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20.11.2014 Klassik statt Konsole: Hamburger Jugendliche entwickeln innovative Konzert-Formate

 

Klassische Konzerte so zu kuratieren, dass Jugendliche sie dem Abend vor der Spielekonsole oder auf dem Fußballplatz vorziehen – wer könnte diese Herausforderung besser meistern, als Jugendliche selbst. In Hamburg widmen sich derzeit sechzig Schüler im Rahmen des preisgekrönten Kulturprojektes TONALi dieser Aufgabe. Unter Anleitung der beiden TONALi-Gründer, der Leiter der beteiligten Kulturhäuser sowie im persönlichen Kontakt mit den auftretenden jungen TONALi-Musikern, stellen sie eigenständig innovative Konzert-Formate auf die Beine, die die Jugendlichen selbst ansprechen. Die Konzertreihe „zwölf.orte“ vom 14. Dezember 2014 bis zum 21. Februar 2015 in Hamburger Stadtteilkulturzentren verspricht experimentellen, interaktiven Charakter, der nicht nur Jugendliche anspricht.

„Unser Ziel ist es, Klassik für eine jüngere Generation greifbar zu machen. Für Klassik Hörer wollen wir Klassik außerdem neu inszenieren“, sagen Amadeus Templeton und Boris Matchin. TONALi bringt Schüler mit seinen jungen Musikern zusammen und gibt ihnen Verantwortung und Raum für die Umsetzung kreativer Ideen. „Durch diese Interaktion zwischen Publikum und Musikern entstehen persönliche Bindungen, Interesse und Motivation“, erklärt Matchin. Zugänglich wird Klassik auch deshalb, weil die Konzerte direkt im jeweiligen Kiez der Jugendlichen stattfinden, nicht weiter entfernt, als der Fußballplatz oder die Spielekonsole.

Das Festival „zwölf.orte - Klassik in deinem Kiez“ ist es gemeinsames Projekt von TONALi und zwölf Hamburger Stadtteilkulturzentren.

Quelle: http://www.tonali.de