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15.05.2018 Kulturstaatsministerin Grütters gibt Nominierungen für BKM-Preis Kulturelle Bildung 2018 bekannt

 

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat am 14. Mai 2018 die zehn für den BKM-Preis Kulturelle Bildung 2018 nominierten Projekte bekanntgegeben. Eine Fachjury hatte sie zuvor aus 104 Vorschlägen ausgewählt. „Seit nunmehr zehn Jahren würdigen wir mit dem BKM-Preis Kulturelle Bildung all diejenigen, die sich mit Leidenschaft der kulturellen Bildung verschreiben und gerade so den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken“, erklärte die Staatsministerin. „Mit der Sprache der Kunst verbinden die ausgewählten Vorhaben Menschen und Lebenswelten, die im Alltag oft nur wenige oder gar keine Berührungspunkte haben, so zum Beispiel analoge und digitale, städtische und ländliche Räume, Geschichte und Gegenwart, kulturelle und politische Bildung, Migranten und Einheimische oder Menschen mit und ohne Behinderung. Ob in der Hamburger Schule, die zur ‚Heilanstalt‘ wird, ob auf der Passerelle zwischen Kehl und Straßburg, ob als Unternehmer oder als Hacker – in jedem dieser Projekte erleben junge und ältere Menschen am eigenen Leib die Kraft der Künste. Sie überwindet Grenzen und Gegensätze, sie vermittelt Gemeinschaft und Gemeinsinn. ‚Mensch willkommen!‘ lautet der Slogan des Grips Theaters – das ist auch die zentrale Botschaft, die hinter allen zehn Nominierten steht“, betonte Grütters.

Ausgewählt wurden in diesem Jahr bundesweite sowie regionale Projekte aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und Sachsen. Jede Nominierung ist mit einer Prämie von 5.000 Euro verbunden, die drei Preisträger erhalten jeweils 20.000 Euro.

Zu den Nominierten zählt auch das Projekt Sitcom Opera (Berlin), ein neuartiges Format für die Oper im 21. Jahrhundert, entwickelt von der Jungen Norddeutschen Philharmonie. In 21 Folgen wird die Oper „MiniBar“ von Studierenden von Musikhochschulen in einer Kneipe als Videoformat inszeniert. Dadurch schafft das Projekt den innovativen Transfer der klassischen Oper in ein aktuelles Medien- und Freizeitformat, das Modellcharakter besitzt. Durch die digitale Verfügbarkeit sollen auch für Nicht-Opern-Nutzer Hemmschwellen gesenkt werden, das Genre kennen zu lernen. Ergebnis ist eine zukunftsweisende Interpretation der klassischen Kunstform Oper.

Quelle: https://www.kultur-bildet.de

 
 

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