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2. Arbeitsmarktkonferenz Medien und Kultur


Beschreibung:
Die Medien- und Kulturwirtschaft zählt in Köln zu den prägenden Wirtschaftsfaktoren. Die 2. Arbeitsmarktkonferenz Medien und Kultur stellt die Themen Kulturwirtschaft, Personalentwicklung und Existenzgründung in den Mittelpunkt der Diskussion. Anknüpfend an die erste Arbeitsmarktkonferenz im letzten Jahr wird der Dialog zwischen Unternehmen und Freiberuflern, Politik und Nachwuchs, Multiplikatoren und Kreativen fortgesetzt.

Die Tagung stellt die Beschäftigten, die Freien und Selbstständigen, Berufseinsteiger wie etablierte Profis in den Mittelpunkt und zieht Bilanz.
Wie ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt? Welche Erkenntnisse liefern die Kultur(wirtschafts-)berichte aus Stadt, Land, Bund? Wie kann aktive Personalentwicklung in der Kultur und Medienwirtschaft aussehen? Eröffnet die Kulturelle Bildung neue Geschäftsfelder für Künstlerinnen und Künstler?
Wo gibt es Unterstützung für die zahlreichen Existenzgründerinnen und Existenzgründer? Und bereiten die Hochschulen ihre Absolventinnen und Absolventen auf die neuen Arbeitsstrukturen vor?

Zum Auftakt werden die Ergebnisse der drei Berichte "Kölner Kulturwirtschaftsbericht", "4.Kulturwirtschaftsbericht NRW" und Bericht der Enquetekommission des deutschen Bundestages "Kultur in Deutschland" reflektiert. In Köln werden die Ergebnisse dieser drei Berichte erstmals in Bezug auf den Arbeitsmarkt diskutiert und aus dem Kreis der Kulturwirtschaftsexperten herausgeholt. Neu ist, dass die Diskussion unmittelbar mit denjenigen geführt wird, die konkret von ihnen betroffen sind: Künstlerinnen und Künstler, Medienschaffende, Unternehmen und Nachwuchskräfte.

Im Laufe des Tages finden insgesamt vier Foren statt, von denen sich zwei zu den Themen Fachkräfteakquise und Optimierung der Studieninhalte im Hinblick auf den Arbeitsmarkt eher an Multiplikatoren, Unternehmen und Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung richten. Zwei weitere Diskussionsrunden mit den Schwerpunkten kulturelle Bildung als Geschäftsmodell und Existenzgründung in Kreativbranchen sprechen verstärkt Kultur- und Medienschaffende sowie Nachwuchskräfte an.

Zum Abschluss der Tagung sollen die Fragen beantwortet werden, welche Initiativen die Beschäftigten, Freien, Unternehmen, den Standort weiterbringen? Was steht auf den jeweiligen Wunschzetteln? Was sind aber auch die Rahmenbedingungen? Braucht Köln ein spezialisiertes Gründerzentrum Kultur und Medien?

Dokumentiert wird die Konferenz wieder von einer Projektgruppe von Studierenden des CIAM, Aufbaustudiengang Internationales Kunstmanagement.

An der ersten Arbeitsmarktkonferenz im Oktober 2007 nahmen über 140 Vertreter von Unternehmen der Medien- und Kulturwirtschaft, Medienprofis, Künstlerinnen und Künstler sowie Expertinnen und Experten aus Politik und Verwaltung teil.

Programm

10.30 Uhr Ausgabe der Konferenzunterlagen, Kaffee und Tee

11.00 Uhr Begrüßung durch Fritz Schramma, Oberbürgermeister der Stadt Köln

11.10 Uhr Eröffnung mit Prof. Dr. Hans-Georg Bögner, Geschäftsführer, SK Stiftung Kultur, sk stiftung jugend und medien

11.20 Uhr Impulsreferat: "Arbeiten in der Medien- und Kulturwirtschaft - eine Bilanz aus Sicht der Kulturwirtschaftsberichte" mit Dr. Friedrich Gnad, STADTart

11.30 Uhr "Einblick in den Arbeitsmarkt für Kultur- und Medienschaffende in Köln - Chancen und Risiken aus Sicht der Arbeitsagentur"
Peter Welters, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Köln

11.40 - 13.00 Uhr
Auftakt-Diskussion: Kulturwirtschaft - Wo sind Chancen für Kultur- und Medienschaffende in Köln?

Die Kulturwirtschaftberichte für Köln und Nordrhein-Westfalen wie der Bericht der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" geben neue Diskussionsanstöße. Wie bewerten sie die Situation der Beschäftigten und Freien? Welche Vorschläge und Initiativen sollten verfolgt werden? Was sagt die Branche?
Hejo Emons, Emons Verlag Köln
Dr. Friedrich Gnad, STADTart
Elke Ried, Geschäftsführerin, Zieglerfilm Köln GmbH (angefragt) Dr. Konrad Schmidt-Werthern, Leiter des Kulturamts der Stadt Köln Lydia Westrich, Mitglied des Deutschen Bundestages, Mitglied der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland"
Moderation: Henning Quanz, WDR

13.00 - 14.00 Uhr
Mittagspause mit Büffet

14.00 - 15.15 Uhr
Forum 1: Woher kommen die Fachkräfte?
Nachhaltige Personalentwicklung ist ein entscheidender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg. Welche Modelle von Rekrutierung, Aus- und Weiterbildung funktionieren in Branchen, die von Kreativität und Flexibilität geprägt sind?
Gero Hesse, Vice President Human Resources Services, Bertelsmann AG Wout Nierhoff, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Eyes & Ears of Europe -Vereinigung für Design, Promotion & Marketing der av-Medien Mechthild Kaub, freie Beraterin, Film+TV Consulting Jutta Klebon, Referentin für den Bereich Medien, ver.di NRW Michael Schulz, Geschäftsführer, l'image television GmbH
Moderation: Bettina Baum, Referentin Arbeitsmarktmonitoring, AIM / sk stiftung jugend und medien

Forum 2: Neue Geschäftsmodelle durch Kulturelle Bildung?
Die Dokumentation "Rhythm is it!" hat einem breiten Publikum eindrucksvoll gezeigt, wie Schülerinnen und Schüler von Kooperationen mit Künstlerinnen und Künstlern grundlegend profitieren können. Welche Erfahrungen werden bei der Zusammenarbeit in der Praxis gemacht? Wie finden Schulen und Kreative zueinander? Wo gibt es Beratung?

Wie sehen die unterschiedlichen Kooperationsformen aus? Welche Unterstützung bietet das Land NRW?
Annette Gröschke, Fachreferat Offene Ganztagsschulen, Schulverwaltungsamt der Stadt Köln Gabriele Kutz, Bildende Künstlerin und Autorin Linda Müller, Projektleiterin tanz in schulen, nrw landesbuero tanz Barbara Zoschke, Autorin
Moderation: Ursula Theißen, Leiterin des Frauenkulturbüro NRW / stellv.
Vorsitzende des Kulturrats NRW

15.30 - 16.45 Uhr
Forum 3: Ökonomie der Selbstständigkeit Existenzgründung in Kreativbranchen folgt einerseits der schlichten Notwendigkeit. Andererseits ermöglicht sie die Realisierung individueller Ideen, Pläne, Ziele. Wie ist es um das Spannungsfeld zwischen künstlerischem Eigensinn und Ökonomie bestellt? Wo gibt es Beratung und Förderung für Gründerinnen und Gründer?
Andreas Bruenjes, Leiter der GründerCenter Köln und Bonn, Sparkasse KölnBonn

Jochen Hellmann, Förderberater, NRW.Bank Sylvia Hustedt, Geschäftsführerin, Gründerzentrum Kulturwirtschaft e.V.
Aachen
Dr. Ulrich S. Soénius, Geschäftsführer, Geschäftsbereich Standortpolitik, Verkehr, Unternehmensförderung, IHK Köln
Moderation: Barbara Skora, Leiterin der Abteilung Arbeitsmarktförderung, Amt für Wirtschaftsförderung, Stadt Köln

Forum 4: Studieren für den Markt?
Hochschulen bieten Raum für die kreative, eigenständige Entfaltung von Talenten. Gleichzeitig bereiten sie ihre Absolventinnen und Absolventen auf den Berufseinstieg vor. Wird zukünftig Laufbahnplanung und Existenzgründung ein zentraler Studieninhalt? Wie sehen Hochschulen ihre Rolle in den Arbeitsmärkten der Zukunft?
Prof. Thomas Bauermeister, Kunsthochschule für Medien Köln Stephan Bruns, Projektleiter NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V.
Prof. Hanns-Dietrich Schmidt, Folkwang Hochschule Simone Stewens, Geschäftsführerin, ifs internationale filmschule köln gmbh Horst Schröder, Geschäftsführer, AV-Gründerzentrum NRW GmbH
Moderation: Anne Schulz, Redakteurin, AIM / sk stiftung jugend und medien

17.00 - 18.30 Uhr
Abschluss-Diskussion: Perspektiven für den Standort Zum Abschluss der Konferenz ziehen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Branche Bilanz: Welche neuen Initiativen sind wünschenswert? Wo sollten strukturelle Voraussetzungen geschaffen werden, um Köln als Medienund Kulturstandort erfolgreich auszubauen? Welche Pläne haben Stadt und Land? Was wünschen Unternehmen, Beschäftigte, Freie?
Birgit Ellinghaus, Inhaberin, alba Kultur Anita Elsani, Produzentin, elsani film Dr. Norbert Walter-Borjans, Wirtschaftdezernent der Stadt Köln Rainer Weiland, Leiter des Referates Pressewirtschaft, Medienwirtschaft, Film und Fernsehen, Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen Peter Welters, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Köln

Moderation: Henning Quanz, WDR

 

Termin:
21.10.2008

Veranstaltungsort:
50670 Köln

Veranstalter:
Stadt Köln, Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, SK Stiftung Kultur, AIM KoordinationsCentrum in Trägerschaft der sk stiftung jugend und medien, Arbeitsagentur Köln

Kosten:
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Anmeldung:
sk stiftung jugend und medien
Telefon: (0221) 226 2660

blinde@sk-jugend.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe