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04.10.2019 Neuer Deutscher Jazzpreis wird 2020 zum 15. Mal vergeben

 

Im Jahr 2020 vergibt die IG JAZZ Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der Alten Feuerwache Mannheim gGmbH bereits zum fünfzehnten Mal den Neuen Deutschen Jazzpreis. Es ist mit 10.000,- Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene. Das Festivalwochenende findet am 13. und 14. März 2020 in der Alten Feuerwache Mannheim statt.

Neuer Hauptpartner des Bandpreises ist im Jahr 2020 erstmals die MWS Projektentwicklungsgesellschaft (MWSP): Sie unterstützt die Auszeichnung mit 9000 Euro. Die MWSP ist aktiver Stadtgestalter in vielen Bereichen Mannheims, das Unternehmen entwickelt die Konversionsflächen zu lebendigen Stadtquartieren und übernimmt auch in bestehenden Quartieren Verantwortung für ein faires Zusammenleben.

Mit I’M SOUND, einer Marke der Mannheimer Versicherung, die „Musik am Stromkreis“ versichert, konnte ein weiterer renommierter Partner aus der Region für den Neuen Deutschen Jazzpreis 2020 gewonnen werden.

Auch 2020 wird wieder der Neue Deutsche Kompositionspreis vergeben. Ermöglicht wird der Kompositionspreis durch die Förderung der Firma MST agion Funktionelle Oberflächentechnik. Hier entscheidet am Ende ebenfalls das Publikum. Der Neue Deutsche Kompositionspreis ist kein Arrangement-Preis, gewünscht ist vielmehr eine Jazz-Komposition für die von der IG JAZZ festgelegte Besetzung, welche noch veröffentlicht wird. Die Wettbewerbskompositionen werden von der von einem IG JAZZ Mitglied zusammengestellten Band beim Eröffnungskonzert am 13.3.2020 präsentiert und das Publikum stimmt direkt danach über die Gewinnerkomposition ab.

Die Wettbewerbskonzerte des Bandwettbewerbs und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 14.03.2020 statt.

Stifter des Solistenpreises ist die wsp design Werbeagentur aus Heidelberg, die auch den visuellen Auftritt gestaltet.

Ausgeschrieben und organisiert wird der Neue Deutsche Jazzpreis von der IG JAZZ Rhein-Neckar e.V., die sich seit über 30 Jahren für die Förderung des Jazz in der Region einsetzt.

Eine Jury wählt aus den meist über 200 Bewerberbands in einer anonymisierten Anhörsession zehn Bands aus. Der jährlich wechselnde Kurator – immer ein international anerkannter Jazzmusiker – bestimmt aus dieser Vorauswahl drei Bands, die in Mannheim auftreten werden. Das dort anwesen- de Publikum entscheidet direkt nach den Konzerten mit Stimmzetteln, wer der Gewinner des mit 10.000,- Euro dotierten Bandpreises und des mit 1.000,- Euro dotierten Solistenpreises ist.

Auch beim neuen Kompositionspreis trifft eine Jury eine Vorauswahl, und der Kurator wählt anschlie- ßend die drei Komponisten aus, die den Kompositionsauftrag erhalten. Die bisherigen Kuratoren waren Alexander von Schlippenbach, Wolfgang Muthspiel, Jasper van’t Hof, Joachim Kühn, Kenny Wheeler, Bojan Z., Django Bates, Louis Sclavis, Tomasz Stanko, Kenny Garrett, Jacky Terrasson, Norma Winstone, Wallace Roney und Renaud Garcia-Fons.

Die künstlerische Qualität der bisherigen Gewinner spricht für das außerordentlich hohe Niveau des Neuen Deutschen Jazzpreises, das nicht zuletzt auch von den Kuratoren immer wieder hervorgehoben wurde:

Gewinner des Bandpreises       

2019: Shreefpunk plus Strings
2018: Vincent Eberle Quintett
2017: Tamara Lukasheva Quartett
2016: Bastian Jütte Quartet
2015: Filippa Gojo Quartett
2014: Sternal & Valk und Tria Lingvo
2013: Max Andrzejewski‘ s HÜTTE
2012: Schneeweiss & Rosenrot
2011: [em]
2010: Tim Allhoff Trio
2009: Frederik Köster Quartett
2008: Klima Kalima
2007: Johannes Enders Quartett
2006: Der Rote Bereich

Gewinner des Solistenpreises

2019: Matthias Schriefl
2018: Maximilian Hirning
2017: Tamara Lukasheva
2016: Rainer Böhm
2015: Filippa Gojo
2014: Claudius Valk
2013: Max Andrzejewski
2012: Lizzy Scharnofske
2011: Michael Wollny
2010: Bodek Janke
2009: Frederik Köster
2008: Olli Steidle
2007: Henning Sieverts & Johannes Enders
2006: Michael Griener

Gewinner des Neuen Deutschen Kompositionspreises

2019: Benjamin Schaefer
2018: Alexandra Lehmler
2017: Nicolai Pfisterer                                         

Quelle: http://www.ig-jazz.de