Musikwirtschaft

Einführung in das Thema:
Musikwirtschaft

Wissen und Positionen
 

Musikwirtschaft
Die Musikwirtschaft ist durch ein vielfältiges Geflecht unterschiedlichster wirtschaftlicher Aktivitäten geprägt. Doch welche Branchenzweige umfasst sie und wie hoch sind ihre Umsätze? Michael Söndermann beleuchtet in einem Gesamtüberblick den Facettenreichtum der Branche vom Veranstaltungsmarkt über die Musikverlage und die Musikinstrumentenproduktion bis hin zum Musikfachhandel.
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Musikverlage
Für die Musikverlage ist der klassische Notendruck schon längst nicht mehr die einzige Einnahmequelle: Zunehmend übernehmen sie auch weitere Aufgaben, wie Tonträgerproduktion, Künstlervermittlung oder die Veranstaltung von Konzerten. Thomas Tietze gibt einen Überblick über die Arbeit der Musikverlage.
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Phonomarkt
Kaum ein Markt befindet sich so sehr im Wandel wie der deutsche Phonomarkt. Starke Umsatzeinbußen vor allem durch die Verbreitung von Musiktauschbörsen haben die Branche in den letzten Jahren vor neue Herausforderungen gestellt. Lothar Scholz beschreibt Strukturen und Entwicklungen des Phonomarkts, analysiert die Absatzzahlen der angebotenen Produkte und beleuchtet Handelsformen und Käuferschichten.
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Musikinstrumentenbau
Wie viele steuerpflichtige Betriebe gibt es in Deutschland im Bereich des Musikinstrumentenbaus? Wie hoch ist ihr Umsatz? Und welche Instrumente werden in welchem Umfang ins Ausland exportiert? Birgit Böcher beschreibt die wichtigsten wirtschaftlichen Rahmendaten. Darüber hinaus skizziert sie die Geschichte des Musikinstrumentenbaus in Deutschland und zeigt verschiedene Ausbildungswege auf.
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Musikfachhandel
Der Musikfachhandel gehört zu den traditionsreichsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Doch wie steht es um seine aktuelle wirtschaftliche Situation? Und welchen Einfluss hat das Internet als neue Vertriebsform? Birgit Böcher beantwortet diese Fragen und spürt dabei sowohl Potenziale als auch Probleme des deutschen Musikfachhandels auf.
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Konzertdirektionen und Künstleragenturen
Die Bedeutung von Konzertdirektionen und Künstleragenturen ergibt sich vor allem aus der strategischen Markteinführung und Karriereentwicklung von Künstlerinnen und Künstlern sowie der Bereitstellung eines nahezu flächendeckenden Angebots an Konzertveranstaltungen, das alle Genres von der Klassik über den Jazz bis hin zur populären Musik abdeckt. Burkhard Glashoff erklärt, weshalb dieser Zweig zu einem der umsatzstärksten der Musikwirtschaft avancierte.
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Januar 2021
NEUSTART KULTUR: Zwischenbilanz Juli bis Dezember 2020
Im Juli 2020 ist das Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR angelaufen. In enger Abstimmung mit unterschiedlichen Dachverbänden hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien seitdem Hilfsprogramme entwickelt und realisiert. Die Zwischenbilanz dieser Maßnahmen enthält einen nach Sparten sortierten Überblick der einzelnen Programme. Zudem wird auf Webangebote verwiesen, die aktuelle Informationen zu Laufzeiten und Antragsverfahren bieten.
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Dezember 2020
Die Forschungslandschaft der Kultur- und Kreativwirtschaft
Das Kompetenzzentrum Kultur und Kreativwirtschaft des Bundes analysiert Forschungs- und Themenschwerpunkte von 477 Forschungsinstitutionen, davon 45 Einrichtungen mit Relevanz für die Musikwirtschaft. Als Forschungsschwerpunkte werden Instrumentenbau/Klangforschung, digitale Musiktechnologie, Sounddesign und Ästhetisches Erleben/Wahrnehmung von Musik identifiziert. Ergänzt wird das Dossier durch einen Ausblick auf Europa.
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Dezember 2020
Kulturfinanzbericht 2020
Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2017 zusammen 11,4 Milliarden Euro für Kultur ausgegeben. Nach Angaben der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder entfiel mit insgesamt gut einem Drittel (34 Prozent) der größte Anteil der öffentlichen Kulturausgaben auf den Kulturbereich Theater und Musik, insbesondere bei den Gemeinden (42 Prozent) und Ländern (39 Prozent). Voraussichtlich um 10 Prozent werden die Kulturausgaben von Bund und Ländern zwischen 2017 und 2019 gestiegen sein.
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November 2020
Stellungnahme zum BMJV-Gesetzesentwurf zur Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinien
Der DMR hat seine Stellungnahme zum Gesetzesentwurf des BMJV zur Anpassung des Urheberrechtes an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes eingereicht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Einschnitte im Live-Bereich wird u. a. die faire Beteiligung von Urheber*innen an der Nutzung ihrer Werke herausgestellt.
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November 2020
Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2020 (Kurzfassung)
Die deutsche Musikwirtschaft erzielte im Jahr 2019 rund 9 Mrd. EUR Umsatz, dies entspricht einem Anteil von 4,6 Prozent an der gesamten Kultur- und Kreativwirtschaft. An der Umsatzspitze stehen die Veranstalter mit 2,3 Mrd. EUR, gefolgt von den Musikverlagen (1,8 Mrd. EUR). Insgesamt waren rund 90.000 Menschen in der Musikwirtschaft erwerbstätig. Für das Jahr 2020 prognostiziert der Bericht einen Umsatzrückgang der Musikwirtschaft von knapp 60 Prozent.
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Oktober 2020
6. Berliner Appell des DMR: Kulturleben jetzt sichern
Im Rahmen der digitalen Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates (DMR) wurde am 16. Oktober 2020 der 6. Berliner Appell „Kulturleben jetzt sichern“ verabschiedet. Der Appell reflektiert die durch die Corona-Zeit zusätzlich erschwerte Lage für große Teile des Musiklebens und fordert in sechs Punkten ein breites Paket an Maßnahmen, um das kulturelle Leben nicht nur in der aktuellen Krise zu unterstützen, sondern auch zukunftssicherer zu machen.
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August 2020
KSK-Einkommensprognosen 2020
Mit den neuesten Zahlen zu freiberuflich Tätigen in der Sparte Musik legt die Künstlersozialkasse (KSK) Prognosen der durchschnittlichen Jahresarbeitseinkommen für 2020 vor, die vor dem wesentlichen Einbruch der Corona-Pandemie in Deutschland gemacht wurden. Die mehr als 55.000 Versicherten gaben an, aus freiberuflich künstlerischer Haupttätigkeit im Schnitt 15.151 EUR Jahreseinkommen zu erwarten, mit weiterhin erheblichen Diskrepanzen zwischen Männern (knapp 17.000 EUR) und Frauen (knapp 12.500 EUR). Niedrigste Einkommensprognosen liegen bei ausübenden Künstler*innen in den Bereichen Orchester, Musiktheater und Chor vor (unter 13.000 EUR), die höchsten in den Bereichen Komposition und Textdichtung (über 23.000 EUR). In allen Tätigkeitsbereichen liegt das prognostizierte Einkommen der Frauen unterhalb des Einkommens der Männer.
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Juli 2020
Frauen und Männer im Kulturmarkt
Welche Berufe werden zu den Kultur- und Medienberufen gezählt? Wie viele junge Menschen absolvieren eine Ausbildung oder ein Studium für einen Kultur- oder Medienberuf? Wie viele Erwerbstätige gibt es in Kultur- oder Medienberufen, was verdienen sie und wie hat sich die Altersstruktur in diesem Bereich des Arbeitsmarkts entwickelt? Diesen und vielen weiteren Fragen geht die jüngste Studie des Deutschen Kulturrats nach und bündelt die Erkenntnisse auf mehr als 500 Seiten. Ausgewertet wurden Daten der Bundesagentur für Arbeit, des Statistischen Bundesamts, der Künstlersozialkasse und des Sozio-ökonomischen Panels der Jahre 2013 bis 2019. Das Buch ist bestellbar über den Shop des Deutschen Kulturrats.
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Juli 2020
"Mit Mindestabstand geht es nicht!" – Überbrückungsprogramm für die Veranstaltungswirtschaft
In einem Forderungspapier wendet sich der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) zu den geltenden Abstands- und Hygieneregeln an die Politik. Darin präsentiert der Verband die aus seiner Sicht unverzichtbaren Voraussetzungen für die Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebs. Erläutert werden die Unmöglichkeit, Veranstaltungen mit Abstandsregeln von 1,50m wirtschaftlich durchzuführen sowie Vorschläge zum Ausbau staatlicher Finanzierungsinstrumente und zur Anpassung öffentlich-rechtlicher Regelungsinstrumente.
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Juni 2020
Stellungnahme des Deutschen Musikrats zum Diskussionsentwurf des Bundes zur Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinien
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat am 24. Juni 2020 einen Diskussionsentwurf für ein „Zweites Gesetz zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarkts“ zur Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinien veröffentlicht. Der Deutsche Musikrat begrüßt den Entwurf, sieht aber Schwierigkeiten in der Einführung einer vergütungsfreien Schranke in § 51a UrhG (Musikzitat) sowie einzelnen Änderungen zum Urhebervertragsrecht, die zum Teil hinter den europäischen Vorgaben zurückblieben bzw. die bisherige deutsche Rechtslage verschlechterten. Klärungsbedarf sieht der Musikrat zudem bei einzelnen Regelungen im Entwurf für ein separates Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz.
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Mai 2020
Offener Brief: Notruf Musikwirtschaft – Perspektiven für die Kulturelle Vielfalt erhalten
In einem offenen Brief appellieren der Präsident des Deutschen Musikrats Martin Maria Krüger und die Verbände und Verwertungsgesellschaften der Musikwirtschaft an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Monika Grütters, das Überleben der Musikwirtschaft zu sichern. Gerade für den Musikbereich mit seiner strukturellen Heterogenität passe kein Einheitskonzept zur Linderung der desaströsen Folgen der Corona-Krise. In dieser Situation werde die Vielfalt als Stärke des Musiklebens zu ihrer Achillesferse. Die Unterzeichner*innen des Briefs sorgen uns um den Erhalt der Kulturellen Vielfalt, die das Kulturland Deutschland wesentlich kennzeichne. Es bedürfe daher neben einer für die Branche geeigneten Soforthilfe eines Konjunkturprogramms für die Musikwirtschaft.
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Mai 2020
Gemeinsamer Appell an die Bundesregierung zur Anpassung der Regularien der Corona Soforthilfen
In ihrem Appell vom 11. Mai 2020 fordern 26 Bundes- und Landesverbände aus den Bereichen Musik und Darstellende Kunst die Bundesregierung auf, die Regularien bei den bestehenden Corona-Hilfen an den tatsächlichen Bedarf von Soloselbständigen aller Branchen anzupassen und insbesondere die spezifischen Lebens- und Arbeitsrealitäten freier Künstler*innen zu berücksichtigen. Außerdem müssten mittelfristig wirksame und passgenaue Konzepte entwickelt werden, die über den Zeithorizont der Soforthilfen hinaus gedacht werden und der spezifischen Situation der freischaffenden Künstler*innen als auch den entsprechenden Infrastrukturen entsprechen. Zwar sei es richtig, die kulturelle Infrastruktur zu stützen. Ausübende Künstler*innen müssten aber auch individuell in die Lage versetzt werden, ihre Arbeit professionell fortzusetzen.
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Mai 2020
Forderung nach einem Hilfsprogramm für die Musikwirtschaft
Die maßgeblichen Verbände und Verwertungsgesellschaften der deutschen Musikwirtschaft fordern angesichts der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie ein staatliches Hilfsprogramm für alle Sektoren der Musikwirtschaft, das unverzüglich in Kraft treten müsse. Auf Grundlage des Schadensberichts, den die unterzeichnenden Verbände Ende März 2020 vorgelegt haben, wird ein Finanzbedarf in Höhe von 582,17 Millionen Euro errechnet. Anderenfalls müsse damit gerechnet werden, dass bis zum Ende des Jahres 2020 rund die Hälfte der ausübenden Künstler*innen und Urheber*innen und Unternehmen des Wirtschaftsbereichs zahlungsunfähig werden.
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April 2020
Musikindustrie in Zahlen 2019
Der Bundesverband Musikindustrie hat den Report „Musikindustrie in Zahlen“ mit den zentralen Marktdaten für das Jahr 2019 veröffentlicht. Insgesamt verzeichnete die Musikindustrie 2019 einen starken Umsatzzuwachs von 8,2 Prozent. Der Branchenumsatz betrug 1,62 Milliarden Euro, mit einem digitalen Marktanteil von 64,4 Prozent. Während der Absatz von CDs und Downloads weiter sank, übersprangen Audio-Streams in Deutschland die 100-Milliarden-Marke. Neben den Details zu Um- und Absatz liefert der Bericht auch Daten zu Musiknutzung, Musikhandel, Repertoire und Charts sowie zu den Profilen von Musikkäufer*innen und in Deutschland.
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April 2020
Offener Brief des Deutschen Musikrats an den Bundeswirtschaftsminister zu Hilfsmaßnahmen für Soloselbständige
In einem offenen Brief hat sich der Deutsche Musikrat (DMR) an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, gewandt und auf dringende Nachsteuerungsbedarfe in Bezug auf die aktuellen Hilfsmaßnahmen für Soloselbständige hingewiesen. In dem Schreiben vom 20. April 2020 betonen der Präsident des DMR Martin Maria Krüger und Generalsekretär Christian Höppner, dass viele Kulturschaffende aufgrund der aktuellen Vergaberegeln keine Soforthilfen erhalten könnten. Auch wird Kritik an Kredit- und Stundungsverfahren sowie an ALG II-Bezügen geäußert. Um die Existenzbedrohung Kulturschaffender und die langfristige Zerstörung der bildungskulturellen Infrastruktur zu vermeiden, bittet der DMR nachdrücklich darum, den Vorschlag der Wirtschaftsministerkonferenz der Länder zu Pauschalzahlungen umzusetzen.
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März 2020
Folgen der Corona-Pandemie für die Kultur- und Kreativwirtschaft
In seinen laufenden Beobachtungen hat das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes eine erste Analyse der möglichen ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie in Deutschland zusammengestellt. Auch wird eine internationale Perspektive auf die Corona-Pandemie in der Kultur- und Kreativwirtschaft genommen. Im Ergebnis wird deutschlandweit damit gerechnet, dass einigen Selbstständigen bzw. Unternehmen der Musikwirtschaft ein großer Teil des jährlichen Umsatzes wegfallen wird. Dem mittleren Szenario zufolge könnten der Musikwirtschaft Umsatzeinbußen von mehr als 2,5 Mrd. € entstehen (29 Prozent der jährlichen Umsätze). Je nach Schwere der Szenarien reichen die Umsatzeinbußen von 1,6 Mrd. € (19 Prozent des jährlichen Umsatzes) bis 5,1 Mrd. € (59 Prozent).
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März 2020
Bericht der Verbände der deutschen Musikwirtschaft zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie
Die maßgeblichen Verbände und Organisationen der deutschen Musikwirtschaft (BDKV, BVMI, BV POP, DMV, EVVC, GEMA, GVL, LiveKomm, SOMM, VUT) haben innerhalb von zwei Wochen einen Schadensbericht zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Musikwirtschaft erarbeitet. Erstmalig wird damit der Schaden beziffert, der den einzelnen Sektoren der Musikwirtschaft – nach Kenntnisstand zum Monatsende März 2020 – durch die Krise entstehen wird. Die Berechnungen beruhen auf Schätzungen entstandener und entstehender Schäden bei einer angenommenen Dauer der notwendigen gesundheitspolitischen Maßnahmen von insgesamt sechs Monaten.
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März 2020
Urheberrecht in der Musik
Beim Umgang mit urheberrechtlich geschützter Musik herrscht oft Unsicherheit. Welche Regeln gelten beim Kopieren von Noten? Oder bei der Nutzung von Samples? Der Praxisleitfaden „Urheberrecht in der Musik“ gibt Antwort auf zentrale Fragen.
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März 2020
Wirtschaftliche Unterstützung der Kultureinrichtungen und der Kulturschaffenden in der Abfederung der Folgen der COVID-19 Pandemie
Die Minister*innen sowie Senator*innen für Kultur sind sich einig darin, dass gegen die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung alles unternommen werden muss und dazu auch die erforderlichen Maßnahmen im Kulturbereich zu treffen sind. Dadurch werde das Kulturleben voraussichtlich zum Erliegen kommen. Von den wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung sind sowohl öffentliche wie auch private Kultureinrichtungen bzw. kulturelle Veranstaltungsbetriebe und Künstler*innen betroffen. Große Sorge bereite, dass kleine Institutionen und freischaffende Künstler*innen und in ihrer Existenz gefährdet, aber auch größere Institutionen von erheblichen wirtschaftlichen Einbußen bedroht sind. Ohne sehr schnelle und unbürokratische staatliche Hilfen bestehe die Gefahr, dass das für eine starke Demokratie unverzichtbare vielfältige kulturelle Leben in Deutschland nachhaltig Schaden erleidet.
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November 2019
Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2019
Der Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2019 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie beleuchtet Entwicklungen, Stand und Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland. Ein Schwerpunktthema widmet sich zudem der Situation im ländlichen Raum. Die Kultur- und Kreativwirtschaft erzielte 2018 insgesamt über 168 Milliarden Euro Umsatz. Dies ist zwar der höchste Umsatz seit 2009, ihr Anteil am Umsatz der Gesamtwirtschaft ist allerdings rückläufig. Auch die Musikwirtschaft erzielte 2018 Höchstwerte: ein Umsatz von knapp 8,7 Milliarden Euro, rund 53.500 Kernerwerbstätige. Die Anzahl der Unternehmen der Musikwirtschaft (2018 rund 13.380) verringerte sich allerdings im Vergleich zum Vorjahr, besonders in den Wirtschaftszweigen Musik-/Tanzensembles (-9%) und Einzelhandel mit Musikinstrumenten etc. (- 6%). Letzterer verzeichnete seit 2009 gar einen Rückgang an Unternehmen um knapp 28%, bei gleichzeitiger Steigerung des Umsatzes um 22%.
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Oktober 2019
Clubsterben stoppen − Antrag der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag
Wegen steigender Miet- oder Pachtgebühren, der Nicht-Verlängerung von Verträgen und dem Verkauf von Grundstücken müssen allerdings immer mehr Clubs in Deutschland schließen. Daher beantragen die Abgeordneten der Fraktion Die Linke im Bundestag, dass Clubs als kulturelle Einrichtungen anerkannt und rechtlich Konzertsälen, Opern und Theatern gleichgestellt werden sollen. Baunutzungsverordnung und Baugesetzbuch sollen dahingehend geändert werden, dass Clubs als Anlagen für kulturelle und soziale Zwecke behandelt werden, Kulturschutzgebiete geschaffen werden und Kulturschutz als Teil der Erhaltungsordnung eingeführt wird. Außerdem plädieren die Abgeordneten für eine neue Baugebietskategorie "Kulturgebiet".
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September 2019
Freiberuflich Tätige in der Sparte Musik nach Durchschnittseinkommen und Tätigkeitsbereich
Versicherte in der Künstlersozialkasse (KSK) verdienen im Jahr 2019 durchschnittlich knapp 14.500 EUR – so prognostiziert es die KSK für freiberuflich Tätige in der Sparte Musik. Klare Einkommensunterschiede zeigen sich jedoch nicht nur zwischen den Arbeitsfeldern: Das MIZ hat die Daten erstmals geschlechterspezifisch aufbereitet und macht sichtbar, dass das prognostizierte Einkommen der freiberuflichen Frauen in allen von der KSK aufgeführten Tätigkeitsbereichen (teilweise deutlich) unterhalb des Einkommens der Männer liegt. Dies gilt auch für die Arbeitsbereiche, in denen Frauen die Mehrheit der Versicherten darstellen.
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Mai 2019
Studie zur Zukunft der Musiknutzung
Wirtschaftsverbände und Organisationen der Musikwirtschaft lassen im Zeitraum 2018-2020 eine Studie zur Veränderung des Konsums an Musikprodukten und Live-Musik sowie zur musikalischen Bildung durchführen. Erhoben werden soziodemografische Merkmale sowie u. a. Aspekte der technischen Ausstattung, des Hörverhaltens und Musikmachens sowie des Musikgeschmacks. Die repräsentative Panelbefragung in sechs Wellen startete mit gut 5.000 Befragten im Jahr 2018; die Ergebnisse der zweiten Welle der Befragung wurden Anfang Mai 2019 veröffentlicht.
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April 2019
Musikindustrie in Zahlen: Jahrbuch 2018"
Im Jahr 2018 verzeichnete die Musikindustrie in Deutschland erneut einen deutlichen Umsatzzuwachs im Bereich digitaler Musikverkäufe. Laut Bundesverband Musikindustrie wuchsen wieder insbesondere die Umsätze beim Audio-Streaming, zuletzt um rund 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit einem Marktanteil von 46,4 Prozent lag das Audio-Streaming damit erstmals vor der CD, die nach einem Umsatzverlust von rund 20 Prozent nur noch einen Markanteil von 36,4 Prozent besitzt. Diese Entwicklungen spiegeln sich auch im Musikhandel: Der Umsatzanteil des Onlinekaufs digitaler Formate lag 2018 bei rund 55 Prozent – fast eine Verdoppelung innerhalb von vier Jahren. Der Elektrofachhandel, einst umsatzstärkste Handelsform am Musikverkauf, sicherte sich nur noch einen Umsatzanteil von rund 10 Prozent. Der Gesamtumsatz der Musikwirtschaft blieb mit -0,4 Prozent relativ stabil.
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Oktober 2018
Music Consumer Insight Report 2018"
Pro Woche hören die Menschen weltweit 17,8 Stunden Musik und zwar am häufigsten im Auto. Das sind Ergebnisse des von der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI), dem Dachverband des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), veröffentlichten „Music Consumer Insight Report 2018“. Die von AudienceNet durchgeführte Studie hat die Musiknutzung in insgesamt 20 der weltweit größten Musikmärkte untersucht. Befragt wurden Internet-Nutzer im Alter zwischen 16 und 64 Jahren in Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Mexiko, den Niederlanden, Polen, Russland, Südafrika, Südkorea, Spanien, Schweden, UK und den USA. Die Untersuchung wurde darüber hinaus in China und Indien durchgeführt, diese Ergebnisse sind jedoch nicht in die globalen Zahlen eingeflossen.
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Oktober 2018
Studie zur Zukunft der Musiknutzung
Mit einer bei der Universität Hamburg in Auftrag gegebenen Studie lassen Wirtschaftsverbände und Organisationen der Musikwirtschaft eine Studie zur Veränderung des Konsums an Musikprodukten und Live-Musik sowie zur musikalischen Bildung durchführen. Ziel der auf drei Jahre angelegten Studie ist es, neue Nutzungstrends im Musikbereich zu identifizieren und den Wandel im Musikkonsum zu erfassen: Wie wird Musik entdeckt, gekauft und genutzt? Die repräsentative Befragung wird in sechs Wellen durchgeführt; die erste Welle der Befragung fand im August 2018 statt. Erhoben wurde das Musiknutzungs-, Such- und Kaufverhalten von 5.140 in Deutschland lebende Menschen im Alter von 16 bis 70 Jahren.
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Juni 2018
Rede von Kulturstaatsministerin Grütters bei der Tagesspiegel-Konferenz "Agenda Spezial - Der Musikwirtschaftsgipfel"
Am 14. Juni 2018 haben die 16 wichtigsten Verbände und Institutionen der Musikbranche erstmals öffentlich mit hochkarätigen Vertretern der Bundesregierung und Opposition diskutiert. In vier Sessions ging es beim Musikwirtschaftsgipfel „Agenda Spezial“ um die Belange der Akteure aus allen Teilen der Musikbranche. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die in ihrer Rede auf die Anliegen der unterschiedlichen Branchen aus kulturpolitischer Sicht einging.
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April 2018
Musikindustrie in Zahlen: Jahrbuch 2017
Der Umsatz der Musikindustrie in Deutschland ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich geblieben: Ein Minus von 0,3 Prozent vermeldet der Bundesverband Musikindustrie im jüngsten Jahrbuch „Musikindustrie in Zahlen“. Dabei sorgte der physische Markt für etwas mehr als die Hälfte der Umsätze; der Digitalmarkt wächst weiter. Hinter der CD kommt das Audio-Streaming auf Platz 2 – im Vergleich zu den Vorjahren mit zunehmend geringerem Abstand. Bei den physischen Tonträgern gingen die Umsätze mit Ausnahme der Schallplatte zurück. Unter den erfolgreichsten Genres liegt Popmusik mit einem Umsatzanteil von 28 Prozent vorn; Zuwächse verzeichneten außerdem Hip-Hop-Produktionen und Veröffentlichungen für Kinder. Leicht rückläufig waren die Umsätze unter anderem für Volksmusik, Hörbücher, Jazz und Klassik.
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April 2018
Neue Datenbank instrumentenklau.de zur Prävention und Meldung von Instrumentendiebstahl
Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) bietet bereits seit vielen Jahren die Möglichkeit, Instrumente auf ihrer Webseite als gestohlen zu melden. Nun hat der Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte (GDM) zusammen mit dem MML VersicherungsService einen weiteren Service in Form einer Datenbank entwickelt, in der Musikinstrumente präventiv registriert werden oder im Schadensfall als gestohlen gemeldet werden können. Der Musikfachhandel kann bei einem Ankaufangebot durch Recherche in der Datenbank gegenprüfen, ob eine Meldung vorliegt.
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Februar 2018
Aktuelle Daten zur Erwerbstätigkeit in Musikberufen
In Tabellen und Überblicksgrafiken hat das MIZ aktuelle Daten zur Beschäftigung und zur freiberuflichen Tätigkeit in Musikberufen zusammengestellt. Die Statistiken basieren auf regelmäßig erscheinenden Quellen der Bundesagentur für Arbeit, des Statistischen Bundesamts, der Künstlersozialkasse und weiterer Institutionen, die hinsichtlich ihrer Aussagen zur Anzahl der Erwerbstätigen in Musikberufen sowie zu deren Einkommen ausgewertet, aufbereitet und in methodischer Hinsicht miteinander verglichen wurden. Aussagen zu Berufssituationen und deren Entwicklungen können auf Basis der unterschiedlichen Quellen allerdings nur für einen Teil der Musikberufe und mit Einschränkungen getroffen werden.
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Februar 2018
bdv-Studie zu Konsumdaten des inländischen Veranstaltungsmarkts
Die Konsumdaten des inländischen Veranstaltungsmarkts hat der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (bdv) erstmals seit vier Jahren in einer Studie zum Live-Entertainment erfasst. Demnach erwirtschaftete die Branche im Zeitraum Juli 2016 – Juni 2017 einen Gesamtumsatz von 4,999 Milliarden Euro. Seit der letzten Untersuchung im Jahr 2013 stieg der Umsatz damit um 31 Prozent. Mit diesem Ergebnis steht die Veranstaltungsbranche laut Angaben des bdv noch vor dem Buchhandel an der Spitze der Umsatzträger der deutschen Entertainment-Märkte. Die Studie liefert umfangreiches Zahlenmaterial u.a. zu demografischen Entwicklungen, regionalen Unterschieden sowie Besuchsintensität und ist direkt über den bdv beziehbar.

 

Januar 2018
Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte im Internet durch deutsche Verbraucher
In welchem Ausmaß laden Internetnutzer Musik, Filme, Serien und Videospiele aus dem Internet herunter, streamen solche kreativen Inhalte oder geben sie öffentlich weiter? Welchen Anteil haben bezahlte Angebote einerseits und kostenlose andererseits? Wie bewerten die Nutzer ihr jeweiliges Verhalten, und welche Motive haben Sie? Das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb stellt in Kooperation mit dem Munich Center for Internet Research in einem Bericht erste Ergebnisse aus einem umfassenden wissenschaftlichen Forschungsprojekt vor, das das Verhalten und die Einstellungen von deutschen Internetnutzern erfasst. Befragt wurden mehr als 5.500 Personen.
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Dezember 2017
Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2017
Der Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2017 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) untersucht die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für die Gesamtwirtschaft und stellt die Entwicklung wirtschaftlicher Kennzahlen für den Zeitraum 2011 bis 2016 dar. Über diesen Zeitraum weist die Musikwirtschaft mit 5,5 Prozent die höchste durchschnittliche jährliche Wachstumsrate unter den einzelnen Teilmärkten auf. Im Erhebungsjahr 2016 wird die Gesamtzahl an Musikunternehmen auf ca. 14.000 geschätzt, mit ca. 50.000 Kernerwerbstätgigen und einem Gesamtumsatz von knapp 8,7 Millionen Euro. Im Vergleich zu den Vorjahren verzeichneten insbesondere die Musikinstrumentenhersteller und -einzelhändler, der Tonträgereinzelhandel, Musikverlage, Theater- und Konzertveranstalter sowie private Musikveranstaltungsstätten Umsatzsteigerungen.
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Oktober 2017
Wie weiblich ist die Kulturwirtschaft? - Dossier „Frauen in der Kultur- und Kreativwirtschaft“
Das Dossier, das im Rahmen aktueller Initiativen zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit vom Deutschen Kulturrat unter der Herausgeberschaft Olaf Zimmermanns und Theo Geisslers veröffentlicht wurde, beleuchtet die Rolle der Frauen in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Dazu porträtieren die Autorinnen und Autoren Frauen und Männer aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in Form von Texten, Interviews und Fotografien.
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September 2017
Urheberrechtsverletzungen und Streaming - Music Consumer Insight Report des IFPI
Urheberrechtsverletzungen bleiben für die Musikindustrie weltweit eine zentrale Herausforderung: 40 Prozent der Konsumenten hören Musik über nicht-lizenzierte Angebote. In Deutschland beschaffen sich 30 Prozent der Nutzer musikalische Inhalte über nicht-lizenzierte Quellen und insgesamt 26 Prozent nutzen Streamripper. Dies sind zentrale Ergebnisse des von der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI), dem Dachverband des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), veröffentlichten Music Consumer Insight Report 2017 “Connecting with Music”. Die von Ipsos Connect durchgeführte Studie hat die Musiknutzung in 13 der weltweit größten Musikmärkte untersucht. Befragt wurden Internet-Nutzer im Alter zwischen 16 und 64 Jahre in Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Mexiko, Süd-Korea, Spanien, Schweden, UK und den USA.
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August 2017
Streaming-Dienste: Die Zukunft des Medienkonsums ist online
Streaming-Plattformen nehmen im Vergleich zu den traditionellen Medien einen immer größeren Stellenwert ein. Wie die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young auf Basis einer repräsentativen Befragung unter 1.400 erwachsenen Personen in Deutschland berichtet, hören 73% der 18-bis-20-Jährigen ausschließlich oder zum Großteil Musik online – nur zwei Prozent nutzen ausschließlich traditionelle Abspielgeräte wie den CD-Player oder das Radio. Im Durchschnitt aller Altersklassen halten sich diejenigen, die ausschließlich oder zum Großteil online Musik hören und diejenigen, die ausschließlich auf traditionellen Abspielgeräten Musik konsumieren, mit jeweils etwa einem Viertel der Befragten die Waage. Am intensivsten werden die Streaming-Angebote von Männern genutzt.
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April 2017
Musikindustrie in Zahlen: Jahrbuch 2016
Mit einem Wachstum von 3 Prozent blickt der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Nach Angaben des Verbands setzten die Tonträgerhersteller in Deutschland im Jahr 2016 insgesamt 1,593 Milliarden Euro um. Mit rund 989 Millionen Euro hatte der Verkauf von physischen Tonträgern nach wie vor den größten Anteil am Gesamtumsatz. Doch die Tendenz ist sinkend. Wurden in diesem Bereich im vergangenen Jahr noch 68,6 der Gesamtumsätze erwirtschaftet, sind es aktuell nur noch 62,1 Prozent. Wie auch in den vorangegangenen Jahren konnten die digitalen Produkte auch 2016 weiterhin aufholen. Mit einem Volumen von 604 Millionen Euro betrug ihr Anteil am Gesamtumsatz 37,9 Prozent und damit 6,5 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.
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März 2017
Neue Daten zur Musikinstrumenten-Branche in Deutschland
Auf Basis der Produktions- und der Außenhandelsstatistik des Statistischen Bundesamts hat das MIZ aktuelle Daten zur Herstellung sowie zur Ein- und Ausfuhr von Musikinstrumenten exzerpiert und veröffentlicht. Während in Deutschland gefertigte Klaviere und Flügel wertmäßig das Exportgeschäft auch im Jahr 2016 anführten, waren es bei der Einfuhr die elektronischen Musikinstrumente. Die meisten Importe kamen aus der Volksrepublik China und aus Indonesien. Größter Abnehmer von in Deutschland gefertigten Instrumenten waren die Vereinigten Staaten. Zeitgleich mit den Daten zur Musikinstrumenten-Branche hat das MIZ aktuelle Daten zu Unternehmen und Umsätzen in den einzelnen Zweigen der Musikwirtschaft veröffentlicht.
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August 2016
Aktuelle Statistiken zur Veranstaltungswirtschaft online
Basierend auf Daten der derzeit aktuellen vom Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft in Auftrag gegebenen Studie „Live Entertainment in Deutschland“ der Gesellschaft für Konsumforschung präsentiert das MIZ aktuelle Statistiken zum Musikveranstaltungsmarkt in Deutschland. Neben einer Übersicht zum Gesamtumsatz, auch in Relation zum Nicht-Musikveranstaltungsmarkt, werden ausdifferenzierte Umsatzentwicklungen des Musikveranstaltungsmarkts der verschiedenen Musikrichtungen berücksichtigt und darüber hinaus auch Daten zu Besucherreichweiten und Ticketpreisen dargestellt.
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Juli 2016
Musikindustrie in Zahlen: Aktuelle Statistiken zum Phonomarkt online
Mit einer Steigerung von über 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Phonormarkt in Deutschland 2015 weiterhin positiv entwickelt. Dies teilt der Bundesverband Musikindustrie in seinem Jahrbuch 2015 mit. Demnach setzte die Branche über 1,5 Milliarden Euro mit dem Verkauf physischer Tonträger und digitaler Musikprodukte um. Mit rund 1,1 Milliarden Euro wurden dabei über zwei Drittel der Umsätze mit dem Verkauf von physischen Tonträgern erzielt. Dennoch konnte das Digitalgeschäft mit einem Plus von rund 30 Prozent gegenüber 2014 noch einmal deutlich zulegen. Großen Anteil an dieser Entwicklung hat die gestiegene Nachfrage nach Audio-Streaming, dessen Umsatzanteil sich 2015 dem der Downloads deutlich genähert hat. Aktuelle Ergebnisse zu zentralen wirtschaftlichen Entwicklungen des Phonomarkts sind nun auch im Statistikportal des MIZ zu finden.
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Juli 2016
Offener Brief europäischer Kulturschaffender an die EU-Kommission
Kulturschaffende aus Europa fordern in einem Offenen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine angemessene Vergütung für die wirtschaftliche Nutzung kreativer Inhalte im Internet. Die Unterzeichner, darunter zahlreiche Prominente des Musiklebens in Deutschland wie Andreas Bourani, Alex Christensen, Frida Gold oder Wolfgang Niedecken, üben Kritik an Online-Plattformen wie Youtube, die wirtschaftlich von der Nutzung kreativer Inhalte profitierten, Urheber aber entweder überhaupt nicht oder deutlich unter Wert vergüteten. An die Europäische Kommission richten sie den Appell, die Schöpfer der Werke fair an den Einnahmen zu beteiligen und rechtliche Lösungen zu finden, die Kulturschaffenden, Verbrauchern und kleineren Unternehmen gleichermaßen zugutekommen.
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Mai 2016
Studie zu wirtschaftlichen Auswirkungen der Musikpiraterie in der EU
Die vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) in Auftrag gegebene Studie „Die wirtschaftlichen Kosten der Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums in der Tonträgerindustrie“ befasst sich mit direkten und indirekten Einnahme- und Arbeitsplatzverlusten durch Produktpiraterie in der Musikbranche sowie mit deren Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen. Den Ergebnissen zufolge erlitt die Musikindustrie durch die illegale Verbreitung digitaler und physischer Formate im Jahr 2014 einen Schaden von 170 Mio. Euro. Zählt man die indirekten Verluste hinzu, entgingen der Musikindustrie im Jahr 336 Mio. Euro durch Produktpiraterie. Die Studie analysiert Umsatzdaten aus den 19 EU-Mitgliedstaaten, in denen 2014 insgesamt 99 % aller entsprechenden EU-Verkäufe getätigt wurden.
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November 2015
Rede von Kulturstaatsministerin Grütters zur Zukunft des Urheberrechts
Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat auf einer hochrangig besetzten Fachkonferenz der Initiative Urheberrecht in Kooperation mit dem Institut für Urheber- und Medienrecht zum Thema „Die Zukunft des Urheberrechts - 50 Jahre Urheberrecht in Deutschland“ eine kulturpolitische Keynote gehalten. In ihrer Rede erläuterte Grütters die wichtige kulturpolitische Dimension des Urheberrechts und skizzierte notwendige Maßnahmen zur Anpassung des Urheberrechts an das digitale Zeitalter. Sie betonte ihre Wertschätzung für die Kultur- und Kreativwirtschaft als Innovationsmotor in allen gesellschaftlichen Bereichen. „Die Künstler und Kreativen tragen die Fackel, an der viele andere das Feuer eigener schöpferischer und produktiver Kraft entzünden“, hob die Staatsministerin hervor.
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November 2015
Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2014
Die deutsche Kultur- und Kreativwirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs. Umsatz, Bruttowertschöpfung und die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse der Branche legten im Vergleich zum Vorjahr um über 2 Prozent zu. Auch die Zahl der Unternehmen und Erwerbstätigen ist kontinuierlich gestiegen. Insgesamt erwirtschafteten die rund 249.00 Unternehmen der Branche mit über einer Million Erwerbstätigen im Jahr 2014 einen Umsatz in Höhe von 146 Milliarden Euro. Dies sind zentrale Ergebnisse des Monitoringberichts 2014, der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erarbeitet wurde.
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November 2015
Topografie des Musikinstrumentenbaus
Der Musikinstrumentenbau in Deutschland fußt auf einer langen Tradition und steht mit seinen hohen Fertigungsstandards seit Generationen für Qualität und Präzision. Zahlreiche Betriebe beispielsweise aus den Bereichen Klavier- und Cembalobau, Geigen- und Bogenbau sowie Metallblas- und Schlaginstrumentenbau genießen weltweit einen exzellenten Ruf - bei Profis wie bei Laienmusikern. In einer neuen topografischen Darstellung zeigt das MIZ sowohl Standorte als auch historisch gewachsene Zentren des Musikinstrumentenbaus.
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September 2015
Neue Studie zur Musikwirtschaft
Die Teilbranchen der Musikwirtschaft in Deutschland haben im Jahr 2014 insgesamt elf Milliarden Euro umgesetzt. Mit 127.000 Selbstständigen und Arbeitnehmern übertreffen sie die Erwerbstätigenzahlen jeder anderen Medienbranche. Dies sind zentrale Ergebnisse der Studie „Musikwirtschaft in Deutschland“, die nun im Auftrag der wichtigsten Verbände der Musikwirtschaft, der Hansestadt Hamburg und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Jena vorgelegt wurde. Ziel der Studie war es, vorhandene Informationslücken zu schließen und die Aussagekraft bereits bestehender Untersuchungen zu vervollständigen.
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Juni 2015
Musikindustrie in Zahlen: Tonträgerhersteller verzeichnen Wachstum
Die Erlöse aus Musikstreaming-Angeboten sind in Deutschland erneut in die Höhe geschossen. Wie der Bundesverband Musikindustrie meldete, waren sie mit einer Steigerung um 78,6 Prozent entscheidend verantwortlich für das Wachstum des Musikmarkts im Jahr 2014, der um 1,8 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro zugelegt hat. Zwar sind die Streaming-Zuwächse etwas geringer ausgefallen als im Vorjahr, trotzdem sind die digitalen Geschäftsfelder mit 13,1 Prozent deutlicher gewachsen als im Vorjahr. Bei einem Umsatz von insgesamt 371 Millionen Euro haben sie nun einen Anteil von 25 Prozent am deutschen Musikmarkt. Mit nur minimalen Verlusten bleibt daneben das physische Geschäft das solide Fundament.
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März 2015
Positionspapier: Kulturpolitische Forderungen für das Urheberrecht im digitalen Umfeld
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Monika Grütters, hat am 10. März 2015 ihre Forderungen für Reformen im Urheberrecht vorgelegt. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung komme dem Urheberrecht im Umgang mit Musik, Filmen, Büchern und sonstigen Werken eine völlig neue Bedeutung zu. Die für die analoge Welt entwickelten, bewährten Rechtsgrundsätze müssten auch in der digitalen Welt gelten. Unter dem Titel "Kulturpolitische Forderungen für das Urheberrecht im digitalen Umfeld" beschreibt das Papier zentrale Anliegen, wie illegalen Angeboten im Netz entgegenzutreten und die Urheber zu stärken.
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November 2014
Resolution des Deutschen Musikrats: Veränderung braucht den Dialog
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, mit der Durchführung des Monitoring der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland beauftragt. Der aktuelle Monitoringbericht 2013 setzt das Monitoring der vergangenen Jahre fort. Er untersucht die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für die Gesamtwirtschaft und stellt die Entwicklung wirtschaftlicher Kennzahlen für den Zeitraum 2009 bis 2013 dar. Grundlage für diese Analysen sind die Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sowie der Bundesagentur für Arbeit.
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Oktober 2014
Resolution des Deutschen Musikrats: Veränderung braucht den Dialog
Die Mitgliederversammlung 2014 des Deutschen Musikrats hat am 18. Oktober 2014 im Berliner Abgeordnetenhaus einstimmig die Resolution „Veränderung braucht den Dialog. Aufruf für den Schutz und die Förderung der Kulturellen Vielfalt in Deutschland“ verabschiedet. Diese enthält einen 10-Punkte-Forderungskatalog an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel zu den internationalen Freihandels- und Dienstleistungsabkommen TTIP, CETA und TiSA. Der Deutsche Musikrat warnt vor einer Entwurzelung kultureller Identitäten und einem Zurückdrängen der Daseinsvorsorge, wie es bei der Umsetzung der Freihandelsabkommen und insbesondere von TiSA vorhersehbar wäre. Gleichzeitig kritisieren die Unterzeichner den Europäischen Rat und die Europäische Kommission für die Intransparenz in der Verhandlung entscheidender Zukunftsfragen und für die Gefährdung der Kulturellen Vielfalt durch marktradikale Liberalisierungsbestrebungen.
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Juli 2014
Fachbeitrag zu Konzertdirektionen und Künstleragenturen
Konzertdirektionen und Künstleragenturen zählen zu den zentralen Akteuren des Musiklebens. Ihre Bedeutung ergibt sich vor allem aus der strategischen Markteinführung und Karriereentwicklung von Künstlerinnen und Künstlern sowie der Bereitstellung eines nahezu flächendeckenden Angebots an Konzertveranstaltungen, das alle Genres von der Klassik über den Jazz bis hin zur populären Musik abdeckt. Aktuell kann der deutsche Veranstaltungsmarkt auf ein Umsatzergebnis von 3,8 Milliarden Euro zurückblicken, das sich aus Ticketverkäufen für Musikveranstaltungen mit einem Umsatz von 2,7 Milliarden Euro und für Nicht-Musikveranstaltungen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro zusammensetzt. In einem neuen Fachbeitrag für das MIZ erklärt Burkhard Glashoff, Geschäftsführer der Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette, weshalb dieser Zweig zu einem der umsatzstärksten der Musikwirtschaft avancierte.
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Juni 2014
GfK-Konsumstudie zum Konzert- und Veranstaltungsmarkt 2013
Nach einem schwierigen Jahr 2012 ist der deutsche Konzert- und Veranstaltungsmarkt 2013 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Wie sich die Branche im Detail entwickelte, zeigt die neue GfK-Konsumstudie zum Veranstaltungsmarkt 2013, herausgegeben und erstellt im Auftrag von „musikmarkt“ und dem Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (bdv). Der Umsatz der gesamten Branche stieg nach Angaben der Studie um 15 Prozent, auf insgesamt 3,822 Milliarden Euro, was einem Plus von 500 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zurückzuführen ist dies nicht zuletzt auf eine deutliche Zunahme der Veranstaltungsbesucher, deren Zahl auf 32,9 Millionen stieg. Auf insgesamt 40 Seiten liefert die Studie ausführliche Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung des Veranstaltungsmarkts – auch im Hinblick auf die benachbarten Entertainment-Märkte.
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Mai 2014
Kultur- und Kreativwirtschaftsindex Berlin Brandenburg 2013
Zum zweiten Mal legen die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der IHK Berlin und der IHK Potsdam den Kultur- und Kreativwirtschaftsindex (KKI) vor. Der KKI gibt einen Einblick in die wirtschaftliche Lage der Kultur- und Kreativwirtschaft der Region und reflektiert das aktuelle Stimmungsbild innerhalb ihrer Branchen. Die Untersuchung erweitert die Zahlen der amtlichen Statistik zu Anzahl und Umsatz der Unternehmen um wichtige „weiche“ Merkmale wie Geschäftsklimafaktoren, Standortzufriedenheit, Einschätzung der wirtschaftlichen Situation und Zukunftsperspektiven der Unternehmen. Hierzu hat das Forschungsinstitut House of Research Vertreter von insgesamt 949 Unternehmen und Selbständige in elf Teilmärkten, darunter die Musikwirtschaft und der Markt für Darstellende Künste, befragt.
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April 2014
Willenserklärung zu Mindestgagen und Clubförderung im Jazz
Als kulturpolitisches Signal der zentralen Protagonisten im Jazz hat die Union Deutscher Jazzmusiker gemeinsam mit über 50 Veranstalterinnen und Veranstaltern im Rahmen der Musikmesse jazzahead! eine Willenserklärung vorgelegt, in der sie Mindeststandards für die Förderung von Spielstätten und die Bezahlung von Musikerinnen und Musikern fordert. Um langfristig das künstlerische und kulturelle Potential zu erhalten und weiter zu entwickeln, sieht die Erklärung eine Einstiegsgage von 250,- Euro pro Musiker vor, wenn die Spielstätte gleichzeitig zu mindestens 1/3 öffentlich gefördert wird. Ebenfalls berücksichtigt werden Standards in Bezug auf Festivals oder Rundfunkmitschnitte.
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März 2014
Digital Music Report 2014
Die im Auftrag des internationalen Tonträgerverbandes IFPI durchgeführte Studie untersucht Angebot, Umsatz und Reichweite legaler Musikdienste im Internet und stellt die Aktivitäten der Musikwirtschaft zur Bekämpfung der Musikpiraterie vor. Demnach konnte der weltweite digitale Musikmarkt im Jahr 2013 erneut um 4,3 Prozent gesteigert werden. Das Geschäft mit Downloads und Streaming machte damit mittlerweile 39 Prozent der weltweiten Musikumsätze aus. Insgesamt ging der weltweite Umsatz aus physischen und digitalen Musikverkäufen, Leistungsschutzrechten und Synchronisation in 2013 jedoch um 3,9 Prozent zurück. Im europäischen Musikmarkt hingegen konnte zum ersten Mal seit 12 Jahren wieder ein Umsatzwachstum um 0,6 Prozent verzeichnet werden.
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Februar 2014
Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2012
Ob Architektur, Musik oder Werbung - die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine vielfältige Branche. Ihr gehören sowohl freiberuflich arbeitende Künstler und Kulturschaffende als auch Klein- und Kleinstunternehmer an. Der im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellte Monitoringbericht 2012 gibt Aufschluss über die besonderen Merkmale und Strukturen der Branche. Er beinhaltet auch erstmalig Steckbriefe zu den elf Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft. Ein Schwerpunkt des aktuellen Monitoringberichts ist die Digitalisierung der Kultur- und Kreativwirtschaft.
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September 2013
Music as a Service: Eine Alternative für Musikpiraten? Eine empirische Untersuchung zur Nutzungsintention von Streaming-Services für Musik
Für die Studie „Music as a Service: eine Alternative für Musikpiraten?“ befragten Forscherinnen und Forscher der TU Darmstadt und der Ludwig-Maximilians-Universität München 8.000 Studierende nach ihrer Einstellung zu sogenannten Freemium-Geschäftsmodellen: Angeboten, bei denen Basisdienstleistungen wie Streaming gratis sind. In der Stichprobe machten die Wissenschaftler auch 132 Musikpiraten aus, also Nutzer, die sich auf Internetplattformen mit illegalen Musikkopien versorgen. Und um deren Einstellung und Nutzungsverhalten ging es vor allem in der Studie.
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Mai 2013
Monitoring zur Kultur- und Kreativwirtschaft 2011
Die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft nimmt im öffentlichen Diskurs einen immer größeren Raum ein. Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung hat vor diesem Hintergrund ein Monitoring zur Kultur- und Kreativwirtschaft eingerichtet, mit dem jährlich über die aktuellen wirtschaftlichen Eckdaten zu diesem Wirtschaftsfeld berichtet werden soll. In dem vorliegenden dritten Analysebericht wird darüber hinaus die Entwicklung der Branche von 2009 bis einschließlich 2011 dargestellt.
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April 2013
Musikindustrie in Zahlen: Bundesverband veröffentlicht Jahrbuch 2012
Mit einem Anstieg um 19,3 Prozent legte der digitale Musikmarkt in Deutschland im Jahr 2012 erneut deutlich zu. Wie der Bundesverband Musikindustrie bekannt gab, geht mittlerweile ein Fünftel der durch Musikverkäufe generierten Umsätze auf das Konto von Downloads oder dem Streaming von Musik. Der physische Markt stellt mit einem Umsatzanteil von knapp 80 Prozent nach wie vor den Grundpfeiler der deutschen Musikindustrie dar. Allein mit CDs wurde 2012 rund eine Milliarde Euro erwirtschaftet. Insgesamt gingen 2012 die Umsätze aus Musikverkäufen jedoch um 3,2 Prozent leicht zurück auf 1,44 Milliarden Euro.
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April 2013
Studie zur Digitalen Content-Nutzung 2013
Die von der GfK im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI), des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) durchgeführte dritte DCN-Studie untersucht Nutzergewohnheiten beim digitalen Medienkonsum und ermittelt Einstellungen der Konsumenten zu Urheberrechtsverletzungen und legalen Online-Angeboten. Vor dem Hintergrund der 2012 intensiv geführten öffentlichen Diskussionen um das Urheberrecht fokussiert die auf Grundlage einer repräsentativen Befragung erstellte Studie in ihrer dritten Auflage ausschließlich auf die Einstellungen und Kenntnisse der Bevölkerung zu diesem Themenkomplex.
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Februar 2013
Neuer Fachbeitrag beleuchtet den deutschen Phonomarkt
Der deutsche Phonmarkt ist nach wie vor eine der umsatzstärksten Branchen der Musikwirtschaft. Als drittgrößter Phonomarkt der Welt und größter in Europa generierte er für das Jahr 2011 einen Gesamtumsatz von 1,67 Milliarden Euro. Starke Umsatzeinbußen vor allem durch die Verbreitung von Musiktauschbörsen haben die Branche in den letzten Jahren jedoch vor neue Herausforderungen gestellt. In einem neuen Beitrag für das MIZ beschreibt der Musikjournalist Lothar Scholz Strukturen und Entwicklungen des Phonomarkts, analysiert die Absatzzahlen der angebotenen Produkte und beleuchtet Handelsformen und Käuferschichten.
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Dezember 2012
Neuer Fachbeitrag zur Lage der Musikwirtschaft
Im Jahr 2010 (letzter Datenstand) existierten in Deutschland insgesamt mehr als 13.700 Musikunternehmen. Dazu zählen selbstständige Musiker, private Ensembles, Verlage, Instrumentenhersteller, Konzertveranstalter und -agenturen, Tonträgerhersteller, Tonstudios und sonstige Musikverwerter. Sie verzeichneten zusammen einen steuerbaren Gesamtumsatz von rund 6,3 Milliarden Euro, was einem einen minimalen Rückgang von minus 0,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2009 entspricht. Michael Söndermann beleuchtet in einem neuen Gesamtüberblick für das MIZ die aktuelle Lage der Musikwirtschaft und ihrer Teilmärkte.
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Oktober 2012
Positionspapier des Deutschen Kulturrats zur Zukunft des Urheberrechts
Der Deutsche Kulturrat hat als Spitzenverband der Kulturverbände in Deutschland ein Positionspapier "Zur Zukunft des Urheberrechts" vorgelegt. Darin misst er den Künstlern, als Urheber neuer Werke oder auch als Interpreten von Werken, eine herausragende Bedeutung zu. Das Positionspapier behandelt in neun Punkten u.a. die Themen Schutz des Urhebers, Urhebervertragsrecht, Schrankenregelungen, Nutzung von verwaisten und vergriffenen Werken, Geräte- und Speichermedienvergütung sowie die Kompetenz der Verwertungsgesellschaften.
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August 2012
Zweite Studie zur Digitalen Content-Nutzung veröffentlicht
Mehr als ein Drittel aller Deutschen hat im Jahr 2011 Medieninhalte online genutzt oder heruntergeladen. Dies entspricht einer Steigerung von 11% gegenüber dem Vorjahr. Auf dem Vormarsch sind dabei sowohl legale als auch illegale Streaming-Angebote. Zu diesem Ergebnis kommt die 2. Studie zur Digitalen Content-Nutzung, die von der Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie durchgeführt wurde. Sie untersucht Nutzergewohnheiten beim digitalen Medienkonsum und ermittelt Einstellungen der Konsumenten zu Urheberrechtsverletzungen und legalen Online-Angeboten.
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August 2012
Neue Studie zum Konzert- und Veranstaltungsmarkt erschienen
Der deutsche Konzert- und Veranstaltungsmarkt hat sich von den Umsatzrückgängen der Jahre 2008 und 2009 erholt. Das belegt eine neue Studie der Gesellschaft für Konsumforschung. Nachdem der Branchenumsatz in den Jahren 2008 und 2009 gegenüber 2007 um 15 Prozent von 3,9 Milliarden auf 3,2 Milliarden Euro gesunken war, wurde der Spitzenumsatz von 2007 im Jahr 2011 mit 3,943 Milliarden Euro sogar noch übertroffen. Der Umsatz basiert auf 32,9 Millionen Besuchern, was einem Zugewinn von 7 Prozent entspricht. Insgesamt wurden 122,1 Millionen Besuche und damit fast 16 Millionen mehr als 2009 ermittelt. Eine Auswahl an Grafiken zum Veranstaltungsmarkt 2011 steht online zu Verfügung.
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Juli 2012
Neuerscheinung: Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2010
Soeben wurde das neue "Monitoring zu wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2010" vom Bundeswirtschaftsministerium veröffentlicht. Damit liegt nun der dritte Bericht nach dem Monitoring 2009 (erschienen 2010) und dem Forschungsbericht (2009) zur Lage der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland vor. Kernfragen der Untersuchung sind, welches ökonomische Gewicht die Kultur- und Kreativwirtschaft innerhalb der Gesamtwirtschaft und im Vergleich zu anderen Branchen hat, was die einzelnen Teilmärkte auszeichnet und wo ihre Stärken und Potenziale liegen.
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Juni 2012
Deutscher Musikverlegerverband: Offenbacher Resolution zum Urheberrecht
Im Rahmen seiner Jahrestagung 2012 in Offenbach hat der Deutsche Musikverlegerverband (DMV) eine Resolution zum Urheberrecht verabschiedet. Die Unterzeichner fordern darin eine Anpassung des geltenden Rechts an das digitale Zeitalter und die dadurch bedingte veränderte Medienrezeption – allerdings nicht auf Kosten der Urheber und ihrer Verlage. An die Politik und insbesondere an die Bundesjustizministerin wird appelliert, schnell zu handeln und die Überarbeitung des Urheberrechts nicht länger hinauszuschieben.
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April 2012
Landesmusikrat NRW verabschiedet Positionspapier zum Urheberrecht
Mit einem Positionspapier spricht sich der Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen gegen unangemessene Vereinfachungen in der Debatte um Urheberrecht und Digitalisierung aus. Vor dem Hintergrund, dass die bei weitem überwiegende Zahl der professionell arbei­tenden musikalischen Urheber es ablehnt, dass ihr Schaffen im Internet ohne Rück­frage beim Urheber verwertet wird, nur weil die Technik es möglich macht, wurden elf Thesen entwickelt, die vom Präsidium des Landes­musikrats im April 2012 verabschiedet wurden.
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April 2012
Neuer Fachbeitrag zum Musikfachhandel in Deutschland online
Der Musikfachhandel gehört zu den traditionsreichsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Birgit Böcher hat im Auftrag des MIZ seine Strukturen und aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen sowie den Einfluss des Internets als neue Vertriebsform untersucht. Der Beitrag referiert Daten und Fakten des Statistischen Bundesamts sowie zentraler Fachverbände.
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März 2012
Sven Regener zur Urheberrechtsdiskussion im Internet
In einem Radiointerview für die Sendung „Zündfunk“ des Bayerischen Rundfunks äußerte sich Sven Regener, Sänger und Gitarrist von Element Of Crime, mit außergewöhnlich scharfen Worten über die Themen Urheberrecht und Internet aus der Sicht eines Künstlers. Er kritisierte dabei die Einstellung vieler in der Gesellschaft, dass Musik im Internet kostenlos verfügbar sein müsse, und wehrt sich gegen einen Zeitgeist, der Urhebern ihre lang erkämpften Rechte streitig macht. "Eine Gesellschaft, die so mit ihren Künstlern umgeht, ist nichts wert".
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Februar 2012
Kompendium: Zehn Jahre Brennerstudie
Aus Anlass der zehnten Ausgabe der Brennerstudie, die 2011 veröffentlicht und mit Ausweitung auf die Film- und Buchbranche in „Studie zur Digitalen Content-Nutzung (DCN)“ umbenannt wurde, hat der Bundesverband Musikindustrie ein Kompendium mit den zentralen Ergebnissen aus zehn Jahren zusammengestellt. Der Rückblick veranschaulicht, in welchem Umfang Musik im vergangenen Jahrzehnt gebrannt, gespeichert oder illegal heruntergeladen wurde. Illegal heruntergeladen wurden demnach insgesamt knapp 7 Milliarden Songs.
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News

++ CoViD19 - News aus dem Musikleben ++

26.01.2021
Verwertungsgesellschaften veröffentlichen Studie zur Lage der Kultur- und Kreativwirtschaft in Europa: Kaum eine Branche hat in der Coronakrise ähnlich hohe Verluste wie die Kultur- und Kreativwirtschaft zu...
weiterlesen

25.01.2021
Deutscher Musikrat fordert von Ländern und Kommunen nachhaltige Sicherungskonzepte für die Kultur: Angesichts der Gefahr massiver Kürzungen im Kulturbereich in der Corona-Zeit und darüber hinaus setzt...
weiterlesen

25.01.2021
Umfrage des Landesmusikrats Berlin zeigt dramatische Situation freischaffender Musiker*innen: An einer Umfrage des Landesmusikrats Berlin zur Situation der freischaffenden Musikerinnen und Musiker in Berlin...
weiterlesen

25.01.2021
Deutscher Eventverband mahnt die weiterhin dramatische Lage der Branche an: Bereits seit elf Monaten befindet sich die Kultur- und Veranstaltungsindustrie quasi durchgängig im harten...
weiterlesen

25.01.2021
Deutscher Kulturrat fordert zügige Mittelaufstockung für NEUSTART KULTUR: Der Deutsche Kulturrat hatte bereits im April 2020 ein spezielles Konjunkturprogramm für den Kulturbereich...
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