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In dieser Rubrik finden Sie Positionspapiere, Stellungnahmen, Studien und weitere kulturpolitisch relevante Dokumente unterschiedlicher Institutionen und Organisationen des Musiklebens, sofern sie online verfügbar sind. Die Sortierung erfolgt chronologisch; über die linke Navigation können die Dokumente aber auch inhaltlich erschlossen werden. Eine Auswahl selbstständiger Literatur, die Einblick in die Strukturen und Entwicklungen des Themengebiets sowie weiterführende Informationen vermittelt, erhalten Sie in unseren Themenportalen.

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2017 Oktober Transfer-Effekte und Wirkungen musikalischer Aktivitäten auf ausgewählte Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung

Dass Musik etwas bewirkt, hat wohl jeder schon einmal – bewusst oder unbewusst – erlebt: Beim Hören des Lieblingsstücks, beim Tanzen oder beim gemeinsamen Singen. Die Expertise von Professor Dr. Heiner Gembris vom Institut für Begabungsforschung in der Musik an der Universität Paderborn belegt das große Potenzial.

 

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2017 Oktober Freie Musikschulen erheben Forderungen an die kommende Bundesregierung

Ungefähr die Hälfte aller Musikschülerinnen und Musikschüler in Deutschland erlernen ihr Instrument bei einer privaten Musikschule oder einer privaten Lehrkraft. Vor diesem Hintergrund hat sich der Bundesverband der Freien Musikschulen (bdfm) mit einem konkreten Forderungskatalog an die kommende Bundesregierung gewandt. Im Mittelpunkt des Appells stehen drei Aspekte: Ersten sollen die Kosten außerschulischer kultureller Bildung künftig insbesondere für Familien mit Kindern steuerlich absetzbar sein. Gemeinnützige Musikschulen sollen zweitens unabhängig von ihrer Trägerschaft (kommunal oder nicht kommunal) gleichberechtigt gefördert werden. Drittens soll die Inanspruchnahme von qualifiziertem Musikunterricht bei privaten Musikschulen oder selbständigen Musiklehrkräften gefördert werden.
Quelle: https://www.freie-musikschulen.de

 

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2017 Oktober Ehrenamt in Musikvereinen und Chören: 12 Impulse zur erfolgreichen Vereinsarbeit

Vom 7. bis 9. Juli 2017 hat die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen ihre erste Weiterbildung zu Verbandspilot*innen durchgeführt. Das Angebot richtete sich an Verbandsvorstände sowie an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen von Amateurmusikverbänden auf Kreis-, Landes- und Bundesebene. In einer Talkrunde zur Organisationsentwicklung von Vereinen und Verbänden stellte die Bundesakademie auch ein neues Papier zu „Ehrenamt in Musikvereinen und Chören: 12 Impulse zur erfolgreichen Vereinsarbeit“ vor. Es liefert Tipps für die Organisation und Verwaltung, gibt Hinweise zu Führungsstilen und bietet Anhaltspunkte für Aufgabenverteilung und Arbeitsabläufe. Verbände und Vereine sind eingeladen, das Papier zur Optimierung ihrer Arbeit zu nutzen.
Quelle: https://www.bundesakademie-trossingen.de

 

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2017 September Music Consumer Insight Report des IFPI

Urheberrechtsverletzungen bleiben für die Musikindustrie weltweit eine zentrale Herausforderung: 40 Prozent der Konsumenten hören Musik über nicht-lizenzierte Angebote. In Deutschland beschaffen sich 30 Prozent der Nutzer musikalische Inhalte über nicht-lizenzierte Quellen und insgesamt 26 Prozent nutzen Streamripper. Dies sind zentrale Ergebnisse des von der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI), dem Dachverband des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), veröffentlichten Music Consumer Insight Report 2017 “Connecting with Music”. Die von Ipsos Connect durchgeführte Studie hat die Musiknutzung in 13 der weltweit größten Musikmärkte untersucht. Befragt wurden Internet-Nutzer im Alter zwischen 16 und 64 Jahre in Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Mexiko, Süd-Korea, Spanien, Schweden, UK und den USA.
Quelle: www.musikindustrie.de

 

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2017 September Jugend und Musik - Eine Studie zu den musikalischen Aktivitäten Jugendlicher in Deutschland

Immer mehr Jugendliche machen aktiv Musik: Waren es 2001 bis 2005 noch 19 Prozent, musizierten im Jahr 2015 fast 29 Prozent. Dies ergab eine Studie, die an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung entstand. Doch der Aufwärtstrend geht an Jugendlichen aus den einkommensschwächsten Haushalten eher vorbei, während Jugendliche aus Familien mit mittlerem Einkommen verstärkt an bezahltem Musikunterricht teilnehmen. Auch die Schulform beeinflusst die musikalische Aktivität: Besucht ein Jugendlicher kein Gymnasium, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass er Musik macht, um 50 Prozent. Für die Studie wurden Daten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ausgewertet, die seit 2001 im Rahmen der SOEP-Jugendbefragung gewonnen wurden.
Quelle: www.bertelsmann-stiftung.de

 

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2017 September „Wir sind nicht dein nächstes Kunstprojekt“

Tania Canas, Arts Director der australischen Organisation RISE, hat eine Zehn-Punkte-Liste für KünstlerInnen verfasst, die Projekte mit Geflüchteten machen möchten.

 

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2017 September Die Hefe im Teig

Wie kann Kultur den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken? – Ein Interview mit Christian Höppner und Theresa Brüheim.

 

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2017 September Methoden der Internationalen Jugendarbeit für Projekte mit Geflüchteten

Diese Arbeitshilfe zeigt exemplarisch wie Erfahrungen und Fachwissen aus der Internationalen Jugendarbeit in die Arbeit mit Gruppen mit jungen Geflüchteten eingebr acht werden können. Die Ausführungen und Methoden mit pädagogischer Reflexion konzentrier en sich auf vier thematische Schwerpunkte: rassismuskritische sowie diversitätsorientierte Ansätze, interreligiösen Dialog und Sprachanimation. Die Publikation richtet sich an haupt- und ehr enamtliche Fachkräfte, die mit Menschen unterschiedlicher Herkunft arbeiten. Die Inhalte eignen sich zum einen zur Anwendung in der direkten Arbeit mit Jugendlichen, aber auch zur Sensibilisierung von Fachkräften.

 

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2017 September Refugees welcome – auch in der Internationalen Jugendarbeit

Die Arbeitshilfe bündelt die Ergebnisse einer Fachtagung zur Frage, inwieweit klassische Formate der Internationalen Jugendarbeit für die Arbeit mit jungen Geflüchteten geeignet sind, um deren Teilhabe an non-formalen Bildungsangeboten zu verbessern.

 

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2017 September Koordinationsmodelle und Herausforderungen ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe in den Kommunen

Die große Anzahl von Menschen, die in den letzten Jahren nach Deutschland geflüchtet sind, hat zu einem unvergleichlichen Ausmaß an bürgerschaftlichem Engagement geführt. Hierdurch sind auch neue Formen der Organisation und Koordination ehrenamtlicher Arbeit sowie zwischen Ehren- und Hauptamt entstanden. Die Studie untersucht, welche Strukturen und Prozesse in den Kommunen entwickelt wurden und welche Empfehlungen sich daraus ableiten lassen.

 

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2017 September Einwanderungsland Deutschland – Die Fakten im Überblick

Freizügigkeit, Migrationshintergrund, Arbeitsmigration, Asyl – was genau heißt das eigentlich? Was bedeutet es für die Einwohnerinnen und Einwohner dieses Landes? In Zeiten großer Flüchtlingsbewegungen fragen das immer mehr Menschen. Um Antworten auf diese Fragen zu geben, hat die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration eine Broschüre erstellt. Sie soll das Thema Einwanderung anschaulich darstellen. Die Broschüre stellt die Historie der deutschen Migrationsgeschichte kurz vor. Sie zeigt die aktuelle Situation, wie viele Menschen aus welchen Gründen zu uns kommen. Und sie zeigt die Szenarien, wie Einwanderung unser Fachkräftepotenzial zukünftig erhalten kann.

 

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2017 September Warum Menschen fliehen

Mit dieser Broschüre möchten medico international und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft dazu anregen, bei der Rede über Fluchtursachen und ihre Bekämpfung genau hinzuhören.

 

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2017 September Studie „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch“

Die öffentliche Debatte über Zuwanderung und Geflüchtete ist auch im Wahljahr 2017 immer wieder von Sorgen und Ängsten bestimmt. Ein neues Buch des Rats für Migration begegnet dem mit einer ganz anderen Sichtweise: Die Studie „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch“ stellt 90 wegweisende Projekte für Geflüchtete, aber auch mit und von ihnen vor.

 

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2017 September Bertelsmann-Religionsmonitor 2017: Rolle von Religion für Flüchtlingshilfe

Muslime in Deutschland bringen sich stärker in die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe ein als Mitglieder anderer Konfessionen oder Atheisten. Das belegt die Auftaktstudie des Religionsmonitors 2017 der Bertelsmann Stiftung. Mit ihren kulturellen Kompetenzen und Integrationserfahrungen sind Muslime damit wichtige Brückenbauer in unserer Gesellschaft.

 

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2017 September Neue Wege gehen

Im neuen Welt-Sichten-Dossier stellen Brot für die Welt und Diakonie Deutschland sinnvolle praktische Ansätze für den konstruktiven Umgang mit Migration vor und möchte damit einen diskursiven Prozess fördern, der internationale und nationale Perspektiven zusammenbringt

 

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2017 September Fakten zur Einwanderung in Deutschland

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration stellt in seiner aktualisierten Broschüre (Stand Oktober 2016) kurz und bündig die aktuellsten Fakten zur Einwanderungssituation in Deutschland vor. Die wichtigsten Informationen und Zahlen zu Arbeitsmigration, Flucht und Asyl sowie zu Muslimen in Deutschland sind hier zusammengestellt.

 

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2017 August Landeskulturbericht Nordrhein-Westfalen 2017

Am Ende ihrer Legislaturperiode hat die damalige Landesregierung NRW im März 2017 einen Landeskulturbericht vorgelegt. Gemäß dem Kulturfördergesetz NRW – dem Gesetz zur Förderung und Entwicklung der Kultur, der Kunst und der Kulturellen Bildung in Nordrhein-Westfalen – betrachtet der Bericht die Kunst- und Kulturszene in Nordrhein-Westfalen, die vielfältige kommunale, privatwirtschaftliche und gemeinnützige Aktivitäten einschließt. Der Bericht erstreckt sich über den Zeitraum 2010-2014 und enthält auch Ergebnisse empirischer Untersuchungen und externer Studien. Diese Materialien werden ebenfalls online zur Verfügung gestellt.
Quelle: https://www.mkw.nrw/kultur/kulturfoerdergesetz/landeskulturbericht-nordrhein-westfalen-2017

 

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2017 August "Kulturförderung gemeinsam gestalten"

Am 22. März 2017 fand im Düsseldorfer Kulturzentrum Boui Boui eine Fachkonferenz zum ersten Landeskulturbericht NRW statt. Thema der Veranstaltung waren die mit dem Kulturfördergesetz NRW verbindlich eingesetzten Instrumente des Kulturförderplanes und des Landeskulturberichts, zu denen Staatssekretär a.D. Bernd Neuendorf und Kulturabteilungsleiterin Hildegard Kaluza aus der Perspektive des Landes Stellung nahmen. Daneben gab es Vorträge unter anderem zu den Themen "Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung", "Digitalisierung und Kultur", "Kulturelle Bildung" und "Der erste Landeskulturbericht NRW. Vorstellung der Ergebnisse" sowie moderierte Runden und  Thementische. In einer Dokumentation sind die Inhalte und Ergebnisse der Konferenz zusammengefasst.
Quelle: http://mfkjks.nrw

 

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2017 August Streaming-Dienste: Die Zukunft des Medienkonsums ist online

Streaming-Plattformen nehmen im Vergleich zu den traditionellen Medien einen immer größeren Stellenwert ein. Wie eine Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young auf Basis einer repräsentativen Befragung unter 1.400 erwachsenen Personen in Deutschland zeigt, hören 73% der 18-bis-20-Jährigen ausschließlich oder zum Großteil Musik online – nur zwei Prozent nutzen ausschließlich traditionelle Abspielgeräte wie den CD-Player oder das Radio. Im Durchschnitt aller Altersklassen halten sich diejenigen, die ausschließlich oder zum Großteil online Musik hören und diejenigen, die ausschließlich auf traditionellen Abspielgeräten Musik konsumieren, mit jeweils etwa einem Viertel der Befragten die Waage. Am intensivsten werden die Streaming-Angebote von Männern genutzt.
Quelle: http://www.ey.com/de/

 

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2017 August Cantate Domino Canticum Novum

"Wir ... unterbreiten diese Stellungnahme, die unsere große Liebe zum Schatz der Kirche, zur liturgischen Musik, zum Ausdruck bringt sowie unsere tiefe Besorgnis angesichts ihrer verzweifelten gegenwärtigen Lage, katholischen Gläubigen in aller Welt." Mehr als 200 Musiker, Seelsorger und Lehrende unterzeichneten anlässlich des 50. Jahrestages der Verkündung der Instruktion "Musicam sacram" vom 5. März 1967 eine Stellungnahme zur gegenwärtigen Lage der Kirchenmusik mit dem Titel "Cantate Domino canticum novum". Das Dokument plädiert für eine traditionelle Kirchenmusik und Liturgie und wurde in neun Sprachen veröffentlicht.
Quelle: www.altaredei.com

 

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2017 Juli Forderungskatalog der Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen

In einem Forderungskatalog wendet sich die Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm) im Vorfeld der Bundestagswahl an die im Bundestag vertretenen Parteien und an die FDP. Diese werden aufgefordert, sich nachhaltig für die Verbesserung der Situation der Lehrbeauftragten einzusetzen. In diesem Zusammenhang sollen mehr feste Stellen geschaffen, Honorare an die Bezüge von Angestellten im öffentlichen Dienst angepasst und eine auch im Alter greifende soziale Absicherung etabliert werden. Derzeit erteilen die Lehrbeauftragten einer Umfrage der bklm zufolge etwa 40 bis 60 Prozent des Unterrichts, erhalten dafür aber nur gut ein Drittel der Vergütung fest angestellter Dozentinnen und Dozenten.
Quelle: www.bklm.org

 

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2017 Juli „Musikfestivals und Musikfestspiele in Deutschland“ – Erhebung des Hessischen Statistischen Landesamts

Im Jahr 2015 waren hierzulande rund 32 Millionen Menschen bei Musikfestivals und -festspielen zu Gast. Zu diesem wie zu weiteren Ergebnissen gelangt eine Erhebung des Hessischen Statistischen Landesamts, die erstmals unter den Veranstaltern von 554 Musikfestivals und -festspielen in Deutschland durchgeführt wurde. Die Erhebung erfolgte im Rahmen des Projektes „Aufbau einer bundeseinheitlichen Kulturstatistik“ im Auftrag der Kultusministerkonferenz sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Quelle: www.statistik.hessen.de

 

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2017 Mai „Stuttgarter Appell“ des Verbands deutscher Musikschulen

In seinem anlässlich des Musikschulkongresses 2017 verabschiedeten „Stuttgarter Appell“ fordert der Verband deutscher Musikschulen (VdM) die Träger seiner Mitgliedsschulen auf, den Anteil angestellter Lehrkräfte kontinuierlich zu erhöhen, um die von den kommunalen Spitzenverbänden geforderte Qualität der öffentlichen Musikschulen zu gewährleisten. Nur über qualitätssichernde Rahmenbedingungen bleibe das Berufsbild des Musikschulpädagogen auch für zukünftige Studienbewerber attraktiv. Für Musikschulen, die das Ziel einer Vollausstattung mit angestellten Lehrkräften noch nicht erreicht haben, empfiehlt der VdM eine stufenweise, in Tempo und Grad an die jeweiligen Rahmenbedingungen angepasste Erhöhung des durch angestellte Lehrkräfte erteilten Unterrichts.
Quelle: www.musikschulen.de

 

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2017 Mai „Zusammenhalt in Vielfalt“ – 15 Thesen der Initiative kulturelle Integration

Unter dem Titel „Zusammenhalt in Vielfalt“ hat die Initiative kulturelle Integration 15 Thesen zu Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Bedeutung, die Kultur in diesem Zusammenhang einnimmt, veröffentlicht. Mit ihren Thesen möchten die Mitglieder der Initiative, der neben dem Deutschen Kulturrat und der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien weitere 26 Organisationen, darunter Religionsgemeinschaften, Medien, Sozialpartner und kommunale Spitzenverbände, angehören, eine breite gesellschaftliche Diskussion in Gang bringen. Dabei benennt die Initiative kulturelle Integration Deutschland als Einwanderungsland und macht sich für eine weltoffene Gesellschaft und für gemeinsame europäische Werte stark.
Quelle: www.kulturelle-integration.de

 

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2017 April Musikindustrie in Zahlen: Jahrbuch 2016

Mit einem Wachstum von 3 Prozent blickt der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Nach Angaben des Verbands setzten die Tonträgerhersteller in Deutschland  im Jahr 2016 insgesamt 1,593 Milliarden Euro um. Mit rund 989 Millionen Euro hatte der Verkauf von physischen Tonträgern nach wie vor den größten Anteil am Gesamtumsatz. Doch die Tendenz ist sinkend. Wurden in diesem Bereich im vergangenen Jahr noch 68,6 der Gesamtumsätze erwirtschaftet, sind es aktuell nur noch 62,1 Prozent. Wie auch in den vorangegangenen Jahren konnten die digitalen Produkte auch 2016 weiterhin aufholen. Mit einem Volumen von 604 Millionen Euro betrug ihr Anteil am Gesamtumsatz 37,9 Prozent und damit 6,5 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.
Quelle: www.musikindustrie.de

 

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2017 April Orchester 2030 - Kommunal- und Staatsorchester in Deutschland

Die inzwischen vierte Auflage des Positionspapiers „Orchester 2030“ hat die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) veröffentlicht. Das Papier erschien erstmals 2015 und wendet sich vorrangig an Politiker auf kommunaler, Landes- sowie Bundesebene sowie an die Verantwortlichen für Kultur- und Finanzpolitik der entsprechenden Verwaltungen, aber auch an alle anderen Interessierten. Beschrieben werden Strukturen, Finanzierung und Entwicklungsmöglichkeiten von Kommunal- und Staatsorchestern in Deutschland. Abschließend prognostiziert die DOV Entwicklungen des öffentlichen Musik- und Konzertlebens und formuliert 11 Forderungen für die Sicherung der Infrastruktur und öffentlichen Finanzierung.
Quelle: www.dov.org

 

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2017 März Landeskulturbericht Nordrhein-Westfalen

Mit dem Landeskulturbericht NRW legt das Land Nordrhein-Westfalen nach zweijährigen Recherchen und Studien erstmals eine detaillierte Bestandsaufnahme vor, die neben der kulturellen Infrastruktur des Bundeslandes die Wahrnehmung und Teilhabe an kulturellen Angeboten, die Produktionsbedingungen für Kunst und Kultur sowie auch die öffentliche Kulturfinanzierung in den Blick nimmt. Wesentliches Augenmerk wird dabei auf das Kulturpublikum im Zeitalter des demografischen Wandels gelegt, aber auch auf die Situation der Kulturschaffenden, die rund zwei Prozent aller Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen ausmachen. Künftig wird der Landeskulturbericht jeweils zum Ende einer Legislaturperiode veröffentlicht.
Quelle: www.mfkjks.nrw

 

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2017 Februar Jahresstatistik 2016 des Bundesverbands der Freien Musikschulen

Der Bundesverband der Freien Musikschulen (bdfm) hat zum zweiten Mal eine Statistik über seine Mitgliedsschulen vorgelegt. Demnach wurden im Jahr 2016 bundesweit knapp 160.000 Musikschülerinnen und -schüler, davon 82 Prozent Kinder und Jugendliche, von ca. 6.300 Lehrkräften in bdfm-Schulen unterrichtet. Weiterhin gibt die Statistik Auskunft über Beschäftigungsverhältnisse und Honorarhöhen der Lehrkräfte sowie Kooperationsmodelle der Musikschulen. Die Daten basieren auf Hochrechnungen, die auf der Grundlage einer schriftlichen Befragung der Mitgliedsschulen (Teilnehmerquote 36 Prozent) erstellt wurden.
Quelle: www.freie-musikschulen.de

 

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2017 Februar „Spartenbericht Musik“ des Statistischen Bundesamts

Im Rahmen des Projekts „Aufbau einer bundeseinheitlichen Kulturstatistik“, das im Auftrag der Kultusministerkonferenz sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ins Leben gerufen wurde, hat das Statistische Bundesamt nun den „Spartenbericht Musik“ veröffentlicht. Er basiert auf Sekundärstatistiken unterschiedlicher Verbände und Institutionen des Musikbereichs in Deutschland, die Daten zur Verfügung gestellt haben, darunter insbesondere auch das MIZ. Dargestellt werden die Ergebnisse des Spartenberichts anhand des 3-Sektoren-Modells: öffentlich geförderter Musiksektor, intermediärer Musiksektor und privatwirtschaftlicher Musiksektor.
Quelle: www.destatis.de

 

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2016 Dezember „Frauen in Kultur und Medien – Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge“ – Studie des Deutschen Kulturrats

Die im Juni 2016 vom Deutschen Kulturrat vorgestellte und nun als E-Book verfügbare Studie „Frauen in Kultur und Medien – Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge“ untersucht die Berufssituation von Frauen im Kultur- und Medienbereich. Dabei werden sowohl die Ausbildungssituation als auch die Präsenz von Frauen in Führungspositionen, die Partizipation von Frauen an der individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung und andere Aspekte in den Blick genommen. Zu den zentralen Ergebnissen gehört, dass Frauen in vielen Bereichen, auch in den Kulturverbänden, deutlich unterrepräsentiert sind. Vor allem im freiberuflichen Umfeld verdienen sie zudem meist deutlich weniger als Männer.
Quelle: www.kulturrat.de

 

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