Jazz, Rock & Pop

Einführung in das Thema:
Jazz, Rock & Pop

Aktuelles aus den MIZ-Datenbanken
 

Populäre Musik in Deutschland
Mehr als 90 Prozent der in den Medien verbreiteten Musik zählt zur so genannten populären Musik. Peter Wicke, Leiter des Forschungszentrums Populäre Musik in Berlin, analysiert ihre Lage und Perspektive in Hörfunk und Fernsehen und trägt aktuelles Zahlenmaterial zur Tonträgerindustrie zusammen.
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Genres, Stile und musikalische Strömungen populärer Musik in Deutschland
Die populäre Musik hat sich in den letzten Jahrzehnten in eine unüberschaubare Vielfalt an Spielweisen und Stilformen ausdifferenziert. Dabei haben Genre- und Gattungsmodelle ihre normative Bindekraft verloren und einer im Prinzip grenzenlosen Individualisierung musikalischer Kreativität Raum gegeben. Peter Wicke umreißt die wichtigsten Musikszenen und ihr Erscheinungsbild in Deutschland.
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Pop-, Rock- und Jazzausbildung in Deutschland
Immer wieder wird diskutiert, ob und inwieweit populäre Musik und eine systematische Ausbildung nicht ein Widerspruch in sich sind. Denn Kunst und Kreativität prägen sich in dividuell aus und lassen sich letztlich nicht anhand didaktischer Konzepte vermitteln. Sie können jedoch gefördert werden, z. B. durch die Vermittlung handwerklicher und kaufmännischer Kompetenzen. Alexander Endress untersucht Ausbildungsmöglichkeiten, Qualifizierungsziele und Perspektiven für junge Musiker.
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Konzertpublika
Ohne Publikum kein Konzert: Konzerte sind nicht nur musikalische, sondern stets auch soziale Ereignisse. Hans Neuhoff beschreibt Sozialstruktur, Mentalitäten und Geschmacksprofile von Konzertpublika der unterschiedlichsten Genres, von der Klassik über die Volksmusik und den Jazz bis hin zu Rock und Pop.
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Juli 2016
Offener Brief europäischer Kulturschaffender an die EU-Kommission
Kulturschaffende aus Europa fordern in einem Offenen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine angemessene Vergütung für die wirtschaftliche Nutzung kreativer Inhalte im Internet. Die Unterzeichner, darunter zahlreiche Prominente des Musiklebens in Deutschland wie Andreas Bourani, Alex Christensen, Frida Gold oder Wolfgang Niedecken, üben Kritik an Online-Plattformen wie Youtube, die wirtschaftlich von der Nutzung kreativer Inhalte profitierten, Urheber aber entweder überhaupt nicht oder deutlich unter Wert vergüteten. An die Europäische Kommission richten sie den Appell, die Schöpfer der Werke fair an den Einnahmen zu beteiligen und rechtliche Lösungen zu finden, die Kulturschaffenden, Verbrauchern und kleineren Unternehmen gleichermaßen zugutekommen.
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März 2016
Jazzstudie 2016: Lebens- und Arbeitsbedingungen von Jazzmusiker/-innen in Deutschland
Obwohl der Jazz als Kunstform vielerorts präsent und tagtäglich erfahrbar ist, fehlte es bis dato an aussagekräftigen Kennzahlen über die aktuelle ökonomische Situation von Jazzmusikerinnen und Jazzmusikern. Mit der am 16. März veröffentlichten jazzstudie2016 liegt erstmals aktuelles Datenmaterial zu Rahmenbedingungen, unter denen Jazz und improvisierte Musik in Deutschland gegenwärtig geschaffen wird, vor. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Die Mehrheit der Jazzmusikerinnen und -musiker erreicht kein existenzsicherndes Einkommen. 50 Prozent verfügen über ein absolutes Gesamtjahreseinkommen von weniger als 12.500 Euro. Auftraggeber der vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim erarbeiteten Studie waren das Jazzinstitut Darmstadt, die Union Deutscher Jazzmusiker und die Interessengemeinschaft Jazz Berlin.
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April 2015
Evaluation des Spielstättenprogrammpreises Rock, Pop, Jazz
Der Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz wurde 2013 mit dem Ziel entwickelt, die Bedeutung der Spielstätten im Rock-, Pop- und Jazzmusikbereich zu unterstreichen und deren Betreiber sowie Veranstalter zu würdigen. Die nun von der Initiative Musik beauftragte Evaluation zielt darauf ab, die Wirksamkeit der Maßnahme zu überprüfen, qualifizierte Grundlagen für die Ableitung von Handlungsempfehlungen zu schaffen und letztlich die Abläufe des Spielstättenprogrammpreises zu verbessern. Dabei wurde sowohl der laufende erste Spielstättenprogrammpreis aus dem Jahr 2013, als auch der aktuelle Stand des zweiten Sppp in 2014 einbezogen. Der Bericht zeigt im Ergebnis, dass das Förderprogramm effizient und effektiv realisiert sowie damit etabliert werden konnte.
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Juli 2014
Umfrage für neues Bigbandregister
Bislang existiert keine Datenbank, die Bigbands in Deutschland auch nur annähernd vollständig auflistet. Eine neue Umfrage im Rahmen einer Abschlussarbeit am Karlsruher Institut für Technologie (ehemals Universität Karlsruhe), die sich sowohl an professionelle als auch Amateur-Bigbands richtet, will nun Organisationsformen und Repertoires von Bigbands in Deutschland untersuchen und darüber hinaus ein Register aufbauen, das abschließend allen Interessierten im Internet frei zur Verfügung gestellt wird. Besondere Aufmerksamkeit soll den Fragen gewidmet werden, seit wann es die einzelnen Bands gibt, wo sie aktiv sind, wo der zentrale Proberaum liegt und in welchem Umkreis Auftritte gespielt werden. Das Jazzinstitut Darmstadt, das Deutsche Musikinformationszentrum und die Union Deutscher Jazzmusiker unterstützen die Umfrage.
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Juli 2014
Bericht zur Situation des Jazz in Deutschland
Die Bundeskonferenz Jazz hat einen neuen „Bericht zur Situation des Jazz in Deutschland“ vorgelegt. Aufbauend auf einer im Jahr 2004 auf Wunsch des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag erstmalig erstellten Analyse geht die aktualisierte Ausgabe auf die Entwicklungen und Tendenzen des Jazz der letzten 10 Jahre ein. Für weitreichende Verbesserungen in der Jazzförderung und um die Potentiale des Jazz in Deutschland weiter auszuschöpfen, nennt der Bericht drei Kernziele. So soll der Aufgabenbereich der Initiative Musik als der zuständigen Fördereinrichtung durch eine Umstrukturierung erweitert und die Exportförderung verstärkt werden. Um die Entwicklung des Jazz und seine Sichtbarkeit in der deutschen Kulturlandschaft wirksamer zu verankern, wird ferner die Umsetzung des Strukturentwicklungsprogramms „JazzPlan Deutschland“ gefordert.
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April 2014
Willenserklärung zu Mindestgagen und Clubförderung im Jazz
Als kulturpolitisches Signal der zentralen Protagonisten im Jazz hat die Union Deutscher Jazzmusiker gemeinsam mit über 50 Veranstalterinnen und Veranstaltern im Rahmen der Musikmesse jazzahead! eine Willenserklärung vorgelegt, in der sie Mindeststandards für die Förderung von Spielstätten und die Bezahlung von Musikerinnen und Musikern fordert. Um langfristig das künstlerische und kulturelle Potential zu erhalten und weiter zu entwickeln, sieht die Erklärung eine Einstiegsgage von 250,- Euro pro Musiker vor, wenn die Spielstätte gleichzeitig zu mindestens 1/3 öffentlich gefördert wird. Ebenfalls berücksichtigt werden Standards in Bezug auf Festivals oder Rundfunkmitschnitte.
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Oktober 2013
Pop-, Rock- und Jazzausbildung in Deutschland
Immer wieder wird diskutiert, ob und inwieweit populäre Musik und eine systematische Ausbildung nicht ein Widerspruch in sich sind. Denn Kunst und Kreativität prägen sich in dividuell aus und lassen sich letztlich nicht anhand didaktischer Konzepte vermitteln. Sie können jedoch gefördert werden, z. B. durch die Vermittlung handwerklicher und kaufmännischer Kompetenzen. In einem neuen Beitrag für das MIZ untersucht Alexander Endress, Dozent an der Popakademie Baden-Württemberg, Ausbildungsmöglichkeiten, Qualifizierungsziele und Perspektiven für junge Musiker.
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Januar 2013
Appell an die Ministerpräsidenten: Für mehr Musik aus Deutschland im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Vertreter mehrerer Musikautorenverbände haben in Berlin einen Appell an die Ministerpräsidenten der Bundesländer beschlossen, der u. a. von den Landesmusikräten Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen unterstützt wird. Darin rufen sie dazu auf, die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf die Erfüllung ihres Kulturauftrags auch hinsichtlich der Musikauswahl zu verpflichten und auf eine stärkere Berücksichtigung von Musik in Deutschland arbeitender und lebender nationaler wie internationaler Autoren hinzuwirken.
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Januar 2013
Dokumentation „Plan!Pop12“
Über 150 Popförderer aus Politik, Ministerien und der freien Musikszene nahmen im Mai 2012 an der zweiten Bundesfachkonferenz zur Popularmusikförderung "Plan!Pop12" teil, die erneut von der Initiative Musik organisiert wurde. An zwei Tagen diskutierten die Experten im bayerischen Alteglofsheim über den Stand und die Perspektiven der Förderung populärer Musik in Deutschland. Als Themenschwerpunkte standen dabei die Spielstättenförderung und gemeinsame Projekte zwischen Bund und Ländern im besonderen Fokus der Veranstaltung. Die Ergebnisse der Konferenz wurden in einer 72-seitigen Dokumentation zusammengefasst und nun veröffentlicht.
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News

06.12.2016
Jörg Heidemann ist neues Vorstandsmitglied im Bundesverband Popularmusik: Jörg Heidemann, Geschäftsführer des Verbands unabhängiger Musikunternehmen (VUT), wurde am...
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02.12.2016
Senat schreibt spartenoffene Förderung für Projekte mit Bezug zu Berlin aus: Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel –...
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01.12.2016
rbb und Land Berlin vergeben erstmals Jazzpreis Berlin: Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergeben den ersten Jazzpreis...
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25.11.2016
Deutscher Musikrat - Maßnahmenpaket der Bundesregierung stärkt nachhaltig Förderstrukturen der Rock-, Pop- und Jazzmusik in Deutschland: Bund stärkt Rock-, Pop- und Jazzmusik in Deutschland Ab 2017 wird der Deutsche Bundestag mit...
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23.11.2016
Bundestag beschließt großes Maßnahmenpaket für Rock, Pop und Jazz in Deutschland: Um die Rock-, Pop- und Jazzmusik in Deutschland zu stärken, hat der Bundestag in seiner heutigen Sitzung...
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