Bei den Musikinstrumentensammlungen, Museen und
Gedenkstätten handelt es sich um Einrichtungen in
öffentlicher wie privater Trägerschaft. Neben den hier
aufgeführten Museen enthalten im Allgemeinen auch
Völkerkundemuseen und Heimatmuseen eine Anzahl von
Musikinstrumenten, die aber i. d. R. in die Gesamtsammlung
integriert und wegen ihres zahlenmäßig meist geringeren
Umfangs hier nicht genannt sind.
Betreuung u. Führungen: Ursula Eppler-Jehle Tr: Stadt Albstadt. Hist: Gegr. vor dem 2. Weltkrieg als private Slg. v. Martin Friedrich Jehle; seit Mitte der 1970er Jahre städt. Slg. Best: Musikinstrumente u. Literatur aus mehreren Jahrhunderten. Über 30 Tasteninstrumente, daneben Holz-, Blechblas- u. Streichinstrumente sowie andere Instrumentenarten. Notendrucke, Gesang- u. Choralbücher, Lehrbücher u. Musikschulen, Handschriften, Briefe. Historische Geigen- u. Klavierbauerwerkstatt. Nachlass Johannes Jehle. Öffentl. Zugang: Möglich (Führungen).
L: Rena Erfurth Tr: Stadt Apolda. Hist: Gegr. 1952 auf der Basis v. Sammlungsstücken der ehemaligen Glockengießerei Schilling in Apolda. Aufg: Erforschung der Kulturgeschichte der Glocke v. den Anfängen bis zur Gegenwart (Formentwicklung, Dekor, Funktionen der Glocken, Gießerberuf). - Best: 40 Turmglocken v. 11. bis 20. Jh., darunter vorwiegend Kirchenglocken u. Tempelglocken; außerdem Uhrglocken, Schiffsglocken, Tier- u. Handglocken u.a. Publ: Heike Schlichting: Glockenmuseum Apolda. Eine kleine Kulturgeschichte der Glocke, 1994.
Letzte Aktualisierung: 18.11.2010
Arnstadt
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Bachausstellung "Bach in Arnstadt" im Schlossmuseum Schlossmuseum Arnstadt
L: Matthias Klein Tr: Stadt Arnstadt. Hist: 1979 Gründung des Museums f. Stadtgeschichte. 1985 Eingliederung der seit 1935 bestehenden Bach-Gedenkstätte. 2004 Auflösung des Stadtgeschichtsmuseums u. Eröffnung der neuen Ausstellung "Bach in Arnstadt". Seit 2009 Unterbringung im Schlossmuseum. Aufg: Ausstellung sowie Dokumentation des Wirkens der Bachfamilie, insbesondere in den Jahren 1703-1707 (Aufenthalt v. Johann Sebastian Bach in Arnstadt) sowie des historischen, künstler., musikal. u. wiss. Umfeldes der Bachzeit. Dokumentation der Historie der Johann-Sebastian-Bach-Kirche sowie deren 300-jähriger Orgelgeschichte.
Letzte Aktualisierung: 19.11.2010
Augsburg
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Kunstsammlungen und Museen Augsburg Verwaltung, Schaezlerpalais
Besuchsadresse: Maximilianmuseum, Fuggerplatz 1, 86150 Augsburg Dir: Dr. Christof Trepesch; zuständig f. die Musikinstrumentenslg: Dr. Christoph Emmendörffer Tr: Stadt Augsburg. Hist: Gegr. 1853. Best: Ca. 30 Musikinstrumente des 16. bis 19. Jh. aus Augsburg und Umgebung (Serpent, Zinken, Dulciane, Krummhörner, Lauten, Virginal v. Daniel Bidermann (um 1640), Hammerklavier v. Matthias Schautz (1802) u.a.). Öffentl. Zugang: Möglich. Anm: Teile der Slg. befinden sich im Mozarthaus Augsburg.
Besuchsadresse: Frauentorstr. 30, 86152 Augsburg Dir. der Kunstsammlungen u. Museen Augsburg: Dr. Christof Trepesch Tr: Stadt Augsburg. Hist: Gedenkstätte seit 1937. Aufg: Ständige Ausstellung über Leben u. Werk Leopold Mozarts u. seiner Familie. Programmslg. der Deutschen Mozartfeste. Bücher u. Zss. zum Themenkreis Mozart. Öffentl. Benutzung: Möglich.
Letzte Aktualisierung: 08.06.2010
Bad Krozingen
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Stiftung Historischer Tasteninstrumente der Sammlung Neumeyer-Junghanns-Tracey
Am Schloßpark 7, 79189 Bad Krozingen
Tel.: (07633) 3700 od. 407164 Fax: (07633) 407157
Vorstandsvors: Bernhard Grotz Hist: Gegr. ca. 1930 als Privatslg. v. Fritz Neumeyer. Erweiterung durch Rolf Junghanns u. Bradford Tracey. Seit 1974 Unterbringung im Schloss Bad Krozingen. Best: 51 vorwiegend historische Tasteninstrumente aus 4 Jahrhunderten, die einen Überblick über die Entwicklung dieser Instrumentengruppe geben (Orgelpositiv, Regal, Spinett, Spinettino, Virginale, Cembali, Clavichorde, Tangentenflügel, Tafelklaviere, Hammerflügel, Harmonien). Fast alle Instrumente sind spielbar u. werden alternierend regelmäßig in Konzerten vorgestellt. Noten- u. Musikliteratursammlung v. Fritz Neumeyer, Rolf Junghanns u. Bradfort Tracey. Öffentl. Zugang: Möglich (nach Voranmeldung).
Letzte Aktualisierung: 03.12.2010
Bad Säckingen
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Trompetenmuseum Bad Säckingen
Trompeterschloss, 79713 Bad Säckingen
Postfach 1143, 79702 Bad Säckingen
Tel.: (07761) 2217 Fax: (07761) 5536673
Dir: Johannes Brenke Tr: Stadt Bad Säckingen. Hist: Gegr. 1985 durch Ankauf der Privatslg. Ernst W. Buser, Binningen (Schweiz). Best: Ca. 150 Trompeten des 17.-20. Jh. Holzschnitte, Stiche, Lithographien, Cartoons, Plakate, Aquarelle des 16.-20. Jh. Dokumente zur Geschichte der Trp. u. des Trompetenspiels (Originalausgaben der Altenburg- u. der Arban-Trompetenschule; "Aufdinge-Brief" eines Trompeterlehrlings u.a.). Schallarchiv (78er Aufnahmen u.a.); Fotoarchiv. Nachlässe: Eduard Seifert, Willi Liebe. Dauerleihgaben aus dem Nachlass v. Adolf Scherbaum. Öffentl. Zugang: Möglich. Publ: Katalog, 1985. - Checkliste, 2001.
Letzte Aktualisierung: 25.11.2010
Bad Windsheim
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Museum Kirche in Franken Fränkisches Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken
Besuchsadresse: Spitalkirche, Rothenburger Str. 16, 91438 Bad Windsheim L: Dr. Andrea K. Thurnwald Tr: Bezirk Mittelfranken, Betriebsträgerschaft: Ev.-Lutherische Kirche in Bayern, Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, Stadt Bad Windsheim, Verein Fränkisches Freilandmuseum e.V., Förderverein Spitalkirche e.V. Hist: Seit 2006 in der Spitalkirche Bad Windsheim. Bestandteil der seit 1997 bestehenden Baugruppe "Stadt" des 1982 eröffneten Fränkischen Freilandmuseums. Aufg: Dokumentation v. Geschichte, Traditionen u. Formen des fränkischen Protestantismus. Überblicksartige Darstellung der Geschichte der ev. Kirchenmusik in Franken mit Instrumenten (u.a. spielbare Steinmeyer-Orgel v. 1888) u. Klangbeispielen. Besondere Berücksichtigung der Themen Orgelbau, kirchenmusikal. Instrumente, Gottesdienst u. Gesangbuch sowie Chorgesang. Öffentl. Zugang: Möglich. Publ: Schriften des Museums Kirche in Franken, in: Schriften u. Kataloge des Fränkischen Freilandmuseums, hrsg. v. Konrad Bedal. - Franken unter einem Dach. Zeitschrift f. die fränkischen Freilandmuseen.
Letzte Aktualisierung: 20.09.2010
Baden-Baden
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Brahmshaus Baden-Baden Museum Brahmsgesellschaft Baden-Baden
Präs: Dr. Otmar Zwiebelhofer; Gs: Ilka Hecker Tr: Brahmsges. Baden-Baden e.V. Hist: Wohnhaus v. Johannes Brahms in den Jahren 1865-74. Seit 1967 in der Trägerschaft der Brahmsges. Baden-Baden. Aufg: Präsentation einer ständigen Ausstellung in den v. Johannes Brahms bewohnten Räumen mit Fotos, Dokumenten, Büsten, Totenmaske u.a. Memorabilien. Öffentl. Zugang: Möglich. Publ: Renate Hofmann, Kurt Hofmann: Johannes Brahms in Baden-Baden, Baden-Baden 1996.
Besuchsadresse: Wahnfriedstr. 9, 95444 Bayreuth Dir: Dr. Sven Friedrich Tr: Stadt Bayreuth. Hist: Gegr. 1993. 1988 Erwerb der ehemaligen Slg. Ernst Burger mit ca. 300 Bildern, Hss. u. Drucken. Aufg: Ausstellung zu Leben u. Werk Franz Liszts mit Schwerpunkt auf der bildlichen Dokumentation. Online-Datenbank zur Präsentation der Sammlung im Internet. Öffentl. Zugang: Möglich. Publ: Museumsführer "Franz-Liszt-Museum der Stadt Bayreuth".
Dir: Dr. Sven Friedrich Tr: Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth. Hist: Ehemaliges Wohnhaus Richard Wagners. 1976 Einrichtung als Museum. Aufg: Ständige Ausstellung zu Leben u. Werk Richard Wagners u. zur Geschichte der Bayreuther Festspiele mit Schrift- u. Bilddokumenten in den ehemaligen Privaträumen des Komponisten. Fotodokumentation der Geschichte des Hauses Wahnfried. Wechselnde Sonderausstellungen. Öffentl. Benutzung: Möglich. Publ: Museumsführer in drei Sprachen. - Kataloge zu Sonderausstellungen 1994ff.
Besuchsadresse: Hauptstraße, 99428 Bechstedtstraß Vors: Norbert Sperschneider Hist: Gegr. 1988. Aufg: Archivierung der ca. 2.000 thüringischen Orgeln in Bild u. Ton; Darstellung der thüringischen Orgelbauergenealogien sowie Anregung u. Förderung v. Untersuchungen zur thüringischen Orgelbaukunst. Durchführung v. wiss. u. künstler. Veranstaltungen; Sammlung u. Aufarbeitung v. Materialien zu Lehr- u. Forschungszwecken. - Best: Unikate, 12 Harmonien (Pfarrkirche Nermsdorf), Kuriosa (darunter alte Pfeifenformen), Orgelteile, Werkzeuge f. Orgelbau u. Orgelstimmung, Tonträgerslg. Öffentl. Zugang: Möglich nach Anmeldung. Publ: Zs. "Prinzipal" (4xjl.). - CD: "Orgelpfeifen singen u. tanzen", 1999.
Letzte Aktualisierung: 20.09.2010
Bergheim
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Pianomuseum Haus Eller Sammlung Ursula und Christoph Dohr Pulheim
L: Christoph Dohr, Ursula Dohr Tr: Privat. Hist: Gegr. 2005. Best: Rund 60 besaitete Tasteninstrumente (Clavichorde, Hammerflügel, Tafelklaviere, aufrechte Pianos, Kielinstrumente) aus der Zeit ab 1750. Ca. 15-20 Instrumente sind spielbar u. werden regelmäßig in Konzerten vorgestellt; CD-Produktionen. Fachbibliothek. Öffentl. Zugang: Nach Voranmeldung möglich. 14-tägig öffentliche Veranstaltung. Publ: Christoph Dohr: Christian Erdmann Rancke u. sein Pianoforte, Köln 2003.
Letzte Aktualisierung: 02.05.2011
Berlin
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Das Klingende Museum Berlin e. V. Das Klingende Mobil gGmbH
Am Kleinen Wannsee 31, 14109 Berlin
Tel.: (030) 39993522 Fax: (030) 39993555
Besuchsadresse: Zingster Str. 15, 13357 Berlin Gf: Katharina Albrecht-Stadler Tr: Das klingende Museum in Berlin e.V. Hist: Gegr. 2002, 2004 Einrichtung des Klingenden Mobils, seit 2007 Klingendes Museum. Aufg: Museum zur Heranführung v. Kindern u. Jugendlichen an die Musik durch die körperlich-sinnliche Erfahrung beim Anfassen u. Ausprobieren verschiedener Instrumente unter Anleitung v. Musikpädagogen. Das "Klingende Mobil", transportiert die Instrumentenslg. zu Einrichtungen wie Schulen u. Kindertagesstätten sowie zu Veranstaltungen. Öffentl. Zugang: Möglich. Publ: Katalog.
Letzte Aktualisierung: 27.07.2010
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Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: (030) 300903-0 Fax: (030) 300903-13
Vorstand: Dr. Rainer Rother; L. Archiv u. Recherche: Werner Sudendorf, Martin Körber Rf: Stiftung des bürgerlichen Rechts. Hist: Gegr. 1963. Aufg: Sammlung, Aufbereitung u. Präsentation v. Materialien zur deutschen u. internat. Filmgeschichte. - Best: Ca. 10.000 Filme, 500 Tonträger (Tonmitschnitte v. Stummfilmaufführungen, Soundtracks, Tonfilm-Schlager), 300 Notensätze (Stummfilmbegleitmusik, Original-Partituren, Schlager aus Tonfilmen), 60.000 Filmprogramme u. Begleitmaterialien, ca. 20.000 Drehbücher, Dialoglisten, Exposés u. Treatments, ca. 1 Mio. Fotos, 20.000 Plakate. Nachlass Marlene Dietrich. Bibliothek mit einem Bestand v. 80.000 Bdn. Ausleihe v. Filmen aus den Beständen der Kinemathek sowie v. Produktionen der Deutschen Film- u. Fernsehakademie Berlin (dffb) an nichtgewerbliche Spielstellen (z.B. kommunale Kinos, Filmclubs, Universitäten, Volkshochschulen, Filmarchive) möglich. Filmhistorische Auskünfte u. Beratung. Ständige Ausstellung. Öffentl. Zugang: Möglich. Publ: FilmExil (2xjl.). - FilmGeschichte. Newsletter der SDK (unregelmäßig).- Der Film der Weimarer Republik, hrsg. v. Gero Gandert, Berlin 1993ff. - Geschichte des deutschen Films, hrsg. v. Wolfgang Jacobsen, Anton Kaes, Hans Helmut Prinzler, Stuttgart/Weimar 1993.
Letzte Aktualisierung: 09.02.2012
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Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin Abteilung Musikethnologie, Medien-Technik und Berliner Phonogramm-Archiv
Arnimallee 23-27, 14195 Berlin
Tel.: (030) 8301-438 Fax: (030) 8301-292
Oberkustos: Prof. Dr. Lars-Christian Koch Tr: Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Hist: Ehemals Berliner Phonogramm-Archiv als Teil des Psychologischen Instituts der Berliner Universität (begründet v. C. Stumpf u. E. M. v. Hornbostel), seit 1934 Abt. des Museums f. Völkerkunde. Best: 150.000 Musikaufnahmen aus allen traditionellen Musikkulturen (außereuropäische Musik u. europäische Volksmusik), gespeichert auf Wachswalzen, Ton- u. Videobändern, CDs u. Schallpl.; 7.000 insbesondere außereuropäische Musikinstrumente. Feldforschung in traditionellen Musikkulturen (vor allem Afrika, Asien, Ozeanien). Öffentl. Zugang: Möglich (nach Anmeldung). Publ: Schallplatten, CDs; Video-Reihe u. Buchpubl.; "Museum Collection Berlin"; "Museum Collection Berlin audiovisuell"; "Berliner Phonogramm-Archiv - Historische Klangdokumente".
Letzte Aktualisierung: 08.06.2010
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Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz
Tiergartenstr. 1, 10785 Berlin
Tel.: (030) 25481-0 Fax: (030) 25481-172
Eingang: Ben-Gurion-Str.
Dir: Prof. Dr. Conny Sibylla Restle Tr: Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Hist: 1888 Gründung der Slg. alter Musikinstrumente zu Berlin an der Königlichen Akademischen Hochschule f. Musik. Ankauf der ersten u. 1890 v. Teilen der zweiten Slg. Paul de Wit (522 Objekte); Überweisung v. Instrumenten aus der Königlichen Bibliothek u. dem Kunstgewerbemuseum; 1902 Ankauf der Slg. César Snoeck (1.145 Objekte). 1935 Ausgliederung der Slg. aus der Hochschule u. Zusammenlegung mit dem Staatl. Institut f. deutsche Musikforschung. 1962 Eingliederung in die Stiftung Preußischer Kulturbesitz. 1984 Umzug des Musikinstrumenten-Museums in das neue Haus an der Berliner Philharmonie. Aufg: Präsentation europäischer Kunstmusikinstrumente des 16.-21. Jh. in ihrem musikal. Kontext; Klanginstallationen. Gesamtbestand rund 3.000 Objekte, davon ca. 800 in der Schausammlung (darunter 2 Kirchenorgeln u. die Mighty Wurlitzer Theater- u. Kino-Orgel). Aufstellung nach Themenbereichen wie Generalbasszeitalter, Musikal. Preußen u. Berlin, Wiener Klassik, Musikerpersönlichkeiten des 19. Jh., Biedermeier, Militär- u. Repräsentationsmusik, "Renaissance des Cembalo". Führungen, Konzerte, Sonderausstellungen u. Vorträge. Veranstaltungsreihe "Alte Musik live" unter Einbeziehung des Instrumentariums. Begleitende Informationen durch Kataloge sowie durch Schautafeln, Audioguides mit zahlreichen Tonbeispielen, Führungsblätter u. 2 CD-Reihen. In Zusammenarbeit mit den Forschungsabt. des Instituts (s. Kap. 5.3) Experimente zur Akustik v. Musikinstrumenten, zur Musiktheorie u. Musikanalyse. Restaurierungswerkstätten, Konzertsaal (gleichzeitig f. Tonaufnahmen geeignet), Bildarchiv mit über 80.000 Dokumenten, Patentschriften u. einer graphischen Slg. Öffentl. Zugang: Möglich (Museum u. Bildarchiv). Publ: Kielklaviere, Cembali, Spinette, Virginale. Bestandskatalog, Berlin 1991. - Berliner Musikinstrumenten-Museum. Bestandskatalog der europäischen Musikinstrumente 1888-1993, Berlin ca. 1993.- Neuerwerbungen 1993-1994. 10 Jahre Musikinstrumenten-Museum am Kulturforum, Berlin 1994. - Das Berliner "Bach-Cembalo". Ein Mythos u. seine Folgen, Berlin 1995. - Thomas Lerch: Vergleichende Untersuchung v. Bohrungsprofilen historischer Blockflöten des Barock, Berlin 1996. - Olga Adelmann u. Annette Otterstedt: Die Alemannische Schule. Geigenbau des 17. Jh. im südlichen Schwarzwald u. in der Schweiz, Berlin (2. Aufl.) 1997. - Die Sing-Akademie zu Berlin u. ihre Direktoren, Berlin 1998. - Dagmar Droysen-Reber: Harfen des Berliner Musikinstrumenten-Museums, Bestandskatalog, Berlin 1999. - Faszination Klavier - 300 Jahre Pianofortebau in Deutschland, München 2000. - Richard Strauss im kaiserlichen Berlin, Berlin 2001. - "In aller Munde" - Mundharmonika, Handharmonika, Harmonium. Eine 200-jährige Erfolgsgeschichte, Berlin 2002. - Geschenke der Musen - Musik u. Tanz im antiken Griechenland, Athen 2003. - Faszination Klarinette, München u.a. 2004. - Die Dame mit dem Cembalo - Wanda Landowska und die Alte Musik, Mainz u.a. 2010. - Faszination Gitarre, Berlin 2010. - Forschungsergebnisse auch unter den Publ. des "Staatl. Instituts f. Musikforschung Preußischer Kulturbesitz" in Kap. 5.3.
Hist: Mit Gründung des Stadtmuseums Berlin 1995 Zusammenführung der Bestände der Theaterslg. des Berlin Museums u. der Slg. der Abt. Berliner Theater-, Literatur- u. Musikgeschichte / documenta artistica. Best: Materialien zur Berliner Konzertgeschichte des 18. bis 20. Jh. (Programmhefte u. Programmzettel, Notenslg.) mit insges. ca. 4.000 Dokumenten sowie zur Geschichte der Berliner Musiktheater (Bühnenbild- u. Kostümentwürfe) einschließlich des 1995 übernommenen Archivs der Deutschen Staatsoper (Programmhefte, Fotos, Bühnenbildentwürfe, Plakate, Kostümfigurinen, Kostüme, Noten, Textbücher), ca. 20.000 Dokumente. Tonträgerslg. mit rd. 6.000 Schellackplatten u. Edison-Walzen. Musikinstrumentenslg. (Tasten- u. Blasinstrumente, mechanische Musikinstrumente mit umfangreicher Toninformationsträger-Slg. wie Metallplatten u. Papiernotenrollen), ca. 3.000 Exponate. Bereich documenta artistica: Dokumente aus den Bereichen Kabarett, Varieté, Schaustellerei u. anderen artistischen Genres (Programmzettel, Plakate, Fotos, Fachzss., Tonträger, Noten, Kostüme, Requisiten). Nachlass Jean Nadolowitsch Öffentl. Zugang: Möglich nach Voranmeldung.
Letzte Aktualisierung: 18.11.2010
Blankenburg
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Musikinstrumentensammlung der Stiftung Kloster Michaelstein Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis
Dir. der Siftung: Boje Schmuhl, L. der Slg: Monika Lustig Tr: Stiftung Kloster Michaelstein. Hist: Sammlung v. historischen Musikinstrumenten seit der Gründung im Jahr 1977. 1988 Übernahme der Privatslg. des Restaurators Peter Liersch (Potsdam), im gleichen Jahr Eröffnung der Ausstellung historischer Musikinstrumente. Best: 600 Musikinstrumente u. 200 Streichbögen v. ca. 1700 bis zur Gegenwart. Nachlass Peter Liersch. Öffentl. Zugang: Möglich.
Letzte Aktualisierung: 13.09.2011
Bochum
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Internationale Sammlung Alexander Schubert (ISAS) Archiv historischer Lebend- und Totenmasken von Musik-Persönlichkeiten Alexander Schubert
L: Alexander Schubert Tr: Privat. Hist: Gegr. 1994. Aufg: Sammlung v. über 300 Toten- u. Lebendmasken (Originale u. Kopien) sowie Handabdrücken v. Persönlichkeiten des Musiklebens. Herstellung, Archivierung u. Restaurierung v. Masken aus verschiedenen Materialien u. Bereitstellung f. Ausstellungen od. Studien. Öffentl. Zugang: Möglich nach Anmeldung.
Letzte Aktualisierung: 08.06.2010
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Musikinstrumentensammlung Hans und Hede Grumbt Museum Bochum, Wasserburg Haus Kemnade
An der Kemnade 10, 44777 Bochum
Tel.: (02324) 30268
Zuständig f. die Musikinstrumentenslg: Dr. Hans Günter Golinski Tr: Stadt Bochum. Hist: Gegr. 1922 als Privatslg. im Zusammenhang mit der Tätigkeit der "Vereinigung zur Pflege alter Haus- u. Kammermusik". Best: Slg. v. ca. 2.000 historischen Musikinstrumenten u. Volksmusikinstrumenten aus aller Welt, begleitet v. einer Dokumentation in Wort, Bild u. Ton. Bibliothek zur Instrumentenkunde. Öffentl. Zugang: Möglich.
L: Dr. Michael Ladenburger Tr: Verein Beethoven-Haus. Hist: Gegr. 1893 durch den Verein Beethoven-Haus. Aufg: Präsentation einer ständigen Ausstellung im Geburtshaus Ludwig van Beethovens mit 150 authentischen Exponaten über Leben u. Werk des Komponisten. Vermittlung des Sammlungsbestands im Digitalen Beethoven-Haus mit über 5.000 digitalisierten Musikhss., Erstausgaben, Briefen u. Bildern sowie einem Forum zur visuellen Interpretation v. Beethovens Werk (Bühne f. Musikvisualisierung). Wechselnde Sonderausstellungen. Öffentl. Zugang: Möglich. Publ: Museums-Kurzführer in 11 Sprachen. - Kataloge zu Sonderausstellungen, 1991ff. - Andreas Eckhardt: Das Beethoven-Haus Bonn, 2008.
L: Katrin Reinhold Tr: Bundesstadt Bonn. Hist: Seit 1844 Teil der Heilanstalt, in der Schumann seine beiden letzten Lebensjahre verbrachte u. starb. Gedenkstätte seit 1963. Aufg: Gedenkstätte f. Robert Schumann. Museum mit Hss., Bildern u. Dokumenten des Komponisten u. seiner Frau Clara sowie aus dem Freundeskreis. Öffentl. Zugang: Möglich. Publ: Thomas Szynofzik: Die Briefautographen im Schumannhaus Endenich (= Bonner Geschichtsblätter, Bd. 40), Bonn 1993. - Gerd Nauhaus: Robert Schumann 1810-1856, Siegfried Kross: Zur Diskussion um Schumanns späte Jahre (= Bonner Schmanniana; Bd. 1), Bonn 2003 - Ulrich Mahlert: Robert Schumann im Scheinwerferlicht nationalsozialistischer Ideologie (=Bonner Schumanniana; Bd. 2), Bonn 2003.
L: Jörg Kraemer Tr: Stadt Borgentreich. Hist: Gegr. 1980. Aufg: Vermittlung v. Grundlagen der handwerklichen Entstehung, des Klangaufbaus sowie der Funktionsweise u. Geschichte der Orgel. Veranschaulichung durch Einbeziehung v. Pfeifen, Werkzeugen u. Modellen, die v. den Besuchern benutzt werden können. Öffentl. Zugang: Möglich.
L. der Musikslg: Dr. Heike Pöppelmann Tr: Land Niedersachsen. Hist: Gegr. 1891. Aufg: Sammlung v. Dokumenten insbesondere zum Braunschweiger u. Wolfenbütteler Musikleben u. -schaffen. Umfangreicher Best. an Noten, Theater- u. Konzertprogrammen, Bühnenbildern, Bühnenbild- u. Theatermodellen, Gemälden sowie Graphiken berühmter Musiker od. das Musikleben darstellend. - Bibl. zur Musik- u. Theaterwissenschaft; zahlreiche Musikinstrumente (Tasten- u. Blasinstrumente). Nachlässe: Louis Spohr (Teilnachlass), Rudolf Hartung. Öffentl. Zugang: Möglich. Publ: 300 Jahre Theater in Braunschweig, Braunschweig 1990.
Dir: Dr. Cecilie Hollberg Tr: Stadt Braunschweig. Hist: Aufbau der Musikinstrumentenslg. seit 1861. Best: Über 300 Musikinstrumente, davon rd. 100 aus einer Schenkung des Klavierfabrikanten Theodor Steinweg im Jahr 1889. 1930 u. 1959 Erweiterung der Slg. durch Leihgaben der Firma Grotrian-Steinweg, die 1985 zum Geschenk gemacht wurden. Ca. 175 Instrumente innerhalb der ethnologischen Abt. Teilnachlass Franz Abt. Öffentl. Zugang: Nach Voranmeldung möglich. Publ: Gert-Dieter Ulferts: Führer durch die Sammlung Historischer Musikinstrumente, Braunschweig 1997 (= Arbeitsberichte, Bd. 70). Anm: Wegen Umbau geschlossen.
Vorstand: Dr. Wiebke Ahrndt, Gabriele Müller; zuständig f. die Musikinstrumentenslg: Dr. Renate Noda Rf: Stiftung des öffentl. Rechts . Aufg: Präsentation außereuropäischer Musikinstrumente in den einzelnen Dauerausstellungsbereichen u. im Schaumagazin Übermaxx (Ozeanien, Asien, Amerika, Afrika). Musikführungen. Kursangebote u. Workshops f. javanische Gamelan-Musik u. westafrikanische Trommel-Musik. Konzerte der Gamelan-Gruppe ARUM SIH. - Best: 1.500 außereuropäische Musikinstrumente sowie 250 Schallpl. mit afrikanischer Musik. Öffentl. Zugang: Möglich.
Letzte Aktualisierung: 11.06.2010
Bruchsal
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Badisches Landesmuseum Deutsches Musikautomaten Museum
Dir. des Badischen Landesmuseums: Prof. Dr. Harald Siebenmorgen; L. des Deutschen Musikautomaten Museums: NN Tr: Land Baden-Württemberg. Hist: Gründung der Slg. in Bruchsal 1984. Aufg: Darstellung der Möglichkeiten der automatischen Musikwiedergabe u. ihrer Entwicklung seit dem 18. Jh. - Best: Rd. 500 selbstspielende Musikautomaten (Musikuhren, Spieldosen, (Dreh-)Orgeln, Klaviere, Harmonien, Orchestrien), die die unterschiedlichen Abtastsysteme aufzeigen. Ca. 5.000 Programmträger in Form v. bestifteten Holz- od. Metallwalzen, gelochten Papp- od. Blechplatten, Papierbändern od. -rollen. Schwerpunkt u.a: Erzeugnisse der Schwarzwälder Musikwerkemacher (M. Welte & Söhne, Freiburg; Gebrüder Weber, Waldkirch; Imhof & Mukle, Vöhrenbach u.a.). Öffentl. Zugang: Möglich.
L: Gerold Karl Hannabach Tr: Streich- u. Zupfinstrumentenmacherinnung Erlangen. Hist: Gegr. 1979. Best: Saiteninstrumente u. Bestandteile v. Saiteninstrumenten aus der heutigen Erzeugung. Werkstatt-Museum: Historische Musikinstrumente u. andere Exponate (vor allem aus dem Egerland); alte Schriftstücke, Dokumente, Fotos. Öffentl. Zugang: Möglich.