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Heute startet die Ausschreibung für den junge ohren preis 2011. Denn auch in diesem Jahr heißt es wieder „Ausgezeichnetes für junge Ohren!“. Gesucht sind Projekte von Profis für junges Publikum. Der Wettbewerb sucht nach innovativen Hörangeboten für Kinder und Jugendliche sowie partizipative Konzertformate und Projekte. Der junge ohren preis schafft auf diese Weise Anreize, das Musikleben durch neue Formate und Ideen zu beleben und zu erneuern.

Neues Jury-Verfahren

Innovation in der Musikvermittlung fördern und fordern heißt aber auch: die eigenen Sichtweisen am aktuellen Diskurs weiter zu entwickeln. Für den junge ohren preis 2011 hat das netzwerk junge ohren daher mit einer Arbeitsgruppe die Kategorien und Kriterien des Wettbewerbs überarbeitet und präzisiert. Um der Vielfalt der Bewerbungen gerecht werden zu können, wurde ein zweistufiges Jury-Verfahren entwickelt. Ein neues Wertungssystem stützt dabei die Transparenz der Entscheidung.

Der junge ohren preis wird in drei Kategorien vergeben:

„Best Practice“
Für Projekte im Bereich konzertbezogener Musikvermittlung, die sich an Kinder und Jugendliche als Publikum richten und die einen kreativen und innovativen Beitrag zum Musikleben leisten.

„Musik & Medien“
Für Projekte, die durch den Einsatz audiovisueller Medien oder Internet das Spektrum von musikalischen Angeboten für Kinder und Jugendliche über den Konzertbereich hinaus erweitern.

„LabOhr“
sucht nach Projekten im Randbereich von Musik mit dem Fokus auf das Hören selbst. Diese Kategorie trägt dem Wunsch Rechnung, einen Spielraum für neue Formate zu erhalten.

Die Bewerbung ist ab sofort möglich unter: www.jungeohren.com/jop

Bewerbungsschluss ist der 15. September 2011 (Poststempel)

Die Preisverleihung findet am 19. November 2011 im Rahmen des internationalen YEAH! Festivals (13. bis 20. November 2011) in Osnabrück statt. Mehr Informationen: www.yeah-award.com

Der junge ohren preis wird in der Kategorie „Best Practice“ gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Medienpartner ist Deutschlandradio Kultur.

 

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Die Nominierungen für den Medienpreis LEOPOLD stehen fest. Zum achten Mal vergibt der Verband deutscher Musikschulen (VdM) in diesem Jahr den Preis, der Musikmedien für Kinder auszeichnet. In ihrer abschließenden Wertungszusammenkunft hat die Jury des LEOPOLD aus rund 200 Bewerbungen 28 CDs ausgewählt, die das Prädikat „Empfohlen vom Verband deutscher Musikschulen“ erhalten. Gleichzeitig sind diese Produktionen für den LEOPOLD nominiert, der im September vergeben wird.

„Gute Musik für Kinder“: Unter diesem Motto gilt der LEOPOLD als Gütesiegel, das die Orientierung beim Kauf von qualitätvollen Musiktonträgern für Kinder erleichtern soll. Die wichtigste deutsche Auszeichnung in diesem Bereich wird seit 1997 alle zwei Jahre vom VdM mit Unterstützung des Bundesjugendministeriums vergeben. Im Laufe der Zeit haben sich Zahl und Qualität der ausgezeichneten Produktionen erheblich gesteigert.

Der Jury-Vorsitzende Reinhart von Gutzeit zur Jury-Entscheidung: „Die Verlage haben viele ambitionierte, liebevoll konzipierte und professionell gestaltete Projekte eingereicht. Darunter immer mehr und immer bessere Produktionen, die sich bemühen, ‚große Musik‘ für kleine Hörer verständlich zu machen. Alles in allem: eine große Freude und eine Bestätigung für die Initiatoren des Leopold!“

Die Preisverleihung mit Bekanntgabe der Preisträger findet am 23. September 2011 im Kölner Funkhaus des WDR statt. Dann wird auch wieder die Zielgruppe selbst, die diesjährige Kinderjury des Humboldt-Gymnasiums Köln, ihren Favoriten aus dem Wettbewerb mit dem Sonderpreis „Poldi“ auszeichnen. Partner des LEOPOLD sind das Kulturradio WDR3 und die Initiative Hören.

Die Nominierungen für den Medienpreis LEOPOLD:

• Sabine Bohlmann, München
„Ich rap mir die Welt – Pauli“
Für Kinder von 6 bis 10 Jahren
• BRASS WORKS MUNICH GbR, München
„Mouse & Friends / Die schönsten Kindermelodien“
Für Kinder bis 14 Jahren
• Carlsen Verlag, Hamburg
„Prinzessin Knöpfchen und Prinz Schleimi / Das große Abenteuer-Musical“
Für Kinder von 7 bis 10 Jahren
• Dabringhaus und Grimm Audiovision GmbH, Detmold
„Komm, wir fahren nach Amerika! / Antonin Dvoráks
Reise nach Amerika anhand seiner 9. Sinfonie“
Für Kinder ab ca. 8 Jahren
• Edition SEE-IGEL, Moos (Iznang)
„Das Kalte Herz / Klassische Musik und Sprache“
Für Kinder ab 10 Jahren
• Edition SEE-IGEL, Moos (Iznang)
„Prinzessin Graues Mäuschen / Klassische Musik und Sprache“
Für Kinder ab 5 Jahren
• Edition SEE-IGEL, Moos (Iznang)
„Schneeweißchen und Rosenrot / Klassische Musik und Sprache“
Für Kinder ab 5 Jahren
• fünfton Jens Tröndle, Berlin
„Wir Kinder vom Kleistpark sind drei / Lieder, Verse, Tänze aus aller Welt“
Für Kinder und Erwachsene von 0 bis 99 Jahren
• Christian Gruber, Landsberg
„Lied des Torero / Ein musikalisches Märchen von Kim Märkl“
Für Kinder von 7 bis 11 Jahren
• headroom Verlag, Köln
„Alice im Wunderland / Orchesterhörspiel“
Für Kinder ab 6 Jahren
• headroom Verlag, Köln
„Peter Pan / Orchesterhörspiel“
Für Kinder ab 6 Jahren
• IGEL RECORDS, Hamburg
„Das große Hörbuch der Musikgeschichte / Mit Uhu durch elf Jahrhunderte“
Für Kinder ab 7 Jahren
• JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH, Hamburg
„Hummelflug und Bärentanz / Tierische Klassik-Hits
für Kinder von Haydn, Schubert, Beethoven, Grieg, Tschaikowski, Saint-Saens u.a.“
Für Kinder von 5 bis 10 Jahren
• JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH, Hamburg
„Schnullernasen-Konzert / Neue Bewegungs-, Spiel- und Schlaflieder für die Kleinsten“
Für Kinder von 0 bis 3 Jahren
• Music Alliance Membran GmbH, Hamburg
„Ein Cello erzählt aus seinem Leben“
Für die ganze Familie
• Ökotopia Verlag, Wolfgang Hoffmann GmbH & Co. KG, Münster
„Panda - Orca - Känguru / Tierlieder und Geschichten aus aller Welt“
Für Kinder von 4 bis 10 Jahren
• Random House cbj audio, Köln
„Das Orchester zieht sich an / Eine musikalische Lesung“
Für Kinder ab 6 Jahren
• Random House cbj audio, Köln
„Musikalische Streiche mit Till Eulenspiegel und den Schildbürgern“
Für Kinder ab 6 Jahren
• RatzFatz, Telfs (Österreich)
„RatzFatz – Schrammljatz... oder die wundersame Reise der Tante Hermine“
Für Kinder ab 6 Jahren
• Residenz Verlag, Pölten (Austria)
„Simsalabimbambasaladusaladim / Nilpferdwalzer, Zungenschnalzer & viele andere Lieder“
Für Kinder und Familien
• Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz
„Der Josa mit der Zauberfiedel / Tänze auf dem Weg zum Mond“
Für Kinder ab 5 Jahren
• Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz
„Schlaf gut mit dem Musikater / Geschichten, Gedichte und viel Musik“
Für Kinder ab 3 Jahren
• Sony Music Entertainment Germany GmbH, Berlin
„Große Klassik für kleine Hörer / Die Zeit-Edition“
Für Kinder von 4 bis 11 Jahren
• Sternschnuppe Verlag GbR, Ottenhofen
„Wer hat die Kokosnuss geklaut? / Lach- und Spaßlieder“
Für Kinder von 4 bis 12 Jahren
• Terzio, Möllers & Bellinghausen Verlag GmbH, München
„Die Pecorinos / Ein Krimi-Mäusical“
Für Kinder ab 7 Jahren
• Terzio, Möllers & Bellinghausen Verlag GmbH, München
„Ich mach Dich gesund, sagte der Bär – Das Musical“
Für Kinder ab 3 Jahren
• Terzio, Möllers & Bellinghausen Verlag GmbH, München
„Professor Jecks Instrumentenshow / Von schräg bis klassisch“
Für Kinder ab 4 Jahren
• Tone de Cologne - Musikverlag Martin Ernst, Erftstadt (Kierdorf)
„Rockcircus / Rockmusik für Kinder“
Für Kinder ab 5 Jahren


Der Medienpreis LEOPOLD im Internet unter www.medienpreis-leopold.de.

Die kommentierte Preisträger- und Empfehlungsliste kann ab Oktober 2011 beim VdM (Plittersdorfer Straße 93, 53173 Bonn, E-Mail: vdm@musikschulen.de) bestellt werden.

 

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In der Endrunde des 3. Bundeswettbewerbs „Klassenmusizieren“ studierten 10 Finalisten vor Jury und Publikum ihre Arrangements zum Thema „Geburtstag“ mit Kölner Schulklassen ein. Die Beiträge waren in diesem Jahr auf sehr hohem Niveau.

Die Wertung in der Kategorie „Lehrer“ gewann Johannes Steiner (Wels/ Österreich, 1. Preis) vor Matthias Claudino (Germersheim). Julian Oswald (Regensburg) und Andreas Wickel (Essen) erhielten den 1. bzw. 2. Preis in der Kategorie „Studierende“.

Der Bundeswettbewerb „Arrangieren für Schulklassen“ wird vom Arbeitskreis für Schulmusik (AfS) und vom Helbling Verlag, Esslingen, ausgerichtet und möchte helfen, den kind- und jugendgerechten Umgang mit Musik zu verbessern. Sein Ziel ist die musikpädagogische Nachwuchsförderung und die Verbesserung der Musiklehrer-Ausbildung in Fächern wie Liedbegleitung, Arrangement, Improvisation und Ensemble-Leitung.

 

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Für den zum Wintersemester 2011/12 an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim startenden Master-Studiengang „Populäre Musik“ wird die Bewerbungsfrist bis zum 31. Mai 2011 verlängert. Durch ein grundständiges Studium qualifizierte Studierende können nach erfolgreicher Bewerbung dann in das neue M.A.-Programm einsteigen. „Nach dem regen Interesse, das der Popakademie Baden-Württemberg während der Musikmesse 2011 entgegen gebracht wurde, haben wir uns kurzfristig zu dieser Verlängerung entschieden. Wir möchten damit noch mehr Interessierten die Möglichkeit zu einer Bewerbung geben und zugleich unser neues Studienangebot weiter bekannt machen“, erklärt Professor Udo Dahmen, Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg und zugleich Leiter des Fachbereichs „Populäre Musik“.

Der Master-Studiengang „Populäre Musik“ richtet sich an musikalisch-künstlerisch orientierte Studierende und enthält wahlweise auch didaktische und pädagogische Lehrinhalte mit dem Ziel der späteren beruflichen Vermittlung von populärer Musik bspw. in Schulen und sozialen Institutionen. Es werden drei Schwerpunkte zur Vertiefung und Weiterentwicklung angeboten: Performing Artist, Producing/Composing Artist und Educating Artist. Gemeinsame Inhalte sind dabei die fachliche Qualifizierung sowie die Entwicklung und Schärfung des Profils und der künstlerischen Persönlichkeit. Details zu den weiteren Inhalten der einzelnen Schwerpunkte entnehmen Sie bitte dem beigefügten pdf „Master-Studiengang Populäre Musik – Popakademie Baden-Württemberg“.

Informationen zur Bewerbung sind unter http://www.popakademie.de/studium aufgeführt.

Mehr Informationen zur Popakademie Baden-Württemberg unter http://www.popakademie.de. Bei facebook und twitter finden Sie uns unter http://www.facebook.com/popakademie und http://twitter.com/Popakademie_BW.

 

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Wo gibt es Fortbildungen zum Singen mit Kindern? Welche Kindergärten oder Chöre bieten qualifizierte Singprojekte an? Wie gründe ich eine Gruppe zum Singen mit Kindern im Vorschulalter?

Das Singförderprojekt TONI SINGT des ChorVerbands NRW gibt auf diese und viele weitere Fragen ganz konkrete Antworten. Die jetzt neu konzipierte Website http://www.toni-singt.de bietet einen Überblick über alle Angebote des Projektes in NRW. Das sind Aus- und Weiterbildungen zum Singen mit Kindern ebenso wie Kontakte zu Chören und Gruppen, die bereits mit TONI singen.

Denn der ChorVerband NRW e.V. realisiert mit dem TONI-Projekt die größte Bildungsinitiative des Landes zum Singen mit Kindern. Ihr Schwerpunkt ist die Qualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern in der kindgerechten Stimmbildung. Das Singen soll damit wieder stärker in den Alltag der Familien gelangen.

„Die große Bedeutung des Singens zu vermitteln, ist für uns der entscheidende Faktor“, so Projektleiter Michael Schmoll. „Kinder, die viel singen, sind in ihrem Sozialverhalten, in ihrer Sprachfähigkeit, ihrer Leistungsfähigkeit und kurioserweise auch in den Naturwissenschaften stärker.“ Wer mit Kindern singt, in Eltern-Kind-Gruppen oder in Kindergärten, sei dafür oft nicht ausgebildet. Die Folge: Erwachsene singen mit Kindern zu tief und so wird deren Stimme dauerhaft geschädigt. Das TONI SINGT-Projekt schafft hier Abhilfe: mit Vokalpädagogischen Schulungen, Ausbildungen zur Kinderchorleitung, Qualifizierungen zur Liedergarten-Lehrkraft für die Arbeit mit Kindern ab 18 Monaten oder zur TONI SINGT-Lehrkraft in Kindergärten.

Das Projekt unterstützt außerdem die Gründung von Gruppen zum Singen mit Kleinkindern. Patenchöre des ChorVerbandes NRW finden auf der Homepage ganz praktische Tipps zum Aufbau von Liedergärten, interessierte Eltern können auch direkt nach Gruppen in ihrer Nähe suchen.

Die Website bietet darüber hinaus viele Hörbeispiele, Eindrücke aus den Lieder- und Kindergärten sowie einen Shop mit Liederbüchern, Handbüchern und CDs für die vokalpädagogische Arbeit mit Kindern.

 

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Die im Deutschen Bühnenverein organisierten Opern- und Konzertorchester beklagen, dass Orchestermusiker in ihrer Ausbildung unzureichend auf die Ausübung ihres Berufes vorbereitet werden. Orchestermusiker brauchen nicht nur künstlerische Kompetenzen sondern auch soziale und persönlichkeitsbezogene Fähigkeiten. Ein Kompetenzprofil für die Ausbildung von Orchestermusikern, das der Orchesterausschuss des Bühnenvereins in der vergangenen Woche verabschiedet hat, soll dazu beitragen, die Ausbildung an den Hochschulen künftig stärker an den Anforderungen eines Orchesters auszurichten. „Musiker werden nach wie vor als Solisten ausgebildet. Dies schürt unrealistische Karriereerwartungen und geht am Orchesteralltag vorbei“, betonte der Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Rolf Bolwin, heute in Köln. „Die Berufsanforderungen erfordern zudem eine lebenslange Weiterbildung“. Bolwin sieht hier die Hochschulen in der Pflicht, aber auch die Arbeitgeber und den einzelnen Musiker.

Bei den künstlerischen Kompetenzen reicht es beispielsweise nicht mehr, dass ein Musiker sein Instrument gut spielt. Angesichts der zunehmend von den Orchestermusikern geforderten musikpädagogischen und vermittelnden Tätigkeiten sind musikwissenschaftliche Kenntnisse dringend erforderlich. Auch auf das Probespielen bei Bewerbungen müssen junge Musiker besser vorbereitet werden. Zur Verbesserung der internen Kommunikation zwischen den Musikern, aber auch für die musikpädagogische Arbeit bedarf es sozialer Kompetenzen. Konflikte innerhalb eines Orchesters, insbesondere innerhalb einer Instrumentengruppe, können durch Kommunikationstechniken gelöst werden. Besondere Anforderungen sind an die Stimmführer zu stellen, die in ihrer Instrumentengruppe Führungsaufgaben übernehmen müssen, und dafür auch zusätzlich bezahlt werden.

Ebenso wichtig sind persönlichkeitsbezogene Kompetenzen. Der Beruf eines Orchestermusikers droht leicht in Routine zu erstarren. Dagegen muss ein Musiker gewappnet sein. Es bedarf einer verstärkten Offenheit und Sensibilität für Neuentwicklungen in der Musik und der Aufführungstechnik. Ebenso muss sich der Musiker damit auseinandersetzen, über mehr als 30 Jahre die Höchstleistungen zu erbringen, die von ihm erwartet werden, und wie er berufliche Krisen bewältigt. Hier ist auch der Arbeitgeber gefordert, den Musikern die notwendige Hilfe und Unterstützung zu bieten.

Die dringenden Veränderungen, die das Kompetenzprofil hinsichtlich der Ausbildung durch die Musikhochschulen fordert, beziehen sich auch auf das dort tätige Lehrpersonal. Der Bühnenverein erhofft sich durch einen Dialog mit den Hochschulen eine konkrete Verbesserung der Ausbildung. Das Kompetenzprofil ist als Download auf der Seite des Bühnenvereins zu finden.

 

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Die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin vergibt die Hamel-Professur, gestiftet von der Walter und Charlotte Hamel Stiftung. Ein entsprechender Vertrag wurde gestern von Dr. Christian Haferkorn, Vorstand der Walter und Charlotte Hamel Stiftung, und Prof. Jörg-Peter Weigle, Rektor der Hochschule, unterzeichnet.

Die Regisseurin Vera Nemirova erhält die „Hamel-Professur 2011“ im Rahmen einer Gastprofessur für das Fachgebiet: Leitung des Hochschul-Opern-Projekts 2011 „Warten auf Mozart“. Im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung nahm Vera Nemirova die Urkunde entgegen.

 

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Im Beisein von Ministerin Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst präsentierte die Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin der Bundes- und Landesmusikakademie Rheinsberg, Dr. Ulrike Liedtke, heute in der Staatskanzlei in Potsdam die Bilanz von 20 Jahren Musikakademie Rheinsberg. Seit ihrer Gründung am 1. April 1991 kamen insgesamt 82.377 Gäste zu 2.883 Kursen in die Musikakademie und verbrachten dort 298.232 Gästetage. Zu den Gästen der Musikakademie Rheinsberg gehören Profi- und Laienmusiker aus dem Land Brandenburg und dem gesamten Bundesgebiet. Das Spektrum der von der Musikakademie angebotenen Kurse reicht von Internationalen Meisterkursen und Opernwerkstätten über Werkstätten Neue Musik bis zu Weiterbildungskursen für Organisten des Landes Brandenburg sowie Förderkursen für junge Künstler.

Dr. Ulrike Liedtke kommentierte: „Was als erste Musikakademie in den Neuen Ländern mit einem Leihklavier und drei ABM-Kräften begann, ist heute unverzichtbare Arbeits- und Weiterbildungsstätte für Nachwuchs- und Profimusiker aus ganz Deutschland. Das Akademiekonzept konzentrierte sich von Beginn an darauf Unbekanntes zu entdecken: die Rheinsberger Hofkapellmusik von Kronprinz Friedrich, zu Unrecht in Vergessenheit geratene alte Opern aus der Zeit des historischen Schlosstheaters von Prinz Heinrich und Neue Musik von heute.“

Mit insgesamt 1.865 Veranstaltungen in den letzten 20 Jahren hat sich die Musikakademie Rheinsberg als kultureller Leuchtturm im Norden Brandenburgs fest etabliert. Das wiederaufgebaute Schlosstheater Rheinsberg wird seit seiner Eröffnung am 30. Dezember 1999 ganzjährig von der Musikakademie Rheinsberg betrieben.

Dr. Ulrike Liedtke ergänzte: „Wir verstehen uns als ‚Haus für junge Künstler‘. Zahlreiche Musiker, Sänger und Tänzer, die heute auf den großen Bühnen der Welt auftreten, konnten in Rheinsberg ihre ersten, so entscheidenden Bühnenerfahrungen sammeln. Darüber hinaus fördern wir die Gewerke hinter der Bühne – also Regisseure, Bühnenbildner, Veranstaltungstechniker und so weiter.“

Die Veranstaltungspalette reicht dabei von Sinfonie- und Kammerkonzerten über Opernproduktionen, Musiktheater für Kinder, Lesungen und Ballett bis zu Aktionen Neuer Musik. Wiederentdeckte alte Opern gehören ebenso zum Spielplan wie die „Rheinsberger Pfingstwerkstatt Neue Musik“, das Weihnachtsmärchen oder der Silvesterball. Die Musikakademie Rheinsberg wird institutionell gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin, der Stadt Rheinsberg sowie projektgebunden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

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„Außerschulische Jugendbildung ist ein unverzichtbarer Teil von Bildung!“ – so lautete der Tenor der Fachtagung „Gemeinsam bilden“, die die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie mit „ARBEIT UND LEBEN DGB/VHS“, „IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.“ und dem „Deutschen Jugendinstitut e.V.“ veranstaltete. Erstmalig wurde damit eine gemeinsame Tagung dieser unterschiedlichen Trägerbereiche der Jugendarbeit auf Bundesebene durchgeführt.

Anlass gab die vom Bundesjugendministerium initiierte Bündelmaßnahme „Gemeinsam geht´s besser“ mit insgesamt sechs bundesweiten Modellprojekten, die Kooperationsmodelle, Qualitätskriterien und Angebotsformen für verschiedene Schulformen entwickeln, erproben und beforschen. Die BKJ ist mit dem bereits abgeschlossenen Modellprojekt „Lebenskunst lernen – mehr Chancen durch Kulturelle Bildung“ sowie mit dem gemeinsam von BKJ und BMFSFJ ausgelobten Kooperationswettbewerb „MIXED UP“ und der bundesweiten Fachstelle „Kultur macht Schule“ an dieser Maßnahme beteiligt.

Den rund 200 geladenen Teilnehmer/innen aus Praxis, Politik, Verbänden und Verwaltung der außerschulischen und schulischen Bildung bot sich ein facettenreiches Tagungsprogramm: In seiner Eröffnung lenkte Lutz Stroppe, Abteilungsleiter im BMFSFJ, den Blick auf die vielfältigen Herausforderungen, die sich jungen Menschen heute stellen. Ein effektives Zusammenwirken schulischer und außerschulischer Bildung sei wichtig, um jungen Menschen Chancen für eine umfassende Kompetenzentwicklung zu geben. Die MIXED UP Preisträger seien gute Beispiele dafür, dass ein erfolgreiches Zusammenwirken beider Systeme möglich sei.

Im Rahmen von sechs Impulsreferaten zeigten Wissenschaftler wegweisende Modelle gemeinschaftlich ausgestalteter Bildung auf und machten Handlungsbedarfe deutlich: Dr. Heinz-Jürgen Stolz vom Deutschen Jugendinstitut stellte die Ergebnisse seines Forschungsprojektes „Lokale Bildungslandschaften in Kooperation von Jugendhilfe und Schule“ vor und wies auf fehlende finanzielle Grundlagen und politische Rahmenbedingungen für gelingende Kooperationen hin. „Die zentrale Herausforderung besteht darin, der sozialen Ausgrenzung in Bildungsprozessen entgegenzuwirken. Ziel muss es sein, Zugangsschwellen zu senken, soziale Durchmischung zu ermöglichen und allen Kindern und Jugendlichen Bildungseinrichtungen wie zum Beispiel Museen oder Bibliotheken zugänglich zu machen!“, so Stolz. Prof. Dr. Ulrich Deinet von der Fachhochschule Düsseldorf forderte die konzeptionelle Berücksichtigung von Lernwelten und informellen Bildungsprozessen der Kinder und Jugendlichen in der Bildungsdiskussion.

Prof. Dr. Max Fuchs, Ehrenvorsitzender der BKJ und Präsident des Deutschen Kulturrates, stellte die von der BKJ seit einigen Jahren intensiv verfolgte Idee der „Kulturschule“ vor. Diese biete Antworten auf die Frage, wie langfristig vom erfolgreichen Einzelprojekt zu mehr Kontinuität gelangt werden könne. Schulen mit einem gut entwickelten Kulturprofil bieten Raum, Zeit und strukturelle Voraussetzungen für Kulturarbeit in Kooperation mit außerschulischen Trägern.

Die zentrale These von Prof. em. Dr. Thomas (Universität Regensburg) lautete: „Schule ist bisher nicht als interkulturelles Erfahrungs-, Lern und Handlungsfeld verstanden worden, muss aber zukünftig als solches entwickelt werden!“. Prof. Dr. Sturzenhecker von der Universität Hamburg wies darauf hin, dass die außerschulische Jugendbildung wichtige Beiträge dazu leisten könne, demokratische Werte und Verfahren in die Schule einzubringen. Prof. Dr. Thimmel von der Fachhochschule Köln forderte: „Die non-formale Bildung mit ihrem eigenständigen Bildungsauftrag darf sich dem System Schule nicht unterordnen!“

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit den Projektverantwortlichen herrschte Einigkeit über die Forderung nach einem gemeinsamen strategischen Dach, das den nachgewiesenen Qualitäten der Jugendbildung breite Anerkennung und einen festen Platz im Bildungssystem ermöglicht.

Im Anschluss boten den Tagungsgästen vier Fachforen ausgiebige Gelegenheit zu Diskussion und Austausch. In seiner Abschlussbetrachtung betonte Johannes Wilhelm Röhrig vom BMFSFJ, wichtig sei die feste Verankerung der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule im Kinder- und Jugendhilfeplan. Stroppe konstatierte: „Wir brauchen gute Forschungsergebnisse und starke Partner für eine starke Jugendpolitik. Diese Tagung ist der erste Baustein für die Entwicklung einer eigenständigen Jugendpolitik!“.

 

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Ab der Spielzeit 2011.12 wird die zweitgrößte Musikhochschule Europas, die HfMT Köln neuer MiR-Partner im Rahmen des Opernstudios „Junges Ensemble“ am Musiktheater. „Für die Ausbildung junger Sänger braucht es einen exzellenten Partner“, so Hochschulrektor Prof. Reiner Schuhenn, „den haben wir mit dem Musiktheater im Revier gefunden.“

In einem Opernstudio, wie dem „Jungen Ensemble“ am MiR können bis zu sechs junge Studierende des Fachbereichs Gesang ihr Können bereits während des Studiums unter Live-Bedingungen erproben. „Wir leben die Philosophie“, so MiR-Intendant Michael Schulz, „dass junge Sänger, ihre Eignung vorausgesetzt, auch größere Partien in unserem Haus singen dürfen. Das alles in einem ‚geschützten Rahmen’ und in enger Zusammenarbeit mit den Gesangspädagogen der Hochschulen. Bühnenpraxis ist das A und O jeder sängerischen Ausbildung.“

Neben der bewährten Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste Essen ist die neue Partnerschaft mit der Kölner HfMT auch Ausdruck eines Umdenkens an den Hochschulen. „In immer kürzerer Zeit müssen wir unsere Absolventen fit fürs Berufsleben machen“, so Schuhenn, „Fragen der Professionalisierung und des Networkings werden deshalb immer wichtiger. Die integrative Live-Erfahrung bereits während der Studienzeit ist daher die intelligentere Alternative zum immer selten werdenden Absolventenvertrag. Für diese Möglichkeit sind wir dem Musiktheater im Revier außerordentlich dankbar.“

 

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Beim einem Treffen der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen hat der Vizepräsident des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV) Dirk Hewig auf die bisherigen Bemühungen des DTKV um eine Verbesserung der Situation der Lehrbeauftragten hingewiesen und den anwesenden Lehrbeauftragtenvertretern auch für die Zukunft seine Unterstützung zugesagt.

Als konkrete Hilfe stellt der DTKV auf seiner webside den Lehrbeauftragten ab sofort unter www.dtkv.org - Menüpunkt Lehrbeauftragte – ein Forum zur Verfügung, auf dem diese Erfahrungen, neue Entwicklungen, Anregungen etc. zeitnah und unkompliziert austauschen können.

Der DTKV hofft, dass dieses Forum von den Lehrbeauftragten umfassend für einen Austausch genutzt wird und dazu beiträgt, kurz- und mittelfristig die Situation der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen und in der Musikausbildung an Universitäten zu verbessern.

Zum Forum

 

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Der Anlass lag auf der Hand: Den 3. Internationalen FRANZ LISZT Wettbewerb für Junge Pianisten wollte die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar auch international erlebbar machen. Zu diesem Zweck richtete die Hochschule nun einen eigenen Kanal auf dem Videoportal „YouTube“ ein, auf den in regelmäßigen Abständen neue Videos von herausragenden Hochschulveranstaltungen hochgeladen werden sollen. Momentan sind dort sieben Videos vom Liszt-Wettbewerb abrufbar. Der Kanal kann entweder direkt über die URL www.youtube.com/hfmFRANZLISZTweimar angesteuert oder auch per Suchbegriff gefunden werden.

In den vergangenen zwei Wochen schauten sich bereits rund 3.000 Musikfreunde weltweit die Videos an, die die Hochschule unter anderem beim Preisträgerkonzert des Liszt-Wettbewerbs mit drei Kameras drehte. Von den USA und Kanada über Argentinien, viele EU-Länder und Russland bis hin nach Australien wurden Zugriffe auf den Kanal registriert. Von besonderem Interesse ist auch der Mitschnitt des Auftritts der 1. Preisträgerin des Wettbewerbs in Kategorie II (14 bis 17 Jahre), Mariam Batsashvili, mit dem Orchester des Musikgymnasiums Schloss Belvedere: Hier schauten sich allein 150 Landsleute aus Georgien die fulminante Liszt-Darbietung der 17-jährigen beim Preisträgerkonzert online an.

Ein Liszt-Fan aus Tasmanien kommentierte humorvoll: „Thank you!! There is nothing like a bit of Liszt to bring some sanity into this crazy world!!”

 

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Über 1.500 Fachbesucher erwartet der Verband deutscher Musikschulen (VdM) zu diesem bundesweit größten musikpädagogischen Kongress in die Mainzer Rheingoldhalle. Eingeladen sind Musikschulleiter und Musikpädagogen aus über 900 Musikschulen in ganz Deutschland. In mehr als 50 Arbeitsgruppen, Themenforen, und Plenumsveranstaltungen wird ein breit gefächertes Weiterbildungsprogramm angeboten. Das Themenspektrum reicht dabei von „Musik und Medien“ zu „Rock, Pop, Jazz“, von der „Musikschule von Anfang an“ zum „Dritten Lebensabschnitt“, von instrumentalpädagogischen zu interkulturellen Fragestellungen. Unter dem Motto „Musikschule – Bildung mit Zukunft!“ will der VdM das Thema „Musikalische Bildung“ als wesentlichen Teil der deutschen Bildungslandschaft präsentieren. Musikschulen sind ein Garant für eine kontinuierliche und qualitätsvolle musikalische Bildung in Deutschland. Sie spielen eine wichtige Rolle in der aktuellen und zukünftigen Bildungsdiskussion.

Eröffnet wird der Kongress am 20. Mai durch den Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, und von Jens Beutel, dem Oberbürgermeister der Stadt Mainz sowie von Lutz Stroppe, Abteilungsleiter vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Oberbürgermeister freut sich über die Entscheidung des VdM, seinen Kongress in Mainz zu veranstalten: „2011 ist Mainz die deutsche „Stadt der Wissenschaft“, deren vielfältiges Programm durch den Kongress und dessen Ausstrahlung in die Musiklandschaft hinein sehr bereichert wird. Die Musikschulen im Land leisten unverzichtbare Arbeit im Sinne einer „musikalischen Grundversorgung“ in den Kommunen, die Dank und Anerkennung verdient. “

Der VdM ist der Fach- und Trägerverband der öffentlichen gemeinnützigen Musikschulen, in denen an bundesweit 4.000 Standorten über eine Million Kinder, Jugendliche und Erwachsene von 35.000 Fachlehrkräften im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden. Er engagiert sich als Fachpartner für die bundesweite Entwicklung und Umsetzung musikalischer Jugend- und Erwachsenbildung. Der Kongress in Mainz wird in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Musikschulen in Rheinland-Pfalz veranstaltet. Das Gesamtprogramm des Kongresses ist auf der Webseite des VdM unter www.musikschulen.de einsehbar.

 

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Ab dem kommenden Schuljahr soll es am Helmholtz-Gymnasium Potsdam deutlich weniger Musikunterricht geben. Mit der vom Schulamt Brandenburg verhängten Kürzung um insgesamt 17 Stunden ist das seit Jahrzehnten sehr erfolgreiche Musikprofil an dieser landesweit einzigartigen Bildungseinrichtung gefährdet. Andere Bundesländer gestalten ihre Musik-Gymnasien aus, in Brandenburg dagegen wird Vorhandenes und Bewährtes drastisch reduziert. Das Präsidium des Landesmusikrates Brandenburg protestiert gegen diesen Kürzungsbeschluss und fordert dessen Rücknahme.

 

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Pünktlich zur aktuell stattfindenden Didacta in Stuttgart, der europäischen Fachmesse für Bildungswirtschaft, präsentiert die GEMA „Das SchoolTour Buch: Konzept – Erfahrungen - Praxistipps“. Am Stand der Bosworth Music GmbH in Halle 9, G 78, können Lehrkräfte und Interessierte bereits einen Blick in die druckfrischen Exemplare werfen. Das Buch wird kostenfrei an Schulen verteilt und ist zudem im Handel verfügbar.

Das Buch zur SchoolTour ist ein Praxishandbuch, in dem Lehrkräfte Tipps für die Umsetzung einer musikalisch-kreativen Projektwoche bzw. innovative Anregungen für ihren Unterricht erhalten. Ziel des SchoolTour Buchs ist es, möglichst viele Nachahmer für modernen und kreativen Musikunterricht zu finden und Kindern den Wert der Arbeit von Komponisten und Textdichtern auch anhand eigener kreativer Leistung erfahrbar zu machen.

Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA: „Der Stolz und Spaß, den Kinder und Jugendliche durch das eigene Komponieren und Anfertigen von Texten erfahren, weckt auch Verständnis und Anerkennung für die Leistung professioneller Urheber von Werken der Musik. Deshalb freuen wir uns sehr, mit der Herausgabe des SchoolTour Buchs dieses Projekt weiter in die Schulen zu tragen und den Wert geistigen Eigentums vor allem in der jungen Zielgruppe deutlich machen zu können.“

Staatsministerin Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, unterstützt die SchoolTour als Projekt, das auch Grenzen zwischen Schülerinnen und Schüler überwinden lässt: „Die Liebe zur Musik, die positive Erfahrung, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und dafür auch anerkannt zu werden, ist eine grundlegende Erfahrung für Jugendliche. Ich wünsche dem SchoulTour-Ratgeber viele interessierte Leserinnen und Leser.“

Jürgen Stark konzipierte die SchoolTour zusammen mit der Deutschen Phono-Akademie und der Bundeszentrale für politische Bildung Ende der 1990er-Jahre. Seitdem gastierte die SchoolTour auch mit Unterstützung der GEMA bis heute an mehr als 100 Schulen.

 

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Zum Auftakt der Bildungsmesse Didacta hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung heute die „Allianz für Bildung“ ins Leben gerufen, zu deren Gründungsmitgliedern die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder und Jugendbildung e. V. (BKJ) gehört. Mit der „Allianz für Bildung“ führt das BMBF staatliche, private und zivilgesellschaftliche Kräfte im Kampf gegen Bildungsarmut zusammen. Derzeitig gehören der Allianz 12 Mitglieder an.

Die Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan bezeichnete Kulturelle Bildung als einen Schwerpunkt der Allianz und betonte: „Die Allianz für Bildung wird den Stellenwert der Kulturellen Bildung stärken.“ Weiter bekräftige sie: „Die Bildung von Kindern und Jugendlichen, gerade von solchen, die unter ungünstigen Bedingungen aufwachsen, ist nicht allein eine Aufgabe für den Staat und die Schule, sondern für die ganze Gesellschaft.“ Im Koalitionsvertrag hatte die Bundesregierung die Entwicklung von Lokalen Bildungsbündnissen beschlossen, in denen sich vor Ort Vereine, Verbände und engagierte Bürgerinnen und Bürger mit Schulen und Kommunen vernetzen. Die „Allianz für Bildung“ bildet auf Bundesebene das Dach über den lokalen Bildungsbündnissen.

Für die BKJ als Dachverband der Kulturellen Bildung in Deutschland steht fest: Um Bildungsbegeisterung und leidenschaftliches Lernen zu befördern, brauchen die lokalen Bildungsbündnisse Partner aus der Kulturellen Bildung! Seit Jahren engagiert sich die BKJ für die feste Verankerung von Kunst und Kultur innerhalb lokaler Bildungslandschaften. Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen eine faire Chance einzuräumen, an künstlerischen und kulturpädagogischen Angeboten teilzunehmen.

„Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte „Allianz für Bildung“ ist ein erster Schritt in Richtung mehr Chancengerechtigkeit. Nun müssen dem guten Willen finanzielle Grundlagen für konkrete Umsetzungen folgen!“ so Dr. Gerd Taube. Der BKJ-Vorsitzende kündigt an: „Die BKJ wird sich dafür einsetzten, dass die Kulturelle Bildung fester Bestandteil der Bildungsbündnisse wird. Denn wo funktioniert die Verbindung von Lust, Neugierde und Lernen besser als in der Kulturellen Bildung? Allen jungen Menschen – insbesondere denjenigen aus benachteiligten Lebenslagen – muss kulturelle Teilhabe vor Ort ermöglicht werden!“

 

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Trotz Insolvenz der Yehudi Menuhin Stiftung sind die MUS-E Stunden im Saarland bis zu den Sommerferien gesichert. Die Staatskanzlei des Saarlandes und der vorläufige Insolvenzverwalter der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland haben sich über eine Finanzierung des MUS-E-Projektes bis zum Sommer geeinigt. Damit können die Künstlerinnen und Künstler ihre wöchentliche Arbeit in den 37 MUS-E Klassen im Saarland wieder aufnehmen. Das Saarland stellt zweckgebunden Mittel zur Verfügung ausschließlich zur Sicherstellung des Unterrichtes im Rahmen des MUS-E Projektes für das Saarland. Der vorläufige Insolvenzverwalter stellt sicher, dass die Gelder ausschließlich entsprechend dieser Vereinbarung verwendet werden.

„Wir sind froh, dass wir im Saarland dieses wichtige Projekt weiterführen können“, so der Minister der Staatskanzlei Karl Rauber. „Nun kann man umgehend mit dem pädagogisch erfahrenen Träger Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland weiter arbeiten.“ Mit der Wiederaufnahme der MUS-E Stunden wird bereits für Anfang der kommenden Woche gerechnet.

Der Stiftungsvorstand sieht in der Entscheidung eine große Signalwirkung. „Nachdem es nunmehr mit dem Saarland in einem ersten Bundesland gelungen ist, das MUS-E-Projekt wieder anlaufen zu lassen, bin ich zuversichtlich, dass dies auch in anderen Bundesländern gelingt“, so Werner Schmitt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. „Ohne Zweifel werden wir auch andernorts auf lokaler oder regionaler Ebene Lösungen finden. Hierzu haben wir allen betroffenen Alt- und Neuförderern ein Angebot gemacht. Mit Reaktionen hierauf rechnen wir bis Ende der Woche.“ Es war erforderlich, allen Förderern eine rechtlich gesicherte Grundlage zu eröffnen, auf deren Basis sie zweckgerichtet für ‚ihre Schulen’ neue Gelder zur Verfügung stellen können. Eine allgemeine Wiederaufnahme der Zahlung von Fördergeldern auf der bisherigen Grundlage ist rechtlich derzeit voraussichtlich in kurzer Zeit nicht zu leisten. In der Stiftung wird mit Hochdruck an der Aufarbeitung der Verwendungsnachweise entsprechend den Vorgaben der Bezirksregierung Düsseldorf gearbeitet. Die belastbare Qualität solcher Listen muss dann noch testiert werden, so dass nicht mit einer sehr kurzfristigen Lösung auf diesem Weg gerechnet werden kann. Aus diesem Grunde wurde ein Alternativangebot unterbreitet.

 

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Erstmals haben sich die an deutschen Musikhochschulen tätigen Lehrbeauftragten in einer Bundeskonferenz (bklm) zusammengeschlossen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser Konferenz die Kolleginnen und Kollegen zusammenführen konnten und der Anfang gemacht wurde, gemeinsam „stark“ zu sein. Es war große Solidarität spürbar und der Wille, sich mit hohem Einsatz für Veränderungen einzusetzen“, so Evelyn Wentz, gewählte Vertreterin der Lehrbeauftragten im Senat der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und neugewählte Sprecherin der Bundeskonferenz.

„Mit der „Frankfurter Resolution“ werden sich die Lehrbeauftragten endlich das Gehör verschaffen, welches man ihnen seit Jahren verwehrt hat“, ergänzt ihr Sprecherkollege Prof. Friedemann Immer von der Musikhochschule Köln, der gemeinsam mit Wentz die neue Doppelspitze der Bundeskonferenz bildet. „Anstelle von Festangestellten sichern z.Zt. Lehrbeauftragte den Lehrbetrieb. Das muss geändert werden. Obwohl wir die gleiche Arbeit wie Festangestellte leisten, unterrichten wir immer noch ohne Arbeitsverträge und unsere Bezahlung stagniert seit Jahren“, führt Immer aus. In Nordrhein-Westfalen scheinen die Hochschulleitungen inzwischen erkannt zu haben, dass es so nicht weitergehen kann und signalisieren erstes Verständnis für die in der „Frankfurter Resolution“ geäußerten Forderungen.

„Wir begrüßen die Gründung der Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten und unterstützen die in der „Frankfurter Resolution“ formulierten Forderungen“, sagt Andreas Bausdorf, stellv. Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung. „Darüber hinaus halten wir es für notwendig, die schwierigen Arbeits- und Vertragsbedingungen aller „Freien Musiker“ noch stärker als bisher ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken“, so Bausdorf abschließend.

 

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Aus Anlass der Bürgerschaftswahl in Hamburg am 20.02.2011 hat das Hamburger Bündnis für Musikunterricht - in dem Arbeitskreis für Schulmusik (AfS), der Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) und der Landesmusikrat Hamburg zusammenarbeiten - Wahlprüfsteine formuliert. Die 14 Fragen zu Problemen des Fachs Musik an Hamburger Schulen sind den vier Bürgerschaftsparteien vorgelegt worden.

Zu den Antworten

 

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Rückwirkend zum 1. Januar 2011 hat die VG Musikedition mit dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband e.V. einen Gesamtvertrag über das Fotokopieren von Noten in Kindergärten und vorschulischen Einrichtungen geschlossen. Ziel dieses Vertrages ist es, einerseits den Einrichtungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes eine legale und praktikable Möglichkeit zum Kopieren von Noten und Liedtexten zu geben, und andererseits zu gewährleisten, dass die Urheber eine angemessene Vergütung für die Nutzung ihrer Werke erhalten.

Mit dem Abschluss dieses Gesamtvertrages erhalten die mehr als 4.000 Einrichtungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes einen Nachlass in Höhe von 20 % auf die jeweils gültigen Tarife. Darüber hinaus, so Christian Krauß, Geschäftsführer der VG Musikedition, habe man dem Verband erhebliche Vereinfachungen bei der Verwaltung in Aussicht gestellt. Wir freuen uns, so Krauß weiter, dass wir nun neben den kirchlichen und kommunalen Kindergärten auch den Einrichtungen des Wohlfahrtsverbandes unsere günstigen Gesamtvertragskonditionen einräumen können.

Zum Hintergrund:
Grundsätzlich besteht in Deutschland gemäß § 53 Abs. 4a UrhG (Urheberrechtsgesetz) ein Kopierverbot für geschützte Werke der Musik. Es gibt nur wenige Ausnahmen (z.B. Archivkopien), die im Zusammenhang mit der Herstellung und Nutzung von Fotokopien in Kindergärten allerdings keine Rolle spielen. In der Vergangenheit gab es für Kindergärten keine Möglichkeit, legal Kopien von einzelnen Liedern anzufertigen. Es mussten in der Regel grundsätzlich komplette Liederbücher käuflich erworben werden, aus denen nicht kopiert werden darf. Die VG Musikedition bietet nun die Möglichkeit, Noten und Liedtexte für die musikalische Früherziehung, den vorschulischen Unterricht, Musikprojekte oder das Singen in der Gruppe kopieren zu können. Dies erleichtert die musikalische Arbeit in Kindergärten und stellt gleichzeitig eine signifikante Kostenersparnis dar.
Die administrative Durchführung der Rechtewahrnehmung erfolgt seit 2010 durch die GEMA (im Auftrag der VG Musikedition).

 

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„Eine Feier in einer Grundschule ohne Musik oder Gesang ist undenkbar – ob am Schuljahresbeginn, bei der Weihnachtsfeier, beim Schulfest mit den Eltern oder am letzten Schultag vor den Sommerferien. Auch im schulischen Alltag hört man immer wieder von sehr schönen Beispielen musikalischer Aktivitäten, die manchmal durch Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Partnern aus der Musikszene zustande kommen. Eine neue Projektinitiative soll solche Beispiele in allen Grundschulen verbreiten, den Erfahrungsaustausch unter den Schulen auf diesem Feld intensivieren und die Unterstützung der Schulen verbessern. Besonders gelungene Beispiele musikalischen Engagements werden künftig alljährlich mit dem neuen Preis `Musik und Schule (MusikuS)’ ausgezeichnet.“ Das kündigte Bildungsministerin Doris Ahnen heute in der Maler-Becker-Grundschule in Mainz-Gonsenheim bei der Vorstellung des neuen Projektes „Kinder singen und musizieren“ an.

Um den Stellenwert der Musik im Schulleben weiter zu steigern, sei beabsichtigt, auf den Grundschul-Internetseiten des Bildungsservers eine zentrale Kommunikationsplattform für „Musik in der Grundschule“ einzurichten, sagte Doris Ahnen. „Dort sollen Grundschulen erfolgreiche Beispiele für die musikalische Förderung aus der Praxis selbst vorstellen und sich mit anderen Schulen austauschen können. Zugleich geht es darum, die Weiterbildungsangebote verschiedenster Träger auf dem Feld der Musik enger miteinander zu verzahnen und für Kooperationen zwischen Grundschulen einerseits und Chören, Musikvereinen, Musikschulen oder Musik- und Gesangsgruppen andererseits zu werben.“ Ausdrücklich erwünscht seien auch musikalische Kooperationen von Grundschulen und Kindertagesstätten.

Auf einem landesweiten Kongress zum Thema „Musik in der Grundschule“ im Herbst dieses Jahres solle der Startschuss für die weitere Intensivierung der musikalischen Erziehung in den Grundschulen fallen, so die Ministerin. Zugleich solle erstmals der neue Landespreis „MusikuS“ verliehen werden, der herausragende Beispiele für die Einbettung von Musik und Gesang im Alltagsleben von Grundschulen auszeichne. Den so ausgezeichneten Schulen winkten dann als Anerkennung für ihr Engagement Workshops für die Lehrkräfte und Gastauftritte von bekannten Musikerinnen und Musikern aus Rheinland-Pfalz.

„Musik nimmt bereits jetzt einen wichtigen Platz in den Angeboten der frühen Bildung und Erziehung in Kindertagesstätten und in Grundschulen ein. Auf dieser guten Basis aufbauend sollen jetzt noch neue Akzente gesetzt werden“, hielt die Bildungs- und Jugendministerin fest. So knüpften die aufeinander abgestimmten „Handreichungen Musik in Kindertagesstätten“ für Erzieherinnen und Erzieher und der Teilrahmenplan Musik der Grundschulen einen „roten Faden in der musikalischen Erziehung“. Als sehr erfolgreich hätten sich zudem die seit 2005 angebotenen gemeinsamen Fortbildungsangebote für Erzieherinnen und Erzieher sowie Grundschullehrkräfte erwiesen: Allein in dem Grundkurs dieser Fortbildungen seien bislang rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt worden. In den Stundentafeln der Grundschulen seien wöchentlich zwei Unterrichtsstunden Musik (zu jeweils 50 Minuten) festgeschrieben, die allerdings oft nur einen rechnerischen Wert darstellen, weil die Grundschulen durch ihre spezielle Unterrichtsorganisation die verschiedensten Lernfelder mit musikalischen Elementen bereicherten. Und im Zuge der Reform der Lehrerausbildung sei bei der Ausbildung für das Grundschullehramt ein Basismodul Musik neu aufgenommen worden, das mittlerweile etwa ein Drittel aller Studierenden belege.

Der Koordinator der neuen Initiative und ehemalige Präsident des Landesmusikrates, Wolfgang Schmidt-Köngernheim wies darauf hin, dass mittlerweile durch zahlreiche Untersuchungen hinreichend belegt sei, dass musikalische Aktivitäten das gesamte Lernverhalten von Kindern positiv beeinflussen. „Auf der Ebene der Schulen wird es daher in den nächsten Jahren darum gehen, Angebote für die musikalische Förderung von Kindern zu nutzen und darüber hinaus ein vielfältiges musikalisches Freizeitangebot zu konzipieren, das anregend ist und Gelegenheit zu einem informellen – oft fast unbemerkten – Lernen gibt. Dieses Angebot sollte thematisch so breit angelegt sein, dass die Kinder tatsächlich ihre Stärken einsetzen können. Die neue Projektinitiative des Bildungsministeriums ,Kinder singen und musizieren’ kann hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten. Und wenn dann noch Musik in Musik investiert wird, wie durch die Prämierung des neuen Landespreises ,MusikuS’, ist dies eine unglaublich gute Investition in die Zukunft unserer Kinder.“

Die Schulleiterin der Maler-Becker-Grundschule, Sandra Schneider, die in dem Projekt „Kinder singen und musizieren“ die Geschäftsleitung übernimmt, sagte, Musik gehöre „auf jeden Fall in den gesamten schulischen Alltag“ und nicht nur in einzelne Unterrichtsstunden. „Und wenn es dann noch gelingt, durch Kooperationen mit lokalen Verbänden und Vereinen Musik in die aktive Freizeitgestaltung der Kinder zu integrieren, kann sie das Leben jedes Einzelnen um ein ganzes Stück bereichern. Wir haben hier in Gonsenheim damit bereits erste gute Erfahrungen gemacht und wollen diese mit Hilfe der neuen Projektinitiative des Bildungsministeriums weiter ausbauen.“

Mehr Informationen zum Projekt „Kinder singen und musizieren“ im Internet unter: http://grundschule.bildung-rp.de/projekte/kinder-singen-und-musizieren.html

 

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Orchesterdienste sind die beste Praxis für einen angehenden Instrumentalisten. Sind diese noch mit intensivem Einzelunterricht an einer Musikhochschule kombiniert, ist der Wirkungsgrad der Ausbildung vervielfacht. Mit genau diesem Doppelmodell punktet seit mehreren Jahren die Thüringer Orchesterakademie, die für ihre Stipendiaten neben Konzerten mit der Staatskapelle Weimar und der Jenaer Philharmonie optimale Unterrichtsbedingungen an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bereithält. Für das Studienjahr 2011/12 sind jetzt wieder freie Plätze in allen Instrumenten zu besetzen: Die Bewerbung für die Thüringer Orchesterakademie ist noch bis zum 15. März 2011 möglich.

Die Thüringer Orchesterakademie ist ein postgradualer Studiengang der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in Kooperation mit der Staatskapelle Weimar und der Jenaer Philharmonie. Zu den angebotenen Fächern gehören Hauptfach-Einzelunterricht, Werkstudium und Orchesterstudien. Die Stipendiaten werden im jeweiligen Orchester von einem Musiker als Mentor betreut. Durch einen engen Austausch zwischen den Lehrenden der Hochschule und den Mentoren der Orchester werden die Lehrinhalte des Studienganges auf Praxisnähe ausgerichtet.

Der Studiengang eröffnet jungen Musikern die Chance, professionelle Berufserfahrungen im Orchester zu sammeln, intensiv vorbereitet und begleitet durch Unterrichte an der Hochschule durch die jeweiligen Instrumental-Professorinnen und -Professoren. Die Aufnahme erfolgt zunächst für ein Studienjahr. Die Mitglieder der Thüringer Orchesterakademie erhalten ein monatliches Stipendium in Höhe von 750 Euro.

Voraussetzung für die Aufnahme sind ein abgeschlossenes Studium im Hauptinstrument sowie das Bestehen der Eignungsprüfung in Form eines Probespiels. Bewerbungen für das Studienjahr 2011/12 sind bis zum 15. März 2011 an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, Thüringer Orchesterakademie, Postfach 25 52, 99406 Weimar zu richten.

Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/orchesterakademie oder telefonisch unter 03643 – 555 245.

Der Freistaat Thüringen unterstützt die Thüringer Orchesterakademie im Rahmen des Landesprogramms „ProExzellenz“.

 

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Ab dem 1. Oktober 2011 wird ein weiterer Master-Studiengang in der Gesangsabteilung der Hochschule für Musik und Theater Hamburg eingeführt: der Master Gesang.

Dieser Master Gesang füllt die Lücke zwischen dem Master Oper und dem Master Lied, was nicht bedeutet, dass es ein Oratoriums-Studiengang ist. Vielmehr ist sein Thema der bewusste Umgang mit verschiedenen Stilepochen, wobei die Akzente auf der historischen Aufführungspraxis und der zeitgenössischen Musik sowie auf dem sogenannten „Pflicht“- oder „Standard-Repertoire“ für die Konzertbühne liegen. Ob Oper, Oratorium oder Lied gesungen wird, ist dabei völlig offen. Die Entstehung und Trennung von Lied, Oratorium und Oper wird man durch die historische Aufführungspraxis besser verstehen. Hierdurch wird ein besserer Zugang zur Interpretation der späteren Epochen geschaffen, der im Vergleich zum bisherigen Vorgehen spannender, phantasievoller und farbenreicher ist.

Studierende dieses Masters werden hier die Unterstützung erhalten, um über ein stimmgerechtes Repertoire ihre Stimme weiter auszubauen und damit zu einer größeren Selbstständigkeit und Persönlichkeit zu finden, die ihnen den Weg zu einem erfolgreichen Berufsleben eröffnen kann. Leitfaden für das viersemestrigen Studium wird eine selbst zu entwickelnde Repertoireliste sein, welche historische Aufführungspraxen, eine Epoche nach Wahl, zeitgenössische Musik sowie verschiedene Sprachen enthalten muss. Zur Abschlussprüfung wird auch ein Konzert gehören, das die Studierenden selbst zusammenstellen werden.

Das Studienangebot umfasst u.a. Gesangsunterricht, Repertoirestudium, Seminar historische Aufführungspraxis, Liedgestaltung, Bühnengestaltung, Bewegung, Sprecherziehung, Seminar „Die Geschichte des Oratoriums“.

Bewerbungsfrist: bis 1. April
Studienbeginn: einmal jährlich zum WS
Zugangsvoraussetzungen: abgeschlossenes Bachelor-, Diplom- oder äquivalentes Studium in den Hauptfächern Gesang, Lied oder Oratorium

Ansprechpartner:
martin.zeitz[at]hfmt.hamburg.de
Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Harvestehuder Weg 12
20148 Hamburg
http://www.hfmt-hamburg.de

 

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Vom 18. bis 20.03.2011 findet in der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover zum siebten Mal die Werkstatt Junger Komponisten statt, ein Nachwuchsprojekt von Musik 21 Niedersachsen. Ein Wochenende lang können Jugendliche aus Niedersachsen und Norddeutschland im Alter bis zu 21 Jahren in Kompositionsseminaren und Workshops zeitgenössische Kompositionstechniken erlernen und ihre bisherigen Kenntnisse vertiefen – unter der Künstlerischen Leitung von Benjamin Lang, Komponist und Kompositionspädagoge, und mit dem Gastdozenten Mark Andre, Kompositionsprofessor in Dresden.

Mit dem Klarinettisten Udo Grimm von Das Neue Ensemble probieren die Teilnehmer eigene Kompositionen und feilen an deren Umsetzbarkeit. Hierfür sind sie eingeladen, eine eigene Komposition für Es-/B-, Bass- oder Kontrabassklarinette einzureichen.

Auf dem dreitätigen Programm steht zudem ein Besuch des Musik 21 Nachwuchsfestival. Am 19. und 20.03. bietet es eine Plattform der Generationen übergreifenden Begegnung und des kreativen Austauschs zwischen jungen Musikern, Komponisten, Schülern, Pädagogen/-innen sowie etablierten Musker/innen und Ensembles. In öffentlichen Konzerten präsentieren sie ausgewählte, herausragende Ergebnisse.

Gerade durch „die Mischung aus Seminaren, Probe und Konzertbesuch, aber auch, dass Zeit ist, sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen“ zeichne sich die Werkstatt Junger Komponisten aus, stellte ein Teilnehmer der letzten Werkstattausgabe fest. Seit Projektbeginn im Jahr 2008 haben sich die Bewerberzahlen mehr als verdoppelt.

Anmeldeschluss für die 7. Werkstatt Junger Komponisten ist am 01.03.2011, Einsendeschluss für die eigenen Kompositionen am 10.03.2011. Die Teilnahmegebühr beträgt 40,- Euro, inklusive Unterbringung und Vollpension 70,- Euro.

Anmeldebogen und weitere Informationen: http://www.musik21niedersachsen.de/Nachwuchs/WJK VII
Email: info@musik21niedersachsen.de, Tel. 0511 – 7635297-1

Dozenten der 7. Werkstatt Junger Komponisten
Benjamin Lang, geboren 1976, studierte Komposition und Dirigieren und besuchte weiterführende Kurse und Seminare. Nach Lehraufträgen in Komposition und Musiktheorie an den Musikhochschulen in Hannover, Bremen, Rostock sowie an der FH Osnabrück und an der Universität Lüneburg wurde er 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter für Komposition, Kompositionspädagogik und Musiktheorie am Institut für Musik der Fachhochschule Osnabrück. Seit 2010 ist er Dozent an der Zürcher Hochschule für Künste.
Mark Andre, geboren 1964, studierte am Conservatoire National Supérieure de Musique de Paris (CNSMP) Komposition, Kontrapunkt, Harmonielehre und musikalische Analyse. Lehrer waren u. a. Claude Ballif und Gérard Grisey. Kompositionsstudien bei Helmut Lachenmann in Stuttgart, 1997 Aufenthalt bei André Richard im Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR Freiburg. Lehrte Kontrapunkt und Instrumentationslehre am Conservatoire National de Région de Strasbourg. Seit dem Wintersemester 2009/10 ist er Professur für Komposition an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.
Udo Grimm studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in der Klasse von Prof. Hans Deinzer und anschließend im Studiengang Soloklassen. 1990 gewann er den 1. Preis im Fach Klarinette der Hochschule Hannover. 1987–91 war er Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. Er ist Gründungsmitglied von Das Neue Ensemble und ständiger Gast bei Orchestern wie dem Kammerensemble Neue Musik Berlin, dem Ensemble Modern und dem Ensemble Resonanz.

 

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In einem offenen Brief hat sich Prof. Wolfhagen Sobirey, Präsident des Landesmusikrats Hamburg, an den Hamburgischen Bildungssenator gewandt, um seiner Forderung nach einer Verankerung von Musik und Kunst als Pflichtfächer Nachdruck zu verleihen.

"Sehr geehrter Herr Senator Wersich,

grundsätzlich ist Ihr Engagement für den Musikunterricht zu begrüßen. Aber auch ich setze mich für die Gleichrangigkeit der Fächer Musik und Kunst ein.

Was ist der Hintergrund der aktuellen Debatte?

Die Bildungsbehörde plante bisher Kunstfeindliches. Der Musik- und Kunstunterricht der Klassen eins bis sechs soll halbiert, der Pflicht-Musik- und Kunstunterricht der Klassen 7 und 8 am Gymnasium soll abgeschafft werden - eine weitere Schwächung des Gymnasiums. Bereits die letzte Oberstufenreform hat bewirkt, dass immer weniger Oberstufenschüler das Fach Musik wählen können usw. Diese negativen Entwicklungen hat die Öffentlichkeit bisher gar nicht aufgenommen.

Statt wie bisher meist zwei Musik- und zwei Kunststunden pro Woche, soll es in den Grundschulen zukünftig zulässig sein, nur noch je eine Stunde pro Jahrgang und Woche anzubieten. Das wäre ein Dammbruch! Der Musik- und Kunstunterricht der Grundschulen ist die Basis unseres Kulturlebens. Es soll zwar einen „Gestaltungsraum“ mit 17 Stunden pro Schule geben, aus denen z.B. auch eine zweite Musik- oder Kunststunde genommen werden könnte, aber an diesem Stundenpool haben alle Fächer Interesse, und die Künste haben in den Lehrerkonferenzen vieler Schulen einen schweren Stand.

Die zukünftig wegfallenden Stunden sollen durch Angebote am Nachmittag ersetzt werden, so erneut eine Äußerung der GAL vom 25.1.2011. Was das bedeutet, wissen wir. Statt professioneller Pädagogen werden allzu häufig Personen eingesetzt, die pädagogisch nicht angemessen ausgebildet sind, unsichere Verträge bekommen und schlecht bezahlt sind. Seit langem kritisiert der Landesmusikrat diese Entfachlichung des Musikunterrichts.
Ein Wort zur Musik. Hamburg will eine Musikstadt werden, setzt eine halbe Milliarde Euro in Bewegung, um die Elbphilharmonie als zusätzliches, großes Musikzentrum, zu bauen, das ist selbstverständlich sehr zu begrüßen – und die Schulbehörde kürzt gleichzeitig den grundlegenden Musikunterricht der Schulen? Das passt nicht zusammen, da haben Sie recht.

Aber ganz ähnlich ist die Situation beim Kunstunterricht. Wir leben im „optischen Zeitalter“, die Menschen werden mit Bildern geradezu überschüttet – und sie sollen weniger Anregungen bekommen, damit kompetent und selbstbestimmt umgehen zu können?

Auch die künstlerischen Fächer gehören in den Kernunterricht der Schule. Weil die Kinder dann erst kreative, „ganze Persönlichkeiten“ werden und weil sie in solchen Schulen auch motivierter lernen.

Musik und Kunst müssen Pflichtfächer bleiben mit je zwei Schulstunden pro Woche. Die Stunden dafür können in den Grundschulen aus dem „Gestaltungsraum“ genommen werden.

Prof. Wolfhagen Sobirey, Präsident des Landesmusikrats"

 

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Der Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg, Prof. Martin Ullrich, wurde auf der Wintertagung am 16. Januar in Berlin zum nächsten Vorsitzenden der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) gewählt. Der 39-jährige Pianist und Musiktheoretiker wird damit Nachfolger von Prof. Dr. Werner Heinrichs, Rektor der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Prof. Ullrich tritt sein neues Amt am 01. Oktober 2011 an, die Amtszeit beträgt drei Jahre.

 

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2011 feiert die Musikakademie Rheinsberg ihr 20jähriges Bestehen. In einem Pressegespräch stellte Dr. Ulrike Liedtke, Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin der Musikakademie Rheinsberg, heute die Höhepunkte der Jubiläumsspielzeit vor: Auch 2011 präsentiert die Musikakademie Rheinsberg zu Ostern wieder eine Oper aus der Zeit von Prinz Heinrich, dem Gründer des historischen Schlosstheaters Rheinsberg. In diesem Jahr fiel die Wahl auf die komische Oper „Das Urteil des Midas“ von André-Ernest-Modeste Grétry. Die musikalische Leitung der Produktion hat Elias Grandy übernommen, der neben seinem Dirigierstudium auch als stellvertretender Solo-Cellist an der Komischen Oper Berlin engagiert ist. Regie führt Barbara Schöne, die bereits mit Inszenierungen am Theater Erfurt, am Theater am Haidplatz in Regensburg und beim Kulturfestival „Montafoner Sommer“ in Österreich auf sich aufmerksam machte. Neben einer Opernproduktion präsentiert die Musikakademie Rheinsberg aus dem Bereich der Alten Musik auch Konzerte mit der diesjährigen Rheinsberger Hofkapelle, dem Ensemble „La Prosperina“.
Am Pfingstwochenende stehen bei der 20. Rheinsberger Pfingstwerkstatt Neue Musik unter dem Motto „Schlaglichter“ zeitgenössische internationale Klänge auf dem Programm. Mit dabei sind szenische Produktionen von Carola Bauckholt (Deutschland), Elena Mendoza (Spanien) und Pei-Yu Shi (Taiwan). Außerdem vertreten sind die Chinesin Sabrina Ma am Schlagwerk, der Schweizer Egidius Streiff auf der Violine und die aus den USA stammende Flötistin Carin Levine mit einem Internationalen Meisterkurs. Für Freunde der klassischen Musik gibt es im Liszt-Jahr eine Reihe mit Klavierkonzerten ab Mitte Mai jeweils am Sonntagnachmittag im Foyer des Schlosstheaters. Darüber hinaus gibt es Abschlusskonzerte internationaler Meisterkurse, Jazz im Hof der Musikakademie, und erstmals eine Kino-Reihe mit legendären DEFA-Produktionen.

Die Angebotsvielfalt ist Ergebnis einer kontinuierlichen Entwicklung, die die Musikakademie Rheinsberg in den letzten 20 Jahren zu dem gemacht hat, was sie heute ist: Ein Ort künstlerischen Austauschs unterschiedlichster Bereiche, ein „Haus junger Künstler“, das renommierte Profis und ambitionierte Laien vereint. Mit einer Handvoll ABM-Kräften und einem Leihklavier ging man 1991 an den Start und hatte dennoch eine klare Vision vor Augen. Heute hat sich vieles von dem, was damals als ferner Traum erschien, verwirklichen lassen. Das Jubiläumsjahr 2011 bietet einen Querschnitt an Höhepunkten, die sich aus Neuem und Bewährtem zusammensetzen und damit den Blick zurück, aber auch in die Zukunft öffnen.

 

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Das Doppelmodell aus Praxis und Lehre ist erfolgreich: Ausnahmslos allen Stipendiaten des Thüringer Opernstudios gelang in den vergangenen Jahren der reibungslose Einstieg in die Bühnenkarriere. Die Absolventen des letzten Studienjahres erhielten unter anderem Festengagements am Tiroler Landestheater Innsbruck, am Theater Erfurt und am Theater Heidelberg. Nun werden wieder neue Stipendiaten gesucht: Die Bewerbungsfrist für das Studienjahr 2011/12 des Thüringer Opernstudios endet am 1. März 2011.

Das Thüringer Opernstudio ist ein postgradualer Studiengang der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar, dem Theater Erfurt und dem Theater Nordhausen. Der Studiengang eröffnet jungen hochbegabten Sängern die Chance, professionelle Berufserfahrungen auf der Opernbühne zu sammeln – intensiv vorbereitet und begleitet durch Unterrichte an der Hochschule unter der Leitung von Prof. Elmar Fulda.

Die Aufnahme erfolgt zunächst für eine Spielzeit mit der Option der Verlängerung um eine weitere Spielzeit. Die Mitglieder des Opernstudios erhalten ein monatliches Stipendium in Höhe von 750 Euro. Das Stipendium ermöglicht, in finanzieller Unabhängigkeit konzentriert die künstlerischen Kompetenzen zu erweitern und durch die vorhandene Berufspraxis die Chance zu erhöhen, am Theater Engagements zu finden.

Voraussetzung für die Aufnahme ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Die Bewerbung erfolgt schriftlich mit Lebenslauf und Foto, Zeugnissen in Kopie, aktueller Demo-CD und Bewerbungsformular an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, Thüringer Opernstudio, Leitung Prof. Elmar Fulda, Postfach 2552, 99406 Weimar.

 

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Mehr als 1000 Musiklehrer sind im Oktober nach Hessen gereist, um dort an der 28. Bundesschulmusikwoche des VDS teilzunehmen. Workshops und Gesprächsrunden, Konzerte und Vorträge - für die aktive Weiterbildung wurde hier traditionsgemäß viel geboten. nmzMedia hat nun eine Filmdokumentation über die Bundesschulmusikwoche veröffentlicht.

Weiter zum Filmbeitrag

 

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Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Verband deutscher Musikschulen (VdM) bündeln ihre Kräfte, um Kindern aus bedürftigen Familien zu helfen. Für das ab 2011 kommende Bildungspaket unterzeichneten Dr. Winfried Richter, Vorsitzender des VdM und Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit eine gemeinsame Erklärung. Ziel ist es, Kindern einen unbürokratischen Zugang u.a. zu Angeboten an Musikschulen des Verbandes zu ermöglichen.

Die Grundsicherung für Arbeitsuchende erfährt ab 2011 einen grundlegenden Wandel. Sie wird künftig ergänzt um eine verstärkte Förderung von Kindern und Jugendlichen. Die neuen Leistungen werden voraussichtlich als individuelle Gutscheine ausgegeben, die Kinder und Jugendliche zum Beispiel bei Schulen, Musikschulen, Sportvereinen, Kultur- oder Nachhilfeeinrichtungen einreichen können, die mit den Jobcentern Vereinbarungen geschlossen haben. Das Abkommen zwischen BA und VdM ist eines der ersten im Rahmen des neuen Bildungspaketes und hat daher richtungweisende Bedeutung.

Alt: „Trotz sehr ambitionierter Zeitschiene für die Vorbereitung und vor dem Hintergrund der noch an-stehenden Bundesratsentscheidung bin ich mir sicher, dass es uns in den Jobcentern gelingt, ab Jahresanfang eine gute Angebotsstruktur für Bildung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen bereitzuhalten. Daran arbeiten wir mit Hochdruck. Wir sind aber auf Partner angewiesen, wie Jugendämter, Lehrer, Musik- oder Volkshochschulen. Ich freue mich, dass wir in dem VdM einen starken Partner gewinnen konnten und erhoffe mir damit eine Signalwirkung auch bei andern lokalen Anbietern“.

 

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