Eine Einführung in die Welt der elektronischen Musikerzeugung
Beschreibung: Elektronisch erzeugte Musik macht im Radio und Film schon jetzt einen Grossteil der gesendeten Musik aus und viele Kinder und Jugendliche machen mit diesen »Instrumenten« täglich Musik.
oder:
Viele Kinder und Jugendliche machen mit elektronischen »Instrumenten« täglich Musik.
Dieser Kurs soll insbesondere klassisch ausgebildeten Musiklehrenden aller Schularten und Musikschullehrer/-innen in verständlicher Sprache einen Einblick in die elektronische Musikerzeugung und deren Begrifflichkeiten geben. Die Teilnehmenden lernen, wie elektronische Musikinstrumente funktionieren, wo ihre Möglichkeiten und Grenzen liegen und wie man sie einsetzt.
Anhand alltäglicher Gegenstände wie etwa Telefon oder Stereoanlage werden im Kurs die Grundlagen der elektronischen Musikerzeugung gezeigt, z.B. der Zusammenhang von Strom und Schall, Klangfarben und Obertönen. Anhand der Entwicklung verschiedener Synthesizer werden deren Auswirkungen auf die Musik seit den 1960-er Jahren vorgestellt (z.B. Krautrock, Jean-Michel Jarre, Popmusik, Elektronische Tanzmusik).
Beim eigenen Ausprobieren werden Samples aufgenommen und bis zum Song verarbeitet.
Ziel des Kurses soll sein, einen Überblick über die technischen Möglichkeiten zu erlangen und so eigenständig auswählen zu können, wie man weiterarbeiten möchte. Für weiterführende Fragen wird ein Internetforum eingerichtet.
Sebastian Berweck
ist ausgebildeter Pianist und hat an den Hochschulen (in) Freiburg, Hannover und Prag studiert. Als Spezialist für Klavier und Elektronik hat er zahlreiche Uraufführungen realisiert, u.a. am ZKM Karlsruhe und dem Elektronischen Studio der Hochschule für Musik, Zürich. Als Dozent war er Gast an den Universitäten in Berkeley (2004) und Stanford (2006). Er spielt bei den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein-Musik-Festival, den Internationalen Ferienkursen Darmstadt u.a.