Kooperation von Wirtschafts- und Kulturpolitik
Kultur1 erhöht die Attraktivität eines Standorts - das gilt für die Wahl des Wohnortes wie auch für die Ansiedlung von Wirtschaftszweigen gleichermaßen2. Kulturereignisse haben immer eine ökonomische Dimension und Wirkung im Gefolge - und auf diesem Hintergrund sind nicht nur die Kultur ministerien, sondern in gleicher Weise die Wirtschaftsministerien die direkten Adressaten dieser Tagung. Als Landes- wie Bundesvertreter des Musik bereichs freut mich besonders, dass die politische Diskussion in Niedersachsen3 diese Thema tik seit 1998 aufgegriffen hat - eine Thematik, die der Deutsche Musikrat4 wie auch der Landesmusikrat Niedersachsen5 schon länger diskutieren. Private Kulturwirtschaft und öffentlich finanzierte Kultur sind nicht nur miteinander verknüpft, sondern größtenteils wechselseitig aufeinander angewiesen. Für den Musikbereich in Niedersachsen - und nicht nur für diesen - wünschen wir uns eine vom Wirt schaftsministerium in Auftrag gegebene wirtschaftswissenschaftliche Untersuchung, die Musikfirmen und musikbezogene Firmen in Nieder sach sen erfasst und verlässliche Zahlen zu deren wirtschaftlicher Bedeutung einschließlich ihrer Steuerzahlungen und Arbeitsplätze liefert. Am 21.2.2002 hat die Ministerin für Wirtschaft und Verkehr des Landes Niedersachsen die Zahlen vorgelegt.
Massenattraktivität der Musik
Musik heute ist ständiger
Begleiter im Alltag, ist zentrales Trägermedium für den Werbungsverkauf
des Rundfunks, ist Gegenstand von
erbauenden Festivals und
trägt nicht zuletzt Love-Parades mit Bierdosen sowie Schützenfeste
mit Würstchenduft und vieles mehr. Wie kaum ein anderer Kunstbereich
ist Musik in besonderer Weise massen attraktiv. Es wundert daher nicht,
dass Musik und die von der Musik abhängenden Sekundärbranchen
zusammen einen der großen Wirtschaftszweige der Welt bilden. Die
folgenden statistischen Daten sollen der Verdeutlichung der Größenordnung
dienen:
Mehr als 8 Millionen Bürgerinnen und Bürger (rund 10% der Bevölkerung) sind im Deutschen Musikrat organisiert. Es gibt in Deutschland 88 öffentlich subventionierte Musiktheater, 38 privat geführte Musiktheater, 123 öffentlich subventionierte Sinfonieorchester (einschließlich der Orchester der Musiktheater), 13 Rundfunkorchester und 7 Rundfunkchöre, ca. 300 Spezialensembles für Alte oder Neue Musik, 24 Musikhochschulen, 42 Konservatorien, Fachakademien, Kirchenmusikschulen und -hochschulen, 76 Universitäten, Gesamthochschulen, Pädagogische Hochschulen und Fachhochschulen mit musikbezogenen Studiengängen, über 1.000 kommunale Musikschulen, dazu zahlreiche Spezialschulen wie z. B. für Instrumentenbau etc. Die Laienmusik umfasst rund 140.000 Chöre, Orchester, Ensembles und Gruppen. Kaum überschaubar ist der Jazz- und Rockbereich.
Ausbildung: 24 Musikhochschulen mit 5 Außeninstituten und über 15.000 Studierenden in künstlerischen und musikpädagogischen Fächern, 76 Universitäten, Gesamthochschulen, Pädagogische Hochschulen und Fachhochschulen mit 10.000 Studierenden in musikwissenschaftlichen und musik-pädagogischen Studiengängen, 10 Konservatorien und Fachakademien mit etwa 1.600 Studierenden in künstlerischen und musikpädagogischen Fächern, 7 Kirchenmusikhochschulen und 5 Kirchenmusikschulen für ca. 360 hauptberufliche Kirchenmusi ker und weitere 20 Institute und Seminare für nebenberufliche Kirchenmusiker.
866.000 Schüler musizieren in 17.900 Ensembles an den Musikschulen, die rund 34.400 Lehrkräfte beschäftigen.
Rund 5 Millionen Mitglieder (6,1 % der Bevölkerung) gehören aktiv musizierend dem Laienbereich an. 1997 umfasste der gesamte Laienbereich 7.101.000 organisierte Mitglieder, davon 2.994.000 aktive Kinder und Jugendliche (= 61 %).
1998/ 99 fanden an den 152 öffentlichen Theaterunternehmen insgesamt ca. 64.000 Veranstaltungen statt, die von 20,5 Millionen Theaterfreunden besucht wurden, davon bevorzugten 9,5 Millionen das Musiktheater. Öffentliche Theater beschäftigten im gleichen Jahr 18.418 Künstler.
Von Bund, Kommunen und Ländern werden (1995) ca. 5,3 Milliarden DM Subventionen für die öffentliche Musikpflege aufgebracht, das entspricht in etwa den Investitionen im Bau von Bundesautobahnen. Gegenüber den öffentlichen Subventionen für das Musikleben beträgt die Summe der privaten Hand nur 3 %.
Über 28 % der öffentlichen Kulturmittel in Höhe von 18,5 Milliarden DM fließen der Musikpflege zu (ca. 5,3 Milliarden DM), davon Musiktheater 67 %, Konzertorchester 10 %, Musik- und Volkshochschulen 15 %, musikbezogene Aktivitäten der Museen und Bibliotheken 1,7 %, Laienmusikpflege und freie Musikszene ca. 6 %. Die Länder bringen für die musikalische Ausbildung an Musikhochschulen, Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Gesamthochschulen ca. 530 Millionen DM im Jahr auf.
Die Beschäftigtenzahl in Wirtschaft und öffentlich getragenen Musikeinrichtungen wird auf 300.000 Personen geschätzt.
Wirkungszusammenhänge im privatwirtschaftlichen Bereich (Instrumentenbau, Tonträgerherstellung, Musikhandel, Notendruck, Konzertmanagement) sind von volkswirtschaftlicher und sozialpolitischer Bedeutung: 220.000 Erwerbstätige und 80.000 professionelle Musiker. Die Umsätze in diesem Bereich liegen jährlich über 35 Milliarden DM (= ebenso hoch wie im Druckerei- und Bekleidungsgewerbe, etwa dreimal so hoch wie im Schiffs- und Flugzeugbau, etwa ein Drittel höher als im Bereich der Herstellung von Büromaschinen, EDV-Geräten und EDV-Einrichtungen).
1996 haben 1.800 selbstständige Komponisten und Arrangeure mit Umsätzen über 20.000 DM einen Gesamtumsatz von 360 Millionen DM erzielt. Private Chöre, Orchester und Ballette erwirtschafteten Inlandsumsätze von 487 Millionen DM. Die 894 Musikverlage erwirtschafteten im gleichen Jahr einen Inlandsumsatz von 1 Milliarde DM.
Im Jahr 1998 umfasste das Repertoire der Mitgliedsfirmen der Phonographischen Wirtschaft (= 94 % des Marktes) rund 62.800 Produkte (Popbereich 40.000 Produkte, Klassikbereich 22.000 Produkte).
An die Endverbraucher in
Deutschland wurden Ton träger im Wert von ca. 5,5 Milliarden DM verkauft.6
Die genannten
Zahlen haben sich bis heute erhöht. Deutschland ist bei den Tonträgern
der drittgrößter Absatzmarkt der Welt. Abgesehen von der Bedeutung
der Musik und ihrer verschiedenen Musikpraxen für die Lebensqualität
der Menschen kann man bei diesen Zahlen feststellen, dass die Musikwirtschaft
im Primär- und Sekundärbereich wahrlich kein unbedeutender Wirtschaftszweig
ist und in Zukunft zunehmend die Beachtung und Förderung der Wirtschaftsministerien
in Kooperation mit den Kulturministerien finden sollte.
Dass
Musik stattfindet, dass Musik gekauft werden kann, hängt von einem
breit vernetzten Wirtschaftsbereich ab.
Wer verdient durch die Existenz der Musik?
Direkt (Primärbereich)
verdienen u. a.:
Künstler, Komponisten,
Texter, Arrangeure, Musikpädagogen, alle Berufe des Musiktheaters,
Musikproduzenten, Tonstudios, Tonstudiomusiker, Phonoindustrie (Tonträgerherstellung:
Mastering, CD- und Kassettenwerke, Booklet-Druck, Labels einschließlich
Vertriebsorganisationen), GEMA, GVL, ZPÜ, Musikverlage, Künstler-
und Konzert management einschließlich PR-Agenturen, Musikboxenaufsteller,
Marktforschungsinstitute im Bereich Musik (Charts), Musikinstrumentenbau
einschließlich elektroakustischer Musikinstrumente, Diskotheken und
ihre Spezialberufe, Musik am Arbeitsplatz und in Kaufhäusern, Rundfunk
(Musik als Trägermedium), Videoclip-Produktion, Filmmusik, Software-Firmen
(Sequencing, Sampling, Mastering).
Indirekt (Sekundärbereich)
verdienen u. a.:
Fotografen, Filmwirtschaft,
Modeindustrie, Werbe industrie, Druckhäuser, Fachzeitschriften, Redaktionen
der Starseiten in Printmedien, HiFi-Geräteherstellung, elektroakustischer
Gerätebau (Studio equipment), Bühnenbau, Kulissenbau, Beschallungsfirmen
(PA), Musikmessen, Hotels und Restaurants bei Festivals und Konzerttourneen,
Catering bei Festen.
Ausgewählte Beispiele zum Zusammenhang von öffentlicher Kulturförderung und (Kultur-) Wirtschaftsförderung
Es darf schon jetzt vermutet werden, wie es Einzelfallstudien7 bereits nachwiesen, dass ein Mehr faches der öffentlichen Subventionen der Maßnahmen als Steuerrückflüsse der öffentlichen Hand wieder zur Verfügung stehen. Hier gilt es in Ministerien Aufklärung zu betreiben und die Kultur aus dem Status der Bettlerin und der Angst vor der nächsten Haushaltssperre in den Stand eines politisch respektierten Wirtschaftszweiges zu versetzen.
1. Bayerisches Jazzweekend Regensburg (14.– 16. Juli 1995)
Die Sargi-Studie8 stellt eine Bilanz des dreitägigen Festivals der Stadt Regensburg mit 30.000 Besuchern auf - nach meiner Kenntnis die einzige Untersuchung dieser Art bisher. Als Ergebnis lässt sich festhalten: Den städtischen Gesamtausgaben in Höhe von 70.458 DM stand ein kleiner Gewinn von 1.612 DM gegenüber. Interessant sind aber die weiteren Einnahmen bzw. Auswirkungen. Die Soziale Initiative Regensburg erwirtschaftete mit ihrem Verkaufsstand 20.000 DM Gewinn. Das Gastgewerbe erzielte rund 1,1 Millionen DM und die vorgelagerten Wirtschaftsstufen rund 600.000 DM Umsätze mit einer Wertschöpfung insgesamt von 340.000 DM. Sargi geht davon aus, dass nach volkswirtschaftlichen Berechnungen 3 Prozent der Tourismusumsätze unmittelbar wieder an die Gemeinde zurückfließen (Einkommen-, Lohn- und Gewerbesteuer). Der Stadt Regensburg flossen zusätzlich 51.600 DM Steuereinnahmen zu. Das Festival hat sich für alle Seiten gelohnt.
2. Music in Town Hannover
Das dreitägige, vom Förderkreis Musikkultur in Nie dersachsen, der Citygemeinschaft Hannover sowie anderen privaten Sponsoren finanzierte Stadtfestival (Kostenvolumen ca. 250-300 Tsd. DM, finan ziert ohne öffentliche Mittel) findet alle zwei Jahre an einem verkaufsoffenen Wochenende statt und wird vom Landesmusikrat Niedersachsen durchgeführt. Ziel ist es, allen Bereiche der Musikkultur - Laien wie Musikstudierenden, d. h. 1.400 Mitwirkenden - auf Bühnen in der Innenstadt und auf Bühnen in den Kaufhäusern und Geschäften Auftrittsmöglichkeiten zu geben. Mittel der öffentlichen Hand werden nicht eingesetzt. 2001 fand das Festival zum dritten Male statt. Geschätzt 260-300 Tsd. Besucher folgten pro Festival dem Geschehen auf den Bühnen und verbanden dies mit einem Einkaufsbummel in der Innenstadt. Nach Auskunft der großen Kaufhäuser erhöhten sich die Verkaufsumsatzzahlen durch das Festival Music in Town um 10-15 Prozent. Weiteres Zahlenmaterial liegt zur Zeit nicht vor.
3. Band- bzw. Popstipendium Niedersachsen
Das mit rund 70 Tsd. DM dotierte Stipendium des Landes Niedersachsen, das seit mehreren Jahren vergeben wird, ist als Spitzenförderung niedersächsischer Popbands mit professionellem Anspruch gedacht und wird als Preis eines Wettbewerbs ver geben. Ausrichter des Wettbewerbs "New Sensation" sind in diesem Jahr Radio ffn, VIVA, die Lotto-Gesellschaft und der Landesmusikrat Niedersachsen, der anschließend wie in den Vorjahren durch seinen Rockreferenten die weitere Förderung der Siegerband begleitet. Das Stipendium beinhaltet die professionelle Betreuung und Studioproduktion durch international ausgewiesene Produzenten. Die anderen neun Bands werden ebenfalls durch die in Zusammenarbeit mit der LAG Rock durchgeführten "Bandfactory" weiter gefördert. Das Modell hat bundesweite Beachtung gefunden und nicht zuletzt durch den Welterfolg der Siegerband "Guano Apes" die leistungsfähige Tonstudioszene Hannovers sowie die Rock/ Popszene Niedersachsens in das Blickfeld der Major Companies gerückt. An diesem Beispiel lassen sich folgende wirtschaftlich relevanten Faktoren herausstellen, u. a.
4. Kontaktstellen Musik
Dies vom Landesmusikrat Niedersachsen und seinen Verbänden intensiv verfolgte Vorhaben zielt vor allem auf die Förderung der Laienmusik. Ausgehend vom Organisationspotenzial der regionalen Musikschule und gefördert vom Kulturamt der Kommune sollen Musikschule, der Musikunterricht an allgemein bildenden Schulen, Musikvereine und Kirchenmusik ihre Vorhaben aufeinander abstimmen und sich durch gegenseitige Hilfe vernetzen, um Synergieeffekte freizusetzen. Ziel ist einerseits der Erhalt und die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der regionalen Musikszene und ihrer Musikensembles sowie andererseits die Förderung der Jugendarbeit. Auch bei diesem Vorhaben, das schon in vier Regionen Niedersachsens zur Praxis geworden ist, lassen sich einige wirtschaftliche Folgen nachweisen, z. B.
Deutschland gilt in der Welt
immer noch als bedeutendes Musikland - und nicht zuletzt kommen viele ausländische
Studierende zu uns, um hier zu lernen und unsere Kultur mit in ihr Heimatland
zu nehmen. Bei aller Neuentdeckung des wirtschaftlichen Potenzials der
Musik muss hier betont werden: Neben dem rein wirtschaftlichen Aspekt gibt
es in der Musik noch einen wesentlich wichtigeren: den Erhalt und die Weiterentwicklung
der Musikkultur als Teil des geistigen Lebens eines Landes - eine gesetzlich
verankerte Förderaufgabe des Landes und des Bundes.
Kulturförderung
als Wirtschaftsförderung kann auch andersherum gedeutet werden: Wirtschaftsförderung
kann Kulturförderung unterstützten. Die im Vergleich mit anderen
Bereichen, wie zum Beispiel dem Sport, gegenüber der Musikkultur zögerliche
Förderphilosophie der Bundesländer bedarf nicht zuletzt auf dem
Hintergrund der wirtschaftlichen Fakten einer Korrektur.
Dass
wir zum Erhalt der Musik als Wirtschaftsfaktor auch einen permanent erteilten
und sachkundig vermittelten Musikunterricht an allgemein bildenden Schulen
benötigen, ist eine Selbstverständlichkeit.
Prof. Dr. Karl-Jürgen Kemmelmeyer ist Direktor des Instituts für Musikpädadogische Forschung (IfMpF) der Hochschule für Musik und Theater Hannover, Präsident des Landesmusikrates Niedersachsen und Mitglied des Präsidiums des Deutschen Musikrates.
Dieser Aufsatz beruht auf der Grundlage eines Vortrages während der Tagung Kultur als Standort- und Wirtschaftsfaktor, Mai 2001.
2 Vgl. Monika Haubrich-Gebel: Kultur und Wirtschaft. Die Bedeutung der kulturellen Infrastruktur für die Wirtschaft und die Stadtentwicklung. Das Beispiel Göttingen, Hannover 1995, insbes. S. 69.
3 Vgl. 6. (19.11.1998) und 16. (25.03.1999) Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Kultur des Niedersächsischen Landtages sowie 47. Plenarsitzung des Niedersächsischen Landtags vom 30.03.2000
4 Insbesondere sind hier die Bundesfachausschüsse "Musik und Medien","Musikwirtschaft", "Musikurheber" und "Musikberufe" des Deutschen Musikrates mit ihrer Arbeit zu nennen. Zur Thematik vgl. u. a. Richard Jakoby, Musikleben in Deutschland. Struktur – Entwicklung – Zahlen. Inter Nationes, Bonn 1996. Musikforum, Heft 93, Dezember 2000, hrsg. v. Deutschen Musikrat, Mainz 2000. Musik-Almanach 1999/ 2000. Daten und Fakten zum Musikleben in Deutschland, für den Deutschen Musikrat hrsg. von Andreas Eckhardt, Richard Jakoby, Eckart Rohlfs. Bärenreiter/ Bosse, Kassel 1999.
5 Der Landesmusikrat Niedersachsen wies insbesondere auf die positiven ökonomischen Auswirkungen des Band- bzw. Popstipendiums Niedersachsen hin. Gleiches kann für die Veranstaltung von Musikfestivals gelten.
6 Vgl. Rolf Moser/ Andreas Scheuermann (Hrsg.): Handbuch der Musikwirtschaft. Starnberg und München 1992. Deutscher Musikrat, Deutsches Musikinformationszentrum: Musik-Almanach 1999/ 2000. Daten und Fakten zum Musikleben in Deutschland, für den Deutschen Musik rat hrsg. von Andreas Eckhardt, Richard Jakoby, Eckart Rohlfs. Bärenreiter/ Bosse, Kassel 1999.
7 Manfred Sargi, Bayerisches Jazzweekend Regensburg vom 14.– 16. Juli 1995 – wirtschaftliche Bilanz. Manuskript.