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Am ersten Maiwochenende, vom 30. April bis 2. Mai, finden im Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz die 1. Musiktage Montabaur statt. Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler, Preisträger des Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“ in Rheinland-Pfalz und Hessen, aber auch andere begabte Jugendliche ab 14 Jahren bekommen in dieser Zeit die außergewöhnliche Gelegenheit, in Meisterkursen von Dozenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main unterrichtet zu werden. Damit erhalten die Teilnehmer einen ersten Einblick in die Arbeit mit Hochschulprofessoren und genauere Vorstellungen im Hinblick auf ihre eventuelle spätere Berufswahl. Gleichzeitig dient der intensive dreitägige Unterricht der Vorbereitung auf den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Nicht zuletzt erlaubt dieses überregionale Großereignis den externen Teilnehmern, das einzigartige Schulangebot des Landesmusikgymnasiums näher kennen zu lernen.

Eine Kostprobe ihres Könnens geben die Schülerinnen und Schüler in einem Abschlusskonzert am Sonntag, den 2. Mai 2010 um 15 Uhr, zu dem die Veranstalter herzlich in die Aula des Mons-Tabor-Gymnasiums einladen. Der Eintritt ist frei.

Die Musiktage Montabaur, die von nun an jedes Jahr stattfinden sollen, gehen auf eine Initiative von Markus Schwind, Instrumentallehrer am LMG, zurück und finden in Kooperation mit der Frankfurter Musikhochschule sowie den Landeswettbewerben „Jugend musiziert“ und den Landesmusikräten in Hessen und Rheinland-Pfalz statt. Sie werden durch die freundliche Unterstützung der Kreissparkasse Westerwald ermöglicht.

 

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Am Sonntag, 18. April ging die EMCY Generalversammlung 2010 in Heerlen (Niederlande) trotz erheblichen vulkanischen Behinderungen erfolgreich zu Ende. Wegen der Sperre des europäischen Luftraums konnten zahlreiche Delegierte nicht anwesend sein. Die Versammlung war dank den eingereichten Stimmübertragungen trotzdem beschlussfähig und hat wichtige Satzungsänderungen und die Qualitätsstandards für EMCY-Mitgliedswettbewerbe verabschiedet. Dieses Papier wurde in den letzten zwei Jahren vom EMCY-Vorstand und der Mitgliedschaft entwickelt und wurde während einer einjährigen Testphase vor seiner Verabschiedung geprüft. Die Richtlinien berücksichtigen das Repertoire, die Teilnehmer, die Jury, die Preise und die Organisation eines Wettbewerbs und sollen Wettbewerbsveranstaltern innerhalb und außerhalb des EMCY-Netzwerkes helfen, ihre Aktivitäten für junge Musiker zu verbessern und weiter aufzubauen.

Der Mittelpunkt der Feierlichkeiten um das 40-jährige Jubiläum der EMCY war ein Festakt im Gouvernementsgebouw in Maastricht (Niederlande) am 16. April. Redner waren u.a. Mitgründer der EMCY Dr. Eckart Rohlfs und Kulturattaché der Provinz Limburg Frau Odile Wolfs. Die Auftritte des Schlagzeugduos Peter Fleckenstein/Quirin Reichl (Jugend musiziert, Deutschland), des Trompeten Sylvain Leclerc (Concours d’excellence, Frankreich) und der Pianistin Asagi Nakata (Internationaler Franz Liszt Wettbewerb für junge Pianisten, Weimar) bildeten eine Anregung an die Organisatoren der Bewerbung Maastrichts als Europäische Kulturhauptstadt 2018 und an weitere künftige Europäische Kulturhauptstädte , Nachwuchsmusiker in ihre Programme einzubeziehen.

Gastgeber waren Schunck und der Charles Hennen Concours: Internationaler Kammermusikwettbewerb für Streicher. Die EMCY Generalversammlung war Bestandteil eines umfangreichen Programms anlässlich des 25-jährigen Jubiläums dieses Wettbewerbs und des hundertjährigen Bestehens der Musikschule Heerlen.

Die Europäische Union der Musikwettbewerbe für die Jugend (EMCY) ist die europäische Dachorganisation für mehr als 50 nationale und internationale Musikwettbewerbe für Kinder und Jugendliche. Sie wurde 1970 als Vereinigung nationaler Musikwettbewerbe gegründet, um die musikalische Erziehung und Förderung von musikalischen Talenten im vorprofessionellen Bereich auf europäischer Ebene zu entwickeln. Seit 1992 können auch internationale Musikwettbewerbe Mitglied werden. Seit 1996 hat die EMCY ihren Sitz in München und ist dort als eingetragener Verein registriert. Anliegen der EMCY ist vor allem die Weiterförderung von Preisträgern nach dem Wettbewerb durch europäische Konzerte, Tourneen, Begegnungen und Meisterkurse.

 

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Die Sieger des 10. Bundeswettbewerbs Schulpraktisches Klavierspiel GROTRIAN-STEINWEG stehen fest: Es sind Schulmusiker aus Berlin, Detmold und Köln. Die erste Runde (Liedspiel) gewann Felix Heitmann von der Hochschule für Musik Detmold. In der zweiten Runde (Partitur- und Vom-Blatt-Spiel) konnte Christina Oepen von der Universität der Künste Berlin die Jury unter Vorsitz von Ortwin Nimczik von sich überzeugen. Sie gewann außerdem den Sonderpreis des Arbeitskreises für Schulmusik „Auszeichnung für Stiltreue“. Den Preis für die dritte Runde (Improvisation) erspielte sich Martin Rixen von der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Ein Gesamtpreis für alle drei Runden, die vom 22. bis 24. April 2010 an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar stattfanden, wurde – wie schon beim letzten „Schupra“-Wettbewerb – nicht vergeben.

Beim Preisträgerkonzert am Sonntag, 25. April im Saal Am Palais in Weimar waren gleich 9 der insgesamt 16 angehenden Musiklehrerinnen und -lehrer zu hören: Aufgrund der Vielzahl einzelner Spitzenleistungen hatte sich die Jury gemeinsam mit der Braunschweiger Klaviermanufaktur GROTRIAN-STEINWEG, die den Wettbewerb maßgeblich unterstützt, zur Vergabe einer Reihe zusätzlicher Preise entschlossen. So erhielt den Sonderpreis des Verbandes Deutscher Schulmusiker und der Initiative „Play Fair!“ für eine besonders kreative Eigenkomposition Patrick Heil von der Hochschule für Musik Freiburg. Den Publikumspreis, gestiftet von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, sowie den Sonderpreis für die stilgetreue Begleitung des Soultitels „Nightshift“ erspielte sich Niels Schröder von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Weitere Sonderpreise gingen an Peter Schleicher von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart für die Improvisation einer barocken Fuge und an Gregor Wohak – ebenfalls aus Stuttgart – für eine originelle Boogie-Woogie-Improvisation über ein gegebenes Tonmaterial. Andreas Kuch von der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar erspielte sich den Sonderpreis für die improvisatorische Interpretation einer eigenen Textvorlage und Tobias Rößler (Hochschule für Musik Saar) erhielt den Sonderpreis für die überzeugende Darbietung des eigenen Songs „Lied ohne Sinn“.

Veranstaltet wird der „Schupra-Wettbewerb“ von der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) und der renommierten Braunschweiger Klaviermanufaktur GROTRIAN-STEINWEG. Der nächste Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel findet in zwei Jahren in Weimar statt.

 

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Die kommunalen Kassen sind leer. Was liegt da näher als an den Musikschulen zu sparen, die ohnehin als freiwillige Leistung angesehen werden. Für die Musikschulen als elementarem Bestandteil des kulturellen Lebens in unseren Städten und Gemeinden - dafür streiten Winfried Richter (VdM) und Stefan Gretsch (ver.di). Moderation: Andreas Kolb (nmz)
Das Gespräch wurde von nmzMeida anlässlich der Frankfurter Musikmesse 2010 aufgezeichnet.

weiter zum Filmbeitrag

 

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„Musikalische Bildung von Anfang an“ – unter diesem Fachkongresstitel stellte der Verband deutscher Musikschulen (VdM) am vergangenen Wochenende in Aschaffenburg seinen „Bildungsplan Musik für die Elementarstufe/Grundstufe“ der Öffentlichkeit vor. In dem neuen Bildungsplan, der zum Sommer 2010 erscheint, wurden unter Mitwirkung zahlreicher ausgewiesener Expertinnen und Experten aus der Elementaren Musikpädagogik Grundsätze und Leitlinien für die musikalischen Bildungsangebote für Kinder von der Geburt bis ins Grundschulalter formuliert. Der Bildungsplan wird die künftige Arbeit der Musikschulen in Eltern-Kind-Gruppen, mit Kindern im Kindergartenalter und im Grundschulalter prägen. Kooperationen mit Kindertagesstätten und Grundschulen sowie die Offenheit für alle Kinder und Familien unabhängig von ihrem sprachlichen und kulturellen Hintergrund spielen dabei eine herausragende Rolle.

Die Arbeit der Musikschulen zu sichern und mit musikalischer Bildung in die Zukunft der nachwachsenden Generation zu investieren sei eine „freiwillige Pflichtaufgabe“ der Kommunen, sagte Oberbürgermeister Klaus Herzog bei seiner Begrüßung der rund 150 Fachbesucher in Aschaffenburg, deren Musikschule als älteste Musikschule Deutschlands dieses Jahr ihr 200-jähriges Gründungsjubiläum feiert.
Die Bedeutung von Musik für die Persönlichkeitsentwicklung und -entfaltung des ganzen Menschen hob Martin Thomé in seinem Grußwort für das Bundesbildungsministerium hervor, mit dessen Unterstützung das VdM-Projekt „Musikalische Bildung von Anfang an“ und damit auch die Entwicklung des VdM-Bildungsplans durchgeführt wurde.

Elfriede Ohrnberger, Abteilungsleiterin im Bayerischen Kultusministerium betonte, wie wichtig es sei, die musisch-ästhetische Erziehung verstärkt im Kindergarten und in der Grundschule zu beginnen. Das Interesse an starken Musikschulen als Partner und Träger eines umfassenden Bildungsverständnisses sei dabei groß. Dies decke sich auch mit der Position von Kultusminister Ludwig Spaenle als derzeitigem Präsidenten der Kultusministerkonferenz.

VdM-Bundesvorstandsmitglied Michael Kobold forderte, die Kongruenz zwischen dem VdM-Bildungsplan und den Bildungs- und Erziehungsplänen der Länder herzustellen, „in denen Musik bisher nicht immer den ihr zukommenden Stellenwert hat und in denen der Beitrag, den die Elementare Musikpraxis für frühkindliche Bildungsprozesse leisten kann, nicht immer hinreichend erkannt und berücksichtigt wird“.

Offen für dieses Anliegen zeigten sich Eva Reichert-Garschhammer, stellvertretende Leiterin des Bayerischen Staatsinstituts für Frühpädagogik, und weitere Mitautoren von Bildungs- und Erziehungsplänen der Länder bei der Kurzvorstellung der Pläne und in einem Podiumsgespräch, das von BR5 und nmzMedia für die Sendung “Taktlos spezial“ aufgezeichnet wurde. Die Anschlussfähigkeit wurde auch von den Referentinnen und Referenten herausgestellt, die die einzelnen Bereiche des VdM-Bildungsplans vorstellten, allen voran Michael Dartsch, Projektleiter des VdM-Projektes „Musikalische Bildung von Anfang an“ und Professor für Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Saar.

Eine Kongressdokumentation wird zusammen mit dem VdM-Bildungsplan im Juli 2010 vorliegen.

 

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Das Rennen um den junge ohren preis 2010 beginnt. Bewerbungen sind in drei Kategorien möglich – neu ist die experimentelle Sparte „LabOhr“. Erstmals erfolgt die Bewerbung im Online-Verfahren. Der Wettbewerb richtet sich an professionelle Projekte der Musikvermittlung im gesamten deutschsprachigen Raum. Medienpartner des junge ohren preis ist Deutschlandradio Kultur.

Bewerbungen für den junge ohren preis (jop!) 2010 können ab sofort eingereicht werden. Der jop! wird in drei Sparten vergeben. Neben „Best Practice“ und „Musik & Medien“ lädt die neue Kategorie „LabOhr“ experimentelle Projekte zur Bewerbung ein, die auf phantasievolle Weise junge Ohren für die Welt der Klänge und Geräusche begeistern und dafür innovative Formate und Ansätze entwickeln.

In diesem Jahr findet das Bewerbungsverfahren zum ersten Mal online statt. Bis zum 15. September 2010 läuft die Bewerbungsfrist. Die Preisträger werden am 18. November 2010 beim Bayerischen Rundfunk in München bekanntgegeben und wie im Vorjahr finden an diesem Tag Präsentationen der nominierten Projekte statt. Auch der folgende Tag steht mit einem Symposium ganz im Zeichen der „jungen Ohren“ und bringt Experten und Praktiker sowie Schüler in einen lebendigen Austausch.

Im vergangenen Jahr erlebte der junge ohren preis einen regelrechten Ansturm. Rund 120 Kandidaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie den Benelux-Ländern hatten sich beworben. In einer festlichen Preisverleihung, die ein internationales Fachpublikum aus Musikbetrieb, Wirtschaft und Kulturpolitik ins Kölner WDR Funkhaus führte, wurden die Gewinner im Dezember 2009 bekanntgegeben.

Ehemalige Preisträger des jop! sind inzwischen auf verschiedensten Podien gefragt: so wurde das Schweizer Projekt „Windrose“ (jop 2007) in Hamburg adaptiert, die Schurken präsentieren ihren Musikkrimi „Kommissarin Flunke“ (jop 2008) u. a. in der Philharmonie Essen sowie der Elbphilharmonie und die Luxemburgische Botschaft fördert eine Tournee des Traffik Theaters Luxemburg mit „Wanja“ (jop 2009).

Die Kategorien:

„Best Practice“
ist die Kategorie für Projekte im Bereich konzertbezogener Musikvermittlung, die sich an Kinder und Jugendliche als Publikum richten und die einen kreativen und innovativen Beitrag zum Musikleben leisten.

Musik & Medien“
Für Projekte, die durch den kreativen Einsatz audiovisueller Medien oder Internet das Spektrum von musikalischen Angeboten für Kinder und Jugendliche über den Konzertbereich hinaus erweitern.

NEU: „LabOhr“
Die experimentelle Kategorie regt dazu an, Hören als kulturelle Praxis künstlerisch zu erforschen. Gesucht sind kreative Formate und Ansätze, die neue Dimensionen der musikalisch-auditiven Umwelt vermitteln.

Die Online-Bewerbung sowie detaillierte Informationen zu den einzelnen Kategorien, der Fachjury und bisherigen Preisträgern stehen im Internet bereit unter http://www.jungeohren.de/jop

 

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„Musikalische Bildung von Anfang an“ ist das Thema des Fachkongresses, den der Verband deutscher Musikschulen (VdM) mit Unterstützung des Bundesbildungsministeriums, des Bayerischen Kultusministeriums und der Stadt Aschaffenburg, deren Musikschule ihr 200-jähriges Jubiläum feiert, am 16./17. April 2010 in der Stadthalle Aschaffenburg veranstaltet.
Im Mittelpunkt stehen dabei die musikalischen Bildungsangebote für die Jüngsten, vom frühesten Lebensalter in Eltern-Kind-Gruppen über Kooperationen mit Kindertagesstätten und Musikalische Früherziehung für Kinder im Vorschulalter bis hin zur Musikalischen Grundausbildung und weiteren Angeboten für Kinder im Grundschulalter.

„Musik fördert die Entwicklung eigener Wahrnehmung und Urteilskraft. Sie ist unverzichtbar im Rahmen von kultureller Bildung und damit für die gesamte Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen“, sagt der Bayerische Kultusminister und Präsident der Kultusministerkonferenz Ludwig Spaenle, der den Fachkongress eröffnen wird.
Klaus Herzog, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg ist sich der Bedeutung musikalischer Ausbildung bewusst: „Musikalische Bildung ist eine wertvolle Investition in die Zukunft der nachwachsenden Generation. Wir freuen uns deshalb besonders, im Rahmen des 200-jährigen Jubiläums unserer Musikschule, diesen Bildungskongress ausrichten zu dürfen“.

Zur Herausgabe des „Bildungsplan Musik für die Elementarstufe/Grundstufe“ und zum Abschluss des vom Bundesbildungsministerium geförderten VdM-Projektes „Musikalische Bildung von Anfang an“ werden namhafte Wissenschaftler und Experten die wichtigsten Projektergebnisse und neueste Erkenntnisse zu diesem Fachthema vorstellen. Ebenso werden Mitautorinnen von Bildungs- und Erziehungsplänen der Länder diese und den Stellenwert musikalischer Bildung darin darstellen.

Der VdM-Vorsitzende Winfried Richter: „Die öffentlichen Musikschulen stehen in der kommunalen Bildungslandschaft vor neuen Aufgaben. Durch zunehmende Ganztagsbetreuung und Ganztagsunterricht wächst die Bedeutung der Kooperationen von Musikschulen mit Kindertagesstätten und Grundschulen. Gleichzeitig ist dies auch die Chance, allen Kindern eines Jahrgangs den Zugang zum Musizieren zu ermöglichen – unabhängig von ihren familiären, sozialen oder finanziellen Voraussetzungen.“

Fachbesucher aus Musikschulen, Kindertagesstätten, Grundschulen und anderen Bereichen der frühkindlichen Bildung sind eingeladen, den neuen „Bildungsplan Musik für die Elementarstufe/Grundstufe“ kennen zu lernen und über Wechselwirkungen mit den Bildungs- und Erziehungsplänen der Länder, die Bedeutung von Musik für Bildungsprozesse in der Kita und weitere sich anschließende Fragen zu diskutieren.
VdM-Fachkongress „Musikalische Bildung von Anfang an“
von Freitag, 16. April, 14.00 Uhr, bis Samstag, 17. April 2010, 13.00 Uhr
In der Stadthalle am Schloss, Schlossplatz 1, 63739 Aschaffenburg

Information und Anmeldung:
Verband deutscher Musikschulen, Stephan Schmitz, Tel. 0228/95706-22,
Email schmitz@musikschulen.de, www.musikschulen.de.
Die Tagungsgebühr beträgt 29,00 Euro pro Person.

Das Kongressprogramm ist veröffentlicht unter www.musikschulen.de/medien/doks/veranstaltungen/Programmflyer_Fachkongress_2010.pdf

 

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Die Hochschule für Musik und Theater München bietet ab dem Wintersemester 2010/11 einen zweijährigen Masterstudiengang für Kultur- und Musikmanagement an. Zielgruppe der Vollzeitausbildung sind Absolventen unterschiedlichster Fächer, die eine – leitende – Funktion in einer Kulturinstitution anstreben oder im Kulturbereich selbstständig unter-nehmerisch tätig werden wollen. Besonderes Gewicht im Studiengang haben Institutionen und Unternehmen der Musik- und Theaterbranche. Thematische Schwerpunkte sind kulturelles Unternehmertum (Cultural Entrepreneurship), Unternehmensführung (Leadership) sowie die Vermittlung von Kultur und Musik. Geleitet wird der Studiengang von Prof. Maurice Lausberg, Geschäftsführer der actori GmbH, und Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats. Durch Kooperationsprojekte mit zahlreichen Münchner Kultureinrichtungen und die Verpflichtung hochkarätiger Dozenten aus Kultur und Wirtschaft ist ein enger Praxisbezug gewährleistet. Die Studierenden können so schon während des Studiums wichtige Kontakte knüpfen.

Der Studiengang vermittelt den angehenden Kulturmanagern Inhalte aus dem Bereich der Kulturwissenschaften und -politik, betriebswirtschaftliche Grundlagen und Management Skills, Marketing- und Finanzierungsstrategien sowie die notwendigen Rechtsgrundlagen. In Praxismodulen wie dem »Cultural Entrepreneurship Lab«, einem Versuchslabor für kulturelle Geschäftsideen, oder der »Music Management Company«, einer firmenähnlichen Teamkonstellation, in der die Studenten im Auftrag der Hochschule und interessierter externer Kulturinstitutionen Projekte in den Bereichen Künstlermanagement, Veranstaltungsmanagement, Beratung und Vermarktung bearbeiten, wird die spätere Kulturmanagement-Praxis realitätsnah geübt. Ein Pflichtpraktikum und Vortragsreihen mit Kulturmanagern aus der Praxis ergänzen die Ausbildung.

Mit der Einrichtung des Instituts für Kulturmanagement am Hochschulstandort Gasteig – einem Zentrum kulturellen Lebens in München – ermöglicht die Hochschule für Musik und Theater München den künftigen Kulturmanagern beste Ausbildungsvoraussetzungen. Die Landeshauptstadt München bietet darüber hinaus mit ihrer Vielzahl an international renommierten Kulturinstitutionen und -unternehmen hervorragende Arbeitsmöglichkeiten für angehende Kulturmanager.

Ausführliche Informationen zum Studiengang und zur Bewerbung stehen ab sofort auf der Homepage zur Verfügung (www.kulturmanagement-muenchen.de).

Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2010.

 

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Die Körber-Stiftung lädt ab Herbst 2010 eine kleine Gruppe junger Musikvermittler/innen zu einem einjährigen Reisestipendium quer durch Europa ein. Sie erhalten die Chance, durch persönliche Begegnungen und Projektarbeit mit herausragenden Persönlichkeiten - Solisten, Dirigenten, Schallplatten- und Medienvertretern, Vertretern aus Theater und Bildender Kunst, sowie Kulturpolitikern, Soziologen, Stadtplanern, Architekten, Mäzenen oder kulturfördernden Unternehmern etc. – die eigene Persönlichkeit und vernetztes Denken weiter zu entwickeln.
Die Ankündigung des neuen Projekts beim Symposium THE ART OF MUSIC EDCATTION im Februar 2010 stieß auf großes Interesse.

Ziel der Masterclass on Music Education ist,
• künftige Leitungspersönlichkeiten im Bereich Musikvermittlung zu identifizieren und zu fördern,
• Musikvermittlung insbesondere für Erwachsene in Bereiche wie Friend- und Fundraising weiterzudenken,
• für Musikvermittlung einen höheren Stellenwert im Bewusstsein künstlerischer Ausbildungsinstitutionen und in der Konzertszene zu schaffen,
• zu zeigen, dass auch für Musikvermittlung besondere Begabungen erforderlich ist, und Hochschulen zu ermutigen, im Rahmen der künstlerischen Ausbildung aktiv nach besonders begabten Musikvermittler-Persönlichkeiten zu suchen.

Die Ausbildungseinheiten werden in der Regel als Wochenendseminare abgehalten. Am Schluss soll ein eigenständig konzipiertes und moderiertes Education-Projekt im Rahmen eines renommierten Musikfestivals oder an einem Konzerthaus/Orchester stehen.

Auswahl der Teilnehmer
Voraussetzung zur Teilnahme ist ein Masterabschluss in Musik, Musikwissenschaft, Kulturwissenschaft oder Kulturmanagement. Nach einem schriftlichen Bewerbungsverfahren werden 15 bis 20 Teilnehmer Anfang Juli zu einem zweitätigen Workshop eingeladen. Dort werden sechs Stipendiaten für den berufsbegleitenden Ausbildungsgang ausgewählt.
Ausschlaggebend sind Sprachvermögen (mindestens deutsch/englisch), Kreativität, Präsentations- und Fachkompetenz, die Fähigkeit zum vernetzten (Quer-)Denken, Kenntnisse und Einschätzungsvermögen im Bezug auf andere Kunstsparten, sowie soziale Kompetenzen und Überzeugungskraft der Gesamtpersönlichkeit.

Termine
Bewerbungsschluss: 31. Mai 2010, Auswahlworkshop: 2./3. Juli

Weitere Informationen ab 22. April unter der Internetadresse: http://www.koerber-stiftung.de

Hintergrund-Informationen
Die Erfahrungen aus den von Elbphilharmonie und Körber-Stiftung veranstalteten internationalen Symposien THE ART OF MUSIC EDUCATION 2008 und 2010 haben gezeigt, dass die Aufbereitung und Präsentation musikalischer Inhalte - auch für die Zielgruppe Erwachsene - ein immer bedeutenderer Faktor für den Erfolg von Musikinstitutionen sein wird. Musikvermittlung hat als Tätigkeitsfeld für Musiker, Musik- oder Kulturwissenschaftler sowie Kulturmanager mit entsprechendem Hintergrund eine Zukunft.
Mittlerweile haben Musikhochschulen dieses Defizit erkannt und bieten Studiengänge im Bereich Musikvermittlung an.
Allen derzeitigen Ausbildungsangeboten fehlt jedoch eine gezielte Suche nach und Ausrichtung auf besondere Begabungen und herausragende Persönlichkeiten. Denn neben der fachlichen, in einem Studium erwerbbaren Qualifikation kommt es im Konzertleben der Mediengesellschaft in besonderer Weise auch auf die Persönlichkeit der Vermittlerfigur an, und auf ihre Fähigkeit, Begeisterung zu wecken. Es ist deshalb sinnvoll, die Ausbildung von Musikvermittlern analog zur künstlerischen Ausbildung mit einem Elitegedanken zu verbinden und gezielt herausragende Begabungen zu suchen und zu fördern.
An dieser Stelle setzt die » Masterclass on Music Education« an: Wo individuelle Begabung an den Hochschulen zu geringen Raum finden kann, konzentriert sich die Masterclass besonders auf die Entwicklung der Einzel-Persönlichkeiten.

 

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Die städtische Musikschule Monheim hat das bundesweit einmalige Projekt „Musikschule für alle!“ gestartet. Seit dem Schuljahr 2006/2007 erteilen Lehrkräfte der Musikschule allen rund 400 Schülern der ersten Klasse einmal wöchentlich kostenlosen Unterricht, eine Kombination aus musikalischer Grundausbildung und Instrumenten-Karussell. Für Kinder ab dem zweiten Schuljahr wird an allen Grundschulen Instrumentalunterricht angeboten.

Ein neuer Beitrag von nmzMedia stellt das Erfolgsprojekt vor.

Weiter zum Filmbeitrag

 

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Musizieren fördert neben den musikalischen vor allem auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Geduld und Kreativität. Projekte und Einrichtungen, die Kindern und Jugendlichen Musik und Musikmachen nahebringen, verdienen daher besondere Förderung. Die Kleinsten schon früh mit dem Musizieren vertraut zu machen, ist ein erklärtes Ziel des Musikkindergartens Berlin, der von Daniel Barenboim gegründet wurde und gemeinhin als Best-Practice-Beispiel gilt. Im Rahmen eines besonderen Projekts fördert die GEMA-Stiftung nun diesen Musikkindergarten. Die Zusammenarbeit besiegelten der GEMA-Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Heker und Generalmusikdirektor Daniel Barenboim bei einem Treffen in der Berliner Staatsoper.

Die Unterstützung durch die GEMA-Stiftung erschöpft sich dabei nicht in finanziellen Fördermitteln: Im Rahmen eines Kooperationsprojekts werden einmal pro Monat Textdichter und Komponisten, die Mitglieder der GEMA sind, gemeinsam mit Kindern des Musikkindergartens Berlin Musik machen, begreifen und spielerisch erfahren.

Dr. Harald Heker: „Gerade in einer Zeit, in der der Wert geistigen Eigentums in unserer Gesellschaft vielen nicht mehr bewusst ist, sind Projekte und Initiativen wichtig, die Kindern und Jugendlichen Musik und vor allem auch das Musizieren und Komponieren selbst nahebringen. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern fördern wir daher gern das engagierte Anliegen des Musikkindergartens Berlin.“

Daniel Barenboim: „Ich freue mich, dass die GEMA-Stiftung uns von nun an in unserem Engagement unterstützt, Kinder schon in einem sehr frühen Stadium ihres Lebens Musik als natürlichen, aber auch wertvollen Bestandteil ihres Alltags erfahren zu lassen. Dass die Kinder nun immer wieder mit heutigen Komponisten das Entstehen von Musik erfahren und damit zeitgenössische Musik erleben können, begrüße ich ganz besonders.“

Über die GEMA-Stiftung:
Die GEMA-Stiftung (gegründet 1976) ist eine als mildtätig und gemeinnützig anerkannte öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts. Zu den Schwerpunkten der Tätigkeit gehört die Unterstützung und Förderung zeitgenössischer Komponisten und Textautoren in allen Musikbereichen durch die Vergabe zweckgebundener Stiftungsmittel. Das Stiftungsvermögen ist erwachsen aus Vermächtnissen und Zustiftungen von Musikurhebern. Über die Vergabe entscheidet der Beirat in zwei Sitzungen pro Jahr.

Über den Musikkindergarten Berlin:
Zusätzlich zu einer fundierten, möglichst kreativen, ganzheitlichen, bunten und ästhetischen Grundausrichtung wird im Musikkindergarten Berlin ein besonderer Schwerpunkt auf die Vermittlung von Musik als Schlüssel für alle Lebens- und Bildungsbereiche gelegt. Die ersten Kontakte mit Musikinstrumenten, die spielerische Schulung des Gehörs, des Rhythmusgefühls wie auch von Motorik in Form von Bewegung und Tanz, das Singen sind auch immer Elemente der musischen Vermittlung in alle in einem Kindergarten abzudeckende Bildungsbereiche und fließen als fester Bestandteil in den ganz normalen Tagesablauf der Kinder ein.

Unterstützt werden die fachlich besonders geschulten Erzieher und Erzieherinnen hierbei insbesondere durch regelmäßige Besuche Daniel Barenboims und von Musikern der Staatskapelle Berlin und des Staatsopernchores, die als Berufsmusiker ihre Leidenschaft und ihr Können weitergeben.

 

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Das Kompositionsprojekt der UdK Berlin QuerKlang geht nun schon in die vierte Runde, und die Uraufführungen der Kompositionen im Rahmen des MaerzMusik-Festivals für aktuelle Musik | Berliner Festspiele haben sich zu einem kleinen Highlight des Festivals entwickelt. Auch in diesem Jahr darf man wieder auf die Ergebnisse gespannt sein, die in zwei Konzerten, im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin und im Haus der Kulturen der Welt präsentiert werden.

Querklang ist ein Projekt der Universität der Künste Berlin/KLANGZEITORT, Kulturkontakte e.V., K&K Kulturmanagement & Kommunikation und MaerzMusik | Berliner Festspiele in Zusammenarbeit mit SchülerInnen und LehrerInnen an Berliner Schulen sowie KomponistInnen und MusikerInnen. Das Projekt füllt eine Lücke im konventionellen Musikunterricht. Anstatt sich nur passiv mit Musik auseinanderzusetzen, komponieren Schüler zeitgenössische Stücke im Klassenverbund und führen diese selbst auf. Das Konzept von QuerKlang erlaubt es, dass die Schüler hierfür keine musikalische Vorbildung brauchen.

Begleitet und angeleitet von professionellen Komponisten sowie Musikstudierenden der UdK Berlin entstehen experimentelle Stücke, die – je nach ästhetischer Entscheidung der jeweiligen Klasse – zum Teil völlig ohne traditionelle Instrumente auskommen. Gieskannen, Fahrräder, Zeitungspapier, Megafone kein Gegenstand ist vor den jungen Klangforschern sicher. Geprägt durch den unterschiedlichen musikalischen Hintergrund der Schüler entstehen Stücke, die durch ihre Vielschichtigkeit überraschen und mit großem Ernst und Eifer entwickelt und uraufgeführt werden.

Projektleitung: Daniel Ott, Komponist, Hans Schneider, Musikpädagoge, Kerstin Wiehe, Kulturmanagerin
Assistenz: Iris ter Shiphorst, Komponistin, Stefan Roszak, Musikpädagoge, Almut Heidelberger, Kunstpädagogin

23. März 2010, 18 Uhr
Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin
Uraufführungen der Kompositionen der Evangelischen Schule Berlin Mitte und des Johann-Gottfried-Herder Gymnasium Lichtenberg begleitet durch die Komponisten Héctor Moro und Leah Muir

28.3.2010, 18 Uhr
Haus der Kulturen der Welt
Uraufführungen der Evangelischen Schule Berlin Zentrum und der Neumark-Grundschule Schöneberg begleitet durch die Komponisten Ana Maria Rodriguez und Robin Hayward

 

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Derzeit appellieren Musikschaffende und Musikpolitiker verstärkt an Verantwortliche, die Musikalische Bildung unserer Kinder und Jugendlichen zu fördern und Bildungsangebote zu erhalten und auszubauen. So haben der Präsident des Deutschen Musikrates, Prof. Martin Maria Krüger, und die Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte, Dr. Ulrike Liedtke, am vergangenen Freitag, 05. März 2010 dem Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK), Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, das Papier „Kinder brauchen Musik“ überreicht, das Forderungen an die KMK zum Erhalt des Faches Musik stellt. Darüber hinaus setzen sich die Chefdirigenten und Intendanten der Berliner Orchester mit einem offenen Brief an Bildungssenator Prof. Dr. Jürgen Zöllner für den Erhalt des Schulfaches Musik in allen Klassenstufen ein.

Hierzu Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Seit Jahren gibt es bundesweit eklatante Versäumnisse beim Musikunterricht an allgemein bildenden Schulen und Musikschulen. Der offene Brief der Berliner Chefdirigenten und Intendanten an Bildungssenator Zöllner unterstreicht einmal, dass Musik kein Orchideenfach ist. Die Kulturmetropole und Hauptstadt Berlin nimmt leider einen Spitzenplatz auf der bundesweiten Versäumnisliste ein. Die Vorschläge des Landesmusikrates Berlin für einen Masterplan ‚Musikalische Bildung Berlin’ können im Verbund mit dem Forderungspapier des Deutschen Musikrates und der Konferenz der Landesmusikräte ‚Kinder brauchen Musik’ eine gute Ausgangsbasis für eine nachhaltige Verbesserung dieser Situation sein. Das beeindruckende bundesweite Engagement vieler Orchester mit Sonderprogrammen für die Musikalische Bildung wird auf Dauer als ergänzende Maßnahme nur fruchten können, wenn der Staat seiner Verantwortung für den Bereich der Musikalischen Bildung in Kindergarten, Schule und Musikschule nachkommt. Ziel muss es gemäß des 2. Berliner Appells des Deutschen Musikrates sein, jedem Kind gleich welcher sozialen oder ethnischen Herkunft einen kontinuierlichen und qualifizierten Zugang zur Musikalischen Bildung zu ermöglichten

Hierzu Prof. Wolfgang Gönnenwein, Präsident des Landesmusikrates Baden-Württemberg: „Die Musikalische Bildung trägt wesentlich zur Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen bei. Gerade im Grundschulalter werden wichtige Weichen für die Weiterentwicklung der Schülerinnen und Schüler gelegt, die durch eine zunehmende Kürzung von Unterrichtsangeboten und Reduzierung von qualifizierten Fachlehrern nicht in die falsche Richtung gehen dürfen. Gemeinsames Musizieren fördert das Sozialverhalten und ist so ein wichtiger Mosaikstein, der zur Charakterentwicklung und Menschwerdung der Kinder mit beiträgt. Nur ein Bildungskonzept, das auf Kontinuität und Qualität beruht, wird die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen positiv beeinflussen. Der Landesmusikrat Baden-Württemberg setzt sich daher intensiv gegen die Realisierung eines isolierten Studienbereiches ‚Ästhetische Bildung’ ein“.

 

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Zu der aktuellen Diskussion um die Musikalische Bildung in Berlin äußert sich Christian Höppner, Präsident des Landesmusikrats Berlin, wie folgt:

"Der Brandbrief der Berliner Chefdirigenten und Intendanten macht einmal mehr die desaströse Lage der Musikalischen Bildung in Berlin deutlich. Ich fordere den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit auf, dieses Thema endlich zur Chefsache zu erklären, damit möglichst rasch jedem Kind, gleich welcher sozialen oder ethnischen Herkunft, der Zugang zur Musikalischen Bildung ermöglicht wird.

Gerade in jungen Jahren – wie im Kindergarten, der Musikschule und der Grundschule – ist die Musikalische Bildung besonders prägend für die Persönlichkeitsentwicklung. Zudem ist die Schule der einzige Ort, wo wir wirklich alle Kinder und Jugendlichen erreichen. Deshalb muss ein zweistündiger Musikunterricht für alle Schularten und Jahrgangsstufen verpflichtend zum Fächerkanon gehören. Musik muss wieder Hauptfach werden – im Denken und Handeln aller Entscheidungsträger.

Ich fordere Bildungssenator Zöllner auf – wie bereits vom Landesmusikrat Berlin vorgeschlagen –, einen Runden Tisch zur Musikalischen Bildung einzuberufen."

Der Deutsche Musikrat und die Konferenz der Landesmusikräte haben am vergangenen Freitag dem Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, das Papier „Kinder brauchen Musik“ überreicht, das Forderungen an die KMK zum Erhalt des Faches Musik stellt.

 

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Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) unterstützt den Protest von 13 Berliner Dirigenten und Intendanten gegen den Abbau von Musikunterricht an allgemein bildenden Schulen. Die DOV fordert zugleich mindestens zwei Musikstunden pro Woche bis zum Ende der Schulzeit.

Aktueller Anlass sind Pläne des Berliner Bildungssenators Jürgen Zöllner (SPD), den Musikunterricht an Berliner Schulen noch weiter zu reduzieren. Bereits jetzt werden nicht nur in Berlin, sondern im gesamten Bundesgebiet bis zu 80 Prozent des Musikunterrichts nicht oder nur fachfremd erteilt. In Berlin sollen die Fächer Kunst und Musik künftig ausgetauscht werden können, so dass Musik in einigen Klassen gar nicht mehr stattfindet. Ab Klasse 11 könnte der Musikunterricht vollständig wegfallen.

Zahlreiche Studien belegen eindrücklich die positiven Effekte von Musikunterricht und eigenem Musizieren auf die emotionale, intellektuelle und soziale Kompetenz von Kindern und Jugendlichen. Im Bereich der kulturellen Bildung zu kürzen wertet die DOV angesichts der bevorstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen als kurzsichtig.

„Sollte der Musikunterricht in Deutschland noch weiter gekürzt werden, käme dies seiner faktischen Abschaffung gleich. Ein wesentlicher Teil unserer Kultur würde den Schülern vorenthalten werden. Musik ist kein Luxusgut, sondern integraler Bestandteil einer vernünftigen Allgemeinbildung und eines erfüllten Lebens“, sagt Gerald Mertens, Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung.

„Seit Jahren kommen die Orchester und Opernhäuser der politischen Forderung nach mehr kulturellen Bildungsangeboten erfolgreich nach. Die Reduzierung des Musikunterrichts auf quasi Null aber entzieht sowohl diesen Angeboten als auch der Zukunft der Orchester und Musiktheater jegliche Basis. Denn beides Bedarf der Heranführung junger Menschen an die Musik bereits in der Schule“, so Mertens abschließend.

 

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Das Projekt »Zeitgenössische Musik in der Schule« erfährt im Schuljahr 2010/2011 eine Neuauflage. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung bietet in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium zum vierten Mal »Zeitgenössische Musik in der Schule« an. Musiker, Komponisten und Ensembles werden in den Musikunterricht eingeladen, um den Schülerinnen und Schülern der 5. bis 13. Klassen die zeitgenössische Musik näher zu bringen und von bestimmten Themen ausgehend eigene Konzepte und Kompositionen gemeinsam zu erarbeiten.

Die vergangenen Projektdurchläufe in den Schuljahren 2004/2005, 2006/2007 sowie 2008/2009 stießen bei den Beteiligten - Künstlern, Lehrern und Schülern - auf positive Resonanz. Es zeigt, mit welch einfachen und doch wirkungsvollen Mitteln Kinder und Jugendliche in Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen und Künstlern eigenständig musikalische Gestaltungen und einen persönlichen Zugang zur zeitgenössischen Musik finden.

Die elf aktuellen Projektthemen sind vielseitig angelegt und reichen dieses Mal von musikalischer Land Art, Raumkompositionen und vom Komponieren nach einer Bildbetrachtung bis hin zum zeitgenössischen Jazz. Im Vordergrund stehen die Praxis und das Experimentieren mit Klängen und Instrumenten sowie das Improvisieren, Komponieren und Entwickeln eigener kreativer Ideen.

Das Ensemble L’ART POUR L’ART bietet Raumkompositionen mit »SCHÖNER DURCH KLANG«. an. Interdisziplinär schaffen die Violinistin Lenka Župková und der Tänzer Mikhail Honesseau mit der Klasse eine Collagekomposition aus Klang, Bewegung und Objekt. Zeitgenössischer Jazz ist Schwerpunkt der jungen Band schultzing. Eine Tanz- und Musik-Performance »Schwärme« führen die Choreografin Gudrun Soujon und der Musiker Willem Schulz gemeinsam durch. Der Komponist Thomas Meadowcroft leitet Improvisations-strategien durch `Recycling´ der Musikgeschichte ab. Die Flötistin Prof. Ulrike Volkhardt stellt den Schülerinnen und Schülern musikalische `Land Art´ als »The Sound of nature« vor.

Die Projekte von Stephan Meier und Eckart Beinke befassen sich mit Improvisation, Konzeption und Komposition, in der jeder einzelne der Klasse auf seine Weise zu Gehör kommt. Willi Hanne und Andreas Burckhardt erweitern gemeinsam dieses Angebot speziell für Bläserklassen. Thorsten Encke legt einen improvisatorischen Schwerpunkt auf Violoncello und stellt zudem das spartenübergreifenden Projekt »Klang eines Bildes« vor.

Für das Projekt »Zeitgenössische Musik in der Schule« ist die Zahl der teilnehmenden Schulen auf 20 begrenzt, so dass die Schülerinnen und Schüler noch intensiver und kontinuierlicher betreut werden können. Fachlehrerinnen und Fachlehrer für Musik der 5. bis 13. Klassen niedersächsischer Schulen können sich um eine Teilnahme bewerben. Sie werden bei der Planung und Durchführung der Projekte aktiv mit einbezogen. Die Bewerbungsunterlagen mit umfangreichen Informationen zu den Projektthemen und Künstlern sind erhältlich bei der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, www.nsks.de oder Tel: 0511/3603-493. Der Bewerbungsschluss ist der 6. Mai 2010.

Das Projekt wird unterstützt von dem Landesverband Niedersachsen des VDS und von Musik 21 Niedersachsen.

Niedersächsische Sparkassenstiftung, Susanne Reuter (Referentin für Musik), Schiffgraben 6-8, 30159 Hannover; susanne.reuter@svn.de; Tel: 0511/3603-493, Fax: 0511/ 3603-684

 

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Der Präsident des Deutschen Musikrates, Prof. Martin Maria Krüger und die Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte (KdLMR), Dr. Ulrike Liedtke, haben am heutigen Freitag, 05. März 2010 dem Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK), Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, das Papier „Kinder brauchen Musik“ überreicht, das Forderungen an die KMK zum Erhalt und zur Qualitätssicherung eines eigenständiges Schulfaches Musik enthält. Die KMK hatte sich in einem Beschluss im Oktober 2010 für eine Einführung des Studienbereiches „Ästhetische Bildung“ an der Grundschule ausgesprochen, der die Fächer Musik, Kunst und Bewegung zusammenfasst und somit sowohl der Ausbildung der Lehrkräfte als auch – als zwangsläufige Konsequenz – der Bildung der Kinder qualitative sowie quantitative Grundlagen entzieht.

Hierzu Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle: „Der Beschluss der KMK zum Studienbereich ‚Ästhetische Bildung’ stellt lediglich eine Empfehlung an die Länder dar und soll von diesen individuell umgesetzt werden. Die Kulturhoheit der Länder gewährleistet, dass die jeweiligen Ministerien entsprechend ihren Bedingungen vor Ort Grundlagen für einen ganzheitlichen und fundierten Unterricht setzen. Die in dem Beschluss genannten Inhalte definieren qualifizierte Anforderungen im Hinblick auf die Ausbildung der in den Ländern für das Grundschullehramt jeweils relevanten Fächer.“

Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Die Musikalische Bildung stellt in ihrer Breite eines der grundlegendsten Themen des Deutschen Musikrates dar und durchdringt fast unsere gesamte musikpolitische Arbeit. Die heute kommunizierten fünf Kernforderungen an die KMK – Musikunterricht braucht qualifizierte Lehrer, mehr Zeit, mehr Praxis, Grundlagen und Kontinuität – sind eine wichtige Ausgangsbasis für einen erfolgreichen Musikunterricht und dürfen von der KMK nicht unberücksichtigt bleiben.“

Die Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte, Dr. Ulrike Liedtke, sagte: „Aufgrund der Kulturhoheit der Ländern sind die Landesmusikräte als direkte Ansprechpartner vor Ort in der Bildungspolitik weiterhin gefragt, im Kontakt mit den Kultusministerien der Länder die Eigenständigkeit des Schulfaches Musik zu bewahren. Die KdLMR freut sich, mit der heutigen Überreichung einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben und wird sich weiterhin sehr aktiv um die Sicherung der Musikalischen Bildung in der Schule bemühen.“

Der Präsident des Landesmusikrates Baden-Württemberg, Prof. Wolfgang Gönnenwein, unterstrich die elementare Bedeutung der Musikalischen Bildung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

 

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Die Kultusministerkonferenz hat sich während ihrer 329. Plenarsitzung am 4. März 2010 unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, insbesondere mit folgenden Themen befasst:

* Aktueller Stand der Umsetzung des Bologna-Prozesses
* Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) / Stiftung für Hochschulzulassung: Bericht zum Zulassungsverfahren des WS 2009/2010 und aktueller Sachstand zum dialogorientierten Serviceverfahren
* Stand der Implementierung der Bildungsstandards in den Ländern
* Entwicklung einer Förderstrategie für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler
* Festlegung des Schwerpunktthemas für den Bildungsbericht 2012

Stand der Umsetzung Bologna-Reform
Die Kultusministerkonferenz hat anlässlich ihrer Plenartagung sehr ausführlich über die Umsetzung der Bologna-Reform sowie deren Weiterentwicklung beraten. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, betonte: „Wir nehmen die Interessen der Studierenden sehr ernst. Die Länder haben mit den bereits vorgenommenen Änderungen an den Ländergemeinsamen Strukturvorgaben schnell, umfassend und angemessen reagiert. Dabei sind wesentliche Korrekturen verankert worden, um die Studierbarkeit der Bachelor- und Master-Studiengänge zu gewährleisten."

Am Mittwoch fand in Zusammenarbeit mit der Hochschulrektorenkonferenz eine Fachtagung zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses statt. „Die Diskussionen zwischen Ländervertretern, Hochschulen und Studierenden fanden in einer sehr konstruktiven und ergebnisorientierten Atmosphäre statt", berichtete Spaenle. Die Kultusministerkonferenz habe ein hohes Interesse daran, dass nun entsprechende Diskussionsprozesse in den Ländern unter Beteiligung der Hochschulen und der Studierenden initiiert oder weitergeführt werden. Die Fachtagung habe deutlich gezeigt, dass sich die direkte Einbeziehung der Studierenden in den Bologna-Prozess bewährt hat und auch in den Ländern fortgesetzt werden sollte. Spaenle betonte: „Die Wissenschaftsministerien der Länder werden die Hochschulen organisatorisch und inhaltlich dabei unterstützen, notwendige und vereinbarte Strukturverbesserungen im Sinne einer besseren Studierbarkeit, bei der Anerkennung von Studienleistungen und für eine höhere Mobilität zügig umzusetzen."

Dialogorientiertes Serviceverfahren soll Studienplatzvergabe vereinfachen
Zum Wintersemester 2011/2012 soll ein dialogorientiertes Serviceverfahren der ZVS/Stiftung für Hochschulzulassung die Zulassungsverfahren für die Studierenden und Hochschulen deutlich vereinfachen und beschleunigen. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, äußerte sich am Donnerstag in Berlin nach Beratungen zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten und das Verfahren wie geplant starten kann. „Das neue System ermöglicht einen effizienteren Interessenabgleich zwischen Hochschulen, die qualifizierte Bewerber suchen, und den Studierenden, die ihr Studium an einem Hochschulstandort ihrer Wahl beginnen möchten."

Mit dem dialogorientierten Serviceverfahren steht ab dem Wintersemester 2011/2012 allen Studienbewerbern ein onlinebasiertes Bewerbungsverfahren zur Verfügung, das für mehr Transparenz bei der Vergabe der Studienplätze sorgen wird. Ziel ist es, Mehrfachzulassungen auszuschließen und damit die Zahl der Nachrückverfahren zu minimieren und die Bewilligungsbescheide für einen Studienplatz frühzeitig an die Studierenden zu übermitteln.

Länder stärken Umsetzung der Bildungsstandards im Unterrichtsalltag
Die Länder werden künftig verstärkt den Blick auf die Umsetzung der nationalen Bildimgsstandards im konkreten Schulunterricht richten. „Die Länder unterziehen sich dabei einer Selbstkontrolle hinsichtlich der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung. Wir wollen uns ein aussagekräftiges Bild darüber verschaffen, inwieweit die Bildungsstandards im Unterrichtsalltag verankert sind", erklärte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Dr. Ludwig Spaenle.

Es sollen Evaluierungsinstrumente entwickelt werden, mit denen die Länder erfassen können, wie sich das Unterrichtsgeschehen seit der Einführung der Bildungsstandards entwickelt und verändert hat. „Um dieses Projekt angehen zu können, bedarf es einer fundierten wissenschaftlicher Begleitung", betonte der Präsident.

Ende vergangenen Jahres hatte die Kultusministerkonferenz bereits eine Konzeption zur Nutzung der Bildungsstandards für die Unterrichtsentwicklung verabschiedet. In einem weiteren Schritt geht es nun darum, die Lehrerfortbildung im Hinblick auf die bereits entwickelten Kompetenzstufenmodelle zu stärken. Spaenle: „Dies ist die geeignete Form, um eine an den Bildungsstandards orientierte Schul- und Unterrichtsentwicklung weiter voranzutreiben."

Leistungsschwächere Schüler sollen gezielt gefördert werden - Chancen auf Schulabschluss erhöhen
Mit einer gezielten Förderstrategie will die Kultusministerkonferenz die Chancen leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler auf einen Schulabschluss und für eine erfolgreiche Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben erhöhen. Schwerpunkte und Leitlinien des am Donnerstag in Berlin beschlossenen Konzepts sind die individuelle Förderung und ein an den Bildungsstandards orientierter Unterricht, der zugleich praktische und berufsorientierte Bildungsinhalte umfasst. „Entscheidend ist, dass wir präventiv unterstützen und leistungsschwächeren Kindern mehr Lernzeit geben, um ihre Kernkompetenzen zu sichern", erläuterte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Dr. Ludwig Spaenle. Da sich die Förderstrategie nicht auf eine bestimmte Schulart bezieht, sondern auf das Erreichen der Mindeststandards für den Hauptschulabschluss, „sprechen wir damit ausdrücklich auch Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an, insbesondere mit dem Förderschwerpunkt Lernen."

Zu den Leitlinien zählt außerdem die stärkere Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund mit dafür qualifizierten Lehr- und Fachkräften. Die Schulen sind aufgefordert, die Vielfalt von Herkunft, Sprachen, Religionen und Kulturen ihrer Schülerschaft als Chance zu sehen und sie dafür zu nutzen, allen Beteiligten interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln.

Die Kultusministerkonferenz sieht im Ausbau und der qualitativen Weiterentwicklung von Ganztagsangeboten einen Ansatz, Bildungsbenachteiligungen abzubauen und mangelnde häusliche Unterstützungsmöglichkeiten auszugleichen, wobei soziale und kulturelle Institutionen einbezogen werden sollen. Lokale Bildungsnetzwerke werden die Kooperation von Schule, außerschulischen Bildungseinrichtungen, Jugendhilfe, Wirtschaft und Kommunen unterstützen. Schließlich wird die Kultusministerkonferenz in Zukunft noch stärker den Blick auf einen erfolgreichen Übergang von der Schule in die Ausbildung richten. Dies soll durch Vereinbarungen u.a. mit den Wirtschaftsverbänden und der Bundesagentur für Arbeit erreicht werden.

Kulturelle/musisch-ästhetische Bildung im Lebenslauf wird Schwerpunktthema des Bildungsberichts 2012
Die kulturelle und musisch-ästhetische Bildung im Lebenslauf soll das Schwerpunktthema des Bildungsberichts 2012 werden. Darauf verständigte sich die Kultusministerkonferenz am Donnerstag in Berlin. Die unterschiedlichen Angebote im kulturellen und musischästhetischen Bereich leisten einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung und schaffen Möglichkeiten für persönliche Lernerfahrungen und Lernerfolge. Im Rahmen des Schwerpunktkapitels sollen deshalb bildungsbereichsübergreifend - von der frühkindlichen Bildung bis in die Erwachsenenbildung - die differenzierten Formen kultureller Bildung in unterschiedlichen Lebenszusammenhängen und Lebensphasen dargestellt werden.

Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Dr. Ludwig Spaenle, betonte: „Wir wollen formelle wie informelle Bildungswelten von der frühkindlichen Bildung bis ins Seniorenalter darstellen, Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen und auf die Bedeutung kultureller Bildung für die Persönlichkeitsentwicklung wie für die Gesellschaft hinweisen."

 

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Der kommende Sommer bietet drei Möglichkeiten, der Öffentlichkeit zu zeigen, wie erfolgreich - und wie unverzichtbar! - das schulische Musizieren ist:

1. Hamburger Schulen musizieren
Vom 3. Mai bis 7. Juli 2010 - also 10 Wochen lang - finden in zahlreichen Hamburger Schulen Schulkonzerte, Begegnungskonzerte, Wanderkonzerte usw. statt. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Präsentation von Arbeitsergebnissen und auf Kommunikation, Kooperation und Kennenlernen zwischen verschiedenen Schulen und ihren SchülerInnen

2. Tag der Musik
Vom 17. bis 21. Juni 2010 - also 5 Tage lang - finden überall in Hamburg drinnen und draußen musikalische Darbietungen unterschiedlichster Akteure und unterschiedlichster Art statt. Hier bietet sich Schulen ein breites Podium für alle möglichen Aktionen vor allem auch an außerschulischen Aufführungsorten (Anmeldung beim Landesmusikrat: www.tagdermusik-hamburg.de).

3. Tag der Schulmusik - Musik in die Schule!
Am 18. Juni 2010 - also im Schnittpunkt von Hamburger Schulen musizieren und Tag der Musik - soll nun ein Aktionstag stattfinden, an dem LehrerInnen und SchülerInnen möglichst vieler Hamburger Schulen für mehr Musik in den Schulen musizieren. Hier geht es vor allem darum, das Augen- und Ohrenmerk auf die große Vielfalt der Hamburger Schulmusik lenken, aber auch auf die Probleme unseres Faches aufmerksam zu machen.

Zum Tag der Schulmusik - Höhepunkt aller öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten zur Unterstützung des Schulfachs Musik - ruft das Hamburger Bündnis für Musikunterricht auf, in dem Arbeitskreis für Schulmusik (AfS), Landesmusikrat Hamburg, Verband deutscher Schulmusiker (VDS) und Versammlung Hamburger Schulmusik zusammenarbeiten.

Beteiligen sollen sich alle, deren Anliegen es ist, dass es auch in Zukunft und immer mehr Musik in Hamburger Schulen gibt - und zwar sowohl Musikunterricht in allen Schulstufen als auch attraktive Wahlangebote wie Chöre, Bands, Orchester, Instrumentalunterricht usw. und ein vielfältiges Musikleben an allen Schulen.

Alle Aktionsformen sind willkommen: die Schultormusik zur Mittagspause, die offene Mitmachprobe für Eltern und Großeltern, der Umzug mit Pauken und Trompeten um den Block, der musikalische Besuch bei der Nachbarschule. Jedes dieser „Schul-Schallereignisse“ kann dazu beitragen, Musik in die Schule zu bringen und Musik in der Schule zu sichern.

Damit der Tag der Schulmusik pressewirksam werden kann, bitten wir um Anmeldung unter http://www.tagdermusik-hamburg.de.

 

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Christian Fischer wurde von der Kirchenleitung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zum neuen Rektor der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen berufen. Er übernimmt außerdem die Professur für vokale Ensembleleitung an der Hochschule. Christian Fischer tritt sein Amt im September an.

Christian Fischer ist Dozent für Chordirigieren an der Musikhochschule Leipzig. Er leitet dort den Hochschulchor wie auch den Jazz/Pop-Chor „Vokalfabrik“ und unterrichtet Chordirigieren am Kirchenmusikalischen Institut der Hochschule. Von 1998 bis 2005 war er künstlerischer Leiter des städtischen Oratorienchors in Hannover, er hat zudem als kommissarischer Chordirektor am Gewandhaus in Leipzig gearbeitet.

Schwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit waren in den letzten Jahren Vokale Improvisation und Jazz- sowie Pop-Chorarbeit. Er hat mehrfach Uraufführungen mit neuer Chormusik geleitet und ist als Sänger solistisch sowie in Profichören aktiv gewesen. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter des Leipziger Improvisationsfestivals „LivFe!“ und ein gefragter Gastdozent für Chordirigieren und Chorimprovisation.

Fischer folgt Ingo Bredenbach nach, der im Januar als neuer Stiftskirchen- und Bezirkskantor in Tübingen eingesetzt wurde.

 

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Der Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) betrachtet mit großer Besorgnis die Situation des Musikunterrichts an den allgemein bildenden Schulen in der Bundesrepublik, die in den letzen Jahren immer kritischer geworden ist. Dazu trägt der Fachlehrermangel im besonderen Maße bei. Durch die in allen Bundesländern anrollende Pensionierungswelle wird sich die Unterrichtsversorgung im Fach Musik weiter dramatisch zuspitzen.

Die von verschiedenen Bundesländern als Reaktion auf die angesprochene Problematik vollzogene Praxis, sogenannte Quer- und Seiteneinsteiger in den Schuldienst einzustellen, sieht der VDS als bedenklich an, da sie in letzter Konsequenz zu einer Entprofessionalisierung des (Musik-)Lehrerberufes führt. Selbst wenn die KMK diese Möglichkeit lediglich als temporäre „Überbrückung personaler Engpässe“ sieht, sind die langfristigen negativen Auswirkungen unzureichender Berufsqualifikationen zu beachten.

Der VDS fordert, dass unter dem Anspruch der Qualitätssicherung des Musikunterrichts grundsätzlich hohe Anforderungen an die Qualifikation möglicher Bewerber gestellt werden müssen. Dabei sind Qualitätsstandards einzuhalten, in deren Mittelpunkt eine fachlich, musikpädagogisch und allgemein pädagogisch fundierte Vermittlungskompetenz steht, die sich auf den unterrichtlichen Umgang mit Schulklassen (30 und mehr Schüler) richtet. Die Qualitätsstandards umfassen insbesondere folgende Fähigkeiten, die sich auf alle musikalischen Genres beziehen:

• Anleitung heterogener Gruppen zum vokalen und instrumentalen Musizieren;
• Schulpraktisches Instrumentalspiel (Lied- und Bewegungsbegleitung, Improvisation und Arrangieren);
• Anleitung zur künstlerischen Gestaltung in Verbindung mit anderen Künsten (Bewegung, Wort, Bild, Szene, Multimedia);
• Anstöße zum Nachdenken über Musik in Verbindung mit dem praktischen Musizieren (Struktur, kulturgeschichtlicher Zusammenhang, Ästhetik);
• Anleitung zur Organisation von musikalischen Lernprozessen und deren Reflexion.

Abzulehnen ist eine Praxis, die derartigen Standards nicht entspricht.

Der VDS schlägt vor, adäquate Verfahren zu entwickeln, die als befristete Ergänzung zur traditionellen Lehrerbildung zu verstehen sind. Kurzfristig greifende Lösungen sind Weiterbildungs- und Nachqualifizierungsmaßnahmen, die die Ausbildungsinstitutionen z. B. als Zusatzstudiengänge anbieten. Dabei gilt es, insbesondere Instrumental- und Vokalpädagogen sowie Kirchenmusiker zu gewinnen, die bereit und in der Lage sind, die oben genannten Kompetenzen und Fähigkeiten zu erwerben. Der VDS hält es für unabdingbar, dass die Qualifizierung im obigen Sinne vor einer Einstellung in den Referendar- oder Schuldienst abgeschlossen sein muss.

 

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Die UdK Berlin lobt 2010 einen neuen Preis für interdisziplinäre Kunst und Wissenschaft aus. Der neue Preis wird im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben und ist mit 7500 Euro dotiert. Ziel ist es, Künstlerinnen und Künstlern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Bereiche Anreiz und Gelegenheit zu gegeben, sich im Spannungsfeld zwischen den Künsten oder zwischen Künsten und Wissenschaften zu bewegen. Der UdK-Preis für interdisziplinäre Kunst und Wissenschaft ersetzt damit den Karl-Hofer-Preis, den die UdK Berlin im Jahr 2007 zum letzten Mal vergab.

Unter dem Vorsitz des Präsidenten der UdK Berlin gehören der Jury der Vorsitzende der Kommission für künstlerische und wissenschaftliche Vorhaben an der UdK Berlin Wolfgang Knapp an, Prof. Daniel Ott, Sprecher der Graduiertenschule der UdK Berlin und vier weitere UdK-externen Jurorinnen und Juroren, die sich durch hervorragende Leistungen auf ihrem Gebiet ausgewiesen haben. Am Wettbewerb teilnehmen können Einzelpersonen und Gruppen, ausgeschlossen sind hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UdK Berlin sowie Studierende der UdK Berlin und anderer Hochschulen/Universitäten. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2010.

Zum Hintergrund:
Kunst und Wissenschaft entdecken zunehmend gemeinsame Fragestellungen und Arbeitsweisen. Die kreativen Prozesse in den Künsten und Wissenschaften ähneln einander, doch ihre Ergebnisse sind auch grundsätzlich verschieden. Aus dieser Unterschiedlichkeit heraus entstehen immer wieder produktive Spannungsfelder und Reibungsflächen. In vielen Disziplinen der Künste und Wissenschaften ist die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten von gegenseitiger Beeinflussung und Abgrenzung gekennzeichnet. Viele postulierte Gegensätze sind aber in ihrer Absolutheit heute nicht mehr aufrechtzuerhalten.

Weitere Infos unter http://www.udk-berlin.de/udk-preis.

 

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Der Präsident des Deutschen Musikrates, Prof. Martin Maria Krüger, und die Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte (KdLMR), Dr. Ulrike Liedtke, werden dem Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK), Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, am 5. März 2010 das Papier "Kinder-brauchen-Musik" überreichen. Dieses wurde als Reaktion auf den KMK-Beschluss zur Einführung des Studienbereiches „Ästhetische Bildung“ erarbeitet und spricht sich für einen qualitätsgesicherten und kontinuierlichen Musikunterricht an der Grundschule aus. Die Überreichung wird um 12.00 Uhr in der Bayerischen Vertretung in Berlin stattfinden.

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates (DMR): „Das Präsidium des Deutschen Musikrates und die Konferenz der Landesmusikräte haben das Papier ‚Kinder brauchen Musik’ bei ihrer gemeinsamen Frühjahrstagung einstimmig verabschiedet. Der DMR und die KdLMR befassen sich seit Monaten sehr intensiv mit dem Thema der Ästhetischen Bildung. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit der Überreichung des Papiers an Staatsminister Spaenle ein wichtiges Zeichen für die Sicherung des Schulfaches Musik an der Grundschule setzen.“

 

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Ein renommierter Kulturpolitiker von außerordentlicher Erfahrung wird künftig die Geschicke Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar leiten. Der Historiker Prof. Dr. Christoph Stölzl wurde nach einem positiven Votum des Senats einmütig vom Hochschulrat zum neuen Präsidenten gewählt. Er hatte sich zuvor beiden Gremien in begeisternder Weise vorgestellt. Hier wurden auch seine besonders engen, auch familiär beeinflussten Beziehungen zur Kultur Weimars deutlich. Die Investitur von Christoph Stölzl für die sechsjährige Amtszeit als Präsident findet am 24. Juni 2010, dem 138. Hochschulgeburtstag, im Festsaal Fürstenhaus statt. Die Amtsgeschäfte nimmt er am 1. Juli auf.

Seine beiden Amtsvorgänger, Rektor Prof. Rolf-Dieter Arens und Prof. Dr. Wolfram Huschke als Mitglied des Hochschulrats sind überaus froh über die Chancen, die sich mit dem neuen Präsidenten für die Hochschule ergeben werden. Gemäß des neuen Thüringer Hochschulgesetzes tragen zumindest alle von außen kommenden Amtsinhaber den Titel des Präsidenten – deshalb die Titeländerung vom bisherigen zum zukünftigen Leiter der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Christoph Stölzl, Jahrgang 1944, studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Soziologie in München und Saarbrücken. Von 1980 bis 1987 leitete er als Direktor das Münchner Stadtmuseum und war anschließend bis 1999 Generaldirektor des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Ende 1999 wurde er Feuilletonchef und stellvertretender Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“. Von 2000 bis 2001 übernahm er für die CDU das Amt des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin. Von 2001 bis 2006 war er Vizepräsident des Berliner Abgeordnetenhauses. Ab dem Wintersemester 2001 hatte er im Studiengang Kulturmanagement an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin einen Lehrauftrag als Honorarprofessor. Den gleichen Studiengang betreute er ab dem Wintersemester 2004 an der Freien Universität Berlin.

 

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Mit 300.000 Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz in diesem Jahr den flächendeckenden Auf- und Ausbau von Jugendkunstschulen. „Wir wollen damit Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, ihre Freizeit kreativ zu verbringen“, sagte Kulturministerin Doris Ahnen.

Ministerpräsident Kurt Beck hatte in seiner Regierungserklärung im Mai 2006 die Einrichtung von Jugendkunstschulen als wichtiges Projekt an der Schnittstelle von Kultur und Bildung angekündigt. 2008 gingen die ersten 34 Jugendkunstschulen an den Start. 250.000 Euro stellte der rheinland-pfälzische Landtag damals für dieses Projekt zur Verfügung. Ab der Förderrunde 2009 erhöhte er die Mittel dann um 50.000 Euro. „Das war ein tolles Signal für das gesamte Vorhaben, weil es auch zeigt, dass dem Landtag die Förderung der kulturellen Bildung ein wichtiges Anliegen ist “, freute sich Ahnen.

Jugendkunstschulen können ihrer Überzeugung nach einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten. „Wir sollten deshalb Kinder und Jugendliche ermutigen, sich selbst künstlerisch auszudrücken“, sagte die Ministerin.

In den Jugendkunstschulen sollen für Kinder und Jugendliche Projekte in der Sparte Bildende Kunst und/oder Moderne Medien angeboten werden. Dabei nutzt das Land vorhandene Einrichtungen und Trägerstrukturen und setzt auf entsprechende Initiativen und Gegebenheiten vor Ort.

Im Jahr 2008 sind 34, im Jahr 2009 38 Projekte realisiert worden. Im laufenden Jahr 2010 wird das Land 36 Jugendkunstschulen fördern. Eine unabhängige Fachjury unter der Leitung von Kulturstaatssekretär Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig hatte sie ausgewählt.

Die Förderung der Jugendkunstschulen gliedert sich in drei Kategorien: in eine Kleinförderung (bis 4.000 Euro), eine Standardförderung (bis 8.000 Euro) und eine Spitzenförderung (über 8.000 Euro). Die Fördersumme kann maximal 50 Prozent der ausgewiesenen Kosten betragen.

Bewerben können sich Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft ebenso wie ehren- oder hauptamtlich geführte Vereine oder privat geführte „Kunstschulen“.

 

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Ein Jahr nach ihrem großen Jubiläum locken auch die 51. Weimarer Meisterkurse an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar wieder mit Unterricht auf höchstem Niveau: International renommierte Gastdozenten widmen sich vom 16. bis 31. Juli 2010 öffentlich der künstlerischen Weiterbildung von mehr als 200 Musikerinnen und Musikern aus aller Welt. Die Ergebnisse werden allabendlich in Gastprofessoren- und Teilnehmerkonzerten präsentiert. Anmeldungen für die Kurse sind bis zum 31. Mai 2010 möglich.

Neben „alten Bekannten“ wie den Tastenvirtuosen Konstantin Scherbakov und Ferenc Rados, den weltweit gefragten Violinpädagogen Igor Ozim und Thomas Brandis oder dem Cellisten Michael Sanderling, die den Meisterkursen seit Jahren die Treue halten, gibt es auch neue Gesichter. So konnte mit Wolfgang Emanuel Schmidt ein Jungstar der internationalen Musikszene verpflichtet werden, der seit dem vergangenen Jahr auch als Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar lehrt. Die Riege der Streicher wird durch Klaus Stoll, ehemaliger 1. Solo-Kontrabassist der Berliner Philharmoniker, komplettiert.

2009 musste er noch kurzfristig absagen, jetzt ist der begehrte, ehemalige Klavierpartner berühmter Sängerinnen und Sänger wie Jessye Norman und Dietrich Fischer-Dieskau erstmals in Weimar zu Gast: Der amerikanische Pianist Irwin Gage unterrichtet die hohe Kunst der Liedinterpretation. Als Gastprofessor im Fach Klavier kann zudem erstmals Claudius Tanski, Professor am Mozarteum in Salzburg, begrüßt werden.

Exzellenten Unterricht dürfen auch die Bläser erwarten: Der gefragte Flötist Robert Aitken, die Meisterin des Horn-Spiels Frøydis Ree Wekre und der international renommierte Trompeter Jean-François Michel lehren bei den Weimarer Meisterkursen.

Im Rahmen des Orchesterstudios mit der Jenaer Philharmonie erhalten die besten Kursteilnehmer – zusätzlich zum hochkarätigen Gastprofessorenaufgebot – die Möglichkeit, Werke des solistischen Konzertrepertoires ihres Faches gemeinsam mit einem Profi-Orchester zu erarbeiten.

Außerdem lockt der Workshop Komposition mit der Vergabe des Franz Liszt-Stipendiums nach Weimar: Eine Jury unter dem Vorsitz von Prof. Michael Obst kürt den neuen Franz Liszt-Stipendiaten aus acht ausgewählten Teilnehmern im Rahmen einer intensiven, zweitägigen Klausur, die bereits vom 2. bis 4. Juli 2010 stattfindet.

 

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Senat und Rat der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) haben am 22. Februar 2010, die Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann zur Kandidatin für das vakante Präsidentschaftsamt der Hochschule gewählt. Frau Rode-Breymann würde damit die Nachfolge von Dr. Rolf-B. Klieme nach einer Interimszeit von 2 Semestern antreten. Die Präsidentin/Der Präsident wird auf Vorschlag des Senats der Hochschule für Musik und Theater vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur ernannt.

Daher muss die Wahl nun noch durch das Ministerium bestätigt werden. Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, geboren 1958 in Winsen, studierte Alte Musik und Musikerziehung an der HfM Hamburg sowie Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg. 1988 wurde sie mit einer Dissertation über Alban Berg und Karl Kraus promoviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Bayreuth (1988 bis 1992) und Bonn (1992 bis 1996), forschte als Stipendiatin der Paul Sacher Stiftung 1989 in Basel über Anton Webern und habilitierte sich 1996 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover mit Schriften zum Musiktheater der Zwischenkriegsjahre. Von 1996 bis 1999 lehrte sie als Hochschuldozentin an der HMTH und hatte von 1999 bis 2004 einen Lehrstuhl für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Köln inne.

Nach einem abgelehnten Ruf an die Universität der Künste Berlin nahm sie zum 1. Oktober 2004 den Ruf auf die Professur für Historische Musikwissenschaft an der HMTH an. 2006 gründete sie dort das Forschungszentrum Musik und Gender, dem sie bis heute vorsteht.

 

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Anlässlich der 141. Ausgabe des Musikmagazins taktlos zum Thema „Studium bolognese“ hat die neue musikzeitung (nmz) ein Dossier mit nmz-Texten zum Thema Musikhochschulen zusammengestellt. Hier werden nach und nach auch Texte aus dem nmz-Hochschulmagazin veröffentlicht, die bisher nur in den gedruckten Ausgaben zu lesen waren. Den Anfang macht die große Umfrage zum Bologna-Prozess aus der Ausgabe 11-2009.

Weiter zum Dossier

 

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Vom 16. Juli bis zum 22. August kommen rund 120 junge Musiker aus aller Welt in die Lübecker Musikhochschule, um in 11 Meisterkursen von den Großen ihres Faches zu lernen. Die Liste der namhaften Künstler und Pädagogen, die sich in diesem Jahr in intensiven Einzelstunden dem musikalischen Nachwuchs widmen, liest sich eindrucksvoll. Unter ihnen Weltstars wie die Geigerin Midori, die Pianistin Elisabeth Leonskaja oder der ungarische Maestro Iván Fischer.

Den Auftakt der hochkarätigen Meisterkurse macht der Intendant der Dresdner Staatsoper, Gerd Uecker, der ein Vorsingtraining für aufstrebende Opernsänger gibt. Die holländische Sopranistin Margreet Honig und die in Wien lehrende polnische Sopranistin Helena Łazarska widmen sich ebenfalls dem Gesangsnachwuchs. Beide Künstlerinnen kommen in diesem Jahr zum ersten Mal für einen Meisterkurs nach Lübeck. Junge Violinisten erhalten die Gelegenheit von der weltweit gefeierten Stargeigerin Midori zu lernen. Midori, bereits 1986 im Gründungsjahr des SHMF gefeierter Gast des Festivals, wird ihren dritten Meisterkurs in der Hansestadt geben. Auch Geigerin Ana Chumachenko vermittelt dem Nachwuchs die Feinheiten ihres Fachs. Heime Müller, Mitbegründer des Artemis-Quartetts, leitet erstmals gemeinsam mit dem Bratscher Hariolf Schlichtig einen Meisterkurs für Streichquartett (gefördert von der Karl Klingler-Stiftung). Von dem Litauer David Geringas und dem russisch-stämmigen Ivan Monighetti bekommen junge Cellisten Spieltipps aus erster Hand. Elisabeth Leonskaja nimmt sich bereits zum sechsten Mal im Rahmen des SHMF in einem Meisterkurs der nächsten Generation an. Auch der polnische Pianst Andrzej Jasiński gibt sein Wissen an den Nachwuchs weiter. Iván Fischer, der im letzten Jahr beim SHMF zwei umjubelte Konzerte mit dem Budapest Festival Orchestra gab, unterrichtet in diesem Jahr den Dirigentennachwuchs. In Zusammenarbeit mit der Orchesterakademie wird der Maestro in Salzau mit vier aufstrebenden Dirigenten Werke von Beethoven und Bartók erarbeiten.

Die Bewerbung um eine Teilnahme an den Meisterkursen ist ab sofort möglich. Weitere Informationen unter www.shmf.de/mk

Die Meisterkurse werden durch das großzügige Engagement der Lübecker Possehl-Stiftung sowie der Hamburger ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ermöglicht.


Die Meisterkurse 2010 im Überblick:

16.07.-20.07. Gerd Uecker Gesang
19.07.-26.07. Ana Chumachenko Violine
23.07.-30.07. Heime Müller und Hariolf Schlichtig Streichquartett
30.07.-07.08. David Geringas Violoncello
02.08.-06.08. Andrzej Jasiński Klavier
02.08.-08.08. Iván Fischer Dirigieren
02.08.-10.08. Midori Violine
09.08.-15.08. Margreet Honig Gesang
12.08.-17.08. Elisabeth Leonskaja Klavier
16.08.-22.08. Helena Łazarska Gesang
16.08.-22.08. Ivan Monighetti Violoncello

 

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Die Stadt Zwickau und der Kunstverein Zwickau e.V. loben den Jugendkunstwettbewerb „Musiklandschaften“ aus. Aus Anlass des 200. Geburtstages Robert Schumanns sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 12 sächsischer Mittelschulen und Gymnasien aufgerufen, sich in künstlerischer Art und Weise mit Musik auseinanderzusetzen. Den besten Arbeiten winken Preise in Höhe von insgesamt 1.400 Euro sowie die Präsentation in einer Ausstellung im August. Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb hat der Sächsische Staatsminister für Kultus und Sport, Prof. Dr. Roland Wöller, übernommen.

Stadt und Kunstverein wollen mit dem Wettbewerb zu einer schöpferischen Auseinandersetzung mit Musik im Allgemeinen und mit Robert Schumann und seinem Schaffen im Besonderen anregen. Wie wirkt Musik, wo begegnet man ihr, wie beeinflusst Musik das eigene Leben und welche Bedeutung hatte und hat sie für die Gesellschaft? Diese und ähnliche Fragen könnten bei der Gestaltung der Wettbewerbsbeiträge eine Rolle spielen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in der Wahl von Technik, Format und Gewicht weitestgehend frei. Angenommen werden Arbeiten in Papier bis zu einem Format von 1,80 x 1,20 m und plastische Arbeiten und andere Objekte bis zu einer Höhe von 2 m bei einem Gewicht von maximal 50 kg. Für die Bewertung der Beiträge sind aussagekräftige Fotos oder Dateien bis spätestens 28. Mai 2010 in der Zwickauer Galerie am Domhof einzureichen.

Die Auswahl der eingereichten Kunstwerke nimmt eine unabhängige Jury vor. Ihr gehören an: Siegfried Wagner und Gerhard Bachmann (Kunstverein Zwickau e. V.), Karla Schoppe (Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V.), Jens Juraschka (Vertreter der Stadt Zwickau), der Maler und Grafiker Klaus Hirsch (Mitglied im Landesrat des Sächsischen Künstlerbundes), Prof. Ines Bruhn (Professorin für künstlerisch-gestalterische Grundlagen an der Westsächsischen Hochschule Zwickau) sowie ein Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport.

Vergeben werden drei Hauptpreise zu je 300, 200 und 100 Euro sowie ein Publikumspreis (100 Euro) und zehn weitere Preise zu je 50 Euro. Ein Sonderpreis der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V. in Höhe von 100 Euro wird zu einer Arbeit zu einem Werk von Robert Schumann vergeben, ein Sonderpreis – ebenfalls 100 Euro - des Kunstvereins Zwickau e. V. wird zum Thema „Robert Schumann und seine Geburtsstadt” verliehen. Die besten 100 Arbeiten werden in einer eigenen Ausstellung vom 1. August bis 19. September in der Galerie am Domhof präsentiert.

Die Ausstellung gehört zu den mehr als 80 Veranstaltungen, mit denen die Stadt Zwickau den 200. Geburtstag Robert Schumanns feiert, der am 8. Juni 1810 am Hauptmarkt zur Welt kam. Zu den vielfältigen Events zählen Konzerte und Lesungen ebenso wie Filmnächte, Ausstellungen oder Wettbewerbe. Der Höhepunkt des Jahres wird das SCHUMANN-FEST vom 4. bis 12. Juni sein.

Der Flyer zum Jugendkunstwettbewerb mit den genauen Ausschreibungsbedingungen kann unter www.schumann-zwickau.de (Menüpunkt „Angebote“/ „Downloads“) abgerufen werden. Fragen beantwortet darüber hinaus das städtische Kulturamt (Tel.: 0375/834109; E-Mail: kulturamt@zwickau.de).

 

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