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Durch die erfolgreiche Marktdurchdringung und Nutzung des Musik Promotion Network (MPN) senkt PhonoNet die Preise für den Service erneut. Nach einer vorausgegangenen Preissenkung im April 2007 und zum Jahreswechsel 2007/2008 werden innerhalb kurzer Zeit zum dritten Mal die Preise für alle Kunden reduziert. Der Grundpreis für den Dienst beträgt jetzt 20 Euro (vorher 30 Euro) und die Bemusterung der ARD-Redakteure und Archive erfolgt rückwirkend für 5 Euro (vorher 10 Euro). Das MPN bietet die Möglichkeit über 200 Radiostationen und mehr als 3.500 relevante Medienpartner direkt und online mit aktuellen Musikproduktionen zu beliefern.

Mit der Preissenkung gewinnt neben der Radiopromotion auch die Online ARD-Archivbemusterung über das MPN deutlich an Reiz. Der Preis beträgt jetzt 25 Euro pro Veröffentlichung und stellt eine echte Alternative zum früheren Einpacken/Versand von CDs an alle Archive der ARD dar.

Die Kostensenkungen wurden möglich, weil immer mehr Labels das MPN nutzen. Mit einer Marktabdeckung von über 90 Prozent beim Radio und monatlich über 18.000 ausgelieferte Audiotracks in CD-Qualität ist das Musik Promotion Network mit großem Abstand Marktführer in Deutschland. „Die im Januar begonnene ARD-Archivbemusterung hat dazu geführt, daß sich die Zahl der MPN-Nutzer auf 700 Labels verdoppelt hat“, so Jöran Plesch, verantwortlich für das MPN. “Diesen Erfolg möchten wir mit unseren Kunden teilen, so dass PhonoNet rückwirkend zum 01.10.2008 die Preise für das Musik Promotion Network erneut senken kann.“

 

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Trotz schwieriger Haushaltslage hat sich der Deutsche Bundestag entschlossen, das Förderbudget der Initiative Musik gGmbH für 2009 um 500.000 EUR aufzustocken. Zusätzlich werden weitere 500.000 EUR durch Mittel des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) für das kommende Jahr bereitgestellt. Bisher verfügte die Initiative Musik gGmbH jährlich über Fördergelder von 1 Mio. EUR. Damit stehen nun insgesamt 2 Mio. EUR für 2009 zur Verfügung.

„Die Initiative Musik hat in ihrem ersten Jahr Vieles für die Rock-, Popund Jazzmusik erreicht. Deshalb hat sich die Große Koalition entschlossen, die populäre Musik als Kulturgut und Wirtschaftsfaktor noch mehr zu unterstützen“, sagte Steffen Kampeter. Der haushaltspolitische Sprecher der CDU und das Aufsichtsratsmitglied der Initiative Musik weiter: „Wir freuen uns, dass die Große Koalition auch ohne Carsten Schneiders und meiner Stimme als Aufsichtsratsmitglieder der Initiative Musik ein höheres Fördervolumen für das kommende Jahr von 1.5 Mio. EUR geschaffen hat“, betonte Kampeter.

Carsten Schneider, haushaltspolitischer Sprecher der SPD und ebenfalls Aufsichtsratsmitglied der Initiative Musik, fügte hinzu: „Die höheren Mittel sollen unter anderem Künstler und Projekte aus dem Bereich Jazz unterstützen.“

„Damit ist die Grundlage geschaffen, um unsere beiden Programme der Künstler- und Infrastrukturförderung solide weiterzuführen und den Bewegungsradius der Initiative Musik auszuweiten“, freute sich Prof. Dieter Gorny. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Initiative Musik dankt den Parlamentariern und zudem Kulturstaatsminister Bernd Neumann. Auch aus dem Haushalt des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) kamen zusätzlich 500.000 EUR.


Zwischenbilanz der Initiative Musik 2008

Bislang wurden 69 Projekte durch die Initiative Musik gefördert. Dazu zählen 58 Künstler- und 11 Infrastrukturmaßnahmen aus Rock, Pop und Jazz. „Polarkreis 18“ erstürmte gleich die Nr. 1 der deutschen Singlecharts. Die meisten geförderten Künstlerinnen und Künstler verwenden das Fördergeld für die Produktion von Alben, oft auch Debutalben, die Auskopplung von Singles, für Promotion der CDs und für Tourneen im deutschsprachigen Raum, in Europa, den USA und Asien. „Durch unsere anteilige Förderung generieren die Künstler und ihre Projektpartner deutlich mehr als eine Verdopplung der Umsätze in der Musikwirtschaft“ sagte Ina Keßler, Geschäftsführerin der Initiative Musik.

Zudem schob die Initiative Musik das Dialogforum „China als Zukunftsmarkt“ an. Diese Woche endete erfolgreich eine erste Businesstour nach Guangzhou und Beijing. Dort trafen deutsche Musikunternehmen, Künstler und Verbände auf ihre chinesischen Partner. Federführend waren dabei das Auswärtige Amt in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut e.V., die dort die dreijährige Veranstaltungsreihe „Deutschland und China - Gemeinsam in Bewegung“ durchführen. Eine erste Konferenz für Musikunternehmen sowie viele Businesstreffen wurden mit diesen Partnern sowie von der Initiative Musik gemeinsam mit Piranha Events, der Deutschen Botschaft und der Deutschen Außenhandelskammer realisiert.

 

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Der unter anderem für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 20.11.2008 entschieden, dass bereits derjenige in die Rechte des Tonträgerherstellers eingreift, der einem fremden Tonträger kleinste Tonfetzen entnimmt.

Die Kläger sind Mitglieder der Musikgruppe "Kraftwerk". Diese veröffentlichte im Jahre 1977 einen Tonträger, auf dem sich unter anderem das Stück "Metall auf Metall" befindet. Die Beklagten zu 2 und 3 sind die Komponisten des Titels "Nur mir", den die Beklagte zu 1 mit der Sängerin Sabrina Setlur auf im Jahre 1997 erschienenen Tonträgern eingespielt hat. Dabei haben die Beklagten eine etwa zwei Sekunden lange Rhythmussequenz aus dem Titel "Metall auf Metall" elektronisch kopiert ("gesampelt") und dem Titel "Nur mir" in fortlaufender Wiederholung unterlegt. Die Kläger meinen, die Beklagten hätten damit ihre Rechte als Tonträgerhersteller verletzt. Sie haben die Beklagten auf Unterlassung, Feststellung ihrer Schadensersatzpflicht, Auskunftserteilung und Herausgabe der Tonträger zum Zwecke der Vernichtung in Anspruch genommen.

Das Berufungsgericht hat der Klage stattgegeben. Der Bundesgerichtshof hat das Berufungsurteil aufgehoben und die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurückverwiesen. Das Berufungsgericht hat zwar - so der BGH - im Ergebnis zu Recht angenommen, dass die Beklagten in das Tonträgerherstellerrecht der Kläger eingegriffen haben. Die Bestimmung des § 85 Abs. 1 UrhG schützt die zur Festlegung der Tonfolge auf dem Tonträger erforderliche wirtschaftliche, organisatorische und technische Leistung des Tonträgerherstellers. Da der Tonträgerhersteller diese unternehmerische Leistung für den gesamten Tonträger erbringt, gibt es keinen Teil des Tonträgers, auf den nicht ein Teil dieses Aufwands entfiele und der daher nicht geschützt wäre. Ein Eingriff in die Rechte des Tonträgerherstellers ist deshalb bereits dann gegeben, wenn einem fremden Tonträger kleinste Tonfetzen entnommen werden. Das Berufungsgericht hat es jedoch - so der BGH weiter - versäumt zu prüfen, ob die Beklagten sich auf das Recht zur freien Benutzung berufen können. Nach § 24 Abs. 1 UrhG darf ein selbständiges Werk, das in freier Benutzung des Werkes eines anderen geschaffen worden ist, ohne Zustimmung des Urhebers des benutzten Werkes veröffentlicht und verwertet werden. Danach kann auch die Benutzung fremder Tonträger ohne Zustimmung des Berechtigten erlaubt sein, wenn das neue Werk zu der aus dem benutzten Tonträger entlehnten Tonfolge einen so großen Abstand hält, dass es als selbständig anzusehen ist. Eine freie Benutzung ist allerdings in zwei Fällen von vornherein ausgeschlossen: Ist derjenige, der die auf einem fremden Tonträger aufgezeichneten Töne oder Klänge für eigene Zwecke verwenden möchte, befähigt und befugt, diese selbst einzuspielen, gibt es für eine Übernahme der unternehmerischen Leistung des Tonträgerherstellers keine Rechtfertigung. Eine freie Benutzung kommt ferner nicht in Betracht, wenn es sich bei der erkennbar dem benutzten Tonträger entnommenen und dem neuen Werk zugrunde gelegten Tonfolge um eine Melodie handelt (§ 24 Abs. 2 UrhG). Das Berufungsgericht wird nun zu prüfen haben, ob die Beklagten sich hinsichtlich des Eingriffs in das Tonträgerherstellerrecht der Kläger auf das Recht zur freien Benutzung berufen können.

 

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Geballte Musikkompetenz bei der zweiten Auflage der MY MUSIC: 234 Aussteller trafen in Friedrichshafen vom 14. bis 16. November 2008 auf ein fachkundiges und interessiertes Publikum aus allen Generationen. 17.400 Besucher, zahlreiche Workshops, mehr als 2.000 Musiker, die in über 100 Konzerten auftraten und zwei ausverkaufte Abendkonzerte mit der „Big Band der Bundeswehr“ und den „Heavytones“ machten die MY MUSIC zu einer gelungen Veranstaltung.

„Die Musik hat gewonnen. An allen drei Tagen herrschte eine tolle Stimmung auf der MY MUSIC“, resumiert Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann zum Abschluss der MY MUSIC. 17.400 Musikfans kamen an den Bodensee, um sich über ein breites Produktangebot aus der Musikwelt zu informieren. Dank eines umfangreichen Live-Programms hatte die Ausstellung einen Festival-Charakter und wurde zum Treffpunkt zahlreicher Musiker aus ganz Deutschland. „Ich freue mich besonders über den regen Austausch, der unter allen Musikern stattfand. Selten erlebt man einen so regen Dialog zwischen Rappern und Symphonikern wie hier“, erklärt Projektleiter und Musiker Berthold Porath.

Die Begeisterung der Besucher übertrug sich auch auf die Aussteller, für die die Messe eine gute Business-Plattform darstellte. „Für uns ist die MY MUSIC super gelaufen“, sagt Dagmar Sikorski, Geschäftsführerin der Sikorski Musikverlage. „Die Messe hat alle Anregungen aus dem letzten Jahr umgesetzt. Man hat deutlich gespürt, dass in der Bodenseeregion ein großes Musikinteresse herrscht und die Menschen viel von Musik verstehen.“ Dies wird auch von einer Besucherbefragung gestützt, die ergab, dass 82 Prozent der Gäste selbst aktiv musiziert. 86 Prozent wollen die MY MUSIC auch im nächsten Jahr wieder besuchen.

 

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Das Erste wird am 21. Februar 2009 den deutschen
Musikpreis ECHO aus Berlin übertragen. Das teilte der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am Montag in Berlin mit. „Die Produktionsgesellschaft MME und die ARD stehen für höchste Qualität im TV- und Live-Entertainment. Gemeinsam werden wir alles daran setzen, den ECHO als repräsentative Leistungsschau der deutschen Musikbranche erfolgreich weiterzuentwickeln“, so Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie.

„Bei nahezu identischen wirtschaftlichen Konditionen der Angebote der Fernsehsender hat die ARD uns besonders mit ihrem Cross-Promotion-Konzept überzeugt, das eine enge Einbindung der angeschlossenen Hörfunksender vorsieht“, so Gorny weiter. Thomas Schreiber, ARD-Koordinator Unterhaltung: „Wir freuen uns sehr auf den ECHO 2009 und über das Vertrauen der Musikindustrie in die Leistungsfähigkeit und Attraktivität des Ersten und der ARD-Hörfunksender. Der ECHO 2009 soll eine wirklich große Show werden, die
man nicht verpassen darf.“

Im Februar wird ein Millionenpublikum vor dem Fernseher miterleben, wie die ECHOs zum 18. Mal an nationale und internationale Künstler verliehen werden. Die Nominierung der Künstler erfolgt auf Basis der Verkaufszahlen. Aus ihnen wählen die rund 400 Mitglieder der Deutschen Phono-Akademie – dem Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie – die ECHO-Preisträger aus.

 

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Der 77. „Tag der Hausmusik“ steht im Zeichen Tausender kleiner Veranstaltungen in Schulen, Vereinen und Konzertsälen, bei denen die Musizierenden ihre Virtuosität unter Beweis stellen. In Deutschland gibt es über acht Millionen Menschen, die in Orchestern, Ensembles, in Jazz- und Rockgruppen, aber auch in vielen Chören ihre Musikalität pflegen. Bundeskanzlerin Angela Merkel erinnert sich gern an ihre Jugendzeit, als sie selbst musizierte. In einem Interview sagte sie einmal: „ Schon als Kind wurde mein Interesse an Musik geweckt. Zuerst habe ich Blockflöte gelernt, danach bekam ich Klavierunterricht - wenn auch nicht unbedingt mit herausragendem Erfolg. Zu Weihnachten wurde in der Familie gemeinsam musiziert.“ Nach Meinung der Bundeskanzlerin sei es wichtig, gemeinsam Musik zu hören, Musik zu machen oder zuhause zu singen. Auch ein Besuch im Konzert bewirke schon sehr viel. „Die musikalische Früherziehung gilt als Grundstein für das spätere aktive Musizieren und sollte nicht nur im Elternhaus beginnen, sondern auch mit Initiativen der Pädagogen, denen später die Kinder anvertraut werden“, sagte Dr. Heinz Stroh, Geschäftsführer des Musikverbände in Bonn.

Zeitgemäßer Musikunterricht notwendig
Die Präsidentin des DMV, Dagmar Sikorski, forderte in den Schulen einen zeitgemäßen Musikunterricht, der sich an der jungen Generation orientiert. Das erfordere aber dringend Veränderungen in den Studiengängen der Hochschulen für angehende Musiklehrer. Die DMV-Präsidentin mahnt auch Reformen bei der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an, damit sich die musikalische Früherziehung in Deutschland verbessert. „In den Kindergärten sollte viel mehr gesungen werden, denn auch das ist Musizieren. Es ist höchste Zeit, dass wir wesentlich effektiver der jungen Generation vermitteln, welche Faszination vom aktiven Musizieren ausgeht“, erklärte Dagmar Sikorski.

Steigende Schülerzahlen bei den Musikschulen
Der Verband deutscher Musikschulen meldet steigende Schülerzahlen. Dabei machen die 6- bis 14-Jährigen über fast 60 Prozent der Teilnehmer aus. Wie der Verband meldet, stabilisiert sich der Anteil der Erwachsenen bei 10 Prozent der Schülerbelegungen in den Musikschulen. Besonders die älteren Erwachsenen wenden sich dem aktiven Musizieren unter der kompetenten Anleitung von Musikschulen zu. Durch ihre Kinder motivierte Familienangehörige von Musikschülern, ehemalige Musikschüler, die nach einer Pause ihr früher erlerntes Instrument wieder aufnehmen, ältere Neuanfänger, Senioren, die sinnvolle Lebensgestaltung und soziale Kontakte durch das Musizieren suchen, sie alle haben wieder Spaß am Musizieren.

Schulisches Musikleben gefährdet
Auf der Generalversammlung des Deutschen Musikrates wurde auf die angespannte Situation der Musikförderung in Deutschland hingewiesen. In einer Entschließung heißt es: „Das schulische Musikleben an den allgemein bildenden Schulen ist - gerade auch in Kooperation mit Musikschulen - massiv gefährdet. Die zunehmende Einführung des Ganztagsbetriebes ohne die entsprechende Personal- und Sachausstattung sowie die Verkürzung der Schulzeit an den Gymnasien auf 12 Jahre leisten bereits jetzt einem drastischen Ensemblesterben Vorschub.“ Betroffen davon seien vor allem Chöre, Orchester, Bigbands, Schülerbands, Musik-Arbeitsgemeinschaften sowie die außerschulische Musikpädagogik und damit die musikalische Bildung in ihrer Gesamtheit, was zu einer Erosion des Musiklebens in Deutschland führen werde. Es müsse in Zukunft auch weiterhin die uneingeschränkte und fördernde Durchführung der Instrumental- und Vokalarbeit innerhalb und außerhalb der Schule möglich sein.

Musikfachhandel fördert das Musizieren
Arthur Knopp, Präsident des Gesamtverbandes Deutscher Musikfachgeschäfte (GDM), verwies darauf, dass sich die Musikfachhändler in Deutschland seit Jahren engagieren, um die Jugend zum aktiven Musizieren zu führen. Dazu gehöre z.B. die Aktion „School of Rock“, die durch die Musikfachhändler gefördert werde und in vielen Schulen auf eine große Resonanz stoße.

Großer Erfolg für „Ein Anfang mit Musik“
Seit über 20 Jahren erfolgreich läuft das Projekt „Ein Anfang mit Musik“ der Musikverbände in Bonn, bei dem Erzieher und Pädagogen die Möglichkeit bekommen, nach neuesten Erkenntnissen ihren eigenen Musikunterricht zu bereichern, um so die Kinder noch besser zu erreichen.

Ein Verein für „Tag der Musik“
Neben dem traditionellen „Tag der Hausmusik“ hat sich noch eine weitere Initiative zur Förderung der Musik gebildet. Der Verein Tag der Musik e.V. in Berlin hat sich das Ziel gesetzt, der Kreativität und Vielfalt eine Bühne zu bauen, Deutschland als Musikland zu präsentieren und neue Wege in die Welt der Musik zu eröffnen. Egal ob Klassik, Jazz, Folklore oder Pop - Tag der Musik e.V. arbeitet übergreifend für das Ansehen der Musik in Deutschland. Die Zeit sei reif - für eine bundesweite, öffentliche und zugleich regional verwurzelte Aktion für die Musik in Deutschland. Bereits am Wochenende 12. bis 14. Juni 2009 soll mit lokalen und regionalen Konzerten oder Veranstaltungen eine erste Welle der Aufmerksamkeit für den Tag der Musik ausgelöst werden. Alle Laien und Profis aus Kultur- und Bildungseinrichtungen, wie Musikschulen, Schulen, Kindergärten, Orchester, Chöre oder Musikvereine können an diesem Wochenende mit einer Veranstaltung einen Beitrag leisten und zeigen, dass Deutschland auch Musikland ist.

 

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Der Verband der Deutschen Konzertdirektionen e.V. (VDKD) kritisiert die Beschränkung des Werbeplatzes für die Kulturbranche in Hamburg. In der Hansestadt werden derzeit Medienberichten zufolge die rund 1300 Litfasssäulen abgebaut und durch weitere so genannte „Kultursäulen“ und „City-Light-Säulen“ des Außenwerbers Ströer ersetzt. Auf den letztgenannten Leuchtsäulen kann meist nur für ein einziges Produkt geworben werden. “Örtliche Veranstalter, die auf ihre Konzerte oft durch Plakate im Format A1 oder A0 aufmerksam machen, können sich diese Werbeform nicht mehr leisten, müsste man doch für sieben Tage Werbung auf den neuen 500 Säulen rund 100.000 Euro zahlen. Von den Kultursäulen, welche diese Art der Plakatierung noch erlauben, existieren zu wenige, die zudem überbucht sind. Die Stadt kann nicht einerseits von den Veranstaltern verlangen, dass die ‚wilde’ Plakatierung aufhört und andererseits das Netz für finanzierbare Außenwerbung einstellen“ erklärt Michael Russ, Präsident des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen.

Michael Russ führt weiter aus: “Hamburger Veranstalter werden künftig gezwungen sein andere Werbeformen zu nutzen, da sie auch unter Einbeziehung der geplanten 500 Kultursäulen weniger Produktionen ankündigen und Themen mit geringerem Budget gar nicht mehr anbieten werden können. Auch ein spontanes, situationsbezogenes Agieren wird erschwert. Möchte der Veranstalter eine Veranstaltung zusätzlich bewerben, weil beispiels­weise der Kartenvorverkauf nicht so läuft, wie er sich dies wünscht, ist es nahezu unmöglich, kurzfristig Werbeflächen für Plakate zu buchen. In dieser Situation wird Wildplakatierung für manchen wieder eine Option. Wir hoffen, dass die Stadt Hamburg regional wie überregional tätigen Kulturschaffenden weiterhin freien und ungehinderten Zugang zu den Werbeflächen gewährleisten kann und dass andere Städte Bedeutung und Bedürfnisse der Kulturbranche besser beurteilen und entsprechend handeln werden." Vertragspartner der Stadt Hamburg ist die Ströer Out-of-Home Media Gruppe. Das Unternehmen vermarktet Werbeflächen wie Plakatflächen, Litfasssäulen sowie Werbeflächen auf Bussen und Bahnen. Laut Selbstaus­kunft besitzt es über 500 kommunale Vertragspartner.

Der Verband der Deutschen Konzertdirektionen e.V. wurde 1946 in Hamburg gegründet. Ziel des Verbandes ist die Stärkung der privatwirtschaftlich organisierten deutschen Konzertwirtschaft. Im VDKD sind rund 250 Agenturen, Konzertveranstalter und Stiftungen zusammengeschlossen, die im Bereich E- und U-Musik jährlich rund zwei Milliarden Euro umsetzen und ein Publikum von rund 42 Millionen Besuchern ansprechen.

 

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Zehn Jahre nach seiner Gründung kann das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurückblicken. 1998 unter dem Dach des Deutschen Musikrats sowie mit maßgeblicher Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Stadt Bonn eröffnet, hat sich das MIZ seitdem als unverzichtbare Informationseinrichtung für alle Fragen zum Musikleben etabliert.

Nach einem Jahrzehnt kontinuierlicher Entwicklung und stetiger Erweiterung seines Themenspektrums bietet das Zentrum nunmehr ein weit verzweigtes und wohlgeordnetes Wegenetz im Informationsdschungel des deutschen Musiklebens. Es stellt Daten, Fakten und Hintergrundinformationen zu zentralen Feldern bereit und dokumentiert Strukturen sowie kulturpolitische Entwicklungen einer im Umbruch begriffenen, nach wie vor einzigartigen deutschen Musiklandschaft. Die Bandbreite reicht dabei von der musikalischen Bildung und Ausbildung über das Laienmusizieren, die professionelle Musikausübung und das Veranstaltungswesen bis hin zu den Medien und der Musikwirtschaft. Fast alle Informationen werden im Online-Angebot des MIZ gebündelt – aber auch durch eigene Publikationen, einen individuellen Beratungsservice und eine Spezialbibliothek zur Verfügung gestellt.

Die Recherche im Netz: www.miz.org

So finden sich auf der neu gestalteten Website www.miz.org Informationsdatenbanken zur Infrastruktur des Musiklebens mit über 10.000 Institutionen und Einrichtungen. Aufgelistet sind neben den staatlichen und kommunalen Einrichtungen die kulturpolitischen Gremien bis hin zur europäischen Entscheidungsebene, Aus- und Fortbildungsinstitute, Förder- und Forschungseinrichtungen, Orchester und Musiktheater, Behörden und Verbände, Stiftungen, Unternehmen der Musikwirtschaft wie der Musikhandel, Medien aller Art oder auch Informations- und Dokumentationszentren zum Musikleben in Europa. In so genannten Themenportalen werden Fachbeiträge, Dokumente, aktuelle Nachrichten sowie Statistiken zu Themen des Musiklebens gebündelt. Ergänzt wird das Angebot von einer Datenbank für musikalische Fort- und Weiterbildungsangebote, die jährlich über 2.000 Kurse, Lehrgänge und Kongresse verzeichnet, und einer Datenbank über zeitgenössische Komponistinnen und Komponisten.

Individuelle Beratung – zuverlässige Quellen

Die Homepage ist das jederzeit schnell zugängliche Aushängeschild, doch längst nicht alles, was das Zentrum zu bieten hat. Musikinteressierte können das MIZ auch persönlich besuchen. Im Bonner Haus der Kultur bietet eine Spezialbibliothek mit über 7.000 Publikationen und 170 Fachzeitschriften sowie eigenen Publikationen namhafter Autoren allen Interessenten ein umfangreiches Angebot. Außerdem gibt es auch einen heißen Draht zum MIZ: Über 2.000 Spezialanfragen laufen pro Jahr ein – jede wird individuell beantwortet oder an eine zuständige Stelle weitergeleitet. Das publizistische Herzstück des MIZ ist der Musik-Almanach. Die aktuelle siebte Ausgabe 2007/08 umfasst 70 Kapitel auf über 1.500 Seiten und gilt nach wie vor als das best recherchierte, unverzichtbare Nachschlagewerk zum deutschen Musikleben.

Weltweit vernetzt

Die Angebotsvielfalt des MIZ basiert auf einem einzigartigen Informationspool, aus dem das Zentrum schöpfen kann. Basis ist das Netzwerk des Deutschen Musikrats mit seinen 16 Landesmusikräten, 90 Fachverbänden, Projekten und zahlreichen internationalen Partnern. Zur Unterstützung bei der konzeptionellen Weiterentwicklung steht dem Zentrum ein Beirat zur Seite, dem namhafte Vertreter des deutschen Musiklebens angehören. Das MIZ kooperiert mit vielen weiteren Einrichtungen und kann auch aus schwer zugänglichen Quellen schöpfen, zum Beispiel aus dem Datenmaterial von vielen Forschungsinstituten und Fachverbänden. Bereits seit 1998 ist das MIZ Mitglied in der Internationalen Vereinigung der Musikinformationszentren und garantiert im globalisierten Informationszeitalter die wichtige weltweite Vernetzung.

Auch in Zukunft nah an den Benutzern

Beim weiteren Ausbau seiner Angebote wird sich das MIZ auch weiterhin an den Nachfrageschwerpunkten und Bedürfnissen seiner Nutzer orientieren. Dazu gehören die Erweiterung der Themenportale mit Überblicksdarstellungen und statistischen Daten zum Musikleben sowie der Ausbau der Orientierungshilfen zu den Bereichen Musikalische Bildung und Ausbildung, Musikberufe und Musikförderung. Außerdem ist eine Vertiefung der Angebote im Bereich des Zeitgenössischen Musikschaffens, der Infrastruktur der Neue-Musik-Szene und der Komponistendatenbank des MIZ vorgesehen.

Mehr zum Jubiläum des MIZ erfahren Sie unter http://www.miz.org.

 

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Im Rahmen einer vom Composers Club (CC) ausgerichteten Podiumsdiskussion auf den Münchner Medientagen mit dem Titel „Auf dem Scheiterhaufen der Politik: Opfert Brüssel die Autoren?“ hat Jörg Evers, Präsident des Deutschen Komponistenverbandes, die Urheberrechtspolitik der Europäischen Union scharf angegriffen. In der von Ralf Weigand, Präsidiumsmitglied des CC und Aufsichtratsmitglied der GEMA, moderierten Veranstaltung prangerte Evers die „oft widersprüchlichen Entscheidungen und Empfehlungen der europäischen Kommissionen“ und deren „oft willkürliche Unberechenbarkeit“ an. Ausgerichtet wurde das Panel vom Composers Club. Diskussionsteilnehmer waren Mercedes Echerer, Schauspielerin, Moderatorin und Politikerin, Ruth Hieronymi, Mitglied des Europäischen Parlaments, John Groves, Präsident des Composers Club sowie Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA.

Evers ging besonders auf die Bestrebungen der EU ein, die europäischen Verwertungsgesellschaften im Bereich der Online-Verwertung von Musik in einen Wettbewerb untereinander zu treiben. Folge davon werde sein, dass die Gesellschaften zukünftig versuchen müssten sich gegenseitig „mit allen Mitteln im Kampf um die Lizenznehmer auszustechen“. Dies könne nur zu Lasten der Urheber gehen. „Dem Götzen Wettbewerb wird also die Existenzgrundlage der Urheber in den Rachen geworfen“, so Evers. Durch widersprüchliche Empfehlungen der Wettbewerbs- und der Binnenmarktkommission der EU würden die Verwertungsgesellschaften nun in einen „Turbo-Wettbewerb“ sowohl um die Rechteinhaber als auch um die Nutzer treten. Offenbar gebe es hier „wenig Koordinierung“ innerhalb der Kommissionen.

Weiterhin zeichnete Jörg Evers die Gefahr auf, dass dem geforderten Wettbewerb der Urheberrechtsgesellschaften das bisher umfangreiche Engagement einiger dieser Organisationen – unter anderem der GEMA – für soziale und kulturelle Zwecke zum Opfer fallen werde. Dieses Engagement werde im Falle der Realisierung der EU-Pläne einen „massiven Wettbewerbsnachteil“ darstellen. Der Wegfall solcher Förderung werde einen „kulturellen und sozialen Kahlschlag ohnegleichen für das europäische Musikleben“ bedeuten. Er schlug vor „die besondere Schutzwürdigkeit der Verwertungsgesellschaften mit ihren staatsentlastenden, kulturellen und sozialen Funktionen zukünftig in einer bindenden EU-Richtlinie zu verankern.“

Evers forderte, den Fokus bei den Entscheidungen der EU stärker auf den Schutz des Urhebers und seiner geistigen Leistung zu legen: „Allein zu Lasten der Rechteinhaber veranstaltet die Kommission ihre kostspieligen und gefährlichen Experimente, die nicht mehr gut zu machende Schäden in der Gemeinschaft der Verwertungsgesellschaften hinterlassen.“

 

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Im Rahmen der Medientage München fand auf Einladung des Composers Club am 31.10.2008 im Musikforum eine Diskussion zum Thema „Auf dem Scheiterhaufen der Politik – Opfert Brüssel die Autoren?“ statt.

John Groves, Präsident des Composers Club, diskutierte gemeinsam mit der Politikerin und Schauspielerin Mercedes Echerer, der EU-Parlamentarierin Ruth Hieronymi und dem Vorstandsvorsitzenden der GEMA, Dr. Harald Heker, sowie dem Präsidenten des Deutschen Komponistenverbandes, Jörg Evers, dieses für die Musikbranche brisante politische Thema, das von Dr. Ralf Weigand, Mitglied des GEMA-Aufsichtsrats und Vorstand des Composers Club, moderiert wurde.

Vor dem Hintergrund der sowohl qualitativ als auch inhaltlich unterschiedlichen und zum Teil widersprüchlichen Rechtsinstrumentarien der Europäischen Kommission, wie der „Online-Recommendation“ von 2005, der Kartellrechtsentscheidung gegen den Dachverband der europäischen Verwertungsgesellschaften CISAC sowie der für Anfang 2009 geplanten neuen Mitteilung zu kreativen Online-Inhalten, waren sich die Diskutanten einig, dass die Lösungsansätze der EU-Kommission zur Online-Lizenzierung von Musikrechten bei Rechteinhabern und Nutzern zu großer Verwirrung und Rechtsunsicherheit geführt haben.

Die EU-Abgeordnete Ruth Hieronymi bekräftigte die Forderung des EU-Parlaments nach einer Rahmenrichtlinie für die europäischen Verwertungsgesellschaften und forderte die Autoren auf, über den Ministerrat der Länder Einfluss auf die Wahrung ihrer rechtlichen Interessen zu nehmen.

Dazu der Vorstandsvorsitzende der GEMA, Dr. Harald Heker: „Eine Marktregulierung ohne Urheber darf es nicht geben. Die GEMA schließt sich der Forderung des Europäischen Parlaments nach einer Richtlinie als sicherem Rechtsrahmen für Verwertungsgesellschaften an. Wir werden uns dafür in Brüssel auf allen Ebenen stark machen.“

 

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Der Deutsche Rock & Pop Preis gilt als der renommierteste Preis zur Förderung des deutschen Rock- und Pop-Nachwuchses und hielt schon manchem Künstler den Steigbügel zum Erfolg. Musikgrößen wie Pur, Juli, Yvonne Catterfeld, Mundstuhl oder der Schauspieler Pasquale Aleardi nahmen daran bereits teil und nutzten den Titel als Sprungbrett für ihre bundesweite Karriere. Die 26. Austragung von Deutschlands ältestem und erfolgreichstem Nachwuchsfestival findet am 15. November 2008 im Rahmen der Musikmesse MY MUSIC (14. bis 16. November) am Bodensee statt.

„Für den Rock- & Pop Preis werden rund 1.000 bis 1.500 Musikerinnen und Musiker aller musikstilistischen Bereiche nach Friedrichshafen reisen“, erklärt Ole Seelenmeyer, Bundesvorstand des Deutschen Rock- und Pop Musikverbandes (DRMV). Live-Musik pur ist dabei garantiert: „Das gesamte Programm des Festivals umfasst zirka sieben Stunden mit zahlreichen Konzerten.“ Einziges Bewertungs-Kriterium ist dabei der künstlerische Anspruch. In seiner kulturellen und künstlerischen Ausrichtung steht die Auszeichnung im bewussten Gegensatz zu bisherigen Veranstaltungs-Zeremonien von Industriepreisen.

Rock, Pop, Hard & Heavy, Gospel, Alternative, Musical, Reggae, Funk & Soul oder Country: Über 130 „Deutsche Rock & Pop Preise“ werden auf der MY MUSIC verliehen. Durch die Auszeichnung in 76 verschiedenen Musikgenres wird der musikalischen Vielfalt im Bereich der Rock- & Popmusik Rechnung getragen. „Wir sind sehr stolz, dass sich junge Künstler aus der ganzen Bundesrepublik hier am Bodensee treffen, um sich mit den Besten ihrer jeweiligen Stilrichtung zu messen“, freut sich MY MUSIC-Projektleiter Berthold Porath.

Der Deutsche Rock & Pop Preis wird von der Deutschen Popstiftung und dem Deutschen Rock & Pop Musikerverband veranstaltet. Die Schirmherrschaft übernimmt in diesem Jahr erneut der Präsident des Deutschen Musikrats Martin Maria Krüger.

Die Ausscheidungs- und Bewerbungsfrist lief am 15. August 2008 ab. Weitere Informationen unter: www.musiker-online.tv oder dem MUSIKER Magazin 02/2008.

 

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Die Landesregierung Schleswig-Holstein stellt für Projekte, die Kultur und Wirtschaft miteinander vernetzen, eine Millionen Euro Fördermittel aus dem Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein zur Verfügung. "Wir wollen unsere kulturellen Ressourcen weiter erschließen und unsere kulturwirtschaftlichen Infrastrukturen weiterentwickeln", erläuterte Ministerpräsident Peter Harry Carstensen heute (24. Oktober) in Kiel die Intention des neuen Förderprogramms.

Das Land wolle Netzwerke zwischen Kultur und Wirtschaft unterstützen, die beide Sektoren stärker miteinander verknüpfen und kulturwirtschaftliche Aktivitäten bündeln. "Wir sind überzeugt, dass wir unser Land noch attraktiver machen, wenn wir unser kulturelles Potenzial stärken", so Carstensen. Die Landesregierung fördere aus dem neuen Programm beispielsweise Maßnahmen, die die wirtschaftliche Ausrichtung im Kulturbereich allgemein oder die Eigenwirtschaftlichkeit einzelner Einrichtungen verbessern. Auch können gemeinsame Handlungsfelder von Hochschulen und Kultureinrichtungen für die Sicherung des kulturellen Erbes erschlossen werden. Nach einer im Oktober erlassenen Richtlinie werden Projekte ab 60.000 Euro Gesamtkosten gefördert, von denen bis zu 50 Prozent finanziert werden.

Antragsformulare stehen im Internet unter www.zukunftsprogramm.schleswig-holstein.de bereit. Sie sind bei der Geschäftsstelle des Zukunftsprogramms Wirtschaft im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr einzureichen. Das Programm läuft bis Ende 2013. Die "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen im Rahmen des Zukunftsprogramms Schleswig-Holstein 2007 bis 2013 zur kulturwirtschaftlichen Erschließung kultureller Ressourcen ’Netzwerke zwischen Kultur und Wirtschaft’" im Internet unter www.kultur.schleswig-holstein.de

Das Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein mit seinem Fördervolumen von 1,4 Milliarden Euro steht für mehr Wirtschaft und Beschäftigung, für mehr Innovationen und Lebensqualität in Schleswig-Holstein. Das Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein wird kofinanziert aus den Europäischen Strukturfonds EFRE, EFS, ELER und EFF.

 

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Die diesjährige Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates in Berlin am vergangenen Wochenende widmete sich dem Schlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ und den daraus entstehenden Impulsen für das Musikland Deutschland.

Nach der Eröffnung durch Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates, hielt Gitta Connemann, MdB, Vorsitzende der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“, ein Referat mit dem Thema „Abschlussbericht der Enquete-Kommission – Aufbruch oder für die Schublade?“. Im Anschluss daran positionierten Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA sowie Olaf Zimmermann, Sachverständiger der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, ihre Statements zum musikpolitischen Thema der Versammlung.

In ihrem Impulsreferat konnte Gitta Connemann die erfolgreiche Leistung der vierjährigen Tätigkeit der Enquete-Kommission vorstellen und den Bericht als Bestandsaufnahme des kulturellen Lebens in Deutschland mit seinen Empfehlungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen präsentieren. Sie unterstrich in ihrem Vortrag, dass man sich im Ziel immer einig gewesen sei, die einzigartige Kulturlandschaft und beispiellose kulturelle Vielfalt in Deutschland in gemeinsamer Verantwortung von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu erhalten und zu fördern.

Dr. Harald Heker bedankte sich bei Gitta Connemann nicht nur für das gehaltene Referat, sondern im Besonderen für den Abschlussbericht der Enquete-Kommission. „Nie war ein solcher Bericht notwendiger als heute. Selten ist ein Bericht so umfassend und detailliert erarbeitet worden“, so Dr. Harald Heker, „Mit Freude entnehme ich dem Bericht das Lob für die Verwertungsgesellschaften einerseits, andererseits sind die kritischen Anregungen im Rahmen der Handlungsempfehlungen für uns ein Anstoß zum Dialog mit der Politik und zu gemeinsamen Lösungen für die Musikschaffenden in unserem Land.“

Des Weiteren griff Dr. Harald Heker in seiner Ansprache den Titel des Referates „Aufbruch oder für die Schublade?“ auf und äußerte sich dazu klar und zukunftsorientiert: „Bei uns ist der Enquete-Bericht nicht in der Schublade gelandet. Er stellt vielmehr einen Impuls für zusätzliche kulturelle Aktivitäten dar.“ In diesem Zusammenhang präsentierte der Vorstandsvorsitzende der GEMA dem Auditorium einzelne Bausteine des neuen GEMA-Kulturkonzeptes, in dessen Mittelpunkt der „Deutsche Musikautorenpreis-Preis“, sowie die Projekte „Composers in Residence“ und „GEMA Campus“ stehen. Der Deutsche Musikautorenpreis wird erstmals im Mai 2009 in Berlin verliehen werden und die Komponisten und Textdichter für ihre Werke würdigen.

Gegenüber den Mitgliedern des Deutschen Musikrates betonte Dr. Harald Heker als Vertreter der in der GEMA zusammengeschlossenen Komponisten, Textdichter und deren Musikverleger, seine Unterstützung bei deren Arbeit zur musikalischen Bildung in Deutschland. „Erst das kreative Schaffen schöpferischer Menschen ist die Grundlage für musikalische Bildung. Gerade im digitalen Zeitalter, in dem jederzeit und überall auf Musik zugegriffen wird, ist es umso wichtiger, dem schöpferischen Akt und seiner Schutzwürdigkeit die ihm gebührende Bedeutung zuzuweisen und zu erhalten.“

Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 60.000 Mitgliedern (Komponisten, Textdichter und Musikverleger) sowie von über 1 Mio. Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der führenden Autorengesellschaften für Werke der Musik.

 

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Mit über 70 Konzerten und 2.000 Musikern wird die MY MUSIC vom 14. bis 16. November 2008 in Friedrichshafen zum Treffpunkt für Musikbegeisterte jeden Alters. Aus allen musikalischen Richtungen bieten nationale und internationale Künstler, zahlreiche Verbände und Interessengruppen sowie über 200 Aussteller Musikgenuss zum Sehen, Hören und Fühlen. Musikalische Höhepunkte am Abend setzen die Künstler von Stefan Raabs Showband „Heavytones“ und die Profis der Big Band der Bundeswehr.

Ob Staatsbesuch, Benefizkonzert, Tanzgala, Opernball oder MY MUSIC: Die Big Band der Bundeswehr sorgt bei jedem Anlass für den richtigen musikalischen Rahmen und verzaubert das Publikum mit Professionalität, Vielseitigkeit und musikalischem Können. Die swingende Formation gilt als die „musikalischste und beliebteste“ Einheit der Bundeswehr. Auch in diesem Jahr wird das Orchester um Bandleader und Oberstleutnant Christoph Lieder die Besucher der MY MUSIC begeistern. Das große Abend-Konzert findet am Samstag, den 15. November um 20 Uhr in Halle A2 statt.

Blasmusik vom feinsten gibt es auch tagsüber zu erleben: So steht der Jugendblasorchester-Wettbewerb „BW-Musix“ (14. und 15. November, Halle B3) für hochrangige musikalische Bewertung und Hilfestellung. Neben einem Preisgeld von 3.000 Euro winken den Gewinnern Instrumentenpreise und Aktionstage mit dem Musikkorps der Bundeswehr. 22 Jugendkapellen, unter anderem ein Orchester aus Peking, nehmen am Wettbewerb teil. „Ich finde es klasse, dass die Bundeswehr nicht nur ihre Big Band an den Bodensee schickt, sondern auch der Jugend die Chance gibt, ihre Idole live zu erleben“, freut sich MY MUSIC-Projektleiter Berthold Porath.

Live-Musik pur und mit enormer Wandlungsfähigkeit bieten die Musiker der „Heavytones“ – die wohl meistbeschäftigte Band im deutschen Fernsehen. Viermal pro Woche liefern sie das musikalische Gerüst von Stefan Raabs „TV Total“. Die Band hat sich im Laufe von über 1000 TV-Shows fest in der deutschen Musiklandschaft etabliert. In ihren Bann ziehen die Musikstars auch die Besucher der MY MUSIC am Freitag, den 14. November um 20 Uhr in Halle B1. Zusätzlich geben die Musiker am Samstag bei einem Workshop noch Tipps für interessierte Musiker.

Die MY MUSIC findet von 14. bis 16. November 2008 auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt. Am Freitag und Samstag ist die Ausstellung täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

 

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1998 wurde mit maßgeblicher Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Stadt Bonn und privater Förderer das Deutsche Musikinformationszentrum in Bonn gegründet. Seitdem hat sich das MIZ als unverzichtbare Anlaufstelle für alle Fragen zum Musikleben etabliert.

Unter dem Dach des Deutschen Musikrats stellt das MIZ Daten, Fakten und Hintergrundinformationen zu zentralen Feldern des Musiklebens bereit und dokumentiert Strukturen und kulturpolitische Entwicklungen. Das Spektrum reicht dabei von der musikalischen Bildung und Ausbildung über das Laienmusizieren, die professionelle Musikausübung und das Veranstaltungswesen bis hin zu den Medien und der Musikwirtschaft.

NmzMedia hat das Jubiläum des MIZ zum Anlass genommen, mit der Projektleiterin Margot Wallscheid über die Arbeit des MIZ und die Pläne für die Zukunft zu sprechen. Das Gespräch führte Barbara Haack.

zum Interview

 

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Es ist eine Erfolgsstory, die nicht abzureißen scheint: 1,9 Millionen Fernsehzuschauer verfolgten den „ECHO der Stars“ im ZDF, der in diesem Jahr erstmals von dem Moderatoren-Duo Natalia Wörner und Götz Alsmann moderiert wurde.

Das hochkarätige Publikum im restlos ausverkauften Münchner Gasteig war begeistert. 1,9 Millionen Zuschauer schalteten gestern die Klassik-Gala des Jahres im ZDF ein, damit erzielte der „ECHO der Stars“ einen Marktanteil von 8,8 Prozent.

„Wir freuen uns über dieses gute Ergebnis und möchten allen Preisträgern, dem Fernsehpartner ZDF und unserem wundervollen Publikum im Gasteig und an den Bildschirmen zu Hause danken. Der hohe Zuspruch der Künstler untermauert die Bedeutung des ECHO Klassik als einen der wichtigsten Musikpreise der Welt“, so Daniel Knöll, Projektleitung ECHO Klassik, Bundesverband Musikindustrie.

Die ECHO Klassik Gala wartete wie in den vergangenen Jahren mit den Weltstars der Klassik auf. In der Gala ausgezeichnet wurden Cecilia Bartoli (Sängerin des Jahres), Philippe Jaroussky (Sänger des Jahres), José Carreras (ECHO Klassik für sein Lebenswerk), Danielle de Niese (Nachwuchskünstlerin des Jahres), Annette Dasch (Operneinspielung des Jahres), David Garrett (Klassik ohne Grenzen), Martin Stadtfeld (Solistische Einspielung des Jahres), Albrecht Mayer (Musik-DVD des Jahres) und Opera Senza (Kammermusik-Einspielung des Jahres). Natalia Wörner und Götz Alsmann führten professionell durch das Programm. Sie wurden von dem Startenor Andrea Bocelli, dem ZDF-Moderator Markus Lanz und dem "Welt"-Kultur-Chef Eckard Fuhr als Laudatoren unterstützt. Es spielten die Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Andrey Boreyko.

Auf dem Silbernen Teppich glänzten u.a. Sopranistin Anna Maria Kaufmann und Schauspieler Elmar Wepper. Das Publikum in der Münchner Philharmonie war so hochkarätig besetzt wie selten zuvor: Klassikstars wie Dorothee Oberlinger (Holzbläserin des Jahres) und Enoch zu Guttenberg (Sinfonische Einspielung 19. Jahrhundert) ließen es sich nicht nehmen, der Gala persönlich beizuwohnen. Im Anschluss feierten rund 700 geladene Gäste, darunter Schauspiellegende Joachim Fuchsberger, Moderator Markus Lanz, ECHO Klassik Gewinnerin Danielle De Niese und viele weitere Preisträger einen gelungenen Klassikabend.

 

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Joachim Harbich folgt in der Position des Direktors Marketing auf Henrik Hörning, der sich nach erfolgreichem Aufbau der Direktion Marketing im Mai 2008 neuen Aufgaben zugewandt hatte.

Nach seinem BWL-Studium 1993 startete Joachim Harbich seine Laufbahn in der Musikindustrie. Nach seiner Zeit als Marketing Direktor bei der Stuttgarter Tonträgerfirma Intercord wechselte er 1998 zu Polydor / Universal Music, wo er als Leiter A&R/Marketing und später als Geschäftsführer der Polymedia Marketing Group tätig war. Ab 2002 war Harbich bei der edel music AG, Hamburg, zunächst als General Manager edel media & entertainment GmbH tätig. In gleicher Position verantwortete er seit Oktober 2003 und ab Mitte 2005 als Managing Director zusätzlich die Aktivitäten der edel records GmbH. Ab Frühjahr 2007 war er als Managing Director bei Capitol in Köln tätig. Januar 2008 übernahm er den Posten des CEO beim Hamburger Unternehmen Membran International.

„Wir freuen uns, mit Joachim Harbich einen erfahrenen Marketing-Experten gewonnen zu haben. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen in der Musikbranche ist Herr Harbich der optimale Kandidat für diesen strategisch wichtigen Bereich“, so Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA.
Der Ausbau der Direktion Marketing ist Teil der Neuausrichtung der GEMA, die der deutschen Autorengesellschaft für Musik bei sich schnell verändernden Rahmenbedingungen auch künftig eine positive Wachstumsperspektive sichern soll.

Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 60.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über 1 Mio. Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.

 

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Kulturstaatsminister Bernd Neumann betonte in seiner Rede auf der 5. Jahrestagung Kultur- und Kreativwirtschaft am (heutigen) Freitag in Berlin: „Die Kulturwirtschaft braucht eine sichere und solide Stütze durch die öffentliche Kulturförderung. Gerade die aktuelle Finanzkrise zeigt am Beispiel USA, wie riskant die Auslagerung der Kulturförderung auf den privaten Sektor, auf Firmensponsoring und Spenden ist. Mit seinem hohen öffentlichen Finanzierungsanteil steht der Kultursektor in Deutschland in dieser Situation sehr gut da. Künstler, Kulturschaffende und Kulturinstitutionen können weiterhin zuversichtlich in die Zukunft blicken. Die vielfältigen Verflechtungen von öffentlich finanzierter, privat geförderter und gewerblicher Kultur kommen auch der hiesigen Kultur- und Kreativwirtschaft zugute, die mit etwa einer Million Erwerbstätigen an der Spitze der europäischen Länder steht. Dies zeigt: Kultur ist kein bedürftiger Zuwendungsempfänger, sondern ein dynamischer Wirtschaftsmotor. Um die verschiedenen Kreativbranchen weiter zu stärken, hat mein Haus vielfältige Maßnahmen ergriffen: In der Filmbranche hat das Erfolgsmodell Deutscher Filmförderfonds mit seinen Fördermitteln weit mehr als das Sechsfache an Folgeinvestitionen generiert. Der Computerspiele-Preis setzt Maßstäbe für mehr Qualität im Computerspielemarkt und wird sich auch wirtschaftlich zugunsten der Unternehmen dieser Branche auswirken. Die Initiative Musik ist ein effektives Fördermodell für Pop-, Rock- und Jazzmusik. Gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium koordiniert mein Haus die ‚Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung’, um die Kräfte innerhalb der Bundesregierung zu bündeln und diesen Wirtschaftsbereich zu unterstützen.“

Zur Lage der Künstlerinnen und Künstler sagte der Staatsminister: „Künstler und Kulturschaffende stehen am Anfang der so genannten Wertschöpfungskette und bilden den unternehmerischen Kern der Kreativwirtschaft. Als Kulturstaatsminister liegt mir ihre Situation ganz besonders am Herzen. Denn ihre Kreativität bildet den eigentlichen Reichtum der Kulturnation Deutschland. Deshalb setze ich mich nachdrücklich für die Verbesserung der Arbeitsmöglichkeiten von Künstlern und Kulturschaffenden durch Stärkung der Künstlersozialversicherung und des Urheberrechts ein.“

Die diesjährige 5. Jahrestagung Kultur- und Kreativwirtschaft findet im Eugen-Gutmann-Haus der Dresdner Bank am Pariser Platz in Berlin statt. Die Tagung wird von der Friedrich-Naumann-Stiftung, der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Büro für Kulturpolitik und Kulturwirtschaft veranstaltet.

 

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Deutsche Verbraucher laden Musik immer häufiger legal aus dem Internet herunter. Im dritten Quartal 2008 stieg die Zahl der legalen Musikdownloads auf 11,5 Millionen Stück. Die Zunahme betrug 21,8 Prozent zum gleichen Vorjahreszeitraum, wie media control GfK mitteilt. Gleichzeitig wuchsen die Umsätze zwischen Juli und September 2008 um 33,6 Prozent auf 21,6 Millionen Euro. Ulrike Altig, Geschäftsführerin von media control GfK, meint dazu: "Kommerzielle Musikdownloads entwickeln sich zunehmend zum Massenmarkt."

Seit Jahresanfang 2008 wurden insgesamt 33,7 Millionen digitale Produkte im Wert von rund 61,7 Millionen Euro von den diversen Musikportalen legal downgeloadet. "Bis zum Jahresende erwarten wir knapp 45 Millionen Downloads", so Altig weiter.

Besonders sogenannte Bundles profitieren von der stark gestiegenen Bereitschaft der Kunden, komplette Alben auf den PC oder das Handy herunterzuladen. Um 61,2 Prozent auf 1,1 Millionen Stück (Q3 2007: 700.000 Stück) vergrößerte sich die Verkaufsmenge dieser Produkte. Die Zahl der Einzeltracks legte von 8,7 Millionen im dritten Quartal 2007 auf aktuell 10,3 Millionen zu – ein Plus von 18,6 Prozent.

Katy Perrys Nummer-eins-Single "I Kissed A Girl" war der Topseller in den vergangenen drei Monaten. Platz zwei ging an Kid Rock mit "All Summer Long". "Sweet About Me" von Gabriella Cilmi komplettierte das Treppchen.

Das beliebteste Album stammte vom britischen Casting-Star Paul Potts. Sein musikalisches Debüt "One Chance" verwies "Viva La Vida Or A Matter Of Life And Death" von Coldplay auf den zweiten Rang. Amy Macdonald belegte mit "This Is The Life" Position drei. Bereits auf Position vier folgte "Death Magnetic" von Metallica.

 

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Die Popkomm hat im Jahr 2008 ihren Platz als wichtige Plattform der Musik- und Entertainment-Industrie gefestigt. Drei Tage lang präsentierte sich die Popkomm als Konstante in einem schwierigen Marktumfeld. Dazu Dr. Ralf Kleinhenz, Geschäftsführer der Popkomm GmbH: „Die Musikbranche durchlebt derzeit den Paradigmenwechsel vom Produkt hin zum Service. Das zeigte sich besonders deutlich in den Panels des Popkomm Kongresses und in einer Vielzahl von neuen Ausstellern, die gelernt haben mit den veränderten Marktbedingungen umzugehen.“ Von den 843 Ausstellern kamen 75 Prozent aus dem Ausland. Damit konnte die Popkomm ihre Internationalität im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um fünf Prozent steigern. Bis zum Vormittag des 10. Oktober besuchten über 14.000 Fachbesucher die Popkomm, um Geschäfte anzubahnen und Verträge zu schließen, über Lösungen für die Herausforderungen der Branche zu diskutieren und um gute Musik zu entdecken.

Popkomm bringt Politik und Musikindustrie zusammen

Längst ist die Popkomm zu einer Schnittstelle zwischen Politik und Musikindustrie geworden. Dies veranschaulicht in einem Beispiel die Teilname von Robin Gibb. Er ist einer der erfolgreichsten Sänger, Komponisten und Texter weltweit. Auf der Popkomm sprach er in seiner Funktion als Präsident der International Confederation of Societies of Authors and Composers (CISAC). Die CISAC ist eine einmalige Organisation, die 222 Autorengesellschaften aus 118 Ländern repräsentiert. Als Präsident der CISAC ist Robin Gibb prädestiniert wie kein Zweiter, die Diskussion um die Mitte Juli gefällte Entscheidung der EU Kommission gegen 24 europäische Verwertungsgesellschaften einzuleiten. In der Debatte um Online-Lizenzen, kulturelle Vielfalt und das Einkommen der Urheber vertritt Robin Gibb die Position der Komponisten und Texter aus aller Welt sowie die Position von CISAC bezüglich der kürzlich gefällten EU-Entscheidung.

Partnerland Türkei stellt sich internationalen Musikmärkten vor

Vom Partnerland-Konzept der Popkomm profitierte in diesem Jahr der Musikmarkt Türkei. Die türkische Präsenz auf der Popkomm zog sich durch alle drei Säulen. In der Ausstellung präsentierten sich 48 türkische Aussteller auf 200 Quadratmetern. Außerdem traten an allen vier Showcase-Abenden insgesamt 13 türkische Acts aus Rock, Pop und Folk auf. Im Rahmen des Popkomm Kongresses sorgten zwei Panels für Hintergrundinformationen zum expandierenden Musikmarkt Türkei.

Popkomm Kongress

Der Popkomm Kongress hat sich zu einem veritablen Think-Tank entwickelt. Dieses Jahr behandelten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur in über 30 Panels, Talks, Workshops, Vorträgen und Keynotes die dringenden Themen der Musik- und Entertainmentbranche.

Das Motto des diesjährigen Popkomm Kongresses lautete: „Kreation, Kommunikation, Kommerz“.

Viel beachtete Keynotes hielten BeeGee Robin Gibb, der Regisseur Wim Wenders, Big-Champagne-CEO Eric Garland, Violinist Daniel Hope und Petri Lundén, Cardigans-Manager und Vorsitzender des Internationalen Musikmanagerforums (IMMF).

Die Neuerung des Popkomm Kongresses, eine Porträtreihe mit herausragenden Persönlichkeiten der Musik- und Entertainmentbranche, wurde sehr gut angenommen. Bei der Premiere waren Grafiker und Musiker Klaus Voorman, Komponist und Can-Gründungsmitglied Irmin Schmidt und Video-Regisseur Philipp Stölzl vertreten.

Innovation in Music and Entertainment Award

Der Gewinner des wichtigsten Wirtschaftspreises, den die deutsche Musikindustrie zu vergeben hat, heißt KYTE. Die von KYTE entwickelte mobile Online-Plattform ermöglicht es jedem, vom Konsumenten über die Medien bis zum Unterhaltungskonzern, digitalen Content herzustellen und zu vertreiben. Und das live oder on-demand über das Internet, soziale Netzwerke oder Handys. KYTE-Gründer Daniel Graf erklärt: „Wir erleben eine Branche im Umbruch. Die Recording Industry steht vor großen Herausforderungen und innovative, kreative Konzepte sind die Zukunft. Das findet man auf der Popkomm.“

Der Innovation in Music and Entertainment Award wurde in diesem Jahr zum fünften Mal im Rahmen der Popkomm verliehen.

Popkomm Festival

Beim Popkomm Festival erlebten Besucher nicht nur etablierte Bands wie Lordi, Tomte oder Travis, sondern hatten vor allem die Möglichkeit, Geheimtipps für sich zu entdecken. Ein Beleg dafür, dass das Popkomm Festival sich immer mehr zu einer Schnittstelle zwischen dem europäischen und nichteuropäischen Markt entwickelt, zeigte sich in der gewachsenen Anzahl von Künstlern aus Australien, Brasilien, Kanada und den USA. Einzelne Showcases widmeten sich Metal, Punk oder Reggae. Avancierte Dance-Beats haben durch die „DJ Popkomm“ am 11. Oktober zum Abschluss des Festivals einen eigenen Programmplatz gefunden. Die Künstler, die im Rahmen des Popkomm Festivals bislang aufgetreten sind, überzeugten Fachbesucher und Musikfreunde. Dirk Schade, Festival & Event Manager der Popkomm: „Die Festivalbesucher sind begeistert: Nirgendwo sonst kann Musik aus so unterschiedlichen Musikrichtungen und aus so vielen unterschiedlichen Ländern erlebt werden.“ (Der endgültige Abschlußbericht mit Besucherzahlen des Popkomm Festival wird am 13. Oktober veröffentlicht.)

Popkomm bildet Musikbranche prominent in den Medien ab

Die Popkomm hat es auch 2008 wieder geschafft, die Musikindustrie prominent in den Medien abzubilden und ihr somit ein Forum zu verschaffen. Mit der Zahl von 1.400 für die Popkomm akkreditierten Journalisten ist eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (1.300) zu verzeichnen. Sie berichteten von Messe, Kongress und Festival. Zusätzliche Medienberichterstattung resultierte aus der Medienpartnerschaft der Popkomm mit 3sat und dem ZDFtheaterkanal. Die beiden Fernsehsender berichten so breit von Messe, Festival und Kongress wie noch nie in der Geschichte der Popkomm. Rund acht Stunden lang werden am 10. Oktober Impressionen, Gespräche und Live-Musik von der Popkomm übertragen.

Die 21. Popkomm findet vom 16. bis 18. September 2009 in Berlin statt.

 

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Die GEMA hat am 30. September beim Europäischen
Gericht erster Instanz in Luxemburg eine Anfechtungsklage gegen die
Untersagungsverfügung der EG-Kommission vom 16. Juli 2008 in der Sache COMP/C2/38.698 – CISAC eingereicht. Zugleich hat sie beantragt, den Vollzug der Kommissionsentscheidung auszusetzen, bis das Gericht über die Klage in der Hauptsache entscheidet.

In ihrer Entscheidung wirft die EG-Kommission der GEMA und 23 anderen europäischen Verwertungsgesellschaften in erster Linie eine wettbewerbswidrige Verhaltensabstimmung im Rahmen des Abschlusses von Gegenseitigkeitsverträgen für die Bereiche Online, Satellitenübertragung und Kabelweitersendung vor. Als Beleg einer solchen verbotenen Verhaltensabstimmung sieht die Kommission den Umstand an, dass praktisch alle Verwertungsgesellschaften ihr eigenes Repertoire zur Wahrnehmung im Ausland an die jeweiligen nationalen Verwertungsgesellschaften territorial beschränkt auf deren jeweiliges Verwaltungsgebiet übertragen.

Die Klage rügt insbesondere die fehlende rechtliche Bestimmtheit der Entscheidung und die Überschreitung des Kompetenzrahmens der Kommission. Die Entscheidung lässt nicht erkennen, welche Verhaltensweisen konkret untersagt sein sollen und wie sich die Verwertungsgesellschaften verhalten müssen, um das untersagte Verhalten abzustellen. Dadurch entsteht eine unerträgliche Rechtsunsicherheit für die GEMA, aber auch für alle übrigen Verwertungsgesellschaften. Darüber hinaus wendet sich die Klage gegen die unzureichende und rechtsfehlerhafte Beweisführung der Kommission zur Verhaltensabstimmung im Rahmen von Art. 81 EG. Die Kommission übersieht insbesondere, dass eine Wahrnehmung der Rechte durch die jeweiligen nationalen Verwertungsgesellschaften schlicht das effektivste System zur internationalen Rechtewahrnehmung darstellt.

Die GEMA verteidigt mit diesem Schritt das gegenwärtige System nationaler One-stopshops für Musikrechte im Online-, Satelliten- und Kabelweiterverbreitungsmarkt, das den Interessen der Rechteinhaber und der Rechtenutzer gleichermaßen zugute kommt. Der von der Kommission angestrebte Wettbewerb um Nutzer als Folge einer Aufhebung der territorialen Beschränkungen in den Gegenseitigkeitsverträgen würde nach Auffassung der GEMA unvermeidlich einen Rückgang der urheberrechtlichen Vergütungen nach sich ziehen. Eine derartige Entwicklung liegt nicht im Interesse der von der GEMA vertretenen Urheber und Musikverlage und führt zu einem nicht wieder gut zu machenden Schaden für die kulturelle Vielfalt.

Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 60.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über 1 Mio. Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.

 

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And the winner is: KYTE. Die amerikanische Firma hat am ersten Popkomm-Tag den wichtigsten Wirtschaftspreis, den die deutsche Musikindustrie zu vergeben hat, den Popkomm IMEA 2008, gewonnen. Der Innovation in Music and Entertainment Award wurde in diesem Jahr zum fünften Mal im Rahmen der Popkomm verliehen. KYTE stellt eine mobile Online-Plattform bereit. Sie ermöglicht es jedem, vom Konsumenten über die Medien bis zum Unterhaltungskonzern, digitalen Content herzustellen und zu vertreiben. Und das live oder on-demand über das Internet, soziale Netzwerke oder Handys. KYTE-Gründer Daniel Graf erklärt: „Die Idee ist: sharing relevant moments. Also die Möglichkeit, die wichtigsten Momente mit seiner Fanbase oder von Fan zu Fan zu teilen. Überall, zu jeder Zeit, mobil, oder im Web.“ Graf weiter: „Wir erleben eine Branche im Umbruch. Die Recording Industry steht vor großen Herausforderungen und innovative, kreative Konzepte sind die Zukunft. Das findet man auf der Popkomm.“ Auf die Frage zur Verwendung der 3.000 Euro Preisgeld antwortet der KYTE-Gründer: „Wir investieren das Geld, um unseren Marktauftritt in Deutschland zu stärken. Das ist in Europa unser wichtigster Markt.“

 

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Am (heutigen) Mittwoch hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann in Berlin die weltweit größte Musikmesse, die Popkomm 2008, eröffnet.

In seiner Rede hob Staatsminister Bernd Neumann das Potential der Musikbranche für Wachstum und Beschäftigung hervor: „Kultur und Kreativität sind nicht nur Selbstzweck, sondern ziehen auch positive wirtschaftliche Effekte nach sich. Mit der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle stellt sich die Musikbranche engagiert der digitalen Herausforderung. Zur Stärkung der deutschen Branche hat die Bundesregierung gemeinsam mit der Musikwirtschaft ein effektives Fördermodell für die Popmusik etabliert: Unsere seit einem Jahr bestehende ‚Initiative Musik’ unterstützt erstmals systematisch auf der Bundesebene Pop-, Rock- und Jazzmusik. In Zusammenarbeit mit Branchenvertretern konnten wir Programme zur Künstler- und Infrastrukturförderung beschließen. Qualität, musikalische Bandbreite und Zahl der Anträge zeigen, dass unser Engagement eine sehr gute Resonanz in der Branche findet.

Das drängendste Problem sind dabei nach wie vor die Urheberrechtsverletzungen. Raubkopieren in kein Kavaliersdelikt! Ich setze mich darum dafür ein, dass wir beste rechtliche Rahmenbedingungen bekommen, um die Rechte der Urheber zu schützen. Die Bundesregierung befürwortet die Entwicklung von Kooperationsverfahren zwischen Rechteinhabern und Internetservicebetreibern zur Verfolgung und Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen im Internet. Darum habe ich darauf gedrungen, dass dieses Thema auf die Agenda des EU-Ministerrats gesetzt wird.“

Die „Initiative Musik“ wird jährlich mit einer Million Euro vom Kulturstaatsminister und mit 300.000 Euro von der Musikwirtschaft unterstützt. Das vielfältige Maßnahmenbündel der „Initiative Musik“ soll die deutsche Musikindustrie insgesamt stärken. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Förderung von Nachwuchsmusikern, der Integration von Musikern mit Migrationshintergrund und der Verbreitung deutscher Popmusik im Ausland. Auf der Popkomm 2008 stellt sich die „Initiative Musik“ mit einem eigenen Stand vor. Auch im Festivalprogramm der Popkomm tritt eine Reihe von Musikern auf, die von der Initiative Musik gefördert werden. Ab November 2008 beteiligt sich diese Initiative außerdem an dem Projekt „Deutschland und China in Bewegung“, das im Vorfeld der Expo 2010 in Shanghai vom Goethe-Institut organisiert wird.

Bernd Neumann würdigte in seiner Rede auch das diesjährige Gastland Türkei und betonte die große Integrationsfunktion der türkischen Musikszene: „Von dieser Musikszene gehen wichtige Impulse für die deutsche Popmusik aus: Das gilt in Bezug auf die künstlerische und die kulturwirtschaftliche Perspektive. Gerade vor dem Hintergrund der großen Zahl an türkischstämmigen Mitbürgern in Deutschland ist diese Musikszene aber auch ein wichtiges Mittel der Verständigung.“

Mit über 880 Ausstellern aus 57 Ländern ist die Popkomm die weltweit größte Fachmesse für Musik und Entertainment. Ergänzt wird die Messe durch einen internationalen Kongress und ein Festival in vielen Berliner Clubs.

 

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Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat heute zur Eröffnung der Musikmesse Popkomm in Berlin seine Forderung bekräftigt, die urheberrechtliche Schutzfrist für Tonträger von 50 auf 95 Jahre zu verlängern.

Gegenwärtig beträgt die Schutzfrist für Tonträger europaweit 50 Jahre nach Erscheinen der Aufnahme. Während dieses Zeitraums erhalten die Musiker, die an der Aufnahme beteiligt waren, Entgelte aus Lizenzeinnahmen, soweit diese vertraglich vereinbart wurden. Außerdem erhalten sie gesetzliche Vergütungen, wenn diese Tonträger öffentlich gesendet oder gespielt werden. Gerade diese Einnahmen aus gesetzlichen Vergütungsansprüchen sind für unbekannte Musiker und insbesondere Studiomusiker, die keine vertraglichen Ansprüche auf Lizenzbeteiligungen haben, besonders wichtig zur Sicherung ihres Lebensunterhalts, können sie doch nicht an die Hersteller abgetreten werden, sondern kommen wahrgenommen durch die Verwertungsgesellschaften den ausübenden Künstler unmittelbar zugute. Häufig sind die Aufnahmen im Unterschied zu den Werken der Urheber, die bis 70 Jahre nach Tod des Urhebers geschützt werden, schon zu Lebzeiten der ausübenden Künstler gemeinfrei, können also von Dritten verwertet werden, ohne dass die Urheber an den Erlösen partizipieren.

Der Deutsche Kulturrat erachtet die Schutzfristverlängerung als einen positiven Weg zur Verbesserung der sozialen Lage der ausübenden Künstler und hier besonders der namentlich nicht genannten Studiomusiker. Als innovativ erachtet der Deutsche Kulturrat die Einrichtung des von der EU-Kommission vorgeschlagenen Fonds, der aus den zusätzlichen Einnahmen aus der verlängerten Schutzfrist gespeist werden soll.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die urheberrechtliche Schutzfrist für alle audiovisuellen Werken, also auch für Tonträger, muss von 50 auf 95 Jahre nach Erscheinen der Aufnahme erhöht werden. Immer häufiger werden Musikaufnahmen schon zu Lebzeiten der ausübenden Künstler gemeinfrei, können also von Dritten verwertet werden, ohne dass die Musiker an den Erlösen partizipieren. Dieser Ungerechtigkeit sollte die Politik so schnell wie möglich einen Riegel vorschieben.“

 

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Der Verband der Deutschen Konzertdirektionen e.V. (VDKD) kritisiert die Besteuerung auf zweiter Ebene bei ausländischen Kulturorchestern. Diese werden zwar, wenn sie in Deutschland auftreten und für ihre Konzerte ein Gesamthonorar als Orchester erhalten, als Kulturveranstaltung von der Quellensteuer befreit. Gleichzeitig aber wird der einzelne, angestellte Musiker des Orchesters steuerpflichtig und soll sein ihm im Ausland ausgezahltes Gehalt anteilig für die Tage, an denen er sich in Deutschland aufhält, versteuern. VDKD Präsident Michael Russ: „Das Unverständnis über deutsches Steuerrecht bei den großen amerikanischen Kulturorchestern wie beispielsweise den New Yorker Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra und dem Cleveland Orchestra ist beträchtlich. Die Branche spürt bereits, dass ausländische Orchester nicht mehr bereit sind, Konzertengagements in Deutschland anzutreten.“

VDKD Justitiar Prof. Dr. Johannes Kreile führt aus: „Die Abführungspflicht trifft nicht nur ausländische Orchester, sondern beispielsweise auch ausländische Fußballvereine, die in Deutschland im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs auftreten. In einem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 20. März 2008 wird nun auf die Besteuerung ausländischer Sportler, Vereine und Dachverbände bei europäischen Mannschaftssportwettbewerben im Hinblick auf die anteiligen Löhne nach § 50a Abs. 4 Nr. 2 EStG verzichtet. EU-Vereine sind also aufgrund der Wechselseitigkeit von der Steuerpflicht befreit, weil auch deutsche Vereine ihre Spiele im Rahmen internationaler Wettbewerbe im Ausland durchführen. Anderes gilt für die Musiker, hier will der deutsche Staat besteuern. Außer Acht gelassen wird hierbei, dass natürlich auch deutsche Orchester von ausländischen Spielstätten eingeladen werden und so maßgeblich zum internationalen Kulturaustausch beitragen. Das Jahressteuergesetz 2009 beseitigt diesen Missstand nur teilweise, denn es sieht vor, die Befreiung vom Steuerabzug auf zweiter Ebene nur solchen Kulturvereinigungen zu gestatten, die zu mehr als der Hälfte aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Da aber beispielsweise die New Yorker Philharmoniker nicht aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, sollen diese weiterhin benachteiligt bleiben. Im Interesse eines funktionierenden Kulturaustausches muss diese Behinderung im internationalen Kulturbetrieb dringend abgebaut werden. In einem Schreiben an das Bundesministerium der Finanzen haben wir deshalb gefordert, das BMF-Schreiben vom 20. März 2008 auch auf die anteiligen Honorare der angestellten Orchestermusiker auszudehnen.“

Der Verband der Deutschen Konzertdirektionen e.V. wurde 1946 in Hamburg gegründet. Ziel des Verbandes ist die Stärkung der privatwirtschaftlich organisierten deutschen Konzertwirtschaft. Im VDKD sind rund 250 Agenturen, Konzertveranstalter und Stiftungen zusammengeschlossen, die im Bereich E- und U-Musik jährlich rund zwei Milliarden Euro umsetzen und ein Publikum von rund 42 Millionen Besuchern ansprechen.

 

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Viele Gerichte sehen den illegalen Download von Musik, Hörbüchern oder Filmen aus Tauschbörsen nicht als Bagatelle. Das zeigen die ersten Erfahrungen mit dem Anfang September in Kraft getretenen Gesetz zur „Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums“, das Musik- und Filmproduzenten oder Verlagen erstmals die Möglichkeit eröffnet, ausschließlich und auf direktem Wege zivilrechtlich gegen Internetpiraterie vorzugehen. Voraussetzung für die Verfolgung von Tauschbörsendelikten ist dabei, dass ein Richter dem Provider gestattet, dem Rechteinhaber, unter Verwendung von Verkehrsdaten, Name und Anschrift des Anschlussinhabers mitzuteilen, über dessen Internetzugang die Rechtsverletzung begangen wurde. Allein 2007 wurden in Deutschland unter anderem über 300 Millionen Songs illegal aus dem Internet heruntergeladen. Auf einen legalen kommen damit rund zehn illegale Downloads.

Richter der Landgerichte in Köln (28 AR 6/08), Bielefeld (4 O 328/08), Oldenburg (5 O 2421/08), Frankfurt a.M. (2-06 O 534/08) und Nürnberg (3 O 8013/08) sehen bereits das Anbieten von einem Musikalbum oder Hörbuch als ausreichend, betroffenen Musikfirmen oder Verlagen die Abfrage der hinter den IP-Adressen stehenden Klardaten der Anschlussinhaber (sogenannte Verkehrsdaten) zu erlauben. Damit wird der im Gesetz gewählte Begriff des „gewerblichen Ausmaßes“ als Voraussetzung zur Erteilung von Auskünften bewusst niedrigschwellig ausgelegt. Das LG Oldenburg geht sogar noch einen Schritt weiter und sieht bereits in der Nutzung einer Musiktauschbörse ein Indiz dafür, dass der Rahmen des Privaten „endgültig“ überschritten sei. Von Providern wurden ebenfalls erste Auskünfte zu Anschlussinhabern erteilt. Diese müssen jetzt mit Schadensersatzforderungen sowie nicht unerheblichen Gerichts- und Anwaltskosten rechnen.

„Viele Zivilrichter scheinen das Problem illegaler Downloads höher zu bewerten als einige Staatsanwälte, die seit Sommer die Aufnahme strafrechtlicher Ermittlungen bei Fällen von Internetpiraterie verweigern“, sagte Stefan Michalk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie in Berlin. „Niemand, der illegal Songs, Hörbücher, Filme, Games oder Software im Internet anbietet oder herunterlädt, darf sich sicher fühlen“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins Deutscher Buchhandel. Statt straf- oder zivilrechtlicher Verfolgung würde die Kreativwirtschaft allerdings Lösungen wie in Frankreich oder England bevorzugen, bei denen Internetpiraten zunächst eine Warnung ohne juristische Konsequenzen erhielten. Dafür sei aber die Mitwirkung der Provider notwendig, die dazu bisher wenig Bereitschaft zeigten.

 

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Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat heute der Bundesministerin für Justiz, Brigitte Zypris, seine Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission zur Schutzfristverlängerung für Tonträger übermittelt. Der Deutsche Kulturrat begrüßt, dass die EU-Kommission die Schutzfrist für die Rechte ausübender Künstler und Tonträgerhersteller verlängern will.

Die EU-Kommission schlägt mit dem „Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2006/116/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Schutzdauer des Urheberrechts und bestimmter verwandter Schutzrechte“ (KOM (2008)464/3) vor, die Schutzdauer für ausübende Künstler und Tonträgerhersteller für auf Tonträger veröffentlichte Darbietungen von 50 auf 95 Jahre zu verlängern. Zusätzlich sieht der Richtlinienvorschlag als flankierende Maßnahme eine „Use-it-or-lose-it“-Klausel für Verträge zwischen ausübenden Künstlern und Tonträgerfirmen vor, nach der Künstler ihre Rechte zurückfordern können, wenn die Tonträgerfirmen die Aufnahme in der erweiterten Schutzfrist nicht vermarktet. Weiter soll flankierend ein Fonds eingerichtet werden, in den die Tonträgerfirmen 20% der Einnahmen aus der verlängerten Schutzfrist einzahlen. Damit soll der von der EU-Kommission zutreffend beschriebene Missstand korrigiert werden, dass insbesondere Studiomusiker und unbekannte Solisten ihre Rechte gegen eine Einmalzahlung an die Hersteller abtreten von einer Schutzfristverlängerung selber also – abgesehen von den Vergütungsansprüchen – nicht profitieren würde.

Der Deutsche Kulturrat erachtet den Richtlinienvorschlag als einen positiven Weg zur Verbesserung der sozialen Lage der ausübenden Künstler. Als innovativ erachtet der Deutsche Kulturrat die Einrichtung eines Fonds, der aus den zusätzlichen Einnahmen aus der verlängerten Schutzfrist gespeist wird. Allerdings sollte verbindlich vorgesehen werden, diese Mittel über Verwertungsgesellschaften auszuschütten. Verwertungsgesellschaften verfügen über die erforderliche Erfahrung der adäquaten Ausschüttung von kollektiven Einnahmen. Auch die vorgesehene Vereinheitlichung der – bislang in EU-Ländern unterschiedlich geregelten – Schutzfrist für Werke, die Text und Musik kombinieren, ist zu begrüßen. Es ist sinnvoll, die Schutzfrist ab dem Tod des letzten überlebenden Beteiligten, d.h. des Verfassers des Textes oder des Komponisten der Musik, laufen zu lassen.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Wir begrüßen, dass die EU-Kommission die Schutzfrist für die Rechte ausübender Künstler und Tonträgerhersteller für auf Tonträger veröffentlichte Darbietungen verlängern will und fordern die Bundesjustizministerin auf, dem Vorschlag der EU-Kommission zu folgen. Für gänzlich unbefriedigend erachten wir aber, dass die Verlängerung der Schutzfrist nur für Tonträger gelten soll. Durch den geplanten Richtlinienvorschlag entstünde eine Ungleichbehandlung zwischen Tonträgern und audiovisuellen Werken, die durch nichts gerechtfertigt ist. Es wäre ein absurdes Ergebnis, wenn beispielsweise die an einem Film beteiligten Schauspieler nicht mehr geschützt wären, wohl aber noch die Musiker des Soundtracks desselben Films. Häufig ist auch dasselbe Konzert sowohl als Tonträger als auch auf DVD erhältlich, man denke nur an die Konzertmitschnitte Herbert von Karajans. Dies zeigt, dass nur eine einheitliche Schutzfristverlängerung unabhängig vom Trägermedium, also unter Einbeziehung audiovisueller Aufzeichnungen, sachgerecht ist.“

 

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Wolfgang Hanebrink (45), Chairman + Head of Commercial Development EMI Music GSA, ist als neues Vorstandsmitglied im Bundesverband Musikindustrie e.V. im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt worden. Hanebrink tritt damit die Nachfolge von Birgit Adels an, die mit ihrem Weggang von EMI aus dem Vorstand ausgeschieden ist.

Wolfgang Hanebrink war vor seinem Einstieg in die Musikbranche 16 Jahre in der Konsumgüter-Branche u.a. bei Panasonic und Epson beschäftigt. Im August 2005 stieß Wolfgang Hanebrink als Vice President Commercial zu EMI Music Germany. In dieser Position verantwortete er sämtliche Vertriebsaktivitäten des Unternehmens und übernahm bald auch internationale Aufgaben für Österreich und die Schweiz. Im Mai 2008, nur knapp drei Jahre nach seinem Wechsel aus der Konsumgüterbranche ins Musikgeschäft, stieg Hanebrink bei EMI Music schließlich zum Chairman & Head of Commercial Development auf.

 

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Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, freut sich sehr, dass der Vorstoß zur Abschaffung der Künstlersozialversicherung heute im Bundesrat gescheitert ist.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hatte am 09.09.2008 in einer Eilmeldung gemeldet, dass in der heutigen Bundesratsitzung ein Antrag des Wirtschaftsausschusses des Bundesrates abgestimmt werden soll, in dem es heißt: „Der Bundesrat fordert, dass die Künstlersozialversicherung abgeschafft oder zumindest unternehmerfreundlich reformiert wird.“

Der Deutsche Kulturrat hatte daraufhin die Ministerpräsidenten der Länder aufgerufen, bei der heutigen Bundesratssitzung ihre Kulturverantwortung ernst zu nehmen und der Empfehlung nicht zu zustimmen. Außerdem hatte der Deutsche Kulturrat die Künstler zum Widerstand gegen diesen Beschlussvorschlag aufgerufen.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die Vernunft hat gesiegt, die Künstlersozialversicherung bleibt. Es ist sehr erfreulich, dass eine übergroße Mehrheit der Ministerpräsidenten der Länder die geplante Abschaffung der Künstlersozialversicherung gestoppt hat. Es ist sehr erfreulich, wie viele Politikerinnen und Politiker des Bundestages und der Landtage sofort nach Bekanntwerden der Abschaffungspläne ihre Solidarität für die Künstlersozialversicherung erklärt haben. Es ist sehr erfreulich, dass Bundesarbeitsminister Olaf Scholz, MdB (SPD) ebenso wie Kulturstaatsminister Bernd Neumann, MdB (CDU) eindeutig und unmissverständlich den Abschaffungsplänen eine Absage erteilt haben. Es ist sehr erfreulich, dass so viele Verbände aus dem Kulturbereich gegen die Abschaffungspläne protestiert haben. Ich hoffe sehr, dass diese eindeutige Reaktion der Bundes- und Landespolitiker, der Verbände und jetzt auch der Ministerpräsidenten der Länder dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, der hinter dieser Initiative zur Abschaffung der Künstlersozialversicherung steht, zeigt, dass eine breite gesellschaftliche Mehrheit in Deutschland die soziale Absicherung der Künstlerinnen und Künstler über die Künstlersozialversicherung will. Wir rufen den Deutschen Industrie- und Handelskammertag auf, seine Attacken auf die Künstlersozialversicherung jetzt einzustellen.“

 

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Er ist einer der renommiertesten Violin-Virtuosen der Welt, gefeierter Autor und einer der Stars der klassi-schen Musik: Daniel Hope. Die Popkomm konnte den prominenten südafrikanischen Geiger als Hauptredner für das Klassik-Panel des diesjährigen Popkomm-Kongresses gewinnen.

Hope gilt als hervorragender Interpret von Berg, Britten und Schosta-kowitsch, aber auch von Mendelssohn-Bartholdy und Vivaldi. Lange Jahre war er musikalischer Partner des legendären Yehudi Menuhin. Daniel Hope: „Die klassische Musik ist und muss ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft bleiben“, erläutert er, „bei einem solchen Zu-sammentreffen müssen wir uns als klassische Musiker offen für die Verständigung und Kommunikation zeigen, um der Klassik eine an-spruchsvolle, zugleich aber auch dynamische Plattform im 21. Jahr-hundert zu sichern.“ Diese Bestrebungen werden durch die Pop-komm unterstützt: „Die Bedeutung der Klassik auf der Popkomm wird durch die erstmalige Teilnahme der Association of Classical In-dependents in Germany e.V., kurz CLASS, unterstrichen“, so Pop-komm-Geschäftsführer Dr. Ralf Kleinhenz.

Das bewegte Leben von Daniel Hope beginnt 1974 im südafrikani-schen Durban. Schon ein halbes Jahr später wandert die Familie aus: Vater Christopher ist Schriftsteller und Apartheid-Gegner. In London wird Daniel Hopes Mutter Eleanor Sekretärin von Yehudi Menuhin, später seine Managerin. Mit vier Jahren erhält Hope ersten Violin-Unterricht, mit zehn Jahren hat er seinen ersten Fernsehauftritt, mit elf spielt er mit Menuhin Bartók im deutschen Fernsehen. Es ist das erste von mehr als 60 gemeinsamen Konzerten der beiden Geiger. 2001 wählt der „Evening Standard“ Hope zum „Klassischen Interpre-ten des Jahres“, ein Jahr später wird er jüngstes Mitglied des legen-dären Beaux Arts Trio – die höchsten Weihen für einen Kammermusi-ker. 2004 wird er zum stellvertretenden Künstlerischen Direktor des Savannah Music Festival ernannt, gewinnt bei den „Classical Brit A-wards“ in London die Auszeichnung als „Junger Künstler des Jahres“ den Deutschen Schallplattenpreis und den ersten von insgesamt drei Klassik-Echos. Im Jahr darauf spielt er in Dachau anlässlich des 60. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers und wird für zwei Grammys nominiert. Seit 2006 arbeitet er mit Stewart Copeland, dem Schlagzeuger von The Police. 2007 erscheint sein erstes Buch „Famili-enstücke. Eine Spurensuche“, eine komplexe Auseinandersetzung mit der Geschichte seiner jüdischen Familie, die von den Nazis aus Deutschland vertrieben worden war.

Popkomm-Geschäftsführer Dr. Ralf Kleinhenz: „Mit Daniel Hope hat die Popkomm einen großartigen Musiker als Keynote-Sprecher ge-winnen können“, so Dr. Kleinhenz, „aber auch einen Menschen, der über den Tellerrand blickt, einen Grenzgänger zwischen den Musik-Welten, der auch als Schriftsteller reüssiert hat.“

Popkomm
Als internationale Plattform der Musik- und Entertainment-Wirtschaft zieht die Popkomm Tausende Fachbesucher aus aller Welt an. Das Alleinstellungsmerkmal der Popkomm ist das integrierte Veranstaltungskonzept. Als einziger Branchentreff der Welt verbindet die Popkomm Fachmesse, Kongress und Festival. Deshalb ist die Popkomm nicht nur für das Kerngeschäft mit der Musik attraktiv. Sie lockt auch Branchen wie die Konzertindustrie, Film, Mobile Entertainment und Werbung in die Hallen unter dem Berliner Funkturm. Die Popkomm ist 2008 in ihrer fünften Aufla-ge in Berlin zu erleben und findet vom 8. bis 10. Oktober statt. Veranstalter ist die Popkomm GmbH, Berlin. Das diesjährige Partnerland der Popkomm ist die Türkei.

 

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