Abbildung: Portraitfoto
Maximilian von Aulock  
Foto:  Maris Eufinger

Ab dem 1. Juli 2024 übernimmt Maximilian von Aulock (44) die Geschäftsführung bei der Jungen Deutschen Philharmonie, nachdem er von der Mitgliederversammlung einstimmig in diese Position gewählt wurde. Er folgt damit Carola Reul, die die Geschäftsführung fünf Jahr innehatte. Zuletzt vertrat Maximilian von Aulock beim Musikverlag Ricordi Berlin das Verlagsprogramm und initiierte erfolgreiche Formate wie den internationalen Kompositionswettbewerb ricordliab. Zuvor realisierte er mit seiner Agentur soniq performing arts Musiktheaterprojekte und übernahm für Ensembles und Künstler das Management, die strategische Ausrichtung und die Konzertakquise. Als Vorstandsmitglied der initiative neue musik e.V. und als Mentor des Performing Arts Programms setzte er sich für die Förderung der freien Musikszene und die Arbeit junger Künstler*innen ein. Er unterstützte zahlreiche Orchester, Ensembles und Festivals bei der Entwicklung progressiver Musikprojekte.

Zu seiner neuen Aufgabe sagt Maximilian von Aulock: „Ich freue mich, den demokratischen und vielfältigen Organismus der Jungen Deutschen Philharmonie in seiner Selbstbestimmung zu begleiten und zusammen mit den hochmotivierten Musiker*innen die innovativen Konzertformate fortzuschreiben. Mit dem erfahrenen Team in der Geschäftsstelle werden wir die Professionalisierungsangebote für unsere Mitglieder vertiefen. In einem dynamischen Netzwerk aus engagierten Partnern werden mit dem Zukunftsorchester Kooperationen mit musikalischer Strahlkraft entstehen. Oder kurz gesagt: Schöne Projekte mit tollen Menschen!”

Der Auswahlprozess wurde gemäß der selbstverwalteten Struktur des Orchesters vom Vorstand der Jungen Deutschen Philharmonie geleitet. Vorstandssprecherin Nina Paul: „Wir freuen uns sehr, mit Maximilian von Aulock einen Geschäftsführer gewonnen zu haben, der viel Erfahrung und Expertise, Neugierde, Innovationswillen und große Leidenschaft für Musik und ihre Förderung mitbringt. Wir sind gespannt auf unvergessliche Konzerte und zukunftsweisende Pläne für unser Orchester! Wir danken auch Carola Reul für ihren außerordentlichen Einsatz für die Junge Deutsche Philharmonie. Sie hat uns mit ihrer erfahrenen, zugewandten und motivierenden Art insbesondere durch die schwierige Phase der Corona-Epidemie geleitet und neue Partner*innen für das Orchester gewinnen können. Wir wünschen ihr für die Zukunft in Berlin alles Gute!“

Die scheidende Geschäftsführerin Carola Reul wird ab 1. August 2024 neue Orchesterdirektorin des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Zum bevorstehenden Wechsel bei der Jungen Deutschen Philharmonie sagt sie: „Die Zeit bei der Jungen Deutschen Philharmonie hat mich insbesondere durch den wertschätzenden Austausch mit den Orchestermitgliedern tief geprägt, so dass ich mich dem Orchester auch nach meinem Abschied weiter verbunden fühlen werde. Bei Maximilian von Aulock weiß ich die Junge Deutsche Philharmonie in den besten Händen und wünsche ihm und den Orchestermitgliedern eine produktive und erfüllende Zusammenarbeit, die mit neuen Ideen und Impulsen das Orchester in die Zukunft führen wird.“

Die Junge Deutsche Philharmonie wird in diesem Jahr 50 Jahre alt – und hat Orchestergeschichte geschrieben. Kreativ, lebendig und voller Tatendrang - als das „Zukunftsorchester“ gestaltet sie die Musikwelt neu! Das Orchester versammelt die besten Studierenden deutschsprachiger Musikhochschulen zwischen 18 und 28 Jahren, die mit Herzblut Musik machen und Zukunftsvisionen kreieren. Die Orchestermitglieder musizieren mit höchsten künstlerischen Ansprüchen, entwickeln für das Festival FREISPIEL experimentelle Konzertformate und touren regelmäßig in die größten Konzertsäle Europas und weltweit. Seit 2014 begleitet Jonathan Nott das Orchester als Erster Dirigent und Künstlerischer Berater.

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