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19.12.2018 Saarländische Minister für Bildung und Kultur Ulrich Commerçon ernennt Kammermusiker*innen

 

Am Freitag, 21. Dezember, wird der Saarländische Minister für Bildung und Kultur, Ulrich Commerçon, fünf Musikerinnen und Musiker des Saarländischen Staatsorchesters mit dem Ehrentitel „Kammermusiker“ für ihre besonderen künstlerischen Leistungen auszeichnen.

Wolfgang Mertes

Mit fünf Jahren hat Wolfgang Mertes das Violinspiel begonnen, heute zählt er zur Elite des “Crossover". Auf der Geige wie auf der Trompete, in der Klassik wie im Jazz fühlt er sich zu Hause. Als Solist spielte er unter anderem mit Gennadi Roshdeswensky und Justus Franz. Wolfgang Mertes führte alle großen Violinkonzerte mit verschiedenen Orchestern auf, wie z.B. der NDR-Radiophilharmonie Hannover, den Dresdner Philharmonikern oder dem  Rundfunkorchester Berlin und er gewann den Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin.

Als Konzertmeister tat er sich auf allen Ebenen hervor: vom Landes- über das Bundesjugendorchester, vom Bundesstudenten- bis hin zum Europäischen Jugendorchester. Von 2006 bis 2010 hatte Wolfgang Mertes einen Lehrauftrag an der Musikhochschule des Saarlandes, war Tutor im Bundesjugend- und im Schleswig-Holstein Festivalorchester und er gehört regelmäßig der Jury bei “Jugend musiziert“ an. Sein Projekt für Schulen erschien im Buch “Kinder zum Olymp“. Mit seinem MERLION Electric-String-Quartet gastierte Wolfgang Mertes in der ganzen Welt, drehte für die ARD in der Reihe “Musikstreifzüge“ mehrere Filme.

Wolfgang Mertes spielte mit Dieter Hildebrandt in seiner Sendung “Scheibenwischer“ und trat auf in der “Bar jeder Vernunft“, bei “Wetten dass“ spielte er mit Phil Collins. Mit einer weiteren Crossover Gruppe, „Jazz á la francaise“, ist er des Öfteren im Saarland zu hören. Sein Jazz-Quartett „Summit“ erhielt den Förderpreis des Lnades Niedersachsen. Seit 1999 ist Wolfgang Mertes Erster Konzertmeister des Saarländischen Staatsorchesters.

Haiganus Cutitaru

Schon in jungen Jahren wurde das Ausnahmetalent von Haiganus Cutitaru erkannt und intensiv gefördert. So gewann sie bereits als Kind zahlreiche Violinwettbewerbe und konnte sich seitdem ein beachtliches solistisches Repertoire erarbeiten. Ausgebildet wurde sie in ihrer Heimatstadt Bukarest (Rumänien) und später an der Hochschule für Musik Saar von Valerj Klimov. Weitere Studien an der Musikhochschule Köln in der Klasse von Michaela Martin folgten.

Haiganus Cutitaru erhielt Stipendien für das Curtis Institute in Philadelphia und für einen Studienaufenthalt bei Dorothy DeLay an der Julliard School in New York. Bedeutende kammermusikalische Impulse bekam sie u. a. von Thomas Brandis und vom Alban Berg Quartett.

Seit 1997 ist Haiganus Cutitaru Zweite Konzertmeisterin des Saarländischen Staatsorchesters. Sie hat seit mehreren Jahren einen Lehrauftrag für Violine und Orchesterstudien an der Hochschule für Musik Saar inne.

Lutz Müller

Lutz Müller hat an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin studiert und war im Anschluss bei der Brandenburgischen Philharmonie Potsdam tätig, zuletzt in der Position als stellvertretender Solo-Kontrabassist.

Im Sommer 2000 wurde dieses Orchester abgewickelt, was den Übergang von Lutz Müller zunächst zum NDR Sinfonieorchester und anschließend zum Gewandhaus-orchester Leipzig bedingte. Seit dem Jahre 2001 ist Lutz Müller als Stellvertretender Solo-Kontrabassist beim Saarländischen Staatsorchester tätig.

Seine große künstlerische Bandbreite ist in einer Vielzahl von Musikstilen und auch regelmäßig in der Kammermusik zu erleben. Seine große Erfahrung in der Führungsposition macht ihn zu einer wichtigen künstlerischen Größe; darüber hinaus leistet er auch als langjähriges Mitglied im Orchestervorstand große Dienste für sein Orchester.

Mechtild Diepers

Mechtild Diepers studierte von 1989 bis 1993 Flöte an der Folkwang Hochschule Essen bei André Sebald. Ein Studium an der Musikhochschule Karlsruhe von 1993 bis 1995 bei Prof. Renate Greiss-Armin schloss sich an.

Mechtild Diepers sammelte viel Orchestererfahrung als Aushilfe in Kiel, Innsbruck und Oldenburg. Ihre erste Festanstellung hatte sei bei der Neuen Philharmonie Westfalen  ins Gelsenkirchen/ Recklinghausen.

Seit der Spielzeit 1998/99 gehört Mechtild Diepers dem Saarländischen Staatsorchester an, aktuell auf der Position der Stellvertretenden Soloflötistin.

Katja List

Im Alter von 14 Jahren hatte Katja List ihren ersten Unterricht auf dem Fagott. Nach dem Abitur 1998 nahm sie das Studium an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. A. Rinderspacher auf. Von 2000 bis 2005 Studium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Eckart Hübner, ergänzt durch ein ERASMUS-Studium im Jahre 2003 am conservatoire national supérieur de musique in Paris bei Marc Trénel. Im Jahre 2005 erlangt Katja List ihr Diplom mit der Note 1,0.an der Universität der Künste Berlin.

Sie belegte Meisterkurse u.a. bei Stefan Schweigert, Matthew Wilkie, Marc Engelhardt, Klaus Thunemann und gewann mehrere Wettbewerbe, so z.B. den 2. Bundespreis bei „Jugend musiziert“ mit dem Trio d'anches 1996 und im Folgejahr den 1. Bundespreis bei „Jugend musiziert“ (Solo). Im Jahre 1999 erfolgte die Aufnahme in die Stiftung „Podium Junger Musiker“, 2000 Aufnahme in die Stiftung „Villa Musica''.

Katja List sammelte Orchestererfahrung als Mitglied im Landesjugendorchester Baden-Württemberg (1995), im Bundesjugendorchester (1996) und als Mitglied im

Weltjugendorchester „Jeunesses Musicales“ (1998). Ab 2000 war sie tätig als ständige Aushilfe bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, ab 2001 als Solofagottistin im European Union Youth Orchestra. 2002 absolvierte sie ein Praktikum beim Gewandhausorchester Leipzig und arbeitete als Aushilfe im Sinfonieorchester des SWR-Freiburg-Baden-Baden, 2003 war sie Aushilfe (Solofagott) im Orchestre de Paris.

Seit 2004 ist Katja List Stellvertretende Solofagottistin im Saarländischen Staatsorchester.

Quelle: http://www.staatstheater.saarland