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Musikgeschichte für Musiktherapeuten, Teil I

Weiterbildungsveranstaltung


Beschreibung:

Geschichte ist gesammeltes Leben einer vergangenen Zeit. Sie kann uns heute nahekommen, wenn wir uns mit ihren Lebensäußerungen beschäftigen. Musik ist wie kein anderes Medium dazu angetan, Vergangenes lebendig zu machen und es im Kontext der Zeit seiner Entstehung zu entdecken und zu verstehen. Gerade für Musiktherapeuten ist dieser Ansatz wichtig, denn er sieht Musik in ihrer Spezifik und Struktur auch als Ausdruck der Gesellschaft und nicht nur ihres genialen Schöpfers. In der Spezialveranstaltung soll diese Thematik für unterschiedliche Zeitepochen näher beleuchtet und die sich daraus ableitenden therapeutischen Potenzen für die Rezeption (das Hören) von Musik diskutiert werden. Desgleichen soll auch das Verständnis dafür entwickelt werden, weshalb andere Musik mit historischer Bedeutung keine Anwendung in der Musiktherapie finden kann bzw. finden darf. Im Weiteren soll erarbeitet werden, aus welchen musikalischen und gesellschaftlichen Wurzeln heraus sich spezifische musikalische Formen entwickelt haben, die für die therapeutisch intendierte musikalische Improvisation nützlich sind. Die drei Spezialveranstaltungen sollen schließlich Anregungen vermitteln, sich tiefer und gezielter mit musikhistorischen Fragen zu befassen und entsprechende Literatur unter den vorgegebenen Kriterien lesen zu können. Es werden folgende musikhistorische Zeiträume betrachtet: Teil I: 16. bis 18. Jahrhundert mit Monteverdi, Frescobaldi, Sweelinck, Schütz, Praetorius, Buxtehude, Bach, Händel, Vivaldi, Corelli. Teil II: 18. und 19. Jahrhundert mit Vorklassik, Wiener Klassik, Schubert, Schumann, Brahms, Wagner, Bruckner, Tschaikowski Teil III: 20. und 21. Jahrhundert mit Mahler, Berg, Schönberg, Strawinsky, Bartok, Sibelius, Ravel, Schostakowitsch, Pärt, Lutoslawski.




Kursleiter:
Lehrmusiktherapeut Doz. Dr. phil. habil. Christoph Schwabe

Zielgruppe/Teilnehmer:
Diese Veranstaltung ist als Weiterbildung für Musiktherapeuten gedacht, die Instrumentalimprovisation in der Psychiatrie, Geriatrie, Psychosomatik sowie im Sozialbereich und in der Pädagogik anwenden bzw. anwenden wollen.

Zusatzinformationen:
A4 über Hermsdorfer Kreuz. Bahnhof: Hermsdorf / Bad Klosterlausnitz.

 

Termin:
13.10.2017 - 15.10.2017

weitere Termine:
Teil III: ist die Fortsetzung von 2016: 10.20.2017 - 12.02.2017

Veranstaltungsort:
Akademie für angewandte Musiktherapie Crossen
Bahnhofstr. 31, 07639 Bad Klosterlausnitz

Veranstalter:
Akademie für angewandte Musiktherapie Crossen

Kosten:
je Veranstaltung € 185; für DMVS-Mitglieder € 145. Verpflegung (ca. € 25) in Veranstaltungsstätte möglich. Übernachtung in Pension nach eigener Wahl.

Anmeldung:
Akademie für angewandte Musiktherapie Crossen
Bahnhofstr. 31, 07639 Bad Klosterlausnitz
Telefon: 036601-93 30 60 , Fax: 036601-93 30 60

buero@musiktherapie-crossen.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:

http://www.musiktherapie-crossen.de