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05.03.2021 Initiative Keychange richtet Blick auf Geschlechterverhältnisse in Musik und Medien Europas

 

Die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, und der EU-Kommission geförderten Initiative Keychange befindet sich inzwischen im fünften Jahr und kann auf etliche Erfolge in Sachen Bewusstsein für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in der Musik zurückblicken. So haben sich allein der 2017 ausgerufenen „Keychange-Pledge 2022“, die sich für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in Festival-Line-Ups, Programmen, Orchester- und Personalbesetzungen u.v.m. einsetzt, bis heute 400 internationale Musikorganisationen wie u.a. Iceland Airwaves, Roskilde Festival und Melt! Festival, Teilorganisationen der BBC oder die Redaktion von WDR Cosmo angeschlossen. Zu den jüngsten Pledge-Unterzeichner*innen gehören die deutschen Festivals SNNTG Festival, Fuchsbau Festival, Appletree Garden und Rocken am Brocken.

Der Weltfrauentag am 08. März stellt gleichzeitig den Auftakt der Keychange-EU-Focusweek dar, die sich eingehend mit diesen Herausforderungen innerhalb der eruopäischen Kultur- und Medienlandschaft befasst. Den Startschuss hierfür bilden die Keychange-Sessions, die am 08. März ab 15:15 Uhr live und über die Streaming-Plattform und den Facebook-Account des Reeperbahn Festivals gezeigt werden. 

„Wir freuen uns, dass immer mehr Musik-Organisationen die Dringlichkeit erkennen, ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis herzustellen und sich dem Keychange-Movement anschließen. Trotz der erfolgreichen Arbeit von Keychange in den letzten Jahren sind wir noch lange nicht am Ziel. Umso mehr freuen wir uns, gemeinsam mit der EBU Music Unit für die Keychange-Sessions zum Internationalen Women's Day ein so brisantes Thema, wie die Geschlechtervielfalt in den Musikprogrammen des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks in Europa zu erörtern und damit ein wichtiges Signal zu senden. Danke an die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters und an die Europäische Kommission, die die Arbeit von Keychange unterstützen und uns so ermöglichen, gemeinsam ein starkes Bewusstsein für mehr Diversität in der Musik und unserer Gesellschaft zu erzielen.“ - Merle Bremer, Project Lead Keychange

„Die Bündelung unserer Kräfte ist bei diesem Thema der Schlüssel, damit diese Botschaft eine möglichst große Reichweite erzielt. Wir alle sind potenzielle Gamechanger auf allen Ebenen unserer Organisationen und insbesondere als öffentlich-rechtliche Medien haben wir Verantwortung und müssen den Weg weisen. Die Herausforderungen im Bezug auf Geschlechtergleichheit, Diversity und Inklusion werden für die EBU und unsere Mitglieder immer wichtiger.“ - Jean Philip De Tender, Director Media European Broadcasting Union

„Ich freue mich, dass sich die European Broadcasting Union im Rahmen der Keychange-Sessions mit der Geschlechterungleichheit im Radio auseinandersetzt. Es ist wichtig, dass gerade etablierte Institutionen wie diese bereit sind, dieses drängende Thema, das ein Problem in allen Bereichen der Musikindustrie darstellt, anzugehen, um so endlich Veränderungen herbeizuführen. Es hat lange gedauert - ich freue mich auf die Diskussion.“ - Peaches, Keychange-Botschafterin

In zwei Panels, einem Keynote-Interview sowie einer Q&A-Fragerunde richtet sich hier der Blick auf den Status Quo des Geschlechterverhältnisses innerhalb der europäischen Musik- und Medienlandschaft.

Auf dem in Kooperation mit der EBU Music Unit der European Broadcasting Union realisierten Panel „Adressing the gender gap in music radio“ untersucht BBC-Moderatorin Sara Mohr-Pietsch gemeinsam mit Künstlerin und Keychange-Botschafterin Peaches, WDR Cosmo-Musikchef Francis Gay sowie Danish Radio-Moderatorin und Redakteurin Stine Danving mögliche Wege, wie öffentlich-rechtliche Sendeanstalten aktiv gegen die Unterrepräsentanz von Musikerinnen im Programm-Angebot arbeiten können.

Im anschließenden Keynote-Interview befragt Sara Kelly-Husain Keychange-Botschafterin Kate Nash: Was heißt es in der Musikwirtschaft Ungleichheiten herauszufordern, Vorurteile zu benennen, Stereotypen zu hinterfragen und dabei zu helfen, eine inklusive Welt zu schaffen?

Das Panel „Music & Gender Initiatives“beleuchtet weitere EU-Projekte, die sich mit dem Thema Geschlechtergleichheit in der Musik befassen, bevor eine Q&A-Session über die Kulturförderungsprogramme von Creative Europe den Abschluss bildet.

Der genaue Ablaufplan findet sich hier.

Quelle: https://www.reeperbahnfestival.com

 
 

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