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05.10.2017 Nominierungen des Deutschen Filmmusikpreises 2017 stehen fest - Harold Faltermeyer erhält Ehrenpreis

 

In wenigen Wochen ist es wieder so weit: Bereits zum vierten Mal zieht es internationales Filmpublikum nach Halle (Saale), wenn im Rahmen der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt der DEUTSCHE FILMMUSIKPREIS 2017 verliehen wird. Der Ehrenpreis geht nach Klaus Doldinger (u.a. „Tatort“) in diesem Jahr an Grammy-Preisträger Harold Faltermeyer (u.a. „Beverly Hills Cop“). Tom Cruise hat angekündigt, dass Faltermeyer den Score für die Fortsetzung des Fliegerspektakels „Top Gun“ (1986) mit dem Titel „Top Gun: Maverick“ komponieren soll, die  2018 gedreht wird.

Auch die Nominierten in den Kategorien Beste Musik im Film, Bester Song im Film, Beste Musik im Kurzfilm und Nachwuchs stehen fest. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt zur Preisverleihung am 3. November. Karten für die glanzvolle Gala, die um 19:30 Uhr im Steintor- Varieté Halle beginnt und von MDR-Moderatorin Ellen Schweda moderiert wird, gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

In der Kategorie Beste Musik im Film ist Oli Biehler für seinen Filmscore zur Märchenverfilmung „Das kalte Herz“ (Regie: Johannes Naber) nominiert, für den er in diesem Jahr beim Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Weiterhin ist der Soundtrack von Ulrich Reuter und Damian Scholl für die Kinoverfilmung über den Künstler Joseph „Beuys“ (Regie: Andreas Veiel) nominiert sowie die Filmmusik von Sebastian Pille zum Sozialdrama „Eine unerhörte Frau“ unter der Regie von Hans Steinbichler.

Für den Titelsong „One Single Rose“ zum Fantasy-Abenteuer „König Laurin“ (Regie: Matthias Lang) sind Caroline Adler (Lyrics, Gesang) und David Reichelt (Arrangement für Orchester) in der Kategorie Bester Song im Film nominiert. Für ihren Song „Follow me“ im Debüt-Film „Nirgendwo“ von Matthias Starte, einem „Coming-of-Age-Film“ mit renommierten Jungdarstellern wie Ludwig Trepte, Jella Haase und Saskia Rosendahl, wurden Martina Haider (Chaem) und Karsten Laser nominiert. Ebenfalls nominiert ist Eckes Malz. Er schrieb den Score mit dem Filmsong „Now I wanna know“ für den Dokumentarfilm „Berlin Rebel High School“ über eine Berliner Schule, der auch für den Deutschen Filmpreis 2017 nominiert war (Regie: Alexander Kleider).

Ein Wiedersehen gibt es mit Philipp Fabian Kölmel, der 2013 im Rahmen der 6. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt seinen Score zur Bestsellerverfilmung „Rubinrot“ vorstellte. Er ist in der Kategorie Beste Musik im Kurzfilm für den Film „Ainhoa“ (Regie: Iván Sáinz-Pardo) nominiert. Auf einen Preis in dieser Kategorie darf ebenfalls der Komponist Nicolai Krepart für „Ein Ausnahmezustand“ (Tarek Roehlinger) hoffen – ein sehr aktueller Film über die Angst einer Gesellschaft. Die märchenhafte Musik von Enrico Reuter zum vierminütigen Zeichentrickfilm „Das Mädchen und die Felsen“ (Regie: Oleg Mints) ist ebenfalls nominiert.

Für den Nachwuchspreis sind in diesem Jahr nominiert: Max Clouth („Bag Mohajer“), David Ossa („Auf Augenhöhe“) und Simon Rummel („Zazy“).

Zur hochkarätig besetzten Fachjury gehören in diesem Jahr die Filmkomponistin Christine Aufderhaar, die bereits mit diversen Preisen, u. a. Richard Levy Award ausgezeichnet und 2013 für den Deutschen Musikautorenpreis nominiert wurde, Ingo Ludwig Frenzel, der 2015 auf der Berlinale den Preis der European Composer Songwriter Alliance (ECSA) für seinen Soundtrack zu „Der Medicus“ erhielt und Ralf Wienrich, der durch Filmmusiken zu Detlev Bucks „Liebe deine Nächste“ und diverse Folgen zu „Bella Block“ und „Spreewaldkrimi“ bei Publikum und Kritikern gut bekannt ist. Ergänzt wird das Trio von den Machern der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt: Filmmusikexperte Prof. Georg Maas und Markus Steffen, deren künstlerischer Leiter.

Veranstaltet wird der DEUTSCHE FILMMUSIKPREIS bereits zum vierten Mal von der International Academy of Media and Arts e.V. in enger inhaltlicher Zusammenarbeit mit der DEFKOM – Deutsche Filmkomponistenunion.

Der Nachwuchspreis des DEUTSCHEN FILMMUSIKPREISES wird präsentiert von ARRI Media GmbH, einem der führenden Postproduktionshäuser, und vom Film- und Medienhaus NFP media rights GmbH & Co. KG. Beide Unternehmen haben ihren Standort auch in Halle (Saale) und engagieren sich für die Förderung des Branchennachwuchses.

DEUTSCHER FILMMUSIKPREIS 2017

Ehrenpreis: Harold Faltermeyer

Nominierte im Überblick:

Beste Musik im Film
Oli Biehler - „Das kalte Herz“
Ulrich Reuter und Damian Scholl - „Beuys“
Sebastian Pille - „Eine unerhörte Frau“

Bester Song im Film
Caroline Adler und David Reichelt - „One Single Rose” aus „König Laurin“
Martina Haider (Chaem) und Karsten Laser - „Follow me„ aus „Nirgendwo“
Eckes Malz - „Now I wanna know“ aus „Berlin Rebel High School“

Beste Musik im Kurzfilm
Philipp Fabian Kölmel - „Ainhoa“
Nicolai Krepart - „Ein Ausnahmezustand“
Enrico Reuter - „Das Mädchen und die Felsen“

Nachwuchs
Max Clouth, David Ossa, Simon Rummel

Quelle: http://www.deutscherfilmmusikpreis.de

 
 

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