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20.12.2018 Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung initiiert Gründung eines Netzwerks Kultureller Schulentwicklung

 

Am 18. und 19. Dezember ging die Tagung „Kulturelle Schulentwicklung im Querschnitt von Schule, Kultur und Jugend“ der Frage nach, was Verwaltung, Forschung und Praxis voneinander lernen und wie sie gemeinsam zum Bildungserfolg beitragen können. Eingeladen zur hatte die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und das EMSE-Netzwerk (Netzwerk Empiriegestützte Schulentwicklung). Die Tagung fand in der Akademie der Kulturellen Bildung statt, die auch Kooperationspartner war.

Ausgangspunkt der Tagung waren die vielfältige Zusammenarbeit von Schulen mit kulturellen Bildungspartnern und empirische Erkenntnisse der kulturellen Schulentwicklungs- und Bildungsforschung. Über 120 Teilnehmer*innen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft kamen aus der gesamten Bundesrepublik sowie Österreich, der Schweiz und Südtirol. Gemeinsam diskutierten sie, wie kulturelle Schulentwicklung zwischen unterschiedlichen Ressorts der Politik und Verwaltung und den Praxisakteuren abgestimmt und von ihnen gemeinsam verantwortet werden kann.

„Der wechselseitige Erkenntnistransfer zwischen Praxis, Verwaltung und Wissenschaft ist elementar wichtig, um der Komplexität von kultureller Schulentwicklung gerecht zu werden“ so Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie und Vorsitzende der BKJ, in ihrem einleitenden Grußwort. „Kulturelle Schulentwicklung braucht Zeit, damit sich das Bildungssystem und die einzelnen Schulen mit ihren Trägern und Partnern nachhaltig entwickeln können. Langfristige Strategien mit nachhaltiger Finanzierung und die Anerkennung der breiten Fachexpertise der Kulturellen Bildung sind daher unumgänglich.“

Um die akteur- und handlungsfeldübergreifende Zusammenarbeit weiter zu unterstützen, initiierte die BKJ als Dachverband der kulturellen Kinder- und Jugendbildung am Ende der Tagung die Gründung eines Netzwerkes Kultureller Schulentwicklung. Beteiligte sind Wissenschaftler*innen sowie Vertreter*innen aus Schulen, Verwaltung und der Praxis, die sich dem Ziel verschrieben haben, den Dialog fortzuführen und sich für bessere Rahmenbedingungen einzusetzen. Es soll dem praxis- und wissenschaftsbasierten Austausch einer nachhaltig angelegten kulturellen Schulentwicklung auf Bundes- und Länderebene dienen.

Über die Tagung

Die Tagung war eine gemeinsame Veranstaltung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und des EMSE-Netzwerks (Netzwerk Empiriegestützte Schulentwicklung). Sie fand in Kooperation mit der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, der Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“ und dem Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung, statt. Gefördert wurde die Tagung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Richard M. Meyer Stiftung und der Kommission Bildungsplanung, Bildungsorganisation und Bildungsrecht (KBBB) in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE).

Weitere Informationen
https://www.bkj.de/kooperationen-bildungslandschaften/kulturelle-schulentwicklung/literatur.html

Quelle: https://kulturellebildung.de