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In dieser Rubrik finden Sie Positionspapiere, Stellungnahmen, Studien und weitere kulturpolitisch relevante Dokumente unterschiedlicher Institutionen und Organisationen des Musiklebens; die Sortierung erfolgt chronologisch.

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2014 November Berliner Resolution der Lehrbeauftragten an Hochschulen
Während eines bundesweiten Aktionstags am 6. November 2014 haben Lehrbeauftragte, Studierende und Sympathisanten in Berlin auf die prekären Arbeitsbedingungen an den deutschen Fachhochschulen, Musik- und Kunsthochschulen aufmerksam gemacht. Lehrbeauftragte leisteten in der Lehre die gleiche Arbeit wie fest angestellte Kolleginnen und Kollegen, erhielten dafür jedoch nur einen Bruchteil deren Einkommens. Die Unterzeichner der Resolution fordern daher von der Politik unter anderem die Einrichtung regulärer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse anstelle von Lehraufträgen sowie eine Vergütung in Anlehnung an die Bezahlung der hauptamtlichen Beschäftigten.
Quelle: www.dov.org

 

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2014 November Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2013
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, mit der Durchführung des Monitoring der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland beauftragt. Der aktuelle Monitoringbericht 2013 setzt das Monitoring der vergangenen Jahre fort. Er untersucht die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für die Gesamtwirtschaft und stellt die Entwicklung wirtschaftlicher Kennzahlen für den Zeitraum 2009 bis 2013 dar. Grundlage für diese Analysen sind die Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sowie der Bundesagentur für Arbeit.
Quelle: www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

 

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2014 Oktober Resolution des Deutschen Musikrats: Veränderung braucht den Dialog
Die Mitgliederversammlung 2014 des Deutschen Musikrats hat am 18. Oktober 2014 im Berliner Abgeordnetenhaus einstimmig die Resolution „Veränderung braucht den Dialog. Aufruf für den Schutz und die Förderung der Kulturellen Vielfalt in Deutschland“ verabschiedet. Diese enthält einen 10-Punkte-Forderungskatalog an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel zu den internationalen Freihandels- und Dienstleistungsabkommen TTIP, CETA und TiSA. Der Deutsche Musikrat warnt vor einer Entwurzelung kultureller Identitäten und einem Zurückdrängen der Daseinsvorsorge, wie es bei der Umsetzung der Freihandelsabkommen und insbesondere von TiSA vorhersehbar wäre. Gleichzeitig kritisieren die Unterzeichner den Europäischen Rat und die Europäische Kommission für die Intransparenz in der Verhandlung entscheidender Zukunftsfragen und für die Gefährdung der Kulturellen Vielfalt durch marktradikale Liberalisierungsbestrebungen.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2014 September D-A-CH Resolution zu Freihandelsabkommen TTIP und TISA: Was ist uns die Musik wert?
In einer gemeinsamen Resolution unter dem Titel "Was ist uns die Musik wert?" vom 11. September 2014 warnen die nationalen Dachverbände des Musiklebens aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor den möglichen Folgen des geplanten Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA (TTIP) und dem Trade in Services Agreement (TISA). Die Abkommen zielen auf eine weitreichende Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen, so dass dem öffentlich finanzierten Kulturleben nach Auffassung der Unterzeichner sämtliche Grundlagen entzogen würden. Wenn rein kommerzielle Interessen die „Angebotsvielfalt“ bestimmten, wäre der vergleichsweise große Reichtum Kultureller Vielfalt, der das gesellschaftliche Leben in Europa prägt, massiv gefährdet. TTIP und insbesondere TISA stellten die gesamte öffentliche Bildungs- und Kulturfinanzierung in Frage. Vor diesem Hintergrund rufen die Verbände zu einem breit angelegten Diskurs zur gesellschaftlichen Bedeutung von Musik auf.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2014 August Ensemblegründungen im Bereich der Neuen Musik
Im Rahmen der Aktualisierung seiner Datensammlung zu freien Ensembles für zeitgenössische Musik in Deutschland hat das MIZ erstmals eine umfassende Zusammenstellung zu Ensemblegründungen im Bereich der Neuen Musik veröffentlicht. Insgesamt wurden rund 200 professionelle Ensembles mit Gründungsjahren von 1946 bis heute berücksichtigt, die im aktuellen Musikleben präsent sind, mit ihrem Repertoire schwerpunktmäßig Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, von der Klassischen Moderne bis zur Avantgarde und experimentellen Formen darbieten, und sich mindestens zur Hälfte aus Berufsmusikern zusammensetzen.
Quelle. www.miz.org

 

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2014 Juli Bericht zur Situation des Jazz in Deutschland
Die Bundeskonferenz Jazz hat einen neuen „Bericht zur Situation des Jazz in Deutschland“ vorgelegt. Aufbauend auf einer im Jahr 2004 auf Wunsch des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag erstmalig erstellten Analyse geht die aktualisierte Ausgabe auf die Entwicklungen und Tendenzen des Jazz der letzten 10 Jahre ein. Für weitreichende Verbesserungen in der Jazzförderung und um die Potentiale des Jazz in Deutschland weiter auszuschöpfen, nennt der Bericht drei Kernziele. So soll der Aufgabenbereich der Initiative Musik als der zuständigen Fördereinrichtung durch eine Umstrukturierung erweitert und die Exportförderung verstärkt werden. Um die Entwicklung des Jazz und seine Sichtbarkeit in der deutschen Kulturlandschaft wirksamer zu verankern, wird ferner die Umsetzung des Strukturentwicklungsprogramms „JazzPlan Deutschland“ gefordert.
Quelle: www.bk-jazz.de

 

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2014 Mai Kultur- und Kreativwirtschaftsindex Berlin Brandenburg 2013
Zum zweiten Mal legen die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der IHK Berlin und der IHK Potsdam den Kultur- und Kreativwirtschaftsindex (KKI) vor. Der KKI gibt einen Einblick in die wirtschaftliche Lage der Kultur- und Kreativwirtschaft der Region und reflektiert das aktuelle Stimmungsbild innerhalb ihrer Branchen. Die Untersuchung erweitert die Zahlen der amtlichen Statistik zu Anzahl und Umsatz der Unternehmen um wichtige „weiche“ Merkmale wie Geschäftsklimafaktoren, Standortzufriedenheit, Einschätzung der wirtschaftlichen Situation und Zukunftsperspektiven der Unternehmen. Hierzu hat das Forschungsinstitut House of Research Vertreter von insgesamt 949 Unternehmen und Selbständige in elf Teilmärkten, darunter die Musikwirtschaft und der Markt für Darstellende Künste, befragt.
Quelle: www.ihk-berlin.de

 

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2014 Mai Studie zur Umwegrentabilität der kulturellen Eigenbetriebe der Stadt Leipzig (Kurzfassung)
Die öffentlichen Zuschüsse für Kultureinrichtungen sind indirekt eine Finanzspritze für die Stadt. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Mai 2014 veröffentlichte Studie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig zur Umwegrentabilität von städtischen Kulturbetrieben. Vor allem durch Tourismus, Aufträge von Theatern an die ortsansässige Wirtschaft und Steuerzahlungen fließt mehr Geld in die Stadt, als diese für die Kultur ausgibt. Die Studie ist von der Stadt Leipzig in Auftrag gegeben worden, um die wirtschaftliche Relevanz ihrer Eigenbetriebe Oper, Schauspiel und Theater der Jungen Welt zu prüfen. Durchgerechnet wurden verschiedene Szenarien, die alle ergeben haben, dass die Häuser mehr Geld in die Stadt bringen, als sie an Zuschüssen benötigen.
Quelle: www.buehnengenossenschaft.de

 

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2014 Mai "Potsdamer Erklärung" des Verbands deutscher Musikschulen: Musikschule im Wandel – Inklusion als Chance
„Die Musikschule der Zukunft und die Zukunft der Musikschule sind inklusiv“ ist der Tenor der Potsdamer Erklärung, die der Verband deutscher Musikschulen (VdM) auf seiner Hauptarbeitstagung am 16./17. Mai 2014 in Potsdam verabschiedet hat. Darin vertritt der Verband die Leitidee einer inklusiven Gesellschaft, wie sie seit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung von 2009 umzusetzen ist. Das Ziel einer inklusiven Musikschule ist nach der Potsdamer Erklärung eine „Musikschule für alle“, die als Zielgruppen „Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Erwachsene und Senioren mit jeweils spezifischen Bedürfnissen“ bis hin zu Hochbegabten in den Blick nimmt, ebenso wie Kinder und Jugendliche, die angesichts von G8 und Ganztagsschule für die Angebote der öffentlichen Musikschulen weiterhin ansprechbar und erreichbar sein sollen.
Quelle: www.musikschulen.de

 

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2014 Mai DOV-Resolution gegen die geplante Abschaltung von BR-Klassik auf UKW
Die Rundfunkkommission der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) appelliert in einer Resolution vom 9. Mai 2014 eindringlich an alle Verantwortlichen des Bayerischen Rundfunks und der Medienpolitik, von der geplanten UKW-Abschaltung von BR-Klassik Abstand zu nehmen. Die Kommission fordert die Empfangbarkeit von BR-Klassik auch künftig und für die Dauer der generellen UKW-Nutzung auf der bisherigen UKW-Frequenz.
Quelle: www.dov.org

 

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2014 Mai theaterjobs.de Vergütungsumfrage 2013
Die Vergütungsumfrage 2013 des Internetportals theaterjobs.de befragte insgesamt 1.817 Tanz- und Theaterschaffende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über ihre berufliche Situation, insbesondere aber über ihre Einkommenssituation am Theater. Die Teilnahme an der Umfrage erfolgte mittels eines Online-Fragebogens im Zeitraum vom 07.05. bis 10.06.2013 auf freiwilliger Basis, d.h. es handelt sich um eine so genannte willkürliche Stichprobe. Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen die schwierige wirtschaftliche Lage der Tanz- und Theaterschaffenden. Sehr angespannt ist die finanzielle Lebenssituation für selbstständige Theaterschaffende. Die einzelnen Auswertungen zeigen, dass deren Einkommen im Vergleich zu den Angestellten deutlich geringer ist.
Quelle: www.theaterjobs.de

 

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2014 Mai Rechtsgutachten: BR Kassik und Rundfunkauftrag
Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) hat in der Diskussion über die Planungen des Bayerischen Rundfunks, zukünftig sein bislang nur digital ausgestrahltes Jugendradio BR PULS über UKW im Zuge eines Frequenztausches mit BR-KLASSIK zu verbreiten, ein Rechtsgutachten vorgelegt, nach dem sowohl ein Frequenz- als auch ein Programmwechsel gegen den Rundfunkstaatsvertrag verstößt und zudem verfassungswidrig ist. Zu diesem Ergebnis kommt der Gutachter Prof. Dr. Christoph Degenhart von der Universität Leipzig.
Quelle: www.vprt.de

 

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2014 April Willenserklärung zu Mindestgagen und Clubförderung im Jazz
Als kulturpolitisches Signal der zentralen Protagonisten im Jazz hat die Union Deutscher Jazzmusiker am 24. April 2014 gemeinsam mit über 50 Veranstalterinnen und Veranstaltern im Rahmen der Musikmesse jazzahead! eine Willenserklärung vorgelegt, in der sie Mindeststandards für die Förderung von Spielstätten und die Bezahlung von Musikerinnen und Musikern fordert. Um langfristig das künstlerische und kulturelle Potential zu erhalten und weiter zu entwickeln, sieht die Erklärung eine Einstiegsgage von 250,- Euro pro Musiker vor, wenn die Spielstätte gleichzeitig zu mindestens 1/3 öffentlich gefördert wird. Ebenfalls berücksichtigt werden Standards in Bezug auf Festivals oder Rundfunkmitschnitte.
Quelle: www.u-d-j.de

 

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2014 April Stellungnahme von AfS und VDS zur Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Kinder-und Jugendbildung
Im Oktober 2013 hat die Kultusministerkonferenz ihre Empfehlung zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung beschlossen. In einer gemeinsamen Stellungnahme begrüßen die Musiklehrerverbände Arbeitskreis für Schulmusik (AfS) und der Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) ausdrücklich die in diesem Papier verstärkt geforderten Aktivitäten in der außerschulischen kulturellen Bildung. Gleichwohl halten die Verbände einige Schlussfolgerungen für problematisch, da sie weder mit der wissenschaftlichen noch mit der alltagspraktischen Erfahrung in Einklang zu bringen seien.
Quelle: www.afs-musik.de

 

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2014 April Deutscher Kulturrat: Impulse für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik der 18. Wahlperiode
In einer Stellungnahme zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik benennt der Deutsche Kulturrat sechs aus seiner Sicht für die aktuelle Wahlperiode des Deutschen Bundestags wesentliche, zu berücksichtigende Aspekte. So fordert er von der Bundesregierung eine zukunftsgewandte Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, bei der der Part der zivilgesellschaftlichen Partner deutlich gestärkt wird. Die zivilgesellschaftlichen Akteure hätten beispielsweise in Krisengebieten andere Möglichkeiten der Kooperation und des Austauschs als staatliche Institutionen.
Quelle: www.kulturrat.de

 

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2014 März Rede von Bundespräsident Joachim Gauck zur Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plakette
Im Rahmen der Tage der Chor- und Orchestermusik in Zwickau hat Bundespräsident Joachim Gauck am 30. März 2014 die Zelter- und Pro-Musica-Plakette an traditionsreiche Chöre bzw. Orchester und Musikvereinigungen, die auf eine mindestens hundertjährige Geschichte zurückblicken können, verliehen. In seiner Rede lobte Gauck das Musizieren in Chören und Musikgruppen als eine sehr besondere Tradition, denn gerade die Laien seien in einem eminenten Sinn Träger und Überlieferer der deutschen Kultur. Musik verleihe unseren elementaren menschlichen Gefühlen und Empfindungen „buchstäblich Töne“, so Gauck.

 

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2014 März Grünbuch „Was ist uns die Musik wert? Öffentliche Förderung in der Diskussion“
Mit dem Grünbuch „Was ist uns die Musik wert? Öffentliche Förderung in der Diskussion“ beabsichtigt der Deutsche Musikrat einen breit angelegten öffentlichen und politischen Diskussionsprozess zur Zukunft der öffentlichen Musikförderung in Deutschland. Das Grünbuch richtet sich an politische Entscheidungsträger aller föderalen Ebenen, zivilgesellschaftliche Institutionen, Kultureinrichtungen und -Akteure sowie die musikinteressierte Öffentlichkeit. Ziel des Grünbuchs ist es, vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Veränderungen die Bedeutung der öffentlichen Musikförderung für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken sowie Fragen und Positionen zur öffentlichen Musikförderung zu bündeln.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2014 März Digital Music Report 2014
Die im Auftrag des internationalen Tonträgerverbandes IFPI durchgeführte Studie untersucht Angebot, Umsatz und Reichweite legaler Musikdienste im Internet und stellt die Aktivitäten der Musikwirtschaft zur Bekämpfung der Musikpiraterie vor. Demnach konnte der weltweite digitale Musikmarkt im Jahr 2013 erneut um 4,3 Prozent gesteigert werden. Das Geschäft mit Downloads und Streaming machte damit mittlerweile 39 Prozent der weltweiten Musikumsätze aus. Insgesamt ging der weltweite Umsatz aus physischen und digitalen Musikverkäufen, Leistungsschutzrechten und Synchronisation in 2013 jedoch um 3,9 Prozent zurück. Im europäischen Musikmarkt hingegen konnte zum ersten Mal seit 12 Jahren wieder ein Umsatzwachstum um 0,6 Prozent verzeichnet werden.
Quelle: www.musikindustrie.de

 

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2014 März Resolution der BDO: Fehlende Freiräume für musikalische Talente
Im Nachklang der Resolution „Fehlende Freiräume für musikalische Talente“ der Zentralkonferenz der Wettbewerbe "Jugend musiziert" vom November 2013 äußern auch die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände und der Projektbeirat "Deutscher Orchesterwettbewerb" im Deutschen Musikrat in einer gemeinsamen Erklärung ihre Sorge um den Erhalt und die Pflege der in Deutschland so traditionsreichen und die Gesellschaft prägende Laienmusikkultur. Bedingt durch die neuen schulischen Rahmenbedingungen (G8, Ganztagsschule) sei auch in den Musikvereinen zunehmend eine Entwicklung zu beobachten, die den heranreifenden Kindern und Jugendlichen keinen Raum mehr lasse für eine außerschulische sinnvolle Freizeitgestaltung durch das Musizieren in der Gemeinschaft.
Quelle: www.orchesterverbaende.de

 

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2014 März MüzikNRW: Fachtag „Transkulturelle Netzwerke“
Der Fachtag „Transkulturelle Netzwerke“ am 14. März 2014 im Landtag in Düsseldorf verfolgte u.a. die Fragestellungen: Wie organisiert man transkulturelle Netzwerke? Wie finden Musikschulen ihre Bağlama-Schüler? Welche Institutionen, kulturellen Vereine, religiösen Organisationen gibt es, wie spricht man sie an? Arif Ünal, Vorsitzender des Integrationsausschusses des Landtags NRW, skizzierte in einem Gastvortrag aktuelle Entwicklungen der Integrationspolitik des Landes und stellte Organisationsstrukturen der türkischen Gemeinschaft in Deutschland dar.
Quelle: Landesverband der Musikschulen in NRW

 

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2014 Februar Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2012
Ob Architektur, Musik oder Werbung - die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine vielfältige Branche. Ihr gehören sowohl freiberuflich arbeitende Künstler und Kulturschaffende als auch Klein- und Kleinstunternehmer an. Der im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellte Monitoringbericht 2012 gibt Aufschluss über die besonderen Merkmale und Strukturen der Branche. Er beinhaltet auch erstmalig Steckbriefe zu den elf Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft. Ein Schwerpunkt des aktuellen Monitoringberichts ist die Digitalisierung der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Quelle: www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

 

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2014 Februar Kulturperspektiven für Schleswig-Holstein - Empfehlungen für ein Kulturkonzept
Nach intensiven Debatten sind am 14. Februar 2014 die von vier Arbeitsgruppen im Rahmen des Kulturdialogs formulierten Empfehlungen für ein Kulturkonzept für das Land Schleswig-Holstein veröffentlicht worden. Mit dem Papier wurden Grundlagen für Leitlinien einer zukünftigen Kulturpolitik erarbeitet. Inhaltlich befassen sich die Empfehlungen u.a. mit den Schwerpunkten: Stärkung von ästhetischer Bildung und sozialer Teilhabe an kulturellen Angeboten, Profilierung des Kulturstandorts Schleswig-Holstein, flächendeckende Präsenz von Kultureinrichtungen im Land sowie Erhalt und Vermittlung des kulturellen Erbes und zeitgemäßer Förderstrukturen.
Quelle: www.kulturdialog.schleswig-holstein.de

 

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2014 Januar Rede von Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Rahmen der Regierungserklärung
Im Rahmen der Generaldebatte zur Regierungserklärung der Bundeskanzlerin am 29. Januar 2014 stellte Kulturstaatsministerin Monika Grütters ihre kulturpolitischen Ziele für diese Wahlperiode vor. Auf ihrer Agenda steht eine verstärkte Bündelung der Kompetenzen von Bund, Ländern und Kommunen sowie die Stabilisierung der Künstlersozialkasse. Ein weiteres Anliegen ist Grütters, das Urheberrecht in Zeiten der Digitalisierung weiter anzupassen. Verbraucher gelte es für den Wert des geistigen Eigentums zu sensibilisieren und aufzuklären. Kunst sei nicht kostenlos zu haben, und das Recht müsse konsequent umgesetzt werden.
Quelle: www.kulturstaatsministerin.de

 

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2014 Januar MüzikNRW: Programmvorstellung 2014
Im Projekt MüzikNRW befasst sich der Landesverband der Musikschulen in NRW exemplarisch mit der anatolischen Musik und plant, die hier gewonnenen Erkenntnisse auf weitere Musikkulturen im Land und die jeweiligen Bedingungen vor Ort zu übertragen. Die beteiligten Musikschulen bilden transkulturelle Ensembles, die sich mit anatolischer Musik befassen. Die Beschäftigung beginnt mit Rhythmen, Musikstrukturen und den Skalen der Maqams.
Quelle: Landesverband der Musikschulen in NRW

 

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2013 Dezember Erklärung der Kulturpolitischen Gesellschaft: Kurs halten! Kulturpolitik des Bundes systematisch weiterentwickeln
Nach der Nominierung von Monika Grütters für das Amt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien hat der Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, Oliver Scheytt, für den Vorstand eine Erklärung (»Kurs halten!«) abgegeben, in der er auf den erklärten Willen der Koalitionsparteien hinweist, die Kulturpolitik des Bundes systematisch weiterzuentwickeln. Es bedürfe jetzt konzeptioneller Überlegungen und struktureller Entscheidungen, um die Kulturpolitik zukunftsfest zu machen. Der Koalitionsvertrag sei dafür eine gute Grundlage.
Quelle. www.kupoge.de

 

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2013 Dezember Bericht der Bundesregierung zur auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik 2012/2013
Der Bericht der Bundesregierung zur auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik 2012/2013 (Berichtszeitraum Juni 2012 bis September 2013) bietet einen Überblick über die aktuellen Schwerpunkte und langfristigen Ziele der deutschen Kultur- und Bildungspolitik im Ausland.
Quelle: http://www.auswaertiges-amt.de

 

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2013 November Studie der New World Symphony zu innovativen Konzertformaten
Die New World Symphony mit Sitz in Miami (Florida) hat die Ergebnisse einer im Jahr 2009 initiierten Studie zur Erforschung alternativer Konzertformate zwecks Erschließung neuer Zielgruppen für klassische Musik vorgestellt. Auf dem Prüfstand standen 30-minütige Mini-Konzerte, 1-stündige Late-Night-Konzerte mit gemischten Genres, bei denen das Publikum nach Belieben kommen und gehen konnte und der Konzertsaal in eine Lounge-Umgebung verwandelt wurde, sowie zweiteilige Formate. Diese bestanden aus einer 1-stündigen Multimedia-Performance mit anschließendem Empfang für das Publikum durch Veranstalter, Dirigenten und Musiker.
Quelle: http://www.nws.edu

 

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2013 November Kulturförderbericht Nordrhein-Westfalen 2012
Das nordrhein-westfälische Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport hat den Kulturbericht zur Kulturförderung 2012 veröffentlicht. Er informiert über die Aktivitäten und inhaltlichen Schwerpunkte der öffentlichen Landeskulturförderung. Außerdem bietet das Kapitel „Kulturförderung in Zahlen“ eine detaillierte Darstellung der finanziellen Zuwendungen.
Quelle: www.nordrheinwestfalendirekt.de

 

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2013 November Resolution der Zentralkonferenz der Wettbewerbe "Jugend musiziert": Fehlende Freiräume für musikalische Talente
Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen im schulischen Bereich (G8, Ganztagsschule) sieht die Zentralkonferenz der Wettbewerbe "Jugend musiziert" die qualitätsvolle Ausbildung des musikalischen Nachwuchses zunehmend gefährdet. In einer Resolution fordern die Organisatoren des Wettbewerbs, im Rahmen des regulären Stundenplans ebenso wie in der Ganztagsbetreuung Freiräume zu schaffen, die den individuellen Instrumental- und Vokalunterricht, das Üben und das Ensemblespiel während des Schultags ermöglichen. Eine zeitintensive Beschäftigung mit der Musik neben dem sich immer weiter ausdehnenden Schulalltag sei kaum noch möglich.
Quelle: www.jugend-musiziert.org

 

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2013 November Empfehlungen zur Kulturellen Bildung in Baden-Württemberg - Expertenbericht
Am 12. November 2013 überreichte der Fachbeirat Kulturelle Bildung seinen Expertenbericht an die Landesregierung Baden-Württemberg. Mit dem Ziel, die Vermittlung von Wissen, Einstellungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten durch kulturpädagogische Arbeitsformen wie Kunst- und Musikpädagogik, Theater- Tanz-, Museums- und Spielpädagogik und Literaturvermittlung zu fördern, liefert das 100 Seiten starke Dokument konkrete Empfehlungen, Ziele und Maßnahmen speziell für Bildungseinrichtungen, Kunst- und Kultureinrichtungen, Verwaltungen von Land, Kommunen und Regionen sowie Rundfunk und Medienunternehmen.
Quelle: http://mwk.baden-wuerttemberg.de

 

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