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29.10.2019 Filmmusiktage Sachsen-Anhalt − Nominierte des 6. Deutschen Filmmusikpreises stehen fest

 

Bereits zum sechsten Mal wird im Rahmen der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt der DEUTSCHE FILMMUSIKPREIS am 8. November im Steintor-Varieté in Halle (Saale) verliehen. Längst hat sich der Deutsche Filmmusikpreis als eine der wichtigsten Auszeichnungen in der Filmmusikbranche etabliert.

Die Ehrenpreise gehen in diesem Jahr an Oscar®-Preisträger John Ottman („Superman Returns“, „X-Men: Apocalypse“) und Enjott Schneider („Stalingrad“, „Die Flucht“). Zu den bisherigen Ehrenpreisträgern gehören Harold Faltermeyer, Klaus Doldinger, Martin Böttcher, Bernd Wefelmeyer, Jeff Beal, Steven Warbeck, Trevor Jones, Peter Gotthard und Rachel Portman.

Für ihr herausragendes musikalisches Schaffen werden Filmkomponistinnen und -komponisten darüber hinaus in den Kategorien „Beste Musik im Film“, „Bester Song im Film“, „Beste Musik im Kurzfilm“, „Nachwuchs“ und seit diesem Jahr neu: „Beste Musik im Animationsfilm“ gewürdigt. In der Kategorie „Beste Musik im Film“ ist der vielseitige Musiker und Filmkomponist David Reichelt mit seiner Filmmusik zur Endzeit-Miniserie „8 TAGE“ (Regie Stefan Ruzowitzky und Michael Krummenacher) nominiert. Ferner sind der Filmkomponist Johannes Repka für den Filmscore des Berliner Großstadtmärchens „CLEO“ (Regie Erik Schmitt) und der Filmkomponist Christoph Zirngibl, für seine musikalische Untermalung des Essayfilms „Finis Terrae“ (Regie Konstantin Ferstl) nominiert.

In die Vorauswahl der Kategorie „Bester Song im Film“ geht Filmkomponist Peter Thomas Gromer für seine Komposition im Stil des klassischen Fado „Preso No Tempo" aus der ARD Fernsehreihe „Der Lissabon Krimi – Dunkle Spuren“ (Regie Jens Wischnewski) ins Rennen. Ein Wiedersehen gibt es mit Franziska Henke, die 2016 mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet wurde und in diesem Jahr für den Song „Bright Light“ aus der mystisch-märchenhaften Dystopie „Endzeit“ (Regie Carolina Helsgård) nominiert ist. Die dritte Nominierung geht an ein ganzes Quartett, das seine kompositorische Kreativität mit dem Song „Komm zurück“ aus dem Märchenfilm „Schneewittchen und der Zauber der Zwerge“ (Regie Ngo The Chau) unter Beweis gestellt hat: Michael Beckmann, Thomas Stöwer, Anja Krabbe und Tamara Olorga.

In der Kategorie „Beste Musik im Kurzfilm“ gehen neben Marius Kirsten mit seiner Musik zum Tanz- und temporeichen Kurzfilm „Paris you got me“ (Regie Julie Böhm), Rickie Lee Kroell für ihre Komposition zum Fantasy-Horror Kurzfilm „El Hijo Del Diablo“ (Regie Emre Ökten) und Marcus Sander ins Rennen, der mit seiner Musik zum Kurzfilm „(un)gepostet“ (Regie Monica Vanesa Tedja), eine gepostete Außenwelt und eine „ungepostete“ Innenwelt in einem Essayfilm zusammenbringt. Für den Nachwuchspreis geht neben der in Berlin lebenden Komponistin Anna Kühlein der Hamburger Komponist Robert Pilgram für die Trophäe ins Rennen.

Erstmals in diesem Jahr wird die Musik im Animationsfilm in einer eigenständigen Kategorie gewürdigt. Neben dem Hallenser Komponisten Andreas Hoge, der die Musik für die Verfilmung des finnischen Kinderbuchklassikers „Latte Igel und der magische Wasserstein“ geschaffen hat, dürfen auch das Trio Frank Schreiber, Steffen Wick und Simon Detel auf eine Auszeichnung hoffen. Sie komponierten die Musik für den animierten Abenteuerfilm „Manou – Flieg‘ Flink!“.

Quelle: http://www.filmmusiktage.de