Am 31. Juli sind die Münchner Opernfestspiele 2017 mit Umberto Giordanos "Andrea Chénier" zu Ende gegangen. Intendant Nikolaus Bachler beschloss die Festspiele in seiner neunten Saison mit einer Auslastung von insgesamt mehr als 97 Prozent. An 38 Tagen standen fast 70 Veranstaltungen auf dem Spielplan.
Neben den Vorstellungen im Nationaltheater, dem Prinzregententheater und dem Cuvilliés-Theater bespielte die Bayerische Staatsoper im Rahmen der Festspiel-Werkstatt auch den Postpalast mit drei Neuproduktionen. Die Besucherzahl der Festspiel-Werkstatt konnte in diesem Jahr auf über 3.800 Besucher gesteigert werden (Auslastung 97,61%). Insgesamt wurden für den Zeitraum vom 24. Juni bis 31. Juli mehr als 87.000 Karten verkauft - knapp 1% mehr als im Vorjahr.
Erstmals dirigierte Generalmusikdirektor Kirill Petrenko bei "Oper für alle" die Übertragung von Richard Wagners "Tannhäuser" auf den Max-Joseph-Platz. Unter Petrenkos Leitung standen außerdem "Die Frau ohne Schatten", das Jubiläumskonzert der Orchesterakademie und "Lady Macbeth von Mzensk".

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