Mit der Verleihung des Georg-Philipp-Telemann-Preises 2017 startet die Landeshauptstadt Magdeburg am 4. März offiziell ins Telemann-Jahr 2017. Gleichzeitig wird die vielfältige Veranstaltungsreihe "Telemania 2017“ eröffnet, mit der der in Magdeburg geborene Komponist in seinem 250. Todesjahr auf besondere Weise geehrt werden soll. Im Anschluss an die Preisverleihung stimmt der Trompeter Ludwig Güttler mit seinem Ensemble "Virtuosi Saxoniae“ in einem Festkonzert ab 20.00 Uhr in der Johanniskirche auf das Telemann-Jahr ein.

Vertreter aus allen zehn Städten des 2016 gegründeten internationalen Telemannstädte-Netzwerkes aus Deutschland, Frankreich und Polen werden der Eröffnung ebenso beiwohnen wie Telemann-Botschafter Reinhard Goebel, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Vertreter der französischen Botschaft sowie zahlreiche Telemann-Preisträger vergangener Jahre.

Aus den Händen von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper erhalten Burkhard Schmilgun und das Klassiklabel cpo gemeinsam den diesjährigen Georg-Philipp-Telemann-Preis der Landeshauptstadt Magdeburg. Mit der Auszeichnung würdigt die Landeshauptstadt das große Telemann-Engagement des labels cpo – classic production osnabrück und seines künstlerischen Direktors Burkhard Schmilgun. Gegenwärtig gibt es kein anderes Label, welches mit einer auch nur annähernd ähnlichen Fülle, Kontinuität und Qualität Werke des in Magdeburg geborenen bedeutenden Komponisten Georg Philipp Telemann veröffentlicht.

Das Telemannjahr 2017 soll in insgesamt etwa 100 Veranstaltungen Überraschendes nicht nur für Kenner, sondern vor allem auch für Neuentdecker bieten. Kernzeit der von Intendant Marco Reiß konzipierten "Telemania“ in Magdeburg ist vom 4. März bis zum 26. Juni 2017 – Veranstaltungen ziehen sich aber durch das gesamte Jahr. Im Angebot sind Konzerte mit renommierten Musikern wie Ludwig Güttler, Dorothee Oberlinger, Reinhard Goebel oder dem Thomanerchor ebenso wie Telemann im Fußballstadion, eine Flussfahrt von Magdeburg nach Hamburg oder Telemann kombiniert mit Hip Hop und als Musical. Crossover-Konzerte wie "Leben Jesu – Barock modern“ mit dem Kammerchor der Biederitzer Kantorei, dem Ensemble Märkisch Barock sowie dem David Timm Jazz Quartett Leipzig oder das Konzert mit Till Brönner & Orchestra beweisen, dass sich Telemann sehr gut auch mit Jazz kombinieren lässt.

Der 9. Internationale Telemann-Wettbewerb vom 10. bis zum 19. März verspricht mit seiner erstmaligen Ausschreibung für Gesang und dem damit verbundenen hohen künstlerischen Anspruch ebenfalls zu einem Höhepunkt des Gedenkjahres zu werden.

Die Ausstellung "Hör mal, Telemann“ wird ab dem 18. Mai im Gartenhaus im Klosterbergegarten zudem eine anschauliche Begegnung mit einem der größten Komponisten der Barockzeit ermöglichen. Dabei laden zahlreiche interaktive Hörstationen ganz praktisch zum Eintauchen in Telemanns Klangwelt ein.

In der Langen Telemann-Nacht im romantischen Klosterbergegarten erwartet die Besucher am 24. Juni schließlich eine anregende Sommernacht voller barockem Lebensgefühl, Weltläufigkeit, Lebensfreude und Spiel-Lust rund um den Europäer Telemann.

Das gesamte Programm gibt es im Internet unter www.telemann2017.eu.

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