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10.10.2018 Music Business Summer School 2018 – Musikwirtschaftsverbände ziehen positive Bilanz

 

Der Hamburger Musikwirtschaftsverbund IHM blickt gemeinsam mit den Bundesverbänden bdv, DMV und VUT auf sechs Tage voller Seminare, Input und Networking mit hochkarätigen Expertinnen und Experten aus der deutschsprachigen sowie internationalen Musikbranche zurück. Vom 13.-18. September lud die Music Business Summer School als offizielles Weiterbildungsprogramm der deutschen Musikwirtschaftsverbände insgesamt ausgewählte 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Verlagswesen, Live Entertainment und erstmals auch Label Management/Vertrieb in die Räume des Bildungspartners Hamburg Media School.

In drei eigenständigen, parallellaufenden Seminaren (Music Publishing, Live Entertainment, Recorded Music) bot die Music Business Summer School Praktikerinnen und Praktikern der Musikbranche die bestmögliche Kombination aus theoretischem Wissen, Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Einblicke in die Praxis. Gemeinsam mit den organisierenden Musikverbänden, Kuratoren und Partnern konnten hochqualifizierte Dozenten gewonnen werden.

Die bereits zum sechsten Mal stattfindende Music Publishing Summer School erfreute sich besonderer Beliebtheit und zahlreicher Bewerber auf die begrenzten Plätze. „Ausgewählte Themen und Dozenten aus der Musikverlagspraxis, aktuelle Inhalte sowie die Möglichkeit zur Ausweitung des Netzwerks führen dazu, dass sich die Music Publishing Summer School im Laufe der Jahre zu dem Weiterbildungsangebot im deutschsprachigen Verlagsbereich etabliert hat“, so Birgit Böcher, stellvertretende Geschäftsführerin des DMV. Auf dem Stundenplan der Publishing Summer School standen Themen wie Urheberrecht, GEMA, Synch Business und Lizenzen für audiovisuelle Medien, vertragliche Grundlagen oder A&R Management im Musikverlag.  Birgit Böcher und Christoph Becker diskutierten unter Einbindung der Teilnehmer mit Marcus Staiger über die Verantwortung von Musikverlagen. Weiterhin dabei waren Dozentinnen und Dozenten wie Christiane Albiez (Schott Music), Joe Chialo (Airforce1), Benjamin Budde (Budde Music), Christian Baierle (ROBA Music Publishing) und Peter F. Schulz.

Auch der Live Bereich konnte im zweiten Jahr mit aktuellen Themen und fundierten Informationen aufwarten. So diskutierte Kai Müller (Elbe Entertainment) im Anschluss an einen Einblick in das Ticketing-Geschäft durch Arndt Scheffler (white label eCommerce) gemeinsam mit Nico Röger (Hannover Concerts), Dr. Johannes Ulbricht (Michow & Ulbricht) und Dr. Felix Holzhäuser (Lentze Stopper Rechtsanwälte PartGmbB) über Problematiken und Lösungen des Ticketzweitmarkts. Weitere fachliche Beiträge umfassten Themen wie Urheberrecht, Versicherungsoptionen, Haftung, Recht, Umsatzbesteuerung und beschränkte Steuerpflicht oder Veranstaltungskalkulation.

Die erstmalig und in Kooperation mit dem VUT stattfindende Recorded Music Summer School rückte Themen wie Vertragswesen, Verwertungsgesellschaften GVL und GEMA, Neighbouring rights, Urheberrecht, Streaming, Charts & GFK, Administratives, Datenanalyse & Evaluation sowie Marketing und Image-Kampagnenplanung auf den Stundenplan. Hierfür konnte z.B. Bettina Dorn (Warner Music Central Europe) für den Bereich Synch/Brand Cooperation gewonnen werden. Tobias Kallfass (zebralution) gab gemeinsam mit Anders Sjölin (Indigo) Einblicke in das Vertriebsmanagement, und Simon Semrau (The Orchard) vermittelte Know-how im Bereich Streaming. Rainer Ott (GHvC) und Anne Dillmann (Rookie Records) machten sich gemeinsam mit den Teilnehmern an die praktische Umsetzung einer VÖ- und Kampagnenplanung. Auch ein Ausblick auf musikalische Zukunftsfragen und Themen wie Virtual Reality waren Teil der Recorded Music Summer School. Jörg Heidemann (Geschäftsführer VUT): „Wir freuen uns in diesem Jahr mit der Recorded Music Summer School auch den zweitgrößten Teilmarkt der Musikwirtschaft in das Programm der Music Business Summer School integriert zu haben und damit ein praxisnahes Weiterbildungsformat für den Label- und Vertriebsbereich mit einer übergreifenden Vernetzungsmöglichkeit zu bieten.“

Das gemeinsame Rahmenprogramm mit Dozentinnen und Dozenten sowie Alumni bot darüber hinaus vielseitige Möglichkeiten zum Netzwerken. Es beinhaltete neben dem gemeinsamen Empfang mit DMV und GEMA im Rahmen des Reeperbahn Festivals erstmalig ein Music Business Summer School Alumni Meeting. „Die Menge der Bewerbungen für die Live Entertainment Summer School in diesem Jahr bestätigt den Bedarf eines Fortbildungsangebotes für die Veranstaltungsbranche. Neben der Vermittlung wesentlicher Fakten und aktueller Rahmenbedingungen des Wirtschaftsbereiches bietet die Music Business Summer School auch mit ihrer Anbindung an das Reeperbahn Festival zusätzlich eine perfekte Plattform zum Networking und damit auch insoweit einen weiteren Schritt zur Professionalisierung“, so Professor Jens Michow, Präsident des bdv. 

Die Music Business Summer School fand in der Vorwoche des Reeperbahn Festivals an der Hamburg Media School statt und wird durch den Bund sowie die Stadt Hamburg gefördert.

Quelle: https://www.musikwirtschaft.org

 
 

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