Unter der Schirmherrschaft des bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus, Prof. Dr. Michael Piazolo, findet die 21. Ausgabe der „Bundesbegegnung Schulen musizieren" in Bayern statt. Der Bundesverband Musikunterricht (BMU) veranstaltet dieses größte Musikfestival der Schulen seit 1981 im zweijährigen Turnus mit dem Ziel, die Vielseitigkeit und die Leistungsfähigkeit schulischer Musikensembles in der Öffentlichkeit zu zeigen, aber auch musikalische Begegnungen zu ermöglichen und zu befördern.

Über 350 junge Musikerinnen und Musiker aus 14 Schulensembles bilden die Bundesauswahl 2023. Ausgewählt wurden sie in regionalen und landesweiten Begegnungskonzerten der einzelnen Bundesländer. Die Ensemblevielfalt reicht in diesem Jahr von kleinen Bandformationen über Bigbands und Percussionsensembles und Zupforchester bis hin zu großen Konzertchören und Sinfonischen Blasorchestern. Beteiligt sind alle Schulformen und Altersstufen.

Der Startschuss für das umfangreiche Festivalprogramm fällt am Donnerstag, 15. Juni, mit einem Bandabend im Kulturkeller Z87 des Würzburger Kreativ-Zentrums Bürgerbräu. Ganz offiziell beginnt es am Freitag, 16. Juni mit einem Empfang beim Oberbürgermeister im Ratssaal unter Teilnahme des Präsidenten des Deutschen Musikrates, Prof. Martin Maria Krüger und den Präsidenten des BMU. Die musikalische Gestaltung übernimmt das höchst innovative Perkussion-Ensemble der Martin-Luther-Schule Rimbach/Odenwald, bevor ab 14 Uhr die große Open-Air-Bühne auf dem Unteren Markt in Würzburg bis Sonntag das ganztätige Non-Stop-Programm startet, bei dem auch 13 Schulmusikensembles aus Würzburg, Schweinfurt, Marktbreit und Gemünden auftreten.

Musikalische Höhepunkte sind die großen Begegnungskonzerte, die dieses Mal in der für Konzertdarbietungen etablierten Augustinerkirche, sowie in dem für seine Akustik renommierten Großen Saal der Musikhochschule Würzburg stattfinden werden. Die Konzerte sind öffentlich und kostenlos.

Neben diesen vielfältigen Musikauftritten soll auch 2023 die BEGEGNUNG zentrales Element des Festivals sein: Zahlreiche Schulensembles aus Würzburg, Schweinfurt und Umgebung ergänzen nicht nur musikalisch die Ensembleauswahl des Bundes, insgesamt 12 Schulen sind zudem als offizielle „Partnerschule“ fest involviert, die die Schulensembles der anreisenden Ensembles in Gastfamilien aufnehmen und gemeinsam mit ihnen Auftritte und Workshops durchführen. Somit präsentieren gut 700 Schülerinnen und Schüler ihr Können und ihre Begeisterung für das Musikmachen in allgemeinbildenden Schulen, und zeigen den hohen künstlerischen Stellenwert, aber auch den wichtigen sozialen Aspekt von Schulorchestern-, -Chören und -Bands.

Auftritte in sozialen Einrichtungen, das Bespielen des PopUp-Raums für Mozart des Mozartfestes Würzburg und spontanes Musikzieren in der Würzburger Innenstadt runden das vielfältige Programm ab und bringen Würzburg drei Tage lang zum Klingen. Am Sonntagmorgen werden bei einem Frühschoppen-Konzert nicht nur alle Teilnehmer mit Urkunden geehrt und die Wanderpokal an den Austragungsort der nächsten Bundesbegegnung übergeben; alle Ensembles vereinigen sich auch noch zu einer abschließenden gemeinsamen musikalischen Darbietung.

Finanziell gefördert wird das Festival von dem bayrischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, der Stadt Würzburg, der Stiftung des Bezirks Unterfranken und der Sparkassen-Stiftung. Das Würzburger Musikhaus Deußer stellen technisches Equipment und Instrumente bereit, viele Auftritte profitieren von der Kooperation mit den Aufführungsorten.

Nähere Informationen zum Programm mit allen Auftrittszeiten und-orten unter www.bmu-musik.de.

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