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„Wir haben unser Etappenziel erreicht“, fasste Thomas Goppel die Ergebnisse zur Halbzeit seiner ersten Legislaturperiode als Präsident des Bayerischen Musikrats am Rande der Mitgliederversammlung in Würzburg zusammen und formulierte auch gleich das Ziel der kommenden zwei Jahre: „Im Ganztagsbereich gilt es nun, alle Kräfte darauf zu konzentrieren, damit ein Drittel der zusätzlichen Zeit an der Schule für die musischen Fächer reklamiert und reserviert ist.“

Vor zahlreichen Delegierten aus den 56 Mitgliedsverbänden zog BMR-Präsident Thomas Goppel in seinem Tätigkeitsbericht Bilanz. Auf verschiedenen Podien sei es gelungen, die Diskussion um den Stellenwert der Musik an Schulen und die Bedeutung der Musikschulen wie auch die der Laienmusikverbände im Bereich musikalischer Bildung deutlich mitzugestalten. Dabei verwies er u.a. auf die erfolgreiche Durchführung der Arbeitstagung 2009 in Hammelburg zum Thema „Musik an Schulen“ und der Fachtagung „Ästhetische Bildung“ mit den Landesmusikräten im November 2009 in München sowie diversen Diskussionsforen im Rahmen des Erdinger Bildungsgipfels und des Verbands der Bayerischen Sing- und Musikschulen. Die Signale von Seiten der Politik, deutlich geworden auch durch den Nachtragshaushalt 2010, zeigen, dass man auf dem richtigen Weg sei. Thomas Goppel: „Die Damen und Herren in den einzelnen Verbänden haben erkannt, dass wir aufeinander angewiesen sind und alle zusammen einen Chor ergeben, der hörbar ist in der bayerischen Kulturszene.“

Ein weiteres Erfolgsmodell sei der Zusammenschluss der Laien unter einem Dach. Mit der Einrichtung des Referats Laienmusik im Bayerischen Musikrat gleich zu Beginn seiner BMR-Präsidentschaft sieht Goppel gerade jene, die sich freiwillig und unentgeltlich für die Musik einsetzen, gut betreut. So verwies er u.a. auf die erfolgreiche Durchführung von zwischenzeitlich drei Fachtagungen zum Thema Ehrenamt, die dazu dienen, den Vorsitzenden kompetente Orientierung und Hilfe durch die Fülle an rechtlichen Pflichten zu geben.

Dringliche Aufgabe und Herausforderung für die kommende Zeit bildet die Diskussion um den Stellenwert des Fachs Musik im Ganztagesbereich und in der Ganztagsbetreuung. Thomas Goppel: „Die Situation hat sich sehr stark verändert. Der Staat und die Kommunen müssen noch haushälterischer mit dem Geld umgehen. In der zurückgehenden Bevölkerung wird die Frage nach der wirklichen Zeit und Freizeit, um sich mit Musik zu beschäftigen, anders beantwortet wird als bisher. In der Schule haben wir andere Anforderungen, die sich aus dem Anspruch einer zunehmend akademisierten Gesellschaft ableiten. Das alles geht zu Lasten der Musik. Umso wichtiger ist es, dass es uns gelingt, gerade beim Thema Ganztagsbetreuung und Ganztagsschule ein Drittel der zusätzlichen Zeit an der Schule für die jungen Leute beziehungsweise für die musischen Fächer zu reklamieren.“

 

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Erstmals können Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln in diesem Semester den neuen Masterstudiengang Neue Klaviermusik bei Prof. Pierre-Laurent Aimard belegen. Der Studiengang richtet sich an hochqualifizierte Pianistinnen und Pianisten, die speziell die Arbeit mit der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts vertiefen möchten.

Mit Prof. Pierre-Laurent Aimard verfügt die Hochschule in ihrem Kollegium über einen weltweit renommierten Spezialisten für das zeitgenössische Klavier-Repertoire. Aimard wurde 1957 in Frankreich geboren und studierte am Pariser Konservatorium. Mit zwölf Jahren lernte Aimard Olivier Messiaen kennen und wurde in kurzer Zeit zum berufenen Interpreten von dessen Werken. Er gilt als zentrale Persönlichkeit in der Zeitgenössischen Musik und arbeitete über 15 Jahre eng mit György Ligeti.

Der von der Hochschule gegründete neue Studiengang ist sehr facettenreich. Er beinhaltet eine Fülle von Lehrangeboten in den Bereichen Instrumentalpraxis, Kammermusik/Ensemble und Theorie der Neuen Musik/Komposition. Studierende die anstreben Mitglied in einem Ensemble für Neue Musik zu werden, werden in diesem Studiengang ideal auf ihren weiteren künstlerischen Werdegang vorbereitet. Durch das vor kurzem gegründete Institut für Neue Musik wird den Studierenden zudem ein lebhaftes und kreatives Umfeld geschaffen.

Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2011/2012 endet am 1. März 2011. Weitere Informationen zu diesem Studiengang finden Sie auf der Homepage der Hochschule für Musik und Tanz Köln (http://www.hfmt-koeln.de/studiengaenge/mmus/neueklaviermusik.html).

 

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Das Herz schlägt bis zum Hals und der Atem rast: Viele Musiker leiden unter extremem Lampenfieber. Die Angst vor dem Auftritt kann so groß werden, dass sie sogar Karrieren zerstört. Hilfe finden Betroffene jetzt am Universitätsklinikum Bonn. Dort gibt es seit kurzem deutschlandweit die erste Lampenfieberambulanz speziell für Musiker.

So mancher Musiker braucht das Prickeln vor dem Auftritt, um brillant zu sein. Doch andere entwickeln eine solche Angst davor, den falschen Ton zu treffen oder aus dem Takt zu kommen, dass sie vor lauter Nervosität nicht mehr auftreten können. Denn ein Fehler lässt sich nicht durch Improvisation überspielen und ist so für den Zuhörer auf jeden Fall hörbar. Schätzungsweise jeder zweite Berufsmusiker leidet unter Lampenfieber. Dem Sänger versagt die Stimme, der Bläser hat einen trockenen Mund und dem Geiger zittert die Bogenhand – jede Musikergruppe hat ihr spezielles Problem.

Doch die Ursache ist für alle gleich, weiß Dr. Déirdre Mahkorn, Oberärztin an der Bonner Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie: „Es sind leistungsorientierte Perfektionisten mit hohem Ehrgeiz. Sie sind mit sich selbst zu streng und hadern im Rückblick über jeden Fehler.“ Es entsteht ein Teufelskreis: Das Scheitern wird vorweggenommen, obwohl es noch gar nicht passiert ist. Dadurch erhöht sich die Angst vor dem Auftritt.

Über die Jahre kann das Lampenfieber immer stärker werden. Manche Musiker greifen dann auch zu Alkohol, Drogen oder Beta-Blockern, die das Herzrasen senken. Irgendwann ist eventuell sogar der Punkt erreicht, an dem der Künstler nicht mehr seinen Beruf ausüben kann. Auch Studenten können bereits ein so starkes Lampenfieber allein vor dem Vorspielen vor Mitstudenten, Lehrern oder für ein Engagement entwickeln, dass sie das Studium abrechen und sich nach einem anderen Beruf umsehen.

Lampenfieber ist heilbar

„Wir wollen betroffenen Musikern helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen“, sagt Martin Landsberg, Psychologe an der Bonner Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Zusammen mit seiner Kollegin Mahkorn geht er bei jedem Patienten der Ursache für das Lampenfieber auf den Grund. Dazu erstellen sie ein Persönlichkeitsprofil und nutzen ein individuelles Angst-Tagebuch. Hinzu kommen Entspannungsübungen, die helfen die Lampenfiebersymptome zu lindern. „Je länger das Problem bereits bestand, desto länger braucht der Betroffene auch, um sein Lampenfieber zu kontrollieren“, sagt Landsberg.

„Ein solches Angebot speziell für Musiker gab es so bisher nicht in Deutschland“, beschreibt Mahkorn die Motivation, die Lampenfieberambulanz zu gründen. Der Bedarf ist hoch wissen die beiden Hobby-Musiker – Landsberg ist Waldhornist; Mahkorn hat eine Gesangsausbildung und spielt Klavier: „Lampenfieber ist ein Tabuthema, über das gerade unter Kollegen nicht gesprochen wird. Umso höher ist die Resonanz auf unsere neue Ambulanz. Die Musiker sind froh, dass ihre Ängste wahrgenommen werden.“ So zählt die junge Lampenfieberambulanz bereits 40 Patienten. Dabei ist Anonymität das höchste Gebot: Die Termine werden möglichst so koordiniert, dass die Betroffenen sich nicht rein zufällig vor Ort begegnen.

 

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Die Stiftung Mozarteum Salzburg präsentiert in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung eine neue Studie zum Thema „Qualitäten in der Musikvermittlung und Konzertpädagogik“.

Musikvermittlung ist mittlerweile ein fester Bestandteil des europäischen und internationalen Konzertlebens. Inszenierte Konzerte für Kinder, Workshopreihen mit Musikern oder Patenschaften mit Bildungseinrichtungen etablieren sich an Orchestern und Konzerthäusern und formulieren einen neuen Anspruch seitens der Kulturinstitutionen, Verantwortung für die Musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen zu übernehmen. Durch diese Entwicklung angeregt, wird seit einiger Zeit in der Fachöffentlichkeit die Qualität von Musikvermittlung und Konzertpädagogik diskutiert. Hierbei geht es primär um die Frage, wie Vermittlungsprojekte verbessert und im internationalen Austausch weiterentwickelt werden können. Eine informative Einschätzung von fachlicher Seite fehlt jedoch bislang.

Diese Lücke schließt die von der Stiftung Mozarteum Salzburg und der Robert Bosch Stiftung initiierte Studie, welche die Qualität der Vermittlungsangebote an Orchestern und Konzerthäusern erfasst und beleuchtet. Ziel der Studie ist einerseits, einen Überblick über die Qualitätsbegriffe und -kriterien der Akteure in Orchestern und an Konzerthäusern zu erhalten, der Vergleiche im internationalen Maßstab einbezieht. Zum anderen bietet sie einen Fragebogen zur Selbstevaluierung, der Musikvermittlern und Konzertpädagogen in der Reflexion ihrer Arbeit unterstützt. Die Studie möchte dazu beitragen, die Qualität von Projekten der Musikvermittlung zu verbessern und die Diskussion darüber zu vertiefen. Im Rahmen der ca. 150 Seiten umfassenden Studie wurden 40 leitfadengestützte Interviews mit Anbietern und Entwicklern konzertpädagogischer Angebote in Europa und den USA geführt. Sie wird ergänzt durch eine DVD mit 5 Beispielen aus der Praxis.

Für Musikvermittler, Intendanten und Pädagogen bietet die Studie „Exchange – Die Kunst, Musik zu vermitteln“ Orientierung und Auswahlhilfe, um Angebote von Orchestern und Konzerthäusern besser beurteilen zu können. „Die größte Qualität an unseren Projekten ist, dass wir Kinder und Jugendliche berühren oder erreichen. Dass man sie – wie es immer so schön heißt – da abholt, wo sie gerade stehen. Wir wollen sie mit unseren Angeboten nicht überrollen, sondern einfach Musik begreifbar machen, im wahrsten Sinn des Wortes,“ resümiert einer der 40 Interviewpartner der Studie, wenn er über die Qualitäten seiner Arbeit als Musikvermittler eines Orchesters nachdenkt.

 

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Im Rahmen seiner Aufklärungsarbeit hat der Bundesverband Musikindustrie e. V. (BVMI) eine Kurzfilmserie produziert, die verschiedene Berufsbilder in der Musikbranche vorstellen. Fünf unterschiedliche Videos erklären Jobs und Ausbildungsmöglichkeiten in der Musikindustrie. In den kommenden Tagen werden die ersten Filme auf der Website des BVMI gezeigt und zusätzlich im Netz sowie in sozialen Netzwerken einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

„Wir möchten zeigen, wie viele verschiedene und facettenreiche Berufe es in der Musik­branche gibt und dabei zugleich Vorurteile gegenüber der Musikindustrie abbauen. Hinter dieser Branche der Kultur- und Kreativwirtschaft stecken Unternehmen und Mitarbeiter, die mit viel Einsatz das hochemotionale Gesamtkunstwerk Musik für andere kreieren und den Musikgenuss damit erst ermöglichen“, so BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Drücke. Die Kurzfilme unterstreichen darüber hinaus, dass bei Piraterie nicht nur „gesichtslose Unternehmen“ geschädigt werden, sondern zu einem ganz wesentlichen Teil diejenigen Personen, die Künstler und deren Musik zu dem machen, was es ist – Emotion und Entertainment.

Die im April vorgestellte TERA-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die illegale Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte im Internet allein in Deutschland im Jahr 2008 bei Produktion und Vertrieb von Spielfilmen, TV-Serien, Musik und Software einen Schaden von 1,2 Milliarden Euro verursacht und damit rund 34.000 Arbeitsplätze gekostet hat.

Als ersten Film präsentiert der BVMI das Berufsbild des "A&R-Managers". In den folgenden Tagen werden die Kurzfilme zu den Berufsbildern „Fotograf“, „Promoter“, „Produktmanager“ und „Grafiker“ auf der Website des BVMI www.musikindustrie.de veröffentlicht. Darüber hinaus informiert der Branchenverband auf seiner Website über mögliche Ausbildungsmöglichkeiten in der Musikbranche mittels weiterführender Links zu Institutionen wie der Popakademie Mannheim oder beispielsweise der Jazz & Rock Schulen Freiburg.

 

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Vom 13. bis 16. Dezember erarbeitet Kurt Masur mit drei internationalen Nachwuchsdirigenten Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 9. Den fünften Meisterkurs für Dirigieren mit Kurt Masur in Bonn veranstaltet das Beethoven-Haus Bonn in enger Kooperation mit dem Beethoven Orchester Bonn, unterstützt vom Dirigentenforum des Deutschen Musikrates und dem Beethovenfest Bonn. Der Meisterkurs wird wie auch in den vergangenen Jahren vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert. Mit der Arbeit an Beethovens 9. Symphonie beendet Kurt Masur den Zyklus der Meisterkurse zu Beethovens Orchesterwerken in Bonn.

Beethovens Symphonie Nr. 9 hat im Sommer 1943 bei Kurt Masur den Wunsch ausgelöst, Dirigent zu werden. Seine geplante Karriere als Organist war durch eine Handverletzung nicht mehr möglich. Dieses Hörerlebnis von Beethovens letzter Symphonie in der Breslauer Philharmonie, nach dem Masur „tagelang nicht ansprechbar“ war und „wie abwesend durch die Straßen gelaufen“ ist, löste nicht nur Masurs Entschluss aus, Dirigent zu werden, sondern prägt auch Masurs Beziehung zu Beethovens Œuvre bis heute. Er selbst sagt, dass er die Neunte nie mit Routine dirigiert, sondern jedes Mal neu angeht. „Es war jedes Mal mein Antrieb, dem Chor, den Solisten, dem Orchester klarzumachen, dass es Menschen gibt, die die Neunte wieder neu hören wollen und müssen, als ob sie sie zum ersten Mal hören. (…) Es ist meist auch gelungen.“

Diese Erfahrung möchte Kurt Masur den drei jungen Dirigenten mitteilen, die er für den Meisterkurs ausgewählt hat. Christoph Altstaedt aus Deutschland, Mirga Grazinyte aus Litauen und Joshua Kang Ming Tan aus Singapur haben bereits an Meisterkursen mit Kurt Masur teilgenommen. Mit Christoph Altstaedt arbeitete er beim ersten Dirigier-Meisterkurs in Bonn 2006, mit den anderen beiden im vergangenen Jahr.

Christoph Altstaedt, Jahrgang 1980, hat seit seiner ersten Meisterkurs-Teilnahme zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten und trat mit verschiedenen renommierten Orchestern auf. Derzeit ist er als Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf engagiert. Mirga Grazinyte, Jahrgang 1986, studiert seit 2010 an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Johannes Schlaefli. In der Spielzeit 2009/10 war sie Stipendiatin der Orchesterakademie der Bergischen Symphoniker und Assistentin des GMD Hermann Bäumer am Theater Osnabrück. Christoph Altstaedt und Mirga Grazinyte gehören zu den Stipendiaten des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates.

Joshua Kang Ming Tan wurde 1980 in Singapur geboren. 2007 schloss er sein Dirigierstudium an der Juilliard School of Music in New York mit dem Master of Music ab und wurde dort Stipendiat des Music Advancement Program. Seit Anfang 2010 ist er Chefdirigent des Orchesters des Chinese National Centre for Performing Arts in Peking.

Der viertägige Kurs beginnt am 13. Dezember mit einer Beethoven-Werkstatt im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses Bonn. Unter dem Titel „Wo ist eigentlich Beethovens Neunte?“ präsentiert Dr. Beate Angelika Kraus, Mitarbeiterin der Forschungsstelle Beethoven-Archiv im Beethoven-Haus, zunächst aktuelle Forschungsergebnisse bevor Kurt Masur zusammen mit den drei Nachwuchsdirigenten und dem Plenum über die Partiturhandschrift Ludwig van Beethovens zu seiner neunten Symphonie, aktuelle Notentexte und die Beethoven-Gesamtausgabe diskutiert. Die Beethoven-Werkstatt ist für Publikum geöffnet, der Eintritt ist kostenlos.

Am 14. und 15. Dezember erarbeitet Kurt Masur mit den drei ausgewählten Dirigenten und dem Beethoven Orchester Bonn in öffentlichen Proben die ersten drei Sätze von Beethovens Symphonie Nr. 9. Die Arbeit Kurt Masurs mit Grazinyte, Altstaedt und Kang Ming Tan wird auf Großbildleinwände im Saal der Beethovenhalle übertragen. Für die öffentlichen Proben in der Beethovenhalle Bonn sind noch Tickets erhältlich: Die Eintrittskarten für die Proben am Dienstag, 14. Dezember von 10 Uhr bis 12.30 Uhr und 19 Uhr bis 21.30 Uhr und am Mittwoch, 15. Dezember 2010 von 10 Uhr bis 12.30 Uhr und 17 Uhr bis 20 Uhr kosten 9 Euro (ermäßigt 5 Euro). Die Generalprobe zum Abschlusskonzert findet am Donnerstag, 16. Dezember um 10 Uhr statt und ist ebenfalls öffentlich, die Karten kosten 16 Euro (ermäßigt 9 Euro). Für alle Proben inklusive der Generalprobe kann ein Probenpass für 42 Euro (ermäßigt 22 Euro)erworben werden. Die Karten für die öffentlichen Proben und die Generalprobe sind bei Bonnticket unter 0228-502010 oder über die Website www.bonnticket.de erhältlich.
Der fünfte Internationale Beethoven Meisterkurs Bonn für Dirigieren mit Kurt Masur findet seinen Abschluss im Rahmen der „BeethovenNacht“ des Beethoven Orchesters Bonn am 16. Dezember um 19 Uhr. Stefan Blunier, Generalmusikdirektor der Stadt Bonn und Chefdirigent des Beethoven Orchesters Bonn, dirigiert zu Beginn Ludwig van Beethovens Fantasie c-Moll für Klavier, Chor und Orchester op. 80 mit dem Pianisten Matthias Kirschnereit. Im Anschluss dirigieren Christoph Altstaedt, Mirga Grazinyte und Joshua Kang Ming Tan die ersten drei Sätze von Beethovens Symphonie Nr. 9. Kurt Masur, der in diesem Jahr den Echo Klassik für sein Lebenswerk ausgezeichnet würde, dirigiert den 4. Satz mit dem berühmten Schlusschor. Für die „BeethovenNacht“ gibt es nur noch einige Restkarten, die an der Städtischen Theaterkasse Bonn oder über Bonnticket erworben werden können.

 

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An der Hochschule für Künste Bremen ist jetzt das „Institut für musikalische Bildung in der Kindheit“ gegründet worden. Das neue Institut des Fachbereichs Musik der HfK will sich intensiv der Erforschung und Förderung musikalischer Bildungsprozesse junger Kinder widmen. Hauptziel des Instituts ist die Erforschung von Rahmenbedingungen, in denen sich Musikalität normal begabter Kinder in ihrem alltäglichen Lebensumfeld bestmöglich entwickeln kann.

Zu den Initiatoren und Gründungsmitgliedern des neuen Instituts zählen Professorin Dr. Barbara Stiller, Professorin Dr. Andrea Welte und Professor Dr. Gerd Schäfer. Alle drei lehren im Studiengang Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung an der HfK Bremen. Mitglieder des Instituts sind außerdem alle an der HfK tätigen hauptamtlich Beschäftigten mit dem Lehrgebiet Musikpädagogik. Es ist offen für weitere Mitglieder, insbesondere Professoren und Doktoranden, wissenschaftliche, künstlerische und sonstige Mitarbeiter sowie studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte.

Für das Gelingen einer individuellen, musikalischen Förderung von Kindern ist nach Überzeugung der Gründer ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis von Wechselwirkungsprozessen zwischen dem einzelnen Kind und seinem kulturellen Umfeld unabdingbar. Vor diesem Hintergrund will das neue Institut an der HfK musikalische, frühpädagogische und forschungsmethodische Kompetenzen anhand von vielfältigen musikalischen Bildungskonzepten zusammenführen und ein Netzwerk vergleichbarerer Forschungsanstrengungen an anderen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in der Bundesrepublik fördern.

Ziele des Instituts sind insbesondere:

  • die Weiterentwicklung und Profilierung der künstlerisch-wissenschaftlichen Lehre in unmittelbarem Bezug zur künstlerisch-pädagogischen Praxis

  • eine Vernetzung und Förderung der künstlerisch-wissenschaftlichen und speziell elementarpädagogisch-musikalischen Forschung und Entwicklung im interdisziplinären Kontext

  • die Anbindung der musik- und instrumentalpädagogischen Forschung und künstlerisch-pädagogischen Entwicklung an wissenschaftliche Diskurse der allgemeinen Erziehungswissenschaft und speziell der Früh- und Elementarpädagogik

  • die Stärkung des Wissenschaftsstandortes Bremen um anwendungsbezogene Forschungsprojekte aus Bereichen der frühen Bildungsforschung, in denen Kunst, Kultur und deren wissenschaftliche Reflexion als Einheit gedacht und mit entsprechenden Methoden dokumentiert und evaluiert werden.

Die Gründung des Instituts für musikalische Bildung in der Kindheit ist ein weiterer Meilenstein in der Profilbildung der Hochschule für Künste Bremen als Forschungszentrum im Bereich der Elementaren Musikpädagogik. Schon in der Vergangenheit hat die HfK wissenschaftliche und praxisorientierte Initiativen zur musikalischen Frühförderung von Kindern ergriffen: So wurde im Sommer des letzten Jahres in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Gemeindeverband in Bremen und der Kindertagesstätte St.-Johann der Musikprofilkindergarten „Amadeo“ begründet. Seit diesem Jahr bietet die HfK darüber hinaus ein qualifiziertes Weiterbildungsprogramm „Elementare musikalische Bildung in der Kita“ für Erzieherinnen und Mitarbeiter von Kindertagesstätten an.

 

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nmzMedia hat im Sommer 2010 einen Film über den fächerübergreifenden Schulmusik-Studiengang der Musikhochschule Hannover produziert. Die Vielfalt des Studienangebots von Rock/Pop bis Klassik, die Flexibilität des Studiengangs für die spätere Berufswahl und die Qualität der Ausbildung standen im Zentrum. Vor allem die Studierenden selbst kamen zu Wort und gaben die Eindrücke "ihrer" Hochschule wieder. Nach der Musikhochschule Lübeck ist dies der zweite Film für eine deutsche Musikhochschule von nmzMedia - weitere sind in Planung.

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In einem internen Bericht des Bundesrechnungshofes wird deutliche Kritik an den sogenannten Ein-Euro-Jobs geübt. Wie die Pressestelle der Behörde auf Nachfrage bestätigte, handelt es sich dabei um ein internes Papier, das für den Haushaltsausschuss des Bundesrechnungshofes bestimmt ist. Entsprechende Anmerkungen finden sich in dem am 16.11. vorgestellten Jahresbericht 2010 des Bundesrechnungshofes nicht.

Laut Medienberichten heißt es in besagtem internen Bericht, dass die Ein-Euro-Jobs für Langzeitarbeitslose nicht hilfreich seien, oftmals würde eine Konkurrenzsituation zu ungeförderten Unternehmen geschaffen, eine zusätzliche Tätigkeit im Interesse der Allgemeinheit sei häufig nicht Grundlage der Ein-Euro-Jobs und die Zuweisung der Arbeitsgelegenheiten durch die Jobcenter verlaufe häufig wahllos.

Dabei schienen die Ein-Euro-Jobs, als sie im Januar 2005 eingeführt wurden, auf den ersten Blick für alle Chancen bereitzuhalten – aber eben nur auf den ersten Blick. Bei mittelfristiger Betrachtung sind größere Risiken nicht von der Hand zu weisen. Seit Einführung der Ein-Euro-Jobs beschäftigt sich der Deutsche Kulturrat kritisch mit den Auswirkungen auf den Kulturbereich. Nicht zuletzt warnte er eindringlich vor Verdrängungsmechnanismen auf dem Arbeitsmarkt Kultur.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Ach was: Ein-Euro-Jobs weisen grundlegende Mängel auf? Wer hätte das gedacht. Tatsächlich verwundert es wenig, dass die Ein-Euro-Jobs vom Bundesrechnungshof harsch kritisiert werden. Wir begrüßen sehr, dass, nachdem immerhin fünf Jahre ins Land gegangen sind, die Ein-Euro-Jobs endlich auf den Prüfstand kommen. Dass die Risiken, zumindest im Kulturbereich, die Chancen dieser sogenannten Arbeitsgelegenheiten bei weitem übersteigen, steht schon seit Jahren außer Frage. In den aktuellen Bemerkungen des Bundesrechnungshofes für das Jahr 2010 ist davon allerdings nichts zu lesen. Wir hätten uns gewünscht, dass dieser intern kursierende Bericht nun vom Bundesrechnungshof auch öffentlich gemacht wird, damit die Politik die Ein-Euro-Jobs im Kulturbereich und darüber hinaus wirklich schnellstens abschafft.“

 

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Im Rahmen der Festveranstaltung zum 20jährigen Jubiläum des Landesmusikrates Mecklenburg-Vorpommern am vergangenen Sonnabend, 13. November 2010 in der Hochschule für Musik und Theater Rostock stand das Thema der Kulturellen Bildung im Mittelpunkt. Erwin Sellering, Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, positionierte sich eindeutig für ein verstärktes Engagement für die Kulturelle Bildung, gerade im Hinblick auf die Kontinuität von Bildungsangeboten. Die Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte, Dr. Ulrike Liedtke, hat dem Land Mecklenburg-Vorpommern in ihrem Grußwort vorgeschlagen, eine Landesmusikakademie zu gründen.

Christian Höppner, Vizepräsident des Europäischen Musikrates, unterstrich in seiner Festrede die Notwendigkeit von Kooperationen zwischen Bund, Ländern und Kommunen: „Die Bereitschaft des Bundes zu Impuls gebenden Kooperationen muss im Interesse einer lebendigen Kulturlandschaft vor Ort bis in die Kommunen hinein genutzt werden können. Das Kooperationsverbot, das im Rahmen der Föderalismusreform II beschlossen wurde, behindert kulturelle Teilhabe. Deshalb bedarf es bis zur Aufhebung des Kooperationsverbotes eines konstruktiven Umganges mit dieser misslichen Situation, gerade vor dem Hintergrund der dramatischen Unterfinanzierung der Kommunen und Länder.“

 

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Auf dem Bayerischen Musikschultag referierte der Vorsitzende der Expertenkommissionen zur Neuordnung der Musikhochschullandschaften in Nordrhein-Westfalen und Bayern, Prof. Reinhart von Gutzeit, zu diesem Thema. nmzMedia hat einen Mitschnitt seiner Rede in voller Länge veröffentlicht.

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Morgen startet die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover den 2. Tag der Musikalischen Bildung. Am Unterricht teilnehmen, den Unterricht gestalten, Instrumente vorstellen, Musik spielen und zeigen, was sie alles kann, Neugierig machen – Lehrende der verschiedensten Fächer und Fachrichtungen der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover gehen in die Musikstunden allgemeinbildender Schulen und wollen Musik für einen Tag ganz besonders erlebbar machen.

Im Rahmen des zweiten Tags der Musikalischen Bildung, der dieses Jahr im Rahmen des Novembers der Wissenschaft stattfindet, festigt die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ihr Bestreben, die Schulen dabei zu unterstützen, Kindern und Jugendlichen musikalische Bildung zu vermitteln. „Unser gemeinsames Ziel ist es, ein verstärktes Bewusstsein für die wichtige Rolle der Musik und des Schulfaches in der Öffentlichkeit zu erzielen“, ergänzt Prof. Klaus-Jürgen Etzold, der die Koordination des Aktionstages für die Hochschule übernommen hat.

Die Stärkung des Bewusstseins für die wichtige Rolle von Musik im Leben auf der einen Seite, das Interesse der Kinder und Jugendlichen für Musik und ihren Wert auf der anderen Seite sind die wichtigen Aspekte der Initiative. Genauso soll für das spätere Berufsziel, beispielsweise Musiklehrer/in, das Interesse geweckt werden.

Zum zweiten Tag der musikalischen Bildung konnten sich wieder alle Schulen der Region bewerben – ca. 30 von ihnen haben die Einladung angenommen. Die meisten Besuche werden am 10. November 2010 stattfinden. In Ausnahmefällen wird es einen Kontakttermin in den Schulen im zeitlichen Umfeld geben, weil es nicht überall am kommenden Mittwoch passte. Von der Grundschule, dem Gymnasium bis hin zur IGS oder auch BBS sind zahlreiche Schulformen dabei. Insgesamt 22 Schulen und ebenso viele Hochschullehrende konnten vermittelt werden.

Einige wenige weiter entfernte Schulen konnten leider nicht besetzt werden. Dennoch ist es gelungen, auch Schulen in Städten wie Göttingen, Verden, Bad Pyrmont, Hameln oder Hildesheim für einen Besuch
vorzusehen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der teilnehmenden Institutionen:

1. Grundschule Garbsen-Mitte
2. Käthe-Kollwitz-Schule Hannover
3. Herschelschule Hannover
4. St. Ursula-Schule Hannover (2x)
5. Bismarckschule Hannover
6. Grundschule Kestnerstraße Hannover
7. BBS Ritterplan, Göttingen (Fachschule für Sozialpädagogik)
8. Albert-Schweitzer-Schule Sarstedt
9. Grundschule Bonner Straße
10. Henning-von-Tresckow-Grundschule Hannover
11. Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg, Hannover
12. Matthias-Claudius-Gymnasium Gehrden
13. Calenberger Schule; Förderzentrum Sprache
14. IGS Lehrte
15. Viktoria-Luise-Gymnasium Hameln
16. Gymnasium am Wall, Verden
17. Gymnasium Langenhagen
18. Grundschule Hildesheim-Drispenstedt
19. Humboldt-Gymnasium Bad Pyrmont
20. Hölty-Gymnasium Wunstorf
21. Peter-Petersen-Schule Hannover

Die Idee geht zurück auf den 19. November 2009 und den ersten gemeinsamen „Aktionstag musikalische Bildung“ der 24 selbstständigen Musikhochschulen. Die Initiative war der Auftakt zu einer Kampagne, mit der die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen auf die Unverzichtbarkeit der musikalischen Bildung in der Gesellschaft aufmerksam machen wollte. Durch klingende Veranstaltungen und Workshops wandten sich die Hochschulen an diesem Tag an eine breite Öffentlichkeit, um ihr Selbstverständnis zu kommunizieren und eine nachhaltig wirksame Erfahrung mit der Musik zu ermöglichen. Für die HMTMH war die Premiere 2009 ein voller Erfolg: Von der Interaktion mit den Schülerinnen und Schülern waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer überaus angetan. Die Idee, den Tag der musikalischen Bildung in diesem Jahr zu wiederholen, wurde daher verfolgt.

 

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Schon im Jahr 2007 hat die Zentralkonferenz von "Jugend musiziert" mehrheitlich die Einführung der neuen Pop-Kategorien beschlossen. Eine Bilanz zog nun Theo Geißler in seiner Sendung "taktlos", die am 3. Juni diesen Jahres auf BR-Klassik ausgestrahlt wurde. Zu Wort kamen dabei die „Superstar“-Finalistin 2003 – Elli Erl, der Geschäftsführer des bayerischen Landesverbandes „Jugend musiziert“ Andreas Burger und die Gesangspädagogin Viviana Araiza samt Schülern, die live präsentierten wie es klingt, wenn Jugend rockt.

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Sieben Projekte hat die international besetzte Fachjury für den junge ohren preis 2010 nominiert. Über 100 Bewerbungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Luxemburg waren in diesem Jahr für die Musikvermittlungsprämie eingereicht worden. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt am 18. November beim Bayerischen Rundfunk in München. Das netzwerk junge ohren lädt in Kooperation mit der Stiftung Zuhören und dem Bayerischen Rundfunk zu diesem festlichen Anlass ein. Am 19. November schließt sich eine Tagung mit Gesprächswerkstatt und musikalischem Rahmenprogramm zum Thema „Musikvermittlung“ an.

Mit über 100 Bewerbung zeigte auch die diesjährige Ausschreibung des junge ohren preis die große Aktualität des Themas. „Die Bandbreite der eingereichten Projekte zeigt, dass Musikvermittlung inzwischen auf allen Ebenen eine wichtige Rolle spielt“, freut sich Prof. Dr. Ingrid Allwardt, Geschäftsführerin des netzwerk junge ohren in Berlin. Deutlich spürbar sei auch, dass das Niveau der Einreichungen insgesamt gestiegen sei. Sieben Projekte konnten sich schließlich durchsetzen, die bei der Preisverleihung am 18. November beim Bayerischen Rundfunk in München präsentiert werden.

Die Nominierungen:
Nominiert für den junge ohren preis 2010 in seinen drei Kategorien „Best Practice“, „Musik & Medien“ und „LabOhr“ sind folgende Projekte (Titel in alphabetischer Reihenfolge):
- „Die Abenteuer von Tom Dumm“ (Mehr Musik! Augsburg)
- „Die Reise nach Brasilien“ (Malte Prokopowitsch, Stuttgart)
- „Erhebe Deine Stimme!“ (Berliner Cappella e.V.)
- „Hörhülle“ (Mehr Musik! Augsburg)
- „Lisa und der Zeitgeist“ (Projektgruppe der Musikhochschule an der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster)
- „Monsieur Mathieu, was wird?“ (Oper Leipzig)
- „Stefans Musikworkshop“(Philharmonie Neubrandenburg und nb-town.de)

Preisverleihung am 18. und 19. November beim Bayerischen Rundfunk in München
Die Preisverleihung des junge ohren preis 2010 findet am 18. und 19. November 2010 beim Bayerischen Rundfunk in München statt. Alle nominierten Projekte und Gäste sind eingeladen, an den Feierlichkeiten und den begleitenden Veranstaltungen teilzunehmen. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt im festlichen Rahmen. Auch der zweite Tag steht mit einem Familienkonzert des Münchner Rundfunkorchesters und anschließender Tagung ganz im Zeichen der „jungen Ohren“.

Die Preisverleihung des junge ohren preis wird unterstützt vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Strecker-Stiftung. Der junge ohren preis wird in der Kategorie „Best Practice“ gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Medienpartner des junge ohren preis ist Deutschlandradio Kultur.

 

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Der Arbeitskreis für Schulmusik (AfS), der Helbling-Verlag und die Hochschule für Musik und Tanz Köln laden ein zur 3. Runde des Bundeswettbewerbs Klassenmusizieren.

In diesem Jahr sind Studierende der Musikpädagogik, Referendar/innen
(Lehramtsanwärter/innen) und Musiklehrer/innen in den ersten zehn Berufsjahren aufgefordert, sich mit dem Thema Geburtstag auseinanderzusetzen: in einem Song, einer Komposition, einem Arrangement, in einer Klang- oder eventuell zusätzlich in einer Bewegungsgestaltung. Wie immer sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Obwohl es viele Geburtstagslieder gibt, sind diese häufig nur bis etwa zur 6. Klasse geeignet. Das einzureichende Arrangement soll mit Schüler/innen einer 8. Klasse einstudiert werden können und diese jugendliche Zielgruppe ansprechen und motivieren.

Der Wettbewerb Arrangieren für Schulklassen möchte helfen, den kinder- und jugendgerechten Umgang mit Musik zu verbessern. Sein Ziel ist die musikpädagogische Nachwuchsförderung und die Verbesserung der Musiklehrerausbildung in Fächern wie Liedbegleitung, Arrangement, Improvisation und Ensemble-Leitung.

Es winken Preise im Gesamtwert von 3.000 €. Zusätzlich hat die Hochschule für Musik und Tanz Köln einen Sonderpreis von 400 € ausgelobt.

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 15. Februar 2011. Die Finalisten werden zur zweiten Runde vom 7. bis zum 9. April 2011 in die Hochschule für Musik und Tanz nach Köln eingeladen.

 

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Rund 70 Lehrer für Streichinstrumente sind am vergangenen Wochenende aus ganz Deutschland nach Dortmund gekommen. Grund war die Mitgliederversammlung der deutschen Sektion der European String Teachers Association (ESTA) vom 22. bis 24. Oktober 2010 im Orchesterzentrum|NRW. Bei dem Treffen haben sich die Pädagogen mit einer Unterschriftenaktion spontan dem Widerstand gegen den geplanten Abbau der klassischen Musiksparte beim Niederländischen Rundfunk angeschlossen. Die gesammelten Unterschriften werden am heutigen Dienstag im Staten-Generaal, dem niederländische Parlament, übergeben.
Die neue Minderheitsregierung plant die klassische Sparte im niederländischen Rundfunk drastisch zu kürzen. Davon betroffen sind zwei Rundfunkorchester und ein Rundfunkchor, so dass rund 400 Musiker arbeitslos würden. Mit ihnen haben sich die deutschen Streicherpädagogen am Wochenende in Dortmund solidarisch erklärt.

 

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In seiner Begrüßungsrede zum Echo Klassik hat Prof. Dieter Gorny, Vorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie, am vergangenen Sonntag, 17. Oktober 2010 in der Philharmonie Essen auf die grundlegende Bedeutung der Musik für unsere Gesellschaft und auf die Kampagne „Ohne Musik keine Bildung“ des Deutschen Musikrates hingewiesen.

Hierzu Prof. Dieter Gorny: „Kultur und insbesondere Musik bringen Glücksmomente in unseren Alltag. Dies ist eine Erfahrung, die jedem Menschen zugänglich sein sollte. Deshalb freue ich mich ganz besonders über die hervorragende Kampagne des Deutschen Musikrates ‚Ohne Musik keine Bildung’, die zum Ziel hat, die Rahmenbedingungen für Musikalische Bildung in Kindertagesstätten, Schulen und Musikschulen nachhaltig zu verbessern, um eine qualifizierte und kontinuierliche Vermittlung zu ermöglichen. Dafür braucht der Deutsche Musikrat eine breite Unterstützung. Ich bitte Sie daher sehr herzlich, über das Online-Voting unter www.ohne-musik-keine-bildung.de Ihre Stimme für die Musik in Deutschland abzugeben, denn kulturelle Teilhabe ist ein Menschenrecht und dazu gehört Musik ein Leben lang in ganz besonderer Weise.“

Der Deutsche Musikrat war bei der Echo Klassik Verleihung durch die Vizepräsidenten Hans-Willi Hefekäuser und Hartmut Karmeier sowie Generalsekretär Christian Höppner vertreten.

 

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Vom 21. – 23. Oktober 2010 findet die RESEO-Konferenz „Orchester und Oper“, auf Einladung der Komischen Oper Berlin, statt.

RESEO (Europäisches Netzwerk für Opern- und Tanzvermittlung) ist eine 1996 gegründete Dachorganisation, die über 70 Opernhäuser und Tanzkompagnien in 20 europäischen Ländern zusammenschließt. Ziel ist es, durch Konferenzen, Trainings, interkulturellen Austausch, Forschung und Lobbyarbeit den Sektor der Education zu stärken.

Die Konferenz richtet sich vorwiegend an Pädagogen von Opern- und Konzerthäusern und gibt einen europäischen Überblick über Möglichkeiten und Methoden der Education-Arbeit im Bereich Orchester: von Musikvermittlung für alle bis hin zu Trainings für Musiker, um sie in die Vermittlungsarbeit einzubeziehen.

Die Komische Oper Berlin verfolgt mit ihrem Programmbereich Komische Oper ‘Jung das Ziel, Kinder und Jugendliche an die Kunstformen Oper und Konzert heranzuführen. Und das erfolgreich: Über 30.000 Kinder und Jugendliche besuchen jährlich die vielfältigen Veranstaltungen der Komischen Oper Berlin, darunter Kinderopern, Kinderkonzerte, Opernworkshops und vieles mehr. Deshalb ist sie der ideale Veranstaltungsort für eine europäische Konferenz, um durch den Austausch das Denken über den nationalen Tellerrand hinaus zu ermöglichen und die Entwicklung von Musikvermittlung voranzutreiben.
„Oper kann das!“, meint die leitende Musiktheaterpädagogin der Komischen Oper Berlin, Anne-Kathrin Ostrop, „die Kollegen brauchen aber eine fundierte pädagogische wie künstlerische Ausbildung.“

Für diese Konferenz arbeitet RESEO mit dem European Orchestras Forum zusammen, das nationale Orchesterorganisationen in ganz Europa verbindet. (www.orchestras-forum.eu)

Anmeldeformalitäten, ein detailliertes Programm und praktische Informationen sind ab Ende August auf der RESEO-Internetseite zu finden. Die Konferenz ist sowohl für Mitglieder von RESEO und des European Orchestras Forum, aber auch für externe
Interessenten und Fachleute offen. Konferenzsprachen sind Englisch und Französisch.

 

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Im Rahmen der Verleihung des ECHO Klassik 2010 wurden die Hofer Symphoniker mit dem Sonderpreis der Jury für Nachwuchsförderung im Bereich der Klassik ausgezeichnet. Thomas Goppel, Präsident des Bayerischen Musikrats, würdigt in großer Mitfreude die ECHO 2010-Entscheidung für Hof und seine Symphoniker: „Der Bayerische Musikrat freut sich mit den Hofer Symphonikern über die verdiente Auszeichnung einer lange Jahre entwickelten und ebenso lange bewährten Musik-, Kunst- und Nachwuchsschule in Oberfranken. Wir in Bayern wussten schon lange, dass die Hofer da Pionierarbeit leisten und danken dem Nobelpreisgeber unter den Beobachtern der Musikszene und ihrer Entwicklung dafür, dass das einmalige Engagement der Profis in Oberfranken durch den ECHO Klassik 2010 so gewürdigt wird. Mögen diese Einsatzfreude und die Begeisterung, mit der sie erbracht werden, dazu beitragen, dass das musische und musikalische Angebot in und außerhalb der Schule in Bayern und bei unserem Nachwuchs neue Blüten treibt. Glückwunsch und ein verdientes Echo dazu zum ECHO 2010 in der Nachwuchsförderung. Hof liegt da auf jeden Fall ganz oben in Bayern.“

Die Preisverleihung fand am Sonntag, 17. Oktober 2010 im Rahmen einer von Thomas Gottschalk moderierten ZDF-Gala in der Philharmonie Essen statt. Der ECHO Klassik ist der renommierteste Klassikpreis der Welt und wird seit 1994 vom Bundesverband Musikindustrie e.V. in 21 Kategorien verliehen.

Intendantin Ingrid Schrader durfte die hohe Auszeichnung aus den Händen von Thomas Gottschalk entgegen nehmen: „Es ist mir eine Ehre, den Echo Klassik 2010 für all diejenigen bei den Hofer Symphonikern in Empfang nehmen zu dürfen, die sich seit der Gründung der orchestereigenen Musikschule durch Intendant a.D. Wilfried Anton vor über 30 Jahren mit Herzblut und Engagement der musischen Bildung von Kindern und Jugendlichen widmen."

Die Deutsche Phono-Akademie ehrt mit dem ECHO - Deutscher Musikpreis und dem ECHO Klassik jährlich herausragende und erfolgreiche Leistungen nationaler und internationaler Künstler. Das Kultur- und Bildungsunternehmen Hofer Symphoniker war in diesem Jahr neben sieben anderen Projekten und Institutionen erstmals für den ECHO Klassik in der Kategorie Sonderpreis für Nachwuchsförderung nominiert. Bereits diese Nominierung haben die Hofer Symphoniker als Wertschätzung ihres langjährigen erfolgreichen Engagements in Kultur und Bildung verstanden. Dass diese hohe Auszeichnung nun erstmals an ein Kultur- und Bildungsunternehmen Oberfrankens verliehen wird, ist schon eine Sensation und macht alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen besonders stolz.

 

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Auf Einladung des Kulturstaatsministers Bernd Neumann kamen gestern Abend zum ersten Mal Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder im Bundeskanzleramt zusammen, um gemeinsam mit dem Bund aktuelle kulturpolitische Themen zu besprechen. Dies dokumentiert eindrucksvoll das ausgezeichnete Arbeitsverhältnis von Bund und Ländern im Bereich der Kultur.

Staatsminister Bernd Neumann und der Präsident der Kultusministerkonferenz Dr. Ludwig Spaenle erklären zu diesem Anlass: „Es ist sehr erfreulich, dass erstmals ein gemeinsames Treffen der für Kultur verantwortlichen Ministerinnen und Minister der Länder und des Bundes im Bundeskanzleramt stattfand. Dieses Treffen dokumentiert den erfolgreich praktizierten kooperativen Föderalismus im Bereich der Kultur, der die grundsätzliche Kompetenz der Länder respektiert, aber die Mitgestaltung und Mitverantwortung des Bundes in national relevanten Fragen akzeptiert. Diese sehr gute Zusammenarbeit hat sich in der letzten Zeit besonders deutlich am Beispiel des Konjunkturprogramms II oder auch beim Denkmalschutzsonderprogramm bewährt, wo Bund und Länder gemeinsam hohe Millionenbeträge in die Verbesserung der kulturellen Infrastruktur investiert haben.“

Besondere Schwerpunkte des Gedankenaustauschs bildeten die Themenbereiche „Schutz der Kultur in der Finanzkrise“ und die Möglichkeiten weiterer Intensivierung der kulturpolitischen Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern.

Im Rahmen des Kulturministertreffens hat die künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, Hortensia Völckers, über die besonderen Aktivitäten der Stiftung in den Ländern im Bereich der kulturellen Bildung referiert. Man war sich einig, dass kulturelle Bildung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft herausragende Bedeutung hat und deshalb innovative Projekte von Bund und Ländern sehr zu begrüßen sind.

Die Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, Isabel Pfeiffer-Poensgen, berichtete über die Zielsetzung und Tätigkeit der Arbeitsstelle für Provenienzforschung und der geplanten Koordinierungsstelle zum Erhalt des durch Papierzerfall bedrohten schriftlichen Kulturerbes, die beide von Bund und Ländern getragen werden.

Weitere Themenfelder waren die Kultur- und Kreativwirtschaft, die Verbesserungen beim Abwanderungsschutz von Kulturgütern und die Digitalisierung der Kinos zum Erhalt einer vielfältigen Kinolandschaft in den Regionen.

Darüber hinaus wurde von Seiten der Länder auf den kommenden Bildungsbericht für Deutschland verwiesen, in dem die musisch-ästhetische Bildung den Schwerpunkt ausmachen wird. Dieser Schwerpunkt wurde auch gewählt, um deutlich zu machen, dass es neben dem Testen von intellektuellen Fähigkeiten auch in Schule und Erziehung darum gehen muss, musisch-ästhetische Bildung zu fördern.

Bernd Neumann und Dr. Ludwig Spaenle betonten abschließend: „Wir sind uns völlig einig, dass wir eine gemeinsame Verantwortung tragen, um die in Jahrhunderten gewachsene kulturelle Infrastruktur in Deutschland auch für kommende Generationen zu bewahren. Dies ist für eine gedeihliche Entwicklung unseres Landes alternativlos. Was nach dem Krieg oft unter großen Schwierigkeiten wieder aufgebaut oder nach der Wiedervereinigung noch vor dem Zerfall bewahrt wurde, können wir als Kulturnation nicht zur Disposition stellen. Deshalb werden wir uns über Parteigrenzen hinweg dafür einsetzen, dass trotz der notwendigen Konsolidierungsmaßnahmen bei den Haushalten von Bund und Ländern die Kultur von Kürzungen möglichst verschont bleibt.“

 

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Vom 17. bis 19. Juni 2011 findet der Tag der Musik unter dem Motto
„Ohne Musik keine Bildung“ mit Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet statt.

Laien- und Profimusiker, Jugendliche und Erwachsene, Chöre, Orchester, Bands, Ensembles mit europäischen und außereuropäischen Instrumenten, Musiktheater und Musikvereine, Rundfunkanstalten und Musikverlage: Alle sind aufgerufen, sich mit ihren Veranstaltungen am Tag der Musik zu beteiligen!

Von Barockmusik über zeitgenössische Werke bis hin zur Populären Musik:
Alle Musikstile sind willkommen.

Zusätzlich wird es wieder den Wettbewerb Tag der Musik in 6 Kategorien geben.

Engagieren Sie sich für die Kulturelle Vielfalt und für bessere Rahmenbedingungen im Musikland Deutschland. Unterstützen Sie die Kampagne http://www.ohne-musik-keine-bildung.de

SETZEN SIE MIT UNS EIN ZEICHEN!

Anmeldung und Informationen:
http://WWW.TAG-DER-MUSIK.DE

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Prof. Martin Maria Krüger
Präsident des Deutschen Musikrates

Christian Höppner
Generalsekretär des Deutschen Musikrates

 

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Der chinesische Komponist Xiaoyong Chen hat seit dem Wintersemester 2010/2011 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg eine Gastprofessur für "Neue Musik, Komposition und chinesische Musikkultur".

Xiaoyong Chen ist zugleich Professor am Shanghai Conservatory. Er arbeitet schon seit vielen Jahren mit der Kompositionsabteilung der Hamburger Musikhochschule zusammen. Durch seine Gastprofessur wird diese Zusammenarbeit auf eine neue Stufe gehoben. Zugleich wird die ebenfalls seit einigen Jahren bestehende fruchtbare Verbindung zwischen der Musikhochschule Hamburg und dem Shanghai Conservatory, die zur Einführung des Internationalen Masterstudium Instrumentalmusik führte, weiter vertieft.

Von Chen, der vor anderthalb Jahren im „neuen werk“ des NDR ein Portraitkonzert erhielt, wird das Amaryllis Quartett am 28. November 2010 das Streichquartett Nr. 3 zur Uraufführung bringen


Xiaoyong Chen
wurde 1955 in Peking,China, geboren. Nach seinen Studien am Beijing Central Conservatory setzte er seine Kompositionsstudien bei György Ligeti in Hamburg fort (1985 – 1989).

1987 debütierte er bei den Donaueschinger Musiktagen mit seinem 1. Streichquartett. Die Komposition Yün für Sopran und 11 Instrumentalisten (1991) erhielt einen Preis des Forum Junger Komponisten/WDR 1992 und wurde unter Peter Eötvös in Köln, Leipzig und Dresden aufgeführt. Warp für Kammerensemble und sein 1. Streichquartett wurden im Rahmen einer Tournee der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen 1994 in Amsterdam und Wien gespielt. Seitdem arbeitet Chen intensiv mit diesem Orchester zusammen, von dem er bereits drei Kompositionsaufträge erhielt. Die Deutsche Kammerphilharmonie produzierte 1999 seine Portrait-CD Invisible Landscapes in Kooperation mit Radio Bremen. 1999 entstand Chens Orchesterwerk Interlaced Landscapes im Auftrag der Gulbenkian Foundation und ging mit dessen Orchester unter Muhai Tang auf Tournee nach China und Portugal. Im Jahr 2000 schrieb Chen die Komposition Fusion im Auftrag des Cellisten Yo-Yo Ma für das Silk-Road Project.

Chen Xiaoyong arbeitete mit bedeutenden Orchestern und Ensembles darunter dem SWR-Sinfonieorchetser Baden-Baden, dem KBS-Symphony Orchestra Seoul, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem National Symphony Orchestra of Taiwan, dem Gulbenkian Symphony Orchestra, Ensemble Modern, London Sinfonietta, Auryn Quartett, Arditti String Quartet, Ensemble 2e2m Paris u.a.
Aufführungen seiner Werke fanden in Europa, Asien, Russland, Australien, den USA und Südamerika statt. Internationale Festivals stellten seine Musik vor, darunter das Asian Music Festival, die Dresdener Tage für zeitgenössische Musik, das Asian Contemporary Music Festival (Korea), das Holland Festival, die Wiener Graben Fest-Tage, die Tage der Neuen Musik Hannover, Ars Musica Brüssel, Weltmusiktage (Manchester, Hong Kong), Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt, Tanglewood Festival (USA) u.a.

Seit 2005 ist er Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg, seit 2006 Professor für Komposition am Shanghai Conservatory.

 

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Der weltweit einzigartige Studiengang Sound Studies verkörpert die Idee eines fachübergreifenden und damit fächerverbindenden Studiums des Klanges. Ein Studium jenseits eines Musikstudiums, das aber dennoch die Musik nicht ausschließt. Sound Studies ist ein künstlerischer und wissenschaftlicher Studiengang, der mit einem Master of Arts abschließt. Nach dem erfolgreichen Abschluss kann auch bei ausgewählten Dozentinnen und Dozenten des Studiengangs in Sound Studies promoviert werden.

Am Samstag, den 16. Oktober 2010, öffnet Sound Studies die Welt des Klangs. Von 14:30 bis 17:00 Uhr stehen die Dozentinnen und Dozenten des Studiengangs Rede und Antwort, geben Einblicke in die Teilbereiche, die dem Studiengang seine Vielfalt verleihen: Geschichte und Theorie der Auditiven Kultur verbunden mit Klanganthropologie und Klangökologie, Experimetelle Klanggestaltung, Auditive Mediengestaltung, Auditive Markenkommunikation, sowie die sich etablierenden Bereiche Funktionale Klänge und Auditive Architektur.

In zwei Workshoprunden um 15:00 und 15:30 Uhr können Sie die Teilbereiche genauer unter die akustische Lupe nehmen: Von den internationalen Klangkunstprojekten am Fehrbelliner Platz bis hin zur auditiven Langzeitbeobachtung einer Schweizer Kleinstadt, von der Anwendung künstlerischer, interaktiver Klanggestaltung bis hin zu Sound Branding.

OPEN DOORS 2010
Sound Studies zum Erleben und Mitmachen
Samstag - 16. Oktober 2010 | 14.30-17.00 Uhr
Lietzenburger Str. 45 - 10789 Berlin | 3. Etage
(U3/U9 Spichernstraße)

Anmeldung erbeten unter: soundstudies@udk-berlin.de

Vom 15. Oktober bis zum 15. November 2010 läuft die Bewerbungsfrist für den fünften Jahrgang des zweijährigen Studiengangs. Der nächste Studienbeginn ist im April 2011. Mehr Informationen zum Studium und zur Bewerbung unter: http://www.udk-berlin.de/soundstudies

 

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Der goldene Herbst des Kulturhauptstadtjahres wirft seine Schatten voraus und auch die Internetoper, ein Projekt des Musiktheaters im Revier, hat für die letzten drei Monate einen Endspurt geplant, der viele Überraschungen bereithält.

Der enorme Zuspruch, den das Projekt gerade bei jungen Leuten genießt, hat uns gezeigt, dass Internetoper insbesondere für Schülerinnen und Schüler eine einmalige Möglichkeit ist, sich kreativ mit Theater, Musik und Film auseinanderzusetzen.

Um interessierte Jugendliche hautnah unterstützen zu können, haben wir deshalb ein MOBILES STUDIO gegründet. Ein Team aus Kameramann, Theaterpädagogen und Regisseur macht sich auf den Weg in die Schulen und verwandelt den Klassenraum in ein Film-Set. Alle, die Lust haben, werden dabei selbst zu Darstellern, Kameraleuten, Regisseuren und Drehbuchschreibern. Am Ende wird der selbst gedrehte Beitrag auf http://www.internetoper.de zu sehen sein.

Interessierte Schulen, Lehrer und Schülergruppen sind herzlich eingeladen, sich an Produktionsleiter Dirk Schattner (dirk.schattner@musiktheater-im-revier.de) zu wenden. Freie Termine gibt es noch zwischen Ende Oktober und Mitte Dezember.

 

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Der Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) hat den Pianisten Lars Vogt mit der Leo-Kestenberg-Medaille 2010 ausgezeichnet. Diese höchste musikpädagogische Auszeichnung wurde im Rahmen eines Nachtkonzertes am 30. September im Clara-Schumann-Saal des Dr. Hoch`s Konservatorium in Frankfurt a. M. feierlich überreicht. Lars Vogt, einer der führenden Vertreter der mittleren Pianisten-Generation in Deutschland, erhielt die Auszeichnung für die von ihm 2005 gegründete Initiative „Rhapsody in School“. In ihr engagieren sich zahlreiche andere Musiker persönlich dafür, dass Schülerinnen und Schüler mit klassischer Musik in Kontakt kommen. Die Künstler gehen mit ihren Instrumenten in ihrer freien Zeit in die Schulen und bilden so eine Brücke zwischen der Musik und den einzelnen Kindern.

In seiner Laudatio betonte der Bundesvorsitzende des VDS, Prof. Dr. Ortwin Nimczik, dass „Rhapsody in School“ Schwellenängste abbaut, die viele Schüler heute allein schon beim Hören des Stichwortes „Klassische Musik“ befallen: „Dadurch, dass die Künstler ihr Podium verlassen und sich in den Schulen auf Augenhöhe mit den Kindern begeben, entstehen Begeisterung und gerade auch Wertschätzung gegenüber klassischer Musik“.

Lars Vogt und seine Initiative würden, so Nimczik weiter, ein klares kulturpolitisches und musikpädagogisches Signal aussenden, indem Künstler ihre Verantwortung übernähmen, die Wirkkraft der Musik direkt an junge Menschen heranzutragen.

Mit einer beeindruckenden Interpretation von Schumanns Fantasie C-Dur op. 17, einem Walzer von Brahms sowie einem Chopin-Nocturne „beschenkte“ Lars Vogt die zahlreichen Zuhörer des Abends.

 

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Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters am 4. Oktober 2010 ist die Umbenennung der Hochschule vollzogen. Von nun an heißt es „Willkommen an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH)“. Der Prozess, eingeleitet im Dezember 2009 durch den Senat der Hochschule und bestätigt im Juni 2010 durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, wird durch ein überarbeitetes Logo nun deutlich nach außen getragen.

Die Idee, das seit 25 Jahren der Hochschule angehörende Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) im Titel der Hochschule zu verankern und damit die zwei Teile der Hochschule, Musik, Theater – und Medien, auch visuell zusammenwachsen zu lassen, wurde mit Überzeugung verfolgt und umgesetzt. Das IJK mit rund 280 (von insgesamt rund 1300) Studierenden zeichnet sich durch eine enge Verbindung von Wissenschaft und Praxis in der Ausbildung von Medienmanagern, aber auch durch exzellente Leistungen im Forschungsbereich, aus. Das Institut wird stets mit Bestnoten in den Bereichen Forschung und Lehre im renommierten CHE-Ranking ausgezeichnet. Verbindende Projekte wie der Masterstudiengang „Medien und Musik“, welcher seit zwei Jahren an der HMTMH angeboten wird, sind Zeugnis der bereits vorhandenen engen Verzahnung der Disziplinen innerhalb der Hochschule.

„Die HMTMH ist stark gerade durch ihre Vielfalt“, bekräftigt die Präsidentin, Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann. Sie ist nicht nur eine der größten, sondern auch die wissenschaftlich profilierteste Musikhochschule Deutschland, was sich in mehreren wissenschaftlichen Instituten dokumentiert (IMMM, ifmpf, fmg, IJK). Deutschlandweit einzigartig an einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule ist das IJK mit seiner Kompetenz im Bereich der Medienwissenschaft „Und all das, was wir hier können, wollen wir auch zeigen“, so Rode-Breymann.

Um diese um das Wort Medien erweiterte Dachmarke auch deutlich zu machen, bedurfte es einer Überarbeitung des wichtigsten Erkennungssymbols – des Logos. Seit Eröffnung des Gebäudes am Emmichplatz (1973) repräsentierte der Grundriss des damals neuen Haupthauses die Hochschule als Bildmarke auch nach außen. Im Zuge der Umbenennung wurde aus dem alten Logo heraus ein neues entwickelt. Ergebnis dieses Prozesses ist ein kräftiges und starkes Logo, welches kompakt, trotzdem individuell und offen auftritt. Als neues Element hat die sehr oft verwendete Abkürzung des langen Hochschulnamens, durch das M der Medien zum Palindrom geworden, Platz im Logo gefunden und gibt ihm eine zweite Ebene. Das Akronym soll so in Zukunft noch sinnbildlicher und nutzbarer gemacht werden.

Ihre Vielfältigkeit zwischen Exzellenz und Breitenausbildung, zwischen Musik, Theater und Wissenschaft will die HMTMH auch in der Zukunft bewahren. Die Wahrung der Ausbildung aller (!) Orchesterinstrumente im Haus, eine Stärkung der Lehrerbildung und des JazzRockPop-Bereichs und die noch stärkere Orientierung der Ausbildung an der beruflichen Praxis (u.a. durch ein Opernstudio gemeinsam mit der Staatsoper Hannover) sind wichtige Aspekte dabei. Mit der Gründung zweier Institute für Alte Musik und für Kammermusik sollen innerhalb der Hochschule die Querverbindungen zwischen den einzelnen Ausbildungssträngen gestärkt werden. „Wir versuchen, Brücken zu schlagen“, erklärt Prof. Dr. Rode-Breymann den Weg dahin, Professuren auch disziplinübergreifend einzusetzen. „Aber auch Kooperationen mit anderen niedersächsischen Hochschulen (etwa das Centre of world music an der Universität Hildesheim oder das Graduiertenkolleg Musikwissenschaft gemeinsam mit den Universitäten in Göttingen, Oldenburg und Osnabrück) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel bieten für die Ausbildung wichtige zusätzliche Möglichkeiten“.

 

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„Singen macht Spaß, Singen tut gut...“. Dieses Lied wird heute wieder mehr und mehr gesungen. Die Zeiten, in denen das Singen im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich jahrzehntelang zurückging oder sogar verstummte, scheinen überwunden. Vor allem im pädagogischen Bereich hat man erkannt, dass Singen in Kindertagesstätten, in Schulen, aber auch in den Kinder-, Jugend- und Laienchören einen unverzichtbaren Bestandteil der Entwicklung und Selbstverwirklichung des Menschen darstellt.

In Deutschland gibt es zwei große kulturelle Vereinigungen, die sich zum Ziel gesetzt haben, das Singen in Schule und Gesellschaft zukünftig zu vermehren und zu pflegen. In Rheinland-Pfalz sind dies sind die drei regional zuständigen Chorverbände sowie der Landesverband der Musikschulen. Um der Gesangskultur immer mehr den Stellenwert in Öffentlichkeit und Politik zu verschaffen, der ihr kulturell und pädagogisch zusteht, haben sich diese Vier zu einer offiziellen Aktions- bzw. Kooperationsgemeinschaft zusammengeschlossen. Um gemeinsam stärker zu werden, wird zukünftig ein ständiger Dialog der Beteiligten stattfinden. Um das Image des Singens in der Öffentlichkeit zu verbessern, wird es gemeinsame Veranstaltungen geben. Auch in personeller Hinsicht wird die Zusammenarbeit verstärkt werden: Musikschullehrkräfte wirken als Chorleiter und Stimmbildner in Chören mit usw.

Bildungs- und Kulturministerin Doris Ahnen, die bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung als Gast dabei war, begrüßte die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Musikschulen und den Chorverbänden und wies in diesem Zusammenhang auch auf die Bemühungen des Landes hin, musische Bildung frühzeitig zu fördern: “Die Musikerziehung genießt in Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz einen hohen Stellenwert. Die intensive Beschäftigung mit Musik macht nicht nur Freude, sie fördert auch optimal die Sprachentwicklung kleiner Kinder.“ Das Land fördere daher das Projekt ‚Musik für Kinder in Grundschule und Kindertagesstätte’ (MuKi) und biete über das Landesprogramm ‚Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an’ Erzieherinnen und Erziehern Fortbildungen in diesem Bereich an, so Ahnen weiter. Daher seien die heute geschlossene Kooperation und die Projekte der Musikschulen und der Chorverbände eine gute Ergänzung in diesem Bereich.

Zur Vermehrung eines qualitätsvollen Singens hat die Kooperationsgemeinschaft ihr wichtigstes Projekt bereits gestartet: Gemeinsame Aus- bzw. Fortbildung von Erzieherinnen und Lehrkräften zu dem Thema „Singen und Musizieren in der Kindertagesstätte“ (SIMUKI). „Wie man mit Kindern gewinnbringend und freudvoll singt und musiziert ist Inhalt des Fortbildungsangebots“ (Auszug aus dem Flyer zu SIMUKI). Dabei ist allen Beteiligten klar, dass eine Erneuerung und Stärkung einer Singkultur in erster Linie an der Basis in Vorschule und Schule angepackt werden muss. Und was dabei die Erfahrung lehrt ist, dass die heutige Generation von Erzieherinnen, Lehrerinnen und Lehrern den Wert des Singens wiederentdeckt haben und große Bereitschaft zeigen, am Erreichen des angestrebten Zieles eines tägliches Singens mit den Kindern nach Kräften mitzuwirken. Deutschland singt wieder!

 

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Schule und Kultur gemeinsam in Aktion: Zusammen mit einem Theater, einem Museum, einem Orchester, einem einzelnen Künstler ein Projekt entwickeln und durchführen, neue kreative Impulse für den Schulalltag schaffen…

Im Rahmen ihrer Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! ruft die Kulturstiftung der Länder zum siebten Mal bundesweit zu einem Wettbewerb auf. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, Kunst und Kultur zu entdecken.

In Kooperationsprojekten mit außerschulischen Partnern – kulturellen Einrichtungen oder Künstlern – können Schüler und Lehrer neue Ideen entwickeln und umsetzen. So lernen
sie kulturelle Praxis kennen.

Außerdem: Kinder zum Olymp! sucht nicht nur Einzelprojekte, sondern möchte auch die Schule mit dem überzeugendsten Kulturprofil auszeichnen, eine Schule, in der die Künste fächerübergreifend den Alltag prägen.

Seit 2009 gehört Kinder zum Olymp! zu den von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Schülerwettbewerben.


DER WETTBEWERB UMFASST DIE BEREICHE

Bildende Kunst, Architektur und Kulturgeschichte
Film, Fotografie und Neue Medien
Literatur
Musik
Musiktheater
Tanz
Theater
Sonderpreis Schule mit Kulturprofil

WER KANN MITMACHEN?

Teilnehmen können alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland und die deutschen Auslandsschulen mit ihren Kulturpartnern sowie Kultureinrichtungen und Künstler mit ihren Schulkooperationen. Gäste aus Nachbarländern sind willkommen.

Gemeinsam mit einer kulturellen Einrichtung oder Künstlern aller Sparten kann sich eine ganze Schule, eine Klasse, ein Kurs oder eine Arbeitsgemeinschaft beteiligen.
Der Wettbewerb ist nach den Schulklassen 1-4, 5-9 und 10-13 gestaffelt. Aber auch klassen- bzw. altersübergreifende Projekte sind möglich.

Mögliche Kooperationspartner der Schulen sind:
Museen, Galerien, Theater, Bibliotheken, Literaturhäuser, Bands, Tanztheater…
Musik- und Kunstschulen, Orchester…
Maler, Bildhauer, Architekten, Schriftsteller, Musiker, Tänzer, Schauspieler…

PROJEKTINHALTE

Neue Ideen sind gesucht! Schüler, Lehrer und ihre Partner aus Kunst und Kultur sollen innovative Projekte gemeinsam entwickeln. Inspiration liefert die Datenbank „Praxisbeispiele“ unter www.kinderzumolymp.de: Hier finden sich über 2000 Projekte von Preisträgern und Endrundenteilnehmern der vorhergehenden Kinder zum Olymp!-Wettbewerbe, die zeigen, wie viel machbar ist – und das überall!

Zusätzliche Anregungen bietet das Handbuch Kinder zum Olymp! Wege zur Kultur für Kinder und Jugendliche (ISBN 3-87909-829-8) mit 85 beispielhaften Projekten quer durch alle Sparten. (Zu bestellen über kinderzumolymp@kulturstiftung.de)

WETTBEWERBSKRITERIEN

1. Prämiert werden gemeinsame Projekte zwischen Schulen und Kulturinstitutionen/ schulexternen Künstlern.
2. Teilnehmen können Klassen, Kurse, Arbeitsgemeinschaften oder Schulprojekte (keine Solistenprojekte!)
3. Das Projekt sollte als Schulveranstaltung in den Schulkontext eingebettet sein und der Wettbewerbsbeitrag als Facharbeit / besondere Leistung im Unterricht angerechnet werden können.
4. Um an der Vorauswahl des Wettbewerbs teilnehmen zu können, muss eine aussagekräftige Projektbeschreibung über die Webseite www.kinderzumolymp.de eingereicht werden. Die aktive Mitwirkung der Schüler an Konzeption und Durchführung des Projekts sowie die Kooperation zwischen Kulturpartner und Schule müssen klar ersichtlich sein.
5. Der Preis wird für durchgeführte und laufende Projekte vergeben. (Frühestmöglicher Projektstart: Schuljahresbeginn 2009, spätester Projektabschluss: 15. Mai 2011.) Projekte, die bereits teilgenommen haben, können nicht noch einmal eingereicht werden.
6. Das Konzept muss übertragbar und alltagstauglich sein: gute Ideen, wie wir sie suchen, sind weder von einem großen Budget abhängig noch zwangsläufig mit einem spektakulären Event verknüpft.
7. Gesucht sind nachhaltige Projekte, die über einen längeren Zeitraum im Schuljahr verankert sind: Einzelne Projekttage ohne intensive Vor- und Nachbereitung gehören nicht dazu.

PREISE

Pro Sparte/ Bereich werden in der Regel vier Preise à 1.000 Euro vergeben – jeweils ein Preis für jede Altersstufe.

Sonderpreis der Deutsche Bank Stiftung für die Schule mit dem überzeugendsten Kulturprofil: 5.000 Euro.
Die Beteiligung an der Sonderpreisausschreibung schließt eine zusätzliche Bewerbung mit Einzelprojekten bei den Spartenpreisen nicht aus. (Weitere Informationen zur Sonderpreisbewerbung zum Download unter www.kinderzumolymp.de)

Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, die sich in jeder Sparte aus einem Künstler, einem Pädagogen und einem Jugendlichen zusammensetzt. Bei einer zentralen Preisverleihung im Herbst 2011 werden die Gewinnergruppen (2 Schüler pro Projekt sowie 1 Lehrer und ein Vertreter des Kulturpartners) eingeladen und ihre Projekte der Öffentlichkeit innerhalb eines kleinen Festaktes vorgestellt.

ANMELDUNG UND TERMINE

Anmeldung:
27. September bis 30. November 2010 über www.kinderzumolymp.de
durch die Schule oder den Kulturpartner

Einreichen des Wettbewerbsbeitrags:
bis 1. März 2011 nur über das Onlineformular auf www.kinderzumolymp.de

Vorauswahl:
März/April 2011, anschließend Information der Endrundenteilnehmer

Für Endrundenteilnehmer: Einsendung von zusätzlichen Dokumentationsmaterialien:
ab Mai 2011

Jurysitzung: Mai/Juni 2011

Information der Preisträger: Juni 2011

Preisverleihung: Herbst 2011

KONTAKT UND INFORMATION
Kulturstiftung der Länder
Kinder zum Olymp!
Lützowplatz 9
10785 Berlin
030 – 89 36 35 17
kinderzumolymp@kulturstiftung.de
www.kinderzumolymp.de

 

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Gestern wurden die begehrten Preise in Berlin übergeben: Die rund 400 Gewinner versammelten sich am 27. September 2010 im Konzerthaus Berlin zur Preisverleihung des bundesweiten Wettbewerbs „Schulen kooperieren mit Kultur“ der Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! Die Kulturstiftung der Länder hatte zum 6. Mal zusammen mit der Deutsche Bank Stiftung zum Wettbewerb aufgerufen: Schulen, kulturelle Institutionen und Künstler sollten gemeinsam innovative kulturelle Projekte auf die Beine stellen, um Kunst und Kultur nachhaltig in den Schulalltag zu integrieren.

Mit einem erfolgreichen Ergebnis: Von rund 700 zum Wettbewerb angemeldeten Projekten der Sparten Bildende Kunst, Architektur und Kulturgeschichte, Film, Fotografie und Neue Medien, Theater, Tanz, Literatur, Musik und Musiktheater hatten sich die Vertreter der 33 Preisträgerprojekte im Konzerthaus Berlin eingefunden. Prof. Dr. Karin von Welck, Senatorin a. D., überreichte die mit je 1.000 Euro dotierten Preise. „Kinder zum Olymp! hat sich zu einer Bewegung entwickelt, an der sich immer mehr Schüler, Kultureinrichtungen und Künstler mit innovativen, Spaß an Kunst und Kultur vermittelnden Projekten beteiligen. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und man kann auch mit wenigen Mitteln viel erreichen“, sagte Frau von Welck anlässlich der Preisverleihung. Insgesamt wurden dieses Jahr Preisgelder in Höhe von 36.000 Euro an die vorbildlichen Kooperationsprojekte vergeben. Die Preisträger kamen aus Grund-, Gesamt- und Förderschulen, Haupt-, Realschulen und Gymnasien und sie haben bewiesen, was Kunst und Kultur in ihren Schulen alles bewirken kann. „Besonders freut uns, dass sich an den vielen Projekten in den Schulen immer mehr Schülerinnen und Schüler beteiligen. Seit Jahren appellieren wir an die Länder, die kulturelle Bildung stärker in den Lehrplänen zu verankern – der deutliche Anstieg der Teilnehmer zeigt uns heute, dass es für die kreativen, künstlerischen Projekte immerhin endlich Freiräume im Schulalltag gibt“, erklärte Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder.

Als Laudatoren wirkten prominente Gäste mit: Prof. Dr. Bernd Lindemann, Direktor der Gemäldegalerie Berlin, die Geigerin Viviane Hagner, Annegret Hahn, Intendantin des Thalia Theaters, Halle, und der KI.KA-Moderator Juri Tetzlaff.

Dieses Jahr wurden erstmalig zwei Schulen mit dem Sonderpreis „Schule mit dem überzeugendsten Kulturprofil“ der Deutsche Bank Stiftung ausgezeichnet. Mit einer Vielzahl von Projekten in allen kulturellen Sparten überzeugte die LVR Anna-Freud-Schule/Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung aus Köln (Preisgeld 5.000 Euro). Auch die Thalia Grundschule Berlin beeindruckte mit ihrem Konzept der „Neun Säulen der Kreativitätsförderung“ (Preisgeld 3.000 Euro). Dr. Tessen von Heydebreck, Vorstand der Deutsche Bank Stiftung, überreichte die Preise an beide Gewinner. „Wir freuen uns, dass wir erstmals zwei Schulen für ihr überzeugendes Kulturprofil auszeichnen konnten. Damit zeigen wir, wie wichtig die Einbeziehung künstlerischer Aktivitäten in den gesamten Schulalltag ist. Zugleich soll der Preis Ansporn sein für weiteres kulturelles Engagement von Schulen.“

Mit ihrem bundesweiten Wettbewerb möchte die Kulturstiftung der Länder zusammen mit der Deutsche Bank Stiftung auch in Zukunft weiter kreative und innovative Projekte zwischen allgemeinbildenden Schulen und Kulturschaffenden fördern mit dem Ziel Kinder und Jugendliche für Kunst und Kultur zu begeistern. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Christian Wulff.

Die Zwischenbilanz der Bildungsinitiative: Die sechs Wettbewerbe von Kinder zum Olymp! für die besten kulturellen Bildungsangebote sprechen in deutlichen Zahlen – 180 Projekte wurden bisher ausgezeichnet, 150.000 Schülerinnen und Schüler haben sich insgesamt an den 4.334 Projekten, die zum Wettbewerb angemeldet wurden, beteiligt. Rund 200.000 Euro an Preisgeldern konnten in den letzten Jahren an die Gewinner vergeben werden.

Unter den Preisträgern sind Projekte aus zwölf Ländern vertreten. Die Spannbreite ist auch in diesem Jahr sehr groß: In Nordrhein-Westfalen beispielsweise haben 60 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Velbert-Mitte sich gemeinsam mit der Musik&Kunstschule und dem Deutschen Schloss- und Beschlägemuseum Velbert dem Thema Raum gewidmet. In ihrem Projekt „RaumTraum“ entwarfen sie Türen und gestalteten Kisten, die sie mit ihren Träumen füllten: einem weißen Sandstrand mit Meerblick oder einer Wolkentreppe, die in Richtung Himmel führt. Zu bestaunen sind die Kunstwerke in ihrer eigenen Ausstellung. Das Projekt erhielt zusätzlich den Sonderpreis der Jugendjury von Kinder zum Olymp! Vier Klassen der Helene-Fernau-Horn-Schule für Sprachbehinderte in Stuttgart arbeiteten regelmäßig im Schulalltag an ihrem Projekt „Traumzirkus“. Vor einer Fernsehleinwand balancierten und jonglierten die Schüler in einer Zirkusarena: ein wahres Zauberwerk, bei dem auf einmal ein Seiltänzer auf der Oberleitung einer Straßenbahn balanciert! Ein Preis in der Sparte Theater ging an Saalfelder Gymnasiasten für das Projekt „MySpace. Ein öffentlicher Schau-Spiel-Raum für Saalfeld“. Dort konnten sich die Schüler in einem leer stehen Kaufhaus in der Innenstadt austoben: Sie veranstalteten Lesungen mit Poetry Slam, zeigten aber auch die Nutzung des Gebäudes im Nationalsozialismus und brachten verschiedene Licht- und Farbinstallationen an, die die Räume in neuem Glanz zeigten.

 

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Ab sofort ist die „DATENBANK KULTURELLE BILDUNG – Berliner Netzwerk für Kooperationen“ für alle Interessierten und Aktiven der kulturellen Kinder- und Jugendbildung und die Öffentlichkeit kostenlos unter www.DatenbankKulturelleBildung.de zugänglich.

Claudia Zinke, Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie und der Leiter der Kulturabteilung der Senatskanzlei, Volker Heller, haben heute im Rahmen einer Pressekonferenz im Museum für Kommunikation die neue DATENBANK KULTURELLE BILDUNG vorgestellt.

Staatssekretärin Claudia Zinke: „Ziel ist, mithilfe der Datenbank die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Kultur, Schule und Jugendarbeit auszubauen und die an Kultureller Bildung Beteiligten innerhalb der Stadt stärker miteinander zu vernetzen. Projektideen können in der neuen Internetplattform eingesehen, Kontakte geknüpft, bestehende Beziehungen intensiviert und Partnerschaften entwickelt werden. Die Datenbank ist ergänzend zu den vielfältig vorhandenen Angeboten ein virtueller Ort, der die Grundlage für reale Begegnungen schafft und neue Kooperationen ermöglicht.“

Volker Heller betonte, die Datenbank biete Kulturschaffenden, die sich in der Kulturellen Bildung engagieren, ein Forum, sowohl Projektformate und -ideen als auch gelungene schon durchgeführte Projekte vorzustellen. „Wir haben mit der Datenbank eine kostenfreie und nutzerfreundliche Ideen- und Kontaktbörse für kulturelle Bildung.“

Die DATENBANK KULTURELLE BILDUNG geht aus dem Berliner Rahmenkonzept Kulturelle Bildung hervor. Sie wurde unter Federführung der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Berlin e.V. in Kooperation mit der JugendKulturService gGmbH, der Kulturprojekte Berlin GmbH, dem Kulturwerk des bbk berlin GmbH und der Stiftung Demokratische Jugend/jugendnetz-berlin.de entwickelt und von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie aus Mitteln der Stiftung für kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung gefördert.

 

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