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Seit 2006 bietet das Beethovenfest Bonner Schülern die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines großen Musikfestivals zu gucken. Im vierten Jahr hat sich das Education-Angebot des Jungen Beethovenfestes fest im Curriculum der Schulen etabliert.

„Backstage“ heißt das Programm, bei dem Schüler einen Tag im Festival einen Beethovenfest-Mitarbeiter begleiten. Ein Jugendlicher kann beispielsweise einen Tag Co-Intendantin sein und von der ersten morgendlichen Probe, über Sponsorenverhandlungen und Interviews bis zum Konzert und dem anschließenden Künstlerempfang einen langen Festivaltag miterleben. Die Berichte, die die eintägigen Praktikanten im Anschluss schreiben, erscheinen in Kooperation mit dem Medienpartner des Beethovenfestes Bonn, dem Bonner General-Anzeiger, auf der Zeitungsseite „Klasse! Schüler lesen Zeitung“.

Bei „Nachgefragt“ stellen die Jugendlichen den Stars die Fragen, die sie interessieren, abseits vom Feuilletonjournalismus, aus ungefilterter Neugierde am Musiker-Dasein. Die Interviews werden als ausformulierte Version und teilweise auch als Audio-Podcast auf die Seite des Jungen Beethovenfestes gestellt.

In Workshops erarbeiten Profimusiker wie Martin Grubinger oder Power Percussion mit den Teilnehmern musikalische Beiträge, die anschließend beim Beethovenfest-Konzert aufgeführt werden. Künstler wie Sol Gabetta und Hellmut Stern diskutieren unter dem Slogan „Wie kommts?“ mit Bonner Schulklassen über das Leben als Profimusiker in all seinen Facetten.

Erstmals gab es beim Beethovenfest Bonn 2009 ein Schülermanager-Team: 15 Schüler der 11. und 12. Klasse von vier Bonner Gymnasien organisierten die beiden Auftritte „Klassik meets Hip Hop“ von der Münchner Hip Hop-Band einshoch6 und dem Minguet Quartett. Die Schüler verhandelten Budgets, akquirierten Sponsoren, beauftragten Agenturen und Technikfirmen und waren im unmittelbaren Kontakt mit den Musikern, damit beim Beethovenfest Bonn zwei reibungslose Konzertabende über die Bühne einer Straßenbahnhalle gehen konnten. Ihre selbst gestaltete Website www.jungesbeethovenfest.de nutzten die Schüler für Blogs und zur Darstellung ihrer Marketingideen in Kurzfilmen, die sie zusätzlich auf Youtube online stellten. Jede Funktion des Beethovenfestes wurde von zwei Jugendlichen gedoppelt und von dem erwachsenen „Kollegen“ angeleitet.

Die Rückmeldungen der teilnehmenden Schüler, der Eltern und der Lehrer zeigten, dass das Beethovenfest durch sein Angebot eine Öffnung der Jugendlichen gegenüber Unbekanntem erreicht – der Musik ebenso wie der Institution Musikfestival. „Wir wollen den Jugendlichen zeigen, was es konkret bedeutet, ein Festival in seiner Komplexität zu organisieren, wie attraktiv es auch für junge Leute sein kann und daraus den Mehrwert zu gewinnen, dass viele weitere Personenkreise jeden Alters sich angesprochen fühlen und bei uns andocken können“, fasst Ilona Schmiel, Intendantin des Beethovenfestes Bonn, zusammen.

Nebenbei erfahren die Jugendlichen durch die enge Zusammenarbeit mit dem Beethovenfest-Team, dass klassische Musik nicht angestaubt ist, und dass auch viele der Musiker wie Gustavo Dudamel, Martin Grubinger oder Sol Gabetta nahbare junge Menschen sind, die ihre Leidenschaft und ihr Talent zum Beruf gemacht haben. Auch die Freunde und Geschwister der Teilnehmer des Jungen Beethovenfestes werden durch die Erzählungen neugierig und bewerben sich entweder selbst um eine Teilnahme oder begleiten die Erfahrenen zu Konzerten.

Einen dritten Aspekt des Jungen Beethovenfestes hebt Ilona Schmiel hervor: „Gerade die Jugendlichen, die uns über neun Monate als Schülemanager begleitet haben, waren hier in eine Sozialstruktur eingebunden, die fortwirkt. Da die Schüler aus vier verschiedenen Schulen kamen, mussten sie sich im Team organisieren, sie haben im Verlauf ihre eigenen Stärken und Eigenheiten erfahren ebenso wie die der Kollegen und mussten lernen, sich entsprechend in die Teamstruktur einzubringen.“ Dadurch haben die Schülermanager bei dem Projekt gelernt, neben den ihnen gängigen sozialen Netzwerken und Plattformen auch Strukturen aufzubauen, die für ihre Zukunft prägend sind.

Der Weg, den die 15 Schüler neun Monate lange beschritten haben, und wie sie sich dabei entwickelt haben und sich ihre Sicht eines klassischen Musikfestivals geändert hat, hat das Beethovenfest in einem kurzen Film dokumentiert: >http://www.beethovenfest.de/schuelerprojekte/schuelermanager/.

 

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Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats hat am Sonnabend, 17. Oktober 2009 im Abgeordnetenhaus von Berlin das Präsidium für die folgenden vier Jahre wie folgt gewählt:

Präsident:
Prof. Martin Maria Krüger

Vizepräsidenten:
Prof. Udo Dahmen, Percussion Creativ
Hans-Willi Hefekäuser, Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände
Hartmut Karmeier, Deutsche Orchestervereinigung

Weitere Präsidiumsmitglieder:
Prof. Dr. Hans Bäßler, Verband Deutscher Schulmusiker, Arbeitskreis für Schulmusik
Jens Cording, Gesellschaft für Neue Musik Deutschland
Prof. Kapt. Ernst Folz, Landesmusikrat Bremen
Prof. Dieter Gorny, Bundesverband Musikindustrie
Prof. Reinhart von Gutzeit, Verband deutscher Musikschulen
Erik Hörenberg, Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände
Prof. Dr. Karl-Jürgen Kemmelmeyer, Landesmusikrat Niedersachsen
Dr. Uli Kostenbader, Landesmusikrat Baden-Württemberg
Prof. Dr. Eckart Lange, Landesmusikrat Thüringen
Dr. Ulrike Liedtke, Landesmusikrat Brandenburg
Wilhelm Mixa, Deutscher Tonkünstlerverband
Stefan Piendl, Jeunesses Musicales Deutschland
Dr. Winfried Richter, Verband deutscher Musikschulen
Dagmar Sikorski, Deutscher Musikverleger-Verband
Prof. Wolfhagen Sobirey, Landesmusikrat Hamburg

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Mit meiner Wiederwahl ist die Aufforderung der Mitglieder verbunden, die Neuausrichtung der Bundespolitik zu nutzen, um wesentliche Forderungen des Deutschen Musikrates mit Nachdruck einzubringen. Hierzu zählt insbesondere die Verankerung von Kultur als Staatsziel im Grundgesetz sowie der intensive Dialog mit der Bundespolitik zum Thema Wert und Schutz des geistigen Eigentums angesichts der massiven Gefahren der Digitalisierung. Von großer Bedeutung wird sein, der Auflösung eines eigenständigen Faches Musik im Rahmen des neuen Fächerkomplexes Musisch-Ästhetische Erziehung im Dialog mit der Kultusministerkonferenz der Länder entgegen zu treten. Fundament aller musikpolitischen Themen ist die Kulturelle Vielfalt und die damit verbundene Umsetzung der gleichnamigen UNESCO-Konvention in praktisches musikpolitisches Handeln. Dazu gehört auch die verstärkte Einbringung von Themen wie der Interkulturelle Dialog oder die Teilhabe aller Generationen am Musikleben in bestehende oder neu zu initiierende Projekte.“

Außerdem wurde in der Mitgliederversammlung die Resolution „Digitalisierung – ohne Urheber keine Kreativität“ mit fünf Forderungen einstimmig verabschiedet. Ebenfalls verabschiedet wurde das Grundsatzprogramm des Deutschen Musikrates „Musikpolitik in der Verantwortung“, das die grundlegende inhaltliche und strategische Ausrichtung der kommenden Jahre darstellt.

 

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WESPE – seit 2008 steht dieses Wort nicht nur für das wenig beliebte, oft aggressive Insekt, sondern auch für die „Wochenenden der Sonderpreise“ von "Jugend musiziert". Während in diesem Rahmen in Freiburg Wettbewerbe zur zeitgenössischen Musik stattfinden, wird in Münster der Klassikpreis verliehen, bei dem die Teilnehmer, die ihr Können allesamt bereits beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" unter Beweis gestellt haben, sich mit berühmten Kompositionen des 18. und 19. Jahrhunderts auseinandersetzen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Interpretation eines kompletten Werks, dem Halten des Spannungsbogens über das ganze Stück und auch auf dem möglichst eigenen Zugang zu dieser Musik. Sieben Duos nahmen 2009 an der „WESPE Münster“ Teil; alle zwei Tage zeigt präsentiert nmzMedia von nun an einen neuen Ausschnitt aus den Wertungsspielen.

Weiter zu nmzMedia

 

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Seit heute hat die Kulturstadt Bonn einen neuen Grund, ihr kulturelles Engagement zu feiern: Bobbys Klassik, das konzertpädagogische Programm des Beethoven Orchesters Bonn, erhält den ECHO Klassik-Sonderpreis für Nachwuchsförderung.

Bei der diesjährigen ECHO Verleihung in Dresden am Sonntag, dem 18. Oktober 2009, werden Michael Horn (Orchestermanager) und Thomas Honickel (Konzertpädagoge), stellvertretend für das Beethoven Orchester Bonn, den „Sonderpreis der Jury für Nachwuchsförderung im Bereich der Klassik“ entgegen nehmen. Das Kinder- und Jugendprogramm des Beethoven Orchesters Bonn hat sich unter dem Namen „Bobbys Klassik“ seit der vergangenen Saison in Bonn und der Region einen Namen gemacht. Mit fast 50 Auftritten pro Jahr in Schulkonzerten, Familienkonzerten, Opernproduktionen für Kinder und Jugendliche und Schulprojekten, ist dieser musikalische Zweig ein fester Bestandteil des Orchesterlebens in Bonn geworden und nicht nur für das Orchestermanagement und das Bonner Publikum, sondern auch für die Musiker ein echter Gewinn. „Den Projekten von Bobbys Klassik gelingt es immer wieder das Publikum und uns Musiker gleichermaßen zu begeistern. Wo so viel Begeisterung zusammentrifft entsteht Freude - Freude an der Musik!“ so der Orchestervorstand.

Nur durch die gemeinsame Entscheidung von Stadt, Orchestermanagement und Generalmusikdirektor Stefan Blunier wurde es möglich, eine solch programmatische Dichte und die damit einhergehende Breitenwirkung im Bereich Nachwuchsförderung zu erzielen. Mit der Einstellung von Thomas Honickel als Konzertpädagogen, der das Konzept zu Bobbys Klassik entwickelt hat, haben die Bonner Entscheidungsträger eine gute Wahl getroffen, denn die Konzerte erfreuen sich allergrößter Beliebtheit. „Es geht darum, Schwellenängste und Barrieren abzubauen, Lust und Freude am eigenen musischen Tun zu erwirken, und einen tollen Mix von Vermittlung und Unterhaltung hinzubekommen: Edu-tainment! Dies ist insbesondere ein Verdienst des charismatischen Beethoven Orchesters Bonn, aber auch der vielen externen Partner, die unsere Konzerte und Opern stets aufs Neue veredeln“, so Thomas Honickel, Konzertpädagoge des Beethoven Orchesters.

Über 15.000 kleine und große Besucher haben die Programme von Bobbys Klassik in der ersten Saison schon angelockt und durch das interaktive Konzertprogramm werden Kinder und Erwachsene gleichermaßen erreicht.

Generalmusikdirektor Stefan Blunier ist begeistert: „Wir wussten, dass wir auf einem hohen Niveau Klassische Musik für Kinder und Jugendliche ‚aufbereiten’ und vermitteln, um sie so für Musik zu begeistern. Mit dem Preis haben wir jedoch nicht gerechnet, und fühlen uns in hohem Maße motiviert und in unseren Intentionen bestätigt.“

Vielleicht kann das Modell Bobbys Klassik ein Wegweiser für andere städtische Orchester werden, und auch anderenorts für Publikumszuwachs sorgen. Dass das funktioniert, hat das Beethoven Orchester Bonn in überwältigender Weise bewiesen.

Weitere Informationen über das Beethoven Orchester Bonn und Bobbys Klassik erfahren Sie über www.beethoven-orchester.de sowie www.bobbysklassik.de .

 

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Wenige Tage vor dem ECHO Klassik 2009 lüftet die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie, das Geheimnis. Der ECHO Klassik-Sonderpreis für Nachwuchsförderung geht an das Essener Spiel- und Lernprojekt „ReSonanz & AkzepTanz“ und an das konzertpädagogische Programm des Beethoven Orchesters Bonn „Bobbys Klassik“. Zusammen mit allen anderen Preisträgern erhalten beide Projekte die ECHO-Trophäe am 18. Oktober in der Dresdner Semperoper. Das ZDF überträgt die Gala unter dem Titel „Echo der Stars“ am selben Abend um 22:00 Uhr.

Mit dem „Sonderpreis der Jury für Nachwuchsförderung im Bereich der Klassik“ sollen erstmalig Projekte geehrt werden, die Kinder auf dem Gebiet der klassischen Musik außergewöhnlich fördern. „ReSonanz & AkzepTanz“ erfüllt diese Anforderungen. Das Spiel- und Lernprojekt wurde als völlig neue Form der Musik- und Kulturvermittlung für Schulen entwickelt. Die Kinder sollen dabei die Erfahrung machen, dass der spielerische Umgang mit Bewegung, Rhythmus und Musik weit über den schulischen Kontext hinaus geht, und dass sich daraus ganz allgemein lebenstaugliche Entwicklungen ableiten lassen. „ReSonanz & AkzepTanz“ ist ein im deutschsprachigen Raum einzigartiges Projekt, das in erheblichem Ausmaß gewaltpräventive Aspekte in sich trägt und Möglichkeiten eröffnet, sich in deeskalierenden Prozessen in wechselseitigem Respekt voreinander als wertvolle Mitglieder einer Gruppe oder Gesellschaft zu bewegen.

Ebenfalls überzeugt hat die ECHO Klassik-Jury „Bobbys Klassik“, das konzertpädagogische Programm des Beethoven Orchesters Bonn. Auch sie erhalten den ECHO Klassik-Sonderpreis „Nachwuchsförderung im Bereich der Klassik“. Bemerkenswert ist neben dem Engagement des Orchesters der Bereich des Musiktheaters – eine Mischung aus Vermittlung und Entertainment. Hier werden Kinder schon im Kindergartenalter spielerisch an Musik und Theater herangeführt. Mit fast 50 Auftritten und über 15.000 kleinen und großen Besuchern ist „Bobbys Klassik“ bei jungen Klassikfans schon längst kein Geheimtipp mehr. In der Beethovenhalle, in der Bonner Oper und an vielen anderen Orten in der Stadt sind die Musiktheaterprojekte zu erleben.

 

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Neue Ausgabe des Musikforums erscheint am 15. Oktober 2009
Mit dem Themenschwerpunkt „Musik und Mauerfall“ erscheint am 15. Oktober 2009 die neue Ausgabe des Musikforums, die Zeitschrift des deutschen Musiklebens.

Das 20jährige Jubiläum des Mauerfalls bietet dem Musikforum in seiner kommenden Ausgabe Anlass zur Reflektion: Welchen Stellenwert nahmen Musik und musikalische Bildung in der DDR ein? Wie wurde Musik vermittelt und inwieweit wurde das Kreativpotential der neuen Bundesländer nach der Wende genutzt?
Das Musikforum zeichnet den Kulturalltag in der DDR nach, beschreibt den Wandel der Kultur in den neuen Bundesländern seit der Wende und gibt Beispiele des kulturellen Zusammenwachsens zwischen Ost und West nach dem Fall der Mauer.

Dr. Ulrike Liedtke stellt das kulturelle Leben der DDR vor und berichtet über den damaligen Alltag von Komponisten zeitgenössischer Musik. Wie die Kultur- und Bildungspolitik des Westens nach der Wende in den neuen Bundesländern umgesetzt wurde, analysiert Prof. Dr. Hans Bäßler. In einem Interview berichtet Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister im Bundeskanzleramt, über die Schwierigkeiten und Chancen der Zusammenführung der Systeme und der unterschiedlichen kulturellen Selbstverständlichkeiten von Ost und West. Prof. Dr. Friedhelm Brusniak stellt die Geschichte und Entwicklung der deutschen Nationalhymne vor und legt dar, wie die heutige Hymne zur Nationalhymne der Bundesrepublik wurde, und Prof. Dr. Hans Hirsch berichtet über gesamtdeutsche Klassik-Kooperationen zu DDR-Zeiten. Darüber hinaus lässt Sebastian Krumbiegel, Sänger der Prinzen, in einem Interview im Musikforum die Tage des Mauerfalls und seine Zeit als Thomanerchorsänger Revue passieren.
Das Musikforum widmet sich diesen und weiteren Fragen zum Themenschwerpunkt.

In der aktuellen Ausgabe des Musikforums beleuchtet Prof. Dr. Hans Bäßler das Leben des Musikwissenschaftlers und Musikpädagogen Karl Heinrich Ehrenforth und Prof. Dr. Ingrid Allwardt, Geschäftsführerin des „netzwerk junge ohren“, stellt dieses Forum vor, das Experten und Praktikern der Musikvermittlung Möglichkeiten der Information, Kommunikation und Präsentation bietet. Die aktuelle Ausgabe des Musikforums enthält auch ein Interview mit Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, über die Rolle der Kulturpolitik, die entsprechenden Vorhaben des Landes und die Zukunft des Kreativstandorts Nordrhein-Westfalen. Zudem berichtet Petra Merkel, MdB (SPD), im Gespräch mit Christian Höppner über das Projekt „Villa Tarabya“, einer deutschen Künstlerakademie in Istanbul, die voraussichtlich 2010 nach dem Vorbild der „Villa Massimo“ in Rom eröffnet wird.

Das Musikforum enthält überdies das Supplement DMR Aktuell, das Informationen aus den Projekten und Mitgliedsverbänden des Deutschen Musikrates bereitstellt.

Dies und vieles mehr in der kommenden Ausgabe des Musikforums.

Näheres auf http://www.musik-forum-online.de

 

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Prof. Hans Bäßler (Deutscher Musikrat), der Intendant der Oper Leipzig, Alexander von Maravić, sowie Prof. Ortwin Nimczik (Verband Deutscher Schulmusiker) haben Anfang Oktober in einem persönlichen Gespräch vereinbart, im Rahmen des im Januar 2009 etablierten Projektes PLAY FAIR – RESPECT MUSIC, das die Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) und der Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) zusammen mit dem Bundesverband der Musikindustrie (BVMI) initiiert haben, gemeinsam einen „Leuchtturm Neue Musik” für Schülerinnen und Schüler im Großraum Leipzig zu schaffen.

Ziel dieses Projektes sind einerseits die Lehrerfortbildung andererseits Schüleraktionen im Bereich des zeitgenössischen Musiktheaters. Lehrer – auch solche, die in der Ausbildung sind – und Schüler sollen anhand des Projektes die Bedeutung von kreativen Leistungen am Beispiel von Musiktheater-Produktionen an der Oper Leipzig erfahren und verstärkt mit dem zeitgenössischen Musiktheater vertraut gemacht werden. In der Spielzeit 2010/11 ist als zeitgenössische Musiktheaterproduktion die szenische Welterstaufführung von Paul Dessaus „Deutsches Miserere“ auf dem Opernspielplan vorgesehen. In diesem Zusammenhang geht es ausschließlich um die Erprobung nachhaltiger Konzepte und ihre wissenschaftliche Dokumentation.

Umgesetzt werden soll das Projekt in Form einer kontinuierlichen Lehrerfortbildung 2010/11 auf der Basis handlungsorientierten Musikunterrichts im Sinne einer Kulturentschließung. In diesem Zusammenhang wird die Werthaltigkeit und Komplexität der Produktionen modellhaft thematisiert. Die Leitung des Projektes übernimmt Prof. Dr. Ortwin Nimczik (Detmold). Angesprochen werden sollen in einem ersten Schritt die Regionalstelle Leipzig der Sächsischen Bildungsagentur und damit möglichst flächendeckend alle Schulleiter und Lehrerinnen und Lehrer am allgemein bildenden Schulen, aber auch die Musikschule Leipzig und die Musikschule Leipziger Land, die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ sowie die Universität Leipzig.

 

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Die Gewinner des vom Deutschen Musikrat und dem Tag der Musik e.V. ausgeschriebenen Wettbewerbes zum Tag der Musik stehen fest. Die Jury zeichnete die folgenden neun Projekte aus:

Kategorie 1: Kleine Kinder ganz groß – von der Früherziehung bis zu Kinderensembles
1. Preis: stockhausen for kids – Junge Töne III – Musikalische Begegnung zwischen Komponist und Grundschülern, Bläserklasse 5/6 der Freien Schule Seligenstadt
2. Preis: „Wir bewegen was am Tag der Musik“, Schule Iserbrook Hamburg
3. Preis: Mittelalterfest, Montessori-Musikschule Greifswald

Kategorie 2: Helfen durch Musik – Jugendensembles im Einsatz
1. Preis: Straßenmusik und Musikschulfest 2009, Jugendmusikschule Bad Säckingen

Kategorie 3: Musikerleben – Eine Bühne für Profis und Laien
1. Preis: 2. Hildener Meisterkurs für Mandoline und Gitarre, Musikschule der Stadt Hilden

Kategorie 4: Klangfarben – Zusammenspiel der Kulturen
1. Preis: Abschlusskonzert des Workshops „Zur Geschichte des Pansori“, Hochschule für Musik Karlsruhe

Kategorie 5: Musik.Macht.Politik – Gestalten durch Musikpolitik
1. Preis: 4. Ginsheimer Tage der Musik: Vorspiel des Elementarbereichs und der Grundausbildung im Bürgerhaus, Musikschule Maier Ginsheim

Kategorie 6: Neue Wege in die Welt der Musik – Kulturtempel unterwegs
1. Preis: MusikTanz Performance „Mythen“, Kunstorchester Kwaggawerk
2. Preis: Musikalische Interventionen – Ausstellung „Der Innere Blick", Musikschule Tübingen

Die ersten Preisträger werden in einer der nächsten Ausgaben des Musikforums, der Zeitschrift des deutschen Musiklebens, vorgestellt. Die Verleihung der Urkunden wird im Rahmen der Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates am 16. Oktober 2009 im Abgeordnetenhaus von Berlin stattfinden.

Der Jury gehörten unter der Leitung von Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates und stellvertretender Vorsitzender des Tag der Musik e.V., Per Hauber, Vorsitzender des Tag der Musik e.V., und der Dirigent Lothar Zagrosek an.

 

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Zu diesem Thema fand vom 24. – 27. September in Halle (Saale) der 42. Bundeskongress des Arbeitskreises für Schulmusik statt. Dieses zweifellos attraktive Thema lockte rund 800 Musiklehrer/innen, Referendar/innen und Studierende aus ganz Deutschland an die Saale, wo sie sich aus einem facettenreichen, anspruchsvollen und praxisnahen Angebot ein individuelles Programm zusammenstellen konnten. Mit weiteren 160 Referent/innen, einer großen Verlagsausstellung, vielen Helfer/innen vor Ort und den ca. 60 Teilnehmenden der Jahrestagung des ASPM (Arbeitskreis Studium Populärer Musik) waren nicht nur die Händel-Halle, sondern auch die bundesweit angereisten Rockmobile und die beeindruckend restaurierten Francke’schen Stiftungen voller Musik und Bildung.

Lehrende aller Schulformen, Erzieher/innen, Fachseminarleiter/innen, Wissenschaftler/innen oder Musikschullehrer/innen probten neue Band-Arrangements, choreografierten Poptänze, groovten mit Instrumenten, Beat-Box oder ganzheitlichem Körpereinsatz, sangen, spielten Gitarre, Klavier und Schlagzeug oder debattierten in Vorträgen verschiedene didaktische Ansätze zur Vermittlung Populärer Musik. Und obwohl Themen wie zum Beispiel zur Musikindustrie und Internetpiraterie, zu Jugendkulturen oder Massenmedien über die Grenzen der allgemeinbildenden Schule weit hinausweisen, war der Kongress ein lebendiges Beispiel dafür, dass Populäre Musik schon lange keine Gegenwelt mehr zur Schule bildet, sondern einen selbstverständlichen Platz im Musikunterricht inne hat.

Vor diesem Hintergrund wäre es begrüßenswert, wenn sich in der Lehramtsausbildung mehr junge Menschen engagieren könnten, die im Bereich der Populären Musik sozialisiert wurden. Um auf diesen Zusammenhang hinzuweisen, wurde im Rahmen des AfS-Bundeskongresses die „Hallische Erklärung“ veröffentlicht, in der 19 Professor/innen betonen, es seien auch in der Populären Musik „häufig pädagogisch höchst ambitionierte und engagierte junge Musiker/innen zu finden, die interessante Biografien aufzuweisen haben (...), die musikpädagogisch genutzt werden sollten.“

 

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Die Stadt ist ein prominenter Lebensraum. Aber wie klingt dieser Raum? Heute sicherlich anders als morgen? Auf der Suche nach Räumen von Morgen fragt das Symposium nach dem Verhältnis von Urbanität und akustischer Umwelt als Parameter von kultureller Gestaltung. Wie schlagen sich gesellschaftlicher Wandel und veränderte kulturelle Interessen in städtischen und (kultur-)wirtschaftlichen Zusammenhängen nieder? Welche Rolle spielen Musik und ihre Vermittlung im sich verändernden urbanen Raum? Diskutiert werden soll, ob die Musik und ihre Vermittlung Räume für Begegnungen von Personen, Künsten oder Strukturen schaffen kann, da sie flexibel gegenüber demographischem Wandel, multikultureller Durchmischung und der Pluralisierung von Lebensformen ist.

Vermittlungsmethoden, Kommunikationsstrukturen und ihre Auswirkungen auf urbane Strukturen sollen im Rahmen des Symposiums befragt werden. Anhand von Beispielen aus der Praxis soll diskutiert werden, wie die Vermittlung von Musik in die spezifische Kultur einer Stadt eingewoben ist und Strahlkraft entfalten kann. Fragen unterschiedlicher Verankerung musikalisch-kultureller Angebote in urbane Strukturen, Entwicklung von Ideen, Preisgestaltung, Subventionierung und Marketing, Möglichkeiten der Aktivierung breiter Bevölkerungsschichten werden dabei berücksichtigt. Die Unterschiedlichkeit der Ansätze wird dabei auch eine Aussage über die Struktur der jeweiligen Stadt und ihre kulturpolitische Aufstellung treffen.

Anmeldeschluss:
10. November 2009

Teilnahmegebühr:
EUR 50,- / EUR 25,- Studenten
EUR 15,- / EUR 10,- Studenten / Tageskarte für den 27. November 2009
In der Teilnahmegebühr sind sämtliche Mahlzeiten sowie Symposiumsunterlagen inkludiert.

Weiter zumInformationsflyer

 

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In Ihrem Glückwunschschreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Parteivorsitzenden der FDP, Guido Westerwelle, zu ihrem deutlichen Wahlerfolg bei der Bundestagswahl begrüßten der Vorsitzende des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM), Winfried Richter, und VdM-Bundesgeschäftsführer Matthias Pannes die Wahlaussagen von CDU/CSU und FDP, „die kulturelle Bildung als unverzichtbare Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft zu stärken“.

Explizit unterstützen sie in ihrem Brief an die Bundeskanzlerin die Ankündigung der CDU/CSU, „die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission ‚Kultur in Deutschland’ zur kulturellen Bildung umsetzen und sich insbesondere für eine angemessene Aufstockung der Mittel für die kulturelle Bildung im Rahmen der Förderinstrumente des Bundes einsetzen zu wollen“. Die FDP hatte ihrerseits „eine flächendeckende Versorgung mit Einrichtungen kultureller Bildung wie den Musikschulen“ als Ziel festgehalten, um jedem Kind, gleich welcher sozialen Herkunft, das Erlernen eines Repertoires elementarer künstlerischer Ausdrucksformen - im Singen wie im instrumentalen Musizieren - zu ermöglichen.

Richter und Pannes forderten die Bundeskanzlerin und den FDP-Vorsitzenden daher auf, „die Mittel für die kulturelle Bildung im Rahmen des Kinder- und Jugendplans aufzustocken, um das Engagement der öffentlichen Musikschulen noch weiter verstärken zu können“.

„Als Bildungsinstitutionen, die die weitestgehende musikalische Breiten- und Spitzenförderung in ganz Deutschland im Sinne einer ‚musikalischen Grundversorgung’ bewirken, ermöglichen die öffentlichen Musikschulen mit ihren bundesweit 4.000 Standorten über den wöchentlichen Unterricht von über einer Million Kinder, Jugendlicher und Erwachsener hinaus als verlässliche Kooperationspartner von Kindertagesstätten, Grundschulen, Förderschulen bis hin zu weiterführenden Schulen weiteren zehntausenden von Kindern musikalische Bildung von Anfang an“, so Richter und Pannes: „Hierzu gehören auch Projekte wie ‚Jedem Kind ein Instrument’ und ‚Jedem Kind seine Stimme’. Dabei garantieren die öffentlichen Musikschulen Qualität durch bewährte, regelmäßig aktualisierte Unterrichtskonzepte, erprobte Unterrichtsorganisation, durch fundiert ausgebildete und erfahrene Lehrkräfte und regelmäßige Qualitätskontrolle und Qualitätsentwicklung“.

Hierzu hielten Richter und Pannes in ihren Schreiben an Bundeskanzlerin Merkel und den FDP-Vorsitzenden fest: „Den Qualitätsrichtlinien messen wir dabei hohe Bedeutung zu, denn Eltern, die für die Zukunft Ihrer Kinder das Beste wollen, müssen sich – auch ohne eigene Vorbildung und Vorkenntnisse – der Qualität, Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit der Bildungsangebote sicher sein können. Dies muss nicht nur für die allgemein bildenden Schulen gelten, sondern ebenso für außerschulische Bildungsangebote wie die Musikschulen“.

Für die finanzielle Entlastung für Eltern forderten der Vorsitzende und der Bundesgeschäftsführer des VdM, „die Gebühren bzw. Entgelte für Musikschulunterricht als Kinderbetreuungskosten im Sinne des Einkommensteuergesetzes geltend machen zu können. Denn wo könnte eine bessere Kinderbetreuung stattfinden, als im Musikschulunterricht? Über die bereits schon bestehende Gewährung von Sozialermäßigungen an den öffentlichen Musikschulen hinaus würde dies dazu führen, dass noch mehr Eltern ihren Kindern musikalische Bildung ermöglichen könnten“.

 

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In ein hohes Amt wurde kürzlich Dr. Ulrike Liedtke, Geschäftsführerin und Künstlerische Leiterin der Musikakademie Rheinsberg, gewählt: Sie leitet fortan die Konferenz der Landesmusikräte Deutschlands. Das Gremium ist ein Zusammenschluss der 16 Präsidenten und Geschäftsführer aller Landesmusikräte und bereitet bundesweite Wettbewerbe, wie "Jugend musiziert", den Deutschen Orchester- und Chorwettbewerb sowie das Dirigentenforum, vor. Die Wahl fand Ende September auf der Konferenz-Sitzung in Saarbrücken statt.

Ulrike Liedtke wird Nachfolgerin von Prof. Ernst Folz, der ihr fortan als Stellvertreter zur Seite steht. In der Konferenz ist es üblich, dass der ehemalige Vorsitzende seinen Nachfolger im Vertretungsamt unterstützt. Folz hob hervor, dass endlich wieder eine Frau eines der höchsten Ämter im Deutschen Musikrat bekleidet.

Als Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte ist die Musikakademie-Direktorin auch automatisch Mitglied des Präsidiums des Deutschen Musikrates, das am 17. Oktober 2009 in Berlin neu gewählt wird. Als erste Amtshandlung in der neuen Führungsposition wird Ulrike Liedtke eine Studie in Auftrag geben, die Qualität und Quantität des Musikunterrichts an deutschen Schulen - analog zur PISA-Studie für Kernfächer wie Mathematik und Deutsch - erfassen soll. "Diese Untersuchung liegt mir sehr am Herzen, denn Musikunterricht ist wichtig. Kinder sind unsere Zukunft, unser Publikum, sie sind die Künstler und Phantasten von morgen", sagt die Akademieleiterin.

 

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Die „young academy rostock - Zentrum für musikalisch Hochbegabte“ (yaro) an der Hochschule für Musik und Theater Rostock (HMT) feiert ihren ersten Geburtstag und ihre Auszeichnung mit einem Bundespreis. Aus diesem Anlass werden am Samstag, dem 10. Oktober 2009, viele Aktionen, ein Festakt und ein hochkarätig besetztes Konzert geboten.

Im Laufe des vergangenen Jahres ist viel geschehen an der yaro, deren Schirmherr der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim ist. Das Netzwerk mit den Musikschulen wurde ausgebaut, es gab Konsultationen und Sichtungsvorspiele für Musikschüler, erste Förderer wurden gefunden und im Juli wurden die ersten Eignungsprüfungen für Jungstudenten durchgeführt, die in diesen Tagen ihr Frühstudium an der HMT aufnehmen. Dies und auch die Auszeichnung der yaro als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen 2009“ sollen gefeiert werden. Die Aktionen beginnen um 14.00 Uhr im Foyer mit der Präsentation der CJD Christophorusschule und der Initiative „Jedem Kind ein Instrument“. Um 15.00 Uhr geht es im Katharinensaal mit einem musikalischen Festakt und der offiziellen Verleihung des Preises „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ weiter. Schirmherr der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ ist Bundespräsident Horst Köhler. Die Laudation hält Hinrich Wolff von der Deutschen Bank, die einer der starken Partner der Initiative ist.

Anschließend spielen ab 17.00 Uhr Schüler des Netzwerks der yaro in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern im Foyer. Der Tag mündet in ein hochkarätig besetztes Benefizkonzert im Katharinensaal. Um 19.30 Uhr spielen dort Professoren der HMT, u. a. Matthias Kirschnereit (Klavier, Echopreisträger), Gert von Bülow (Violoncello), Heiner Schindler (Klarinette) und Edith Salmen (Schlagzeug). Besucher und Interessierte sind zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen. Für das Benefizkonzert gibt es Eintrittskarten (15 €/erm. 10 € zzgl. VVK) an den bekannten Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse.

 

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Feierliche Grundsteinlegung: In Anwesenheit des Ministers für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW, Professor Dr. Andreas Pinkwart, wurde auf dem Campus der Folkwang Hochschule in Essen Werden heute der Grundstein für den Bibliotheksneubau gelegt. Ende 2010 wird die neue Bibliothek, die über einen der größten musikwissenschaftlichen Bestände Nordrhein-Westfalens verfügen wird, fertig gestellt sein.

Die Projektverantwortung für den Neubau obliegt der Niederlassung Duisburg des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW. Der Entwurf stammt vom Architektenbüro Max Dudler, Berlin: dem historischen Abteigebäude-Ensemble wird bewusst ein moderner Bau mit einer transluzenten Stein-Glas-Fassade, einmalig bislang in Deutschland, gegenüber gestellt.

Ab Ende 2010 finden sich hier neben den Beständen der Folkwang Hochschule die umfangreiche Sammlung der ehemaligen musikwissenschaftlichen Bibliothek der Ruhr Universität Bochum (die ihren musikwissenschaftlichen Zweig eingestellt hat) und die musikpädagogischen Bestände der Universität Duisburg Essen. Mit insgesamt knapp 200 000 Medieneinheiten verfügt die Folkwang Hochschule damit über DIE musikwissenschaftliche Bibliothek des Ruhrgebiets. "Damit wird die Bibliothek dem herausragenden wissenschaftlichen Anspruch der Folkwang Hochschule gerecht", so Folkwang Rektor Prof. Kurt Mehnert bei der Grundsteinlegung. "Wissenschaft ist neben den Disziplinen Musik, Theater, Tanz und seit 2007 auch wieder Gestaltung unser fünftes wichtiges Fundament der unverwechselbaren Folkwang Idee vom interdisziplinären Lernen, Forschen und Produzieren."

Die Realisierung des Projektes wird erst durch die großzügige Spende der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in Höhe von 2,5 Millionen Euro möglich. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW finanziert den anderen Teil. Insgesamt wird der Neubau 5,4 Millionen Euro kosten.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Professor Dr. Berthold Beitz, dem Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW, Professor Dr. Andreas Pinkwart, und dem Oberbürgermeister der Stadt Essen, Dr. Wolfgang Reiniger, legten der Rektor der Hochschule, Professor Kurt Mehnert und der Geschäftsführer des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW, Ferndinand Tiggemann, heute den Grundstein für den Neubau der Bibliothek.

 

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Mit 111 eingereichten Projekten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum für den jop! und den jop!_Musik und Medien 2009 ist die diesjährige Ausschreibung des junge ohren preis zu Ende gegangen. Musikvermittlung boomt, wie der rasante Anstieg der Bewerbungen zeigt. Orchester, Theater und Ensembles erkennen die Zeichen der Zeit und wenden sich mit neuartigen Konzerten und Projekten dem jungen Publikum zu.

Zum Ende der Bewerbungsfrist beim junge ohren preis 2009 verzeichnet das netzwerk junge ohren bei den eingereichten Projekten eine Steigerung um mehr als ein Drittel gegenüber dem Vorjahr. „Das große Interesse an diesem Preis belegt das wachsende Bewusstsein der Theater, Orchester und Ensembles für die Notwendigkeit von mehr zeitgemäßer Musikvermittlung“, bestätigt Prof. Dr. Ingrid Allwardt, Geschäftsführerin des netzwerk junge ohren in Berlin. Erfreulich sei die „durchweg hohe Qualität und kreative Vielfalt der Einreichungen“. Darin zeige sich die Lust, neue Konzepte zu entwickeln und junge Menschen für die Musik zu begeistern.

Über die 111 eingereichten Bewerbungen entscheidet am 29. Oktober eine international besetzte Fachjury. Die Preisverleihung findet am 1. Dezember 2009 im Funkhaus des WDR in Köln statt. Alle nominierten Projekte und Gäste sind an diesem Tag eingeladen, an den Feierlichkeiten und den begleitenden Veranstaltungen teilzunehmen. Die Bekanntgabe der Preisträger sowie zusätzlicher Sonderpreise erfolgt im festlichen Rahmen.

Mit der jährlichen Ausschreibung des internationalen junge ohren preis (jop!) und jop!_Musik und Medien will das netzwerk junge ohren Musikvermittler und Bühnenprofis dazu anregen, dem Publikum von morgen mit qualitätsvollen und neuartigen Projekten die Ohren zu öffnen.

 

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Schule und Kultur gemeinsam in Aktion: Zusammen mit einem Theater, einem Museum, einem Orchester, einem einzelnen Künstler ein Projekt entwickeln und durchführen, neue kreative Impulse für den Schulalltag schaffen…

Im Rahmen ihrer Bildungsinitiative KINDER ZUM OLYMP! ruft die Kulturstiftung der Länder zum sechsten Mal bundesweit zu einem Wettbewerb auf. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, Kunst und Kultur zu entdecken.

In Kooperationsprojekten mit außerschulischen Partnern –kulturellen Einrichtungen oder Künstlern – können Schüler und Lehrer neue Ideen entwickeln und umsetzen. So lernen sie kulturelle Praxis kennen.

Neu in diesem Jahr: KINDER ZUM OLYMP! sucht nicht nur Einzelprojekte, sondern möchte auch die Schule mit dem besten Kulturprofil auszeichnen, eine Schule, in der die Künste fächerübergreifend den Alltag prägen.

Der Wettbewerb umfasst folgende Bereiche:
Bildende Kunst, Architektur und Kulturgeschichte
Film, Fotografie und Neue Medien
Literatur
Musik
Musiktheater
Tanz
Theater
Sonderpreis Schule mit Kulturprofil

Wer kann mitmachen?
Teilnehmen können alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland. Gemeinsam mit einer kulturellen Einrichtung oder Künstlern aller Sparten kann sich eine ganze Schule, eine Klasse, ein Kurs oder eine Arbeitsgemeinschaft beteiligen. Der Wettbewerb ist nach den Schulklassen 1-4, 5-9 und 10-13 gestaffelt. Aber auch klassen- bzw. altersübergreifende Projekte sind möglich.

Mögliche Kooperationspartner sind:
Museen, Galerien, Theater, Bibliotheken, Literaturhäuser, Bands, Tanztheater…
Musik- und Kunstschulen, Orchester…
Maler, Bildhauer, Architekten, Schriftsteller, Musiker, Tänzer, Schauspieler…

Projektinhalte:
Neue Ideen sind gesucht! Schüler, Lehrer und ihre Partner aus Kunst und Kultur sollen innovative Projekte gemeinsam entwickeln. Inspiration liefert die Datenbank „Praxisbeispiele“ unter www.kinderzumolymp.de: Hier finden sich über 1600 Projekte von Preisträgern und Endrundenteilnehmern der vorhergehenden KINDER ZUM OLYMP!- Wettbewerbe, die zeigen, wie viel machbar ist – und das überall!

Zusätzliche Anregungen bietet das Handbuch KINDER ZUM OLYMP! Wege zur Kultur für Kinder und Jugendliche (ISBN 3-87909-829-8) mit 85 beispielhaften Projekten quer durch alle Sparten.

Wettbewerbskriterien:
1. Prämiert werden gemeinsame Projekte zwischen Schulen und Kulturinstitutionen/ schulexternen Künstlern.
2. Teilnehmen können Klassen, Kurse, Arbeitsgemeinschaften oder Schulprojekte (keine Solistenprojekte!)
2. Das Projekt sollte als Schulveranstaltung in den Schulkontext eingebettet sein und der Wettbewerbsbeitrag als Facharbeit / besondere Leistung im Unterricht angerechnet werden können.
3. Um an der Vorauswahl des Wettbewerbs teilnehmen zu können, muss eine aussagekräftige Projektbeschreibung über die Webseite www.kinderzumolymp.de eingereicht werden. Die aktive Mitwirkung der Schüler an Konzeption und Durchführung des Projekts sowie die Kooperation zwischen Kulturpartner und Schule müssen klar ersichtlich sein.
4. Der Preis wird für durchgeführte und laufende Projekte vergeben. (Frühestmöglicher Projektstart: Oktober 2008, spätester Projektabschluss: 15. Mai 2010.) Projekte, die bereits teilgenommen haben, können nicht noch einmal eingereicht werden.
5. Das Konzept muss übertragbar und alltagstauglich sein: gute Ideen, wie wir sie suchen, sind weder von einem großen Budget abhängig noch zwangsläufig mit einem spektakulären Event verknüpft.
6. Gesucht sind nachhaltige Projekte, die über einen längeren Zeitraum im Schuljahr verankert sind: Einzelne Projekttage ohne intensive Vor- und Nachbereitung gehören nicht dazu.

Preise
Pro Sparte werden in der Regel vier Preise à 1.000 Euro vergeben – jeweils ein Preis für jede Altersstufe.

Sonderpreis der Deutsche Bank Stiftung für die Schule mit dem besten Kulturprofil: 5.000 Euro
(Zusätzliche Informationen zur Sonderpreisbewerbung zum Download unter www.kinderzumolymp.de)

Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, die sich in jeder Sparte aus einem Künstler, einem Pädagogen und einem Jugendlichen zusammensetzt. Bei einer zentralen Preisverleihung im Herbst 2010 werden die Gewinnergruppen (2 Schüler pro Projekt sowie 1 Lehrer und ein Vertreter des Kulturpartners) eingeladen und ihre Projekte der Öffentlichkeit innerhalb eines kleinen Festaktes vorgestellt.

Anmeldung und Termine
Flyer gibt es ab 21. September 2009 als pdf zum Herunterladen unter www.kinderzumolymp.de. Sie werden auf Anfrage aber auch gern zugeschickt.
Anmeldung: 21. September bis 30. November 2009 über www.kinderzumolymp.de durch die Schule oder den Kulturpartner.
ACHTUNG: Einreichen des Wettbewerbsbeitrags bis 1. März 2010 nur über unser Onlineformular auf www.kinderzumolymp.de.

Nach Ablauf der Einreichfrist findet in der Kulturstiftung der Länder eine Vorauswahl der eingestellten Beiträge nach den formalen Kriterien der Ausschreibung statt. Die Projekte, die die Endrunde erreicht haben, werden bis Mitte April 2010 benachrichtigt. Im Mai 2010 entscheidet eine Jury, die sich pro Sparte aus einem Künstler, einem Pädagogen und einem Jugendlichen zusammensetzt, über die Preisvergabe. Unmittelbar vor der Jurysitzung müssen von den Endrundenteilnehmern zusätzliche Dokumentationsmaterialien zu ihren Projekten eingereicht werden.

Kontakt und Informationen
Kulturstiftung der Länder
KINDER ZUM OLYMP!
Lützowplatz 9, 10785 Berlin
030 – 89 36 35 17
kinderzumolymp@kulturstiftung.de
www.kinderzumolymp.de

 

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Der Deutsche Musikrat wählt am 17. Oktober seinen Präsidenten. Eine Richtungswahl, die den Kurs des größten Dachverbandes unseres Musiklebens für vier Jahre maßgeblich mitbestimmt. Einen Monat zuvor zeichnete nmzMedia im Musikclub des Konzerthauses Berlin ein 60-minütiges Gespräch zwischen den Kandidaten Hans Bäßler und Martin Maria Krüger auf.

weiter zum Kandidatengespräch

 

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Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, bedauert, dass kultur- und bildungspolitische Fragen beim gestern Abend stattgefundenen Fernsehduell der Kanzlerkandidaten in ARD, ZDF, RTL und SAT1 keine Rolle gespielt haben. Gerade die Bildungspolitik, die neben den Ländern auch vom Bund gestaltet wird, brennt der Bevölkerung auf den Nägeln. Eine Stellungnahme der beiden Kanzlerkandidaten zu den bildungs- und kulturpolitischen Zukunftsfragen wäre angemessen gewesen.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Kultur- und bildungspolitische Fragen haben beim Fernsehduell in ARD, ZDF, RTL und SAT1 keine Rolle gespielt. Die „Duellanten“ Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Franz-Walter Steinmeier tragen für dieses Versäumnis aber nur eine geringe Schuld, da das Sendeformat ihnen nur wenig Freiräume für eigene Schwerpunkte ließ. Verantwortlich sind die fragenden Journalisten und ihre Redaktionen, die offensichtlich bildungs- und kulturpolitische Fragen für entbehrlich hielten. Besonders an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, also an die ARD und das ZDF, muss die Frage erlaubt sein, ob eine Verschmelzung mit den Privaten (RTL, SAT1) für ein solches Wahlduell wirklich sinnvoll ist, wenn wichtige, öffentlich-rechtlich spezifische Themen geopfert werden. Auf vier Kanälen dasselbe Einheitsprogramm lässt eine Themenvielfalt offensichtlich nicht zu.“

 

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Die StadtKlangNetz-Konferenz 2009 widmet sich dem Vermittlungspotential der Begegnung von Neuer, Elektronischer und Improvisierter Musik mit Tanz, Film und Kunst. Im Zentrum der Konferenz steht die Auseinandersetzung mit transdisziplinären Ansätzen in den Bereichen "Musik & Bewegung" und "Hören & Sehen". Im Spannungsfeld „Schule versus Kunst“ werden neben Vorträgen und Workshops verschiedene Unterrichtsmodelle und Vermittlungsansätze vorgestellt sowie deren Konzeption und Finanzierung diskutiert. Durch die aus verschiedenen Bereichen und Ländern stammenden Referenten bietet die Konferenz vielfältige Möglichkeiten, sich im kreativen Austausch weiterzubilden und direkte Kontakte zu knüpfen. Bei einer Projektbörse stellen sich regionale Bildungsträger und Projektpartner aus den Bereichen Musik, Tanz sowie Film & Medien vor. Das detaillierte Programm finden Sie im Anhang oder unter http://www.stadtklangnetz.de.

In der Kunst der letzten Jahrzehnte sind Annäherungen der Kunstformen zu einem bestimmenden Moment geworden: Ob audiovisuelle oder intermediale Projekte, ob Klangkunst oder experimentelles Musik- und Tanztheater - viele Formen zeitgenössischen Kunstschaffens suchen produktive Überschreitungen, Übersetzungen, Reibungen oder Kollisionen zwischen Sparten und Ausdrucksformen. Wo das Aufeinandertreffen der Kunstformen glückt, entstehen neue Formen und überraschende Ausdrucksweisen, erscheinen bekannte Arbeitsweisen in einem anderen Licht, werden neue Zugänge eröffnet. Die Entwicklung zu grenzüberschreitenden Konzeptionen fordert die künstlerischen und pädagogischen Disziplinen heraus, ihre Unterschiede zu erforschen, voneinander zu lernen und neue Wege zu gehen: Wie kann Tanz Verständnis und Erfahrung von Musik vertiefen? Wie kann Bewegung das Erfinden von Musik katalysieren? Wie kann man Bilder hörbar und Musik sichtbar machen? Und welche Rolle spielt die Sprache bei der Verständigung zwischen den Künsten?

Die StadtKlangNetz Konferenz befasst sich mit Neuer, Improvisierter und Elektronischer Musik im Unterricht und richtet sich seit 2007 einmal jährlich an Lehrer aller Schulformen, Musiker, Musikpädagogen und Musikvermittler, an Experten, Studenten und Quereinsteiger.

Als Referenten zugesagt haben u.a. Catherine Milliken (Education@BPhil der Berliner Philharmoniker), der Musiker Simon Stockhausen, die Tänzer Geraldo Si und Gunda Gottschalk, Astrid Rempel, die „Lichtmaler“ Thade Buchborn, Jan Jankovic und Sascha Kruse, die Professoren Christa Bürstle, Heinz Geuen, Michael Rappe, Constanze Rora, Christine Stöger, Christopher Wallbaum und Corinna Vogel sowie Anne Becker und Gregoire Lorieux vom französischen IRCAM, Nell Catchpole von der Londoner Guildhall School of Music & Drama sowie Sophie Clements, Royal College of Art London.

StadtKlangNetz wird veranstaltet von TelevisorTroika in Zusammenarbeit mit ZAM Zentrum für Aktuelle Musik e.V.

Die StadtKlangNetz Konferenz ist ein Projekt im Rahmen von ON - Neue Musik Köln. ON - Neue Musik Köln wird gefördert durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, Stadt Köln und RheinEnergieStiftung Kultur.

 

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Vom Theaterpädagogischen Zentrum bis zur Lern- und Gedenkstätte, von Berlin bis hinein ins niedersächsische Flächenland, mit Grundschülern/innen oder Berufsschülern/innen, durch großflächig angelegte Bildungsnetzwerke oder in einzelnen Schulklassen: Auch in diesem Jahr macht MIXED UP – der Wettbewerb für Kooperationen der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e. V unter Schirmherrschaft der Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen – seinem Namen wieder alle Ehre.

Am 24.08.2009 kam die Fachjury zusammen, um aus über 250 Bewerbungen fünf Preisträger auszuwählen: Die Gesamtschule Horn aus Hamburg überzeugte die Juroren mit einem musikalischen Gesamtkonzept, das unter anderem eine schuleigene Konzertreihe mit professionellen Künstlern/innen, eine Instrumentenwerkstatt, eine Schülerfirma und ein Cajon-Orchester beinhaltet. Unter dem Motto „Grenzöffnung – Wer ist Deutschland?“ löste das Theaterpädagogische Zentrum Hildesheim erfolgreich das Ziel ein, Jugendlichen ohne Schulabschluss kompetenzorientierte Theaterarbeit zu bieten. Aus Berlin setzte sich das großflächig angelegte Projekt TanzZeit – Zeit für mehr Tanz in Schulen durch, das derzeitig 36 Schulen in den Genuss von zeitgenössischen Tanzangeboten kommen lässt. Ein ungewöhnliches Lernsetting zum Thema Nationalsozialismus schaffte der Lern- und Gedenkort Jawne für die Schülerinnen und Schüler der Kölner Grundschule Mülheimer Freiheit 99: Von einer Zeitzeugin erfuhren sie die Geschichte von „Tamars wundersamer Rettung 1944“ aus erster Hand und verarbeiteten diese im Rahmen von unterschiedlichsten künstlerischen Methoden zu einem Kinderbuch. Der diesjährige Sonderpreis „Lebenskunst lernen“ für mehr Chancengerechtigkeit durch Kulturelle Bildung geht an das integrative Bewegungstheaterprojekt „KonTakt“ aus Niedersachsen. Auf ungewöhnliche Weise gelingt es hier einem großem Netzwerk unter anderem bestehend aus der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und der Förderschule Evangelisch-lutherisches Wichernstift, ein integratives und generationsübergreifendes Tanz- und Bewegungstheater auf dem Lande ins Leben zu rufen.

Auf unterschiedlichste Weise und an verschiedensten Orten bieten die preisgekrönten MIXED UP-Projekte Kindern und Jugendlichen Kunst- und Kulturangebote, die stark fürs Leben machen. Kompetenzorientiert und jenseits von unüberwindbaren Bildungsbarrieren rufen sie Bildungsangebote für ihre Schülerinnen und Schüler ins Leben, die Modell dafür stehen, wie das Lernen und Leben in und um Schule durch die Zusammenarbeit mit Kulturträgern nachhaltig verändert werden kann.

Die feierliche Vergabe der MIXED UP-Kulturpreise durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend findet am 21.09.2009 von 14:00 bis 18:00 Uhr auf Kampnagel in Hamburg statt. Unter dem Motto „Lebenskunst lernen - mehr kulturelle Teilhabe in Schulen“ richtet die BKJ anlässlich der Preisvergabe ein Fachforum aus. Zur feierlichen MIXED-UP-Preisverleihung sowie zum Fachforum lädt die BKJ Sie herzlich nach Hamburg ein! Seien Sie gespannt auf Präsentationen und Statements der MIXED UP-Preisträger 2009 sowie Ideen und Einschätzungen von Experten/innen wie Prof. Dr. Wolfgang Zacharias (München) und Prof. Dr. Olaf-Axel Burow (Kassel) zur Umsetzung der Forderung „Jedem Kind seine Kunst“. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Abschlussfestivals zum Hamburger „Jahr der Künste“ statt. Die Möglichkeit zur kostenfreien Anmeldung sowie Informationen zu den Preisträgern besteht unter www.mixed-up-wettbewerb.de.

Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

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Zum ersten Mal versammeln sich auf der Insel Usedom führende Mendelssohn-Forscher. Anlässlich des 200. Geburtstages von Felix Mendelssohn Bartholdy in diesem Jahr präsentieren Wissenschaftler aus den USA, Israel und Deutschland vom 13. bis 15. September auf der internationalen Tagung ihre neuesten Studien. Zu dem zweisprachigen Kongress werden u.a. Prof. Dr. Larry Todd (Duke University, USA), Prof. Dr. Michael Steinberg (Brown University, USA), Prof. Dr. Judit Frigyesi (Bar Ilan University, Israel) und Beatrix Borchard (Hochschule für Musik und Theater Hamburg) erwartet. Im Mittelpunkt steht die Rezeptionsgeschichte Mendelssohns vom Nationalsozialismus bis zur heutigen Zeit. Damit erhält Mendelssohn seine Wertschätzung als herausragender Komponist der Romantik, der die Musikgeschichte nachhaltig prägte. Das Moses-Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien sowie die Gesellschaft für Geistesgeschichte organisieren in Zusammenarbeit mit dem Usedomer Musikfestival die dreitätige Tagung.

Eröffnet wird der Internationale Mendelssohn-Kongress am Sonntag, den 13. September um 18 Uhr in der Villa Bleichröder mit einem Klavierabend von Florian Uhlig. Er erhält in diesem Jahr den Preis des Usedomer Musikfestivals, unterstützt von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung. Florian Uhlig konzertierte bereits auf den berühmten Konzertpodien u. a. mit dem BBC Symphony Orchestra, der Dresdner Philharmonie, den Münchner Symphonikern und dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks. Der in Düsseldorf geborene Pianist gewann zahlreiche internationale Preise, wie den Europäischen Kulturpreis der Fondation Européenne de la Culture, den Stephen-Arlen-Gedächtnis-Preis der English National Opera und die Queen Elizabeth Rose Bowl. Für hervorragende Leistungen auf kulturellem Gebiet wurde er dreimal in Folge mit dem Kritikerpreis der Münchner Tageszeitung tz ausgezeichnet. Seit 2008 leitet er das International Mozart Festival in Johannesburg (Südafrika). Für das Eröffnungskonzert der Tagung wählte er neben Klavier-Solowerken von Mendelssohn Kompositionen von Joseph Haydn, dessen Todestag sich 2009 zum 200. Mal jährt.

Der Kongress findet am Montag, 14.09. von 9:30-18 Uhr und am Dienstag, 15.09., von 9:30-13 Uhr im Travelcharme Hotel Strandidyll (Delbrückstr. 9-11, Heringsdorf) statt. Interessierte Besucher sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen zum Kongress sowie zum 16. Usedomer Musikfestival, das am 19. September in Peenemünde eröffnet wird, unter Tel.: 038378.34647 sowie auf den Internetseiten: http://www.usedomer-musikfestival.de, http://www.usedom.de.

 

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Nach dem erfolgreichen Auftakt im Sommer 2009 feiert ganz Deutschland vom 17.-21. Juni 2010 wieder den Tag der Musik. Schirmherr wird Bundespräsident Horst Köhler sein. Die Zentralveranstaltung findet voraussichtlich auf Schloss Bellevue in Berlin statt.

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, würdigte den Tag der Musik 2009: „Der Tag der Musik ist eine zukunftsweisende Initiative, um die Vielfalt und Qualität unseres Musiklebens in Deutschland hervorzuheben.“

Initiiert vom Deutschen Musikrat und dem Verein Tag der Musik e.V. wird der Tag der Musik auf regionaler Ebene erneut von den Landesmusikräten organisiert. Hamburg wird hierbei auch im kommenden Jahr das vielfältige Musikleben der Stadt präsentieren. Wir freuen uns sehr, wenn Sie Ihren Beitrag zum Tag der Musik 2010 in und für Hamburg leisten. Ab sofort sind alle Veranstalter aus Kultur- und Bildungseinrichtungen aufgerufen, ihre Projekte in dieses außergewöhnliche Musikereignis einzubringen.

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge und Pläne, die Sie ab Oktober 2009 online unter http://www.tagdermusik-hamburg.de anmelden können!

 

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GEMAwissen heißt die vielbesuchte Veranstaltungsreihe, bei der GEMA-Mitglieder seit 2007 die Möglichkeit haben, Wissenswertes rund um die Themen Werkeanmeldung, Ausschüttung und Verteilung zu erfahren. Jetzt wird das Service-Angebot, dass bislang nur GEMA-Mitgliedern zur Verfügung stand, auch für die Kunden der Autorengesellschaft VUT geöffnet. Zur „Premiere“ der erweiterten Veranstaltungsreihe, die heute in Hamburg stattfindet, haben sich rund hundert Interessenten angemeldet. Das Hamburger Seminar wird, in Zusammenarbeit mit dem VUT Nord, in der „Hamburger Botschaft“ angeboten.

Während der rund 2-stündigen Abendveranstaltung stellen Bezirksdirektor Gerhard Hinkelthein sowie Xaver Irber, juristischer Mitarbeiter der Direktion Industrie, die wichtigsten Fakten rund um die GEMA vor. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer alles Wissenswerte über die Lizenzierung von Tonträgern und Veranstaltungen. Die Anwesenden haben die Möglichkeit, auch ganz individuelle Fragen zu stellen, die ihre persönlichen Belange betreffen und mit den Referenten und Teilnehmern lebhaft zu diskutieren.

Über 600 Teilnehmer haben bislang die Seminarreihe GEMAwissen besucht. Seit Oktober 2007 bietet die GEMA diesen Mitgliederservice in Form von bundesweiten Veranstaltungen an. Die GEMA greift mit der Vortragsreihe den Wunsch vieler Mitglieder - und zunehmend Kunden - nach zusätzlichen Informationsangeboten und mehr Transparenz auf. Der Eintritt ist für Mitglieder der GEMA, des VUT und des VUT Nord frei.

Weitere Informationen und Termine finden Interessenten unter http://www.gema.de/wissen.

Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 60.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über 1 Mio. Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.

 

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Der Freiwilligendienst "kulturweit" entsendet heute die ersten 200 Jugendlichen nach Afrika, Asien, Lateinamerika und Mittel- und Südosteuropa. Die jungen Menschen engagieren sich sechs oder zwölf Monate für den kulturellen Austausch und die internationale Verständigung zwischen Deutschland und ihren Einsatzländern. Der Freiwilligendienst "kulturweit" wurde zu Beginn dieses Jahres vom Auswärtigen Amt und der Deutschen UNESCO-Kommission ins Leben gerufen.

Die Freiwilligen übernehmen vielfältige Aufgaben: Ein Student aus Erfurt wird gemeinsam mit seinen neuen Kollegen die Website der ruandischen UNESCO-Nationalkommission neu aufbauen. Ein Abiturient aus Bad Salzuflen möchte eine Theater-AG an einer deutschen Schule in Bulgarien ins Leben rufen. Andere bereiten sich darauf vor, am Goethe-Institut in Bolivien Kulturveranstaltungen zu organisieren oder junge Chinesen zu Studienmöglichkeiten in Deutschland zu beraten.

Bei einem Seminar in der Nähe Berlins haben sich die Freiwilligen in den letzten zehn Tagen eingehend auf ihre bevorstehenden Aufgaben vorbereitet. Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, erklärte bei der Begrüßung der Freiwilligen: "Sie als Freiwillige unterstützen uns in unserem Ziel, Brücken zwischen den Menschen und Kulturen zu schlagen. Sie und Ihre Gastgeber vor Ort können gegenseitig voneinander profitieren - auch wenn Ihr Einsatz nicht immer einfach wird."

"kulturweit" bietet jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren die Möglichkeit, einen Freiwilligendienst im Bereich der Kultur- und Bildungspolitik zu absolvieren. Partnerorganisationen von "kulturweit" sind der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD), das Deutsche Archäologische Institut (DAI), die Deutsche Welle (DW), das Goethe-Institut (GI), der Pädagogische Austauschdienst (PAD) und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA). Freiwillige können zudem bei einer UNESCO-Nationalkommission eingesetzt werden.

Die nächste Bewerbungsphase für eine Ausreise im September 2010 findet im Oktober 2009 statt. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.kulturweit.de.

 

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Auch in diesem Jahr werden die Bildungssysteme der 30 Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) untereinander verglichen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan, der Präsident der Kultusministerkonferenz und Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch, und die Direktorin für Bildung bei der OECD, Barbara Ischinger, stellten am Dienstag in Berlin die diesjährige OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2009“ vor.

„Deutschland hält seinen Spitzenplatz im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe“, betonte Schavan. „Bei der Studienanfängerquote holt Deutschland auf. Unser Ziel, 40 Prozent eines Altersjahrgangs für ein Studium zu gewinnen, haben wir mit einer Quote von 39 Prozent so gut wie erreicht. Unsere Maßnahmen, insbesondere der Hochschulpakt, sind erfolgreich.“

„Der von Bund und Ländern gemeinsam getragene Hochschulpakt schafft die in den nächsten Jahren dringend benötigten Studienplätze“, fügte Tesch hinzu. „Der Ausbau von Universitäten und Fachhochschulen geht Hand in Hand mit einer Qualitätsoffensive in der Lehre, damit noch mehr Studierende ihr Studium erfolgreich zu Ende führen können. Die Bologna-Reform war notwendig und richtig, um das deutsche Hochschulsystem international wettbewerbsfähiger auszurichten. In Gesprächen mit den Hochschulen werden wir jedoch auf deutlich bessere Studienbedingungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen dringen.“

Im Rahmen des Hochschulpakts stellen Bund und Länder in den Jahren 2007 bis 2010 eine Milliarde Euro bereit, damit zunächst 90.000 junge Menschen zusätzlich ein Studium aufnehmen können. Für die Zeit von 2011 bis 2015 sollen mit weiteren knapp 3,8 Milliarden zusätzlich 275.000 Studienplätze finanziert werden. Neben dem Anstieg der Zahl der Studienanfänger behauptet Deutschland einen Spitzenplatz bei ausländischen Studierenden: 8,6 Prozent aller ausländischen Studierenden innerhalb des OECD-Raums studieren an deutschen Hochschulen. Damit ist Deutschland nach den USA und dem Vereinigten Königreich das drittbeliebteste Studienland. Insbesondere die MINT-Fächer sind attraktiv: 38 Prozent sind in den Natur-, Agrar- oder Ingenieurswissenschaften eingeschrieben.

Schavan: „Unsere Bemühungen, den Studienstandort Deutschland zu stärken und die Internationalisierung der deutschen Hochschullandschaft voranzutreiben, tragen Früchte. Dazu haben unter anderem die Kampagne ‚go out! Studieren weltweit‘ sowie unsere Stipendienprogramme beigetragen. Alle diese Maßnahmen sichern die Wettbewerbsfähigkeit und die akademische Vielfalt an den deutschen Hochschulen.“ Ziel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) ist es, dass mittelfristig die Hälfte der Studierenden Erfahrungen im Ausland sammelt - mit Studien- und Sprachkursaufenthalten oder Praktika.

Die Stärke des deutschen Bildungssystems liegt in der Spitzenstellung bei den Abschlüssen im Sekundarbereich II, mit der Besonderheit des hohen Anteils von Abschlüssen im dualen System der Berufsbildung. So verfügen 84 Prozent der 25- bis 64-Jährigen in Deutschland mindestens über einen Abschluss im Sekundarbereich II. Dementsprechend erfreulich niedrig ist der Anteil der gering Qualifizierten an der Erwachsenenbevölkerung, der mit 16 Prozent nur gut halb so hoch ist wie im OECD-Durchschnitt.

„Die Länder werden durch weitere Reformen im Bildungssystem dazu beitragen, die vereinbarte Qualifizierungsinitiative zum Erfolg zu führen, damit noch mehr Menschen in Deutschland ein Aufstieg durch Bildung gelingt“, unterstrich Tesch. Die Kultusministerkonferenz hat im März den Übergang von der beruflichen Bildung in die Hochschulen erleichtert. So wird Meistern, Absolventen von Fachschulen, Fachwirten und Inhabern gleich gestellter Abschlüsse in Zukunft der allgemeine Hochschulzugang eröffnet. Auch für die Gruppe der beruflich Qualifizierten ohne eine solche Aufstiegsfortbildung besteht die Möglichkeit des fachgebundenen Zugangs zur Hochschule. „Wir erhöhen damit die Durchlässigkeit des Bildungssystems, schaffen die Voraussetzungen für höhere Qualifizierung und ermöglichen dieser Personengruppe neue berufliche Chancen durch Bildung“, betonte der Präsident. „Bildung auf einen Blick zeigt deutlich auf, dass ein hoher Ausbildungsstand der Bevölkerung den besten Schutz vor Arbeitslosigkeit gewährt, zu höheren persönlichen Einkommen führt und die Voraussetzung für ein nachhaltiges Wachstum unserer Volkswirtschaft darstellt. Daran werden wir unsere Bildungspolitik ausrichten.“

Die jährlich erscheinende Veröffentlichung „Bildung auf einen Blick“ vergleicht innerhalb der OECD-Mitgliedstaaten unterschiedliche Aspekte der Bildungssysteme, etwa Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg, öffentliche und private Bildungsausgaben, Bildung und Beschäftigung sowie Lehr- und Lernbedingungen an Schulen. Die in der diesjährigen Ausgabe verwendeten Basisdaten der 30 OECD-Mitgliedstaaten und sechs Partnerländer stammen überwiegend aus den Jahren 2006 und 2007.

 

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Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung halten die Förderung von Klassik und Oper für eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft. Dabei sehen sie vor allem Stiftungen, private Gönner und Mäzene in der Pflicht. Der besonderen Unterstützung von musikalischen Fähigkeiten bereits im Kindesalter messen sie eine große Bedeutung bei. Das zeigt eine repräsentative Befragung der Bertelsmann Stiftung zum Thema „Klassik und Oper“.

Demnach begeistern die Kulturgüter Klassik und Oper zwar nach wie vor – dem Klischee entsprechend – meist gut gebildete und ältere Menschen, doch gibt es eine starke Wahrnehmung klassischer Musik im Alltag über alle Alters- und Bildungsschichten hinweg. 67 Prozent gaben an, dass ihnen Klassik im Fernsehen begegne, dicht gefolgt vom Radio. Danach gefragt, was sich ändern müsse, damit sich mehr Menschen für klassische Musik interessierten, antworten nahezu drei Viertel der Menschen, sie halten niedrige Eintrittspreise für Konzert- und Opernabende für wünschenswert (72 Prozent), dicht gefolgt (mit 71 Prozent) von mehr Veranstaltungsangeboten, die Klassik und Pop verbinden.

Als weiteren Treiber für ein steigendes öffentliches Interesse sehen 64 Prozent der Befragten die Notwendigkeit, bereits Kindergarten- und Schulkinder professionell mit Gesang zu konfrontieren. Auch sprechen sich 54 Prozent für Aufführungen an ungewöhnlichen Orten wie Bahnhöfen, Fußgängerzonen oder bei Open-Air-Veranstaltungen aus.

Neben der „Stimme“, die mit 92 Prozent für das wichtigste Merkmal des erfolgreichen Opernsängers gehalten wird, sind es vor allem die „persönliche Ausstrahlung“ (68 Prozent) und die „Bühnenpräsenz“ (51 Prozent), die die Befragten als auszeichnende Eigenschaften des Sängers betrachten. Dem folgen mit 37 Prozent „schauspielerisches Talent“ und – deutlich abgeschlagen – das „Aussehen“ der Opernsänger mit nur noch 15 Prozent.

„Musik ist die Sprache, die überall auf der Welt verstanden wird. Die Menschen sind – und das zeigen die Ergebnisse dieser Umfrage – in viel größerem Maße von klassischer Musik umgeben und positiv beeinflusst, als sie häufig wahrnehmen“, sagt die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Liz Mohn, die bereits vor über 20 Jahren den Internationalen Gesangswettbewerb NEUE STIMMEN ins Leben rief, eine der weltweit bekanntesten Nachwuchsbörsen für junge Operntalente.

Die NEUEN STIMMEN verfolgen in besonderem Maße ein Konzept, das sich, über den einwöchigen Wettbewerb mit jungen Talenten aus aller Welt hinaus, der umfassenden Förderung verschrieben hat. Das geschieht in Meisterkursen, die jeweils in dem Jahr zwischen den Wettbewerben abgehalten werden, in ergänzenden Workshops zu Bühnenpräsenz, Ausstrahlung und Vorsingtrainings sowie durch zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten für die Sängerinnen und Sänger. Bei alldem stehen dem Opernnachwuchs weltbekannte Fachleute zur Seite.

Um den Grundstein für eine Gesellschaft zu legen, in der weiterhin Werte und Orientierung auch über musikalische Fähigkeiten vermittelt werden, setzt sich die Bertelsmann Stiftung ebenso in zahlreichen Projekten, wie z.B. „Musik für jedes Kita-Kind“ oder „Musikalische Grundschule“ dafür ein, dass Musikerziehung ein fester Bestandteil der Bildung jedes Kindes wird, denn „Kinder lernen in musischen Projekten Toleranz, Rücksichtnahme und das Zuhören – wichtige Voraussetzungen für eine friedlichere, menschlichere Zukunft“, so Liz Mohn.

Die von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage wurde vom Institut TNS Emnid im August unter 1.001 befragten Deutschen aller Altersklassen durchgeführt.

 

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LEOPOLD, der Medienpreis „Gute Musik für Kinder“ gilt als wichtigste deutsche Auszeichnung für Musiktonträger für Kinder. Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) vergibt den Preis in diesem Jahr zum siebten Mal. „Um einem Kind den Weg zur Musik zu öffnen, ist schon von früh an eine Schule des Hörens nötig. Der Medienpreises „Leopold – Gute Musik für Kinder“, hat es sich zur Aufgabe gemacht, qualitätvolle, für unterschiedliche Altersstufen geeignete Hörmedien zu fördern und Eltern zu helfen, die richtigen CDs für ihre Kinder zu finden“, so Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen, deren Ministerium den LEOPOLD von Anfang an fördert.

Feste Partner des LEOPOLD sind das Kulturradio WDR 3 und die INITIATIVE HÖREN. „WDR 3 und INITIATIVE HÖREN sind seit Jahren darin engagiert, die gesellschaftlich enorm bedeutsame Arbeit des Verbandes deutscher Musikschulen nach Kräften zu unterstützen. Das tun wir gerne und aus innerer Verpflichtung“, so Karl Karst, WDR 3-Programmchef und Vorsitzender der INITIATIVE HÖREN.

Der Medienpreis LEOPOLD zielt auf alle Bereiche der vielfältigen Musikszene. Bewertet werden künstlerische Aspekte und technische Qualität, Fantasie und Originalität. Seit 1997 bewirbt sich die Tonträgerbranche alle zwei Jahre um das begehrte Gütesiegel. „19 CDs aus über 160 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen haben dieses Jahr hinsichtlich aller Qualitätsanforderungen überzeugt. Sie verdienen es damit, als besonders empfehlenswerte Musik für Kinder aus der Angebotsfülle des Medienmarktes herausgehoben zu werden“, fasst der VdM-Vorsitzende Winfried Richter die Jury-Entscheidung zusammen. Welche der nominierten Produktionen einen LEOPOLD erhält, wird im Rahmen der Preisverleihung am 11. September, 15.00 Uhr, im WDR-Funkhaus Köln bekannt gegeben.

Bereits um 11.00 Uhr verkündet im großen Sendesaal des WDR-Funkhauses am Wallrafplatz die Kinderjury des Humboldt-Gymnasiums Köln ihren Favoriten. Diesen werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Live-Darbietung des Musicals „Ritter Rost“ mit dem Sonderpreis „Poldi“ auszeichnen. Das Musical wird aufgeführt von der Rheinischen Musikschule Köln, den Knaben und Mädchen der Kölner Dommusik, der Pop- und Musicalwerkstatt sowie The Voice Factory.

 

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Am 11. September 2009 wird der langjährige Präsident und heutige Ehrenbürger der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH), Prof. Dr. Richard Jakoby, 80 Jahre alt. Als Wissenschaftler, Politiker, Gremienarbeiter, Pädagoge, Publizist und Musiker, als Hochschulpräsident, Präsident des Deutschen Musikrats, als Gestalter und Macher hat Jakoby in Deutschland viel erreicht und ist auch heute noch eine Größe auf seinem Gebiet.

Berufen 1964 an die HMTH als Professor für Musikwissenschaft und Musikpädagogik und Leiter der Abteilung Musikpädagogik, wurde er dort 1966 zum stellvertretenden Direktor, 1968 zum Direktor und 1979 zum Präsidenten gewählt. Diese Position behielt er bis zum Jahr 1993. Während seiner Leitung ging die Trägerschaft der Hochschule von der Landeshauptstadt in die des Landes Niedersachsen über. Begünstigt durch den gleichzeitigen Neubau für die Hochschule am Emmichplatz entwickelte sich die HMTH mit ihm als Präsidenten zu einer international angesehenen künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht. 1993 wurde ihm für seine Verdienste die Ehrenbürgerschaft der Hochschule für Musik und Theater Hannover verliehen.

Richard Matthias Jakoby wurde am 11. September 1929 in Dreis/Kreis Wittlich geboren. Nach dem Studium an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz und am Hochschulinstitut für Musik Mainz (Fächer: Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Romanische Philologie, Philosophie und Psychologie) folgten das erste und zweite Staatsexamen für das höhere Lehramt und die gleichzeitige Promotion. 1962 wurde er dort Abteilungsleiter des Hochschulinstituts – heute Fachbereich der Universität Mainz. Daneben leitete er die Mainzer Musikschule, kommissarisch auch das Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz, und war als Musik- und Theaterkritiker für mehrere Zeitungen/Zeitschriften sowie als freier Mitarbeiter am Süddeutschen und Westdeutschen Rundfunk tätig.

Kulturpolitisch engagierte er sich als Mitglied des Goethe-Instituts, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Deutschen Phono-Akademie, des Internationalen Instituts für Vergleichende Musikstudien und Dokumentation, der Kulturstiftung der Länder, ab 1972 als Präsident des Deutschen Musikrates und über zwei Jahrzehnte als Sprecher der Kunst- und Musikhochschulen in der Westdeutschen Rektorenkonferenz, um nur einige Beispiele zu nennen.

Richard Jakobys Gutachten haben wesentlich zu inhaltlichen und strukturellen Reformen im Bereich der musikalischen Bildung und Ausbildung innerhalb der Bundesrepublik beigetragen. Ihm wurden zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, darunter das große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, zuteil. „Kein anderer deutscher Musikpolitiker verfügt über ein so breites wissenschaftliches Ansehen, kein deutscher Hochschulpolitiker über so viel gestalterisches Gespür, kein Verantwortlicher eines Musikverbandes über so viel Anerkennung in der Breite – wie Richard Jakoby. Er leistete und leistet auf zahlreichen Gebieten sehr vieles, bewegte andere und warb immer und immer wieder um Verständnis“, so Prof. Dr. Hans Bäßler, Vizepräsident des Deutschen Musikrates, Professor für Musikpädagogik an der HMTH, ehem. Promotionsstudent von Prof. Dr. Richard Jakoby.

Seinen Geburtstag wird Jakoby im privaten Kreis feiern. Die Hochschule für Musik und Theater Hannover ehrt ihn am 12. November 2009 mit einem Konzert des Hochschulorchesters unter der Leitung von Eiji Oue. Das Programm dafür wählte Jakoby selbst aus: Arnold Schönberg: Verklärte Nacht, Joseph Haydn: Cellokonzert Nr. 2, D-Dur und Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1.

 

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Vom 21. bis 29. August 2009 fand an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim das erste International Summer Camp für rund 60 Musikerinnern und Musiker statt. Das Teilnehmerfeld aus insgesamt zehn Ländern, darunter mehrere junge Popmusiker aus Chicago, wurde von einem ebenfalls international besetzten Dozententeam betreut. Professionelle Bandproben, musikalische Teamarbeit und Songwriting sowie die Umsetzung kreativer Ideen standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die gemeinsame Verständigung über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg.

Die Popakademie wurde so zum kreativen Schauplatz eines internationalen Get-togehters, in dessen Rahmen sich sieben neue Bands und viele Projekte bildeten, die nach Wunsch aller Beteiligten auch in Zukunft weitergeführt werden sollen. In Zeiten digitaler Kommunikation und globaler Zusammenhänge in der Popkultur kein Problem, zumal sich viele der jungen Musikerinnen und Musiker bereits während derVeranstaltungswoche über die Popakademie-Performance beim Internetnetwork facebook vernetzten. Die täglichen Arbeitsphasen wurden durch gemeinsame Barbecue-Sessions und die Chillout-Area in und vor der Popakademie aufgelockert, was zu einer lässigen Mischung aus professionellem Workflow und international ausgerichteter Music-Community führte. Während der Woche verbrachte das Camp einen Erkundungstag am Heidelberger und Heinsheimer Schloss, wo ein Drum-Workshop über die Bühne ging. Ihren krönenden Abschluss erlebte die Veranstaltung mit einem Konzert am vergangenen Freitagabend. Die sieben Bands des Camps präsentierten dabei ihr während der Woche entstandenes Programm mit je drei Songs. Ein volles Haus zollte den Bands mit viel Beifall und Begeisterung Respekt.

„Die Ergebnisse und die sensationelle Atmosphäre dieses ersten International Summer Camps zeigen, dass die Popakademie Baden-Württemberg erfolgreich ihre Internationalisierung voran treibt“, äußert sich Professor Udo Dahmen, Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg. „Wir freuen uns bereits jetzt auf die Veranstaltung im kommenden Jahr und möchten bis dahin unser internationales Netzwerk und Wirken weiter ausbauen. Unmittelbar bedeutet dies eine Vertiefung unserer Kooperation mit dem Columbia College in Chicago, wovon auch unserer Studierenden profitieren werden“, so Prof. Dahmen weiter.

Auch die Coaches zeigten sich begeistert über das erste International Summer Camp der Popakademie. Bertrand Gröger, Leiter des Popchors, freute sich über die hohe Motivation der Teilnehmer und die tolle Atmosphäre beim Camp. Auch Annette Marquard, zuständig für Gesang/Vocals, war von der Stimmung während der Woche und den professionellen Anspruch begeistert. Eva Rathsfeld wirkte bei den ins Camp integrierten PASCH-Workshops mit und war vor allem von der fantastischen Mitarbeit der jungen Musiker angetan. Einhellig herrschte bei allen Dozenten die Meinung vor, dass die Möglichkeiten zur internationalen Zusammenarbeit in popmusikalischen Projekten eine einzigartige Gelegenheit für alle Beteiligten darstellten, wobei die Kompetenzen der Popakademie hierfür die perfekte Plattform böten.

Bereits am 26. August hatten sich zwei Bands aus dem internationalen Sprachprojekt PASCH des Goethe-Instituts, in das die Popakademie Baden-Württemberg in Frankreich, Italien, Spanien und Portugal kooperativ eingebunden war, im Rahmen eines Livekonzerts in der Mannheimer Hochschuleinrichtung vorgestellt. Der Veranstaltung wohnten auch mehrere Vertreter des Goethe-Instituts bei.

 

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YouTube, die Kampagne "Laut gegen Nazis" und die Amadeu-Antonio-Stiftung starten heute den Schülerwettbewerb "361 Grad Toleranz" gegen Rassismus und Diskriminierung. Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahren sind aufgerufen, allein oder in Gruppen Videos für mehr Toleranz und ein respektvolles Miteinander zu produzieren und bis zum 16. Oktober 2009 auf www.youtube.de/361grad zu laden. Die kreativsten und besten Filme werden Anfang November von einer Experten-Jury ausgewählt. Die Deutsche UNESCO-Kommission unterstützt den Schülerwettbewerb.

"Deutschland ist ein weltoffenes Land. Es gibt aber nach wie vor auch Ausgrenzung und Intoleranz. Gruppen mit radikalen Botschaften werben gezielt unter Jugendlichen. Wir müssen dem etwas entgegen setzen", sagt Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. "Mit ’361 Grad Toleranz’ werden junge Menschen dort angesprochen, wo sie präsent sind: in der Schule und im Internet. Die Deutsche UNESCO-Kommission verfügt mit 190 UNESCO-Projektschulen über ein Netzwerk, das seit vielen Jahren erfolgreich in der Menschenrechtsbildung, Friedens- und Demokratieerziehung aktiv ist."

Die Schüler können auf dem YouTube-Kanal "361 Grad Toleranz" ihre Videos in den drei Kategorien "Reportage", "Musikvideo" oder "Kurzfilm" einreichen. Gefragt sind Video-Clips, die eigene Erlebnisse zum Thema Ausgrenzung widerspiegeln, oder selbst gedrehte Reportagen über Minderheiten. Wettbewerbsbeiträge können mehrteilige Videoblogs, eigene Musikvideos, fiktive TV-Spots oder Trickfilme sein. Die Nachwuchs-Filmemacher können gelungene Schulprojekte vorstellen, Argumentationstipps geben, Interviews führen oder ganz einfach ihr Verständnis eines respektvollen Miteinanders auf den Punkt bringen.

"Soziale Netzwerke sind wichtige Kommunikationsorte für Jugendliche. Studien zufolge informieren sich junge Menschen vor allem im Internet über politische oder soziale Inhalte. Und Videos sind dort ein wichtiges Medium", sagt Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. "Die Erfahrung zeigt, dass einzelne Videos eine überraschende Wirkung entfalten können. "’361 Grad Toleranz’ bietet jungen Menschen Gelegenheit, hier kreativ Zeichen zu setzen. Es soll keine Belehrungen geben, sondern Botschaften von jungen Leuten an ihre Altersgenossen."

Die Gewinner des Videowettbewerbs werden Anfang November bekannt gegeben. Kriterien für die besten Videobeiträge sind interessante Ideen, innovative Umsetzungen und die Vermittlung einer klaren Botschaft. Hauptpreis ist ein ganztägiges "Schulfest für Toleranz" mit Workshops, Siegerehrung und einem Konzert von "Silbermond" auf dem Schulgelände. Alle Gewinner werden zusammen mit dem Hauptpreisträger auf eine gemeinsame "Klassenreise" nach Berlin eingeladen. Sie besuchen den Bundestag, werden im Bundeskanzleramt empfangen und sehen Orte, die im Zeichen eines toleranten Miteinanders stehen. Die Gewinner erhalten zudem Videocamcorder für sich und für die Video-AGs ihrer Schulen.

"361 Grad Toleranz" ist eine gemeinsame Initiative von YouTube, der Kampagne "Laut gegen Nazis" und der Amadeu-Antonio-Stiftung. Prominente Paten und Unterstützer des Wettbewerbs sind unter anderem die Band Silbermond, die Schauspieler Daniel Brühl und Matthias Schweighöfer, der Autor und ehemalige Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert und die TV-Moderatoren Joko Winterscheidt, Klaas Heufer-Umlauf, Hadnet Tesfai und Nazan Eckes. Der Wettbewerb wird von der Deutschen UNESCO-Kommission, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Aktion "Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage" unterstützt. Der Jury gehören neben den Initiatoren die Band Silbermond und prominente Paten an.

 

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