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In dieser Rubrik finden Sie Positionspapiere, Stellungnahmen, Studien und weitere kulturpolitisch relevante Dokumente unterschiedlicher Institutionen und Organisationen des Musiklebens; die Sortierung erfolgt chronologisch.

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2016 Juli Offener Brief europäischer Kulturschaffender an die EU-Kommission

Kulturschaffende aus Europa fordern in einem Offenen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine angemessene Vergütung für die wirtschaftliche Nutzung kreativer Inhalte im Internet. Die Unterzeichner, darunter zahlreiche Prominente des Musiklebens in Deutschland wie Andreas Bourani, Alex Christensen, Frida Gold oder Wolfgang Niedecken, üben Kritik an Online-Plattformen wie Youtube, die wirtschaftlich von der Nutzung kreativer Inhalte profitierten, Urheber aber entweder überhaupt nicht oder deutlich unter Wert vergüteten. An die Europäische Kommission richten sie den Appell, die Schöpfer der Werke fair an den Einnahmen zu beteiligen und rechtliche Lösungen zu finden, die Kulturschaffenden, Verbrauchern und kleineren Unternehmen gleichermaßen zugutekommen.

Quelle: www.gema.de
 

 

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2016 Juli concerti Klassikstudie 2016

Im Auftrag des Konzert- und Opernmagazins concerti hat die Hamburg Media School (HMS) die Interessen, Einstellungen und Lebensstile von Klassikhörern und -konzertbesuchern in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse, die nun in der „concerti Klassikstudie 2016“ veröffentlicht wurden, beruhen auf einer onlinebasierten Erhebung innerhalb der Zielgruppe der Klassikhörerinnen und –hörer zwischen 14 und 74 Jahren. Unter anderem beleuchtet die Studie die Nachfrage nach Konzertveranstaltungen, wobei sich der Anteil der 20- bis 29-Jährigen, die regelmäßig Klassik-Konzerte besuchen, mit 79 Prozent als überraschend hoch erwies. Zu den weiteren Untersuchungsgegenständen gehören generelle Hörgewohnheiten von Klassikhörern, sowie deren musikalische Freizeitaktivitäten und die Nutzung von Musikvorberichterstattung in Print- und Onlinemedien.

Quelle: www.concerti.de

 

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2016 Juni Zweijahresbericht über Sponsoringleistungen an die staatliche Verwaltung des Freistaates Sachsen 2014/15

Zum fünften Mal gibt der Freistaat Sachsen Auskunft über Sponsoringleistungen, die an Behörden und Einrichtungen in den Jahren 2014 und 2015 erbracht wurden. Damnach entfielen von den Zuwendungen in Höhe von insgesamt 2,3 Millionen Euro 2,0 Millionen Euro auf den Bereich des Kultursponsorings. Die Mittel kamen überwiegend Projekten zugute, die ohne die Sponsoringleistungen Dritter nicht oder nur in geringerem Umfang hätten verwirklicht werden können. Gleichzeitig ist jedoch auch zu erkennen, dass der Einsatz dieser Finanzierungsmittel gemessen an Gesamthaushalt weiterhin ein sehr begrenztes Volumen hat.
Quelle: www.smf.sachsen.de

 

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2016 Mai Tagungsband des Arbeitskreises Musik in der Jugend: Chormusik und Migrationsgesellschaft

Viele Einzelbeobachtungen sprechen dafür, dass Menschen mit Migrationshintergrund in der Chorlandschaft in Deutschland unterrepräsentiert sind. Von Oktober 2014 bis April 2016 hat sich der Arbeitskreis Musik in der Jugend in einem Forschungsprojekt unter dem Titel „Chormusikkultur und Migrationsgesellschaft“ die Aufgabe gestellt, diese Fragen mit Hilfe von leitfadengestützten Interviews und einer bundesweiten Befragung von Leiterinnen und Leitern von Kinder- und Jugendchören und anderen Expertinnen und Experten zu untersuchen. Teile der Untersuchungsergebnisse, die im Oktober 2015 auf einer Fachtagung in Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel vorgestellt wurden, sind nun in einem von Karl Ermert herausgegebenen Tagungsband veröffentlicht worden.
Quelle: www.amj-musik.de

 

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2016 Mai EUIPO-Studie zu wirtschaftlichen Auswirkungen der Musikpiraterie in der EU

Die vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) in Auftrag gegebene Studie „Die wirtschaftlichen Kosten der Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums in der Tonträgerindustrie“ befasst sich mit direkten und indirekten Einnahme- und Arbeitsplatzverlusten durch Produktpiraterie in der Musikbranche sowie mit deren Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen. Den Ergebnissen zufolge erlitt die Musikindustrie durch die illegale Verbreitung digitaler und physischer Formate im Jahr 2014 einen Schaden von 170 Mio. Euro. Zählt man die indirekten Verluste hinzu, entgingen der Musikindustrie im Jahr 336 Mio. Euro durch Produktpiraterie. Die Studie analysiert Umsatzdaten aus den 19 EU-Mitgliedstaaten, in denen 2014 insgesamt 99 % aller entsprechenden EU-Verkäufe getätigt wurden.

Quelle: www.euipo.europa.eu

 

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2016 Mai Studie der Hans-Böckler-Stiftung zu Arbeitsbedingungen in den Darstellenden Künsten und in der Musik

In einer von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie „Faire Arbeitsbedingungen in den Darstellenden Künsten und in der Musik?!“ beleuchtet Maximilian Norz von der Künstlerinitiative art but fair in Zusammenarbeit mit der Kulturpolitischen Gesellschaft das Arbeitsumfeld von Bühnenkünstlern und verwandten Berufen. Die nach Angabe der Durchführenden nicht repräsentative Untersuchung macht deutlich, dass viele Angehörige dieser Berufsgruppen – unter ihnen auch Musikerinnen und Musiker – unter teilweise prekären Bedingungen arbeiten. So etwa zeigen die Ergebnisse, dass 40 Prozent der Befragten ein Jahreseinkommen von bis zu 10.000 Euro erzielen. 70 Prozent gaben an, teilweise unbezahlte Leistungen erbringen zu müssen.

Quelle: www.boeckler.de

 

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2016 April Grundsatzprogramm des VdM

Im Grundsatzprogramm „Musikalische Bildung in Deutschland. Ermöglichen – Gewährleisten – sichern“ bekennen sich die Mitglieder des Verbands deutscher Musikschulen (VdM) zum Recht auf qualifizierte Teilhabe an musikalisch-kultureller Bildung. In diesem Papier weist der Verband auf den notwendigen Beitrag der musikalischen Ausbildung zu einer humanen und werteorientierten Gesellschaft hin und fordert den Ausbau verlässlicher Infrastrukturen zur Stärkung öffentlicher Musikschulen. Dabei nimmt er besonders die Bundesländer in die Pflicht und regt eine gesetzliche, ordnungspolitische und förderrechtliche Verankerung des Themas Musikschulen in Landesregelungen an. Zudem setzt sich der VdM dafür ein, die Förderung von Kultur und Bildung als Staatsziel in das Grundgesetz aufzunehmen.
Quelle: www.musikschulen.de

 

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2016 April Report Kirche und Musik 2016 (Zusammenfassung)

Unter wissenschaftlicher Leitung des Instituts für Kulturpolitik in Hildesheim untersucht der Report "Kirche und Musik" 2016 erstmals empirisch die vielfältige Arbeit von kirchenmusikalisch Tätigen in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Neben der Situation haupt-, neben- und ehrenamtlicher Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker beschäftigt sich die Studie mit soziodemografischen Faktoren, etwa dem Geschlechterverhältnis und der Ausbildung. Die Studie basiert auf einer quantitativen schriftlichen Befragung von mehr als 1.000 Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und enthält abschließend Empfehlungen für eine Bewahrung und Stärkung des kirchenmusikalischen Tätigkeitsfelds.
Quelle: www.kirchenmusikerverband-hannover.de

 

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2016 April IFPI Digital Music Report 2016

Der Musikmarkt ist 2015 weltweit um 3,2 Prozent gewachsen. Dies ist die Quintessenz aus der aktuellen Studie des internationalen Tonträgerverbandes International Federation of the Phonographic Industry (IFPI). Einerseits verzeichnet das Geschäftsjahr damit den signifikantesten Umsatzanstieg der letzten zwei Jahrzehnte. Zum anderen haben nun erstmals die Verkäufe digitaler Formate das physische Geschäft überflügelt. Weltweit ist der Digitalbereich um 10,2 Prozent auf 6,7 Milliarden US-Dollar gestiegen. Ein bedeutender Faktor hierfür ist das Musikstreaming, das im Jahr 2015 um 45,2 Prozent zulegen konnte.
Quelle: www.musikindustrie.de

 

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2016 April Musikindustrie in Zahlen: Jahrbuch 2015

Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. In seinem aktuellen Jahrbuch verzeichnet der BVMI im Jahr 2015 für den deutschen Musikmarkt ein Wachstum von 4,6 Prozent, eine Größenordnung, die zuletzt Anfang der 1990er Jahre erreicht wurde. Grund hierfür ist der gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegene Anteil im Digitalgeschäft: Dieser Bereich legte 2015 mit einem Umsatz von 486 Millionen Euro um fast 31 Prozent zu, während der Handel mit physischen Tonträgern um 4,2 Prozent zurückging. Mit einem Gesamtanteil von 68,6 Prozent zeigt sich der physische Markt jedoch im internationalen Vergleich stabil. Nach wie vor dominiert er die Umsatzzahlen des deutschen Musikmarkts, die zum ersten Mal seit 2009 wieder die 1,5 Milliarden-Marke überschreiten konnten.
Quelle: www.musikindustrie.de

 

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2016 März Jazzstudie 2016: Lebens- und Arbeitsbedingungen von Jazzmusiker/-innen in Deutschland

Obwohl der Jazz als Kunstform vielerorts präsent und tagtäglich erfahrbar ist, fehlte es bis dato an aussagekräftigen Kennzahlen über die aktuelle ökonomische Situation von Jazzmusikerinnen und Jazzmusikern. Mit der am 16. März veröffentlichten jazzstudie2016 liegt erstmals aktuelles Datenmaterial zu Rahmenbedingungen, unter denen Jazz und improvisierte Musik in Deutschland gegenwärtig geschaffen wird, vor. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Die Mehrheit der Jazzmusikerinnen und -musiker erreicht kein existenzsicherndes Einkommen. 50 Prozent verfügen über ein absolutes Gesamtjahreseinkommen von weniger als 12.500 Euro. Auftraggeber der vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim erarbeiteten Studie waren das Jazzinstitut Darmstadt, die Union Deutscher Jazzmusiker und die Interessengemeinschaft Jazz Berlin.
Quelle: www.u-d-j.de

 

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2016 Januar Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zur sozialen und politischen Partizipation von Zuwanderern

Viele Zuwanderer wissen das deutsche Vereinswesen zu schätzen und bringen sich aktiv ein. Jeder vierte Deutsche mit Migrationshintergrund und jeder fünfte in Deutschland lebende Ausländer ist Mitglied in einem deutschen Verein. In Bereich Kultur/Kunst/Musik engagieren sich 15 Prozent der Deutschen mit Migrationshintergrund, bei den Befragten ohne deutsche Staatsangehörigkeit liegt der Anteil mit 25 Prozent sogar deutlich höher. Im Vergleich dazu sind 21 Prozent der Deutschen ohne Migrationshintergrund Mitglied in einem Kultur-/Kunst-/Musikverein. Dies ergibt eine neue empirische Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung, die sich mit der sozialen und politischen Partizipation von Migranten und Ausländern befasst.
Quelle: www.kas.de

 

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2016 Januar Instrumentalunterricht in der Grundschule - Prozess- und Wirkungsanalysen zum Programm "Jedem Kind ein Instrument"

Ein neu erschienener Sammelband präsentiert die wissenschaftlichen Ergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekte zum Programm "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi). Unter diversen Blickwinkeln werden Ergebnisse der vier Forschungsperspektiven Wirkungen von Instrumentalunterricht in der Grundschule, Kooperation der Musik- und Grundschullehrenden, Unterrichtsqualität und Teilhabe/Teilnahme vorgestellt. Die Ergebnisse der aktuell noch geförderten Projekte zur weiteren Entwicklung der musikalischen Bildungsverläufe im Übergang in die weiterführenden Schulen werden im Rahmen einer Abschlusstagung am 1. Juli 2016 in Dortmund präsentiert.
Quelle: www.bmbf.de

 

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2015 Dezember Deutscher Musikrat: Memorandum zur Situation der Lehrbeauftragten an den künstlerischen Hochschulen in Deutschland

Das Präsidium des Deutschen Musikrats hat am 27. November 2015 ein Memorandum zur Situation der Lehrbeauftragten an künstlerischen Hochschulen in Deutschland verabschiedet. Das Papier bündelt wesentliche Forderungen mit dem Ziel, die Situation der Lehrbeauftragten nachhaltig zu verbessern. So sollten u.a. Pflichtangebote der künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Lehrfächer grundsätzlich durch hauptamtliche Lehrende abgedeckt und nur die Zusatzangebote oder die zeitlich befristete Versorgung von fehlenden Kapazitäten durch Lehrbeauftragte übernommen werden. Die Unterzeichner fordern die politisch Verantwortlichen auf, den Hochschulen die dafür notwendigen Rechte und Mittel zur Verfügung zu stellen.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2015 Dezember Bericht der Kultusministerkonferenz: Ganztagsschulen in Deutschland

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat am 3.12.2015 einen Bericht zur Ganztagsschule veröffentlicht. Der Bericht enthält unter anderem länderspezifische Informationen zur Bedeutung der Ganztagsschule, zur Beschreibung des Ganztagsschulangebots, zu allgemeinen pädagogischen Grundsätzen, zu Unterstützungsleistungen und zur Qualitätssicherung an Ganztagsschulen sowie zur Aus- und Fortbildung von Lehrkräften und zur Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, auch im Bereich Musik.
Quelle: www.kmk.org

 

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2015 November Rede von Kulturstaatsministerin Grütters zur Zukunft des Urheberrechts

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat auf einer hochrangig besetzten Fachkonferenz der Initiative Urheberrecht in Kooperation mit dem Institut für Urheber- und Medienrecht zum Thema „Die Zukunft des Urheberrechts - 50 Jahre Urheberrecht in Deutschland“ eine kulturpolitische Keynote gehalten. In ihrer Rede erläuterte Grütters die wichtige kulturpolitische Dimension des Urheberrechts und skizzierte notwendige Maßnahmen zur Anpassung des Urheberrechts an das digitale Zeitalter. Sie betonte ihre Wertschätzung für die Kultur- und Kreativwirtschaft als Innovationsmotor in allen gesellschaftlichen Bereichen. „Die Künstler und Kreativen tragen die Fackel, an der viele andere das Feuer eigener schöpferischer und produktiver Kraft entzünden“, hob die Staatsministerin hervor.
Quelle: www.kulturstaatsministerin.de

 

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2015 November Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2014

Die deutsche Kultur- und Kreativwirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs. Umsatz, Bruttowertschöpfung und die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse der Branche legten im Vergleich zum Vorjahr um über 2 Prozent zu. Auch die Zahl der Unternehmen und Erwerbstätigen ist kontinuierlich gestiegen. Insgesamt erwirtschafteten die rund 249.00 Unternehmen der Branche mit über einer Million Erwerbstätigen im Jahr 2014 einen Umsatz in Höhe von 146 Milliarden Euro. Dies sind zentrale Ergebnisse des Monitoringberichts 2014, der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erarbeitet wurde.
Quelle: www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

 

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2015 Oktober 4. Berliner Appell: "Schöne neue Medienwelt: Kreative schützen!"

Neue Medien bieten großartige Chancen und Potenziale für die Musik und ihre Künstlerinnen und Künstler. Zunehmende Ökonomisierung der Medienlandschaft, marktliberaler Ansatz und totale Nutzerorientierung haben jedoch auch zu einer Nivellierung von Medienangeboten geführt. Vertreter von über 100 Dachverbänden des Musiklebens haben vor diesem Hintergrund auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats den 4. Berliner Appell verabschiedet. Unter dem Titel „Schöne neue Medienwelt: Kreative schützen!“ bündelt das Positionspapier zentrale Forderungen für den Bildungs- und Kulturbereich in Bezug auf die Entwicklungsperspektiven der Medienlandschaft in Deutschland.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2015 Oktober Resolution des Deutschen Musikrats: „Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat! Von der Willkommens- zur Integrationskultur“

Die Mitglieder des Deutschen Musikrats haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 23. und 24. Oktober 2015 in Berlin die Resolution „Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat! Von der Willkommens- zur Integrationskultur“ verabschiedet. Die Unterzeichner betonen die zentrale Rolle der Musik, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich werden lässt und Kommunikation auf einer nicht sprachlichen Ebene in einzigartiger Weise ermöglicht. Auf der Zweibahnstraße des Verstehens des jeweils Anderen solle der Förderung von musikalischen Projekten mit Kindern und Jugendlichen daher ein besonderer Stellenwert eingeräumt werden.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2015 Oktober Positionspapier der Bundesregierung zum Schutz von Kultur und Medien bei TTIP-Verhandlungen

Auf Initiative von Kulturstaatsministerin Grütters und Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat sich die Bundesregierung in einem Positionspapier auf konkrete Forderungen zum Schutz von Kultur und Medien im Rahmen der weiteren TTIP-Verhandlungen geeinigt. Die Bundesregierung tritt nachdrücklich dafür ein, dass das Abkommen keine Bestimmungen enthält, die geeignet sind, die kulturelle und mediale Vielfalt in Deutschland zu beeinträchtigen. Der Schutz der kulturellen- sowie der Meinungs- und Medienvielfalt müsse auch angesichts der Asymmetrie der Märkte im Internetsektor sichergestellt werden.
Quelle: www.kulturstaatsministerin.de

 

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2015 September Musikwirtschaft in Deutschland - Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung von Musikunternehmen unter Berücksichtigung aller Teilsektoren und Ausstrahlungseffekte

Die Teilbranchen der Musikwirtschaft in Deutschland haben im Jahr 2014 insgesamt elf Milliarden Euro umgesetzt. Mit 127.000 Selbstständigen und Arbeitnehmern übertreffen sie die Erwerbstätigenzahlen jeder anderen Medienbranche. Dies sind zentrale Ergebnisse der Studie „Musikwirtschaft in Deutschland“, die nun im Auftrag der wichtigsten Verbände der Musikwirtschaft, der Hansestadt Hamburg und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Jena vorgelegt wurde. Ziel der Studie war es, vorhandene Informationslücken zu schließen und die Aussagekraft bereits bestehender Untersuchungen zu vervollständigen.
Quelle: www.dmv-online.com

 

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2015 August Kulturfinanzbericht 2014

Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2011 insgesamt 9,4 Milliarden Euro für Kultur ausgegeben, dies entspricht einer Steigerung von 2,9 % gegenüber 2009. Der größte Teil der Ausgaben entfiel auf den Bereich Theater und Musik (34,6 %), gefolgt von den Bereichen Museen, Sammlungen, Ausstellungen (19,5 %) und Bibliotheken (14,4 %). Zu diesem Ergebnis kommt der Kulturfinanzbericht 2014 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Die Publikation gibt einen Überblick über die öffentliche Finanzierung von Kultur und Kulturnahen Bereichen sowie über die Kulturausgaben der privaten Haushalte in Deutschland. Die Arbeiten wurden begleitet von der Kultusministerkonferenz, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Deutschen Städtetag.
Quelle: www.destatis.de

 

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2015 Juli Studie: Jugend/Kunst/Erfahrung. Horizont 2015

Jugendliche aus bildungsfernen Elternhäusern haben bis zum Ende der Pflichtschulzeit im Schnitt erheblich weniger Zugänge zu kultureller Bildung und ein deutlich niedrigeres Kulturinteresse als Kinder aus Akademikerhaushalten. Das ist das zentrale Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Befragung unter Schülerinnen und Schülern aus neunten und zehnten Klassen, die das Institut für Demoskopie Allensbach auf Initiative des Rates für Kulturelle Bildung durchgeführt hat. Die Studie untersucht detailliert, für welche kulturellen Bereiche sich die Schülerinnen und Schüler interessieren und mit welchen Bereichen sie im Elternhaus und in der Schule in Berührung kommen.
Quelle: www.rat-kulturelle-bildung.de

 

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2015 Juli Singing Europe Studie

Singing Europe Studie: 27 Millionen Chorsängerinnen und -sänger in Europa
Nach Ergebnissen der Studie "Singing Europe", die von der European Choral Association - Europa Cantat im Rahmen des VOICE Projekts koordiniert und von der Europäischen Union finanziell unterstützt wurde, singen 37 Millionen Menschen auf dem europäischen Kontinent aktiv in einem Chor, das entspricht 4,5 Prozent der europäischen Gesamtbevölkerung. Für Deutschland sind die Zahlen überdurchschnittlich (Details s. Anhang der Studie). Die Untersuchung basiert auf verschiedenen nationalen Erhebungen, die in ein gemeinsames Zahlenwerk übersetzt wurden. Zusätzlich wurde eine qualitative Umfrage durchgeführt, bei der ca. 4.000 Antworten ausgewertet werden konnten.
Quelle: www.singingeurope.org

 

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2015 Juni Resolution: Musikräte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz fordern Ausnahme von Kunst, Kultur und Wissenschaft in TTIP

Die nationalen Musikräte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz appellieren an den Europäischen Rat, die Europäische Union, die nationalen Parlamente und Regierungen der Mitgliedsländer Europas, sich für eine allgemeine Ausnahme von Kunst, Kultur und Wissenschaft aus dem Anwendungsbereich des Freihandelsabkommens TTIP einzusetzen. Ziel des gemeinsamen Forderungspapieres ist, dass die kulturelle und mediale Vielfalt Europas effektiv geschützt wird. Der Bayerische Musikrat trägt die Erklärung ebenfalls mit und unterstreicht damit die möglichen Auswirkungen auf föderaler Ebene.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2015 Mai Resolution der Deutschen Orchesterkonferenz zu möglichen Gefahren von TTIP und TiSA

Mehr als 130 professionelle Musikerinnen und Musiker aus unterschiedlichen Konzert-, Theaterorchestern und Rundfunkklangkörpern haben anlässlich der Deutschen Orchesterkonferenz in Mainz vor möglichen Gefahren des Transatlantischen Handelsabkommens TTIP und des Abkommens über den Handel mit Dienstleistungen (TiSA) gewarnt. In einer Resolution fordern die Delegierten, dass der Kulturbereich aus dem Geltungsbereich der Abkommen ausgeschlossen wird. Darüber hinaus wird eine maximal mögliche Transparenz bei den Verhandlungen angemahnt.
Quelle: www.dov.org

 

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2015 Mai Inklusion als Anspruch und Aufgabe: Neues Leitbild des Verbands deutscher Musikschulen

Im Rahmen des 23. Musikschulkongresses hat der Verband deutscher Musikschulen (VdM) sein neues Leitbild der öffentlichen Musikschulen im VdM vorgestellt. Es behandelt Ziele und Aufgaben der Musikschulen wie auch ihren Anspruch an Qualität und Kontinuität. Mit dem im neuen Leitbild enthaltenen Bekenntnis der Musikschulen zur „musikalisch-kulturellen Teilhabe aller Menschen“ und „zur Inklusion als Anspruch und Aufgabe“ durch „diskriminierungsfreie, auch aufsuchende Angebote, durch weitgehende Selbstbestimmung jedes Einzelnen sowie eine äußere und innere Barrierefreiheit“ ist Inklusion als wesentlicher Bestandteil des Leitbilds verankert.
Quelle: www.musikschulen.de

 

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2015 April Evaluation des Spielstättenprogrammpreises Rock, Pop, Jazz

Der Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz wurde 2013 mit dem Ziel entwickelt, die Bedeutung der Spielstätten im Rock-, Pop- und Jazzmusikbereich zu unterstreichen und deren Betreiber sowie Veranstalter zu würdigen. Die von der Initiative Musik beauftragte Evaluation zielt darauf ab, die Wirksamkeit der Maßnahme zu überprüfen, qualifizierte Grundlagen für die Ableitung von Handlungsempfehlungen zu schaffen und letztlich die Abläufe des Spielstättenprogrammpreises zu verbessern. Dabei wurden sowohl der laufende erste Spielstättenprogrammpreis aus dem Jahr 2013 als auch der aktuelle Stand des zweiten Sppp in 2014 einbezogen. Der Bericht zeigt im Ergebnis, dass das Förderprogramm effizient und effektiv realisiert sowie damit etabliert werden konnte.
Quelle: www.initiative-musik.de

 

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2015 April Studie: Der gesellschaftliche Nutzen von Opernhäusern

Lange nach ihrer Errichtung sind barocke Opernhäuser ein wichtiger Einflussfaktor auf die Ansiedlungsentscheidung von hochqualifizierten Arbeitnehmern. Und deren Konzentration an den von ihnen favorisierten Standorten wirkt positiv auf die Produktivität und damit das nominale Lohnniveau von ungelernten, qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitnehmern. Kultur zahlt sich demnach für alle aus! Diesen Zusammenhang zeigt Oliver Falck, ifo Institut, mit seinem Koautoren im CESifo Working Paper 5183.
Quelle: www.cesifo-group.de

 

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2015 April Resolution des Deutschen Kulturrats: Künstlerische Schulfächer sind unverzichtbarer Teil des schulischen Bildungsauftrags

Der Deutsche Kulturrat hat in seiner Resolution „Künstlerische Schulfächer sind unverzichtbarer Teil des schulischen Bildungsauftrags“ die zunehmende Erosion der kulturellen Bildung in der Schule durch die Schwächung der künstlerischen Schulfächer kritisiert und die Bedeutung der Schulfächer Kunst, Musik und Theater für die Allgemeinbildung von Kindern und Jugendlichen unterstrichen. Die Zusammenlegung von Kunst, Musik und Theater zu einem Kultur-Fach (Lernbereich Künste, Ästhetische Bildung oder ähnliches) wird dabei entschieden abgelehnt. Ebenso warnt der Kulturrat vor einer Reduzierung der künstlerischen Fächer in den Stundentafeln und fordert stattdessen, die Fächer Kunst, Musik und Theater einschließlich neuer künstlerischer Entwicklungen und Ausdrucksformen zu stärken.
Quelle: www.kulturrat.de

 

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