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<title>MIZ Online News</title>
<link>http://www.miz.org</link>
<description>Deutsches Musikinformationszentrum</description>
<language>de-de</language>
<copyright>09.11.06 MIZ</copyright>
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<title>MIZ Logo</title>
<link>http://www.miz.org</link>
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<title>02.07.06 - Urheberrecht: Deutscher Kulturrat sieht Kreativwirtschaft in Gefahr</title>
<description>Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, legt heute die „Stellungnahme des Deutschen Kulturrates zum Zweiten Referentenentwurf eines Zweiten Gesetzes zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft“ vor. Der Deutsche Kulturrat reagiert damit auf den Referentenentwurf, den das Bundesjustizministerium Anfang Januar dieses Jahres vorgelegt hat und der in Kürze im Bundeskabinett verabschiedet werden soll.  Der Deutsche Kulturrat wendet sich entschieden gegen die geplanten Regelungen zur Vergütungsabgabe in dem Referentenentwurf. Hier sind erhebliche Verschlechterungen für Urheber und andere Rechteinhaber wie z.B. Verlage geplant. Begünstigt wird lediglich die Geräteindustrie, d.h. die Hersteller und Importeure von Speichermedien und Kopiergeräte wie Druckern, Computer usw.  Die Vergütungsabgabe wird pauschal auf Speichermedien und Kopiergeräte erhoben. Urheber, d.h. die Künstlerinnen und Künstler erhalten hieraus eine Vergütung für die erlaubte private Vervielfältigung ihrer Werke. Im Referentenentwurf wird noch einmal bestärkt, dass die Privatkopie erhalten bleiben soll. Daraus folgt zwingend, dass die Urheber, deren Werke kopiert werden, ihre verfassungsrechtlich garantierte angemessene Vergütung erhalten müssen. In dem Referentenentwurf der Bundesjustizministerin ist vorgesehen, dass die Summe aller Vergütungsansprüche der Urheber nicht mehr als 5% des Verkaufspreises der Speichermedien und Kopiergeräte betragen darf. D.h. die Vergütungsabgabe wird nicht mehr danach ausgerichtet, dass die Urheber eine angemessene Vergütung auch aus privater Vervielfältigung erhalten, sondern danach, dass die Geräteindustrie nicht zu stark belastet wird. Dieses ist eine Verkehrung der Grundidee des Urheberrechts, mit welchem eigentlich das geistige Eigentum und damit die Erwerbsquelle der Urheber geschützt werden soll.  Außerdem ist vorgesehen, Verbrauchsmaterialien wie z.B. Druckerpatronen in die Urheberrechtsabgabe nicht einzubeziehen, obwohl allseits bekannt ist und in der Begründung zum Referentenentwurf sogar formuliert wird, dass die Preise der Geräte sinken und dafür die Verbrauchsmaterialien kostenmäßig an Bedeutung gewinnen. Oftmals wird heute nicht mehr mit einem Drucker das Geld verdient, sondern mit den Druckerpatronen.  Darüber hinaus wird im Referentenentwurf der Geräteindustrie ein Instrument in die Hand gegeben, sich der Vergütungsabgabe ganz und gar zu entziehen, in dem sie behauptet, dass mit dem Gerät weniger als 10% private Vervielfältigungen angefertigt werden. Diese Regelung wird zur Folge haben, dass erneut langwierige Rechtsstreite geführt werden, ob überhaupt eine Vergütungsabgabe auf einen Gerätetyp zu zahlen ist.  Alle genannten Faktoren führen dazu, dass die Hersteller und Importeure der Geräte gestärkt und die Urheber geschwächt werden.  Der Deutsche Kulturrat fordert die Bundesregierung auf, sich für den Wirtschaftsstandort der Kreativen in Deutschland einzusetzen und zu verhindern, dass ein Gesetzespaket verabschiedet wird, das der Kreativwirtschaft in Deutschland schaden wird. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Es ist kaum nachzuvollziehen, dass das Bundesjustizministerium einen Referentenentwurf zur Regelung des Urheberrecht vorlegt, der eindeutig einseitig zu Lasten der Urheber geht. Sie sollen geschröpft werden, um besonders die Computerindustrie zu entlasten. Die Justizministerin versucht, mit dem Urheberrecht Wirtschaftsförderung zu Gunsten der Computerindustrie zu betreiben. Es ist allseits bekannt, dass die meisten Speichermedien und Kopiergeräte in Fernost gefertigt werden und in Deutschland kaum Arbeitsplätze in diesem Bereich entstehen. Dagegen steigt die Zahl der in Deutschland tätigen Kreativen ständig an. Hier liegt der Arbeitsmarkt der Zukunft, der vom Bundesjustizministerium leichtfertig in Gefahr gebracht wird.“</description>
<link>http://www.miz.org/news_3032</link>

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<title>02.07.06 - Deutscher Musikrat: Musikforum geht online</title>
<description>Das Musikforum, die Zeitschrift für das Musikland Deutschland, geht ab sofort mit einer eigenen Homepage online. Unter http://www.musik-forum-online.de bietet die Homepage aktuelle Informationen zum Musikleben in Deutschland und vertiefende Hintergrundinformationen zu den im Musikforum behandelten Themen. Alle Beiträge und Autoren sind ab sofort mittels einer komfortablen Suchfunktion recherchierbar. Der Newsletter Musikforum online informiert regelmäßig über die aktuellen Ausgaben und Themenschwerpunkte des Musikforums – und das schon vor Erscheinen der jeweils aktuellen Ausgabe. Chefredakteur Christian Höppner: „Mit der neuen Homepage Musikforum online schaffen wir in Kooperation mit dem Schott Verlag nicht nur für unsere Leser einen Mehrwert an vertiefenden Informationen. Ich freue mich, dass wir damit eine hervorragende Plattform für die zentralen Themen des Musiklebens zur Verfügung stellen können. Die Partnerschaft mit dem Schott Verlag ist Ausdruck unserer Überzeugung, gemeinsam Verantwortung für das Musikland Deutschland mit zu tragen.“Dr. Peter Hanser-Strecker, Geschäftsführer der Gesellschaft Schott Musik International: „Die hervorragende Kooperation zwischen dem Deutschen Musikrat und dem Schott Verlag ist ein gutes Beispiel partnerschaftlicher Zusammenarbeit für ein lebendiges Musikleben. Ich hoffe, dass Musikforum online in der Kombination mit der gedruckten Ausgabe des Musikforums ein Stück mehr die enormen Kreativitätspotenziale im Musikland Deutschland sichtbar und deutlich macht.“Das Musikforum erscheint vier Mal im Jahr in Kooperation mit dem Schott Verlag und kann unter www.musik-forum-online.de bestellt werden.</description>
<link>http://www.miz.org/news_3031</link>

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<title>02.07.06 - LMR Bayern: Orchesterakademie 2006 - Probespiele abgeschlossen</title>
<description>Die Probespiele zur Teilnahme an der Orchesterakademie 2006 sind beendet. Am 21. Januar spielten 21 Bewerber an der Hochschule für Musik in München und am 4. Februar nochmals 34 junge Musiker in der Hochschule für Musik in Würzburg vor.  16 davon werden voraussichtlich einen der begehrten Praktikumsplätze in einem bayerischen Berufsorchester erhalten. Teilgenommen haben Studenten und Studentinnen der Musik aus den Instrumentengruppen Streicher, Holz- und Blechbläser und Schlagzeug.Der Bayerische Musikrat führt diese Fördermaßnahme für junge Musikstudenten und Studentinnen im Auftrag des Bayerischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und in Zusammenarbeit mit den bayerischen Musikhochschulen und den Fachakademien für Musik durch.  Ziel ist, den jungen Musikern ein achtwöchiges Praktikum in einem bayerischen Berufsorchester zu ermöglichen. Dort sollen sie Einblick in die Arbeit eines Berufsorchesters erhalten und deren Orchesteralltag kennen lernen. Ebenfalls dient das Praktikum zur Knüpfung wichtiger Kontakte für die späteren beruflichen Karrieren der jungen Musikstudenten.Die Jury setzt sich aus Mitgliedern der interessierten bayerischen Berufsorchester zusammen. Das Probespiel findet jeweils einmal im Jahr in den Hochschulen München und Würzburg statt, die dafür dankenswerterweise ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. </description>
<link>http://www.miz.org/news_3030</link>

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<title>02.07.06 - HEIMSPIEL: Kulturstiftung des Bundes errichtet Fonds zur Förderung von Theaterprojekten</title>
<description>Die Kulturstiftung des Bundes hat unter dem Titel HEIMSPIEL einen Fonds zur Förderung von Theaterprojekten eingerichtet, die sich mit der urbanen und sozialen Realität der Stadt auseinandersetzen und ein neues Publikum für das (Stadt-)Theater gewinnen wollen. Das Theater kann für das Selbstverständnis einer Stadt eine zentrale Rolle spielen. Es ist ein öffentlicher Ort, an dem sich Menschen versammeln, an dem sie sich mit sich selbst und der Gesellschaft auseinandersetzen. Dennoch müssen alle öffentlichen Theater um die Akzeptanz des Publikums und nicht zuletzt um ihre finanzielle Ausstattung kämpfen. Was bedeutet es heute Theater für eine Stadt zu machen? Wie kann das Theater zu einem Ort werden, der sich den drängenden Problemen der Gegenwart stellt? Wie kann es ein neues Publikum gewinnen und gleichzeitig seinem Stammpublikum ungewohnte Sichtweisen präsentieren?Die Kulturstiftung des Bundes will Intendanten und Festivalmacher, Dramaturgen und Regisseure, Bühnenbildner und Musiker dazu anregen, die Impulse der Stadt aufzunehmen, für die sie Theater machen. Sie sollen hinausgehen, in ihnen bislang unbekannte Viertel vorstoßen und die Biographien und Alltagsgeschichten der Bewohner kennen lernen. Nur so können sie neue Foren schaffen für einen echten Austausch zwischen dem Theater und den Menschen in der Stadt - zwischen Kunst und Realität.In den letzten Jahren sind vermehrt künstlerische Projekte entstanden, die gezielt darauf angelegt sind über die Mitwirkung von Laien auf der Bühne neue Formen der Auseinandersetzung mit der Realität zu suchen. Es geht also nicht darum, Wärmestuben im Theater einzurichten oder bestimmte Gruppen der Bevölkerung mit ihren Eigenheiten ‚auszustellenÂ’. Vielmehr sollte das Ziel sein, gemeinsam an einem kreativen Prozess mitzuwirken, in dem beide Seiten voneinander lernen können. Am Ende jedoch zählt für beide Seiten das Hervorbringen eines künstlerisch interessanten und anspruchsvollen Ergebnisses. Einem Antrag auf Förderung aus dem HEIMSPIEL-Fonds sollten intensive Recherchen über die jeweilige Stadt vorangegangen sein. Welche Themen bewegen die Menschen vor Ort? Welche Gruppen machen Erfahrungen, die im Alltag der Stadt sonst nicht wahrgenommen werden? Wo sind die unbekannten Orte der Stadt, die aus dem Blickfeld der Kulturschaffenden fallen? Die Projektverantwortlichen sollten bereits in der Recherche- und Konzeptionsphase auf bestimmte gesellschaftliche Gruppen zugehen: in sozial benachteiligte Stadtteile, zu Vereinen, in einen Betrieb. Gefördert werden Theaterprojekte, die sich auf künstlerisch herausragende Weise mit der urbanen und sozialen Wirklichkeit der Stadt auseinandersetzen. Die Ergebnisse werden dann möglichst im "Großen Haus" auf der "großen Bühne" präsentiert. Ziel des Fonds ist es, mit den geförderten Projekten ein neues Publikum für Theater zu interessieren und eine Auseinandersetzung mit der Rolle des (Stadt-)Theaters in Deutschland anzuregen. Antreten vor heimischer Kulisse, im Publikum sitzen mehrheitlich Fans, die voller Begeisterung ihre Mannschaft unterstützen und die Spieler kämpfen um den Erfolg für die ganze Stadt - das bedeutet HEIMSPIEL. </description>
<link>http://www.miz.org/news_3029</link>

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<title>02.07.06 - Kooperation von Theatern und Werbeunternehmen : Theatermarketing-Portal NRW geht an den Start</title>
<description>Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW teilt mit: "Öffentliche wie private Theater sind darauf angewiesen, das vorhandene Publikum zu binden und – wichtiger noch – neue Besucherschichten zu erschließen, um letztlich auch die Einnahmen durch Kartenverkauf zu erhöhen. Deshalb müssen auch die Theater moderne Marketingmethoden nutzen, denn sie konkurrieren mit einer täglich größer werdenden Zahl von Kultur- und Unterhaltungsanbietern." Mit diesen Worten stellten heute, 03.02.2006, Wirtschaftsministerin Christa Thoben und der Vorsitzende der Intendantengruppe NRW, Jens Pesel (Generalintendant der Vereinigten Bühnen Krefeld-Mönchengladbach) das Theatermarketing-Portal NRW vor. Projektträger des von der Landesregierung NRW finanzierten Portals ist der Deutsche Bühnenverein.Bereits jetzt haben sich 34 Bühnen aus Nordrhein-Westfalen an dem Intranet-Portal "Treffpunkt Theatermarketing" beteiligt. Nach Ablauf des Förderzeitraums Ende 2006 soll das beispielhaft für Nordrhein-Westfalen entwickelte Marketinginstrument durch den Deutschen Bühnenverein auf das gesamte Bundesgebiet übertragen werden. Das Portal soll den öffentlichen und privaten Theatern in NRW neueste Marketingstrategien und beispielhafte Werbekampagnen vermitteln. Die Idee ist in einer Reihe von Workshops zum Theatermarketing entstanden, die vom Wirtschaftsministerium zwischen 2003 und 2005 zusammen mit den Werbeagenturen Grey, Ogilvy & Mather, TBWA Deutschland, 107 Communications, Eurorscg und Hering Schuppener für insgesamt 170 Intendanten und Theater-Marketing-Fachleute durchgeführt wurden.Für große Bühnen sieht das Portal vor allem ein Forum für den Ideen- und Erfahrungsaustausch, so Ministerin Thoben. Kleineren Privattheatern, die in der Regel nicht über entsprechend qualifiziertes Personal verfügen, biete es die Chance, auch mit schmalem Budget realisierbare Kampagnen zu entwickeln.Der Vorsitzende der Intendantengruppe NRW, Jens Pesel, stellte klar, dass die Theater und Orchester im Bereich des Marketings nicht bei Null anfangen. Vor allem große Theater setzten die zentralen Elemente des Marketings – Kommunikationspolitik, Distributionspolitik, Preis- und Produktpolitik – professionell ein. In Zeiten, in denen an der Kultur oft gespart wird, müssten Theater und Orchester aber verstärkt auf sich aufmerksam machen und langfristig Publikum binden. Hierzu bedürfe es immer neuer Ideen. Aufgabe des Theatermarketings dürfe es jedoch nicht sein, das künstlerische „Produkt“ zu verändern. Es gehe vielmehr darum, die Kunst dem Publikum zu vermitteln.Die wichtigsten Themen des Portals sind Neue Marketing-Ansätze, Marken-Entwicklung, Kooperationen und Partnerschaften, Werbung, PR, Service, Ticketing, Besuchergewinnung, Förderquellen und Finanzierungsmodelle. Darüber hinaus ermöglicht das Portal den Theatern die Kontaktaufnahme zu geeigneten Agenturen und Dienstleistern.Wirtschaftsministerin Thoben warnte davor, Marketing-Instrumente wahllos herauszugreifen. Marketing setze immer die Analyse der Ist-Situation und darauf aufbauend die Entwicklung einer Strategie, die Realisation und das Controlling voraus. Dabei könnten Theater viel von professionellen Werbern lernen.Ministerin Thoben appellierte an die Werbeunternehmen, weitere Werbekampagnen und –beispiele zu den Schwerpunktthemen des Portals zur Verfügung zu stellen. Ansprechpartner ist der Deutsche Bühnenverein (Tel. 0221/20 81 20, www.buehnenverein.de).</description>
<link>http://www.miz.org/news_3028</link>

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<title>02.06.06 - Hakan Isiklilar, Vorstudent der Musikhochschule Mannheim, wurde jüngster Yamaha-Stipendiat Deutschlands 2006</title>
<description>Vergangenen Samstag fand in der Musikhochschule Mannheim die Finalrunde des Yamaha-Stipendienwettbewerbs 2006 für Deutschland statt. Alljährlich zeichnet die Yamaha Music Foundation of Europe europaweit junge Talente unterschiedlicher Fachrichtungen aus. Für 2006 war eine Gesamtförderungssumme von € 75.000 in 30 europäischen Ländern ausgeschrieben, davon rund € 6.000 für Deutschland. Aus knapp 50 Bewerbern von 20 deutschen Musikhochschulen, schafften es nur zehn junge Musiker in die Finalrunde, die vergangenen Samstag an der Musikhochschule Mannheim ausgetragen wurde. Am Ende eines spannenden Wettbewerbs wurden insgesamt sechs Stipendien vergeben. Mit Stipendien in Höhe von je € 2.000 wurden die Studierenden Lukasz Dlugos (22, Flöte) von der Musikhochschule München und Svanhild Wunderlich (19, Oboe) von der Universität der Künste (UdK) Berlin ausgezeichnet. Stipendien in Höhe von je € 666 erhielten Andrei Lakisov (22, Saxophon) von der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin und Tibor Reman (25, Klarinette) von der UdK Berlin. Besonders stolz darf die Musikhochschule Mannheim auf Hakan Isiklilar sein, der ebenfalls ein Stipendium in Höhe von € 666 erhielt. der junge Fagottist ist Mitglied im Musik-Netzwerk zur Hochbegabtenförderung „Amadé“ und seit 2003 Vorschüler der Klasse von Prof. Alfred Rinderspacher. Hakan machte bereits bei Solokonzerten im Saarland und in Frankreich mit dem Deutsch-französischen Streichorchester Saarbrücken auf sich aufmerksam und war von 2002 bis 2004 Mitglied des Landes-Jugendsymphonie-Orchesters des Saarlandes. Im Jahre 2005 spielte er mit dem Bundes-Jugendorchester. Nach mehreren Gewinnen beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ ist dieses Stipendium die größte bisherige Auszeichnung für den erst 18-Jährigen.</description>
<link>http://www.miz.org/news_3027</link>

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<title>02.06.06 - Impulse für die Kinderkultur</title>
<description>Eine junge Autorin begeistert Schüler für die Literatur, Museen arbeiten gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen, Grundschulkinder lernen komponieren - bundesweit sieben Projekte fördert die PwC-Stiftung Jugend - Bildung - Kultur in ihrer sechsten Förderrunde. Außerdem unterstützt sie den Hamburger Impulsfonds, mit dem weitere Jugendbildungsvorhaben gefördert werden. Dabei schüttet sie insgesamt rund 160.000 Euro aus. „Wir finden immer wieder gute, innovative Ideen, die Beispielcharakter haben und denen es gelingt, bei Kindern und Jugendlichen Funken für Kunst und Kultur zu entzünden," sagt Dr. Burkhard Hense, Vorstandsmitglied der Stiftung.Eine dieser Ideen ist „Kids Kompo" aus Bonn, initiiert und betreut vomBeethoven-Haus: Grundschulkinder werden zu kleinen Komponisten. Hören, Experimentieren, Erfinden, Aufführen, das sind die Stationen des Lernens. Im jetzt von der Stiftung geförderten Pilotprojekt, das Pfingsten 2006 startet, arbeiten die Komponisten David Graham (Bonn) und Elena Mendoza-Lopez (Berlin) mit dem Beethoven-Haus und den Partner-Grundschulen zusammen. Zunächst stehen die Komponisten den Lehrern persönlich zur Seite, später werden engagierte Studierende als nächste Generation von Musikbildenden die Arbeit in den Schulen betreuen. Das Vorhaben soll Modellcharakter haben und so als Konzept für Ganztagsschulen wie Musikmuseen gleichermaßen geeignet sein. „Unser Ziel ist, dass ein Kind ein erkennbar eigenes Stück schafft, dazu selbst Anweisungen zur Interpretation gibt und es stolz seinen Eltern und Freunden vorführen kann", erklärt Martella Gutiérrez-Denhoff, die Projektkoordinatorin beim Beethoven-Haus. „Wer sich so jung schon auf diese Weise ausdrücken kann, stellt wichtige Weichen für seine Entwicklung."Das Spektrum der von der PwC-Stiftung geförderten Projekte reicht aber über die Musik hinaus. So sind in der aktuellen Förderrunde auch Theater-Vorhaben und ein Kunstförderungs-Projekt im Umfeld sozialer Brennpunkte vertreten: Schon seit September 2004 gibt es an der Bochumer Erich-Kästner-Schule, einer Gesamtschule mit hohem Migrantenanteil, konzentrierte Kunstförderung - in enger Zusammenarbeit mit dem Museum Bochum. Die Schule bietet von der fünften bis zur zehnten Klasse satte fünf Wochenstunden Kunst- und Medienunterricht. Bestandteil dessen sind nicht nur monatliche Besuche der Sammlung zeitgenössischer Kunst im Museum, sondern auch Begegnungen mit Künstlern und sogar Kurzpraktika, um die Museumsarbeit näher kennen zu lernen. Zusammen mit den aktuell geförderten Projekten hat die PwC-Stiftung seit ihrer Gründung im Dezember 2002 fast 70 Kinder- und Jugendkulturinitiativen mit insgesamt über eineinhalb Millionen Euro unterstützt. Die Stiftung ist eine Gründung der Führungskräfte von PricewaterhouseCoopers, mit 8.000 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von rund 1,1 Milliarden Euro eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland.</description>
<link>http://www.miz.org/news_3026</link>

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<title>02.06.06 - NRW-Ministerin spricht sich für Schulprojekte von Konzerthäusern und Bühnen aus</title>
<description>Auf Anfragen des Landesmusikrats NRW und des Verbands der Schulmusiker (VDS) teilte das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW mit, dass es Schule und Kultur nicht als konträre Pole, sondern als eng zusammengehörig ansieht. Frau Ministerin Sommer betonte in einem Schreiben an Prof. Dr. Werner Lohmann, den Präsidenten des Landesmusikrats, ausdrücklich, dass sie den Besuch außerschulischer Lernorte (z. B. Konzerte, Theater, Museen) als eine besondere Form des Unterrichts ansieht.In einem weiteren Schreiben an Dr. Walter Lindenbaum, den Vorsitzenden des VDS und Präsidiumsmitglied des Landesmusikrats, heißt es wörtlich: "Pädagogisch wertvolle Besuche von Theater-, Musik- oder anderen Kulturveranstaltungen sind in der Tat als Unterricht in anderer Form an anderen Lernorten als der Schule zu betrachten. Sie können deshalb auch zukünftig während der Unterrichtszeit durchgeführt werden."Die Ministerin klärte damit Missverständnisse auf, die im Zuge der Diskussion um Wege zur Vermeidung von Unterrichtsausfall entstanden waren. Besuche von theater-, museums-, konzert- und anderen pädagogischen Programmen sowie Probenbesuche durch Schulklassen waren in der Folge erheblich zurückgegangen.</description>
<link>http://www.miz.org/news_3025</link>

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<title>02.06.06 - Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ setzt ihre Arbeit fort</title>
<description>Am 13.02.2006 wird die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages Ihre Arbeit wieder aufnehmen. Am 15.12.2005 hatte der Deutsche Bundestag die Fortsetzung der in der 15. Wahlperiode begonnenen Arbeit der Enquete-Kommission Kultur in Deutschland beschlossen.  Auf Antrag mindestens eines Viertels seiner Mitglieder ist der Bundestag verpflichtet, zur Vorbereitung von Entscheidungen über umfangreiche und bedeutsame Sachkomplexe Enquete-Kommissionen einzusetzen. Die Mitglieder der Enquete-Kommission werden im Einvernehmen der Fraktionen benannt. Enquete-Kommissionen bestehen aus Abgeordneten und externen Sachverständigen, die in der Enquete-Kommission die selben Rechte und Pflichten wie die Abgeordneten haben. Sie legen dem Bundestag Berichte und Empfehlungen bis zum Ende der Wahlperiode vor. In den Empfehlungen werden dem Deutschen Bundestag für zukünftige politische Entscheidungen Vorschläge unterbreitet. Eine Enquete-Kommission ist die stärkste Form unmittelbarer Politikberatung, die es im Deutschen Bundestag gibt.  Mitglieder der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages in der 16. Legeslaturperiode Mitglieder des Deutschen Bundestages: CDU/CSU Ordentliche Mitglieder: Conneman, GittaGrütters, Prof. MonikaKrummacher, Joachim HenrichMantel, Dorothee Stellvertretende Mitglieder: Börnsen, WolfgangDött, Marie-LuiseKöhler, KristinaMayer, Stephan  SPD Ordentliche Mitglieder: Ehrmann, SiegmundReiche, SteffenViolka, SimoneWestrich, Lydia Stellvertretende Mitglieder: Bürsch, Dr. MichaelGriefahn, MonikaMerkel, Petra-EvelynWeis, Petra  FDP Ordentliche Mitglieder: Otto, Hans-Joachim Stellvertretende Mitglieder: Waitz, Christoph  DIE LINKE Ordentliche Mitglieder: Jochimsen, Dr. Lukrezia Stellvertretende Mitglieder: Keskin, Prof. Dr. Hakki  BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Ordentliche Mitglieder: Kurth, Undine Stellvertretende Mitglieder: Göring-Eckardt, Katrin   Sachverständige Mitglieder: Binas-Preisendörfer, Prof. Dr. SusanneBoldt, HelgaKramer, Dr. DieterKunze, Heinz RudolfScheytt, Dr. OliverSchneider, Prof. Dr. WolfgangSternberg, Prof. Dr. Dr. ThomasSwatek, Dr. DieterWagner, Dr. NikeZehetmair, Dr. Johannes B.Zimmermann, Olaf </description>
<link>http://www.miz.org/news_3024</link>

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<title>02.03.06 - Krupp-Stiftung fördert Bach-Archiv Leipzig Wichtigster Bach-Brief wird restauriert</title>
<description>Die Alfred Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (Essen) unterstützt zwei wichtige Projekte der Stiftung Bach-Archiv Leipzig mit knapp 67.000 Euro. Ein Teil des Geldes fließt in die systematische Erschließung von Bach-Dokumenten in Mitteldeutschland. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes hatte ein Mitarbeiter des Bach-Archivs im vergangenen Jahr eine bis dato unbekannte Bach-Arie ("Alles mit Gott und nichts ohn* ihn", BWV 1127) gefunden.Außerdem werden Mittel zur Restaurierung und Digitalisierung von Original-Dokumenten Johann Sebastian Bachs bereit gestellt, darunter Bachs eigenhändig geschriebener "Entwurf einer wohlbestallten Kirchenmusik" aus dem Jahre 1730. Das Dokument gilt unter Experten als weltweit wichtigster Bach-Brief.</description>
<link>http://www.miz.org/news_3023</link>

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<title>02.03.06 - Eclat-Festival 2006 präsentiert Facetten Neuer Musik</title>
<description>Vom 9. bis 12. Februar 2006 findet das "ECLAT Festival Neue Musik" im Stuttgarter Theaterhaus statt. Mit insgesamt 21 Werken, davon 13 Uraufführungen, werden in fünf Konzerten wichtige Facetten der Neuen Musik präsentiert. Im Eröffnungskonzert dirigiert Pierre Boulez, der nach 16 Jahren erstmals wieder in Stuttgart auftritt, das SWR Vokalensemble Stuttgart und das Ensemble Intercontemporain Paris. In weiteren Konzerten spielen das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Leitung von Johannes Kalitzke (10.2., 20 Uhr), das ensemble ascolta, die Neuen Vocalsolisten, das Trio accanto, das Ensemble Phoenix Basel und das Kairos Quartett. Alle Konzerte werden aufgezeichnet und in SWR2 gesendet.Das Eröffnungskonzert am 9. Februar versteht sich zugleich als Hommage an den Vokalforscher Clytus Gottwald. Zum 80. Geburtstag des Leiters der Stuttgarter Schola Cantorum und ehemaligen SDR-Redakteurs für Neue Musik treffen Komponisten seiner Generation zusammen, um ein Programm zu gestalten, das für ECLAT in seiner retrospektiven Ausrichtung einmalig ist: Unter der Leitung von Pierre Boulez und Marcus Creed führt das SWR Vokalensemble Stuttgart vielfältige Vokalisierungen bedeutender Werke der Musikgeschichte für Chor a cappella auf, darunter auch zwei Uraufführungen. Zusätzlich präsentiert das SWR Vokalensemble Kompositionen von Heinz Holliger und Hans Ulrich Lehmann, wobei Holliger sein Werk selbst dirigiert. Außerdem wird Dieter Schnebel in einem Essay auf Gottwalds bedeutende Leistungen eingehen und Pierre Boulez bringt mit Mitgliedern des Ensemble Intercontemporain Paris sein klangverzaubernd virtuoses „Sur Incices“ zur Aufführung. Am 10. Februar ab 20 Uhr stellt das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Leitung von Johannes Kalitzke neue Werke von Johannes Boris Borowski, Stefan Keller, Alberto Hortigüela und Shirui Zhu vor. Im Rahmen dieses Konzerts wird auch der traditionsreiche Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart 2004 an Johannes Boris Borowski und Stefan Keller vergeben. Die Laudatio hält der künstlerische Leiter des Festivals, SWR2-Musikredakteur Hans-Peter Jahn. Weiterhin stehen auf dem Festivalprogramm:- am 11.2., 18 Uhr Uraufführungen von je einem Werk für Streichinstrument und Stimmen von Walter Zimmermann und Georg Friedrich Haas sowie Werke der britischen Komponisten Rebecca Saunders, Harrison Birtwistle und Jonathan Harvey, aufgeführt von den Neuen Vocalsolisten zusammen mit dem Ensemble Intercontemporain Paris unter der Leitung von Peter Rundel. Die Instrumentalisten sind Garth Knox, Viola dÂ’amore, und Olivier Marron, Violoncello.- am 11.2. ab 21 Uhr und am 12.2. ab 16 Uhr das Musiktheater „WAHR.HAFT.ICH“ von Wolfgang Florey mit dem Ensemble Phoenix Basel unter Leitung von Jürg Henneberger- und im Abschlusskonzert am 12.2. um 11.30 Uhr neue Kammermusikwerke von Wolfgang Rihm und Olga Neuwirth, gespielt vom Ensemble Ascolta und vom Trio accanto [ Do, den 02.02.2006 ] </description>
<link>http://www.miz.org/news_3022</link>

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<title>02.02.06 - Deutscher Musikrat: PopCamp - Teilnehmer 2005 beginnen mediale Arbeitsphase zur Produktion eines EPK</title>
<description>Die Kölner Rockformation Kent Coda, im vergangenen Jahr Teilnehmer von PopCamp – Meisterkurs für Populäre Musik, macht den Anfang. Am ersten Februar Wochenende wird die Band als erste der fünf Teilnehmer, unter dem Dach der Deutschen Rockmusik Stiftung ihr eigenes Electronic Press Kit (EPK) erstellen. Begleitet wird das Trio von den Medienprofis von d-zentral und von PopCamp Dozentin Jane Comerford (Vocal, Performance & Choreografie).Kent Coda bekommt die Möglichkeit, live in der Veranstaltungshalle des MusikZentrums Hannover zu proben. Das Ganze wird mit drei Kameras festgehalten. Jane Comerford wird hierbei eine Choreografie erarbeiten. Ziel ist es, zwei Songs für ein tv-taugliches EPK aufzunehmen. Des weiteren werden Interviews an zwei Locations für das EPK produziert. Auch das für die Musikwirtschaft immer bedeutender werdende Medium Internet  soll nicht zu kurz kommen.  In einem Coaching von finetunes werden der Band die Möglichkeiten und Chancen der Vermarktung im Internet sowie rechtliche, technische und finanzielle Fragen zum Vertrieb von Musik auf der eigenen Homepage und über externe Anbieter näher gebracht.Auch in diesem Jahr findet der Meisterkurs für Populäre Musik statt. PopCamp 2006 ist bereits gestartet. Im Moment läuft die Nominierungsphase, die bis zum 01. Mai abgeschlossen wird. Aus den Vorschlägen von 81 Nominatoren wird am 10. Juni die PopCamp Jury unter Vorsitz von Professor Udo Dahmen, die Teilnehmer 2006 auswählen. PopCamp wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und wird in Trägerschaft der gemeinnützigen Projektgesellschaft des Deutschen Musikrates (DMR gProjekt GmbH) durchgeführt.Weitere Informationen sowie aktuelle Termine finden Sie unter http://www.popcamp.de </description>
<link>http://www.miz.org/news_3021</link>

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<title>02.02.06 - Karajan-Musikpreis für Valery Gergiev</title>
<description>Der Herbert von Karajan Musipreis 2006 geht an den russischen Dirigenten Valery Gergiev (53). Für das Kuratorium des Festspielhaus Baden-Baden teilte dies Intendant Andreas Mölich-Zebhauser heute (02.02.2006) mit. Valery Gergiev wird den mit 50.000 Euro dotierten Preis am Mittwoch, 12. Juli 2006 im Festspielhaus Baden-Baden in Empfang nehmen. Das Preisgeld ist zweckgebunden für die musikalische Nachwuchsarbeit.„Valery Gergiev ist eine der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit“, begründet Andreas Mölich-Zebhauser die Wahl des Kuratoriums. „Seit 1988 arbeitet Gergiev als Chefdirigent und seit 1996 als Intendant des St. Petersburger Mariinsky-Theaters ebenso unermüdlich wie erfolgreich an der Rückkehr des traditionsreichen Hauses auf die Weltbühne der Oper. Seine hoch emotionalen Interpretationen italienischer, deutscher und vor allem russischer Komponisten haben in Oper und Konzert neue Maßstäbe gesetzt. Diese Arbeit wollen wir würdigen.“ Valery Gergiev ist neben seiner Tätigkeit als Intendant des St. Petersburger Mariinsky-Theaters seit 1997 Erster Gastdirigent der Metropolitan Opera New York, regelmäßig dirigiert er bei den Salzburger Festspielen und anderen wichtigen Festivals. Mit dem Ensemble des Mariinsky-Theaters bereichert der Dirigent zahlreiche Opernprogramme in aller Welt.Nicht zuletzt die vielen von ihm geförderten Talente beweisen aktuell, wie umfassend und strukturiert die Aufbauleistung des aus dem ossetischen Vladikawkas stammenden Dirigenten in St. Petersburg war und ist. In der von seiner Schwester Larissa Abissalowna geführten Mariinsky-Akademie werden derzeit mehr als 100 junge Sängerinnen und Sänger aus allen Teilen Russlands und benachbarter Staaten auf eine internationale Karriere vorbereitet. „In den vergangenen Jahren gelang Valery Gergiev außerdem die gleichzeitge Verjüngung und die gewaltige Qualitätssteigerung im Orchester des Mariinsky-Theaters“, so Andreas Mölich-Zebhauser zur weiteren Begründung der Auszeichnung.Valery Gergiev ist als Gewinner des Herbert von Karajan Dirigierwettbewerbs 1977 außerdem eng mit der Lebensleistung des großen deutschen Maestros verbunden, dessen Namen seit dem Jahr 2002 den noch jungen Musikpreis des Festspielhaus Baden-Baden adelt. Die bisherigen Preisträger sind Anne-Sophie Mutter (2003), die Berliner Philharmoniker (2004) und der russische Pianist Jevgeny Kissin (2005).Valery Gergiev bedankt am Mittwoch, 12. Juli 2006, um 20 Uhr im Rahmen eines Galakonzertes für die Auszeichnung. Laudatorin Gergievs ist die von ihm maßgeblich geförderte Sopranistin Anna Netrebko. </description>
<link>http://www.miz.org/news_3020</link>

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<title>02.02.06 - Keine Liberalisierung kultureller und audiovisueller Dienstleistungen</title>
<description>Anlässlich eines Spitzengesprächs haben sich der Intendant des Westdeutschen Rundfunks Fritz Pleitgen und der Vorsitzende des Deutschen Kulturrates Prof. Dr. Max Fuchs auf eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit verständigt. Gegenstand des Spitzengespräches waren die GATS-Verhandlungen, die UNESCO-Konvention zur kulturellen Vielfalt sowie die EU-Fernsehrichtlinie. Der Westdeutsche Rundfunk hält im Auftrag der ARD die Kontakte zum Deutschen Kulturrat. Gemeinsam riefen der Deutsche Kulturrat und die ARD die Länder und den Bund dazu auf, alles zu tun, damit die Europäische Gemeinschaft bis zum Abschluss der WTO/GATS-Verhandlungen Ende 2006 nicht dem wachsenden Druck zur Liberalisierung audiovisueller und kultureller Dienstleistungen nachgibt. Aus EU-Kreisen ist zu hören, dass die Europäische Gemeinschaft im März einen Forderungskatalog einiger WTO-Staaten, allen voran den USA, Japan und China, erwartet, Angebote zur Liberalisierung audiovisueller Dienstleistungen abzugeben.  Als großen Erfolg für die Kultur und die Medien werteten die ARD und der Deutsche Kulturrat in diesem Zusammenhang die im Oktober 2005 verabschiedete UNESCO-Konvention zur kulturellen Vielfalt. Zum ersten Mal wird hierin in einem völkerrechtlich verbindlichen internationalen Abkommen anerkannt, dass Kultur und Medien nicht nur Wirtschaftsgüter, sondern vor allem auch Kulturgüter und deshalb besonders schützens- und fördernswert sind. Diese Überzeugung liegt auch der Position der Europäischen Gemeinschaft in den GATS-Verhandlungen zugrunde. Die ARD und der Deutsche Kulturrat wollen sich deshalb gemeinsam dafür stark machen, dass die UNESCO-Konvention zügig von der Bundesrepublik Deutschland und der EU ratifiziert wird.  Insgesamt bestand große Übereinstimmung, dass der einseitigen Ökonomisierung von Kultur und Medien entgegen getreten werden muss. Deshalb begrüßten der Deutsche Kulturrat und die ARD auch den Vorschlag der Europäischen Kommission, die Fernseh-Richtlinie dynamisch an die digitale interaktive Medienwelt anzupassen. Der Deutsche Kulturrat und die ARD wenden sich entschieden gegen das Vorhaben der EU-Kommission, die Bestimmungen zur Schleichwerbung weitgehend zu liberalisieren. Es muss weiterhin der Grundsatz der Trennung zwischen Programm und Werbung gelten. Die EU-Fernsehrichtlinie trägt weiter dazu bei, dass das europäische audiovisuelle Modell mit europäischen Inhalten von hoher Qualität und Vielfalt für alle Bürger auch nach dem digitalen Switch-over eine Zukunft hat. Der Vorsitzende des Deutschen Kulturrates Prof. Dr. Max Fuchs sagte: „Die Zusammenarbeit mit dem WDR sowie der gesamten ARD ist für uns von großer Bedeutung. Wir sehen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als einen Teil des Kulturbereiches. Daher setzen wir uns gemeinsam für Ausnahmen für Kultur und Medien bei europäischen und internationalen Verhandlungen ein. Zugleich führen wir einen kritischen Dialog mit dem WDR zum Stellenwert der Kultur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.“ Der Intendant des WDR Fritz Pleitgen sagte: „Der Deutsche Kulturrat ist für uns ein sehr wichtiger Partner. Gemeinsam appellieren wir an die Politik, mit uns zusammen Lösungen zu erarbeiten, wie wir uns den Herausforderungen für die kulturelle Vielfalt unter den technologischen und wirtschaftlichen Bedingungen des 21. Jahrhunderts erfolgreich stellen können.“</description>
<link>http://www.miz.org/news_3019</link>

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<title>02.01.06 - Multitalente gesucht: 8. Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel Grotrian-Steinweg an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar</title>
<description>Schülerinnen und Schüler messen ihre Musiklehrer oftmals – zu Recht – an ihrem künstlerischen Vermögen: Wichtig ist hier vor allem die Fähigkeit spontanen Klavierspiels, die für jeden Schulmusik-Studierenden im Rahmen seiner Möglichkeiten erlernbar ist. In den vergangenen 20 Jahren hat das Fach „Schulpraktisches Klavierspiel“ daher immens an Bedeutung gewonnen. Zum Leistungsvergleich treffen sich die Besten des Fachs nun zum achten Mal beim Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel Grotrian-Steinweg vom 28. bis 30. April 2006 an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.Aus der ganzen Republik kommen Schulmusikstudierende nach Weimar, um sich in drei Runden in den Kategorien Liedspiel, Partitur- und Vom-Blatt-Spiel sowie Improvisation zu vergleichen. Es ist gelungen, für den Vorsitz der Jury den Pianisten und Entertainer Lars Reichow zu gewinnen. Anmeldeschluss für den 8. Bundeswettbewerb ist der 1. März 2006. Veranstaltet wird der „Schupra-Wettbewerb“ von der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) und der renommierten Braunschweiger Klaviermanufaktur GROTRIAN-STEINWEG. In der siebenköpfigen Jury sitzen Prof. Dieter Amann (Luzern), Prof. Bernd Engelbrecht (Detmold), Prof. Dr. Wolfgang Hochstein (Hamburg), Prof. Dr. Bernd Redmann (Köln), Prof. Gero Schmidt-Oberländer (Weimar) und Prof. Peter vom Stein (Dresden) unter Vorsitz von Lars Reichow (Mainz). Konkrete Situationen am Klavier im schulischen Musikunterricht bewältigen zu können: An der Beförderung dieses Vermögens hat der Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel Grotrian-Steinweg alle zwei Jahre seinen gewichtigen Anteil. Teilnehmen können Studierende mit der Studienrichtung Lehramt Musik bis zum Abschluss ihres Studiums. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 20 Aktive beschränkt.</description>
<link>http://www.miz.org/news_3018</link>

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<title>02.01.06 - Digitale Musikbemusterung für Radiostationen und Musikjournalisten mit neuer Technik jetzt noch schneller und komfortabler</title>
<description>Das Musik Promotion Network (MPN) setzt neue Maßstäbe. Das größte digitale Bemusterungssystem der Welt ist noch schneller und komfortabler geworden. Die PhonoNet GmbH, eine Tochtergesellschaft des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft, hat die Funktionen, die Nutzerführung, die graphische Oberfläche und die dahinterliegende Technik des Musik Promotion Networks erneuert und weitere Funktionalitäten integriert:„Aus den Erfahrungen der letzten vier erfolgreichen Jahre heraus haben wir für unsere Partner die Benutzerführung weiter vereinfacht, die Suchfunktion erweitert und den Service insgesamt komfortabler gestaltet“, erklärt Dietmar Schlumbohm, Direktor Digitale Dienste und Projektleiter für das Musik Promotion Network bei der PhonoNet GmbH. „Das System ist schneller, flexibler und günstiger geworden: Schon für wenige Euro pro Produkt können Label ihre Medienpartner über das MPN bemustern.“Das Musik Promotion Network beliefert 210 Radiosender, mehr als 3.000 Redakteure und hat im deutschen Radiomarkt eine Reichweite von mehr als 90%. Rund 10.000 Titel von über 150 Labels werden monatlich an die angeschlossenen Journalisten online ausgeliefert. Die teilnehmenden Label erweitern über das Musik Promotion Network den Service für ihre Medienpartner, erhöhen ihre Reichweite in den Medien und können gleichzeitig Kosten für die aufwändige postalische CD-Bemusterung einsparen. Das Musik Promotion Network liefert aber nicht nur sendefähige Musikaufnahmen, sondern bietet auch jede Menge Informationen zu Künstlern und ihrer Musik und ist daher auch ein stark genutztes Recherchetool. Auch den Promotoren der Phonowirtschaft erleichtert das System mit intuitiven Bedienoberflächen und detaillierten Such- und Filterfunktionen ihr tägliches Geschäft.Konzeption und Umsetzung der Weiterentwicklung hat die Firma de_zwei_drei aus Leverkusen geleistet, die als Technologiepartner von PhonoNet für Benutzerinterface, Workflow und Grafik des neuen Musik Promotion Networks zuständig ist. Für die Datenbankarchitektur und die Datenverarbeitung in dem hochkomplexen Content Management System ist in der neuen Version das Unternehmen it kompetenz aus Hamburg verantwortlich.</description>
<link>http://www.miz.org/news_3017</link>

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<title>02.01.06 - Die Balance zwischen Struktur und Improvisation - Bremer Symposium bringt Jazz und Wirtschaft zusammen</title>
<description>Management und Jazz – auf den ersten Blick zwei Welten, die nicht viel gemeinsam haben. Während der Begriff Management für durchstrukturierte Organisation steht, zeichnet sich Jazz durch Improvisation und kreatives Handeln aus. Wagen die Bewohner der einen dann doch einen tieferen Blick in die Welt der anderen, finden sie oft erstaunlich viele Gemeinsamkeiten und Möglichkeiten, voneinander zu lernen. Denn die richtige Mischung aus Struktur und Organisation ist für einen Projektablauf ebenso wichtig wie für ein Jazz-Arrangement. Wie organisieren beispielsweise Jazz-Musiker ihr Teamwork? Ist Improvisation gekonntes Agieren oder hilfloses Reagieren? Diesen und weiteren Fragen wird am 24. März 2006 das “Management Symposium” im Rahmen der “jazzahead!” im Congress Centrum Bremen auf den Grund gehen. Durchgeführt wird der neue Veranstaltungstyp von der MGH Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH.Das Symposium lädt Manager und Führungskräfte zur Begegnung mit hochkarätigen Experten aus Wirtschaft, Musik und Wissenschaft zu Information und Diskussion rund um neue Perspektiven und innovative Methoden. Geleitet und moderiert wird es von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer und Professor Dr. Will Friedmann.“Jazz ist mehr als Musik. Die Art und Weise, wie in einer Jazz-Band Kreativität entsteht, ist auch ein Vorbild für modernes Management. Bei beiden dominiert der Teamgedanke”, erklärt Scheer. “Die Zusammensetzung des Teams durch möglichst weit gefächerte Kernkompetenzen und das Nutzen von Synergien zwischen den Kompetenzen durch hohe Kommunikation sind der Schlüssel zum Erfolg.” Er selbst vereint beide Welten erfolgreich: Er ist passionierter Jazz-Musiker, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der IDS Scheer AG und leitete 30 lang Jahre das Institut für Wirtschaftsinformatik (Iwi) an der Universität des Saarlandes. Während des Symposiums nimmt Professor Scheer sich im Wechsel zwischen klassischer Vortragssituation und musikalischer Improvisation der Thematik an. Unterstützt wird er dabei von der Band “Jazz X Change”, zu der auch Werner G. Seifert, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Börse AG, gehört.“In unserer globalisierten, elektronisch vernetzten Informations- und Kommunikationswelt mit immer komplexeren Entscheidungssituationen, großem Innovationsdruck und hohem Steuerungs- und Regelungsbedarf sind Kontingenz und Chaos zu Konstanten des Wandels geworden”, erläutert Professor Friedmann die Herausforderungen, denen sich Unternehmen stellen müssen. Bislang bleibe die klassische Managementlehre eine Antwort schuldig, wie eine Organisation aufgestellt sein muss, um den neuen Anforderungen erfolgreich zu begegnen. “Neue Antworten sollen gefunden werden und unkonventionelle Wege können dabei gute Erfolgschancen bieten”, so Friedmann. “Die Parallelen zwischen Jazz und Management sind zahlreich, die Fragen verblüffend ähnlich.” Die Dr. Friedmann & Compagnie Transformationsberatung GmbH berät Unternehmen bei Teambuilding-Prozessen und Führungswechseln und bietet Transformationsberatung, Mediationsworkshops und Coaching an.Doch es wird nicht nur diskutiert: Neben dem “Management Symposium” bietet der neue Veranstaltungstyp "jazzahead!" vom 23. bis 26. März 2006 ein Festival mit dem ersten “German Jazz Meeting”, eine Konferenz für Jazz-Musiker, eine Ausstellung und einen Treffpunkt für Verbände. </description>
<link>http://www.miz.org/news_3015</link>

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<title>02.01.06 - 17-jährige Gymnasiastin aus Gelsenkirchen macht Schülerpraktikum an der Geige bei der Neuen Philharmonie Westfalen</title>
<description>Ein wenig nervös war sie wohl schon vor dem ersten Probespiel – Lelie Cristea, Schülerin des Gelsenkirchener Grillo-Gymnasiums, musste sich am vergangenen Freitag der Gruppe der 1. Geigen mit einer kurzen Demonstration ihres Könnens auf dem Instrument vorstellen. Das ist die Hürde, die jeder Musiker, der in einem professionellen Orchester mitmusizieren möchte, nehmen muss. Für die Musikerinnen und Musiker des Landesorchesters ist es nicht alltäglich, das sie eine Schülerin an ihren Pulten aufnehmen. Im Management dagegen gehört es schon zur Normalität  – regelmäßig und gern gesehen absolvieren junge Leute Praktika in der Verwaltungsetage des Klangkörpers und nehmen erste Berufserfahrungen mit auf den Heimweg.Nach dem Cellisten Jan Henrik Druckenbrodt, der vor zwei Jahren als erster Schüler im Orchester hospitierte, wird nun Lelie Cristea, deren Vater bereits Mitglied des Philharmonischen Orchesters Gelsenkirchen war, auch einen reichen Schatz an Berufserfahrungen sammeln können. Demnächst wird sie innerhalb des 6.Sinfoniekonzertes unter der Leitung von GMD Wildner mitmusizieren und bei einem Gastkonzert in Wilhelmshaven mitwirken. Ganz neu ist die Aufgabenstellung für Lelie Cristea allerdings nicht: sie ist bereits mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbes „Jugend-Musiziert“, ist Mitglied mehrerer Ensembles und wird im Oktober mit dem Landesjugendorchester NRW nach China reisen!</description>
<link>http://www.miz.org/news_3014</link>

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<title>01.31.06 - Deutscher Musikrat: 20 Jahre EDITION ZEITGENÖSSISCHE MUSIK</title>
<description>Die CDs der EDITION ZEITGENÖSSISCHE MUSIK „sind keine ,Events’, sondern eine nachhaltige, die Künstler respektierende Förderung“, wie man in einer Rezension vom 27. Dezember 2005 auf der Seite www.klassik.com nachlesen konnte. Seit Gründung der CD-Reihe im Jahre 1986 sind 58 CDs erschienen, die in ihrer Gesamtheit auch den Facettenreichtum zeitgenössischen Musikschaffens in Deutschland dokumentieren.CD Nr. 59 ist dem Komponisten Orm Finnendahl gewidmet und wird am 1. Februar 2006 veröffentlicht. Orm Finnendahl ist kein musikalischer Humorist, aber seinen Werken liegen häufig Pointen-ähnliche Wendungen zugrunde, die den Hörer dort überraschen, wo er sich in Sicherheit wähnte. Nicht erst seit Fallstudien arbeitet Finnendahl konsequent mit Verfahren, die er der Mathematik und den Naturwissenschaften entlehnt. Besonders wichtig sind Rekursionen, Wachstums- und Verästelungsmodelle, die durch wiederholte Anwendung ein- und derselben Regel auf ein Ausgangsmaterial und die dadurch entstehenden Resultate erzeugt werden. Er setzt zunächst in sich stimmige und nachvollziehbare Prozesse in Gang, die er aber mit Bruchstellen und Fallstricken versieht. In die Muster und Raster schleichen sich Webfehler und Differenzen ein, die nicht nur als ästhetische Irritationen verständlich werden, sondern dramatische Entwicklungen zeitigen. Wenn die drei Musiker in Rekurs ihr Spiel auf Tonband festhalten und dann ihre eigenen Aufnahmen begleiten, verstricken sie sich bald in einem Netz der Vermeintlichkeiten: zwischen Präsenz und Abwesenheit, zwischen Gegenwart und Vergangenem, und zwischen Ursache und Wirkung. Das Tonband spielt als Medium eine zentrale Rolle in den hier eingespielten Werken, sofern es den Widerspruch zwischen technischem Fortschritt und ästhetischem Stillstand (der fixierten Schallaufzeichnung) versinnbildlicht, ein Widerspruch, den Finnendahl musikalisch exponiert und aufhebt.In Kommen und Gehen verschwindet die Violine allmählich hinter ihrer Reproduktion, um ihren eigenen Klang nur noch hier und da um Nuancen zu bereichern. Und am Ende der Versatzstücke, dem jüngsten der hier versammelten Werke, steht schließlich nur noch das Rauschen der Stille, hinter dem der Pianist, der sich zuvor in einer brachialen Kadenz aufgebäumt hatte, vollständig zurücktritt. WER 6562 2 Orm Finnendahl Versatzstücke für Klavier solo und 6-Kanal-Zuspielung (1999/2004) Kommen und Gehen für Violine solo und 8-Kanal-Zuspielung (2000) Rekurs für Altsaxofon, Schlagzeug, Klavier und Aufnahmegeräte (1997/98) Fallstudien für Kammerensemble (1993) Mirijam Contzen: ViolineBenjamin Kobler: KlavierSascha Armbruster: AltsaxofonPascal Pons: SchlagzeugEnsemble Mosaik / Leitung: Enno Poppe Reinhören unter: http://www.musikrat.de/edition</description>
<link>http://www.miz.org/news_3013</link>

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<title>01.31.06 - Max Wagner neuer Intendant beim Stuttgarter Kammerorchester</title>
<description>Das Stuttgarter Kammerorchester startet mit seinem neuen Geschäftsführenden Intendanten Max Wagner erwartungsvoll ins neue Jahr. Seit Dezember ist Max Wagner für das Management und die langfristige Entwicklung des Orchesters verantwortlich. Das Stuttgarter Kammerorchester als ältestes Kammerensemble der Welt darf sich darüber hinaus noch auf einen neuen Chefdirigenten freuen: Michael Hofstetter wird im September 2006 die künstlerische Leitung des Orchesters übernehmen.Der Intendant Max Wagner ist in München und Paris ausgebildeter Volljurist, der zudem ein Gesangsstudium absolviert hat. Er plant mit dem Stuttgarter Kammerorchester für die kommenden Jahre weitere herausragende Projekte wie Konzerreisen nach Israel und möchte zudem die Kooperation mit Kultureinrichtungen in Stuttgart und Europa erweitern. Dabei setzt er auf die musikalischen Stärken des Orchesters und auf Impulse des neuen Dirigenten.Michael Hofstetter, ein international gefragter Dirigent, wird ab September 2006 mit dem Orchester arbeiten. Für die künstlerische Weiterentwicklung des Orchesters plant er eine Repertoire-Erweiterung von der traditionellen Kammermusik-Literatur hin zur Romantik, Moderne und Neuen Musik. Dabei legt der Spezialist für historische Aufführungspraxis großen Wert auf die angemessene Spieltechnik und stützt seine Arbeit auf die großartigen Leistungen der einzelnen Musiker.Das Stuttgarter Kammerorchester setzt neben personellen Veränderungen und inhaltlicher Innovationen auf Tradition in Form höchster musikalischer und interpretatorischer Qualität bei Konzerten und Einspielungen auf Tonträgern. Den herausragenden Platz in der internationalen Orchesterlandschaft belegen die Konzertreisen nach Japan, Südamerika, China und viele mehr.Dabei konzertieren international bekannte Solisten mit dem Ensemble wie zum Beispiel Catherine Malfitano, Thomas Zehetmair, Shlomo Mintz, Tanja Becker-Bender, Benjamin Schmid, Frank Peter Zimmermann, Rainer Kussmaul, Kim Kashkashian, Wolfram Christ, Jan Vogler, Heinrich Schiff, Mischa Maisky, Daniel Müller-Schott, Alexander Lonquich, Andrei Gavrilov, Christian Zacharias und Jonathan Gilad.</description>
<link>http://www.miz.org/news_3012</link>

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