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09.05.2018 Bremer Philharmoniker präsentieren Programm der ersten Konzertsaison unter Generalmusikdirektor Marko Letonja

 

Mit der Konzertsaison 2018/2019 bricht für die Bremer Philharmoniker „Eine neue Zeit“ an – das Orchester startet voller Vorfreude mit seinem neuen Generalmusikdirektor Marko Letonja in die neue Spielzeit. Letonja war nicht nur der Wunschkandidat des Orchesters, sondern begeisterte bereits in den vergangenen Jahren als Gastdirigent Publikum und Kritik. So markieren seine Konzerte regelmäßig Sternstunden im Philharmonischen Konzertkalender. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den neuen Chef am Pult und seine Programmdramaturgie für die kommende Spielzeit. Intendant Christian Kötter-Lixfeld und Marko Letonja stellten heute im Beisein der Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz erstmals gemeinsam eine neue Konzertsaison vor.

Marko Letonja eröffnet die Spielzeit mit einem „Solo für ́s Orchester“ - Béla Bartóks Konzert für Orchester. Dieses Werk passe ideal zum Motto der kommenden Konzertsaison „Eine neue Zeit“, denn „Bartók hat damit neue Türen geöffnet und Klangräume entdeckt, die für den Großteil seiner Zeitgenossen jenseits aller Vorstellbarkeit lagen“, so Letonja. Dem Orchester bietet er mit diesem Konzert eine große Bühne, um seine Klasse zu zeigen. Es sind vor allem die „mutigen, kompromisslosen Komponisten wie Bartók, Ligeti, Hindemith und Janacek“, die der Slowene besonders schätzt und denen er sich in der kommenden Spielzeit u.a. widmen möchte: “Sie alle haben Schlüsselwerke des 20. Jahrhunderts geschaffen und viele davon haben schon lange nicht mehr auf dem Konzertprogramm des Orchesters gestanden, z.B. Hindemiths ́Mathis der Maler ́.“

Letonja wird bei fünf der zwölf Philharmonischen Konzerte am Pult zu erleben sein – darunter beim Auftakt und dem Finale sowie beim „Swinging Christmas“-Konzert kurz vor Weihnachten und dem Neujahrskonzert gleich an drei Konzertabenden. In seinen Philharmonischen Konzerten zeigt er eine beeindruckende Bandbreite verschiedener Stile und schlägt einen Bogen von Operetten- und Opernarien über Meilensteine des frühen 20. Jahrhunderts bis hin zu jazzigen Klängen und Filmmusik.

„Es ist genau diese Vielfalt, die wir bei Marko Letonja so schätzen. Er ist offen und neugierig, präsentiert Klassiker der Musikgeschichte genauso überzeugend wie zeitgenössische Musik und Crossover-Projekte – das passt einfach ideal zu uns“, freut sich Christian Kötter-Lixfeld, Intendant der Bremer Philharmoniker. Auch bei zwei Afterwork-Konzerten und vier Sonderkonzerten obliegt Marko Letonja die musikalische Leitung, darunter u.a. das Musikfestkonzert und das große Benefiz- Adventskonzert. Als Gastsolisten begrüßt Letonja in seinen Konzerten u.a. den Pianisten und Bremen Artist 2018/2019 Alexander Krichel, die Sopranistin Mojca Erdmann, den Cellisten Julian Steckel und das Percussion-Ensemble Elbtonal sowie den Bratschisten Gérard Caussé und den Klarinettisten Paul Meyer.

„Ich freue mich sehr, dass wir einen international so bedeutenden Künstler wie Marko Letonja als Generalmusikdirektor für die Bremer Philharmoniker gewonnen haben“, sagt die Aufsichtsratsvorsitzende des Orchesters, Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz. „Das zeigt, welche Qualität die Bremer Philharmoniker haben. Nun eröffnen sich mit ihm zusätzliche Möglichkeiten, diese noch zu steigern. Durch die Zusammenarbeit mit dem neuen Generalmusikdirektor des Theaters Bremen, Yoel Gamzou, wird ihr Repertoire noch interessant ergänzt, so dass das Publikum von einem sehr vielfältigen Angebot der Bremer Philharmoniker profitieren wird“, so die Kulturstaatsrätin. Yoel Gamzou wird das zweite Philharmonische Konzert leiten und zudem bei dem von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien geförderten inklusiven Stadtteilprojekt „Sehnsucht Ankommen“ im Bremer Stadtteil Woltmershausen am Pult stehen.

Bei weiteren Philharmonischen Konzerten kommt es zu einem Wiedersehen mit den Dirigenten Mikhail Agrest, Andrew Gourlay und Matthew Halls sowie der Violinistin Liza Ferschtman, der Pianistin Lise de la Salle und dem Hornisten Radovan Vlatkovic. Erstmals dirigieren Julia Jones, Elias Grandy und Christian Zacharias ein Philharmonisches Konzert bei den Philharmonikern: Zacharias widmet sich beim „play and conduct“ ausschließlich Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Elias Grandy wird mit „Bilder einer Ausstellung“ begeistern, und Julia Jones präsentiert das Klavierduo Schumacher und Grau mit Mendelssohn Bartholdys selten gespieltem Konzert für zwei Klaviere. Das Klavierduo wie auch die Violinistin Lisa Jacobs und der Klarinettist David Orlowsky geben ebenfalls ihr Debüt bei den Bremer Philharmonikern.

„Wir bieten unseren Konzertbesuchern in der kommenden Spielzeit nicht nur ein handverlesenes Programm mit vielen bahnbrechenden Werken aus verschiedenen Epochen, sondern auch eine Fülle an Neuentdeckungen – musikalisch wie künstlerisch“, erklärt Kötter-Lixfeld, „Das Motto ́Eine neue Zeit` beschreibt nicht nur die freudige Aufbruchsstimmung, in der sich das Orchester befindet, sondern passt programmatisch auch zu den konzertanten Schwerpunkten. Es zieht sich wie ein roter Faden durch unser Programm und unsere konzertbegleitenden Angebote. Wir können aus dem Vollen schöpfen.“ Ein attraktives Portfolio neuer Angebote und Neuerungen bestätigt dies:

• Konzerteinführung mit Marko Letonja
Der neue Generalmusikdirektor wird für die fünf Philharmonischen Konzerte, die er dirigieren wird, selbst die Konzerteinführung durchführen.

• Öffentliche Probe mit Marko Letonja
Pausenphiller nennt sich das neue Angebot, das an vier Terminen mittags bei einem Probenbesuch in der Glocke einen kostenlosen Klassikgenuss ermöglicht und außerdem Einblicke in die Probenarbeit gewährt.

• Neuer abendlicher Konzertbeginn
Statt um 20 Uhr werden die Abendkonzerte bereits um 19:30 Uhr beginnen. Die Konzerteinführungen beginnen entsprechend eine halbe Stunde zuvor um 19 Uhr, und der Einlass in die Glocke ist bereits ab 18:30 Uhr möglich.

• Vier Konzerte an drei Abenden
Vier der zwölf Philharmonischen Konzerte werden an drei Abenden gespielt (das 1., 4., 5. und 12. Philharmonische Konzert).

• „Winterzauber“ und „Finale“
Programmatisch gibt es zwei neue Formate innerhalb der Philharmonischen Konzertreihe: Das vierte Konzert kurz vor Weihnachten wird von nun an zum stimmungsvollen „Winterzauber“ und das zwölfte zum mitreißenden „Finale“ der Konzertsaison.

• 5nachsechs jetzt sechsmal
Die beliebte Afterwork-Konzertreihe 5nachsechs wird statt fünf nun sechs Konzerte enthalten.

• Neue Website
Klar und übersichtlich und vor allem mit allen mobilen Endgeräten problemlos aufrufbar – so präsentieren sich die Bremer Philharmoniker ab sofort online.

Zudem locken neben den etablierten Festabonnements attraktive neue Angebote in den Konzertsaal:

• GMD-Abo
Flexibel und unschlagbar günstig: Das Abo mit fünf Gutscheinen für die Konzerte mit Marko Letonja kann wahlweise auf ein oder mehrere Konzerte verteilt werden.

• FLEXI-Abos jetzt mit noch mehr Vorteilen
Einfach und bequem: Die 5er- und 7er-FLEXI-Abos sind ab der kommenden Spielzeit auch online oder telefonisch und frei kombinierbar für einen oder mehrere Konzertabenden einlösbar.

• Neues FEST-Abo
Zu den etablierten Abos kommt das Sonntags-8er-Abo dazu.

• Exklusiv nur für Abonnenten
Phil Surprise - ein Abend bei den Bremer Philharmonikern im Probensaal Phil Kunst – Abonnenten zu Gast in der Kunsthalle

• Für Schüler, Studenten, Azubis und FSJler
Ein Preis – egal, welche Kategorie! Die Einzelkarte wird 9,50 kosten, Abos liegen je nach Anzahl der gewünschten Konzertbesuche zwischen 28,- (GMD- Abo) und 84,- Euro (12-er FEST-Abo).

Christian Kötter-Lixfeld ist zuversichtlich, dass diese Angebote den Wünschen und Bedürfnissen des Konzertpublikums entgegenkommen. „Wir beobachten seit mehreren Spielzeiten, dass an Werktagen ein Konzertbeginn um 20 Uhr für viele zu spät ist. Sie möchten nicht erst um kurz vor elf wieder zuhause sein. Da spielen Sicherheitsaspekte eine große Rolle, aber auch das Bedürfnis, für ein Konzerterlebnis ausreichend Zeit zur Verfügung zu haben“, erklärt er. Ebenso sei das Interesse an den Sonntags-Matinéen kontinuierlich gestiegen, nur folgerichtig also, dass man dem mit zusätzlichen Sonntagskonzerten und einem neuen Abo entspräche. Durch eine einfache und attraktive Preisgestaltung möchte man zudem jüngere Generationen gezielt ansprechen: „Die Einzelkarte liegt nun in allen Kategorien bei 9,50 Euro, mit einem Abo maximal bei 7,- Euro. Das macht einen Konzertbesuch leicht erschwinglich“, so Kötter-Lixfeld weiter. Besonders freut er sich über die Nähe, die Marko Letonja zum Publikum sucht: „Öffentliche Probenbesuche und Konzerteinführungen geben intensive Einblicke in den kreativen, aber auch ganz persönlichen Schaffensprozess eines Künstlers.“
Marko Letonja selbst sieht genau darin ein persönliches Anliegen:“ Ich möchte die Konzertbesucher auf eine musikalische Reise einladen und sie auf Besonderheiten aufmerksam machen, erklären, was sich der Komponist bei seinem Werk gedacht hat und vorstellen, wie wir es heute interpretieren wollen. Dazu gehört auch, dass man uns bei Proben quasi über die Schulter schauen darf und direkt miterleben kann, wie ein Konzert entsteht.“

Zwölf Philharmonische Konzerte an insgesamt 28 Konzertabenden, sechs Afterwork- Konzerte, acht Sonderkonzerte, sieben Gastspiele u.a. im Concertgebouw Amsterdam und beim Internationalen Goslarer Musikfest, zwei Schuppenkonzerte und fünf Familien- und Jugendkonzerte, zahlreiche Kammermusiken wie die beliebten Konzertreihen „Kammermusik am Sonntagmorgen“ und „Himmlisches Sonntagsvergnügen“ und sechs Opernpremieren sowie rund 30 Schulprojekte und Schulkonzerte und die fast täglich stattfindenden Veranstaltungen in den drei Musikwerkstätten geben in der Spielzeit 2018/2019 vielfach Gelegenheit, sich von der Qualität des Orchesters und seiner Bedeutung für die Stadt Bremen und dem gesamten Nordwesten zu überzeugen.

„Die Bremer Philharmoniker sind eine feste Säule des hiesigen Musiklebens. Ich freue mich, dass sie so innovativ mit immer neuen Angeboten auf die sich verändernden Bedürfnisse ihres Publikums eingehen. Vor allem danke ich ihrem Intendanten, Christian Kötter-Lixfeld, und seinem Team dafür, wie intensiv sie sich um die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen engagieren“, sagt Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz.

Quelle: https://www.bremer-philharmoniker.de

 
 

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