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Zu der aktuellen Diskussion um die Musikalische Bildung in Berlin äußert sich Christian Höppner, Präsident des Landesmusikrats Berlin, wie folgt:

"Der Brandbrief der Berliner Chefdirigenten und Intendanten macht einmal mehr die desaströse Lage der Musikalischen Bildung in Berlin deutlich. Ich fordere den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit auf, dieses Thema endlich zur Chefsache zu erklären, damit möglichst rasch jedem Kind, gleich welcher sozialen oder ethnischen Herkunft, der Zugang zur Musikalischen Bildung ermöglicht wird.

Gerade in jungen Jahren – wie im Kindergarten, der Musikschule und der Grundschule – ist die Musikalische Bildung besonders prägend für die Persönlichkeitsentwicklung. Zudem ist die Schule der einzige Ort, wo wir wirklich alle Kinder und Jugendlichen erreichen. Deshalb muss ein zweistündiger Musikunterricht für alle Schularten und Jahrgangsstufen verpflichtend zum Fächerkanon gehören. Musik muss wieder Hauptfach werden – im Denken und Handeln aller Entscheidungsträger.

Ich fordere Bildungssenator Zöllner auf – wie bereits vom Landesmusikrat Berlin vorgeschlagen –, einen Runden Tisch zur Musikalischen Bildung einzuberufen."

Der Deutsche Musikrat und die Konferenz der Landesmusikräte haben am vergangenen Freitag dem Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, das Papier „Kinder brauchen Musik“ überreicht, das Forderungen an die KMK zum Erhalt des Faches Musik stellt.

 

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Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) unterstützt den Protest von 13 Berliner Dirigenten und Intendanten gegen den Abbau von Musikunterricht an allgemein bildenden Schulen. Die DOV fordert zugleich mindestens zwei Musikstunden pro Woche bis zum Ende der Schulzeit.

Aktueller Anlass sind Pläne des Berliner Bildungssenators Jürgen Zöllner (SPD), den Musikunterricht an Berliner Schulen noch weiter zu reduzieren. Bereits jetzt werden nicht nur in Berlin, sondern im gesamten Bundesgebiet bis zu 80 Prozent des Musikunterrichts nicht oder nur fachfremd erteilt. In Berlin sollen die Fächer Kunst und Musik künftig ausgetauscht werden können, so dass Musik in einigen Klassen gar nicht mehr stattfindet. Ab Klasse 11 könnte der Musikunterricht vollständig wegfallen.

Zahlreiche Studien belegen eindrücklich die positiven Effekte von Musikunterricht und eigenem Musizieren auf die emotionale, intellektuelle und soziale Kompetenz von Kindern und Jugendlichen. Im Bereich der kulturellen Bildung zu kürzen wertet die DOV angesichts der bevorstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen als kurzsichtig.

„Sollte der Musikunterricht in Deutschland noch weiter gekürzt werden, käme dies seiner faktischen Abschaffung gleich. Ein wesentlicher Teil unserer Kultur würde den Schülern vorenthalten werden. Musik ist kein Luxusgut, sondern integraler Bestandteil einer vernünftigen Allgemeinbildung und eines erfüllten Lebens“, sagt Gerald Mertens, Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung.

„Seit Jahren kommen die Orchester und Opernhäuser der politischen Forderung nach mehr kulturellen Bildungsangeboten erfolgreich nach. Die Reduzierung des Musikunterrichts auf quasi Null aber entzieht sowohl diesen Angeboten als auch der Zukunft der Orchester und Musiktheater jegliche Basis. Denn beides Bedarf der Heranführung junger Menschen an die Musik bereits in der Schule“, so Mertens abschließend.

 

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Das Projekt »Zeitgenössische Musik in der Schule« erfährt im Schuljahr 2010/2011 eine Neuauflage. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung bietet in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium zum vierten Mal »Zeitgenössische Musik in der Schule« an. Musiker, Komponisten und Ensembles werden in den Musikunterricht eingeladen, um den Schülerinnen und Schülern der 5. bis 13. Klassen die zeitgenössische Musik näher zu bringen und von bestimmten Themen ausgehend eigene Konzepte und Kompositionen gemeinsam zu erarbeiten.

Die vergangenen Projektdurchläufe in den Schuljahren 2004/2005, 2006/2007 sowie 2008/2009 stießen bei den Beteiligten - Künstlern, Lehrern und Schülern - auf positive Resonanz. Es zeigt, mit welch einfachen und doch wirkungsvollen Mitteln Kinder und Jugendliche in Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen und Künstlern eigenständig musikalische Gestaltungen und einen persönlichen Zugang zur zeitgenössischen Musik finden.

Die elf aktuellen Projektthemen sind vielseitig angelegt und reichen dieses Mal von musikalischer Land Art, Raumkompositionen und vom Komponieren nach einer Bildbetrachtung bis hin zum zeitgenössischen Jazz. Im Vordergrund stehen die Praxis und das Experimentieren mit Klängen und Instrumenten sowie das Improvisieren, Komponieren und Entwickeln eigener kreativer Ideen.

Das Ensemble L’ART POUR L’ART bietet Raumkompositionen mit »SCHÖNER DURCH KLANG«. an. Interdisziplinär schaffen die Violinistin Lenka Župková und der Tänzer Mikhail Honesseau mit der Klasse eine Collagekomposition aus Klang, Bewegung und Objekt. Zeitgenössischer Jazz ist Schwerpunkt der jungen Band schultzing. Eine Tanz- und Musik-Performance »Schwärme« führen die Choreografin Gudrun Soujon und der Musiker Willem Schulz gemeinsam durch. Der Komponist Thomas Meadowcroft leitet Improvisations-strategien durch `Recycling´ der Musikgeschichte ab. Die Flötistin Prof. Ulrike Volkhardt stellt den Schülerinnen und Schülern musikalische `Land Art´ als »The Sound of nature« vor.

Die Projekte von Stephan Meier und Eckart Beinke befassen sich mit Improvisation, Konzeption und Komposition, in der jeder einzelne der Klasse auf seine Weise zu Gehör kommt. Willi Hanne und Andreas Burckhardt erweitern gemeinsam dieses Angebot speziell für Bläserklassen. Thorsten Encke legt einen improvisatorischen Schwerpunkt auf Violoncello und stellt zudem das spartenübergreifenden Projekt »Klang eines Bildes« vor.

Für das Projekt »Zeitgenössische Musik in der Schule« ist die Zahl der teilnehmenden Schulen auf 20 begrenzt, so dass die Schülerinnen und Schüler noch intensiver und kontinuierlicher betreut werden können. Fachlehrerinnen und Fachlehrer für Musik der 5. bis 13. Klassen niedersächsischer Schulen können sich um eine Teilnahme bewerben. Sie werden bei der Planung und Durchführung der Projekte aktiv mit einbezogen. Die Bewerbungsunterlagen mit umfangreichen Informationen zu den Projektthemen und Künstlern sind erhältlich bei der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, www.nsks.de oder Tel: 0511/3603-493. Der Bewerbungsschluss ist der 6. Mai 2010.

Das Projekt wird unterstützt von dem Landesverband Niedersachsen des VDS und von Musik 21 Niedersachsen.

Niedersächsische Sparkassenstiftung, Susanne Reuter (Referentin für Musik), Schiffgraben 6-8, 30159 Hannover; susanne.reuter@svn.de; Tel: 0511/3603-493, Fax: 0511/ 3603-684

 

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Der Präsident des Deutschen Musikrates, Prof. Martin Maria Krüger und die Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte (KdLMR), Dr. Ulrike Liedtke, haben am heutigen Freitag, 05. März 2010 dem Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK), Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, das Papier „Kinder brauchen Musik“ überreicht, das Forderungen an die KMK zum Erhalt und zur Qualitätssicherung eines eigenständiges Schulfaches Musik enthält. Die KMK hatte sich in einem Beschluss im Oktober 2010 für eine Einführung des Studienbereiches „Ästhetische Bildung“ an der Grundschule ausgesprochen, der die Fächer Musik, Kunst und Bewegung zusammenfasst und somit sowohl der Ausbildung der Lehrkräfte als auch – als zwangsläufige Konsequenz – der Bildung der Kinder qualitative sowie quantitative Grundlagen entzieht.

Hierzu Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle: „Der Beschluss der KMK zum Studienbereich ‚Ästhetische Bildung’ stellt lediglich eine Empfehlung an die Länder dar und soll von diesen individuell umgesetzt werden. Die Kulturhoheit der Länder gewährleistet, dass die jeweiligen Ministerien entsprechend ihren Bedingungen vor Ort Grundlagen für einen ganzheitlichen und fundierten Unterricht setzen. Die in dem Beschluss genannten Inhalte definieren qualifizierte Anforderungen im Hinblick auf die Ausbildung der in den Ländern für das Grundschullehramt jeweils relevanten Fächer.“

Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Die Musikalische Bildung stellt in ihrer Breite eines der grundlegendsten Themen des Deutschen Musikrates dar und durchdringt fast unsere gesamte musikpolitische Arbeit. Die heute kommunizierten fünf Kernforderungen an die KMK – Musikunterricht braucht qualifizierte Lehrer, mehr Zeit, mehr Praxis, Grundlagen und Kontinuität – sind eine wichtige Ausgangsbasis für einen erfolgreichen Musikunterricht und dürfen von der KMK nicht unberücksichtigt bleiben.“

Die Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte, Dr. Ulrike Liedtke, sagte: „Aufgrund der Kulturhoheit der Ländern sind die Landesmusikräte als direkte Ansprechpartner vor Ort in der Bildungspolitik weiterhin gefragt, im Kontakt mit den Kultusministerien der Länder die Eigenständigkeit des Schulfaches Musik zu bewahren. Die KdLMR freut sich, mit der heutigen Überreichung einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben und wird sich weiterhin sehr aktiv um die Sicherung der Musikalischen Bildung in der Schule bemühen.“

Der Präsident des Landesmusikrates Baden-Württemberg, Prof. Wolfgang Gönnenwein, unterstrich die elementare Bedeutung der Musikalischen Bildung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

 

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Die Kultusministerkonferenz hat sich während ihrer 329. Plenarsitzung am 4. März 2010 unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, insbesondere mit folgenden Themen befasst:

* Aktueller Stand der Umsetzung des Bologna-Prozesses
* Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) / Stiftung für Hochschulzulassung: Bericht zum Zulassungsverfahren des WS 2009/2010 und aktueller Sachstand zum dialogorientierten Serviceverfahren
* Stand der Implementierung der Bildungsstandards in den Ländern
* Entwicklung einer Förderstrategie für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler
* Festlegung des Schwerpunktthemas für den Bildungsbericht 2012

Stand der Umsetzung Bologna-Reform
Die Kultusministerkonferenz hat anlässlich ihrer Plenartagung sehr ausführlich über die Umsetzung der Bologna-Reform sowie deren Weiterentwicklung beraten. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, betonte: „Wir nehmen die Interessen der Studierenden sehr ernst. Die Länder haben mit den bereits vorgenommenen Änderungen an den Ländergemeinsamen Strukturvorgaben schnell, umfassend und angemessen reagiert. Dabei sind wesentliche Korrekturen verankert worden, um die Studierbarkeit der Bachelor- und Master-Studiengänge zu gewährleisten."

Am Mittwoch fand in Zusammenarbeit mit der Hochschulrektorenkonferenz eine Fachtagung zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses statt. „Die Diskussionen zwischen Ländervertretern, Hochschulen und Studierenden fanden in einer sehr konstruktiven und ergebnisorientierten Atmosphäre statt", berichtete Spaenle. Die Kultusministerkonferenz habe ein hohes Interesse daran, dass nun entsprechende Diskussionsprozesse in den Ländern unter Beteiligung der Hochschulen und der Studierenden initiiert oder weitergeführt werden. Die Fachtagung habe deutlich gezeigt, dass sich die direkte Einbeziehung der Studierenden in den Bologna-Prozess bewährt hat und auch in den Ländern fortgesetzt werden sollte. Spaenle betonte: „Die Wissenschaftsministerien der Länder werden die Hochschulen organisatorisch und inhaltlich dabei unterstützen, notwendige und vereinbarte Strukturverbesserungen im Sinne einer besseren Studierbarkeit, bei der Anerkennung von Studienleistungen und für eine höhere Mobilität zügig umzusetzen."

Dialogorientiertes Serviceverfahren soll Studienplatzvergabe vereinfachen
Zum Wintersemester 2011/2012 soll ein dialogorientiertes Serviceverfahren der ZVS/Stiftung für Hochschulzulassung die Zulassungsverfahren für die Studierenden und Hochschulen deutlich vereinfachen und beschleunigen. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, äußerte sich am Donnerstag in Berlin nach Beratungen zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten und das Verfahren wie geplant starten kann. „Das neue System ermöglicht einen effizienteren Interessenabgleich zwischen Hochschulen, die qualifizierte Bewerber suchen, und den Studierenden, die ihr Studium an einem Hochschulstandort ihrer Wahl beginnen möchten."

Mit dem dialogorientierten Serviceverfahren steht ab dem Wintersemester 2011/2012 allen Studienbewerbern ein onlinebasiertes Bewerbungsverfahren zur Verfügung, das für mehr Transparenz bei der Vergabe der Studienplätze sorgen wird. Ziel ist es, Mehrfachzulassungen auszuschließen und damit die Zahl der Nachrückverfahren zu minimieren und die Bewilligungsbescheide für einen Studienplatz frühzeitig an die Studierenden zu übermitteln.

Länder stärken Umsetzung der Bildungsstandards im Unterrichtsalltag
Die Länder werden künftig verstärkt den Blick auf die Umsetzung der nationalen Bildimgsstandards im konkreten Schulunterricht richten. „Die Länder unterziehen sich dabei einer Selbstkontrolle hinsichtlich der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung. Wir wollen uns ein aussagekräftiges Bild darüber verschaffen, inwieweit die Bildungsstandards im Unterrichtsalltag verankert sind", erklärte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Dr. Ludwig Spaenle.

Es sollen Evaluierungsinstrumente entwickelt werden, mit denen die Länder erfassen können, wie sich das Unterrichtsgeschehen seit der Einführung der Bildungsstandards entwickelt und verändert hat. „Um dieses Projekt angehen zu können, bedarf es einer fundierten wissenschaftlicher Begleitung", betonte der Präsident.

Ende vergangenen Jahres hatte die Kultusministerkonferenz bereits eine Konzeption zur Nutzung der Bildungsstandards für die Unterrichtsentwicklung verabschiedet. In einem weiteren Schritt geht es nun darum, die Lehrerfortbildung im Hinblick auf die bereits entwickelten Kompetenzstufenmodelle zu stärken. Spaenle: „Dies ist die geeignete Form, um eine an den Bildungsstandards orientierte Schul- und Unterrichtsentwicklung weiter voranzutreiben."

Leistungsschwächere Schüler sollen gezielt gefördert werden - Chancen auf Schulabschluss erhöhen
Mit einer gezielten Förderstrategie will die Kultusministerkonferenz die Chancen leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler auf einen Schulabschluss und für eine erfolgreiche Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben erhöhen. Schwerpunkte und Leitlinien des am Donnerstag in Berlin beschlossenen Konzepts sind die individuelle Förderung und ein an den Bildungsstandards orientierter Unterricht, der zugleich praktische und berufsorientierte Bildungsinhalte umfasst. „Entscheidend ist, dass wir präventiv unterstützen und leistungsschwächeren Kindern mehr Lernzeit geben, um ihre Kernkompetenzen zu sichern", erläuterte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Dr. Ludwig Spaenle. Da sich die Förderstrategie nicht auf eine bestimmte Schulart bezieht, sondern auf das Erreichen der Mindeststandards für den Hauptschulabschluss, „sprechen wir damit ausdrücklich auch Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an, insbesondere mit dem Förderschwerpunkt Lernen."

Zu den Leitlinien zählt außerdem die stärkere Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund mit dafür qualifizierten Lehr- und Fachkräften. Die Schulen sind aufgefordert, die Vielfalt von Herkunft, Sprachen, Religionen und Kulturen ihrer Schülerschaft als Chance zu sehen und sie dafür zu nutzen, allen Beteiligten interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln.

Die Kultusministerkonferenz sieht im Ausbau und der qualitativen Weiterentwicklung von Ganztagsangeboten einen Ansatz, Bildungsbenachteiligungen abzubauen und mangelnde häusliche Unterstützungsmöglichkeiten auszugleichen, wobei soziale und kulturelle Institutionen einbezogen werden sollen. Lokale Bildungsnetzwerke werden die Kooperation von Schule, außerschulischen Bildungseinrichtungen, Jugendhilfe, Wirtschaft und Kommunen unterstützen. Schließlich wird die Kultusministerkonferenz in Zukunft noch stärker den Blick auf einen erfolgreichen Übergang von der Schule in die Ausbildung richten. Dies soll durch Vereinbarungen u.a. mit den Wirtschaftsverbänden und der Bundesagentur für Arbeit erreicht werden.

Kulturelle/musisch-ästhetische Bildung im Lebenslauf wird Schwerpunktthema des Bildungsberichts 2012
Die kulturelle und musisch-ästhetische Bildung im Lebenslauf soll das Schwerpunktthema des Bildungsberichts 2012 werden. Darauf verständigte sich die Kultusministerkonferenz am Donnerstag in Berlin. Die unterschiedlichen Angebote im kulturellen und musischästhetischen Bereich leisten einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung und schaffen Möglichkeiten für persönliche Lernerfahrungen und Lernerfolge. Im Rahmen des Schwerpunktkapitels sollen deshalb bildungsbereichsübergreifend - von der frühkindlichen Bildung bis in die Erwachsenenbildung - die differenzierten Formen kultureller Bildung in unterschiedlichen Lebenszusammenhängen und Lebensphasen dargestellt werden.

Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Dr. Ludwig Spaenle, betonte: „Wir wollen formelle wie informelle Bildungswelten von der frühkindlichen Bildung bis ins Seniorenalter darstellen, Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen und auf die Bedeutung kultureller Bildung für die Persönlichkeitsentwicklung wie für die Gesellschaft hinweisen."

 

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Der kommende Sommer bietet drei Möglichkeiten, der Öffentlichkeit zu zeigen, wie erfolgreich - und wie unverzichtbar! - das schulische Musizieren ist:

1. Hamburger Schulen musizieren
Vom 3. Mai bis 7. Juli 2010 - also 10 Wochen lang - finden in zahlreichen Hamburger Schulen Schulkonzerte, Begegnungskonzerte, Wanderkonzerte usw. statt. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Präsentation von Arbeitsergebnissen und auf Kommunikation, Kooperation und Kennenlernen zwischen verschiedenen Schulen und ihren SchülerInnen

2. Tag der Musik
Vom 17. bis 21. Juni 2010 - also 5 Tage lang - finden überall in Hamburg drinnen und draußen musikalische Darbietungen unterschiedlichster Akteure und unterschiedlichster Art statt. Hier bietet sich Schulen ein breites Podium für alle möglichen Aktionen vor allem auch an außerschulischen Aufführungsorten (Anmeldung beim Landesmusikrat: www.tagdermusik-hamburg.de).

3. Tag der Schulmusik - Musik in die Schule!
Am 18. Juni 2010 - also im Schnittpunkt von Hamburger Schulen musizieren und Tag der Musik - soll nun ein Aktionstag stattfinden, an dem LehrerInnen und SchülerInnen möglichst vieler Hamburger Schulen für mehr Musik in den Schulen musizieren. Hier geht es vor allem darum, das Augen- und Ohrenmerk auf die große Vielfalt der Hamburger Schulmusik lenken, aber auch auf die Probleme unseres Faches aufmerksam zu machen.

Zum Tag der Schulmusik - Höhepunkt aller öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten zur Unterstützung des Schulfachs Musik - ruft das Hamburger Bündnis für Musikunterricht auf, in dem Arbeitskreis für Schulmusik (AfS), Landesmusikrat Hamburg, Verband deutscher Schulmusiker (VDS) und Versammlung Hamburger Schulmusik zusammenarbeiten.

Beteiligen sollen sich alle, deren Anliegen es ist, dass es auch in Zukunft und immer mehr Musik in Hamburger Schulen gibt - und zwar sowohl Musikunterricht in allen Schulstufen als auch attraktive Wahlangebote wie Chöre, Bands, Orchester, Instrumentalunterricht usw. und ein vielfältiges Musikleben an allen Schulen.

Alle Aktionsformen sind willkommen: die Schultormusik zur Mittagspause, die offene Mitmachprobe für Eltern und Großeltern, der Umzug mit Pauken und Trompeten um den Block, der musikalische Besuch bei der Nachbarschule. Jedes dieser „Schul-Schallereignisse“ kann dazu beitragen, Musik in die Schule zu bringen und Musik in der Schule zu sichern.

Damit der Tag der Schulmusik pressewirksam werden kann, bitten wir um Anmeldung unter http://www.tagdermusik-hamburg.de.

 

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Christian Fischer wurde von der Kirchenleitung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zum neuen Rektor der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen berufen. Er übernimmt außerdem die Professur für vokale Ensembleleitung an der Hochschule. Christian Fischer tritt sein Amt im September an.

Christian Fischer ist Dozent für Chordirigieren an der Musikhochschule Leipzig. Er leitet dort den Hochschulchor wie auch den Jazz/Pop-Chor „Vokalfabrik“ und unterrichtet Chordirigieren am Kirchenmusikalischen Institut der Hochschule. Von 1998 bis 2005 war er künstlerischer Leiter des städtischen Oratorienchors in Hannover, er hat zudem als kommissarischer Chordirektor am Gewandhaus in Leipzig gearbeitet.

Schwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit waren in den letzten Jahren Vokale Improvisation und Jazz- sowie Pop-Chorarbeit. Er hat mehrfach Uraufführungen mit neuer Chormusik geleitet und ist als Sänger solistisch sowie in Profichören aktiv gewesen. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter des Leipziger Improvisationsfestivals „LivFe!“ und ein gefragter Gastdozent für Chordirigieren und Chorimprovisation.

Fischer folgt Ingo Bredenbach nach, der im Januar als neuer Stiftskirchen- und Bezirkskantor in Tübingen eingesetzt wurde.

 

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Der Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) betrachtet mit großer Besorgnis die Situation des Musikunterrichts an den allgemein bildenden Schulen in der Bundesrepublik, die in den letzen Jahren immer kritischer geworden ist. Dazu trägt der Fachlehrermangel im besonderen Maße bei. Durch die in allen Bundesländern anrollende Pensionierungswelle wird sich die Unterrichtsversorgung im Fach Musik weiter dramatisch zuspitzen.

Die von verschiedenen Bundesländern als Reaktion auf die angesprochene Problematik vollzogene Praxis, sogenannte Quer- und Seiteneinsteiger in den Schuldienst einzustellen, sieht der VDS als bedenklich an, da sie in letzter Konsequenz zu einer Entprofessionalisierung des (Musik-)Lehrerberufes führt. Selbst wenn die KMK diese Möglichkeit lediglich als temporäre „Überbrückung personaler Engpässe“ sieht, sind die langfristigen negativen Auswirkungen unzureichender Berufsqualifikationen zu beachten.

Der VDS fordert, dass unter dem Anspruch der Qualitätssicherung des Musikunterrichts grundsätzlich hohe Anforderungen an die Qualifikation möglicher Bewerber gestellt werden müssen. Dabei sind Qualitätsstandards einzuhalten, in deren Mittelpunkt eine fachlich, musikpädagogisch und allgemein pädagogisch fundierte Vermittlungskompetenz steht, die sich auf den unterrichtlichen Umgang mit Schulklassen (30 und mehr Schüler) richtet. Die Qualitätsstandards umfassen insbesondere folgende Fähigkeiten, die sich auf alle musikalischen Genres beziehen:

• Anleitung heterogener Gruppen zum vokalen und instrumentalen Musizieren;
• Schulpraktisches Instrumentalspiel (Lied- und Bewegungsbegleitung, Improvisation und Arrangieren);
• Anleitung zur künstlerischen Gestaltung in Verbindung mit anderen Künsten (Bewegung, Wort, Bild, Szene, Multimedia);
• Anstöße zum Nachdenken über Musik in Verbindung mit dem praktischen Musizieren (Struktur, kulturgeschichtlicher Zusammenhang, Ästhetik);
• Anleitung zur Organisation von musikalischen Lernprozessen und deren Reflexion.

Abzulehnen ist eine Praxis, die derartigen Standards nicht entspricht.

Der VDS schlägt vor, adäquate Verfahren zu entwickeln, die als befristete Ergänzung zur traditionellen Lehrerbildung zu verstehen sind. Kurzfristig greifende Lösungen sind Weiterbildungs- und Nachqualifizierungsmaßnahmen, die die Ausbildungsinstitutionen z. B. als Zusatzstudiengänge anbieten. Dabei gilt es, insbesondere Instrumental- und Vokalpädagogen sowie Kirchenmusiker zu gewinnen, die bereit und in der Lage sind, die oben genannten Kompetenzen und Fähigkeiten zu erwerben. Der VDS hält es für unabdingbar, dass die Qualifizierung im obigen Sinne vor einer Einstellung in den Referendar- oder Schuldienst abgeschlossen sein muss.

 

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Die UdK Berlin lobt 2010 einen neuen Preis für interdisziplinäre Kunst und Wissenschaft aus. Der neue Preis wird im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben und ist mit 7500 Euro dotiert. Ziel ist es, Künstlerinnen und Künstlern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Bereiche Anreiz und Gelegenheit zu gegeben, sich im Spannungsfeld zwischen den Künsten oder zwischen Künsten und Wissenschaften zu bewegen. Der UdK-Preis für interdisziplinäre Kunst und Wissenschaft ersetzt damit den Karl-Hofer-Preis, den die UdK Berlin im Jahr 2007 zum letzten Mal vergab.

Unter dem Vorsitz des Präsidenten der UdK Berlin gehören der Jury der Vorsitzende der Kommission für künstlerische und wissenschaftliche Vorhaben an der UdK Berlin Wolfgang Knapp an, Prof. Daniel Ott, Sprecher der Graduiertenschule der UdK Berlin und vier weitere UdK-externen Jurorinnen und Juroren, die sich durch hervorragende Leistungen auf ihrem Gebiet ausgewiesen haben. Am Wettbewerb teilnehmen können Einzelpersonen und Gruppen, ausgeschlossen sind hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UdK Berlin sowie Studierende der UdK Berlin und anderer Hochschulen/Universitäten. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2010.

Zum Hintergrund:
Kunst und Wissenschaft entdecken zunehmend gemeinsame Fragestellungen und Arbeitsweisen. Die kreativen Prozesse in den Künsten und Wissenschaften ähneln einander, doch ihre Ergebnisse sind auch grundsätzlich verschieden. Aus dieser Unterschiedlichkeit heraus entstehen immer wieder produktive Spannungsfelder und Reibungsflächen. In vielen Disziplinen der Künste und Wissenschaften ist die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten von gegenseitiger Beeinflussung und Abgrenzung gekennzeichnet. Viele postulierte Gegensätze sind aber in ihrer Absolutheit heute nicht mehr aufrechtzuerhalten.

Weitere Infos unter http://www.udk-berlin.de/udk-preis.

 

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Der Präsident des Deutschen Musikrates, Prof. Martin Maria Krüger, und die Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte (KdLMR), Dr. Ulrike Liedtke, werden dem Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK), Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, am 5. März 2010 das Papier "Kinder-brauchen-Musik" überreichen. Dieses wurde als Reaktion auf den KMK-Beschluss zur Einführung des Studienbereiches „Ästhetische Bildung“ erarbeitet und spricht sich für einen qualitätsgesicherten und kontinuierlichen Musikunterricht an der Grundschule aus. Die Überreichung wird um 12.00 Uhr in der Bayerischen Vertretung in Berlin stattfinden.

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates (DMR): „Das Präsidium des Deutschen Musikrates und die Konferenz der Landesmusikräte haben das Papier ‚Kinder brauchen Musik’ bei ihrer gemeinsamen Frühjahrstagung einstimmig verabschiedet. Der DMR und die KdLMR befassen sich seit Monaten sehr intensiv mit dem Thema der Ästhetischen Bildung. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit der Überreichung des Papiers an Staatsminister Spaenle ein wichtiges Zeichen für die Sicherung des Schulfaches Musik an der Grundschule setzen.“

 

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Ein renommierter Kulturpolitiker von außerordentlicher Erfahrung wird künftig die Geschicke Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar leiten. Der Historiker Prof. Dr. Christoph Stölzl wurde nach einem positiven Votum des Senats einmütig vom Hochschulrat zum neuen Präsidenten gewählt. Er hatte sich zuvor beiden Gremien in begeisternder Weise vorgestellt. Hier wurden auch seine besonders engen, auch familiär beeinflussten Beziehungen zur Kultur Weimars deutlich. Die Investitur von Christoph Stölzl für die sechsjährige Amtszeit als Präsident findet am 24. Juni 2010, dem 138. Hochschulgeburtstag, im Festsaal Fürstenhaus statt. Die Amtsgeschäfte nimmt er am 1. Juli auf.

Seine beiden Amtsvorgänger, Rektor Prof. Rolf-Dieter Arens und Prof. Dr. Wolfram Huschke als Mitglied des Hochschulrats sind überaus froh über die Chancen, die sich mit dem neuen Präsidenten für die Hochschule ergeben werden. Gemäß des neuen Thüringer Hochschulgesetzes tragen zumindest alle von außen kommenden Amtsinhaber den Titel des Präsidenten – deshalb die Titeländerung vom bisherigen zum zukünftigen Leiter der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Christoph Stölzl, Jahrgang 1944, studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Soziologie in München und Saarbrücken. Von 1980 bis 1987 leitete er als Direktor das Münchner Stadtmuseum und war anschließend bis 1999 Generaldirektor des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Ende 1999 wurde er Feuilletonchef und stellvertretender Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“. Von 2000 bis 2001 übernahm er für die CDU das Amt des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin. Von 2001 bis 2006 war er Vizepräsident des Berliner Abgeordnetenhauses. Ab dem Wintersemester 2001 hatte er im Studiengang Kulturmanagement an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin einen Lehrauftrag als Honorarprofessor. Den gleichen Studiengang betreute er ab dem Wintersemester 2004 an der Freien Universität Berlin.

 

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Mit 300.000 Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz in diesem Jahr den flächendeckenden Auf- und Ausbau von Jugendkunstschulen. „Wir wollen damit Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, ihre Freizeit kreativ zu verbringen“, sagte Kulturministerin Doris Ahnen.

Ministerpräsident Kurt Beck hatte in seiner Regierungserklärung im Mai 2006 die Einrichtung von Jugendkunstschulen als wichtiges Projekt an der Schnittstelle von Kultur und Bildung angekündigt. 2008 gingen die ersten 34 Jugendkunstschulen an den Start. 250.000 Euro stellte der rheinland-pfälzische Landtag damals für dieses Projekt zur Verfügung. Ab der Förderrunde 2009 erhöhte er die Mittel dann um 50.000 Euro. „Das war ein tolles Signal für das gesamte Vorhaben, weil es auch zeigt, dass dem Landtag die Förderung der kulturellen Bildung ein wichtiges Anliegen ist “, freute sich Ahnen.

Jugendkunstschulen können ihrer Überzeugung nach einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten. „Wir sollten deshalb Kinder und Jugendliche ermutigen, sich selbst künstlerisch auszudrücken“, sagte die Ministerin.

In den Jugendkunstschulen sollen für Kinder und Jugendliche Projekte in der Sparte Bildende Kunst und/oder Moderne Medien angeboten werden. Dabei nutzt das Land vorhandene Einrichtungen und Trägerstrukturen und setzt auf entsprechende Initiativen und Gegebenheiten vor Ort.

Im Jahr 2008 sind 34, im Jahr 2009 38 Projekte realisiert worden. Im laufenden Jahr 2010 wird das Land 36 Jugendkunstschulen fördern. Eine unabhängige Fachjury unter der Leitung von Kulturstaatssekretär Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig hatte sie ausgewählt.

Die Förderung der Jugendkunstschulen gliedert sich in drei Kategorien: in eine Kleinförderung (bis 4.000 Euro), eine Standardförderung (bis 8.000 Euro) und eine Spitzenförderung (über 8.000 Euro). Die Fördersumme kann maximal 50 Prozent der ausgewiesenen Kosten betragen.

Bewerben können sich Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft ebenso wie ehren- oder hauptamtlich geführte Vereine oder privat geführte „Kunstschulen“.

 

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Ein Jahr nach ihrem großen Jubiläum locken auch die 51. Weimarer Meisterkurse an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar wieder mit Unterricht auf höchstem Niveau: International renommierte Gastdozenten widmen sich vom 16. bis 31. Juli 2010 öffentlich der künstlerischen Weiterbildung von mehr als 200 Musikerinnen und Musikern aus aller Welt. Die Ergebnisse werden allabendlich in Gastprofessoren- und Teilnehmerkonzerten präsentiert. Anmeldungen für die Kurse sind bis zum 31. Mai 2010 möglich.

Neben „alten Bekannten“ wie den Tastenvirtuosen Konstantin Scherbakov und Ferenc Rados, den weltweit gefragten Violinpädagogen Igor Ozim und Thomas Brandis oder dem Cellisten Michael Sanderling, die den Meisterkursen seit Jahren die Treue halten, gibt es auch neue Gesichter. So konnte mit Wolfgang Emanuel Schmidt ein Jungstar der internationalen Musikszene verpflichtet werden, der seit dem vergangenen Jahr auch als Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar lehrt. Die Riege der Streicher wird durch Klaus Stoll, ehemaliger 1. Solo-Kontrabassist der Berliner Philharmoniker, komplettiert.

2009 musste er noch kurzfristig absagen, jetzt ist der begehrte, ehemalige Klavierpartner berühmter Sängerinnen und Sänger wie Jessye Norman und Dietrich Fischer-Dieskau erstmals in Weimar zu Gast: Der amerikanische Pianist Irwin Gage unterrichtet die hohe Kunst der Liedinterpretation. Als Gastprofessor im Fach Klavier kann zudem erstmals Claudius Tanski, Professor am Mozarteum in Salzburg, begrüßt werden.

Exzellenten Unterricht dürfen auch die Bläser erwarten: Der gefragte Flötist Robert Aitken, die Meisterin des Horn-Spiels Frøydis Ree Wekre und der international renommierte Trompeter Jean-François Michel lehren bei den Weimarer Meisterkursen.

Im Rahmen des Orchesterstudios mit der Jenaer Philharmonie erhalten die besten Kursteilnehmer – zusätzlich zum hochkarätigen Gastprofessorenaufgebot – die Möglichkeit, Werke des solistischen Konzertrepertoires ihres Faches gemeinsam mit einem Profi-Orchester zu erarbeiten.

Außerdem lockt der Workshop Komposition mit der Vergabe des Franz Liszt-Stipendiums nach Weimar: Eine Jury unter dem Vorsitz von Prof. Michael Obst kürt den neuen Franz Liszt-Stipendiaten aus acht ausgewählten Teilnehmern im Rahmen einer intensiven, zweitägigen Klausur, die bereits vom 2. bis 4. Juli 2010 stattfindet.

 

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Senat und Rat der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) haben am 22. Februar 2010, die Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann zur Kandidatin für das vakante Präsidentschaftsamt der Hochschule gewählt. Frau Rode-Breymann würde damit die Nachfolge von Dr. Rolf-B. Klieme nach einer Interimszeit von 2 Semestern antreten. Die Präsidentin/Der Präsident wird auf Vorschlag des Senats der Hochschule für Musik und Theater vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur ernannt.

Daher muss die Wahl nun noch durch das Ministerium bestätigt werden. Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, geboren 1958 in Winsen, studierte Alte Musik und Musikerziehung an der HfM Hamburg sowie Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg. 1988 wurde sie mit einer Dissertation über Alban Berg und Karl Kraus promoviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Bayreuth (1988 bis 1992) und Bonn (1992 bis 1996), forschte als Stipendiatin der Paul Sacher Stiftung 1989 in Basel über Anton Webern und habilitierte sich 1996 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover mit Schriften zum Musiktheater der Zwischenkriegsjahre. Von 1996 bis 1999 lehrte sie als Hochschuldozentin an der HMTH und hatte von 1999 bis 2004 einen Lehrstuhl für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Köln inne.

Nach einem abgelehnten Ruf an die Universität der Künste Berlin nahm sie zum 1. Oktober 2004 den Ruf auf die Professur für Historische Musikwissenschaft an der HMTH an. 2006 gründete sie dort das Forschungszentrum Musik und Gender, dem sie bis heute vorsteht.

 

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Anlässlich der 141. Ausgabe des Musikmagazins taktlos zum Thema „Studium bolognese“ hat die neue musikzeitung (nmz) ein Dossier mit nmz-Texten zum Thema Musikhochschulen zusammengestellt. Hier werden nach und nach auch Texte aus dem nmz-Hochschulmagazin veröffentlicht, die bisher nur in den gedruckten Ausgaben zu lesen waren. Den Anfang macht die große Umfrage zum Bologna-Prozess aus der Ausgabe 11-2009.

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Vom 16. Juli bis zum 22. August kommen rund 120 junge Musiker aus aller Welt in die Lübecker Musikhochschule, um in 11 Meisterkursen von den Großen ihres Faches zu lernen. Die Liste der namhaften Künstler und Pädagogen, die sich in diesem Jahr in intensiven Einzelstunden dem musikalischen Nachwuchs widmen, liest sich eindrucksvoll. Unter ihnen Weltstars wie die Geigerin Midori, die Pianistin Elisabeth Leonskaja oder der ungarische Maestro Iván Fischer.

Den Auftakt der hochkarätigen Meisterkurse macht der Intendant der Dresdner Staatsoper, Gerd Uecker, der ein Vorsingtraining für aufstrebende Opernsänger gibt. Die holländische Sopranistin Margreet Honig und die in Wien lehrende polnische Sopranistin Helena Łazarska widmen sich ebenfalls dem Gesangsnachwuchs. Beide Künstlerinnen kommen in diesem Jahr zum ersten Mal für einen Meisterkurs nach Lübeck. Junge Violinisten erhalten die Gelegenheit von der weltweit gefeierten Stargeigerin Midori zu lernen. Midori, bereits 1986 im Gründungsjahr des SHMF gefeierter Gast des Festivals, wird ihren dritten Meisterkurs in der Hansestadt geben. Auch Geigerin Ana Chumachenko vermittelt dem Nachwuchs die Feinheiten ihres Fachs. Heime Müller, Mitbegründer des Artemis-Quartetts, leitet erstmals gemeinsam mit dem Bratscher Hariolf Schlichtig einen Meisterkurs für Streichquartett (gefördert von der Karl Klingler-Stiftung). Von dem Litauer David Geringas und dem russisch-stämmigen Ivan Monighetti bekommen junge Cellisten Spieltipps aus erster Hand. Elisabeth Leonskaja nimmt sich bereits zum sechsten Mal im Rahmen des SHMF in einem Meisterkurs der nächsten Generation an. Auch der polnische Pianst Andrzej Jasiński gibt sein Wissen an den Nachwuchs weiter. Iván Fischer, der im letzten Jahr beim SHMF zwei umjubelte Konzerte mit dem Budapest Festival Orchestra gab, unterrichtet in diesem Jahr den Dirigentennachwuchs. In Zusammenarbeit mit der Orchesterakademie wird der Maestro in Salzau mit vier aufstrebenden Dirigenten Werke von Beethoven und Bartók erarbeiten.

Die Bewerbung um eine Teilnahme an den Meisterkursen ist ab sofort möglich. Weitere Informationen unter www.shmf.de/mk

Die Meisterkurse werden durch das großzügige Engagement der Lübecker Possehl-Stiftung sowie der Hamburger ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ermöglicht.


Die Meisterkurse 2010 im Überblick:

16.07.-20.07. Gerd Uecker Gesang
19.07.-26.07. Ana Chumachenko Violine
23.07.-30.07. Heime Müller und Hariolf Schlichtig Streichquartett
30.07.-07.08. David Geringas Violoncello
02.08.-06.08. Andrzej Jasiński Klavier
02.08.-08.08. Iván Fischer Dirigieren
02.08.-10.08. Midori Violine
09.08.-15.08. Margreet Honig Gesang
12.08.-17.08. Elisabeth Leonskaja Klavier
16.08.-22.08. Helena Łazarska Gesang
16.08.-22.08. Ivan Monighetti Violoncello

 

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Die Stadt Zwickau und der Kunstverein Zwickau e.V. loben den Jugendkunstwettbewerb „Musiklandschaften“ aus. Aus Anlass des 200. Geburtstages Robert Schumanns sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 12 sächsischer Mittelschulen und Gymnasien aufgerufen, sich in künstlerischer Art und Weise mit Musik auseinanderzusetzen. Den besten Arbeiten winken Preise in Höhe von insgesamt 1.400 Euro sowie die Präsentation in einer Ausstellung im August. Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb hat der Sächsische Staatsminister für Kultus und Sport, Prof. Dr. Roland Wöller, übernommen.

Stadt und Kunstverein wollen mit dem Wettbewerb zu einer schöpferischen Auseinandersetzung mit Musik im Allgemeinen und mit Robert Schumann und seinem Schaffen im Besonderen anregen. Wie wirkt Musik, wo begegnet man ihr, wie beeinflusst Musik das eigene Leben und welche Bedeutung hatte und hat sie für die Gesellschaft? Diese und ähnliche Fragen könnten bei der Gestaltung der Wettbewerbsbeiträge eine Rolle spielen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in der Wahl von Technik, Format und Gewicht weitestgehend frei. Angenommen werden Arbeiten in Papier bis zu einem Format von 1,80 x 1,20 m und plastische Arbeiten und andere Objekte bis zu einer Höhe von 2 m bei einem Gewicht von maximal 50 kg. Für die Bewertung der Beiträge sind aussagekräftige Fotos oder Dateien bis spätestens 28. Mai 2010 in der Zwickauer Galerie am Domhof einzureichen.

Die Auswahl der eingereichten Kunstwerke nimmt eine unabhängige Jury vor. Ihr gehören an: Siegfried Wagner und Gerhard Bachmann (Kunstverein Zwickau e. V.), Karla Schoppe (Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V.), Jens Juraschka (Vertreter der Stadt Zwickau), der Maler und Grafiker Klaus Hirsch (Mitglied im Landesrat des Sächsischen Künstlerbundes), Prof. Ines Bruhn (Professorin für künstlerisch-gestalterische Grundlagen an der Westsächsischen Hochschule Zwickau) sowie ein Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport.

Vergeben werden drei Hauptpreise zu je 300, 200 und 100 Euro sowie ein Publikumspreis (100 Euro) und zehn weitere Preise zu je 50 Euro. Ein Sonderpreis der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V. in Höhe von 100 Euro wird zu einer Arbeit zu einem Werk von Robert Schumann vergeben, ein Sonderpreis – ebenfalls 100 Euro - des Kunstvereins Zwickau e. V. wird zum Thema „Robert Schumann und seine Geburtsstadt” verliehen. Die besten 100 Arbeiten werden in einer eigenen Ausstellung vom 1. August bis 19. September in der Galerie am Domhof präsentiert.

Die Ausstellung gehört zu den mehr als 80 Veranstaltungen, mit denen die Stadt Zwickau den 200. Geburtstag Robert Schumanns feiert, der am 8. Juni 1810 am Hauptmarkt zur Welt kam. Zu den vielfältigen Events zählen Konzerte und Lesungen ebenso wie Filmnächte, Ausstellungen oder Wettbewerbe. Der Höhepunkt des Jahres wird das SCHUMANN-FEST vom 4. bis 12. Juni sein.

Der Flyer zum Jugendkunstwettbewerb mit den genauen Ausschreibungsbedingungen kann unter www.schumann-zwickau.de (Menüpunkt „Angebote“/ „Downloads“) abgerufen werden. Fragen beantwortet darüber hinaus das städtische Kulturamt (Tel.: 0375/834109; E-Mail: kulturamt@zwickau.de).

 

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Detaillierte Informationen zu 269 Studienangeboten der Kulturvermittlung und Interkultur an Hochschulen in Deutschland bietet die neue Online-Datenbank, die vom Institut für Kulturpolitik im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes »Studium-Arbeitsmarkt-Kultur« erarbeitet wurde.

Mit nutzerfreundlich gestalteten, vielfältigen Suchfunktionen können neben den strukturellen Angaben (u.a. Abschluss, Voraussetzungen, Semester- und Studienbeiträge, Kontaktdaten) auch Informationen zu Zielen, Inhalten, vermittelten Kompetenzen sowie zur Arbeitsmarktorientierung der Studienangebote kostenlos recherchiert werden.

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Die Landesmusikakademie Sachsen im Schloss Colditz wird im Mai 2010 offiziell eröffnet. Der Sächsische Musikrat schließt mit dieser zentralen Stätte der Begegnung für die musikalische Jugend- und Erwachsenenbildung in Sachsen eine wesentliche Lücke im kulturellen Angebot des Freistaates Sachsen.

Seit 1992 hat sich der Sächsische Musikrat um Errichtung und Standort einer Landesmusikakademie bemüht. Mit dem Marstall im Schloss Colditz wurde ein geeignetes Objekt gefunden. Das historische Gebäude bietet zusammen mit seinem Ambiente wunderbare Voraussetzungen für musikalische Aktivitäten in allen Bereichen.

In der Landesmusikakademie werden vokale und instrumentale Amateurmusiker aller Altersgruppen, freie Projekt-Ensembles, Schulgruppen und die Sächsischen Landesjugendensembles ihre musikalische Heimat finden. Kammermusikkurse und Weiterbildungsseminare für Musikschullehrer und Schulmusiker werden hier stattfinden, ebenso wie Seminare der Musikhochschulen und Lehrgänge für Chor- und Orchesterleiter. Darüber hinaus stellen unsere neuen Räumlichkeiten für internationale Begegnungen, wissenschaftliche Tagungen und zur musisch-kulturellen Freizeitgestaltung für Senioren günstige Voraussetzungen bereit.

 

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Am heutigen Freitag übernahm bei einer Festveranstaltung im Bundesrat in Berlin Dr. Ludwig Spaenle die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz 2010. Der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus folgt auf Henry Tesch, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern. „Ich danke dem Kollegen Henry Tesch ganz herzlich für seine Arbeit im vergangenen Jahr an der Spitze der Kultusministerkonferenz“, erklärte Spaenle. Er werde den eingeschlagenen Reformkurs zur Qualitätsentwicklung im Bildungsbereich nachhaltig unterstützen und 2010 konsequent weiterentwickeln.

Als Schwerpunkte seiner Präsidentschaft nannte Spaenle die Stärkung der Bedeutung der Bildungspolitik, sonderpädagogische Förderung gemäß der UN-Konvention zu den Behindertenrechten, Weiterentwicklung der Bildungsstandards und der Studiengänge Bachelor und Master. „Ich möchte die Bedeutung der Bildungspolitik für unsere Gesellschaft noch stärker ins Bewusstsein rufen und auch deutlich machen, dass sich die Länder in Wahrnehmung ihrer abschließenden Gestaltungskompetenz der gesamtstaatlichen Verantwortung für die Bildungspolitik bewusst sind“, so der Präsident. Entscheidend sei dabei, dass Bund und Länder in Bildungsfragen unter Wahrung der jeweiligen Verantwortung einen intensiven Dialog führen. Beim jüngsten Bildungsgipfel im Dezember 2009 haben sich Bund Länder auf ein Ziel, nämlich die Ausweitung der Ausgaben für Bildung auf 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis zum Jahr 2015 verständigt. „Ich bin zuversichtlich, dass die Finanzierung für die damit anvisierten Bildungsausgaben gesichert werden kann“, betont Spaenle.

Im Bereich der sonderpädagogischen Förderung will der Präsident die Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen im Schulbereich vorantreiben. Dies wird Thema einer Fachtagung sein, welche die Kultusministerkonferenz im Frühjahr 2010 durchführt. Zudem werden die „Empfehlungen zur sonderpädagogischen Förderung in den Schulen der Bundesrepublik Deutschland“ überarbeitet, um den neuen Entwicklungen Rechnung zu tragen. „Die Ziel der Konvention sind Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderung. Diese möchte ich im Bildungsbereich nachdrücklich fördern und unterstützen. Für mich dient die Konvention den individuellen Interessen der kinder und Jugendlichen. Es muss das Ziel sein, für jede Schülerin und jeden Schüler den richtigen Weg zu finden und dabei die Möglichkeit von gemeinsamem Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung vor allem an der Regelschule zu verbessen“,, erklärt der Präsident. „Wir sind hier gefordert.“

Die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz für die einzelnen Abschlüsse müssen weiter entwickelt beziehungsweise fortgeschrieben, aber auch in ihrer konkreten Umsetzung überprüft werden. Zu diesem Zweck hat die Kultusministerkonferenz Ende 2009 eine gemeinsame Empfehlung zur „Nutzung der Bildungsstandards für die Unterrichtsentwicklung“ beschlossen. „Künftig werden nationale und internationale Qualitätsentwicklung im Bildungswesen noch enger verbunden werden können“, so Spaenle. Large Scale Assessment-Studien (LSA) werden in Zukunft im sogenannten „PISA-Verbund“ der Technischen Universität München in Verbindung mit der Ludwig-Maximilian-Universität München, dem Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften in Kiel und dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt institutionalisiert. Hier wird künftig die Serviceleistung für das international vergleichende Bildungsmonitoring gesichert sowie Reputation, Präsenz und Einfluss der deutschen Bildungsforschung im Kontext internationaler LSA ausgebaut.

Als weiteren Schwerpunkt seiner Amtszeit nannte der Präsident die Weiterentwicklung der Studiengänge Bachelor und Master. Der Erfolg des Bologna-Prozesses setzt gute Studienbedingungen für die Studierenden voraus. Die jungen Leute müssten die Studiengänge auch bewältigen können. Probleme, die bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses aufgetreten sind, müssen zeitnah behoben werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Kultusministerkonferenz konkrete Beschlüsse gefasst, die es nun gilt, umzusetzen. Im Rahmen einer Fachtagung im Frühjahr 2010 wird sich die Kultusministerkonferenz gemeinsam mit der HRK, den Studierenden und anderen Beteiligten zusammensetzen, um gemeinsame Wege zur Umsetzung zu finden. „Wir Kultusminister nehmen die Sorgen der Studierenden sehr ernst und haben bei unserer jüngsten Sitzung in Bonn mit der Hochschulrektorenkonferenz eine Weiterentwicklung der Studiengänge vereinbart, die auch die Prüfungssituation für Studierende verbessert und ihnen mehr Freiräume sichert“, betont der Präsident.

Weiterhin will Spaenle aktuelle Themen und Perspektiven der europäischen Zusammenarbeit im Bereich der Bildungs-, Forschungs- und Kulturpolitik während seiner Präsidentschaft aufgreifen. „ Die Kultusministerkonferenz übernimmt gesamtstaatliche Verantwortung für die deutsche Bildungspolitik und begleitet die Entwicklung der EU-Bildungskooperation mit großem Interesse und Engagement“, unterstreicht Spaenle. Der im Jahr 2000 eingeleitete Lissabon-Prozess hat den Bereichen Bildung und Forschung eine Schlüsselrolle für Innovation, Wachstum und Beschäftigung zugewiesen. Besondere Anliegen der Kultusministerkonferenz für die weitere Zukunft des europäischen Einigungsprozesses sind konkrete Schritte innerhalb der neuen Bildungs- und Kulturprogramme, die dazu beitragen, europäisches Bewusstsein insbesondere bei der jungen Generation zu entwickeln und Begeisterung für Europa zu wecken. Dazu gehört insbesondere die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken, die es jungen Menschen ermöglicht, neues Wissen und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben, Sprachkenntnisse zu erweitern, ihre persönliche Entwicklung voranzubringen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu steigern.
Die eigenstaatliche politische Verantwortung für die Bildung muss als übergeordnetes politisches Ziel gewahrt bleiben.

Präsident 2009 zieht Bilanz
Henry Tesch, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern zog eine insgesamt positive Bilanz des Präsidentschaftsjahres 2009. Schon im Sommer 2009 suchte die Kultusministerkonferenz unter der Präsidentschaft von Tesch den direkten Dialog mit den Schülern und Studierenden des Bündnisses „Bildungsstreik 2009“. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Bologna-Reform, Personalsituation an Schulen und Universitäten sowie die Finanzierung des Bildungswesens. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Henry Tesch, bot im Namen der Ländergemeinschaft eine Fortsetzung der Gespräche an: „Mit den Schülern und Studierenden eint uns das Ziel, Verbesserungen für die Bildung zu erreichen. Es war ein konstruktiver Dialog, den wir fortsetzen wollen.“ Im Oktober und Dezember 2009 fasste die Kultusministerkonferenz daher konkrete Beschlüsse, um adäquat und schnell auf die vorgebrachten Kritikpunkte zu reagieren und die Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses gemeinsam mit den Hochschulen voranzutreiben.

Besonders erfreut zeigte sich der Minister über die auf seine Initiative hin in 2009 gefasste Stralsunder Erklärung „Einstellung und Ausbildung von Lehrern in den Ländern“, die aufgrund des prognostizierten bundesweiten Lehrkräftemangels in bestimmten Fächern eine gemeinsame Strategie der Kultusministerkonferenz bezogen auf Lehrerausbildung und Lehrerbesoldung bewirken soll. Zu diesem Zweck wird die Kultusministerkonferenz im Jahre 2010 eine neue Modellrechnung „Lehrereinstellungsbedarf und –angebot 2010-2020“ vorlegen, die dann Grundlage für weitere Maßnahmen der Länder wird. „Um den Lehrerbedarf künftig decken zu können, sind kurz- und langfristige Maßnahmen zur Bewältigung der Situation entsprechend der Spezifika der Länder, Regionen und der Fachlichkeiten dringend notwendig“, unterstreicht Tesch.

Mit dem 2009 gefassten gemeinsamen Beschluss „Den Übergang von der Tageseinrichtung für Kinder in die Grundschule sinnvoll und wirksam gestalten – Das Zusammenwirken von Elementarbereich und Primarstufe optimieren“ haben Kultusministerkonferenz und die Jugendministerkonferenz erneut auf die Bedeutung dieser für die Bildungsbiographie eines jeden Kindes so entscheidende Phase hingewiesen. „Das Eckpunktepapier bietet klare Orientierungshilfen für die Zusammenarbeit vor Ort. Bildung von Anfang an ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche schulische und berufliche Entwicklung“, erklärt der Minister. Eine bundesweite Fachtagung gemeinsam mit der Jugend- und Familienministerkonferenz im Jahre 2010 in Schwerin soll die vertiefte Zusammenarbeit beim Übergang von Kindertagesstätten in die Grundschulen weiter stärken.

Im Juni 2009 hat sich die Kultusministerkonferenz erneut mit der historischen Bedeutung des 9. November für die Bundesrepublik Deutschland beschäftigt und den 9. November als jährlichen Projekttag zur Stärkung der Demokratieerziehung ins Leben gerufen. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe. „Wir wollen die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts wach halten. Der 9. November als Jahrestag der Novemberrevolution 1918/1919, der Reichspogromnacht 1938 und des Mauerfalls 1989 eignet sich in hervorragender Weise dafür“, betont Tesch. Darüber hinaus hat sich der Minister 2009 bei einem Treffen mit dem israelischen Bildungsminister Gideon Sa`ar in Jerusalem über die Wiederbelebung der deutsch-israelischen Schulbuchgespräche verständigt und unter seiner Federführung hat die Kultusministerkonferenz 2009 die Erarbeitung eines Deutsch-polnischen Geschichtsbuches beschlossen.

Mit der Qualifizierungsinitiative für Deutschland „Aufstieg durch Bildung“ haben die Regierungschefs von Bund und Ländern am 22.10.2008 in Dresden die Weichen für ein umfassendes Programm zur Stärkung von Bildung und Ausbildung in Deutschland gestellt.

Erfreut zeigte sich Tesch auch über den ersten Zwischenbericht 2009 zur Umsetzung der Maßnahmen der Qualifizierungsinitiative. „Es ist deutlich geworden, dass bereits zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht und vereinbarte Initiativen angeschoben worden sind“, so der Minister. Der Zwischenbericht orientiert sich an der Struktur der Dresdner Vereinbarung und den dort genannten Leitsätzen und Handlungsfeldern. In Fortsetzung der Beratungen des vergangenen Jahres wird sich die Kultusministerkonferenz auch im Jahr 2010 mit der Umsetzung des sogenannten 10-Prozent-Ziels befassen, also dem Ziel, bis zum Jahr 2015 den Anteil der Aufwendungen für Bildung und Forschung gesamtstaatlich auf 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern.

 

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Ausnahmslos alle Absolventen des Thüringer Opernstudios haben in den vergangenen Jahren erfolgreich Festengagements gefunden: am Deutschen Nationaltheater Weimar, Staatstheater Karlsruhe, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Theater Chemnitz, Theater Bremerhaven, Theater Erfurt, Theater Plauen-Zwickau und an vielen anderen Häusern. Nun werden wieder neue Stipendiaten gesucht: Die Bewerbungsfrist für das nächste Studienjahr 2010/11 endet am 15. Februar 2010.

Das Thüringer Opernstudio ist ein postgradualer Studiengang der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar, dem Theater Erfurt und dem Theater Nordhausen. Der Studiengang eröffnet jungen hochbegabten Sängern die Chance, professionelle Berufserfahrungen auf der Opernbühne zu sammeln, intensiv vorbereitet und begleitet durch Unterrichte an der Hochschule unter der Leitung von Prof. Elmar Fulda.

Die Aufnahme erfolgt zunächst für eine Spielzeit mit der Option der Verlängerung um eine weitere Spielzeit. Die Mitglieder des Opernstudios erhalten ein monatliches Stipendium in Höhe von € 750. Das Stipendium ermöglicht, in finanzieller Unabhängigkeit konzentriert die künstlerischen Kompetenzen zu erweitern und durch den Vorsprung Berufspraxis ihre Chancen zu erhöhen, am Theater Engagements zu finden.

Voraussetzung für die Aufnahme ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Die Bewerbung erfolgt schriftlich mit Lebenslauf und Foto, Zeugnissen in Kopie, aktueller Demo-CD und Bewerbungsformular an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, Thüringer Opernstudio, Leitung Prof. Elmar Fulda, Postfach 2552, 99406 Weimar.

Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/opernstudio oder telefonisch unter 03643 - 555 136.

Der Freistaat Thüringen unterstützt das Thüringer Opernstudio im Rahmen des Landesprogramms „ProExzellenz“.

 

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Heute Abend stellt sich das Preisträger-Duo Christine Rauh (Cello) und Johannes Nies (Klavier) von der Hochschule für Musik und Theater Hannover, das den diesjährigen Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb gewann, im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin dem Publikum vor. Der älteste Klassik-Musikpreis Deutschlands wird jährlich von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Musik­hochschulen Deutschlands vergeben. In dem zweitägigen Wettbewerb, der gestern ent­schieden wurde, konkurrieren die besten Studierenden aus den Musikhochschulen Deutschlands. Das Duo aus Hannover erhält zusätzlich den "Kammermusikpreis der Freunde Junger Musiker e.V.", der zusätzliche diverse Aufführungsmöglichkeiten eröffnet.

Im Rahmen des Wettbewerbs wird seit Jahren auch das "Stipendium des Bundespräsi­denten zur Förderung junger Musiker" verliehen. Dieses Mal erhält es die Cellistin Ruodi Li und der Pianist Vasyl Kotys (Hochschule für Musik und Theater Rostock). Eine Förderungsprämie erhält das Duo der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin (Jonathan Weigle, Cello, Zheeyoung Moon, Klavier).

Der Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb wird für zwei, jährlich wechselnde musikali­sche Fächer ausgeschrieben. Im diesjährigen zweiten Fach Vokalensemble wird kein Preis vergeben. Zwei Ensembles erhalten jedoch eine Förderungsprämie: Anna Sophia Back­haus, Karolin Zeinert, Mareike Weiffenbach, Natalie Niederhofer (Hochschule für Mu­sik Franz Liszt Weimar) und Anna Lucia Richter, Elvira Bill, Michael Mogl, Thomas Schütz (Hochschule für Musik Köln). Das begleitende Klavierduo des Kölner Ensembles erhält eine Sonderprämie (Ainoa Padrón, Christoph Schnackertz).

Die Preisträger und Ausgezeichneten präsentieren heute Abend (17. 1. 2010, 19 Uhr, Kon­zertsaal der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstraße 1, Berlin-Tiergarten - Karten nicht mehr erhältlich) Werke u.a. von Brahms, Schumann Mendelssohn Bartholdy, Rachma­ninow und Richard Strauss.

Der Felix Mendelssohn Bartholdy-Preis wurde 1878 durch den preußischen Staat in Form eines Stipendiums "zur Ausbildung befähigter und strebsamer Musiker" begründet. Er war die ideelle Gegengabe für die Schenkung der Musikhandschriften und des Archivs des Komponisten durch dessen Erben an die königliche Bibliothek, die heutige Staatsbibliothek zu Berlin. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist in diese Verpflichtung gegenüber der Fa­milie Mendelssohn eingetreten und hat die Tradition der Preisvergabe 1963 wieder aufge­nommen.

 

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Ab 1. Januar wird das SANAA-Gebäude von der Folkwang Universität genutzt. Damit siedelt sich Folkwang nun verbindlich auf dem Gelände des Welterbes Zollverein an. Gleichzeitig hat die Hochschule die ihr im Kunsthochschulgesetz gegebene Möglichkeit einer eigenen Namensgebung wahrgenommen und sich umbenannt in Folkwang Universität für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft.

Der neue Name Folkwang Universität für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft wird dem besonderen Bildungsanspruch gerecht, dem erweiterten und nun umfassenden Folkwang-Fächerkanon aus den Bereichen Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft, dem Promotions- und Habilitationsrecht und vor allem der zunehmend an Bedeutung gewinnenden Internationalisierung sowie der Funktion der Folkwang Künste im Dialog mit der Gesellschaft. Dies alles sind Kriterien einer Universität, die Folkwang erfüllt. Deshalb ist der Name Folkwang Universität für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft ab sofort gültig für alle Folkwang Institute und Standorte in Essen, Duisburg, Bochum und Dortmund.

Die Zeche Zollverein ist nun der zweite Essener Standort der Folkwang Universität für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft neben dem Werdener Campus mit dem Hauptgebäude Alte Abtei.
Das SANAA-Gebäude wird von den Folkwang Gestaltern genutzt, außerdem finden dort auch Veranstaltungen aus den anderen Folkwang Disziplinen sowie Symposien, Kongresse und Untervermietungen etc. statt. Zusätzlich ist soeben die Ausschreibung für den Neubau des Fachbereichs Gestaltung auf dem Zechengelände veröffentlicht worden. Die Fertigstellung des in Sichtnähe vom SANAA-Gebäude geplanten Neubaus soll in 2012 erfolgen. Dann wird der gesamte Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft, mit allen Studierenden und Lehrenden aus Fotografie, Kommunikationsdesign und Industrial Design, auf Zollverein verortet sein. Einschließlich der ehemaligen Kommunikationsdesigner der Bergischen Universität Wuppertal, die seit diesem Wintersemester zu Folkwang gehören.

Das SANAA-Gebäude gilt seit seiner Errichtung in 2006 als ein architektonisches Meisterwerk mit bahnbrechendem Energiekonzept, das auch die SANAA-Architekten (Kazuyo Sejima und Ruye Nishizawa) als eines ihrer bedeutendsten Gebäude betrachten. Nicht zuletzt deshalb ist dies der ideale Ort für die neue Heimat der Folkwang Gestalter.

 

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Die Konferenz der Landesmusikräte sowie der Deutsche Musikrat, die Hanns-Seidel-Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung veranstalteten im November 2009 eine Fachtagung zum Thema "Musikalische versus ästhetische Bildung". Anlass war die Empfehlung der Kultusministerkonferenz, die Fächer Musik, Kunst und Sport zum „Studienbereich Ästhetische Bildung“ zusammenzufassen.

Diskutiert wurden Rahmenbedingungen zum Erhalt der qualifizierten Musikvermittlung an Grundschulen. Ein Videobeitrag mit zusammenfassenden Statements und weiteren Informationen zur Tagung steht nun auf der Seite des Bayerischen Musikrates bereit.

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Der Senat der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) hat auf seiner letzten Dezember-Sitzung kurz vor Weihnachten beschlossen, die Erweiterung des Hochschulnamens um das Wort „Medien“ beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur zu beantragen. Zukünftig möchte sie sich „Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover“ – kurz „HMTMH“ nennen.

Nach bald 20 Jahren, in denen das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) an die HMTH angegliedert ist, soll sich nunmehr dieser Bereich auch im Titel der Hochschule wieder finden. Kernkompetenz des IJK ist die Medienwissenschaft. Theorie und Praxis genauso wie die Vernetzung mit artverwandten Fächern und innerhalb der Hochschule mit der Musik zeichnen das Institut aus, stets sehr gute Platzierungen im Ranking des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) belegen die Qualität der Ausbildung am IJK. Durch die Ergänzung des Wortes „Medien“ in der Bezeichnung möchte die Hochschule dieses Standbein mit immerhin rund 280 Studierenden und vier eigenen Professuren nun nach außen hin sichtbarer machen. „Die Hochschule ist Stolz darauf, ein so renommiertes Institut am Haus zu haben. Ich freue mich, das es zukünftig auch nach außen hin sichtbar im Profil zu finden ist“, so Jann Bruns, hauptamtlicher Vizepräsident der HMTH.

Im Wege der Anhörung zur Novelle des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) wird im niedersächsischen Kabinett nun über das Gesetz und damit auch die Namenserweiterung der Hochschule für Musik und Theater Hannover verhandelt. Für die Umsetzung muss die Landesregierung dem Antrag stattgeben und der Landtag entsprechend beschließen. Die formelle Umbenennung inklusive die Änderung des Logos und neue Einbettung in das Corporate Design der Hochschule wird – je nachdem, wie rasch der Entschluss gefasst wird – im Laufe des Jahres 2010 erfolgen.

Die Ursprünge der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) gehen zurück auf die Landesmusikschule und die Hannoversche Schauspielschule, die beide bereits im 19. Jahrhundert gegründet wurden. 1950 wurde aus ihnen die Akademie für Musik und Theater, 1973 wurde das Land Niedersachsen Träger der HMTH. 1978 erhielt die Hochschule für Musik und Theater den Status einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht. Als einzige Musikhochschule in Niedersachsen und Zweitgrößte Deutschlands nimmt die Hochschule eine Sonderstellung sowohl in der Wissenschafts- als auch in der Kulturlandschaft des Landes ein.

Die Hochschule für Musik und Theater Hannover bildet in über 30 Studiengängen Musiker/innen, Schauspieler/innen, Musiklehrer/innen sowie Musik- und Medienwissenschaftler/innen erfolgreich bis zur Soloklasse/Promotion aus. Fast 1400 Studierende aus der ganzen Welt werden hier von 350 Lehrenden, darunter zahlreiche international bekannte Persönlichkeiten aus Kunst, Pädagogik und Wissenschaft, unterrichtet und gefördert.

 

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Wie alle führenden Orchester Deutschlands kann nun auch das Konzerthaus Berlin mit einer Orchesterakademie aufwarten. Auf Anregung des Konzerthausorchesters fand am 15. Dezember eine Versammlung zur Gründung des gemeinnützigen Vereins Orchesterakademie am Konzerthaus Berlin statt. Nach Abschluss der Formalitäten wird die neu gegründete Orchesterakademie zum 1. Januar 2010 ihren Dienst aufnehmen. Dem Vorstand gehören an: der Intendant Prof. Dr. Sebastian Nordmann, der Geschäftsführende Direktor Georg Vierthaler, der Sprecher des Konzerthausorchesters und Mitglied des Orchestervorstandes Felix Korinth sowie Programm- und Orchesterdirektor Ulf Werner. Chefdirigent Lothar Zagrosek ist Gründungsmitglied.

Die Orchesterakademie hat sich zur Aufgabe gemacht, junge angehende Berufsmusiker mit einem Stipendium von einem Jahr und länger zu fördern. Als Mentoren werden Musiker des Konzerthausorchesters Berlin die Akademisten in ihrem Fach unterstützen und sie auf eine professionelle Laufbahn vorbereiten. Ziel ist auch, begabte Nachwuchsmusiker für das Orchester zu gewinnen.

Die Akademie richtet sich an Instrumentalisten der Fächer Horn, Klarinette, Trompete und Fagott. In vorangegangenen Probespielen wurden bereits folgende Instrumentalisten für die Akademie ausgewählt: Hedwig-Martha Fuchs (Trompete, Foto), Johannes Wache (Horn) und Felix Welz (Klarinette).

 

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Alle zwei Jahre findet die Bundesbegegnung "Schulen musizieren" in einem anderen Bundesland statt. Diesen Sommer war es Hamburg. Bereits zum 15. Mal trafen sich auf Einladung des "Verbands Deutscher Schulmusiker (VDS)" über 700 Teilnehmer aus rund 20 Ensembles. Kammerchöre, Samba AG, Tanzgruppen und Symphonieorchester ließen die musikalische Vielfalt an deutschen Schulen deutlich werden. Dabei reichten die Auftrittsorte vom klassischen Konzertsaal über Kirchen, Schulen und Open-Air-Bühnen bis zum Ausflugsdampfer auf Hamburgs Alster. nmzMeida hat sich bei dem Ereignis umgeschaut.

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Detaillierte Informationen zu 269 Studienangeboten der Kulturvermittlung und Interkultur an Hochschulen in Deutschland bietet die neue Online-Datenbank, die im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes »Studium–Arbeitsmarkt–Kultur« erarbeitet wurde. Mit nutzerfreundlich gestalteten, vielfältigen Suchfunktionen können neben den strukturellen Angaben (u.a. Abschluss, Voraussetzungen, Semester- und Studienbeiträge, Kontaktdaten) auch Informationen zu Zielen, Inhalten, vermittelten Kompetenzen sowie zur Arbeitsmarktorientierung der Studienangebote kostenlos recherchiert werden.

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Die Auswahl der Schulen für die „School of Rock“ im kommenden Jahr steht fest. Mit dabei im erfolgreichen Coaching-Modell der Popakademie Baden-Württemberg und ihres Partners BASF SE sind die Anne-Frank-Realschule/Ludwigshafen, die Seckenheimschule (Haupt- und Real)/Mannheim, das Elisabeth-Gymnasium/Mannheim, die Carl-Bosch-Schule/Heidelberg, die Otto-Graf-Realschule/Leimen, die Maria-Montessori-Schule/Mannheim, das Theodor Heuss Gymnasium/Ludwigshafen, das St. Raphael-Gymnasium/Heidelberg, die Kurpfalz-Realschule/Schriesheim, das Johann-Sebastian-Bach Gymnasium/Mannheim, die Eugen-Neter-Schule für Geistigbehinderte/Mannheim und die Nardini-Schule/Walldürn. Vom 18. Februar bis 12. März 2010 gehen Teams aus Studierenden und Dozenten der Popakademie auf Tour durch die beteiligten Schulen. Ziel ist die frühzeitige Sinnesschärfung der Schüler für den kreativen Umgang mit Popularmusik und deren nachhaltige Integration in den Musikunterricht. Das gemeinsame Musizieren verbessert zudem die soziale Kompetenz der Jugendlichen. Das Abschlusskonzert der „School of Rock“ findet am 12. Mai 2010 in der Alten Feuerwache in Mannheim statt.

Hauptsponsor für "School of Rock" ist die BASF SE, die das Projekt gemeinsam mit der Popakademie 2005 ins Leben gerufen hat. Nach dem großen Erfolg der „School of Rock“ in den Jahren 2005 bis 2009 wird das Projekt auch im kommenden Jahr weitergeführt. „School of Rock“ findet außerdem in Kooperation mit der Stiftung Lesen statt. Medienpartner ist DASDING, weitere Partner sind die Städte Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim.

 

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Die Auswirkungen des neuen Sächsischen Hochschulgesetzes (SächsHSG) zeigen sich durch geänderte Strukturen und Gremien nun auch an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. So gibt es künftig einen fünfköpfigen Hochschulrat. Die Ernennungsurkunden überreichte Rektor Prof. Robert Ehrlich am 3.
Dezember 2009.

Die Mitglieder des HMT-Hochschulrates wurden von der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Dr. Sabine Freifrau von Schorlemer, berufen und sind:

- Dr. Eckart Hien (Präsident des Bundesverwaltungsgerichts a. D.),
- Iris Weidinger (Finanzvorstand European Energy Exchange AG Leipzig),
- Prof. Monika Harms (Generalbundesanwältin des Bundesgerichtshofes),
- Prof. Frithjof Martin Grabner (HMT-Professor im Fach Kontrabass) und
- Dr. Martin Krumbiegel (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am HMT-Institut für Musikwissenschaft und Bruder des PRINZEN-Sängers Sebastian Krumbiegel).

Die Mitglieder des Hochschulrates wählten Herrn Dr. Eckart Hien zum Vorsitzenden.

Die Aufgaben des Hochschulrates bestehen u.a. darin, Kandidaten für das Amt des Rektors vorzuschlagen und ist in der Art eines Aufsichtsrates einer Aktiengesellschaft in grundlegende wirtschaftliche und strategische Entscheidungen eingebunden. Eine erste Sitzung fand im Anschluss an die Ernennung statt. Bei dieser wurde ein Zeitplan für die Rektorenwahl im Sommer 2010 erstellt.

Mit dem Hochschulrat an der HMT hat sich unter den vier Leipziger staatlichen Hochschulen das erste Gremium dieser Art etabliert.

 

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