmeldeschluss), 13.-14.05.2017 (Veranstaltung), Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12 Ort: 20359 Hamburg
Veranstalter/Träger: GWA St. Pauli e.V. - Gemeinwesenarbeit | Kulturarbeit | Sozialarbeit, Hein-Köllisch-Platz 11+12, 20359 Hamburg, Tel: (040) 3193623, E-Mail: info@gwa-stpauli.de
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Quelle: www.willkommenskultur-hamburg.de (25.01.2017)


Berlin
Artist Training: Refugee Class for Professionals

Das Berlin Career College der Universität der Künste Berlin bietet ab November 2016 das Artist Training: Refugee Class for Professionals für geflüchtete Künstlerinnen und Kreativschaffende an. Es gilt als Qualifizierungsangebot zur Integration, welches sich in seinen berufsbezogenen und überfachlichen Angeboten an Berliner Kreative richtet. Das Projekt wird als Fortsetzung der "Refugee Class for Professionals in Arts, Media und Design" durchgeführt, die bereits in der ersten Jahreshälfte ehrenamtlich angeboten wurde und 185 Teilnehmende erreichte. Von November 2016 bis Dezember 2017 informieren in zwei Durchläufen eine Einführung und fünf vertiefende Einzelmodule über die folgenden Branchen: Musik, Kulturjournalismus, Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Film. Ein weiterer zentraler Baustein des Projekts ist das Networkingformat MindLab# in der ZUsammenKUNFT, einem Modellprojekt für das gemeinschaftliche Zusammenleben. Ziele sind die Vernetzung in die Berliner Kultur- und Kreativwirtschaft, die Etablierung auf dem Berliner Arbeitsmarkt und die strategische Positionierung in der jeweiligen künstlerischen Ausrichtung.

Das erste Modul beginnt mit einer Auftaktveranstaltung am 21. November 2016 von 14 bis 18 Uhr und informiert an fünf Tagen über Basics wie Projektfinanzierung, Recht, Steuern, Arbeitsmarktintegration und Selbstpräsentation. Weitere vertiefende Module zu den Bereichen Musik, Kultur und Medien, Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Film folgen ab Januar bis Mai 2017. Zu den Workshopleiterinnen und Workshopleitern des kommenden Durchlaufs zählen u.a. Henner Winckler von der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Christina Tilmann von den Berliner Festspielen, Claudia Hummel vom Institut für Kunst im Kontext an der UdK Berlin mit Wasim Ghrioui, Felix Gebauer aus dem Lehrforschungsprojekt DigiMediaL am Berlin Career College der UdK Berlin und Anna Volkland von der Fakultät Darstellende Kunst der UdK Berlin. Alle geflüchteten Professionals aus den unterschiedlichen Künsten sind eingeladen, kostenfrei am Artist Training: Refugee Class for Professionals teilzunehmen. Einzelberatungen, Exkursionen, unterschiedliche Vernetzungsformate und persönlicher Austausch sollen neben den Workshops dabei helfen, beruflich in Berlin Fuß zu fassen und sich persönlich weiterzubilden.

Am 7. Dezember 2016 findet mit dem Artist Career Forum – in Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung – ein erster Fachtag im Rahmen des Projekts statt, an dem gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Berliner Institutionen aus Kultur- und Kreativwirtschaft sowie der Verbände über Aktivitäten für Künstlerinnen und Künstler mit Fluchthintergrund diskutiert werden soll. Eingeladen sind Branchenvertreterinnen und -vertreter aus den Bereichen Musik, Kultur und Medien, Darstellende Kunst, Bildende Kunst und Film sowie aus übergreifenden Institutionen und Projekten.

Termine: 21.11.2016 Auftaktveranstaltung, 21.-25.11.2016 Basic, 07.12.2016 Fachtag Artist Career Forum, 09.-13.01.2017 Music, 16.01.2017 MindLab# Music, 27.02.-03.03.2017 Culture and Media, 06.03.2017 MindLab# Culture and Media, 20.-24.03.2017 Performing Arts, 27.03.2017 MindLab# Performing Arts, 24.-28.04.2017 Fine Art, 02.05.2017 MindLab# Fine Art, 08.-12.05.2017 Film, 15.05.2017 MindLab# Film, Universität der Künste Berlin, Berlin Career College, Bundesallee 1-12 Ort: 10719 Berlin
Veranstalter/Träger: Universität der Künste Berlin, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin, E-Mail: refugee-class-ziw[at]udk-berlin.de
Kooperationspartner: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Finanzielle Förderer: Europäische Union (Europäischer Sozialfonds), Land Berlin, Freundeskreis der Universität der Künste Berlin | Karl Hofer Gesellschaft
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Quelle: Pressemeldung vom 15.11.2016


Nordrhein-Westfalen
Fortbildungen "Kulturelles Miteinander - Mit wem hab ich's zu tun?"

Um die Arbeit mit Geflüchteten an Musikschulen weiter zu intensivieren, organisiert der Landesverband der Musikschulen in NRW, finanziert vom Land NRW, mehrere Fortbildungsreihen für Musikschulen. In der Fortbildungsreihe "Kulturelles Miteinander - Mit wem hab ich's zu tun?" stehen das Kennenlernen der Kulturen von Geflüchteten, Interpretations- und Reflexionsübungen sowie Gespräche über Erfahrungen und kultur- und migrationsspezifische Erkenntnisse im Zentrum.

Termine: 22. November 2016, Musikschule Recklinghausen, 10-17 Uhr; 24. November 2016, Musikschule Menden, 10-17 Uhr; 29. November 2016, Musikschule Bad Oeynhausen, 10-17 Uhr; 1. Dezember 2016, Musikschule Duisburg, 10-17 Uhr; 7. Dezember 2016, Musikschule Düren, 10-17 Uhr
Veranstalter/Träger: Landesverband der Musikschulen in NRW e.V., Breidenplatz 10, 40627 Düsseldorf
Ansprechpartnerin: Viola Boddin, Tel: (0211) 251009, E-Mail: viola.boddin@lvdm-nrw.de
Finanzielle Förderer: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW
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Quelle: Projektmeldung vom 08.11.2016


Remscheid
Refugee Citizen – Perspektiven Kultureller Bildung von NRW bis Europa

Die Programmreihe "Refugee Citizen" befasst sich seit 2015 mit den kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen durch die Ankunft vieler Geflüchteter in NRW. In diesem Herbst richtet sich der Blick auf die Kulturelle Bildungspraxis in Europa und NRW und ermöglicht dabei neue Impulse und wertvolle Perspektivwechsel. Wie antworten Akteure Kultureller Bildung auf die neuen Zielgruppen? Welche neuen Netzwerke entstehen über die Ansprache der neuen Bürger*innen? Welche Hilfestellungen und Qualifikationen braucht die Praxis? Wie kann Partizipation ermöglicht werden? Mit diesen Fragen sollen Praktiker*innen, kommunale Vertreter*innen, Künstler*innen, Politiker*innen und Teilnehmende in regionalen und europäischen Projekten in den Austausch kommen und die eigene Praxis diskutieren.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 26. Oktober 2016 unter konuk@nrw-kultur.de.

Termin: 03.11.2016, 11:00-17:00 Uhr, Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, Küppelstein 34, Ort: 42857 Remscheid
Veranstalter/Träger: Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, NRW KULTURsekretariat (Wuppertal), Kultursekretariat NRW Gütersloh
Finanzielle Förderer: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW
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Quelle: http://www.nrw-kultur.de (17.10.2016)


Regensburg
SPRING. Sprache lernen durch Singen, Bewegung und Tanz

Neu in einer Klasse zu sein, das ist nicht einfach. Doch was ist, wenn sich diese neue Klasse in einem noch fremden Land befindet, dessen Sprache man nicht spricht? Viele Kinder, die in jüngster Zeit aus Syrien, Irak, Afghanistan und anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind, haben keinen einfachen Start. Sie müssen sich in einer gänzlich anderen Umgebung zurechtfinden, haben oft eine lange Odyssee über das Mittelmeer oder über verschiedene Auffanglager in Süd- und Südosteuropa hinter sich und sollen nun möglichst schnell Deutsch lernen. Doch wie kann es gelingen, eine neue Sprache zu lernen?
Sprache ist für Magnus Gaul und Eva Nagel der Schlüssel zur Integration und Musik der Weg dahin. Ihr Projekt „SPRING“ („SPRache lernen durch SINGen, Bewegung und Tanz“) hilft Kindern, mit Musik Deutsch zu lernen und Lehrkräften, sie dabei anzuleiten. Am Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik der Universität Regensburg entwickelten Gaul und Nagel das neuartige Projekt, zu dem nun im Bosse Verlag das Buch erschienen ist. Darin finden sich zahlreiche Lieder, Bewegungsspiele und viele weitere Ideen, die von Lehrern in Grund- und Vorschulen ohne große Vorbereitung schnell umzusetzen sind. Durch Variationen, Wiederholungen und das Einbeziehen des ganzen Körpers festigt sich das neu Gelernte schnell. Die Musik eröffnet so eine neue Dimension der Sprachförderung.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Magnus Gaul, Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik an der Universität Regensburg, Tel: (0941) 943-3218, E-Mail: sekretariat.musikpaedagogik@ur.de
Kooperationspartner des Projekts: Universität Regensburg, Regierung der Oberpfalz, Regierung von Niederbayern, Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Bayerische Musikakademie Schloss Alteglofsheim. Darüber hinaus verschiedene allgemeinbildende Schulen in Bayern (schwerpunktmäßig Grund- und Mittelschulen), Kindergärten und Kindertagesstätten.
Publikation: Magnus Gaul/Eva Nagel: SPRING. Sprache lernen durch Singen, Bewegung und Tanz. Bosse Verlag 2016. 128 Seiten mit CD.
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Quelle: Pressemitteilung vom 30.09.2016


Aachen
Fachtag: "Wir sind nicht Dein nächstes Kunstprojekt" - Kulturarbeit von / für / mit geflüchtete(n) Menschen

In Fachvorträgen und Workshops soll an diesem Tag eine ästhetische und künstlerische Praxis in den Blick genommen werden, die in der Arbeit mit geflüchteten Menschen eine kultursensible, partizipative und rassismuskritische Perspektive eröffnet.
Der Fachtag richtet sich an alle Akteur*innen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen, an Künstler*innen, Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Studierende, vor allem aber an alle ehrenamtlich engagierten Bürger*innen und die geflüchteten Menschen selbst. Die Teilnahme ist kostenlos.

Termin: 03.11.2016, KatHO NRW, Robert-Schuman-Str. 25, Ort: 52066 Aachen
Veranstalter/Träger: Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) - Abteilung Aachen, Robert-Schuman-Str. 25, 52066 Aachen
Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Marion Gerards, E-Mail: m.gerards(at)katho-nrw.de
Kooperationspartner: Bildungsbüro der StädteRegion Aachen, Bleiberger Fabrik, Kommunales Integrationszentrum der Stadt Aachen, Werkstatt der Kulturen des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Aachen, Zentrum für Ästhetik und Kommunikation der KatHO NRW - Abteilung Aachen
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Quelle: http://www.willkommenskultur-hamburg.de (28.09.2016)


Düsseldorf
Brückenklang

Für das Jahr 2017 schreibt der Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen Fördermittel im Rahmen des Programms „Brückenklang“ zur Unterstützung von Festivals, Veranstaltungsreihen, einzelnen Veranstaltungen und Workshops mit interkultureller Laienmusik bzw. brückenbildenden musikalischen Inhalten aus. Nordrhein-Westfalen ist ein Land mit aktiven Einwanderungskulturen. Vor allem in den Ballungsgebieten sind viele Kulturformen präsent. Vieles findet separiert statt, oft lebt die Musik verschiedener Herkunftskulturen nur wenige Straßenzüge voneinander entfernt, ohne dass die Akteure einen Bezug zueinander finden. Deshalb sollen durch die Projekte Brücken zwischen den Musikkulturen entstehen. Ideelle Grundlage ist die UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung kultureller Vielfalt.

Die detaillierte Ausschreibung und das Antragsformular stehen auf der Webseite als pdf-Dateien zum Download bereit. Anträge für Projekte, die ab Januar 2017 stattfinden, können bis zum 15. Oktober 2016 original unterschrieben eingereicht werden an den: Landesmusikrat NRW, Stichwort: Brückenklang, Klever Str. 23, 40477 Düsseldorf.

Antragsschluss: 15.10.2016, Ort: 40477 Düsseldorf
Veranstalter/Träger: Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen, Klever Str. 23, 40477 Düsseldorf, Tel: (0211) 862064-34, E-Mail: brueckenklang(at)lmr-nrw.de
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Quelle: www.lmr-nrw.de (09.09.2016)


Heek
Bunt und vielfältig - Vokalszene NRW: Interkulturelle Veranstaltungsreihe für die Vokalszene NRW 2016/17

Die Vokalszene NRWs präsentiert sich mit einer großen Vitalität und einer erstaunlichen Dichte. Mehrere tausend Chöre musizieren im ganzen Land und leben kulturelle Vielfalt. Erstaunlich ist dabei die weit verbreitete Separiertheit der kulturellen Artikulationen. Oft findet musikalisches Leben verschiedener Herkunftskulturen nur wenige Straßenzüge voneinander entfernt statt, ohne dass die Akteure einen Bezug zueinander finden.
Die Veranstaltungsreihe "Bunt und vielfältig - Vokalszene NRW, Perspektiven des gemeinsamen Singens der Kulturen" möchte Impulse zur Brückenbildung setzen und zum Austausch und zur Vernetzung der verschiedenen Kulturen im Vokalbereich anregen, um damit gemeinsames Musikleben zu fördern. Die Landesmusikakademie NRW bietet daher in Kooperation mit dem ChorVerband NRW und dem Landesmusikrat NRW im Rahmen des vom Kulturministerium geförderten Projektes Brückenklang eine dreiteilige Veranstaltungsreihe und wendet sich damit an Choristen, Sänger und Chorleiter der Breitenkulturen des Landes.

29.10.2016 Chorworkshop Interkulturell: türkisch-persisch-deutsch
Universität zu Köln, Musiksaal, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln
10:00-17:00 Uhr (mit Mittagspause von 12:30 bis 13:30 Uhr)
Dozenten: Maryam Akhondy, Claudia Rübben-Laux und Enver Yalcin Özdiker
mit dem Türkisch-Deutschen Projektchor und Ensemble des ChorVerbandes NRW und dem Rahmentrommler Syavash Rastani
Der Workshop soll einen Einblick in das gemeinsame Singen mit Vokalisten unterschiedlicher Herkunftskulturen vermitteln und beispielhaft in die türkische, persische und deutsche Vokalklangkultur einführen. Im Verlauf des Tages wird das Dozententeam im Wechsel drei Einheiten mit je einem Kulturschwerpunkt leiten und mit den Teilnehmern typische Werke der jeweiligen Kultur erarbeiten. Ziel ist es, wechselseitig für die jeweilige Klangkultur charakteristische Klangfarben, Melodien, Sprache und Rhythmen kennenzulernen. Dabei werden Besonderheiten der jeweiligen Musikkultur wie Mehrstimmigkeit, Melodie-Verzierungen oder Klangfarben mit Hintergrundinformationen vermittelt. Der Workshop wird instrumental begleitet und unterstützt vom Türkisch-Deutschen Projektchor des ChorVerbandes NRW.

13.11.2016 Chorworkshop Interkulturell: türkisch-libanesisch-deutsch
Musikschule der Stadt Oberhausen, Im Lipperfeld 7a, 46042 Oberhausen
10:00-17:00 Uhr (mit Mittagspause von 12:30 bis 13:30 Uhr)
Dozenten: Enver Yalcin Özdiker, Rabih Lahoud und Volker Buchloh
und der türkischen Gemeinde Oberhausen
Der Workshop soll einen Einblick in das gemeinsame Singen mit Vokalisten unterschiedlicher Herkunftskulturen vermitteln und beispielhaft in die türkische, libanesische und deutsche Vokalklangkultur einführen. Im Verlauf des Tages wird das Dozententeam im Wechsel drei Einheiten mit je einem Kulturschwerpunkt leiten und mit den Teilnehmern typische Werke der jeweiligen Kultur erarbeiten. Ziel ist es, wechselseitig für die jeweilige Klangkultur charakteristische Klangfarben, Melodien, Sprache und Rhythmen kennenzulernen. Dabei werden Besonderheiten der jeweiligen Musikkultur wie Mehrstimmigkeit, Melodie-Verzierungen oder Klangfarben mit Hintergrundinformationen vermittelt. Der Workshop wird instrumental begleitet und unterstützt durch der türkischen Gemeinde Oberhausen.

11.02.2017 Interkulturelle Chor-Fachtagung NRW
Landesmusikakademie Heek, Orchestersaal, Steinweg 2, 48619 Heek-Nienborg
10:00-16:30 Uhr (mit Mittagspause von 12:30 bis 13:30 Uhr)
Referenten: Dr. Karl Ermert, Dr. Ali Sak
mit dem Türkisch-Deutschen Projektchor
Der Anteil der in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund steigt stetig, dies zeigt sich auch an der demographischen Entwicklung NRWs, insbesondere in den Ballungszentren. Die gemeinsame Gestaltung der reichen Tradition des chorischen Musizierens in all seinen Ausprägungen und Chancen der Persönlichkeitsentwicklung ist daher erstrebenswert. Doch derzeit scheinen Menschen mit Migrationshintergrund, jedenfalls aus außereuropäischen Kulturkreisen, in der herkömmlich organisierten Chorszene NRWs deutlich unterrepräsentiert. Trifft dies zu? Wenn ja, woran liegt das? Diese Chor-Fachtagung möchte Hintergründe durchleuchten und mögliche Perspektiven des gemeinsamen Musizierens aufzeigen. Forschungsergebnisse des Arbeitskreises Musik in der Jugend zum Thema "Chormusik in der Migrationsgesellschaft" sollen neben einem Überblick zum türkischen Chorleben in NRW Anregungen zum Miteinander geben.

Termine: 29.10.2016 Köln, 13.11.2016 Oberhausen, 11.02.2017 Ort: 48619 Heek
Veranstalter/Träger: Landesmusikakademie NRW e.V., Steinweg 2, 48619 Heek, Tel: (02568) 93050, E-Mail: info@landesmusikakademie-nrw.de
Kooperationspartner: ChorVerband NRW, Landesmusikrat NRW
Finanzielle Förderer: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW im Rahmen des Projekts "Brückenklang"
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Quelle: www.lmr-nrw.de (19.07.2016)


Heek
Verstehen durch Musik - Kursreihe der Landesmusikakademie NRW

Wie kann durch elementares Musizieren und Singen ein alternativer Verständigungsweg geschaffen werden? Eine kostenfreie Kursreihe für ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingshilfe, Interessierte sowie Geflüchtete kann dies beantworten. Beginn der Kursreihe ist am 31. August, sie dauert bis zum 5. Oktober 2016 und findet an der Landesmusikakademie NRW in Heek-Nienborg statt. Musikalische Voraussetzungen werden nicht erwartet! Anmeldeschluss ist der 30. August. Im Rahmen der Kursreihe "Verstehen durch Musik" werden abwechselnd jeden Mittwoch von 17:00 bis 20:00 Uhr zwei Schwerpunkte geboten: "Singen" und "Elementares Musizieren". Es besteht die Möglichkeit, an beiden Kursschwerpunkten teilzunehmen oder auch nur an einem.
Die Sprachbarriere ist eines der schwierigsten Probleme in der deutschen Flüchtlingssituation. Durch dieses Kursangebot soll vermittelt werden, wie Musik als universelle Sprache einen Beitrag zur gesellschaftlichen Partizipation von Flüchtlingen leisten kann und damit die Sprachbarriere ein Stück weit überwunden werden kann. Dabei geht es um leichte, für jeden Teilnehmenden realisierbare Ansätze. Unter anderem werden Tipps gegeben, wie elementare Instrumente hergestellt und zum Einsatz gebracht werden können. Im Mittelpunkt steht eine andere Form der Integrationsarbeit, die über die Freude am Musizieren und das kulturelle Erleben neue Wege der Begegnung und des Austauschs ermöglicht.
Als Dozent für den Kursschwerpunkt "Elementares Musizieren" wird der Instrumentenbauer, Musiker, Rhythmiker und Autor Christoph Studer aus Münster engagiert. Er kann Studienaufenthalte in Lateinamerika und Afrika sowie langjährige Erfahrung in der Projektarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vorweisen. Im Kursschwerpunkt "Singen" unterrichtet der Sänger, Chorleiter und Dirigent Robin Fairhurst aus Metelen. Nach Beendigung seiner Lehrtätigkeit an der Folkwang-Musikschule in Essen engagiert er sich ehrenamtlich in Sprachkursen für Flüchtlinge, die auch gemeinsames Singen von Lernenden und Lehrenden enthalten. Die Gesamtkursleitung übernimmt Brigitte Schmitter-Wallenhorst, langjährige Mitarbeiterin der Landesmusikakademie NRW.

Termine: 31.08.-05.10.2016 jeweils mittwochs 17-20 Uhr (Schwerpunkt "Elementares Musizieren" am 31.08., 14.09. und 05.10.2016; Schwerpunkt "Singen" am 07.09., 21.09. und 28.09.2016), Landesmusikakademie NRW, Steinweg 2, Ort: 48619 Heek
Veranstalter/Träger: Landesmusikakademie NRW e.V., Steinweg 2, 48619 Heek, Tel: (02568) 93050, E-Mail: info@landesmusikakademie-nrw.de
Finanzielle Förderer: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW sowie Kreis Borken
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Quelle: www.lmr-nrw.de (12.07.2016)


Donaueschingen, Frankfurt am Main, Stuttgart
Good Morning Deutschland

Am 1. Mai 2016 ging das Radioprojekt "Good Morning Deutschland" von und für Geflüchtete mit drei lokalen Studios in Frankfurt, Stuttgart und Donaueschingen auf Sendung. Gesendet wird kommunales Radio auf Arabisch, Farsi, Tigrinya, Deutsch und Englisch. Darunter sind Gespräche zwischen Geflüchteten, Mitbürger*innen und Gästen - vor allem aber Musik: live gespielt oder "aus der Konserve", traditionell, neu oder gemixt. Aus den Studios, die sich in allen drei Städten innerhalb oder in der Nähe von Flüchtlingsunterkünften befinden, wird das Programm nicht nur im Livestream gesendet, sondern auch direkt nach draußen übertragen. Dadurch sind die Studios sowohl Orte der Produktion als auch der Begegnung und eine lokale Bühne für alle, die stehenbleiben, zuhören, aktiv teilhaben und partizipieren wollen. Es sind soziale Orte der Kommunikation für geflüchtete Menschen, die mit ihrem kulturellen Wissen, ihren Interessen, Musikwünschen und ihren Vorstellungen von einem zukünftigen Leben in Deutschland ankommen.
Die Macher*innen von Good Morning Deutschland suchen weiterhin Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Musikerinnen und Musiker, die Lust haben, ihre Musik zu spielen oder Sendungen zu moderieren.

Sendezeiten: dienstags 17-20 Uhr aus Frankfurt am Main, mittwochs 17-20 Uhr aus Donaueschingen, sonntags 17-20 Uhr aus Stuttgart
Veranstalter/Träger: Hannes Seidl, E-Mail: seidl@stock11.de
Ansprechpartnerin: Antonia Rohwetter, E-Mail: aroh@posteo.de
Kooperationspartner: Südwestrundfunk, Donaueschinger Musiktage, Theater Rampe Stuttgart, Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik, Redaktion Neue Musik/Klangkunst / hr2-kultur / Hessischer Rundfunk, Stadt Frankfurt am Main, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart / WIRKLICHKEITEN Kongress Musik Interventionen
Finanzielle Förderer: im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie Transit 2015-2018 / Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt
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Quelle: Projektmeldung vom 24.05.2016


Berlin
Refugee Class for Professionals in Culture and Media

Dozentinnen und Dozenten des Masterstudiengangs Kulturjournalismus geben vom 23.-27. Mai 2016 kostenlose Workshops zu verschiedenen Themen des Kulturjournalismus im Bereich Print, Online, Film und TV. Prof. Dr. Dirk Pilz, Studiengangsleiter und Autor der Berliner Zeitung, präsentiert mit seinem Workshop Einblicke in die vielfältigen Formen der Kulturkritik und deren Publikation in Zeitungen und im Internet. Die Alumni und Grimme Online Award-Gewinner Cara Wuchold und Max Büch – Begründer des Blogs „neukoellner.net“ – stellen anhand ihres Mediums Möglichkeiten vor, aus eigener Initiative journalistisch zu arbeiten. Außerdem im Team der Dozentinnen und Dozenten mit dabei: Claudia Wahjudi vom zitty-Magazin Berlin, Christina Tilmann von den Berliner Festspielen und der Fernsehjournalist Prof. Jörg Hafkemeier.

Termin: 23.-27. Mai 2016, Universität der Künste Berlin, Berlin Career College, Bundesallee 1-12, Raum 343, Ort: 10719 Berlin
Veranstalter/Träger: Universität der Künste Berlin, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin, E-Mail: refugee-class-ziw[at]udk-berlin.de
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Quelle: www.udk-berlin.de/ziw (17.05.2016)


Berlin
Wer bildet wen? Kulturelle Bildung im Kontext von Migration und Integration - 8. Dialogforum des Deutschen Kulturrates

Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten um Zuwanderung, Flucht und Asyl steht die Frage, welche Rolle die kulturelle Bildung im Kontext von Migrations- und Integrationsprozessen einnimmt, im Zentrum des 8. Dialogforums "Kultur bildet". Wie kann kulturelle Teilhabe für alle Menschen ermöglicht und Diversität endlich Selbstverständlichkeit werden? Wer hat Zugang zu kultureller Infrastruktur und von wem wird diese gestaltet? Es diskutieren: Breschkai Ferhad, Leiterin der Koordinationsstelle der Neuen Deutschen Organisationen bei den Neuen deutschen Medienmachern, Dr. Dorothea Kolland, Freie Kulturberaterin, Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, und Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. Begrüßung: Moritz van Dülmen, Geschäftsführer der Kulturprojekte Berlin GmbH, und Prof. Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrates. Moderation: Dr. Hans Dieter Heimendahl, Deutschlandradio Kultur.

Termin: 19. Mai 2016, Podewil, Klosterstraße 68, Ort: 10179 Berlin
Veranstalter/Träger: Deutscher Kulturrat e.V., Mohrenstraße 63, 10117 Berlin, E-Mail: kultur-bildet@kulturrat.de
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Quelle: www.kulturrat.de (12.05.2016)


International
Bleeding Heart - Charity Project

„Bleeding Heart“ ist ein Charity Projekt für traumatisierte Flüchtlingskinder, das von dem Komponisten und Musiker Jan Willem de With (Filmkompositionsstudent) ins Leben gerufen wurde. Unter dem gleichnamigen Titel entsteht – mit ehrenamtlicher, sowohl studentischer als auch außerschulischer Hilfe – ein Spendensong inklusive Musikvideo. Der Song – eine Mischung aus orchestraler, epischer Musik, energiegeladenen Rhythmen, Percussion und Popgesang – soll auf die durch Krieg und Gewalt ausgelösten Missstände aufmerksam machen, da gerade in der heutigen Zeit ein gemeinschaftliches Bewusstsein für akut benötigte Hilfe unerlässlich ist. Mittlerweile sind über 50 ehrenamtliche Mitarbeiter am Projekt beteiligt. Ihnen liegt die nachhaltige Förderung von Kindern und Jugendlichen, denen sie eine Perspektive für die Zukunft geben wollen, besonders am Herzen. Wer das Video im Internet anschaut, hat die Möglichkeit, Geld zur Unterstützung der Aktivitäten der Til Schweiger Foundation zu spenden.

Veranstalter/Träger: Jan Willem de With, Lommisweg 12, CH-8048 Zürich, Tel: 0041764816945, E-Mail: jw.dw@hotmail.de
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Quelle: Projektmeldung vom 12.03.2016


Kiel
ConTakt

Junge Flüchtlinge im Alter zwischen 15 und 30 Jahren komponieren unter professioneller Anleitung ein Musikstück mit eigenem Text, das anschließend einstudiert und als Musikvideo (DVD) eingespielt wird. Bei der Einspielung wirken lokale Musikgruppen und Sänger der örtlichen Chöre mit. Der gesamte Prozess wird durch eine audiovisuelle Dokumentation begleitet; außerdem wird eine sendefähige Radiosendung erstellt. Alle Projekt-Schritte werden durch die Flüchtlinge unter professioneller Anleitung selbst vorgenommen. Die Dokumentation wird online veröffentlicht, die Radiosendung über den offenen Kanal ausgestrahlt.

Ort: 24159 Kiel
Veranstalter/Träger: Plattenmonster GmbH, Deichweg 20, 24159 Kiel
Ansprechpartner: Claudius Carstens, Tel: (0431) 2597440, E-Mail: claudius@plattenmonster.de
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Quelle: Projektmeldung vom 07.03.2016


Linnich
Kultur ohne Grenzen

Exotische Klänge und Instrumente, unbekannte Rhythmen und traditionelle Gesänge, Gedichte, gelesen in fremden Sprachen mit den ihnen eigenen Melodien: „Kultur ohne Grenzen e.V.“ bietet professionellen Exil-Künstlern Unterstützung beim Neuanfang, trägt zur Integration der exilierten Kunstschaffenden bei, bietet diesen ein Stück Heimat und bringt internationale Kunst und Kultur nach Deutschland.
Konkrete Hilfestellung bietet der Verein in zweierlei Weise: Zum einen werden durch die kostenfreie Künstlerdatenbank Exil-Künstler vermittelt. In diesem Zusammenhang begleitet der Verein zurzeit Menschen aus 20 Nationen – von Syrien über Gambia bis China. Zum anderen werden lokale Infoveranstaltungen, (Haus-)Konzerte, Lesungen und Ausstellungen organisiert, die stets die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung bieten.

Ort: 52441 Linnich
Veranstalter/Träger: Kultur ohne Grenzen e.V., Am Vogelsang 10, 52441 Linnich-Floßdorf, Tel: (02462) 907585, E-Mail: Marijke.Barkhoff@t-online.de
Ansprechpartnerin: Marijke Barkhoff-Freeling
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Quelle: Projektmeldung vom 15.02.2016


Mülheim/Ruhr
Kurs: Singen und Musizieren mit Flüchtlingen

Dieser Kurs richtet sich an alle, die musikpädagogische Projekte mit und für Flüchtlinge anbieten oder anbieten wollen. Der Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V. möchte seine Erfahrungen hinsichtlich Methodik, Literatur und Organisation weitervermitteln und Anregungen geben, unter welchen räumlichen und zeitlichen Bedingungen ein Projekt wie beispielsweise der "Kölner Willkommenschor" gelingen kann. Außerdem soll Raum sein für (Ideen-)Austausch und Diskussionen sowie für die Erörterung, inwiefern musikalische Angebote Integration fördern können. Dabei wird das gemeinsame Musizieren nicht in den Hintergrund rücken, sodass alle mit einem kleinen Repertoire von Liedern, Spielen und Methoden nach Hause fahren werden.

Termin: 15.-16.07.2016, Ort: 45478 Mülheim/Ruhr
Veranstalter/Träger: Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V. (Jana Thies), Grüner Platz 30, 38302 Wolfenbüttel, Tel: (05331) 9009595, E-Mail: kurse@amj-musik.de
Ansprechpartner: Joachim Geibel, Tel: (0221) 16834975, E-Mail: jogeibel@gmail.com
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Quelle: Projektmeldung vom 26.01.2016


Berlin
Bundesweiter Wettbewerb "Singen mit Kuscheltieren - mach mit!"

Unter der Schirmherrschaft der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters – Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien – richtet der Deutsche Tonkünstlerverband e.V. im Jahr 2016 den bundesweiten Wettbewerb „Singen mit Kuscheltieren – mach mit!“ aus. Der Wettbewerb richtet sich an Kitas, Grundschulen, Musikschulensembles und Kinderchöre mit Integrationsschwerpunkt. Die Kinder sollen einige selbst ausgewählte Kuscheltierlieder des Komponisten Klaus Wüsthoff einstudieren und ein Video davon einsenden, aus dem die Freude am gemeinsamen Singen, Bewegen und Sprechen der Texte hervorgeht. Das Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragende Integrationsarbeit zu prämieren. Drei Wettbewerbsteilnehmer, die besonders kreativ den Spracherwerb, die Musikalität oder die integrative Kommunikation der Kinder im Rahmen der Kuscheltier-Performance verwirklichen, erhalten eine Urkunde und Plakette als beste Institution für kreativen Spracherwerb und Integration.

Termin: Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 31. März 2016, Ort: 10627 Berlin
Veranstalter/Träger: Deutscher Tonkünstlerverband e.V., Schillerstraße 64, 10627 Berlin, E-Mail: info@kuscheltierwettbewerb2016.de
Ansprechpartner: Max Doehlemann, Tel: (0172) 8093752
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Quelle: Projektmeldung vom 05.01.2016


Berlin
Mitmach- und Bastelnachmittage für Flüchtlingskinder im Musikinstrumenten-Museum Berlin

Musikinstrumente kennenlernen, selbst ausprobieren und in einem Bastel-Workshops selbst bauen - im Januar 2016 möchte das Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz Flüchtlingskinder und ihre Betreuer zu zwei Nachmittagen der offenen Tür einladen. Auf dem Programm stehen am 9. und 30. Januar von 13:30 bis 16:30 Uhr drei Museumsführungen mit anschließenden Workshops. Bei den Führungen können einzelne Instrumente auch selbst ausprobiert werden. Im Anschluss an jede Führung wird ein Instrumenten-Bastel-Workshop angeboten, bei dem die Kinder unter Anleitung selbst ein Instrument bauen können. Führung und Workshop dauern zusammen etwa 90 Minuten, teilnehmen können jeweils 30 Kinder. Davor oder danach gibt es für die, die möchten, im SIM-Café kostenlos Kakao und Kuchen. Das Angebot richtet sich an Gruppen, gerne mit Dolmetscher. Die Museumsführerin und die Leiterin des Bastel-Workshops sprechen Englisch und Deutsch. Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens eine Woche vor dem Termin unter mim-kids@sim.spk-berlin.de oder telefonisch unter 030/25481135.

Termine: 09.01.2016 und 30.01.2016 (Führung 1 + Workshop 13:30–15:00 Uhr, Führung 2 + Workshop 14:15–15:45 Uhr, Führung 3 + Workshop 15:00–16:30 Uhr), Ort: 10785 Berlin
Veranstalter/Träger: Staatliches Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz, Tiergartenstr. 1, 10785 Berlin, Tel: (030) 254810, E-Mail: info@sim.spk-berlin.de
Ansprechpartnerin: Mireya Salinas, Tel: (030) 25481135, E-Mail: salinas@sim.spk-berlin.de
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Quelle: Projektmeldung vom 04.12.2015


Dresden
Veranstaltungsreihe "SprachSpiele"

"SprachSpiele" ist eine Veranstaltungsreihe von KlangNetz Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum und findet in Zusammenarbeit mit Dresdner Schulen, AuditivVokal Dresden, courage – Ensemble für zeitgenössische Musik, elole-Klaviertrio, El Perro Andaluz, Sinfonietta Dresden, trio sostenuto, Hochschulsinfonieorchester Dresden, Ensemble Vocal Modern und dem Solokünstler Günter Heinz (The Wetware Trombone) statt.
Dass Sachsen und speziell Dresden weiterhin angesichts neuester Proteste gegen Flüchtlinge und die deutsche Asylpolitik in den Schlagzeilen präsent ist, veranlasst KlangNetz Dresden, innerhalb der Ausstellung "Sprache" des Hygiene-Museums die Verschiedenheit der Sprachen als Ausdruck der Mannigfaltigkeit menschlicher Weltbezüge, Denkweisen und Lebensformen zu thematisieren. Insbesondere die Kunstform Musik kann dabei den Blick für den kulturellen, kognitiven und alltagsweltlichen Reichtum unterschiedlicher Sprachformen schärfen. Die in 2016 stattfindende Ausstellung stellt das Thema Sprache als zentrales Mittel der Kommunikation in den Fokus alltäglicher wie künstlerischer Reflexion und lotet aus, was Sprache heute und in einer künftigen, durch Migration und demographischen Wandel geprägten Gesellschaft sein kann. In diesen thematischen Fokus hinein gehört die Veranstaltungsreihe "SprachSpiele", die das Ausstellungsangebot des Museums um eine dezidiert musikalische Perspektive ergänzt, auf die Ausstellungsinhalte bezogene Schwerpunkte setzt sowie Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur aktiven Teilnahme an gesellschaftsrelevanten Fragestellungen ermutigen möchte. In mehreren Dialog-Salons, verschiedenen Education-Programmen, außerschulischen Vermittlungsprojekten im öffentlichen Raum, musikalischen Führungen durch die Ausstellung und neun mit den Vermittlungsprogrammen verknüpften Themenkonzerten sollen über mehrere Monate verteilt die basalen Aspekte von Sprache, wie die Physiologie des Sprechens und der Aufbau von Sprache, die im Zentrum der Ausstellung stehen, in einen erweiterten kommunikativen Kontext gestellt werden.

Ort: 01067 Dresden
Veranstalter/Träger: KlangNetz Dresden e.V. (An-Institut der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden), Wettiner Platz 13, 01067 Dresden, Tel: (0351) 4923-613, E-Mail: info@klangnetz-dresden.de
Ansprechpartner: Georg Preißler, E-Mail: georg.preissler@hfmdd.de
Kooperationspartner: Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, Deutsches Hygiene-Museum Dresden u.a.
Finanzielle Förderer: Landeshauptstadt Dresden, Art Mentor Foundation Lucerne, Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank u.a.
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Quelle: Projektmeldung vom 26.11.2015


Dresden
Golgi Park – Interkultureller Garten HELLERAU

Im Mai 2015 wurde der interkulturelle Garten "Golgi Park" eröffnet. Der ungenutzte Platz hinter dem Festspielhaus war vor über hundert Jahren, als das Festspielhaus gebaut wurde, ein Ort der Gemeinschaft, an dem die Rhythmik-SchülerInnen von Émile-Jaques Dalcroze sich trafen, um gemeinsam an der frischen Luft zu trainieren. Die Integration von Flüchtlingen in die Betreuung und Gestaltung des Gartens ist die Grundlage des aktuellen Projekts. Gemeinsam mit den geflüchteten Menschen, die in Hellerau leben, aber auch mit Menschen aus anderen Unterkünften sowie durch den ehrenamtlichen Einsatz aus der Nachbarschaft und die Zusammenarbeit mit diversen NGOs konnte die brachliegende Grünfläche in den letzten Monaten zu einer Oase der Begegnung werden. An Aktionstagen, bei Musikveranstaltungen und gemeinsamem Kochen, bei Bauaktionen und Festen partizipierten geflüchtete Menschen aus den Dresdner Unterkünften. Öffnungszeiten des Parks: mittwochs, donnerstags und samstags jeweils 14-19 Uhr.

Ort: 01109 Dresden
Veranstalter/Träger: HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden, Tel: (0351) 2646230, E-Mail: golgipark@hellerau.org
Ansprechpartnerin: Ulla Heinrich
Finanzielle Förderer: Förderverein Hellerau e.V., Heidehof Stiftung, Anstiftung, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
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Quelle: Projektmeldung vom 22.10.2015


Berlin
Musik Integrative

Mit der Initiative "Musik Integrative", einer Facebook-Gruppe (englisch und deutsch), möchten wir Musiker/innen vernetzen, die sich vorstellen können, auf vielfältige Art und Weise Flüchtlinge in Berlin – oder auch in ganz Deutschland – musikalisch willkommen zu heißen. Die Idee entstand als "Blechbläser-Pausen-Idee" während einer concentus-alius-Probe – angestoßen u.a. von einem Bericht über das syrische Exilorchester in Bremen. Wir laden Musiker/innen, und zwar Amateur- wie Profi-Musiker, die als Flüchtlinge zu uns kommen, ein, mit uns in unseren Orchestern zu spielen. Wir bieten an, Instrumente, Noten und / oder Musikunterricht zu vermitteln, und wir machen Konzert-Angebote. Wir informieren über weitere Initiativen und Events in Berlin und Brandenburg oder auch bundesweit, denn wir sind überzeugt von der verbindenden und heilenden Kraft von Musik. Ideen und Vorschläge sowie Vernetzung unseres Angebots auf Bundesebene sind uns willkommen – und besonders natürlich aktives Mitmachen.

Ort: Berlin
Veranstalter/Träger: Matthias Wienold c/o concentus alius, Rigaer Str. 30, 10247 Berlin, Tel: 0170-244 9939, E-Mail: wienold@aol.com
Ansprechpartner: Matthias Wienold
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Quelle: Projektmeldung vom 21.10.2015


Tübingen
Jason Hamacher (Washington D. C.) im Gespräch mit Prof. Dr. Stefan Morent (Tübingen): Sacred Chanting from Aleppo – An Evening of Syrian Music, Photographs, Stories, and Discussion.

Der US-Amerikaner und Punk-Musiker Jason Hamacher stieß auf der Suche nach neuen Klängen auf syrische-christliche Musik in Aleppo. Da er keine entsprechenden Aufnahmen vorfand, unternahm er selbst einige Reisen nach Syrien und machte dort Tonaufnahmen der syrisch-christlichen Liturgie. Dadurch wurde er ganz unerwartet zum letzten Konservator einer Musikkultur, die inzwischen so gut wie vernichtet ist. Auf seinem Label "Lost Origin Sound" hat er mit der CD "Sacred Voices of Syria" seine Aufnahmen festgehalten.
Auf seiner Tour durch Europa wird er neben Auftritten in Luxemburg und Genf auch am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen über seine Erlebnisse berichten und seine Aufnahmen vorstellen. Der Vortrag soll auf eine bisher weniger beachtete Seite der Flüchtlingskatastrophe in Syrien aufmerksam machen.

Termin: Donnerstag, 19. November 2015, 19 c.t., Pfleghofsaal, Musikwissenschaftliches Institut, Schulberg 2, Ort: 72070 Tübingen
Veranstalter/Träger: Musikwissenschaftliches Institut Universität Tübingen, Schulberg 2, 72070 Tübingen, E-Mail: musik@uni-tuebingen.de
Ansprechpartner: Prof. Dr. Stefan Morent, Tel: 0171-5440786, E-Mail: stefan.morent@uni-tuebingen.de
Kooperationspartner: National Council for Foreigners Luxemburg, Graham Jarvis
Finanzielle Förderer: National Council for Foreigners Luxemburg, Universität Tübingen
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Quelle: Projektmeldung vom 21.10.2015


Senftenberg
Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan lesen aus Bertolt Brechts Flüchtlingsgesprächen

Bertolt Brecht ist zweifelsohne ein zeitloser Dichter. Vor allem aber ist er eines: relevant. "Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen.[...] Dafür wird er [der Pass] auch anerkannt, wenn er gut ist. Aber ein Mensch kann noch so gut sein und doch nicht anerkannt werden." Diese und weitere Passagen aus Brechts Flüchtlingsgespräch lesen im Rahmen des Theaterspektakels BRECHT AUF! DAS FEST an der NEUEN BÜHNE Senftenberg 3 Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan.
Dass es gerade Flüchtlinge sind, die diese eindringlichen Passagen lesen, hat eine ganz besondere Wirkung: Gespräche im Umfeld verstummen, alle Aufmerksamkeit liegt auf den dreien. Und doch wirkt es nicht bedrückend. Vielmehr ermutigt es, aus Kriegsgebieten oder vor Hunger geflohene Menschen willkommen zu heißen, sich couragiert zu zeigen und die Chance der Begegnung zu nutzen. Perspektivisch soll dies nicht die letzte Zusammenarbeit sein.

Termine: 3., 9., 10., 17., 24., 25. und 31.10.2015, Ort: 01968 Senftenberg
Veranstalter/Träger: NEUE BÜHNE Senftenberg, Theaterpassage 1, 01968 Senftenberg, Tel: (03573) 801280, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@theater-senftenberg.de
Ansprechpartnerin: Christiane Freitag-Pittasch
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Quelle: Projektmeldung vom 01.10.2015


Wolfenbüttel
Chormusikkultur und Migrationsgesellschaft

Schon lange vor der aktuellen Flüchtlingssituation geplant und vorbereitet, untersucht der Arbeitskreis Musik in der Jugend in diesem Projekt, wie Kinder- und Jugendchöre sich mit den Herausforderungen der Migrationgesellschaft in ihrer musikkulturellen und musikpädagogischen Arbeit auseinandersetzen. Sind Kinder- und Jugendliche mit "Migrationshintergrund" in der Kinder- und Jugendchorszene von Schulen bis Kirchen angemessen repräsentiert? Soweit ja, welche Bedingungen sind für ein Gelingen zielführend? (Wie) können Kinder- und Jugendchöre zu Orten inter- und transkultureller Kommunikation werden? Wie können Kinder- und Jugendchöre Heimat für alle werden? Die Instrumente der Untersuchung sind leitfadengestützte Experteninterviews und eine breit angelegte standardisierte schriftliche Befragung von Chorleitern in ganz Deutschland.
Die Ergebnisse werden in einer öffentlichen Fachtagung am 27./28. Oktober 2015 in Wolfenbüttel präsentiert und diskutiert. Die Projektergebnisse werden im Frühjahr 2016 publiziert.

Termin: Tagung 27./28.10.2015, Ort/Region: Wolfenbüttel (Befragung Oktober 2015 bis Januar 2016 bundesweit)
Veranstalter/Träger: Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V., Grüner Platz 30, 38302 Wolfenbüttel, Tel: (05331) 9009590, E-Mail: info@amj-musik.de
Ansprechpartner: Dr. Karl Ermert, Tel: (05331) 887812, E-Mail: cum-projekt@amj-musik.de
Finanzielle Förderer: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
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Quelle: Projektmeldung vom 30.09.2015

 

Mehr zum Thema

 

AKTUELLER HINWEIS:

Ab dem Jahr 2017 baut das MIZ - ausgehend von diesem Angebot - das Informationsportal "Musik und Integration" auf. Das Projekt, das durch finanzielle Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht wird, soll insbesondere den Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren und Veranstaltern musikbezogener Integrationsprojekte intensivieren und damit die Vielfalt und Qualität der angebotenen Maßnahmen nachhaltig stärken.

 

 

Projekte und Initiativen:

In den folgenden Rubriken werden musikalische Projekte und Initiativen vorgestellt, in denen sich unterschiedlichste Personen und Institutionen – zum Teil auch Menschen, die selbst aus ihrer Heimat geflohen sind – für in Deutschland angekommene Geflüchtete engagieren. Dabei sind auch bereits abgeschlossene Angebote weiterhin aufgeführt, um so das Ausmaß und die Vielfalt des Engagements im Bereich musikbezogener Flüchtlingsprojekte sichtbar zu machen.


Gemeinsames Singen und Musizieren, Begegnungsveranstaltungen

Konzerte, Musiktheater

Musikunterricht, andere musikpädagogische Angebote, Instrumentenspenden, Musiktherapie

Weitere Projekte

 

 

Meldung weiterer Projekte:

Haben Sie Kenntnis von weiteren Hilfsprojekten im Musikbereich? Füllen Sie einfach das Formular Projektmeldung (PDF) aus und senden Sie es zurück an info@miz.org.

 

 

Beratungs- und Informationsstellen, Hilfsorganisationen (Auswahl):

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Landesflüchtlingsräte

Pro Asyl

Broschüre "Herzlich Willkommen. Wie man sich für Flüchtlinge engagieren kann" (PDF)

Deutsches Rotes Kreuz

Broschüre "Gemeinsam mit Flüchtlingen" (PDF)

Caritas

Diakonie

Dossier "Wie ich mich für Flüchtlinge engagieren kann"

Aktion Deutschland Hilft

Deutscher Bundesjugendring

Arbeitshilfe "Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten" (PDF)

Wie kann ich helfen

 

 

Presse:

Pressemitteilung: Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat - Engagement für Dialog

Resolution: Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat! Von der Willkommens- zur Integrationskultur

Interview zum Thema mit dem DeutschlandRadio
(DRadio Kultur – Fazit, 25. Oktober 2015)

Interview zum Thema mit dem Saarländischen Rundfunk
(SR 2 – MusikWelt, 9. November 2015)

 

 

 

MyMIZ

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