Beschreibung: Was uns in diesem Kurs beschäftigen wird, geht in zwei Richtungen: Es ist einmal die Frage nach einer Analyse für die Darstellung und zum anderen die Frage nach dem Körper als Instrument der Musik. Gesucht wird ein Weg, der Denken, Hören und Spielen in Einklang bringt.
Experimentiert wird mit Methoden, die in den beiden Studien zur musikalischen Interpretation von Jürgen Uhde und Renate Wieland: Denken und Spielen und Forschendes Üben entwickelt wurden.
PROGRAMM:
I. Vorträge
1. Wie die Musik atmet: Phrasierung von der kleinsten Zelle bis zur Gesamtform
2. Das Entdecken des musikalischen Ausdrucks:
Die führenden Charaktere und die Verwandlung von Phrasen in Gesten
3. Die organische und die gestische Spielbewegung
4. Ein anderer Weg des Übens: Experimente des freien Zusammenspiels von Intuition und Ratio -Hören auf das eigene Hören, Wahrnehmen der eigenen Bewegungsintelligenz
II. Gemeinsame Analyse von Struktur, Charakter und Gestik der von den Teilnehmern vorbereiteten Werke
III. Praktische Arbeit am Instrument
IV. Videoanalyse der Spielbilder
V. Das Stimmen des Körperinstruments – Vorinstrumentale Übungen
Entspannung – Konzentration – Atem - Haltung
Qi Gong: Erfahrung organischer Bewegungsgesetze
Der „innere Dirigent“: Mimetische Experimente mit Haltung und Gesten zur Entdeckung musikalischer Spannungsverläufe
Kursleiter: Dr. Renate Wieland, Prof. Martin Smith (Pianist)
Zielgruppe/Teilnehmer: Adressaten sind professionelle Musiker aber auch interessierte Laien als passive Teilnehmer. Die pianistische Arbeit steht im Mittelpunkt, die Methode der musikalischen Analyse und gewisse psychosomatische Erfahrungen gelten jedoch für Instrumentalisten insgesamt.
Zusatzinformationen: Beginn: Freitag, 17 Uhr. Ende: Sonntag, 17 Uhr. Biographische Notizen: Renate Wieland Nach dem Studium der Musik (Klavier bei Jürgen Uhde), Germanistik und Philosophie (bei Bloch und Adorno) und der Promotion mit einer Studie über die Ästhetik von Goethe und Hegel Arbeit als Assistentin im Fach Philosophie an der Universität Lüneburg. Dem schloss sich neben der musikpädagogischen Tätigkeit die lange Zusammenarbeit mit Jürgen Uhde an, in der das Buch Denken und Spielen entstanden ist. Auch das Konzept einer Studie über den Interpreten hat sich noch in gemeinsamer Arbeit entwickelt. Nach dem Tod von Jürgen Uhde ist es, weiterentwickelt und ausgearbeitet, bei Bärenreiter unter dem Titel Forschendes Üben erschienen. Erprobt wurde diese Theorie in zahlreichen internationalen Hochschulkursen und in den langjährigen gemeinsamen Ferienkursen des „Studios für pianistische Interpretation“ in Weingarten. Neben der musikpädagogischen Tätigkeit, Vorträgen bzw. Gastkursen an verschiedenen Hochschulen steht gegenwärtig eine Studie zur Klaviermusik von Schubert im Zentrum. Nach dem Studium der Musik (Klavier bei Jürgen Uhde), Germanistik und Philosophie (bei Bloch und Adorno) und der Promotion mit einer Studie über die Ästhetik von Goethe und Hegel Arbeit als Assistentin im Fach Philosophie an der Universität Lüneburg. Dem schloss sich neben der musikpädagogischen Tätigkeit die lange Zusammenarbeit mit Jürgen Uhde an, in der das Buch Denken und Spielen entstanden ist. Auch das Konzept einer Studie über den Interpreten hat sich noch in gemeinsamer Arbeit entwickelt. Nach dem Tod von Jürgen Uhde ist es, weiterentwickelt und ausgearbeitet, bei Bärenreiter unter dem Titel Forschendes Üben erschienen. Erprobt wurde diese Theorie in zahlreichen internationalen Hochschulkursen und in den langjährigen gemeinsamen Ferienkursen des „Studios für pianistische Interpretation“ in Weingarten. Neben der musikpädagogischen Tätigkeit, Vorträgen bzw. Gastkursen an verschiedenen Hochschulen steht gegenwärtig eine Studie zur Klaviermusik von Schubert im Zentrum. Nach dem Studium der Musik (Klavier bei Jürgen Uhde), Germanistik und Philosophie (bei Bloch und Adorno) und der Promotion mit einer Studie über die Ästhetik von Goethe und Hegel Arbeit als Assistentin im Fach Philosophie an der Universität Lüneburg. Dem schloss sich neben der musikpädagogischen Tätigkeit die lange Zusammenarbeit mit Jürgen Uhde an, in der das Buch Denken und Spielen entstanden ist. Auch das Konzept einer Studie über den Interpreten hat sich noch in gemeinsamer Arbeit entwickelt. Nach dem Tod von Jürgen Uhde ist es, weiterentwickelt und ausgearbeitet, bei Bärenreiter unter dem Titel Forschendes Üben erschienen. Erprobt wurde diese Theorie in zahlreichen internationalen Hochschulkursen und in den langjährigen gemeinsamen Ferienkursen des „Studios für pianistische Interpretation“ in Weingarten. Neben der musikpädagogischen Tätigkeit, Vorträgen bzw. Gastkursen an verschiedenen Hochschulen steht gegenwärtig eine Studie zur Klaviermusik von Schubert im Zentrum. Martin Smith: Geboren und aufgewachsen in Sheffield, England. Klavierstudium in Heidelberg und Mannheim.Prof. für Klavier an der Hochschule für Kirchenmusik Tübingen. Zwischenzeitlich Lehrbeauftragter für Gesangskorrepetition an der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim. Wichtige Lehrer: Hildegard von Landenberg, Adelheid Lechler, Ulrich Eisenlohr, Meisterkurse bei Jürgen Uhde und Renate Wieland.Preisträger als Begleiter beim „Europäischen Frank Martin Kammermusikwettbewerb, Utrecht, NL. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen beim SWR. Langjähriger Schwerpunkt: „Heidelberger Klavierduo“ mit Adelheid Lechler. CD: „Märchenmusik“ mit vierhändigen Märchen-Charakterstücken. Gegenwärtiger Schwerpunkt: Vortragskonzerte u.a. zu Schubert mit Renate Wieland.
Termin: 23.03.2007 - 25.03.2007
Veranstaltungsort:
Receptur der Stadt Kronberg im Taunus, bei Frankfurt am Main
Friedrich Ebert Str. 6, 61476 Kronberg im Taunus
Veranstalter:
Kronberger Forum für musikalische Interpretation
Träger: Kronberger Forum für musikalische Interpretation
Kosten: € 150.-, für Studenten € 110.-, in Sonderfällen Teilstipendien
Anmeldung:
Dr. Renate Wieland
Talstr. 19, 61476 Kronberg im Taunus
Telefon: 06173 79398