Mit einem absoluten Höhepunkt starten die Jazztage Dresden am 1. November in ihre diesjährige Festivalzeit. Die Dresdner Sinfoniker, die mit der Eröffnung der Jazztage auch ihr 20-jähriges Bestehen feiern, gestalten diesen Eröffnungsabend. Erklingen werden an diesem dreiteiligen Konzertabend Musik von Frank Zappa, gespielt von den Dresdner Sinfonikern und dem Universal-Druckluft-Orchester des Dresdners Peter Till und Andreas Gundlachs "Quartüürium“ für Klavier, Synthesizer und Orchester – ein Mix aus orchestraler Neuer Musik und Jazz – mit Andreas Boyde und Andreas Gundlach an den Tasteninstrumenten, sowie eine Rockoper von Enrico Chapela mit Solistinnen und Solisten aus Mexiko, einer Rockband und Orchester. "Im Anschluss an das Konzert werden wir gemeinsam mit Musikern und Gästen zünftig zur Session im Erlwein-Capitol feiern“, verrät der Intendant der Jazztage Dresden, Kilian Forster.

Die Dresdner Sinfoniker mit ihrem Intendanten Markus Rindt haben schon viele außergewöhnliche musikalische Projekte realisiert. Die Musiker, die normalerweise in anderen Orchestern auf der ganzen Welt verstreut spielen, finden sich zu ihren Konzerten und Tourneen immer wieder neu. "Das Projekt, das mir am eindrücklichsten in Erinnerung ist“ sagt Rindt mit einem Leuchten in den Augen, "ist die Hochhaussinfonie zum Film ‚Panzerkreuzer Potemkin‘, die wir gemeinsam mit den Pet Shop Boys anlässlich des 800-jährigen Jubiläums der Stadt Dresden gespielt haben.“ Grenzen überwinden, Verständigung schaffen mit der Musik als Brücke, das ist die Idee und der Anspruch der Dresdner Sinfoniker. Aus dieser Idee sind weitere außergewöhnliche Konzerte wie "Break down this wall“ an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze, die Begegnung türkischer und armenischer Musiker, ein Konzert, in dem das Orchester in Dresden spielte und der Dirigent via Videoübertragung aus London dirigierte, entstanden.

Die Initiative für diesen außergewöhnlichen Konzertabend geht auf Kilian Forster zurück. Er und der Intendant der Sinfoniker, Markus Rindt, erfüllen sich mit diesem außergewöhnlichen Konzertabend im Übrigen einen großen Wunsch. "Wir spielen seit zwanzig Jahren, also fast so lange, wie es die Jazztage gibt, gemeinsam im Orchester. Darüber hinaus sind wir schon immer freundschaftlich miteinander verbunden, und nun wurde es höchste Zeit, dies auch auf Kilians Festival zu bringen“ so Markus Rindt. Das Konzert wird der Beginn außergewöhnlicher Jazztage. Im diesjährigen Programm, für das bereits alle Künstler gebucht und für das bis heute bereits mehr als zehntausend Karten verkauft sind, wie Forster verrät, werden Weltstars wie Gregory Porter, Jan Garbarek, Al di Meola und Candy Dulfer auftreten.

Zwischen der Eröffnung der Dresdner Sinfoniker am 1. November und dem Abschlusskonzert mit Kilian Forsters Ensemble "Klazz Brothers & Cuba Percussion“ am 29. November fällt es dem Musik-, Jazz- und Kulturgenießer schwer, aus rund 80 Konzerten die richtige Wahl zu treffen.

Karten für alle Konzerte der diesjährigen Jazztage Dresden sind an allen Dresdner und deutschlandweiten ReserviX- sowie allen SZ-Vorverkaufsstellen erhältlich. Ebenso steht die ReserviX-Hotline unter 01806 700733 (0,20 Euro aus dem Festnetz, mobil 0,60 Euro) zur Verfügung.

Weitere Infos: www.jazztage-dresden.de