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02.03.2018 Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gibt Startschuss für Servicestelle Inklusion im Kulturbereich

 

„Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazugehört. Egal wie er oder sie aussieht, welche Sprache sie spricht oder ob er eine Behinderung hat. Inklusion ist ein Menschenrecht. Denn wenn alle Menschen dabei sein können, dann ist es normal, verschieden zu sein. So gehört zur Inklusion selbstverständlich auch, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am kulturellen Leben teilhaben können. Damit dies gelingt, brauchen wir informierte und gut vernetzte Kulturakteurinnen und -akteure“, sagte anlässlich einer heutigen Tagung Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange.

Zu der Auftaktveranstaltung für eine verstärkte inklusive Kulturarbeit in Sachsen kommen heute auf Einladung der sächsischen Kunstministerin, Dr. Eva-Maria Stange, und des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. Akteurinnen und Akteure aus Kultur, Politik und Verwaltung sowie die Vertretungen der sächsischen Selbsthilfeverbände zu einer gemeinsamen Fachtagung im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zusammen. Neben Impulsvorträgen und Diskussionsrunden wird das Hauptaugenmerk auf der „Servicestelle Inklusion im Kulturbereich“ liegen. Diese Schnittstelle für inklusive Kulturarbeit wurde 2017 vom Landesverband Soziokultur Sachsen gegründet und wird vom SMWK gefördert.

Johanna von der Waydbrink, Leiterin der Servicestelle: „Unser Hauptanliegen ist es, ein Bewusstsein für eine gleichberechtigte kulturelle Teilhabe im Freistaat zu schaffen. Daher informieren, motivieren und qualifizieren wir Akteurinnen und Akteure im sächsischen Kulturbereich, sich aktiv für Inklusion und Barrierefreiheit einzusetzen und unterstützen sie bei der Umsetzung in der Praxis.“

Das Angebot der Servicestelle erstreckt sich von Impulsberatungen zur barrierefreien Gestaltung von Einrichtungen und Projekten, über Vernetzungsveranstaltungen, Weiterbildungen bis hin zu einem Infoportal mit zahlreichen Hinweisen, Beispielen und Kontakten aus der inklusiven Praxis. Dem heutigen landesweiten Auftakt folgen weitere Veranstaltungen und Workshops in allen Kulturräumen.

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat im Jahr 2017 Inklusionsprojekte in landesfinanzierten Forschungseinrichtungen und in institutionell geförderten Kultureinrichtungen mit mehr als 700.000 Euro gefördert, im Jahr 2018 steht dafür eine Million Euro zur Verfügung. Eine entsprechende eigene Richtlinie für das SMWK wurde im Juni 2017 in Kraft gesetzt. Seit 2015 werden die staatlichen Hochschulen jährlich mit 2 Millionen Euro bei der Verbesserung der Situation von Menschen mit Behinderungen unterstützt.

Die Fördermittel für inklusive Maßnahmen werden auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes vom Freistaat Sachsen vergeben.

Kontakt Servicestelle Inklusion im Kulturbereich:
Johanna von der Waydbrink
Leiterin der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich
E-Mail: waydbrink@soziokultur-sachsen.de
Tel.: 0351 8021769

Weitere Informationen: www.soziokultur-sachsen.de

Quelle: https://www.medienservice.sachsen.de

 
 

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