für musikalisch und musikpädagogisch Interessierte mit Improvisationserfahrung
Beschreibung: Spiele ich ein Stück von Bach oder Miles Davis, spiele ich in einem Muskel- bzw. Bewegungsdiktat von Bach oder Miles Davis. Improvisiere ich, spiele ich in meinem eigenen Muskel- bzw. Bewegungsdiktat. Improvisation ist eine denkbar günstige „Versuchsanordnung“, um herauszufinden, welcher Körpergebrauch am mühelosesten und effektivsten für mich und mein Instrument bzw. meine Stimme ist.
Die angewandte Musikphysiologie der Resonanzlehre vermittelt MusikerInnen Mittel und Wege, wie die zugehörige Bewegungsqualität für das eigene musikalisch-künstlerische Potential realisiert werden kann.
Im Verlauf des Kurses wird mit einem aus der Resonanzlehre stammenden Improvisationskonzept gespielt, das diesen Prozess in optimaler Weise fördert. Der resonanzreiche Klang, ein Null-Klang, der alle Bewegungs- und Klangmöglichkeiten enthält, bildet die Ausgangsbasis mühelos in beliebig komplexe Improvisationsstrukturen überzugehen. In den Kurs integriert werden Körper- und Wahrnehmungsübungen, dabei unterstützen, eine musikalische Muskulatur aufzubauen, um optimal und unmittelbar auf gehörte Klänge zu reagieren. Siehe auch www.resonanzlehre.de
Kursleiter: Thomas Lange
Termin: 23.01.2009 - 25.01.2009
weitere Termine: Fr 19 – 22 h, Sa 10 – 18 h, So 10 - 15 h