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Ein renommierter Kulturpolitiker von außerordentlicher Erfahrung wird künftig die Geschicke Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar leiten. Der Historiker Prof. Dr. Christoph Stölzl wurde nach einem positiven Votum des Senats einmütig vom Hochschulrat zum neuen Präsidenten gewählt. Er hatte sich zuvor beiden Gremien in begeisternder Weise vorgestellt. Hier wurden auch seine besonders engen, auch familiär beeinflussten Beziehungen zur Kultur Weimars deutlich. Die Investitur von Christoph Stölzl für die sechsjährige Amtszeit als Präsident findet am 24. Juni 2010, dem 138. Hochschulgeburtstag, im Festsaal Fürstenhaus statt. Die Amtsgeschäfte nimmt er am 1. Juli auf.

Seine beiden Amtsvorgänger, Rektor Prof. Rolf-Dieter Arens und Prof. Dr. Wolfram Huschke als Mitglied des Hochschulrats sind überaus froh über die Chancen, die sich mit dem neuen Präsidenten für die Hochschule ergeben werden. Gemäß des neuen Thüringer Hochschulgesetzes tragen zumindest alle von außen kommenden Amtsinhaber den Titel des Präsidenten – deshalb die Titeländerung vom bisherigen zum zukünftigen Leiter der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Christoph Stölzl, Jahrgang 1944, studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Soziologie in München und Saarbrücken. Von 1980 bis 1987 leitete er als Direktor das Münchner Stadtmuseum und war anschließend bis 1999 Generaldirektor des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Ende 1999 wurde er Feuilletonchef und stellvertretender Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“. Von 2000 bis 2001 übernahm er für die CDU das Amt des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin. Von 2001 bis 2006 war er Vizepräsident des Berliner Abgeordnetenhauses. Ab dem Wintersemester 2001 hatte er im Studiengang Kulturmanagement an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin einen Lehrauftrag als Honorarprofessor. Den gleichen Studiengang betreute er ab dem Wintersemester 2004 an der Freien Universität Berlin.

 

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Mit 300.000 Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz in diesem Jahr den flächendeckenden Auf- und Ausbau von Jugendkunstschulen. „Wir wollen damit Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, ihre Freizeit kreativ zu verbringen“, sagte Kulturministerin Doris Ahnen.

Ministerpräsident Kurt Beck hatte in seiner Regierungserklärung im Mai 2006 die Einrichtung von Jugendkunstschulen als wichtiges Projekt an der Schnittstelle von Kultur und Bildung angekündigt. 2008 gingen die ersten 34 Jugendkunstschulen an den Start. 250.000 Euro stellte der rheinland-pfälzische Landtag damals für dieses Projekt zur Verfügung. Ab der Förderrunde 2009 erhöhte er die Mittel dann um 50.000 Euro. „Das war ein tolles Signal für das gesamte Vorhaben, weil es auch zeigt, dass dem Landtag die Förderung der kulturellen Bildung ein wichtiges Anliegen ist “, freute sich Ahnen.

Jugendkunstschulen können ihrer Überzeugung nach einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten. „Wir sollten deshalb Kinder und Jugendliche ermutigen, sich selbst künstlerisch auszudrücken“, sagte die Ministerin.

In den Jugendkunstschulen sollen für Kinder und Jugendliche Projekte in der Sparte Bildende Kunst und/oder Moderne Medien angeboten werden. Dabei nutzt das Land vorhandene Einrichtungen und Trägerstrukturen und setzt auf entsprechende Initiativen und Gegebenheiten vor Ort.

Im Jahr 2008 sind 34, im Jahr 2009 38 Projekte realisiert worden. Im laufenden Jahr 2010 wird das Land 36 Jugendkunstschulen fördern. Eine unabhängige Fachjury unter der Leitung von Kulturstaatssekretär Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig hatte sie ausgewählt.

Die Förderung der Jugendkunstschulen gliedert sich in drei Kategorien: in eine Kleinförderung (bis 4.000 Euro), eine Standardförderung (bis 8.000 Euro) und eine Spitzenförderung (über 8.000 Euro). Die Fördersumme kann maximal 50 Prozent der ausgewiesenen Kosten betragen.

Bewerben können sich Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft ebenso wie ehren- oder hauptamtlich geführte Vereine oder privat geführte „Kunstschulen“.

 

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Ein Jahr nach ihrem großen Jubiläum locken auch die 51. Weimarer Meisterkurse an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar wieder mit Unterricht auf höchstem Niveau: International renommierte Gastdozenten widmen sich vom 16. bis 31. Juli 2010 öffentlich der künstlerischen Weiterbildung von mehr als 200 Musikerinnen und Musikern aus aller Welt. Die Ergebnisse werden allabendlich in Gastprofessoren- und Teilnehmerkonzerten präsentiert. Anmeldungen für die Kurse sind bis zum 31. Mai 2010 möglich.

Neben „alten Bekannten“ wie den Tastenvirtuosen Konstantin Scherbakov und Ferenc Rados, den weltweit gefragten Violinpädagogen Igor Ozim und Thomas Brandis oder dem Cellisten Michael Sanderling, die den Meisterkursen seit Jahren die Treue halten, gibt es auch neue Gesichter. So konnte mit Wolfgang Emanuel Schmidt ein Jungstar der internationalen Musikszene verpflichtet werden, der seit dem vergangenen Jahr auch als Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar lehrt. Die Riege der Streicher wird durch Klaus Stoll, ehemaliger 1. Solo-Kontrabassist der Berliner Philharmoniker, komplettiert.

2009 musste er noch kurzfristig absagen, jetzt ist der begehrte, ehemalige Klavierpartner berühmter Sängerinnen und Sänger wie Jessye Norman und Dietrich Fischer-Dieskau erstmals in Weimar zu Gast: Der amerikanische Pianist Irwin Gage unterrichtet die hohe Kunst der Liedinterpretation. Als Gastprofessor im Fach Klavier kann zudem erstmals Claudius Tanski, Professor am Mozarteum in Salzburg, begrüßt werden.

Exzellenten Unterricht dürfen auch die Bläser erwarten: Der gefragte Flötist Robert Aitken, die Meisterin des Horn-Spiels Frøydis Ree Wekre und der international renommierte Trompeter Jean-François Michel lehren bei den Weimarer Meisterkursen.

Im Rahmen des Orchesterstudios mit der Jenaer Philharmonie erhalten die besten Kursteilnehmer – zusätzlich zum hochkarätigen Gastprofessorenaufgebot – die Möglichkeit, Werke des solistischen Konzertrepertoires ihres Faches gemeinsam mit einem Profi-Orchester zu erarbeiten.

Außerdem lockt der Workshop Komposition mit der Vergabe des Franz Liszt-Stipendiums nach Weimar: Eine Jury unter dem Vorsitz von Prof. Michael Obst kürt den neuen Franz Liszt-Stipendiaten aus acht ausgewählten Teilnehmern im Rahmen einer intensiven, zweitägigen Klausur, die bereits vom 2. bis 4. Juli 2010 stattfindet.

 

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Senat und Rat der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) haben am 22. Februar 2010, die Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann zur Kandidatin für das vakante Präsidentschaftsamt der Hochschule gewählt. Frau Rode-Breymann würde damit die Nachfolge von Dr. Rolf-B. Klieme nach einer Interimszeit von 2 Semestern antreten. Die Präsidentin/Der Präsident wird auf Vorschlag des Senats der Hochschule für Musik und Theater vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur ernannt.

Daher muss die Wahl nun noch durch das Ministerium bestätigt werden. Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, geboren 1958 in Winsen, studierte Alte Musik und Musikerziehung an der HfM Hamburg sowie Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg. 1988 wurde sie mit einer Dissertation über Alban Berg und Karl Kraus promoviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Bayreuth (1988 bis 1992) und Bonn (1992 bis 1996), forschte als Stipendiatin der Paul Sacher Stiftung 1989 in Basel über Anton Webern und habilitierte sich 1996 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover mit Schriften zum Musiktheater der Zwischenkriegsjahre. Von 1996 bis 1999 lehrte sie als Hochschuldozentin an der HMTH und hatte von 1999 bis 2004 einen Lehrstuhl für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Köln inne.

Nach einem abgelehnten Ruf an die Universität der Künste Berlin nahm sie zum 1. Oktober 2004 den Ruf auf die Professur für Historische Musikwissenschaft an der HMTH an. 2006 gründete sie dort das Forschungszentrum Musik und Gender, dem sie bis heute vorsteht.

 

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Anlässlich der 141. Ausgabe des Musikmagazins taktlos zum Thema „Studium bolognese“ hat die neue musikzeitung (nmz) ein Dossier mit nmz-Texten zum Thema Musikhochschulen zusammengestellt. Hier werden nach und nach auch Texte aus dem nmz-Hochschulmagazin veröffentlicht, die bisher nur in den gedruckten Ausgaben zu lesen waren. Den Anfang macht die große Umfrage zum Bologna-Prozess aus der Ausgabe 11-2009.

Weiter zum Dossier

 

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Vom 16. Juli bis zum 22. August kommen rund 120 junge Musiker aus aller Welt in die Lübecker Musikhochschule, um in 11 Meisterkursen von den Großen ihres Faches zu lernen. Die Liste der namhaften Künstler und Pädagogen, die sich in diesem Jahr in intensiven Einzelstunden dem musikalischen Nachwuchs widmen, liest sich eindrucksvoll. Unter ihnen Weltstars wie die Geigerin Midori, die Pianistin Elisabeth Leonskaja oder der ungarische Maestro Iván Fischer.

Den Auftakt der hochkarätigen Meisterkurse macht der Intendant der Dresdner Staatsoper, Gerd Uecker, der ein Vorsingtraining für aufstrebende Opernsänger gibt. Die holländische Sopranistin Margreet Honig und die in Wien lehrende polnische Sopranistin Helena Łazarska widmen sich ebenfalls dem Gesangsnachwuchs. Beide Künstlerinnen kommen in diesem Jahr zum ersten Mal für einen Meisterkurs nach Lübeck. Junge Violinisten erhalten die Gelegenheit von der weltweit gefeierten Stargeigerin Midori zu lernen. Midori, bereits 1986 im Gründungsjahr des SHMF gefeierter Gast des Festivals, wird ihren dritten Meisterkurs in der Hansestadt geben. Auch Geigerin Ana Chumachenko vermittelt dem Nachwuchs die Feinheiten ihres Fachs. Heime Müller, Mitbegründer des Artemis-Quartetts, leitet erstmals gemeinsam mit dem Bratscher Hariolf Schlichtig einen Meisterkurs für Streichquartett (gefördert von der Karl Klingler-Stiftung). Von dem Litauer David Geringas und dem russisch-stämmigen Ivan Monighetti bekommen junge Cellisten Spieltipps aus erster Hand. Elisabeth Leonskaja nimmt sich bereits zum sechsten Mal im Rahmen des SHMF in einem Meisterkurs der nächsten Generation an. Auch der polnische Pianst Andrzej Jasiński gibt sein Wissen an den Nachwuchs weiter. Iván Fischer, der im letzten Jahr beim SHMF zwei umjubelte Konzerte mit dem Budapest Festival Orchestra gab, unterrichtet in diesem Jahr den Dirigentennachwuchs. In Zusammenarbeit mit der Orchesterakademie wird der Maestro in Salzau mit vier aufstrebenden Dirigenten Werke von Beethoven und Bartók erarbeiten.

Die Bewerbung um eine Teilnahme an den Meisterkursen ist ab sofort möglich. Weitere Informationen unter www.shmf.de/mk

Die Meisterkurse werden durch das großzügige Engagement der Lübecker Possehl-Stiftung sowie der Hamburger ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ermöglicht.


Die Meisterkurse 2010 im Überblick:

16.07.-20.07. Gerd Uecker Gesang
19.07.-26.07. Ana Chumachenko Violine
23.07.-30.07. Heime Müller und Hariolf Schlichtig Streichquartett
30.07.-07.08. David Geringas Violoncello
02.08.-06.08. Andrzej Jasiński Klavier
02.08.-08.08. Iván Fischer Dirigieren
02.08.-10.08. Midori Violine
09.08.-15.08. Margreet Honig Gesang
12.08.-17.08. Elisabeth Leonskaja Klavier
16.08.-22.08. Helena Łazarska Gesang
16.08.-22.08. Ivan Monighetti Violoncello

 

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Die Stadt Zwickau und der Kunstverein Zwickau e.V. loben den Jugendkunstwettbewerb „Musiklandschaften“ aus. Aus Anlass des 200. Geburtstages Robert Schumanns sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 12 sächsischer Mittelschulen und Gymnasien aufgerufen, sich in künstlerischer Art und Weise mit Musik auseinanderzusetzen. Den besten Arbeiten winken Preise in Höhe von insgesamt 1.400 Euro sowie die Präsentation in einer Ausstellung im August. Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb hat der Sächsische Staatsminister für Kultus und Sport, Prof. Dr. Roland Wöller, übernommen.

Stadt und Kunstverein wollen mit dem Wettbewerb zu einer schöpferischen Auseinandersetzung mit Musik im Allgemeinen und mit Robert Schumann und seinem Schaffen im Besonderen anregen. Wie wirkt Musik, wo begegnet man ihr, wie beeinflusst Musik das eigene Leben und welche Bedeutung hatte und hat sie für die Gesellschaft? Diese und ähnliche Fragen könnten bei der Gestaltung der Wettbewerbsbeiträge eine Rolle spielen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in der Wahl von Technik, Format und Gewicht weitestgehend frei. Angenommen werden Arbeiten in Papier bis zu einem Format von 1,80 x 1,20 m und plastische Arbeiten und andere Objekte bis zu einer Höhe von 2 m bei einem Gewicht von maximal 50 kg. Für die Bewertung der Beiträge sind aussagekräftige Fotos oder Dateien bis spätestens 28. Mai 2010 in der Zwickauer Galerie am Domhof einzureichen.

Die Auswahl der eingereichten Kunstwerke nimmt eine unabhängige Jury vor. Ihr gehören an: Siegfried Wagner und Gerhard Bachmann (Kunstverein Zwickau e. V.), Karla Schoppe (Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V.), Jens Juraschka (Vertreter der Stadt Zwickau), der Maler und Grafiker Klaus Hirsch (Mitglied im Landesrat des Sächsischen Künstlerbundes), Prof. Ines Bruhn (Professorin für künstlerisch-gestalterische Grundlagen an der Westsächsischen Hochschule Zwickau) sowie ein Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport.

Vergeben werden drei Hauptpreise zu je 300, 200 und 100 Euro sowie ein Publikumspreis (100 Euro) und zehn weitere Preise zu je 50 Euro. Ein Sonderpreis der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V. in Höhe von 100 Euro wird zu einer Arbeit zu einem Werk von Robert Schumann vergeben, ein Sonderpreis – ebenfalls 100 Euro - des Kunstvereins Zwickau e. V. wird zum Thema „Robert Schumann und seine Geburtsstadt” verliehen. Die besten 100 Arbeiten werden in einer eigenen Ausstellung vom 1. August bis 19. September in der Galerie am Domhof präsentiert.

Die Ausstellung gehört zu den mehr als 80 Veranstaltungen, mit denen die Stadt Zwickau den 200. Geburtstag Robert Schumanns feiert, der am 8. Juni 1810 am Hauptmarkt zur Welt kam. Zu den vielfältigen Events zählen Konzerte und Lesungen ebenso wie Filmnächte, Ausstellungen oder Wettbewerbe. Der Höhepunkt des Jahres wird das SCHUMANN-FEST vom 4. bis 12. Juni sein.

Der Flyer zum Jugendkunstwettbewerb mit den genauen Ausschreibungsbedingungen kann unter www.schumann-zwickau.de (Menüpunkt „Angebote“/ „Downloads“) abgerufen werden. Fragen beantwortet darüber hinaus das städtische Kulturamt (Tel.: 0375/834109; E-Mail: kulturamt@zwickau.de).

 

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Detaillierte Informationen zu 269 Studienangeboten der Kulturvermittlung und Interkultur an Hochschulen in Deutschland bietet die neue Online-Datenbank, die vom Institut für Kulturpolitik im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes »Studium-Arbeitsmarkt-Kultur« erarbeitet wurde.

Mit nutzerfreundlich gestalteten, vielfältigen Suchfunktionen können neben den strukturellen Angaben (u.a. Abschluss, Voraussetzungen, Semester- und Studienbeiträge, Kontaktdaten) auch Informationen zu Zielen, Inhalten, vermittelten Kompetenzen sowie zur Arbeitsmarktorientierung der Studienangebote kostenlos recherchiert werden.

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Die Landesmusikakademie Sachsen im Schloss Colditz wird im Mai 2010 offiziell eröffnet. Der Sächsische Musikrat schließt mit dieser zentralen Stätte der Begegnung für die musikalische Jugend- und Erwachsenenbildung in Sachsen eine wesentliche Lücke im kulturellen Angebot des Freistaates Sachsen.

Seit 1992 hat sich der Sächsische Musikrat um Errichtung und Standort einer Landesmusikakademie bemüht. Mit dem Marstall im Schloss Colditz wurde ein geeignetes Objekt gefunden. Das historische Gebäude bietet zusammen mit seinem Ambiente wunderbare Voraussetzungen für musikalische Aktivitäten in allen Bereichen.

In der Landesmusikakademie werden vokale und instrumentale Amateurmusiker aller Altersgruppen, freie Projekt-Ensembles, Schulgruppen und die Sächsischen Landesjugendensembles ihre musikalische Heimat finden. Kammermusikkurse und Weiterbildungsseminare für Musikschullehrer und Schulmusiker werden hier stattfinden, ebenso wie Seminare der Musikhochschulen und Lehrgänge für Chor- und Orchesterleiter. Darüber hinaus stellen unsere neuen Räumlichkeiten für internationale Begegnungen, wissenschaftliche Tagungen und zur musisch-kulturellen Freizeitgestaltung für Senioren günstige Voraussetzungen bereit.

 

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Am heutigen Freitag übernahm bei einer Festveranstaltung im Bundesrat in Berlin Dr. Ludwig Spaenle die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz 2010. Der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus folgt auf Henry Tesch, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern. „Ich danke dem Kollegen Henry Tesch ganz herzlich für seine Arbeit im vergangenen Jahr an der Spitze der Kultusministerkonferenz“, erklärte Spaenle. Er werde den eingeschlagenen Reformkurs zur Qualitätsentwicklung im Bildungsbereich nachhaltig unterstützen und 2010 konsequent weiterentwickeln.

Als Schwerpunkte seiner Präsidentschaft nannte Spaenle die Stärkung der Bedeutung der Bildungspolitik, sonderpädagogische Förderung gemäß der UN-Konvention zu den Behindertenrechten, Weiterentwicklung der Bildungsstandards und der Studiengänge Bachelor und Master. „Ich möchte die Bedeutung der Bildungspolitik für unsere Gesellschaft noch stärker ins Bewusstsein rufen und auch deutlich machen, dass sich die Länder in Wahrnehmung ihrer abschließenden Gestaltungskompetenz der gesamtstaatlichen Verantwortung für die Bildungspolitik bewusst sind“, so der Präsident. Entscheidend sei dabei, dass Bund und Länder in Bildungsfragen unter Wahrung der jeweiligen Verantwortung einen intensiven Dialog führen. Beim jüngsten Bildungsgipfel im Dezember 2009 haben sich Bund Länder auf ein Ziel, nämlich die Ausweitung der Ausgaben für Bildung auf 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis zum Jahr 2015 verständigt. „Ich bin zuversichtlich, dass die Finanzierung für die damit anvisierten Bildungsausgaben gesichert werden kann“, betont Spaenle.

Im Bereich der sonderpädagogischen Förderung will der Präsident die Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen im Schulbereich vorantreiben. Dies wird Thema einer Fachtagung sein, welche die Kultusministerkonferenz im Frühjahr 2010 durchführt. Zudem werden die „Empfehlungen zur sonderpädagogischen Förderung in den Schulen der Bundesrepublik Deutschland“ überarbeitet, um den neuen Entwicklungen Rechnung zu tragen. „Die Ziel der Konvention sind Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderung. Diese möchte ich im Bildungsbereich nachdrücklich fördern und unterstützen. Für mich dient die Konvention den individuellen Interessen der kinder und Jugendlichen. Es muss das Ziel sein, für jede Schülerin und jeden Schüler den richtigen Weg zu finden und dabei die Möglichkeit von gemeinsamem Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung vor allem an der Regelschule zu verbessen“,, erklärt der Präsident. „Wir sind hier gefordert.“

Die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz für die einzelnen Abschlüsse müssen weiter entwickelt beziehungsweise fortgeschrieben, aber auch in ihrer konkreten Umsetzung überprüft werden. Zu diesem Zweck hat die Kultusministerkonferenz Ende 2009 eine gemeinsame Empfehlung zur „Nutzung der Bildungsstandards für die Unterrichtsentwicklung“ beschlossen. „Künftig werden nationale und internationale Qualitätsentwicklung im Bildungswesen noch enger verbunden werden können“, so Spaenle. Large Scale Assessment-Studien (LSA) werden in Zukunft im sogenannten „PISA-Verbund“ der Technischen Universität München in Verbindung mit der Ludwig-Maximilian-Universität München, dem Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften in Kiel und dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt institutionalisiert. Hier wird künftig die Serviceleistung für das international vergleichende Bildungsmonitoring gesichert sowie Reputation, Präsenz und Einfluss der deutschen Bildungsforschung im Kontext internationaler LSA ausgebaut.

Als weiteren Schwerpunkt seiner Amtszeit nannte der Präsident die Weiterentwicklung der Studiengänge Bachelor und Master. Der Erfolg des Bologna-Prozesses setzt gute Studienbedingungen für die Studierenden voraus. Die jungen Leute müssten die Studiengänge auch bewältigen können. Probleme, die bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses aufgetreten sind, müssen zeitnah behoben werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Kultusministerkonferenz konkrete Beschlüsse gefasst, die es nun gilt, umzusetzen. Im Rahmen einer Fachtagung im Frühjahr 2010 wird sich die Kultusministerkonferenz gemeinsam mit der HRK, den Studierenden und anderen Beteiligten zusammensetzen, um gemeinsame Wege zur Umsetzung zu finden. „Wir Kultusminister nehmen die Sorgen der Studierenden sehr ernst und haben bei unserer jüngsten Sitzung in Bonn mit der Hochschulrektorenkonferenz eine Weiterentwicklung der Studiengänge vereinbart, die auch die Prüfungssituation für Studierende verbessert und ihnen mehr Freiräume sichert“, betont der Präsident.

Weiterhin will Spaenle aktuelle Themen und Perspektiven der europäischen Zusammenarbeit im Bereich der Bildungs-, Forschungs- und Kulturpolitik während seiner Präsidentschaft aufgreifen. „ Die Kultusministerkonferenz übernimmt gesamtstaatliche Verantwortung für die deutsche Bildungspolitik und begleitet die Entwicklung der EU-Bildungskooperation mit großem Interesse und Engagement“, unterstreicht Spaenle. Der im Jahr 2000 eingeleitete Lissabon-Prozess hat den Bereichen Bildung und Forschung eine Schlüsselrolle für Innovation, Wachstum und Beschäftigung zugewiesen. Besondere Anliegen der Kultusministerkonferenz für die weitere Zukunft des europäischen Einigungsprozesses sind konkrete Schritte innerhalb der neuen Bildungs- und Kulturprogramme, die dazu beitragen, europäisches Bewusstsein insbesondere bei der jungen Generation zu entwickeln und Begeisterung für Europa zu wecken. Dazu gehört insbesondere die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken, die es jungen Menschen ermöglicht, neues Wissen und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben, Sprachkenntnisse zu erweitern, ihre persönliche Entwicklung voranzubringen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu steigern.
Die eigenstaatliche politische Verantwortung für die Bildung muss als übergeordnetes politisches Ziel gewahrt bleiben.

Präsident 2009 zieht Bilanz
Henry Tesch, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern zog eine insgesamt positive Bilanz des Präsidentschaftsjahres 2009. Schon im Sommer 2009 suchte die Kultusministerkonferenz unter der Präsidentschaft von Tesch den direkten Dialog mit den Schülern und Studierenden des Bündnisses „Bildungsstreik 2009“. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Bologna-Reform, Personalsituation an Schulen und Universitäten sowie die Finanzierung des Bildungswesens. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Henry Tesch, bot im Namen der Ländergemeinschaft eine Fortsetzung der Gespräche an: „Mit den Schülern und Studierenden eint uns das Ziel, Verbesserungen für die Bildung zu erreichen. Es war ein konstruktiver Dialog, den wir fortsetzen wollen.“ Im Oktober und Dezember 2009 fasste die Kultusministerkonferenz daher konkrete Beschlüsse, um adäquat und schnell auf die vorgebrachten Kritikpunkte zu reagieren und die Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses gemeinsam mit den Hochschulen voranzutreiben.

Besonders erfreut zeigte sich der Minister über die auf seine Initiative hin in 2009 gefasste Stralsunder Erklärung „Einstellung und Ausbildung von Lehrern in den Ländern“, die aufgrund des prognostizierten bundesweiten Lehrkräftemangels in bestimmten Fächern eine gemeinsame Strategie der Kultusministerkonferenz bezogen auf Lehrerausbildung und Lehrerbesoldung bewirken soll. Zu diesem Zweck wird die Kultusministerkonferenz im Jahre 2010 eine neue Modellrechnung „Lehrereinstellungsbedarf und –angebot 2010-2020“ vorlegen, die dann Grundlage für weitere Maßnahmen der Länder wird. „Um den Lehrerbedarf künftig decken zu können, sind kurz- und langfristige Maßnahmen zur Bewältigung der Situation entsprechend der Spezifika der Länder, Regionen und der Fachlichkeiten dringend notwendig“, unterstreicht Tesch.

Mit dem 2009 gefassten gemeinsamen Beschluss „Den Übergang von der Tageseinrichtung für Kinder in die Grundschule sinnvoll und wirksam gestalten – Das Zusammenwirken von Elementarbereich und Primarstufe optimieren“ haben Kultusministerkonferenz und die Jugendministerkonferenz erneut auf die Bedeutung dieser für die Bildungsbiographie eines jeden Kindes so entscheidende Phase hingewiesen. „Das Eckpunktepapier bietet klare Orientierungshilfen für die Zusammenarbeit vor Ort. Bildung von Anfang an ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche schulische und berufliche Entwicklung“, erklärt der Minister. Eine bundesweite Fachtagung gemeinsam mit der Jugend- und Familienministerkonferenz im Jahre 2010 in Schwerin soll die vertiefte Zusammenarbeit beim Übergang von Kindertagesstätten in die Grundschulen weiter stärken.

Im Juni 2009 hat sich die Kultusministerkonferenz erneut mit der historischen Bedeutung des 9. November für die Bundesrepublik Deutschland beschäftigt und den 9. November als jährlichen Projekttag zur Stärkung der Demokratieerziehung ins Leben gerufen. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe. „Wir wollen die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts wach halten. Der 9. November als Jahrestag der Novemberrevolution 1918/1919, der Reichspogromnacht 1938 und des Mauerfalls 1989 eignet sich in hervorragender Weise dafür“, betont Tesch. Darüber hinaus hat sich der Minister 2009 bei einem Treffen mit dem israelischen Bildungsminister Gideon Sa`ar in Jerusalem über die Wiederbelebung der deutsch-israelischen Schulbuchgespräche verständigt und unter seiner Federführung hat die Kultusministerkonferenz 2009 die Erarbeitung eines Deutsch-polnischen Geschichtsbuches beschlossen.

Mit der Qualifizierungsinitiative für Deutschland „Aufstieg durch Bildung“ haben die Regierungschefs von Bund und Ländern am 22.10.2008 in Dresden die Weichen für ein umfassendes Programm zur Stärkung von Bildung und Ausbildung in Deutschland gestellt.

Erfreut zeigte sich Tesch auch über den ersten Zwischenbericht 2009 zur Umsetzung der Maßnahmen der Qualifizierungsinitiative. „Es ist deutlich geworden, dass bereits zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht und vereinbarte Initiativen angeschoben worden sind“, so der Minister. Der Zwischenbericht orientiert sich an der Struktur der Dresdner Vereinbarung und den dort genannten Leitsätzen und Handlungsfeldern. In Fortsetzung der Beratungen des vergangenen Jahres wird sich die Kultusministerkonferenz auch im Jahr 2010 mit der Umsetzung des sogenannten 10-Prozent-Ziels befassen, also dem Ziel, bis zum Jahr 2015 den Anteil der Aufwendungen für Bildung und Forschung gesamtstaatlich auf 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern.

 

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Ausnahmslos alle Absolventen des Thüringer Opernstudios haben in den vergangenen Jahren erfolgreich Festengagements gefunden: am Deutschen Nationaltheater Weimar, Staatstheater Karlsruhe, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Theater Chemnitz, Theater Bremerhaven, Theater Erfurt, Theater Plauen-Zwickau und an vielen anderen Häusern. Nun werden wieder neue Stipendiaten gesucht: Die Bewerbungsfrist für das nächste Studienjahr 2010/11 endet am 15. Februar 2010.

Das Thüringer Opernstudio ist ein postgradualer Studiengang der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar, dem Theater Erfurt und dem Theater Nordhausen. Der Studiengang eröffnet jungen hochbegabten Sängern die Chance, professionelle Berufserfahrungen auf der Opernbühne zu sammeln, intensiv vorbereitet und begleitet durch Unterrichte an der Hochschule unter der Leitung von Prof. Elmar Fulda.

Die Aufnahme erfolgt zunächst für eine Spielzeit mit der Option der Verlängerung um eine weitere Spielzeit. Die Mitglieder des Opernstudios erhalten ein monatliches Stipendium in Höhe von € 750. Das Stipendium ermöglicht, in finanzieller Unabhängigkeit konzentriert die künstlerischen Kompetenzen zu erweitern und durch den Vorsprung Berufspraxis ihre Chancen zu erhöhen, am Theater Engagements zu finden.

Voraussetzung für die Aufnahme ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Die Bewerbung erfolgt schriftlich mit Lebenslauf und Foto, Zeugnissen in Kopie, aktueller Demo-CD und Bewerbungsformular an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, Thüringer Opernstudio, Leitung Prof. Elmar Fulda, Postfach 2552, 99406 Weimar.

Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/opernstudio oder telefonisch unter 03643 - 555 136.

Der Freistaat Thüringen unterstützt das Thüringer Opernstudio im Rahmen des Landesprogramms „ProExzellenz“.

 

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Heute Abend stellt sich das Preisträger-Duo Christine Rauh (Cello) und Johannes Nies (Klavier) von der Hochschule für Musik und Theater Hannover, das den diesjährigen Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb gewann, im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin dem Publikum vor. Der älteste Klassik-Musikpreis Deutschlands wird jährlich von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Musik­hochschulen Deutschlands vergeben. In dem zweitägigen Wettbewerb, der gestern ent­schieden wurde, konkurrieren die besten Studierenden aus den Musikhochschulen Deutschlands. Das Duo aus Hannover erhält zusätzlich den "Kammermusikpreis der Freunde Junger Musiker e.V.", der zusätzliche diverse Aufführungsmöglichkeiten eröffnet.

Im Rahmen des Wettbewerbs wird seit Jahren auch das "Stipendium des Bundespräsi­denten zur Förderung junger Musiker" verliehen. Dieses Mal erhält es die Cellistin Ruodi Li und der Pianist Vasyl Kotys (Hochschule für Musik und Theater Rostock). Eine Förderungsprämie erhält das Duo der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin (Jonathan Weigle, Cello, Zheeyoung Moon, Klavier).

Der Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb wird für zwei, jährlich wechselnde musikali­sche Fächer ausgeschrieben. Im diesjährigen zweiten Fach Vokalensemble wird kein Preis vergeben. Zwei Ensembles erhalten jedoch eine Förderungsprämie: Anna Sophia Back­haus, Karolin Zeinert, Mareike Weiffenbach, Natalie Niederhofer (Hochschule für Mu­sik Franz Liszt Weimar) und Anna Lucia Richter, Elvira Bill, Michael Mogl, Thomas Schütz (Hochschule für Musik Köln). Das begleitende Klavierduo des Kölner Ensembles erhält eine Sonderprämie (Ainoa Padrón, Christoph Schnackertz).

Die Preisträger und Ausgezeichneten präsentieren heute Abend (17. 1. 2010, 19 Uhr, Kon­zertsaal der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstraße 1, Berlin-Tiergarten - Karten nicht mehr erhältlich) Werke u.a. von Brahms, Schumann Mendelssohn Bartholdy, Rachma­ninow und Richard Strauss.

Der Felix Mendelssohn Bartholdy-Preis wurde 1878 durch den preußischen Staat in Form eines Stipendiums "zur Ausbildung befähigter und strebsamer Musiker" begründet. Er war die ideelle Gegengabe für die Schenkung der Musikhandschriften und des Archivs des Komponisten durch dessen Erben an die königliche Bibliothek, die heutige Staatsbibliothek zu Berlin. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist in diese Verpflichtung gegenüber der Fa­milie Mendelssohn eingetreten und hat die Tradition der Preisvergabe 1963 wieder aufge­nommen.

 

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Ab 1. Januar wird das SANAA-Gebäude von der Folkwang Universität genutzt. Damit siedelt sich Folkwang nun verbindlich auf dem Gelände des Welterbes Zollverein an. Gleichzeitig hat die Hochschule die ihr im Kunsthochschulgesetz gegebene Möglichkeit einer eigenen Namensgebung wahrgenommen und sich umbenannt in Folkwang Universität für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft.

Der neue Name Folkwang Universität für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft wird dem besonderen Bildungsanspruch gerecht, dem erweiterten und nun umfassenden Folkwang-Fächerkanon aus den Bereichen Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft, dem Promotions- und Habilitationsrecht und vor allem der zunehmend an Bedeutung gewinnenden Internationalisierung sowie der Funktion der Folkwang Künste im Dialog mit der Gesellschaft. Dies alles sind Kriterien einer Universität, die Folkwang erfüllt. Deshalb ist der Name Folkwang Universität für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft ab sofort gültig für alle Folkwang Institute und Standorte in Essen, Duisburg, Bochum und Dortmund.

Die Zeche Zollverein ist nun der zweite Essener Standort der Folkwang Universität für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft neben dem Werdener Campus mit dem Hauptgebäude Alte Abtei.
Das SANAA-Gebäude wird von den Folkwang Gestaltern genutzt, außerdem finden dort auch Veranstaltungen aus den anderen Folkwang Disziplinen sowie Symposien, Kongresse und Untervermietungen etc. statt. Zusätzlich ist soeben die Ausschreibung für den Neubau des Fachbereichs Gestaltung auf dem Zechengelände veröffentlicht worden. Die Fertigstellung des in Sichtnähe vom SANAA-Gebäude geplanten Neubaus soll in 2012 erfolgen. Dann wird der gesamte Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft, mit allen Studierenden und Lehrenden aus Fotografie, Kommunikationsdesign und Industrial Design, auf Zollverein verortet sein. Einschließlich der ehemaligen Kommunikationsdesigner der Bergischen Universität Wuppertal, die seit diesem Wintersemester zu Folkwang gehören.

Das SANAA-Gebäude gilt seit seiner Errichtung in 2006 als ein architektonisches Meisterwerk mit bahnbrechendem Energiekonzept, das auch die SANAA-Architekten (Kazuyo Sejima und Ruye Nishizawa) als eines ihrer bedeutendsten Gebäude betrachten. Nicht zuletzt deshalb ist dies der ideale Ort für die neue Heimat der Folkwang Gestalter.

 

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Die Konferenz der Landesmusikräte sowie der Deutsche Musikrat, die Hanns-Seidel-Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung veranstalteten im November 2009 eine Fachtagung zum Thema "Musikalische versus ästhetische Bildung". Anlass war die Empfehlung der Kultusministerkonferenz, die Fächer Musik, Kunst und Sport zum „Studienbereich Ästhetische Bildung“ zusammenzufassen.

Diskutiert wurden Rahmenbedingungen zum Erhalt der qualifizierten Musikvermittlung an Grundschulen. Ein Videobeitrag mit zusammenfassenden Statements und weiteren Informationen zur Tagung steht nun auf der Seite des Bayerischen Musikrates bereit.

weiter zum Filmbeitrag

 

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Der Senat der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) hat auf seiner letzten Dezember-Sitzung kurz vor Weihnachten beschlossen, die Erweiterung des Hochschulnamens um das Wort „Medien“ beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur zu beantragen. Zukünftig möchte sie sich „Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover“ – kurz „HMTMH“ nennen.

Nach bald 20 Jahren, in denen das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) an die HMTH angegliedert ist, soll sich nunmehr dieser Bereich auch im Titel der Hochschule wieder finden. Kernkompetenz des IJK ist die Medienwissenschaft. Theorie und Praxis genauso wie die Vernetzung mit artverwandten Fächern und innerhalb der Hochschule mit der Musik zeichnen das Institut aus, stets sehr gute Platzierungen im Ranking des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) belegen die Qualität der Ausbildung am IJK. Durch die Ergänzung des Wortes „Medien“ in der Bezeichnung möchte die Hochschule dieses Standbein mit immerhin rund 280 Studierenden und vier eigenen Professuren nun nach außen hin sichtbarer machen. „Die Hochschule ist Stolz darauf, ein so renommiertes Institut am Haus zu haben. Ich freue mich, das es zukünftig auch nach außen hin sichtbar im Profil zu finden ist“, so Jann Bruns, hauptamtlicher Vizepräsident der HMTH.

Im Wege der Anhörung zur Novelle des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) wird im niedersächsischen Kabinett nun über das Gesetz und damit auch die Namenserweiterung der Hochschule für Musik und Theater Hannover verhandelt. Für die Umsetzung muss die Landesregierung dem Antrag stattgeben und der Landtag entsprechend beschließen. Die formelle Umbenennung inklusive die Änderung des Logos und neue Einbettung in das Corporate Design der Hochschule wird – je nachdem, wie rasch der Entschluss gefasst wird – im Laufe des Jahres 2010 erfolgen.

Die Ursprünge der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) gehen zurück auf die Landesmusikschule und die Hannoversche Schauspielschule, die beide bereits im 19. Jahrhundert gegründet wurden. 1950 wurde aus ihnen die Akademie für Musik und Theater, 1973 wurde das Land Niedersachsen Träger der HMTH. 1978 erhielt die Hochschule für Musik und Theater den Status einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht. Als einzige Musikhochschule in Niedersachsen und Zweitgrößte Deutschlands nimmt die Hochschule eine Sonderstellung sowohl in der Wissenschafts- als auch in der Kulturlandschaft des Landes ein.

Die Hochschule für Musik und Theater Hannover bildet in über 30 Studiengängen Musiker/innen, Schauspieler/innen, Musiklehrer/innen sowie Musik- und Medienwissenschaftler/innen erfolgreich bis zur Soloklasse/Promotion aus. Fast 1400 Studierende aus der ganzen Welt werden hier von 350 Lehrenden, darunter zahlreiche international bekannte Persönlichkeiten aus Kunst, Pädagogik und Wissenschaft, unterrichtet und gefördert.

 

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Wie alle führenden Orchester Deutschlands kann nun auch das Konzerthaus Berlin mit einer Orchesterakademie aufwarten. Auf Anregung des Konzerthausorchesters fand am 15. Dezember eine Versammlung zur Gründung des gemeinnützigen Vereins Orchesterakademie am Konzerthaus Berlin statt. Nach Abschluss der Formalitäten wird die neu gegründete Orchesterakademie zum 1. Januar 2010 ihren Dienst aufnehmen. Dem Vorstand gehören an: der Intendant Prof. Dr. Sebastian Nordmann, der Geschäftsführende Direktor Georg Vierthaler, der Sprecher des Konzerthausorchesters und Mitglied des Orchestervorstandes Felix Korinth sowie Programm- und Orchesterdirektor Ulf Werner. Chefdirigent Lothar Zagrosek ist Gründungsmitglied.

Die Orchesterakademie hat sich zur Aufgabe gemacht, junge angehende Berufsmusiker mit einem Stipendium von einem Jahr und länger zu fördern. Als Mentoren werden Musiker des Konzerthausorchesters Berlin die Akademisten in ihrem Fach unterstützen und sie auf eine professionelle Laufbahn vorbereiten. Ziel ist auch, begabte Nachwuchsmusiker für das Orchester zu gewinnen.

Die Akademie richtet sich an Instrumentalisten der Fächer Horn, Klarinette, Trompete und Fagott. In vorangegangenen Probespielen wurden bereits folgende Instrumentalisten für die Akademie ausgewählt: Hedwig-Martha Fuchs (Trompete, Foto), Johannes Wache (Horn) und Felix Welz (Klarinette).

 

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Alle zwei Jahre findet die Bundesbegegnung "Schulen musizieren" in einem anderen Bundesland statt. Diesen Sommer war es Hamburg. Bereits zum 15. Mal trafen sich auf Einladung des "Verbands Deutscher Schulmusiker (VDS)" über 700 Teilnehmer aus rund 20 Ensembles. Kammerchöre, Samba AG, Tanzgruppen und Symphonieorchester ließen die musikalische Vielfalt an deutschen Schulen deutlich werden. Dabei reichten die Auftrittsorte vom klassischen Konzertsaal über Kirchen, Schulen und Open-Air-Bühnen bis zum Ausflugsdampfer auf Hamburgs Alster. nmzMeida hat sich bei dem Ereignis umgeschaut.

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Detaillierte Informationen zu 269 Studienangeboten der Kulturvermittlung und Interkultur an Hochschulen in Deutschland bietet die neue Online-Datenbank, die im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes »Studium–Arbeitsmarkt–Kultur« erarbeitet wurde. Mit nutzerfreundlich gestalteten, vielfältigen Suchfunktionen können neben den strukturellen Angaben (u.a. Abschluss, Voraussetzungen, Semester- und Studienbeiträge, Kontaktdaten) auch Informationen zu Zielen, Inhalten, vermittelten Kompetenzen sowie zur Arbeitsmarktorientierung der Studienangebote kostenlos recherchiert werden.

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Die Auswahl der Schulen für die „School of Rock“ im kommenden Jahr steht fest. Mit dabei im erfolgreichen Coaching-Modell der Popakademie Baden-Württemberg und ihres Partners BASF SE sind die Anne-Frank-Realschule/Ludwigshafen, die Seckenheimschule (Haupt- und Real)/Mannheim, das Elisabeth-Gymnasium/Mannheim, die Carl-Bosch-Schule/Heidelberg, die Otto-Graf-Realschule/Leimen, die Maria-Montessori-Schule/Mannheim, das Theodor Heuss Gymnasium/Ludwigshafen, das St. Raphael-Gymnasium/Heidelberg, die Kurpfalz-Realschule/Schriesheim, das Johann-Sebastian-Bach Gymnasium/Mannheim, die Eugen-Neter-Schule für Geistigbehinderte/Mannheim und die Nardini-Schule/Walldürn. Vom 18. Februar bis 12. März 2010 gehen Teams aus Studierenden und Dozenten der Popakademie auf Tour durch die beteiligten Schulen. Ziel ist die frühzeitige Sinnesschärfung der Schüler für den kreativen Umgang mit Popularmusik und deren nachhaltige Integration in den Musikunterricht. Das gemeinsame Musizieren verbessert zudem die soziale Kompetenz der Jugendlichen. Das Abschlusskonzert der „School of Rock“ findet am 12. Mai 2010 in der Alten Feuerwache in Mannheim statt.

Hauptsponsor für "School of Rock" ist die BASF SE, die das Projekt gemeinsam mit der Popakademie 2005 ins Leben gerufen hat. Nach dem großen Erfolg der „School of Rock“ in den Jahren 2005 bis 2009 wird das Projekt auch im kommenden Jahr weitergeführt. „School of Rock“ findet außerdem in Kooperation mit der Stiftung Lesen statt. Medienpartner ist DASDING, weitere Partner sind die Städte Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim.

 

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Die Auswirkungen des neuen Sächsischen Hochschulgesetzes (SächsHSG) zeigen sich durch geänderte Strukturen und Gremien nun auch an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. So gibt es künftig einen fünfköpfigen Hochschulrat. Die Ernennungsurkunden überreichte Rektor Prof. Robert Ehrlich am 3.
Dezember 2009.

Die Mitglieder des HMT-Hochschulrates wurden von der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Dr. Sabine Freifrau von Schorlemer, berufen und sind:

- Dr. Eckart Hien (Präsident des Bundesverwaltungsgerichts a. D.),
- Iris Weidinger (Finanzvorstand European Energy Exchange AG Leipzig),
- Prof. Monika Harms (Generalbundesanwältin des Bundesgerichtshofes),
- Prof. Frithjof Martin Grabner (HMT-Professor im Fach Kontrabass) und
- Dr. Martin Krumbiegel (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am HMT-Institut für Musikwissenschaft und Bruder des PRINZEN-Sängers Sebastian Krumbiegel).

Die Mitglieder des Hochschulrates wählten Herrn Dr. Eckart Hien zum Vorsitzenden.

Die Aufgaben des Hochschulrates bestehen u.a. darin, Kandidaten für das Amt des Rektors vorzuschlagen und ist in der Art eines Aufsichtsrates einer Aktiengesellschaft in grundlegende wirtschaftliche und strategische Entscheidungen eingebunden. Eine erste Sitzung fand im Anschluss an die Ernennung statt. Bei dieser wurde ein Zeitplan für die Rektorenwahl im Sommer 2010 erstellt.

Mit dem Hochschulrat an der HMT hat sich unter den vier Leipziger staatlichen Hochschulen das erste Gremium dieser Art etabliert.

 

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Der Bologna-Prozess soll zum gemeinsamen europäischen Hochschulraum führen. Im Mittelpunkt steht das Ziel, ein qualitätsvolles Studium zu gewährleisten und die internationale Mobilität der Studierenden zu fördern. Hierzu müssen die Qualität gesichert, vergleichbare Studienstrukturen geschaffen und die gegenseitige Anerkennung sowohl der Abschlüsse als auch einzelner Teilabschnitte von Studiengängen erleichtert werden. Nur so wird das gemeinsame Europa hochschulpolitisch Wirklichkeit.

Der Erfolg des Bologna-Prozesses setzt gute Studienbedingungen für die Studierenden voraus. Die Studierbarkeit der Studiengänge steht dabei an vorderster Stelle. Probleme, die bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses aufgetreten sind, müssen behoben werden. Die Kultusministerkonferenz und die Hochschulrektorenkonferenz setzen sich gemeinsam dafür ein:

* die Prüfungsbelastungen zu reduzieren, indem grundsätzlich nicht mehr als eine Prüfung pro Modul vorgesehen wird,
* die Arbeitsbelastung für die Studierenden zu überprüfen und ein realistisches und vertretbares Maß zu gewährleisten,
* die Anerkennung der Prüfungsleistungen zwischen den Hochschulen national und international zu vereinfachen, um die Mobilität der Studierenden zu gewährleisten,
* die ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Bachelor- und Masterstudiengänge weitgehend zu flexibilisieren und
* keine über die ländergemeinsamen Strukturvorgaben hinausgehenden spezifischen Länderregelungen zu treffen, die die Gestaltungsfreiheit der Hochschulen einengen.

Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz haben damit Kritikpunkte der Studierenden zum Bologna-Prozess aufgenommen und Entscheidungen getroffen. Sie sind der Auffassung, dass es an der Zeit ist, wieder zu einem geregelten Studienbetrieb überzugehen.

Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz setzen sich gemeinsam dafür ein, dass das Ziel des Bildungsgipfels, 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Bildung und Forschung aufzuwenden, erreicht wird und aus diesen Mitteln auch die Umsetzung des Bologna-Prozesses vorangetrieben wird.

 

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Seit 1969 für alle Musikschulen im Verband deutscher Musikschulen (VdM) verbindlich, beschreibt der VdM-Strukturplan das Konzept, den Aufbau und die Struktur einer öffentlichen Musikschule. 1998 zum ersten Mal aktualisiert, wurde er von der Strukturkommission des Verbandes neu überarbeitet und in dieser Fassung von der Bundesversammlung des VdM am 14. Mai 2009 in Berlin verabschiedet.

In seiner Sitzung am 19./20. November hat der Erweiterte Bundesvorstand des VdM auch die Grafiken zum Strukturplan verabschiedet (-> Abbildungen).

Neu im Strukturplan und seiner grafischen Darstellung ist die weiter und anspruchsvoller gefasste Beschreibung und Ausrichtung der öffentlichen Musikschulen als Grundbestandteil der kommunalen Bildungslandschaft. Unter Beibehaltung ihrer Kernaufgaben, zu denen "die musikalische Grundbildung, die Breitenförderung, die Begabtenfindung und Begabtenförderung sowie gegebenenfalls die Vorbereitung auf ein Musikstudium" gehören, ebenso wie "das Musizieren im Ensemble in Unter-, Mittel- und Oberstufe" als regelmäßiger, systemrelevanter Bestandteil der Ausbildung an VdM-Musikschulen, sind Kennzeichen der Musikschularbeit die Zugangsoffenheit des Musikschulangebots "im räumlichen wie im sozialen Sinne" und die Einhaltung "bundesweiter Qualitätsstandards". Dabei sind insbesondere vielgestaltigere Zugangsmöglichkeiten, der Ausbau des Musikschulangebots durch die deutliche Differenzierung und Erweiterung der frühkindlichen Förderung im Sinne der "Musikalischen Bildung von Anfang an" im Strukturplan verankert. Als weiteres wichtiges Element ist die Ausweitung des Angebotsspektrums öffentlicher Musikschulen in die kommunale Bildungslandschaft hervorgehoben – durch Kooperationen mit Kindertagesstätten, allgemein bildenden Schulen und weiteren Einrichtungen.

 

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Die erstmalige Zusammenarbeit mit dem NDR Chor im Jahr 2010 ist ein weiterer Meilenstein in der jungen Geschichte des Förderzweiges DIRIGENTENFORUM – Chor. In einem Meisterkurs unter Leitung des schwedischen Chordirigenten Stefan Parkman werden fünf Stipendiaten des Forums mit dem renommierten Rundfunkchor Werke von Bach, Brahms, Debussy und Mäntyjärvi erarbeiten. Um die Veranstaltung zu ermöglichen sicherte die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius nun die finanzielle Förderung des Meisterkurses zu.

Dazu Andreas Bausdorf, Projektleiter DIRIGENTENFORUM: „Wir sind überaus glücklich, dass die ZEIT-Stiftung erstmals eine Veranstaltung des DIRIGENTENFORUMs fördert. Durch die Unterstützung eröffnet die ZEIT-Stiftung unseren Chordirigentinnen und -dirigenten nicht nur die seltene Chance, vor einem bedeutenden Chor zu stehen, sondern auch die wunderbare Gelegenheit, sich in einem Abschlusskonzert dem Hamburger Publikum zu präsentieren. Konzerte mit professionellen Ensembles sind wichtige Erfahrungen für unsere Stipendiaten.“

Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius fördert in ihren Satzungsbereichen ‚Wissenschaft und Forschung’, ‚Kunst und Kultur’ sowie ‚Bildung und Erziehung’ durch selbstinitiierte Vorhaben und unterstützt Projekte qualifizierter Antragsteller. Als eine der größten privat errichteten deutschen Kapitalstiftungen gründet sie auch eigene Einrichtungen und übernimmt damit nachhaltig und langfristig Verantwortung für die von ihnen wahrgenommenen Förderaufgaben.

Das DIRIGENTENFORUM ist ein Projekt des Deutschen Musikrates, welches talentierte, hoffnungsvolle Nachwuchsdirigenten fördert. In mehr als 20 Veranstaltungen pro Jahr bietet es seinen Stipendiaten die Möglichkeit, mit bedeutenden Berufsorchestern und –chören und erfahrenen Dirigenten zusammen zu arbeiten.

Das Abschlusskonzert des Meisterkurses mit dem NDR Chor findet am 9. April 2010 um 20 Uhr im Rolf-Liebermann Studio des NDR statt.

 

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Europäische Bildungs- und Kulturexperten fordern mehr Forschung für Kulturelle Bildung, Qualitätssicherung und mehr Teilhabe an Kultureller Bildung. Dies sind die Ergebnisse der Tagung "Arts Education – Culture Counts", die vom 30. November bis 1. Dezember 2009 in Berlin stattfand. Die 50 Teilnehmer aus 11 Ländern zogen aus europäischer Perspektive eine Zwischenbilanz zur "UNESCO Road Map für Kulturelle Bildung". Veranstalter waren die Deutsche UNESCO-Kommission und der Lehrstuhl für Pädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit der Siemens Stiftung. Im Mai 2010 findet die zweite UNESCO-Weltkonferenz über Kulturelle Bildung in Seoul statt.

Seit der ersten UNESCO-Weltkonferenz über Kulturelle Bildung in Lissabon 2006 hat sich Kulturelle Bildung in Europa positiv entwickelt. Dieses Fazit zogen auf der Tagung zahlreiche Vertreter europäischer Länder, darunter Frankreich, Belgien und Großbritannien. Zivilgesellschaftliche und privatwirtschaftliche Initiativen für Kulturelle Bildung haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Ein Beispiel dafür ist auch das Engagement der Siemens Stiftung, die sich dem Thema Kulturelle Bildung verstärkt widmet.

Die Tagungsergebnisse sind ein wichtiger Baustein für die Vorbereitung der zweiten UNESCO-Weltkonferenz in Südkorea. Als Herausforderung sehen die europäischen Experten insbesondere lebensbegleitende Bildung für Alle. Diese müsse Differenz, Vielfalt und Inklusion ermöglichen. Die Ergebnisse der Tagung wurden den Vertretern des koreanischen Organisationskomitees der UNESCO-Weltkonferenz überreicht. Die zweite UNESCO-Weltkonferenz Kulturelle Bildung findet vom 25. bis 28. Mai 2010 in Seoul statt.

Auf der Tagung in Berlin wurde außerdem bekannt gegeben, dass dem Lehrstuhl für Pädagogik von Prof. Dr. Eckart Liebau der Status eines "UNESCO-Lehrstuhls für Kulturelle Bildung" verliehen wird. Damit würdigt die UNESCO das langjährige Engagement des Instituts zu diesem Thema. Mit dem Lehrstuhl in Erlangen wurde der neunte deutsche Lehrstuhl in das weltweite Netzwerk der UNESCO Chairs aufgenommen. Diese Lehrstühle forschen und lehren zu den Aufgaben und Zielen der UNESCO.

Kulturelle Bildung für Alle – das ist das Ziel, für das sich auch Deutschland seit der UNESCO-Weltkonferenz in Lissabon 2006 verstärkt einsetzt. Die politischen Empfehlungen der Konferenz wurden in einer "UNESCO Road Map for Arts Education" festgehalten. Literatur und Theater, Tanz und Musik, Film und Architektur sind Motoren gesellschaftlicher Entwicklungen – sie machen Kulturelle Bildung als Teil der Allgemeinbildung bedeutsam. Ohne Kulturelle Bildung ist es nur begrenzt möglich, am künstlerischen Leben einer Gesellschaft teilzunehmen.

 

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Die Gewinner des junge ohren preis 2009 stehen fest. In einer festlichen Preisverleihung im WDR Funkhaus wurden gestern die diesjährigen Sieger gekürt. Ein international durchmischtes Publikum aus Vertretern des Musiklebens verfolgte die Präsentationen der Preisträgerprojekte sowie Konzerte und eine Podiumsdiskussion. Mit weiteren Sonderauszeichnungen setzten die Landesanstalt für Medien NRW und die Strecker-Stiftung Akzente. Gastgeber der Veranstaltung war die Initiative Hören.

Mit rund 120 Bewerbungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Luxemburg und den Niederlanden erlebte der junge ohren preis 2009 einen regelrechten Ansturm. „Dabei zeigt sich eine erfreulich hohe Qualität und kreative Vielfalt der Einreichungen“, freut sich Prof. Dr. Ingrid Allwardt, Geschäftsführerin des netzwerk junge ohren, das den Musikvermittlungspreis alljährlich auslobt. Die diesjährigen Preisträger zeigten Wege, mit Kreativität und Mut auf unausgetretenen Pfaden ein Publikum zu gewinnen.

junge ohren preis 2009
Sechs Projekte konnten den Wettbewerb für sich entscheiden. In der Kategorie „Best Practice“ für aufführungsbezogene Formate gibt es drei gleichberechtigte Gewinner: Das Theater Hagen mit dem Projekt „Beinahe Peter und der Wolf“, die Produktion „Wanja, eine musikalische Wintererzählung“ des Traffik Theater Luxemburg und „Fealan – Winterthur schreibt eine Oper“ des Musikkollegiums Winterthur. In der Kategorie „Musik & Medien“ gibt es zwei Gewinner: das österreichische Ensemble das Tetete mit seinem „Bienenkino“ und die Zeitgenössische Oper Berlin mit dem Opernclip „Error 90/91“. Eine weitere Auszeichnung in dieser Kategorie geht an die „Klangkiste“ des WDR. Preisgelder stifteten die Deutsche Orchester-Stiftung und die Strecker-Stiftung.

Sonderauszeichnung „Junges Hören“ der Strecker-Stiftung
Die Strecker-Stiftung vergibt eine zusätzliche Sonderauszeichnung, die sich unter dem Titel „Junges Hören“ an Projekte richtet, die sich dem Hören selbst zuwenden und darin das Konzertformat überschreiten. Prämiert wurden die Kinder Insel Hombroich mit der „Hörschule“ im Rahmen der „Konzerte für Kinder“ und die Soundinstallation „Regenwurmstadt & Maulwurfgarten“ der „ohrenhoch-Kids“ des Geräuschladens ohrenhoch aus Berlin. Eine besondere Belobigung erhält das Konzept „Hörclubs“ der Stiftung Zuhören. „Die Vermittlung des Hörens selbst ist Grundlage der musikalischen Vermittlung und nicht zuletzt Basis jeder menschlichen Kommunikation“, bestätigt Ingrid Allwardt. Mit dieser Sonderauszeichnung ist das Signal für eine zukunftsweisende Erweiterung des junge ohren preis gesetzt.

Preis der Landesanstalt für Medien NRW (LfM)
Einen Sonderpreis für medial gestützte Musikvermittlung vergab die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) an das Kooperationsprojekt „Peter und der Wolf“ der Oberlinschule und des Stadttheaters Hagen. Mit der Produktion einer DVD als eigenständiges Medienformat leistet es nachhaltige Musikvermittlungsarbeit für eine besondere Zielgruppe.

Die Preisverleihung des junge ohren preis 2009 wurde unterstützt durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Förderer des junge ohren preis 2009 sind die Deutsche Orchester-Stiftung und die Strecker-Stiftung. Medienpartner ist Deutschlandradio Kultur.

 

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Für ihre vorbildlichen Konzepte im Bereich der kulturellen Bildung hat der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff am 26. November 2009 zehn Städte und Gemeinden ausgezeichnet. Die Gewinner des Wettbewerbs in diesem Jahr sind Dortmund, Düsseldorf, Herne, Mülheim, Herten, Moers, Unna, Warendorf, Altenberge und Sendenhorst. Einen Sonderpreis erhalten die Städte Lohmar, Overath, Rösrath und Troisdorf für ihre gemeinsame Bewerbung. Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff sagte im Rahmen Preisverleihung in Düsseldorf: „Jedes Kind und jeder Jugendliche sollte im Laufe seiner Kindergarten - und Schulzeit die Chance haben, mit jeder Kunstsparte und jedem Kulturinstitut seiner Stadt oder seines Kreises passiv und aktiv in Berührung zu kommen. Damit das gelingen kann, brauchen Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche die Unter­stützung vieler Partner vor Ort. Die Preise sollen alle Städte und Gemeinden dazu ermutigen, sich im Bereich der kulturellen Bildung zu vernetzen und ganzheitliche Bildungskonzepte zu entwickeln.“

Im Rahmen des Wettbewerbs „Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung“ hatten sich insgesamt 22 Städte und Gemeinden beworben. Preisträger aus dem Jahr 2007 konnten sich erstmals erneut bewerben. Die zum zweiten Mal ausgezeichneten Kommunen erhalten die Hälfte des Preisgeldes. Die Preise sind entsprechend der Ein­wohnerzahl gestaffelt.

Mit der Verankerung der kulturellen Bildung im kommunalen Leitbild und der Vernetzung wichtiger Akteure leisten die Preisträger einen wesent­lichen Beitrag zur Stärkung der kulturellen Bildung in Nordrhein-Westfalen. Kultureinrichtungen öffnen sich für Kinder und Jugendliche – mit Projekten für die künstlerisch-kulturelle Bildung in Kooperation von Künstlerinnen und Künstlern, mit Kindergärten und Schulen. Eltern, ehrenamtlich engagierte Bürger und die Wirtschaft gestalten Kunst- und Kulturprojekte auf kommunaler Ebene mit.

 

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Für ein Forschungsprojekt der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg und des Psychologischen Institutes der Universität Graz werden ab sofort Grundschulkinder aus dem Raum Heidelberg, Mannheim und Umgebung gesucht. Die Wissenschaftler unter der Leitung von Dr. Peter Schneider (Heidelberg) und Privatdozentin Dr. Annemarie Seither-Preisler (Graz) wollen gemeinsam die pädagogischen, psychologischen und neurologischen Folgen der musikalischen Förderung untersuchen. Vor allem Kinder mit Legasthenie und dem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom AD(H)S ohne musikalische Förderung, aber auch unauffällige Kinder, die nicht oder sehr viel musizieren, sollen getestet werden. Gesucht werden Grundschulkinder, die im Schuljahr 2009/2010 die 2. oder 3. Klasse besuchen.

Besonders interessant für die Wissenschaftler sind Veränderungen im Hörvermögen sowie eine mögliche Verbesserung von Kreativität, Intelligenz, Aufmerksamkeit oder Konzentration. Aber auch eine Leistungssteigerung beim Lesen, Rechnen oder in der Rechtschreibung ist Gegenstand der Untersuchungen. Diese durch aktives Musizieren stattfindenden Lerneffekte sollen dann in den Strukturen und der Funktion des Gehirns nachgewiesen werden. Dazu werden psychoakustische und psychologische Tests sowie medizinisch unbedenkliche neurologische Messungen wie MEG (Magnetencephalogpraphie) und MRT (Magnetresonanztomographie) verwendet.

Das Verbund-Forschungsprojekt der Universitäten Heidelberg und Graz „Audio- und Neuroplastizität des musikalischen Lernens“ (AMseL) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über drei Jahre mit 1,1 Mio. € gefördert. Es ist eines von insgesamt acht Forschungsprojekten in ganz Deutschland, die das musikpädagogische Projekt JeKi (Jedem Kind ein Instrument) in NRW und Hamburg begleiten.

Erwartet werden Erkenntnisse über die Auswirkung der Klangeigenschaften bestimmter Instrumente auf das kindliche Gehör sowie deren Eignung beim Einsatz für Kinder mit einer speziellen Wahrnehmungsstörung. Außerdem soll geklärt werden, ob musikalisches Training hilft, phonologische Defizite, die eine häufige Ursache von Lese-Rechtschreibschwäche sind, zu beheben. Von den Ergebnissen dieses Forschungsprojekts erhoffen sich die Wissenschaftler zudem wichtige Hinweise darauf, ob frühe musikalische Förderung auf andere schulische Lernbereiche Einfluss nimmt. Dieser Punkt ist für die zukünftige Gestaltung von Lehrplänen von großem Interesse.

Jeweils drei Termine fallen in den beiden Erhebungzeiträumen an: Die erste Untersuchungsreihe findet zwischen Dezember 2009 bis Juli 2010 statt. Danach sind Wiederholungsmessungen zwischen Februar und September 2011 vorgesehen. Der Untersuchungsort ist Heidelberg. Eine pauschale Aufwandsentschädigung von 300 Euro pro Kind wird bezahlt, Fahrtkosten und Parkgebühren werden erstattet. Eine Schatzsuche und Spielekiste sorgen dafür, dass der Spaß nicht zu kurz kommt.

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter folgender Adresse:
Tel.: 0176 / 624 08 732
E-Mail: amsel@uni-heidelberg.de

 

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Der Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK), die Fächer Musik, Kunst und Sport an der Grundschule in einen Studienbereich „Ästhetische Bildung“ zusammen zu fassen, wird trotz zunehmender Kritik bereits in einigen Ländern umgesetzt.

Hierzu Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der Beschluss der KMK zur Zusammenlegung der Fächer Musik, Kunst und Sport an der Grundschule darf nicht umgesetzt werden, weil dadurch die Kinder und Jugendlichen noch weniger qualifizierten Musikunterricht erhalten würden als das bisher schon der Fall ist.

Die wünschenswerte Zusammenarbeit der künstlerischen Fächer in der allgemein bildenden Schule unter dem ganzheitlichen Blickwinkel der musisch-ästhetischen Erziehung kann nur gelingen, wenn die Eigenständigkeit und inhaltliche Profilierung des Faches Musik gewährleistet ist. Mit dem Beschluss der KMK für einen Studienbereich ‚Ästhetische Bildung’ wird jedoch einer Entprofessionalisierung im Schulunterricht Vorschub geleistet und ein qualifizierter und kontinuierlicher Musikunterricht in der Grundschulzeit – als wichtige Grundlage für eine lebenslange aktive Kulturteilhabe – aufs Spiel gesetzt. Darüber hinaus gefährdet die Fächerzusammenlegung zukünftig nicht nur die fachliche Qualifikation der Musiklehrer und verstärkt den Fachlehrermangel, sondern verschleiert auch den ohnehin hohen Musikunterrichtsausfall an Grundschulen, da Musik in diesem Fächerverbund als eigenständiges Fach nicht mehr erkennbar sein wird.“

Mit dem Titel „Musikalische versus Ästhetische Bildung“ veranstaltet der Deutsche Musikrat in Kooperation mit der Konferenz der Landesmusikräte, den Landesmusikräten Bayern und Baden-Württemberg und durch Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Hanns-Seidel-Stiftung eine Fachtagung zu diesem Thema. Diese wird am Freitag, 27. November und Sonnabend, 28. November 2009 im Konferenzzentrum der Hanns-Seidel-Stiftung, Lazarettstr. 33, 80636 München stattfinden und von Hans Zehetmair, Staatsminister a.D. und Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung, eröffnet werden.

Weitere Informationen unter http://www.musikinbayern.de

 

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Die Internationale Bachakademie Stuttgart und ihr musikwissenschaftlicher Leiter Dr. Norbert Bolín haben sich in gegenseitigem Einvernehmen zum 31.10.2009 getrennt. Der Trennung liegt eine strukturelle Veränderung innerhalb der Bachakademie zu Grunde.

Der Bereich Musikwissenschaft der Bachakademie wird künftig mit dem Bereich Dramaturgie verschmolzen und von Dr. Michael Gassmann als Chefdramaturgen geleitet. Gassmann arbeitet seit dem 1. Oktober 2008 als Dramaturg für das neuprofilierte Musikfest Stuttgart bei der Bachakademie. Er ist ausgebildeter A-Kirchenmusiker, promovierter Musikwissenschaftler und war mehrere Jahre als Journalist insbesondere für die FAZ tätig. Der Stiftungsvorstand der Bachakademie hat den strukturellen und personellen Veränderungen in seiner Sitzung am 21.11.2009 zugestimmt.

 

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Am 19. November haben die deutschen Musikhochschulen zusammen zu einem Aktionstag musikalische Bildung eingeladen und aufgerufen. Alle Hochschulen für Musik haben sich beteiligt, so auch die beiden Berliner Ausbildungsstätten, die Hochschule für Musik Hanns Eisler und die Musikabteilung der UdK. Ein paar Eindrücke von diesem Tag hat nmzMedia in knapp vier Minuten mit der Handkamera aufgesammelt und zusammengestellt.

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