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12.12.2017 Modellprogramm "TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel" der Kulturstiftung des Bundes wird ausgeweitet

 

Der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes hat in seiner Sitzung am 8.12.2017 beschlossen, das Modellprogramm "TRAFO – Modelle für Kultur im W andel" auf weitere Regionen auszudehnen. Für die Ausweitung des TRAFO-Programms stellt die Kulturstiftung des Bundes von 2018 bis 2024 zusätzlich bis zu 9,3 Mio. Euro bereit.

Das TRAFO-Programm, das im Jahr 2015 gestartet ist, unterstützt derzeit die Regionen Oderbruch, Südniedersachsen, die Schwäbische Alb und die Saarpfalz bei der Weiterentwicklung ihrer kulturellen Infrastruktur. Ziel der jeweiligen Projekte ist es, das kulturelle Angebot in den Regionen dauerhaft zu stärken und die bestehenden öffentlichen Kulturorte weiterzuentwickeln.

Um ein bundesweites Signal für die Stärkung ländlicher Räume auszusenden, soll das Programm auf weitere Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Bayern ausgedehnt werden. In Abstimmung mit den Kulturministerien dieser Bundesländer sollen bis zu 18 Regionen ausgewählt und dabei unterstützt werden, über einen Zeitraum von anderthalb Jahren Ideen für ein Transformationsprojekt zu entwickeln. Bis zu fünf Regionen erhalten schließlich eine Förderung für die Umsetzung ihrer Transformationsprojekte in den Jahren 2019 bis 2023. Mehr Informationen finden gibt es unter www.trafo-programm.de/programm/619_trafo_2.

Ideenkongress 2018
Vom 19. bis 21. September 2018 lädt TRAFO zu einem Ideenkongress nach Halle an der Saale ein. Der Ideenkongress bringt Diskurse und Erfahrungen zur Zukunft ländlicher Räume und der Kultur auf dem Land zusammen. An drei Tagen spüren Vertreter von Kultureinrichtungen, Wissenschaftler, Kulturschaffende und Künstler, Politiker und Verwaltungsmitarbeiter den Alltagsrealitäten deutscher Klein- und Mittelstädte in ländlich geprägten Regionen und der Bedeutung von Kultur jenseits der Metropolen nach. Sie fragen: Welchen Blick haben Wissenschaft, Kultur und Politik auf das Land? Welche Themen beschäftigen uns dort und welche Rolle spielt für uns Kultur? Wo verorten sich die Institutionen zwischen Hoch- und Laienkultur? Wie sehen lebendige Kulturorte auf dem Land aus und wohin könnten sie sich entwickeln?
Der Ideenkongress widmet sich der Reibung zwischen Stadt und Land und dem Austausch zwischen Kulturproduzenten, Strukturförderern, Politik und Diskurs.

Das Programm "TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel" wurde 2015 von der Kulturstiftung des Bundes initiiert. Das Programm unterstützt die Regionen Oderbruch, Südniedersachsen, die Schwäbische Alb und die Saarpfalz dabei,
Transformationsmodelle für die kulturelle Infrastruktur in ländlich geprägten Regionen und Kleinstädten zu entwickeln, um auf den dortigen demografischen Wandel zu reagieren. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie ein lebendiges
Kulturangebot für ländliche Regionen gemeinsam mit den Bürgern entwickelt und Netzwerke mit Politik, Verwaltung, Kulturakteuren und den Bürgern aufgebaut werden können. Nähere Informationen finden gibt es unter www.trafo-programm.de.

Quelle: http://www.trafo-programm.de