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In dieser Rubrik finden Sie Positionspapiere, Stellungnahmen, Studien und weitere kulturpolitisch relevante Dokumente unterschiedlicher Institutionen und Organisationen des Musiklebens, sofern sie online verfügbar sind. Die Sortierung erfolgt chronologisch; über die linke Navigation können die Dokumente aber auch inhaltlich erschlossen werden. Eine Auswahl selbstständiger Literatur, die Einblick in die Strukturen und Entwicklungen des Themengebiets sowie weiterführende Informationen vermittelt, erhalten Sie in unseren Themenportalen.

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2021 Dezember Wie divers sind Orchester?

In den 129 Berufsorchestern in öffentlicher Förderung sind nach Recherche von André Uelner, Agent für Diversitätsentwicklung, nur 62 Stellen der insgesamt 9.766 Planstellen mit Musiker*innen besetzt, die ihre familiären Wurzeln in einem Land des Nahen oder Mittleren Ostens haben. Um die Ursachen für diese mangelnde Repräsentanz einer Bevölkerungsgruppe, welche die größte außereuropäische Minderheit in Deutschland bildet, herauszufinden, hat Uelner zehn qualitative Interviews mit Musiker*innen, die einen entsprechenden migrantischen Hintergrund haben, geführt.

Die Studie versteht sich nicht als repräsentativ, sondern möchte die Situation im urbanen Raum Mannheim/Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz beleuchten, wo rund zehn Prozent der Bevölkerung einen familiären Hintergrund in der Türkei bzw. in Ländern des Nahen und Mittleren Ostens besitzen. DIeser hohe Prozentsatz findet keine Entsprechung in Publikum, Programm und Personal der drei ortsansässigen Berufsorchester, den Orchestern der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und des Nationaltheaters Mannheim sowie dem Kurpfälzischen Kammerorchester. Um hier perspektivisch gegensteuern zu können, untersucht die Studie als erstes den Bereich Personal.

 

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2021 November ARD/ZDF-Onlinestudie 2021

Die Studie der ARD/ZDF-Foschungskommission untersucht die Internetnutzung der Bevölkerung ab 14 Jahre in Deutschland (70,67 Mio. Menschen) auf der Grundlage von computergestützten Telefon-Interviews. Im Ergebnis nutzen 2021 fast 67 Millionen Menschen das Internet – 100 Prozent der unter 50-Jährigen, 95 Prozent der Gruppe zwischen 50 und 69 Jahren und 77 Prozent der ab 70-Jährigen. Bei der Frage, welche Medienangebote während der Corona-Pandemie wichtiger geworden sind, gewinnen vor allem Online-Videoangebote, Online-Artikel und Messenger an Bedeutung. Jeweils etwa ein Drittel der Befragten sagt, dass diese Medien während der Coronakrise wichtiger geworden sind. Aber auch Social Media, Musik über das Internet, das lineare Fernsehen und das lineare Radio haben an Bedeutung gewonnen.

2021 steigt nach der Corona-Delle im Jahr zuvor die Unterwegsnutzung wieder deutlich an. Jetzt sind es 79 Prozent der Menschen, die zumindest gelegentlich das Internet unterwegs nutzen – so viele wie nie zuvor.

Im Mittel nutzen die Befragten 136 Minuten pro Tag (plus 16 Minuten) Medien im Internet. Auf Video inklusive YouTube, Mediatheken und Streamingdienste entfallen mit 64 Minuten etwas mehr als eine Stunde (plus 9 Minuten). Im Bereich Audio (Streamingdienste, Live-Radio, Podcasts und so weiter) sind es etwas weniger als eine Stunde (56 Minuten, plus 5 Minuten). Junge Altersgruppen nutzen Medien online deutlich länger – bei 14- bis 29-Jährigen sind es 4,5 Stunden täglich, bei 30- bis 49-Jährigen 3 Stunden.

 

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2021 November Die Corona-Chroniken Teil 1

In der Publikation des Deutschen Kulturrats blicken 120 Autor*innen aus Kultur, Medien und Politik auf das Kulturleben unter den Bedingungen der Coronapandemie 2020-21 zurück. In acht Kapiteln wird erläutert, wie sich die Lage in den verschiedenen Kulturbereichen entwickelt hat, welche kurz- und mittelfristigen Auswirkungen es gab, welche Hilfsmaßnahmen ergriffen wurden und welche politischen und gesellschaftlichen Forderungen daraus resultierten. Der Bereich Musik wird u. a. aus Sicht der öffentlichen Theater, der freien Szene, der öffentlichen Musikschulen, der Amateurmusik, der Musikclubs und der Verwertungsgesellschaften dargestellt.

 

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2021 November Wertebasierter Verhaltenskodex

Zur Stärkung eines respektvollen Miteinanders in Theatern formuliert der Deutsche Bühnenverein Verhaltensregeln, die an den Häusern in konkrete Vereinbarungen münden sollen. Die vorgeschlagenen Regeln betreffen u. a. einen respektvollen Umgangston, das Unterlassen von körperlichen, sprachlichen und gestischen Übergriffen, das Vermeiden von Machtmissbrauch, das faire Lösen von Konflikten, das Einschreiten bei situationsunangemessenem Verhalten sowie das Aufklären von Übergriffen und diskriminierendem Verhalten. In der Verantwortung für die Umsetzung der Regeln werden in erster Linie die Träger und Gesellschafter sowie die Leitungen der Häuser gesehen. Als geeignete Instrumente werden u. a. die Einrichtung betriebsinterner Beschwerdestellen, Informationsveranstaltungen und Weiterbildungen sowie der Austausch innerhalb der Gremien des Deutschen Bühnenvereins genannt.

 

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2021 November 7. Berliner Appell – Musik ist unser aller Leben

Zur Sicherung der Kulturellen Vielfalt wendet sich der Deutsche Musikrat mit acht Forderungen an die Parteien, Parlamente und Regierungen in Kommunen, Ländern und Bund. Damit möchte er Rahmenbedingungen schaffen, um allen gesellschaftlichen Gruppen dauerhaft den Zugang zu Bildung und Kultur zu ermöglichen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sieht der Musikrat gesetzgeberische Lücken und Versäumnisse politischen Handelns, die zu einem Verlust Kultureller VIelfalt führen könnten. Daher fordert er u. a. die Sicherung der Kulturausgaben von Kommunen und Ländern in den nächsten drei Jahren auf dem Stand von 2020, die finanzielle Absicherung von Musiker*innen u. a. durch eine Arbeitslosenversicherung, die Stärkung künstlerischer Schulfächer, eine bessere Unterstützung der Amateurmusik und eine stärkere Berücksichtung der Musikwirtschaft als mitgestaltender Teil der Kulturellen VIelfalt.

 

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2021 Oktober Positionspapier: Integration Künstlerischer Therapien in das Gesundheitswesen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien (BAG KT), der Dachverband der Berufs- und Fachverbände, appelliert an die Politik, den Beruf der Künstlerischen Therapeut*innen für alle Sektoren des Gesundheitswesens gesetzlich zu verankern. Damit soll der Anspruch auf eine qualitativ hochwertige
Versorgung durch fachlich qualifiziert ausgebildete Therapeut.innen in den Bereichen Kunst-, Theater-, Tanz- und Musiktherapie betont werden. In ihrem 7-Punkte-Positionspapier erwarten die Vertreter*innen der Künstlerischen Therapie u. a., dass die internationalen wie nationalen zahlreichen evidenzbasierten Nachweise der Kunsttherapie nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern jetzt auch in politische Handlungen umgesetzt werden.

 

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2021 Oktober Diversität in Kulturinstitutionen 2018-2020

Der Deutsche Kulturrat stellt in seiner Studie die Ergebnisse einer erstmaligen Befragung von bundesgeförderten Kultureinrichtungen und -institutionen zur Diversität in ihren Einrichtungen vor. Gefragt wird danach, wie viele Frauen und Männer in den Einrichtungen arbeiten, wie die Altersstruktur der Beschäftigten aussieht, wie hoch der Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund ist und wie viele Mitarbeiter*innen mit einer Behinderung beschäftigt werden. Zudem wird untersucht, wie divers Publikum und Programm sind. Abschließende Handlungsempfehlungen zeigen auf, was Einrichtungen und Kulturpolitik leisten können, um mehr Diversität zu ermöglichen.

Der Bericht ist nur in einem Auszug online zugänglich. Der gesamte Text ist über den Deutschen Kulturrat erhältlich.

 

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2021 Oktober Positionspapier zum Kulturfördergesetz Berlin

Mehr als 60 Kulturverbände engagieren sich in einer Kampagne zu einem Kulturfördergesetz Berlin und fordern die Aufnahme des Kulturfördergesetzes in den Koalitionsvertrag von SPD Berlin, Bündnis 90(DIe Grünen Berlin und DIE LINKE Berlin. Sie plädieren u. a. für finanzielle Mindeststandards bei der Vergütung künstlerischer Leistungen, für eine soziale Absicherung von Künstler*innen, eine gezielte Förderung von Diversität und eine langfristige Sicherung von Arbeits- und Aufführungsräumen.

 

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2021 September Nachhaltigkeit im Orchester- und Kulturbetrieb

Das Positionspapier der Deutschen Orchestervereinigung möchte einen Leitfaden für professionelle Orchester, Chöre, Rundfunkklangkörper, Ensembles sowie freischaffende Berufsmusiker*innen bilden, sich mit ihrer Verantwortung für nachhaltige Entwicklung auseinanderzusetzen. Die DOV sieht Orchester, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie die dort Beschäftigten und Freischaffende als mögliche Multiplikatoren, um im Kulturbereich die Themen Klimaschutz und andere nachhaltige Praktiken zu diskutieren und konsequent umzusetzen.

 

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2021 September Keychange 2021

Im Rahmen der Initiative Keychange hat das Reeperbahnfestival die Geschlechterverteilung in den Teilmärkten der deutschen Musikkutlur und Musikwirtschaft untersucht. Erstmals wurde auch die Relevanz von Geschlechtergerechtigkeit auf die Nutzung von Musikangeboten aus Konsumentensicht betrachtet. Die Studie basiert u. a. auf einer Online-Befragung von Mitarbeiter*innen der an der Studie beteiligten Musikwirtschaftsverbände, Expert*inneninterviews und einer Befragung von Konsument*innen. Im Ergebnis zeigt sich dass nur jede*r vierte Teilnehmer*in von einer Chancengleichheit für Männer und Frauen in der Musikwirtschaft ausgeht. Dabei sehen sich Frauen deutlich häufiger als Männer mit Barrieren in ihrer beruflichen Weiterentwicklung konfroniert.

 

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2021 September Studie zur Zukunft der Musiknutzung 2018-2021

Die Panelbefragung, die im Auftrag mehrerer Musikwirtschaftsverbände von der Universität Hamburg durchgeführt wird, untersucht über einen Zeitraum von drei Jahren die Musiknutzung in Deutschland. Hatten sich an der Befragung anfangs über 5000 Menschen beteiligt, beträgt die Zahl der Teilnehmenden nun nur noch 1.487. Bei den Geräten zur Musiknutzung hat die Bedeutung des Fernsehens während des Untersuchungszeitraums um 15 Prozent abgenommen, während die Bedeutung von Smart TV um 30 Prozent gestiegen ist. Bei den Tonträgern ist die Bedeutung von physischen Tonträgern kontinuierlich rückläufig; 22 Prozent haben keine CDs oder Vinyls mehr, was einem Plus von 10 Prozent entspricht. Auch der Besitz von digitalen Musikdateien ist mit -30 Prozent rückläufig, wohingegen die Bedeutung von Streaming zunimmt. 32 Prozent der Befragten nutzen einen kostenpflichtigen Musik-Streaming-Dienst.

 

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2021 September Online-Audio-Monitor 2021

Die Studie, die u. a. von verschiedenen Landesmedienanstalten herausgegeben wird, untersucht bevölkerungsrepräsentativ die Online-Audio-Nutzung der ab 14-Jährigen in Deutschland. Für 2021 zeigt die jährlich erscheinende Untersuchung, dass 45,3 Mio. Menschen regelmäßig Online-Audio-Angebote nutzen. Damit zählen knapp zwei Drittel der Bevölkerung (64,1%) zu den regelmäßigen Online-Audio-Nutzer*innen. Das sind 2,3 Mio. mehr als im Vorjahr, ein Zuwachs um 5,3%. Jeweils mehr als die Hälfte der Bevölkerung hört bereits gelegentlich Musikstreaming (60,1%) und Webradio (53,3%). Podcasts (plus 21,3%) und Hörbücher bzw. Hörspiele (plus 13,9%) sind in der Gunst der Hörer*innen am stärksten gestiegen.

Auftraggeber der von mindline media durchgeführten Studie sind die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM), die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), die Medienanstalt für Baden-Württemberg (LFK), die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), VAUNET – Verband Privater Medien und die Radio Marketing Service (RMS).

 

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2021 September Zähl dazu

Die Marktstudie der Veranstaltungswirtschaft nimmt primär die Akteure, die unmittelbar an der Planung und Durchführung von Veranstaltungen beteiligt sind, in den Blick. Sie basiert zum einen auf der Auswertung vorhandener Studien zu Unternehmen der Branche und Expert*inneninterviews mit Branchenverbänden, zum anderen auf einer quantitative Befragung von über 2.500 Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft in Deutschland im Zeitraum April-Mai 2021. Die Auswertung und Hochrechnung der Daten erfolgte auf Basis der Angaben zu Umsatzgrößenklassen der Umsatzsteuerstatistik. Die Angaben zu Umsatz und Mitarbeitenden beziehen sich auf 2019, um den Zustand vor der Pandemie abzubilden.

Ziel der Studie ist es, eine Landkarte der Veranstaltungswirtschaft zu erstellen, welche zeigt, wo die Branche steht, mit wem sie kooperiert, welche Märkte sie bedient, wie groß ihre Wirkungskreise sind und wie viele Personen von der Branche abhängig sind. Ausstrahlungseffekte auf andere Wirtschaftsbereiche wie bspw. die Tourismusbranche finden keine Berücksichtigung.

Die Studienergebnisse sind online verfügbar: https://www.zaehl-dazu.de/ergebnisse

 

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2021 August Grundlagen für das Musizieren unter Pandemiebedingungen

Mit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 musste ein Großteil der Amateurmusikensembles ihre Aktivitäten einstellen. In der Folgezeit haben viele Musikverbände auf der Basis einzelner Studien Leitfäden für Hygienekonzepte erarbeitet, ohne eine vollständige Übersicht über die bisherigen Forschungen und Studienergebnisse zum Spannungsfeld Musizieren unter Pandemiebedingungen vorzulegen.

Das Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK hat den aktuellen Forschungsstand zu dem Thema aufgearbeitet und die aktuellen Forschungsergebnisse für diverse musikalische Formen in einer Publikation zusammengestellt. Die Publikation „Grundlagen für das Musizieren unter Pandemiebedingungen“ bündelt Forschungsergebnisse führender Forschungsinstitute in Deutschland und will damit eine Basis für die Erarbeitung von Hygienekonzepten sowie eine Grundlage für kulturpolitische Entscheidungen bieten. Die Publikation wird fortlaufend aktualisiert.

 

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2021 August Musikerinnenverbände fordern Reform der Arbeitslosenversicherung

Die DOV schreibt zusammen mit Pro Musik und anderen Musiker*innenverbänden einen offenen Brief an den Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil. Darin fordern die Verbände, dass Selbstständige aus der Kultur- und Kreativwirtschaft Zugang zu einer bezahlbaren Arbeitslosenversicherung haben. Die Corona-Pandemie habe die prekäre Lage der Selbstständigen in besonderer Weise deutlich gemacht. Nur zwei Prozent der selbstständig Beschäftigten hätten 2020 Arbeitslosenunterstützung erhalten; die übrigen seien auf staatliche Nothilfeprogramme angewiesen gewesen. Daher müsse der Zugang zu einer Arbeitslosenversicherung erleichtert werden und die Beiträge angepasst werden.

 

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2021 August Kulturen im digitalen Wandel

Das Perspektivpapier stellt zahlreiche innovative, vom Bund geförderte Projekte vor – auch solche, die vor der Corona-Pandemie entstanden sind. Der Fokus liegt auf dem Zuständigkeitsbereich des Bundes, es werden aber auch Herausforderungen für den Kulturbereich insgesamt identifiziert. Genannt werden eine stärkere Verlässlichkeit und Verfügbarkeit digitaler Infrastrukturen, eine attraktivere und bessere Vermittlung sowie eine effektivere, Einrichtungen und Sparten übergreifenden Vernetzung.

Im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR wurden u. a. ein Modellprojekt zur Digitalisierung von Konzerthäusern und Bühnen der Barenboim-Said Akademie in Kooperation mit dem Beethovenfest Bonn und dem Ensemble Resonanz (Hamburg) gefördert sowie das Projekt "Die Digitale Bühne" für Kunst-, Musik- und Theaterensembles.

 

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2021 August Offener Brief Geplanter Wegfall der Sendung „SWR2 Geistliche Musik“

Aus Protest gegen die geplante Streichung der Sendung "Geistliche Musik" im SWR2 zugunsten eines Sendeplatzes für Kriminalhörspiele wenden sich die Dirigenten Hans-Christoph Rademann und Helmut Rilling, der Komponist Wolfgang Rihm sowie Vertreter der Kirchenmusik in der Evangelischen Kirche der Pfalz an den Intendanten des Südwestrundfunks. Sie machen auf die große Bedeutung der Musik für viele Hörer*innen und Komponist*innen aufmerksam und verweisen darauf, dass rund ein Drittel der Aufnahmen regionale Produktionen seien. Daher führe ein Wegfall der Sendung zu einer massiven Beeinträchtigung von Künstler*innen aus dem Sendegebiet. Die Unterzeichnenden fordern daher, die Pläne zur Abschaffung des Sendeplatzes zu überdenken.

 

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2021 Juli Der Wert von Musik: Ökonomische Wirkungsanalyse des Musikökosystems

Vier Städte, zwei Regionen und drei Bundesländer haben sich zusammengeschlossen, um den ökonomischen Wert des Musikökosystems vor Ort zu berechnen. 2019 wurden in den betrachteten Gebieten 10,51 Mrd. Euro Umsatz und 5,66 Mrd. Euro Bruttowertschöpfung erwirtschaftet, 84.601 erwerbstätige Personen waren im Musikökosystem aktiv. Hinzu kamen eine Bruttowertschöpfung von 8,02 Mrd. Euro und 73.979 Erwerbstätige durch indirekte und induzierte Effekte. Die Studie ist ein Kooperationsprojekt von der Initiative Musik und dem Musikzentrum Hannover; Sound Diplomacy war mit der Studiendurchführung beauftragt.

 

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2021 Juni Handlungsempfehlungen für Nachhaltigkeit im Orchesterbetrieb

Die deutschlandweite Initiative “Orchester des Wandels” will Ensembles mit einem Leitfaden zur Nachhaltigkeit motivieren, sich mit einer nachhaltigen Ausrichtung des eigenen Betriebes zu beschäftigen. Angesprochen werden die einzelnen Musiker*innen, die Orchester als Kollektiv und das Management. Aspekte nachhaltigen Handelns sollen durch einzelne Schritte in konkretes Handeln umgesetzt werden. Für das Thema Orchesterreisen will die Initiative einen eigenen GreenTouring-Guide erstellen.

 

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2021 Mai Auswirkungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie auf das kulturelle Leben in Deutschland

Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags geben einen Überblick über die Unterstützungsprogramme von Bund, Ländern und Kommunen, um den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Kultur-und Kreativsektor in den Jahren 2020-2021 entgegenzuwirken.

Im Kultur- und Kreativsektor sind 260.000 Unternehmen und über 1,8 Millionen Erwerbstätige beschäftigt. 2020 hatte die Kulturwirtschaft dreimal größere Umsatzeinbußen als die Kreativwirtschaft: Die Umsätze sind dort um 19 Prozent zurückgegangen, während die der Kreativwirtschaft um 6 Prozent fielen. Als größte Herausforderung werden allgemein  u. a. Planungsunsicherheit, gestiegene Produktionskosten und finanzielle Engpässe, Veröffentlichungsstaus und schließlich ein verzögertes und verändertes Konsumverhalten genannt.

 

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2021 Mai Klimabilanzen in Kulturinstitutionen

Mit Unterstützung mehrerer Kulturinstitutionen gibt die Kulturstiftung des Bundes einen Leitfaden zur Erstellung von Klimabilanzen heraus. Ziel ist es, mit Hilfe valider Daten, Nachhaltigkeit messbar zu machen und Kulturinstitutionen den Weg zur Dekarbonisierung aufzuzeigen. An dem Pilotprojekt haben sich u. a. die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, das Saarländische Staatstheater und das Staatstheater Darmstadt beteiligt.

 

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2021 Mai Clubstudie der Initiative Musik

Die Studie zur Situation der Livemusikspielstätten stellt die Musicclubs mit ihren wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Kennzahlen dar (Stand 2019). Als Basis dient eine Umfrage, die vom 28. September bis zum 31. Oktober 2020 durchgeführt wurde und die von zahlreichen Clubbetreiber*innen sowie regionalen und bundesweiten Verbänden unterstützt wurde.

Die Musikclubszene ist vor allem von kleinen und mittleren Spielstätten geprägt. Von den Befragten betreibt jeweils ein Viertel Spielstätten mit einer Kapazität bis 100, bis 200 und bis 500 Personen. Der Schwerpunkt der Spielstätten liegt in den Metropolen, aber auch in allen sonstigen Stadt- und Gemeindegrößen ist ein flächendeckendes Angebot vorhanden. 80 Prozent der Spielstätten erwirtschaften Jahresumsätze bis 500.000 Euro; der Gesamtjahresumsatz aller Spielstätten betrug 2019 435 Mio. Euro. Die Musikclubs haben insgesamt 43.000 Beschäftigte und 7.000 feste freie Mitarbeiter*innen. Die rund 190.000 Veranstaltungen der Clubs im Jahr 2019 zogen ca. 50 Mio. Besucher*innen an.

Die Ergebnisse der Clubstudie geben erstmals bundesweit einen Überblick zur Situation der Musikspielstätten und zeigen, wie genau die Musikspielstätten aufgestellt sind und was sie kulturell, sozial und ökonomisch ausmacht. Die Clubstudie möchte damit eine Grundlage für die weitere kulturpolitische Diskussion liefern. Die Handlungsempfehlungen der Studie sollen Impulse geben, um die Musikspielstätten in Zukunft noch besser zu erhalten und zu unterstützen.

 

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2021 Mai Chorsingen in Zeiten von Corona

Das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover geht in der Studie der Frage nach, wie es Chormitgliedern in Zeiten von Corona erging und welche digitalen Choraktivitäten Chöre in Deutschland nutzten, um in Kontakt zu bleiben. Als Grundlage für die Untersuchung wird eine Befragung genutzt, an der Im Zeitraum vom 15. April bis 13. Mai 2020 1129 Chorsänger*innen aus ganz Deutschland teilgenommen haben.

Die Studie stellt fest, dass es in der ersten Phase der Kontaktsperre nur wenige digitale Proben hab, die Chormitglieder jedoch allein für sich geübt haben. Der Kontakt unter den Chormitgliedern wurde jedoch gehalten. Dieser soziale Aspekt führte dazu, dass die Mitglieder ihre Zugehörigkeit zu einem Chor auch während der Zeit, in der nicht gesungen werden konnte, als Bereicherung empfunden haben. Einschränkend stellt die Studie fest, dass an der Befragung nicht Chormitglieder mit Zugang zum Internet teilgenommen haben, wodurch bspw. ältere Menschen vermutlich unterrepräsentiert sind.

 

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2021 Mai ChoCo-Studie

Über 4.000 Chöre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben im März 2021 an einer Befragung zu den Auswirkungen der Pandemie auf ihre Aktivitäten und Strukturen teilgenommen. In einer quantitativen Online-Umfrage wurden insgesamt 58 Fragen zu den allgemeinen Charakteristika der befragten Chöre, zur Chorarbeit vor und während der Pandemie und zu möglichen Perspektiven nach der Pandemie gestellt. Der Schwerpunkt lag auf der Proben- und Konzertsituation und deren Auswirkungen auf die Chöre und deren Mitglieder.

Die Durchführung der Studie erfolgte durch die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, den Carus-Verlag Stuttgart, den Berliner Dom, Oberpfarr-und Domkirche zu Berlin und die Goethe-Universität Frankfurt.

Die Ergebnisse zeichnen ein sehr kritisches Bild der Chöre ein Jahr nach Pandemiebeginn und machen deutlich, dass sämtliche Ebenen der Chorarbeit von der aktuellen Krise betroffen sind: Die Mitgliederzahlen sind im Vergleich zum Zustand vor der Pandemie rückläufig, und zwar noch etwas stärker bei den Nachwuchschören als bei den Erwachsenenchören. Sowohl die digitalen Probenformate als auch Präsenzformate unter Hygienebedingungen sind mit großen Einschränkungen verbunden. Durch die digitalen Formate wird auch nur ein kleinerer Teil der Chormitglieder erreicht als dies mit Präsenzformaten der Fall ist. Aber auch diese unterliegen gro­ßen Beschränkungen durch verfügbare Probenräume und reduzierte Gruppengrößen und erreichen damit nicht alle Chormitglieder.

 

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2021 April Eiszeit? Studie zum Musikleben vor und in der Corona-Zeit

Die Publikation des Deutschen Musikrats „Eiszeit? Studie zum Musikleben vor und in der Corona-Zeit“ betrachtet u. a., wie sich der erste und zweite Shutdown auf das Einkommen von Musikeri*nnen auswirkten, wie die finanziellen Corona-Hilfen wahrgenommen und bewertet wurden und mit welchen mittel- und langfristigen Auswirkungen der Corona-Zeit zu rechnen ist. Die Untersuchung erfolgte auf Basis sowohl einer quantitativen Umfrage mit knapp 2.900 Beteiligten als auch einer qualitativen Befragung mit 39 Beteiligten und wurde im Auftrag des DMR im Februar und März 2021 durch Prof. Dr. Dieter Haselbach, Dr. Diana Betzler und Dr. Nadja Kobler-Ringler vom Zentrum für Kulturforschung durchgeführt.

 

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2021 April Die wirtschaftliche und soziale Situation freischaffender Musikpädagog*innen und Musiker*innen in NRW

Auf der Grundlage einer Online-Befragung zeigt die vom Landesmusikrat NRW initiierte Studie die finanzielle Situation freischaffender Musiker*innen und Musikpädagog*innen auf. An der Studie, die von Prof. Dr. Heiner Barz, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, durchgeführt wurde, nahmen ca. 200 Befragte der freien Musikszene teil.  

Die Ergebnisse zeigen, dass die Musiker*innen und Musikpädagog*innen in NRW mit einem monatlichen Durchschnittseinkommen von 2.028 EUR aus der Sparte Musik oder 2.492 EUR, wenn man sonstige Einkünfte einbezieht, deutlich unter dem - laut Statistischem Bundesamt - deutschen Durchschnittseinkommen in Höhe von 3.975 Euro liegen. Die in der Studie festgestellten Einkommensunterschiede bestätigen den Gender Pay Gap. Bei den Einkünften aus dem Bereich Musik errechnete sich für die männlichen Befragten ein jährliches Durchschnittseinkommen von 28.180,44 EUR, für die weiblichen Befragten von 20.627,67 EUR – was einem Gap von ca. 25 Prozent entspricht. 

 

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2021 April Praktische Handlungsempfehlungen zur Wiederaufnahme des musikalischen Betriebs im Amateur- und Profibereich unter Beachtung entsprechender Hygienekonzepte

Zur Wiederaufnahme des musikalischen Betriebs unter Bedingungen der Corona-Pandemie haben der Deutsche Musikrat und die Konferenz der Landesmusikräte im Deutschen Musikrat praktische Handlungsempfehlungen vorgelegt, die eine Synopse aus den wesentlichen Konzepten darstellt, welche von musikalischen Institutionen individuell entwickelt worden sind. Basis der Empfehlungen sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die das Dokument mit den entsprechenden Referenzen detailliert ausführt.

Die Autor*innen weisen auf den Grundsatz hin, dass die Kommunen jeweils gültige Vorgaben veröffentlichen, die zuallererst befolgt werden müssen. Wo keine genaue Regelung getroffen wurde, könne sich an den nachfolgenden Handlungsempfehlungen orientiert werden.

 

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2021 April Empfehlungen zur Wiederaufnahme des musikalischen Betriebs im Amateur- und Profibereich unter Beachtung entsprechender Hygienekonzepte

Der Deutsche Musikrat und die Konferenz der Landesmusikräte im Deutschen Musikrat legen ein gemeinsames Konzept zur Wiederaufnahme des musikalischen Betriebs unter den Bedingungen der Corona-Pandemie vor. Musikalische Bildung, so das Papier, dürfe hinter den Schulen nicht zurückstehen. Wenn diese wieder öffnen, müsse auch der schulische und außerschulische Musikunterricht in allen Bereichen wieder möglich sein.

Zu den vorgeschlagenen Hygienemaßnahmen gehört das Musizieren im Freien bzw. in Räumen bei geöffneten Fenstern, die einen Durchzug von Luft gewährleisten. Dies sei Proben in einem geschlossenen Raum (ohne Lüftungstechnik) vorzuziehen.

Das Papier weist darauf hin, dass auch bei konstanter Belüftung oder Luftreinigung eine Infektionsübertragung über Aerosole in Innenräumen nicht vollständig ausgeschlossen werden kann. Das bestehende Restrisiko steige mit der Aufenthaltsdauer im Raum und je mehr Personen sich gleichzeitig im Raum aufhalten. Daher wird empfohlen, die Anzahl der Anwesenden zu reduzieren und sich nur für die Dauer der Veranstaltung im Gebäude aufzuhalten.

Aus Sicht der Autor*innen können die Hygienemaßnahmen und die bisher vorgeschriebenen Abstände geändert oder ggf. aufgehoben werden, sobald eine sichere Negativtestung im Vorfeld möglich ist und es wissenschaftlich fundierte Aussagen darüber gibt, ob von geimpften bzw. negativ getesteten Menschen eine Infektionsgefahr ausgeht. Sobald ein hoher Impfschutz in der Bevölkerung bestehe, solle eine Wiederaufnahme des Proben- und Konzertbetriebs im gesamten Musikbereich uneingeschränkt erfolgen.

Bis auf weiteres, so die Empfehlung, könne auff den Einsatz von Masken nicht verzichtet werden, um das Risiko einer Ansteckung auf ein Minimum zu reduzieren. Auf die Möglichkeit der Nutzung von Singmasken-Quernahtmasken wird ausdrücklich hingewiesen.

 

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2021 März Dritter deutscher Staatenbericht zur 2005 UNESCO-Konvention

Das Auswärtige Amt hat im Februar den dritten deutschen Staatenbericht zur Umsetzung der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen überreicht. Der Bericht präsentiert 100 beispielhafte Maßnahmen, die Bund, Länder, Kommunen sowie Akteure der Zivilgesellschaft von 2016 bis 2019 ergriffen haben. Als Reaktion auf den demographischen, digitalen und ökologischen Wandel wurden längerfristige Kulturleitlinien und Kulturentwicklungskonzepte erarbeitet. Weitere Schwerpunkte waren die Geschlechtergerechtigkeit und der Schutz gefährdeter Künstler*innen.

 

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2021 März Musikschulen dürfen digital nicht abgehängt werden

Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) fordert in einem Positionspapier, Transformationsprozesse in der musikalischen Bildung zu unterstützen, um Schüler*innen an öffentlichen Musikschulen digitale Teilhabe zu gewährleisten. Es fehle vor allem an einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur. Um Formate wie Videostreaming, Video-Tutorial oder Online-Unterricht zu ermöglichen, fordert der VdM finanzielle Unterstützung für die Bereitstellung digitaler Endgeräte für Lehrende, eine Anbindung an ein schnelles Datennetz mit WLAN sowie digital orientierte inhaltliche pädagogische Konzeptionen mit entsprechenden Fort- und Weiterbildungen.

 

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